Spiegelreflexkamera

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Benutzer

Gast
Ich suche eine günstige Spiegelreflexkamera, bis 500 Euro, vllt. auch mehr, die für Anfänger geeignet ist und trotzdem gute Fotos macht.

Kennt ihr euch aus und könnt mir was empfehlen?
 

Benutzer44777  (38)

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Achte weniger auf die Kamera sondern eher auf die Objektive. Ganz wichtig: in die Hand nehmen und ausprobieren - manch einem ist schon von der Haptik und Größe die Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Marke abgenommen worden.

Und bei 500€ wird es nicht bleiben :zwinker:
 

Benutzer29377 

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Und bei 500€ wird es nicht bleiben :zwinker:
Und genau deswegen würde ich anfangs eben schon auf die Kamera achten. :zwinker:
Wichtig ist dabei wie ja mein Vorredner schon sagte, dass sie Dir vom Haptischen her zusagt. Sprich: gut in der Hand liegt.

Ich persönlich würde für den Anfang ein kleines Kit kaufen, also eine Kamera mit (zumindest) einem Objektiv. Das ist sicher erst mal beides nichts Berühmtes, aber wenn Du dranbleiben willst, kannst Du für die Kamera nach und nach noch verschiedene Objektive (und sonstiges Zubehör) kaufen.
Lieber investiert man da dann mal den einen oder anderen Hunderter, als nach einem Jahr eine neue Cam zu kaufen.

Am besten einfach mal in ein paar Läden gehen, die Dinger anfassen und primär danach entscheiden. Technisch nehmen sich die innerhalb einer Preiskategorie eh verhältnismäßig wenig, sofern man keine ganz speziellen Ansprüche hat. Und für die ersten 5000 Bilder reicht das zumeist alles locker aus, ob nun Canon, Nikon, Pentax, Sony, Olympus oder wie sie alle heißen.

Wichtig ist nur, dass man sich relativ bald auf eine Marke festlegt und dann auch dabei bleibt. Vor allem wegen des Zubehörs, versteht sich. :zwinker:
 

Benutzer76250 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich war damals in vier Läden, um mich beraten zu lassen. Für mein Budget wurde mir durchgängig die Olympus empfohlen, die ich dann auch gekauft hab. Nur der Kit-Preis schwankte schließlich um runde 250 Euro. Ich hab mich dann für den Laden entschieden, der sich am meisten Mühe gegeben hat, und bisher habe ich das nicht bereut.

Womit _J_ absolut Recht hat: Es bleibt definitiv nicht bei 500 Euro... Allein für das Equipment hab ich damals noch was drauflegen müssen (Ersatzakku, Rucksack/Tasche, Regenschutz (bei Dir evtl. optional), Speicherkarte). Und mit der Anwendung definiert sich dann der Zusatzbedarf. Ich hab schnell festgestellt, dass ich für die Brennweitenlücke zwischen 14-42mm und 70-300mm ein Objektiv brauchte. Es wurde ein 18-180mm (gutes Allrounder, das ich jetzt für viele Anwendungen mitnehme) für runde 450 Euro. Ein Stativ wurde auch irgendwann fällig, und das durfte kein Billigteil sein, denn die Kamera obendrauf war teuer und sollte sicher sein. Ein Aufsteckblitz wurde dann fällig (200 Euro). Irgendwann kam der Bedarf nach einem lichtstarken Objektiv mit Blende f2.8-f3.5 (50-200 mm) - Kostenpunkt allein 1.100 Euro... Und ein neuer Rucksack war dann auch mit runden 100 Euro drin. In meinem Kram (hauptsächlich für Sportfotografie) stecken also über 3.000 Euro. Hätte ich mir damals auch nicht träumen lassen...

Daher mein Rat: Mach Dir vorher ausreichend Gedanken darüber, wofür Du die Kamera einsetzen willst. Lies Dich ruhig in Fachliteratur ein (ich hab mir extra ein E-System-Buch besorgt, um meine Kenntnisse zu erweitern, nachdem die Entscheidung für die E-520 gefallen war) und mach Dich damit vertraut, was es für Kameras gibt, welche Stärken und Schwächen sie haben, wie die Objektivqualität ist, ob es Drittanbieter-Objektive gibt (z.B. Sigma), welche Kits es für welchen Body günstig zu kriegen gibt, welcher Anschluss-Standard vorteilhafter ist (Four-Thirds, Nikon F-Bajonett, Pentax K-Bajonett ...), Qualität von Bildstabilisatoren undsoweiter. Denn wenn die Kohle für das Hobby Fotografie eng gesteckt ist, ist es ärgerlich, wenn man merkt, dass man eigentlich was bräuchte, was man sich nicht leisten kann. Zumal die Preisfluktuation nach unten kaum vorhanden ist.

Lass Dich ausgiebig beraten (je mehr sich jemand Mühe macht, desto eher solltest Du bereit sein, dort Dein Geld zu lassen - nur so bin ich überhaupt drauf gekommen, dass es ein Supertelezoom-Kit gab, das ich dann auch kaufte), probiere einen Kandidaten aus, wie er in der Hand liegt, ob alle wichtigen Funktionen schnell erreichbar sind etc. ... Denn denk dran: Du gibst da nicht gerade wenig Geld aus, und Du willst lange Freude daran haben!

---------- Beitrag hinzugefügt um 01:31 -----------

Off-Topic:
Und für die ersten 5000 Bilder reicht das zumeist alles locker aus, ob nun Canon, Nikon, Pentax, Sony, Olympus oder wie sie alle heißen.

Bei mir kannste die Zahl locker verdoppeln und noch 'ne Null dranhängen - wenn das mal reicht... Ich hab's geschafft, meine Kamera schon mal zur Überholung zum Händler zu bringen, einschließlich Austausch von Verschleißteilen. Das Joch der Serienbildaufnahme... :rolleyes: :grin:
 
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Gast
Danke für die Tipps, ich werde wohl erstmal weiter mit meinem Iphone 4S Fotos schiessen und mich erstmal einigen Büchern widmen. Kennt ihr gute Bücher über Fotografie?
 

Benutzer103008  (31)

Verbringt hier viel Zeit
Vielleicht die Canon 1000D. Canon macht die besten Cams. Da machst du nichts falsch.
 

Benutzer76250 

Planet-Liebe Berühmtheit
Kennt ihr gute Bücher über Fotografie?

Kommt wieder darauf an, wofür Du die Kamera hauptsächlich verwenden willst...

Ein Tipp für's Erste: Versuch's mal in den öffentlichen Bibliotheken oder wie man das, was bei uns in HH die Bücherhallen sind, bei Dir so nennt. Kost' ja nix (außer wenn Du das Buch mitnehmen willst).

Laut Bewertungen soll wohl [ame="http://www.amazon.de/Digitale-Fotografie-Grundlagen-Jacqueline-Esen/dp/3842100183/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1331597764&sr=1-1"]"Digitale Fotografie: Grundlagen und Fotopraxis"[/ame] ganz gut sein.
Auf günstige Gebraucht-Bücher würde ich achten.
 

Benutzer34075 

Verbringt hier viel Zeit
Eine gute Kamera im Bereich 500€ ist die Canon EOS 600D (ca. 560€)+ Objektive und Zubehör.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ohne zu wissen, was du fotografieren willst, kann man dir sehr schlecht Tipps geben.
Da müsste man schon noch deutlich mehr wissen.


@BigDigger
Eine Olympus-Spiegelreflexkamera würde ich heute nun wirklich niemandem mehr empfehlen.
Das Four-Thirds-System ist tot. Es gibt nur noch eine Kamera (das Profimodell E5) und evtl. Restbestände anderer Kameras und es ist nicht damit zu rechnen, dass das Objektivprogramm noch ausgebaut wird.

Wenn Olympus, dann ist das spiegellose micro-Four-Thirds-System die einzig sinnvolle Wahl.

Und je nach dem, welche Ansprüche man hat, können die spiegellosen Systemkameras (micro-Four-Thirds, Sony NEX, Samsung NX und evtl. auch Nikon 1) durchaus eine interessante Alternative zu einer Spiegelreflexkamera sein.
Danke für die Tipps, ich werde wohl erstmal weiter mit meinem Iphone 4S Fotos schiessen und mich erstmal einigen Büchern widmen. Kennt ihr gute Bücher über Fotografie?
Statt einem Buch empfehle ich dir Fotolehrgang / Fotoschule / Hier knnen Sie fotografieren lernen wenn du dich wirklich mit dem Thema Fotografie beschäftigen willst.

Vielleicht die Canon 1000D. Canon macht die besten Cams. Da machst du nichts falsch.
Sorry, aber diese Aussage ist einfach Schwachsinn!
Canon baut sicherlich gute DSLRs - genau wie Nikon, Pentax, Sony (wobei das ja inzwischen keine SLRs mehr sind, sondern SLTs), usw.
Und je nach dem, welche persönlichen Ansprüche man hat, ist mal die eine und mal die andere Kamera besser.

Im unteren Preissegment schenken sich die Hersteller aber wirklich nicht viel... ob du eine Kamera von Canon, Nikon oder sonst wem in der Preisklasse bis 500€ kaufst, ist eigentlich vor allem eine Frage des persönlichen Geschmacks...
 

Benutzer11345 

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Die Banane hat es geschrieben:
Es ist in dieser Preisordnung fast gleichgültig was man kauft. Die unterschiede sind für den Laien stark zu vernachlässigen.
Desweiteren ist es mittlerweile ohnehin gleichgültig was man kauft, die gängisten Hersteller machen allesamt gute Fotos.

Ich persönlich bin für eine Canon EOS 600D.. mindestens. Mit der 1000D wird man meines Erachtens nicht lange freude haben.
Nikon hat jedoch sicherlich auch seine Berechtigung. Geschmacksfrage.
 

Benutzer112177 

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Die Canon EOS-Serien von 500 aufwärts (500D, 550D, 600D, 1000D, 1100D) werden sehr gelobt und sind sicher für Einsteiger mit kleinerem Budget geeignet.
 
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Gast
Ich möchte alles mögliche fotografieren, vor allem aber möchte ich mir eine zulegen, da ich vor habe ab 2013 sämtliche Länder der Welt zu besuchen, vorerst Europa.

Ich werde mich erstmal in das Thema hereinlesen, bevor ich ein so teures Gerät kaufe.

Off-Topic:
Nikon gefiel mir immer, vom Namen her ^^
 

Benutzer114927 

Öfters im Forum
Ich wollte auch erst ne Spiegelreflex aber ich hab dann doch ( auch wegen dem Preis ) erstmal Die
Canon Powershot A1200 genommen und bin sehr zufrieden, grade die Makroaufnahmen damit sind gut
 

Benutzer76250 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich möchte alles mögliche fotografieren, vor allem aber möchte ich mir eine zulegen, da ich vor habe ab 2013 sämtliche Länder der Welt zu besuchen, vorerst Europa.

Okay. Dann vermute ich mal, dass Du neben einem ausreichend weitwinkligen Standardobjektiv (ca. 18mm Brennweite) auch eines mit brauchbarem Telezoom brauchst (bis ca. 200mm). Sigma, Tamron und Co. haben da durchaus passende Allrounder.
Kleiner Tipp: Wenn der Kamerabody keinen Bildstabilisator besitzt, solltest Du Objektive mit Stabi nehmen - die allerdings sind teurer.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich möchte alles mögliche fotografieren, vor allem aber möchte ich mir eine zulegen, da ich vor habe ab 2013 sämtliche Länder der Welt zu besuchen, vorerst Europa.
Gerade wenn du vor hast, zu reisen, würde ich mir die Anschaffung einer DSLR zwei mal überlegen.
Eine DSLR ist mit den entsprechenden Objektiven schon sehr groß und schwer und zumindest mir persönlich wäre es viel zu blöd, die ganze Zeit so viel mit mir rumzuschleppen.

Deshalb habe ich mir eine spiegellose Micro-Four-Thirds-Kamera zugelegt.
Da habe ich statt eines optischen Spiegelreflex-Suchers einen sehr guten elektronischen Sucher (den ich aufgrund der vielen Anzeige-Möglichkeiten sogar einem optischen Sucher vorziehe), einen etwas kleineren Bildsensor (also etwas mehr Rauschen und geringerer Dynamikumfang) und einen Kontrast-Autofokus statt einem Phasenvergleichs-Autofokus (also kein sport- oder hundetauglicher Nachführ-AF).
Dafür ist meine ganze Ausrüstung deutlich kleiner und leichter als eine vergleichbare DSLR-Ausrüstung.
 

Benutzer11345 

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Die Canon EOS-Serien von 500 aufwärts (500D, 550D, 600D, 1000D, 1100D) werden sehr gelobt und sind sicher für Einsteiger mit kleinerem Budget geeignet.

Aeh, nein.
Die 1000D / 1100D sind nicht die Nachfolger von der 600D !

Die 1000D / 1100D sind abgespeckte Versionen der dreistelligen DSLRs

Bei Canon kannst du grob sagen:
Eine Zahl = Profi-Segment
Zwei Zahlen = Fortgeschrittener Hobby Fotograf der weiß was er will
Drei Zahlen = Hobby
vier Zahlen = absolut Beginner, Low Budget
 

Benutzer97250 

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...und wer möglichst professionell filmen will, kommt um Canon fast nicht herum bei den Spiegelreflexkameras.

Dafür hat Nikon bei den günstigeren Modellen die bessere Qualitätsanmutung.

Pentax baut kleine und abgedichtete Kameras...

Man muss schon wissen, was einem da wichtig ist... :smile:
 

Benutzer34075 

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Ich möchte alles mögliche fotografieren, vor allem aber möchte ich mir eine zulegen, da ich vor habe ab 2013 sämtliche Länder der Welt zu besuchen, vorerst Europa.

Ich werde mich erstmal in das Thema hereinlesen, bevor ich ein so teures Gerät kaufe.

Off-Topic:
Nikon gefiel mir immer, vom Namen her ^^

Ich habe die Canon EOS 60D, mit einem Standard-Zoomobjektiv und Aufsteckblitz wiegt sie schon 1645g!! Die kleineren Reihen (600D etc.) werden nicht viel weniger auf die Waage bringen.

Ich empehle dir eher die Nikon One J1 mit einem vernünftigem Objektiv, die ist wesentlich leichter. (Spiegellos)
 
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