spickzettel

A

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Gast
Wenn ich gerade überlege wieviel Zeit ich in das Entwerfen von Spickern gesteckt habe... da hätt ich den Stoff 3x lernen können.

Mein liebster war folgender:
Man löse von einer Flasche Mineralwasser (meist Firma Glashäger) unter Wasser das Etikett ab. Dieses trocknen lassen und dann hochauflösend einscannen.
Dann gibt es da doch (in weißer ganz kleiner Schrift) die Inhaltsstoffe. Die dann gegen die gewünschten Infos austauschen, ausdrucken, zurechtschneiden und aufkleben. Ist nie aufgefallen... aber war immer ne Heidenarbeit...

Hach...ich hätte echt mehr lernen sollen

Gruß
André
 
W

Benutzer

Gast
Sehr beliebt bei uns waren rechteckige Kartonstücke die unter den Tisch genagelt wurden, die überstehenden Teile wurden dann in kleinstmöglicher Schrift beschrieben.
Bei sorgfältiger Herstellung brauchte man ihn meist eh nicht mehr weil man sich das Zeug gemerkt hat.

cheers.
 

Benutzer15353 

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AndreR schrieb:
Mein liebster war folgender:
Man löse von einer Flasche Mineralwasser (meist Firma Glashäger) unter Wasser das Etikett ab. Dieses trocknen lassen und dann hochauflösend einscannen.
Dann gibt es da doch (in weißer ganz kleiner Schrift) die Inhaltsstoffe. Die dann gegen die gewünschten Infos austauschen, ausdrucken, zurechtschneiden und aufkleben. Ist nie aufgefallen... aber war immer ne Heidenarbeit...
Wowwww! Das ist wirklich extrem geil! Also zu meiner Zeit gabs diese technischen Moeglichkeiten noch nicht! :zwinker:
 

Benutzer12616  (32)

Sehr bekannt hier
Bin 9. Klasse Rheinland-Pfalz.. wir dürfen zweizeilige Taschenrechner (ohne Speicherfunktion) und Formelsammlung benutzen

Wollte ich jetzt einfach mal verkünden *gg*
 

Benutzer11419  (36)

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ich habe seit der 5 klasse spickzettel gehabt naja hab sie nicht immer gebraucht aber ich hba mich immer sicherer gefühlt

zb habe ich ein zettel 2x2 c ausgedruckt einlamieniert und den zettel in mein mund gesteckt hat immer funktioniert

oder was auch immer gut ging man nehme ein leckeres brötchen das in alufolie einwickeln und in die alufolie den zettel einkleben so kann man schön den zettel aufstellen und wenn einer kommt kann man die folie schnell runterdrücken
 

Benutzer9275  (35)

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Ja also ich spick auch schon seit der 5 Klasse. Lernen ist doof. Auch jetzt wird noch gespickt.
Ich mein den Lehren ist das egal. die sitzen eh blos vorne und lesen Zeitung.

Ich habe das immer so gemacht:

Wir wussten ungefähr was tran kommen wird in den Arbeiten. Also die antworten auf ein Blatt geschrieben und wenn es dann los ging einfach die Fragen oben drüber geschrieben und die passende nummer vor die aufgabe. noch ein wenig was verändert und fertig war man.
 
T

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Gast
ich leg mir die dinger immer so zwischen die beine, dass ich nur einmal kurz nach unten sehen muss um zu wissen was ich schreiben muss. und wenn der lehrer kommt einfach die beine zusammendrücken *g*
 

Benutzer5902 

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ja, die grafikfähigen taschenrechner sind in sachsen pflicht. anders würde man auch nciht überleben. wenn die aufgabe lautet "geben sie die nullstelle der funkzion an" kann ich nicht ewig erst noch die nullstellen ausrechnen, dafür reicht die zeit überhaupt nicht.
oder wenn ich daran denke, listen zu erstellen. ich kann doch nicht 10 werte einzeln ausrechnen ... da kommt man nicht hinterher.


aber der voyage is wirklich geil .. den hätt ich auch gern fürs abi. bin mal gespannt, wie die abiklausuren von unseren 8. klässlern aussehen werden. mit dem ding braucht man ja nix mehr machen. der beherrscht integral und differentialrechnung.
wahrscheinlich wird's da ne fülle an anwendungsaufgaben geben .. so mit logischem denken :zwinker: oder vllt. auch nen teil ganz ohne taschenrechner.

ansonsten @topic: arial schriftgröße 4 aufs lineal geklebt. aber seit sek II eigentlich kaum noch, weil's nix bringt.
 

Benutzer10273 

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ich habe meine schummelzettel (nicht spickzettel! bin aus österreich :tongue: ) immer so sorgfältig ausgearbeitet dass ich sie nachher auswendig konnte... :grrr:
 

Benutzer10697 

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Boah :eek:

Wat ne geballte Kompetenz *g*

Oder aber jenachdem wie die sitzordnung in der klasse war auch der Stuhl vom vordermann da konnt man mit Bleistift auf die rueckenlehne schreiben *G*
Nur doof, wenn man dann umgesetzt wird, und jemand anders der Nutznießer ist ...

Aber wie gesagt: Ich hab da höchstens mal ein Stichwort nachgeguckt, weil ich letztendlich durch's Spickzettel-Erstellen soviel gelernt hatte, dass sonst nichts mehr nötig war
Genau so wars bei mir.
Meine Spickzettel waren (für mich) Meisterwerke :grin:
Sehr sehr klein, und noch kleiner geschrieben.
Allein durch das Erstellen, durch zusammenfassen der wichtigsten Dinge, durch Strukturierung ... hat man ja durchaus gelernt.
Den Zettel klemmte ich (war soo oft sicher auch nich :gluecklic ) meist unter den (langen) Ärmel.

Außer dem Lernen eines Grundgerüstes (von dem man auf weiteres schließen konnte) hatte man auch eine gewisse Sicherheit (für den Notfall/Blackout).
Gab sicher vielleicht nur eine geringere Sicherheit, aber die Prüfungsangst war gering(er).

Und wenn man ihn gar nicht brauchte, war es doch um so erfolgreicher.
Mit dem Tip den Zettel einige Tage vorher zu erstellen und immer wieder zu lesen/lernen ist wohl wahr.
Dadurch merkt man oft, dass einiges nun klar ist, und andere Themen auf einem Zettel Platz finden sollten.

Liza's Strumpfhosen/Rock Versteck ist toll.
Mädel müßte man sein.
Aber die wollen heute ja eh zum großen Teil keine Röcke/Kleider mehr tragen, womit dieser Vorteil ausstirbt.
 

Benutzer15731 

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dieser trick ist todsicher, du musst auf ein kleines 15 cm lineal(was NICHT durchsichtig ist) auf die rückseite hinten den spicker kleben!!!
 

Benutzer14282 

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sabe schrieb:
dieser trick ist todsicher, du musst auf ein kleines 15 cm lineal(was NICHT durchsichtig ist) auf die rückseite hinten den spicker kleben!!!

Naja, todsicher???
Bestimmt nicht, denn es reicht ja, dass der Lehrer sieht, dass du dauernd auf die Rückseite deines Liniels glotzt und danach direkt was ausrechnest.
Lehrer sind auch nicht dumm, denn
1. Kennen die auch viele Methoden und
2. waren die auch mal Schüler
 

Benutzer13491  (35)

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der beste spickzettle denn ich mir jemals ausgedacht hab, geht so :
man nehme die information lerne diese, verstehe diese und voila....
 

Benutzer20202 

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Bea schrieb:
Zu den Taschenrechnern: In Sachsen sind die wirklich erlaubt - mein Freund hat einen programmierbaren, GRAPHIKFÄHIGEN Taschenrechner benutzt - auch im Abitur... *hm* Aber bei denen ist das eh seltsam, die dürfen auf ab der achten Klasse ein Tafelwerk/eine Formelsammlung benutzen (in Bayern zum Vergleich: Nicht-Gleichungs-Fähiger, zweizeiliger Taschenrechner ab 8, Formelsammlung ab 11)
Man sollte jetzt nur nicht auf die Idee kommen, aus oben genanntem atomatisch eine Schlussfolgerung über Schwierigkeitsniveau zu ziehen. Bei meinen HM-Prüfungen im Grundstudium waren auch Tascherchner aller Art und Literatur zulässig, und trotzdem waren die ein kleines bisschen schwieriger als mein Abitur, bei dem nur ein Primitivtascherchner zugelassen war.
 

Benutzer15731 

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Luga schrieb:
Naja, todsicher???
Bestimmt nicht, denn es reicht ja, dass der Lehrer sieht, dass du dauernd auf die Rückseite deines Liniels glotzt und danach direkt was ausrechnest.
Lehrer sind auch nicht dumm, denn
1. Kennen die auch viele Methoden und
2. waren die auch mal Schüler

okay todsicher ist nichts aber wenn man nicht ganz blöd ist kann man sich damit kaum erwischen lassen!! ich und meine schwester machen den immer und schon so oft gemacht und noch nie erwischt!! und wenn der lehrer vorne ist kann er auch nicht sehen dass du auf das lineal schaust weil es so aussieht als ob du auf das blatt schaust, oder du tust do als würdest du was suchen in deinem mäppchen!! :rolleyes2
 

Benutzer24318 

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Auf den Tisch schreiben, denn da steht so viel, dass können die gar nicht nach prüfen^^
 

Benutzer1680  (40)

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Also das die Prüfungen in Sachsen mit dem GTR schwerer waren als vorher kann ich auch nur bestätigen. Ich war 2000 mit im ersten Jahrgang der die Dinger im Abi verwenden durfte. Aber wenn neben x und y in ner Funktion noch a,b und c vorkommt bringt dir das Teil auch nix.

Und ein Tafelwerk gehört doch nun wirklich dazu. Man muß doch nicht jeden Müll lernen, mein muß nur wissen wo es steht.
 
3 Woche(n) später

Benutzer9905  (41)

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Ich hatte in der Oberstufe und grad im Abi auch viele Lehrer, denen es egal war, ob man ´nen Spickzettel oder ´nen Taschenrechner hatte... - frei nach dem Motto "Ihr könnt mitbringen, was ihr wollt - es wird euch aber nix nutzen " :zwinker:

Ist ja auch oftmals im Studium so, dass zu den Klausuren alle Hilfsmittel (sogar Lehrbücher) erlaubt sind, allerdings du gar nicht soviel Zeit hast, irgendetwas großartig nachzuschlagen :wuerg:

In diesem Sinne
CU @all
Wasbi :grin:
 

Benutzer6961  (33)

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ich hab bis jetzt einma gespickt und da hab ich in der ex halt einfach das zeug ausgepackt wo alles drauf steht und neben mir auf n stuhl gelegt, also die holzhacker methode.

ansonsten weiss ich von meinem dad noch was für kurzsichtige leute:
zettel mit feinem bleistift in winziger schrift beschreiben und auf die innenseite der brillenträger kleben.
 

Benutzer6302  (45)

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moin,
ich hab auch einmal mit der Holzhacker methode gespickt. In Geschichte mit dem Buch auf den Knien...

Bin nicht erwischt worden und hab trotzdem nur ne 4 Geschrieben (da hab ich ahngefangen an die Würfel Theorie zu glauben :grrr: )
 
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