Sport und Sex

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...k, das Thema heißt defintiv 'Sport und Sex' und NICHT 'Sex und Sport'. Mit anderen Worten das Thema ist nur für die, für die Sex erste Priorität hat und Sex (mindestens temporär) untergeordnet ist. Deshalb ist der Thread auch in diesem Unterforum und nirgendwo anders....

Mag sein, dass sich das als erstes seltsam anhört; beim Sport hört sich aber vieles seltsam ab; allerdings ist dabei der Hormonstand auch nicht ganz unbedeutend.

Meiner Erfahrung ist folgende:

Kraftraining
Beste Ergebnisse min. 24 Stunden vorher kein Sex (oder sonstiges); am besten man strömt vor Testosteron/hoher Hormonstand. Wenn man das nicht berücksichtigt, fühlt man sich beim Mobilisieren der letzten 10% der Kraftreserven matt [das ist ja gerade das Limit, das interessant ist; der letzte Satz oder die letzte Wiederholung kracht eher weg als dass sie gelingt]. Es ist mental viel anstrengender...
Negativer Effekt beim Hormonüberschuß; kein Optimum bei taktische Entscheidungen, da [immer] eher höhere Riskiobereitschaft.

Es ist aber nicht so, dass daraus absolute Enthaltsamkeit folgt. Bei dauerhafter Enthalsamkeit schlafen die Hormone ein bzw. der Effekt flacht ab. Besser ist ein hormonelles 'Auf und Ab' zum richtigen! Zeitpunkt.

Ausdauer
Hier macht es sich erst Recht bemerkbar. Wenn man bei der Ausdauer am Limit ist, macht ein Hormondefizit weich und schwach (man hat eher Lust im entscheidenden Moment runterzuschalten als noch zuzulegen). Es ist wieder mental viel schwieriger die letzten 10% zu mobilisieren. Allerdings nimmt umgekehrt extrem viel Ausdauertraining auch die Lust auf Sex (extrem viel Kraftraining hat nicht diesen Effekt).


In der Pause/Regeneration
Nach einem Wettkampf/extrem viel Sport + sexuellem Ausleben fühlt man viel stärker die Schmerzen/Erschöpfung vom Sport; außerdem fühle man sich irgendwie fetter und dicker.

Bin mal gespannt auf andere Erfahrungen...
 

Benutzer22419 

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Warst du voll als du diesen Thread erstellt hast? :-p


Bezüglich Krafttraining kann ich nichts sagen, da mein bescheidenes weibliches Testosteronlevel in weniger deutlichem Zusammenhang mit meinen Kraftleistungen steht und auch vom Pimpern nicht so stark beeinflusst wird.

Was die Ausdauer betrifft, macht Sex mich weder fitter noch schlaffer. Einziger Unterschied ist, dass ich etwa 8-12 Stunden nach dem Sex keinerlei Motivation für Ausdauertraining habe. Kraft seltsamerweise dann schon eher :ratlos_alt:, auch wenn die Leistung weitgehend unbeeinflusst bleibt, siehe oben.
Grundsätzlich habe ich den Eindruck, dass Sex mich sehr "runterfährt", dass das ganze gute Oxytocin mich so befriedet, dass ich absolut kein Bedürfnis mehr habe zu laufen, zu schwimmen etc.
Dass umgekehrt viel Ausdauertraining die Lust auf Sex nimmt, kenne ich von meinem Freund. Macht er viel Krafttraining, ist er rattig, trainiert er viel Ausdauer, ist er müde.
Bei mir ist der Zusammenhang weniger deutlich, ich brauch schon nen Wettkampf, um keinen Sex mehr zu wollen...


Deinen Eindruck nach einem erschöpfenden Wettkampf kann ich eins zu eins bestätigen. Nach einem langen, harten Wettkampf will ich auch mal ein, zwei Wochen nicht, was ansonsten undenkbar wäre. Grade aktuell wieder erlebt - ich fühl mich aufgedunsen, weich, speckig, jede Spannung aus der Muskulatur verschwunden und müde und matschig im Kopf bin ich auch.
 
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Warst du voll als du diesen Thread erstellt hast? :-p
Ne, eher müde als nicht-nüchtern. Aber nüchtern ertrag ich PL kaum noch bzw. die Hemmschwelle für Postings sinkt erst ab 1-2 Gläschen Wein auf das nötige Level.

Naja... aber wenn ich es mir durchlese; Blödsinn im eigentlichen Sinne hab ich gestern nicht geschrieben (zumindest in diesem Thread ...ich glaube, ich hab gestern noch mehr geschrieben; aber ich finds heute nicht mehr :engel: ).


Den Thread hatte ich schon länger im Hinterkopf (noch lange bevor ich mich entschlossen hatte kürzer zu treten). Von daher würden mich noch mehr Meinungen zu dem Thema interessieren.
 
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Im zweiten Satz ist ein Logikfehler. ^^ Entschuldige, wenn ich ansonsten nichts Sinnvolles beizutragen habe :schuechte
 
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Im zweiten Satz ist ein Logikfehler. ^^ Entschuldige, wenn ich ansonsten nichts Sinnvolles beizutragen habe :schuechte
Ein echter Logikfehler ist mir nicht aufgefallen. Ist wohl eher eine Frage der Betrachtung; man berücksichtige dabei meine (partielle) egozentrische Veranlagung.
 
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Ein echter Logikfehler ist mir nicht aufgefallen; ist wohl eher eine Frage der Betrachtung, man berücksichtige dabei meine (partielle) egozentrische Veranlagung.

Du hast recht, ich hab es falsch verstanden. Na toll, jetzt müll ich noch Deinen Thread zu. :/
 

Benutzer66279 

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Mit anderen Worten das Thema ist nur für die, für die Sex erste Priorität hat und Sex (mindestens temporär) untergeordnet ist.

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Ich check den Satz immernoch nicht, bin ich zu engstirnig oder müsste er nicht doch "Mit anderen Worten das Thema ist nur für die, für die Sport erste Priorität hat und Sex (mindestens temporär) untergeordnet ist." lauten?!


zum Thema: Wenn ich richtig ausgepowert vom Sport bin, brauch ich gar keinen Sex mehr, das befriedigt irgendwie ausreichend ... :S
naja ne Runde Kuschelsex vllt., aber der normale Hochleistungsfick is nach nem Tag Sport absolut nich mehr drin ^^
 

Benutzer22419 

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Den Logikfehler mal außen vor gelassen, hab ich vor allem das hier nicht gleich gecheckt (inzwischen hab ichs verstanden, glaub ich...):
Mag sein, dass sich das als erstes seltsam anhört; beim Sport hört sich aber vieles seltsam ab; allerdings ist dabei der Hormonstand auch nicht ganz unbedeutend.
 

Benutzer63135  (31)

Verbringt hier viel Zeit
Ich hab das noch nie so in Verbindung gebracht... außer das ich nach dem Sport kein besonders starkes Bedürfnis nach Sex habe (aber umgekehrt nach Sex kein Problem mit Sport hätte).
Der Rest wie Ausdauer, etc sollte gleich bleiben.
 

Benutzer54457 

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ich hab eher die erfahrung gemacht, dass mich sex happier, resilienter, motivierter und ausdauernder macht. ich fühl mich rundherum besser und hab mehr spaß an sport. fühl mich wie ein kleines kind :zwinker:

ich finde überhaupt, dass man sich selber viel zu schlecht behandelt, wenn man die zwei sachen derart dumpf in einen topf wirft.
 
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Den Logikfehler mal außen vor gelassen, hab ich vor allem das hier nicht gleich gecheckt (inzwischen hab ichs verstanden, glaub ich...):
Joa, also da mag man auf meinen schummrigen Zustand zu dem Zeitpunkt schliessen. Das sollte nur bedeuten, dass man irgendwann auf alles schliessen kann beim Sport.

Es hat etwas von Esotherik; wenn du jemanden [in Bezug auf Sport] fragst, wirst sofort jemand anderen haben, der dir quasi das Gegenteil erklärt.

Egal was hier jemand anders postet; meine Meininung ist: Die Tagesverfassung hängt zu 75% vom Hormonstand ab. Zumindest bei Männern und in Bezug auf Kraftraining...
 
S

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dafuer hast du den logikfehler im ersten satz: "das Thema ist nur für die, für die Sex erste Priorität hat und Sex (mindestens temporär) untergeordnet ist" :smile:

ich denke, du hast auch einen denkfehler, was die thematik angeht. es ist zwar ein althergebrachter glaube, dass enthaltsamkeit zu besseren leistungen fuehrt. es ist jedoch nachgewiesenermaßen so, dass sexuelle aktivitaet zu einem erhoehten testosteronspiegel und somit auch zu den bekannten effekten fuehrt. hierbei muesste man dann gegen den schlafverlust und eventuelle sonstige ermuedungserscheinungen in folge des verkehrs aufwiegen. der glaube, dass der verlust des samens (um ein beispiel zu nennen) zu einem verlust von "wertvollen" stoffen, hormonen etc. fuehrt, ist ohnehin humbug. immerhin befinden sich die samen ja bereits auf der abschussrampe - zudem ist der prozess selbstverstaendlich adaptiv: mehr sex - mehr samen.
 
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- Ja, der erste Satz ist Murks.

- Nee, das ist jetzt kein "Enthaltsamkeit für Sport"-Thread. Es soll eher heißen, dass man beides aufeinander abstimmt. Genauso wie es sinnvoll ist z.B. Regeneration und Trainingsbelastung aufeinander abzustimmen.
Die meisten werden ja Kraftraining nicht jeden Tag machen (was dann auf totale Enthaltsamkeit hinauslaufen würde). Bei einem Rhythmus von 2-3 Tagen dürfte das ja kein Problem sein (...und dürfte Frauen auch beziehungstechnisch entgegenkommen, wenn man diversen 'Sex-wie oft?'-Umfragen Glauben schenken darf).

Noch einmal allgemein zum Thema (oder vielleicht verständlicher ausgedrückt): Meiner Meinung nach ist es der größte aller feststellbarer Effekte auf die Tagesform. Natürlich muss man sich nicht strikt danach richten, aber man kann es immerhin beachten.
 

Benutzer58944 

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Ich mag eh am liebsten kein Sex, aber dafür viel Sport. :smile2:
Allerdings ist man nach dem Sex echt kaum noch in der Lage, körperliche Anstrengungen zu vollziehen. Wenn man aber befriedigt ist, kann man irgentwie viel rationaler/logischer denken, meine Erfahrungen ..
 
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