Spanking

Benutzer121281  (32)

Planet-Liebe ist Startseite
Wenn mein Partner eine wichtige Vorliebe hat, die ich absolut nicht teile und die ich ihm nicht erfüllen kann, dann kann er sich das getrost von Ausserhalb holen. Wobei wir dann vermutlich auch nichtmal zusammen wären, die wichtigen Eckpunkte müssen da für mich einfach passen.

Aber nein, das bedeutet nicht, dass du zu eifersüchtig etc bist. Du fühlst, wie du fühlst. Und du solltest dich und deine Emotionen nicht verbiegen, nur um wie eine andere Person zu sein, die mit Fremd-Spanking kein Problem hat.
 

Benutzer71335  (53)

Planet-Liebe ist Startseite
Also für mich hat Spanking sowiso eine starke sexuelle Komponente (und ich lese auch eindeutig raus, dass es das für deine Frau auch hat), daher schätze ich das schon als eine ganz klare Variante von Sex ein.

Dir ist schon klar das man alleine nur durch Züchtigung und gekonnte Spankingsessions zum Orgasmus kommen kann.

Gut das kann man bei diversen Alltagshandlungen auch, vielleicht macht der Orgasmus es auch alleine nicht zur sexuellen Handlung, aber eben die Hingabe und das intime Vertrauen zwischen den Akteueren ist mindestens so nah wie schnöder GV, selbst wenn keine Erregung oder Orgasmen auftreten (was ich fast für unwahrscheinlich halte).
Wer diese erfüllt ist manchmal aber auch tatsächlich egal oder beliebig, dass ist aber auch bei Sex manchmal total egal.:zwinker:

Mich würde auch mal interessieren aus welchem Interesse/Motivation herraus die Männer das bei deiner Frau machen?
Das könnte ja auch die Eifersucht hervorrufen, egal wie neutral deine Frau ist, wenn die Männer sich bei der Session sich an deiner Frau aufgeilen ist das ja auch schon ein Aspekt der dich stören könnte (oder stolz machen, je nach Sichtweise).

Nun bin ich kein eifersüchtiger Mensch, ich genieße sexuelle Impulse von aussen, egal ob mein Partner oder ich sie habe, ich trenne die auch gar nicht so von uns, ich würde den Impuls von aussen eben mit in die eigene Beziehung aufnehmen, das erlebte mit ihm verbal teilen wollen, es letztlich zu unserem Akt machen.
Ich könnte also damit umgehen, kann auch verstehen das man das outsourced, wenn der Partner eben gar nichts damit anfangen kann, kann aber auch mit dem Gedanken an Ergänzug leben, die wenigsten Beziehungspartner erfüllen sich ihre Sexualität gegenseitig zu 100%.

Aber natürlich wissen die meisten das nie (oder verdrängen das), glaube du hast da das schwere Los das du einfach das Wissen hast, das selbst in Zeiten der erfülltesten Partnerschaft zwischen euch, für deine Frau immer noch was offen ist, etwas was du ihr nicht geben kannst und willst.
Glaube schon das das hart zu erfassen ist, aber immerhin weisst du und respektierst es ja, viele (es dürfte die Mehrheit aller Paare sein, wo so ein Defizit in irgendeiner Form da ist) ignorieren das einfach.
Meist schenkt man seinem Partner (also der Verzichtende) diese Diskrepanz, es ist dieser Verzicht aus Liebe, der kompromiss den man durchaus gerne macht, aber es ist natürlich auch mal eine wunderschöne, respektable Art und Weise, wie du es machst das du ihr das Geschenk machst (du müsstest nicht) diese Lücke dann und wann auswärts zu füllen.
Letztlich ein liebevolles Geben und Nehmen, Verzichten und Schenken und so würde ich das auch an deiner Stelle sehen.


Bei einer Session dabei zu sein, einen Film davon zu sehen, Fotos, ist so gar keine Option für dich oder Sie?
Oder wie wäre den eine Maschine, ohne Quatsch, die gibt es ja, das wäre ja eine Bestrafung die du einsetzten kannst, aber eben nicht selber ausführen musst.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer128229  (68)

Sorgt für Gesprächsstoff
Wenn mein Partner eine wichtige Vorliebe hat, die ich absolut nicht teile und die ich ihm nicht erfüllen kann, dann kann er sich das getrost von Ausserhalb holen. Wobei wir dann vermutlich auch nicht mal zusammen wären, die wichtigen Eckpunkte müssen da für mich einfach passen.

Aber nein, das bedeutet nicht, dass du zu eifersüchtig etc bist. Du fühlst, wie du fühlst. Und du solltest dich und deine Emotionen nicht verbiegen, nur um wie eine andere Person zu sein, die mit Fremd-Spanking kein Problem hat.

Hallo HarleyQuinn,
dass sich Dein Partner "das" von außerhalb holen könnte, dafür bewundere ich Dich. Ich kann es leider nicht. Nun sind wir aber schon 15 Jahre zusammen, wie schon gesagt - und - sie hat auch für mich darauf verzichtet, aber das ist natürlich keine Lösung für beide. Wie auch schon mal hier gesagt, ich könnte damit leben (es ist für mich das kleinere Übel), dass ich es mache. Die Frage wäre, reicht es ihr? Hätte ich vor 15 Jahren schon gewußt oder es auch richtig verstanden, hätte ich mich nicht verlieben sollen. Obwohl, wir hatten eine super tolle gemeinsame Zeit, die ich niemals missen möchte. Am Anfang hatte ich es so verstanden, als sexuelles spielerisches Spanking, damit habe ich überhaupt kein Problem.
Zu Deinem 2. Absatz: Vielleicht brauche auch ich mal eine Bestätigung, dass ich nicht zu eifersüchtig bin - danke. Meiner Frau zuliebe kann ich mich auch etwas verbiegen, wenn es ihr dabei gut geht, so lange ich mich nicht selbst komplett aufgebe und das tue ich nicht. Aber eine Trennung nach dieser langen, auch glücklichen Zeit tut natürlich sehr weh.
 

Benutzer121281  (32)

Planet-Liebe ist Startseite
Aber dass du es als Übel (wenn auch das kleinere ansiehst) zeigt doch ganz klar, warum sie da mit dir keinen Spass hat.[DOUBLEPOST=1361311727,1361310266][/DOUBLEPOST]Aber dass du es als Übel (wenn auch das kleinere ansiehst) zeigt doch ganz klar, warum sie da mit dir keinen Spass hat.
 

Benutzer106548 

Team-Alumni
eine Frage an Euch alle! Wie denkt ihr darüber, wenn Euer Partner sich "das" von außerhalb holen würde. Könntet Ihr damit leben oder bin nur ich eifersüchtig oder zu wenig tolerant
Vll auch noch eine andere Stimme, von einem monogam Lebenden: vor paar Jahre hätte ich klar gesagt: "Nein. Geht mit mir nicht. Kann ich nicht. Will ich nicht." Mittlerweile, nachdem meine Frau und ich auch fast so lange zusammen sind wie ihr und es vor 2 Jahre einen Anlass gab, darüber mal etwas genauer nachzudenken, bin ich jetzt an dem Punkt: "Von mir kommt kein grundsätzliches Nein mehr, das lasse ich auf mich zukommen und schaue, wenn's so weit ist, wie's mir damit und dem ganzen Rest der Beziehung geht."
Ich finde, das hat eh recht wenig mit Toleranz oder Eifersucht zu tun, es ist eine Einstellungssache zu sich selbst. Zu dem, was man von einer Beziehung erwartet, was man möchte und wo seine eigenen Grenzen sind. Und auch, wie weit man bereit ist, über seinen Schatten zu springen und Neues zuzulassen.
Daher denke auch ich, dass Du nicht zu eifersüchtig oder intolerant bist, Euer ganzes Konstrukt sehe ich einfach nicht als das an, was Du Dir unter einer Beziehung vorstellst und wünschst.
 

Benutzer128229  (68)

Sorgt für Gesprächsstoff
Aber dass du es als Übel (wenn auch das kleinere ansiehst) zeigt doch ganz klar, warum sie da mit dir keinen Spass hat.[DOUBLEPOST=1361311727,1361310266][/DOUBLEPOST]Aber dass du es als Übel (wenn auch das kleinere ansiehst) zeigt doch ganz klar, warum sie da mit dir keinen Spass hat.

Vielleicht habe ich hier auch das falsche Wort gewählt. Das kleinere Hindernis wäre wohl besser. Aber ich weiß, was Du meinst. Ich bin halt ein "Normalo" und würde unter Umständen (egal, wieviel Mühe ich mir gebe) es tatsächlich nie schaffen, ihre Neigung komplett zu befriedigen.[DOUBLEPOST=1361327284][/DOUBLEPOST]
Vll auch noch eine andere Stimme, von einem monogam Lebenden: vor paar Jahre hätte ich klar gesagt: "Nein. Geht mit mir nicht. Kann ich nicht. Will ich nicht." Mittlerweile, nachdem meine Frau und ich auch fast so lange zusammen sind wie ihr und es vor 2 Jahre einen Anlass gab, darüber mal etwas genauer nachzudenken, bin ich jetzt an dem Punkt: "Von mir kommt kein grundsätzliches Nein mehr, das lasse ich auf mich zukommen und schaue, wenn's so weit ist, wie's mir damit und dem ganzen Rest der Beziehung geht."
Ich finde, das hat eh recht wenig mit Toleranz oder Eifersucht zu tun, es ist eine Einstellungssache zu sich selbst. Zu dem, was man von einer Beziehung erwartet, was man möchte und wo seine eigenen Grenzen sind. Und auch, wie weit man bereit ist, über seinen Schatten zu springen und Neues zuzulassen.
Daher denke auch ich, dass Du nicht zu eifersüchtig oder intolerant bist, Euer ganzes Konstrukt sehe ich einfach nicht als das an, was Du Dir unter einer Beziehung vorstellst und wünschst.

An dem Punkt war ich schon vor Jahren. Aber Du hast natürlich recht, jeder ist anders. Ich hoffe nur für Euch, dass, nachdem ihr etwas ausprobiert habt und danach keiner von Euch Beiden feststellt, nun geht es nicht mehr. Das über meinen Schatten springen habe ich ja versucht, mein Gehirn hat es auch verstanden, aber mein Gefühl hat da leider nicht mitgespielt. Ich denke, wir haben wirklich eine ganze Menge versucht, aber es hat eben nicht gereicht.

Trotzdem hier noch einmal herzlichen Dank für Deine Gedanken.
 

Benutzer128229  (68)

Sorgt für Gesprächsstoff
Also für mich hat Spanking sowiso eine starke sexuelle Komponente (und ich lese auch eindeutig raus, dass es das für deine Frau auch hat), daher schätze ich das schon als eine ganz klare Variante von Sex ein.

Dir ist schon klar das man alleine nur durch Züchtigung und gekonnte Spankingsessions zum Orgasmus kommen kann.

Gut das kann man bei diversen Alltagshandlungen auch, vielleicht macht der Orgasmus es auch alleine nicht zur sexuellen Handlung, aber eben die Hingabe und das intime Vertrauen zwischen den Akteueren ist mindestens so nah wie schnöder GV, selbst wenn keine Erregung oder Orgasmen auftreten (was ich fast für unwahrscheinlich halte).
Wer diese erfüllt ist manchmal aber auch tatsächlich egal oder beliebig, dass ist aber auch bei Sex manchmal total egal.:zwinker:

Mich würde auch mal interessieren aus welchem Interesse/Motivation herraus die Männer das bei deiner Frau machen?
Das könnte ja auch die Eifersucht hervorrufen, egal wie neutral deine Frau ist, wenn die Männer sich bei der Session sich an deiner Frau aufgeilen ist das ja auch schon ein Aspekt der dich stören könnte (oder stolz machen, je nach Sichtweise).

Hallo Lollypoppy,
wo liest Du das denn eindeutig heraus? Für sie ist es reine Erziehung, ohne dass der Andere sie sexuell berührt, ausser auf den Po natürlich. Wie Du sicherlich gelesen hast, habe ich damit so meine Probleme, aber der andere Mann (R.) ist aktiver Flagellant, der mag gern Frauen "erziehen". Ich denke und hoffe nicht, dass er sich an ihr aufgeilt.Und ich denke auch nicht, dass sie dann einen Orgasmus bekommt.

Nun bin ich kein eifersüchtiger Mensch, ich genieße sexuelle Impulse von aussen, egal ob mein Partner oder ich sie habe, ich trenne die auch gar nicht so von uns, ich würde den Impuls von aussen eben mit in die eigene Beziehung aufnehmen, das erlebte mit ihm verbal teilen wollen, es letztlich zu unserem Akt machen.
Ich könnte also damit umgehen, kann auch verstehen das man das outsourced, wenn der Partner eben gar nichts damit anfangen kann, kann aber auch mit dem Gedanken an Ergänzug leben, die wenigsten Beziehungspartner erfüllen sich ihre Sexualität gegenseitig zu 100%.

Aber natürlich wissen die meisten das nie (oder verdrängen das), glaube du hast da das schwere Los das du einfach das Wissen hast, das selbst in Zeiten der erfülltesten Partnerschaft zwischen euch, für deine Frau immer noch was offen ist, etwas was du ihr nicht geben kannst und willst.
Glaube schon das das hart zu erfassen ist, aber immerhin weisst du und respektierst es ja, viele (es dürfte die Mehrheit aller Paare sein, wo so ein Defizit in irgendeiner Form da ist) ignorieren das einfach.
Meist schenkt man seinem Partner (also der Verzichtende) diese Diskrepanz, es ist dieser Verzicht aus Liebe, der kompromiss den man durchaus gerne macht, aber es ist natürlich auch mal eine wunderschöne, respektable Art und Weise, wie du es machst das du ihr das Geschenk machst (du müsstest nicht) diese Lücke dann und wann auswärts zu füllen.
Letztlich ein liebevolles Geben und Nehmen, Verzichten und Schenken und so würde ich das auch an deiner Stelle sehen.


Bei einer Session dabei zu sein, einen Film davon zu sehen, Fotos, ist so gar keine Option für dich oder Sie?
Oder wie wäre den eine Maschine, ohne Quatsch, die gibt es ja, das wäre ja eine Bestrafung die du einsetzten kannst, aber eben nicht selber ausführen musst.

Du bist nicht eifersüchtig, meine Frau auch nicht, aber ich. Ich denke auch, eine gewisse normale Eifersucht sollte und ist bei jedem Menschen vorhanden, deshalb verwundert es mich, wenn Du und sie auch sagt, es sei nicht so.

Sexuelle Impulse von aussen? Wer das mit seinen Gefühlen vereinbaren kann, toll.
Richtig, das ist auch der Grund unserer Trennung, sie kann es von mir gar nicht mehr, ihrer Meinung geht es nur noch mit dem Anderen. Aber für eine offene Beziehung bin ich eben (Gefühle) leider nicht geeignet.

Ich denke auch, durch die Meinungen, die hier geäussert wurden, erkenne ich, dass ich auf dem Holzweg war und mich wahrscheinlich viel zu sehr an ihre Bedürfnisse angepasst habe. Allerdings muss ich auch sagen, dass sie, um mir nicht weh zu tun, viel darauf verzichtet hat und es aber nun nicht mehr will. Dieses dann und wann auswärts machen, klappt von meiner Seite nun überhaupt nicht mehr, ich kriege das grosse Zittern, Herzklopfen und mir legt sich ein Zange um den Magen (Eifersucht eben).
Filme schaut sie sich sehr selten mal an, würde wohl auch gern mehr lesen. Die Maschine kann aber nicht mit ihr reden, darauf kommt es ihr in erster Linie an.

Ich bin auch sehr tolerant, was andere machen, so lange niemand verletzt (körperlich) oder in seinen Gefühlen verletzt wird.

Auch Dir herzlichen Dank für Deinen Beitrag.
 

Benutzer128391  (41)

Klickt sich gerne rein
Ich kann deine Gefühle und Eifersucht absolut nachvollziehen. Ich könnte das auch nicht mitmachen. Genauso wenig wie ich wollte dass er zu einer anderen Frau geht um sich bekochen zu lassen, selbst wenn ich keine Meisterköchin bin.
Ich finde es sehr bewundernswert, dass du das lernen willst, aber wenn du kein super talentierter Schauspieler bist, wirst du das vermutlich nie so überzeugend rüber bringen, wie sie es für ihre Bedürfnisbefriedigung braucht, da dir persönlich ja nichts daran liegt, sie zu züchtigen....jedenfalls kann ich es mir nicht vorstellen - beurteilen kann es natürlich nur sie.
In einer Doku hab ich mal gesehen, dass es durchaus solche Angebote bei manchen Dominanten gibt, das zu lernen. Ich kann es mir aber nur vorstellen, wenn man auch einen Hang dazu hat...ein Versuch wäre es aber dennoch wert - finde ich.
Zufällig habe ich letzte Woche einiges über Trauma-Bewältigung durch (sexuellen) Missbrauch gelesen.
1. die allermeisten Betroffenen können sich nicht an die Tat erinnern...sie ist tief verborgen im verdrängten Unterbewusstsein und kommt auch durch gewolltes Aufarbeiten manchmal erst nach jahrelanger Therapie, manchmal auch nur rein zufällig zum Vorschein. Das soll heißen, selbst wenn sie sich dafür bereit erklärt, bedeutet das noch lange keinen Erfolg.
2. solch ein Verhalten kann tatsächlich durch gewalttätige Erfahrungen in früher Kindheit kommen... ist aber nur eine Erscheinungsform von unendlich vielen.
Ob das genetisch veranlagt sein könnte, kann ich mir persönlich nicht vorstellen - bin aber weder Fachkraft noch irgendwie tiefer in irgendeiner Szene...
Welche anderen Gründe es geben kann, dass sie ihre Unzufriedenheit/Frust/? nicht alleine abbauen kann, sondern die "Verantwortung" an einen anderen abgibt, sollte ein kompetenter Psychologe beantworten können.

Noch ein Gedanke, der mir kam: ich weiß zwar nicht ob es richtig wäre, aber hat sie jemals ausprobiert es mit Sex zu kombinieren? Würde es dir in der Situation leichter fallen, dich auf das Rollenspiel einzulassen?

Wünsch euch alles Gute, wie auch immer das aussieht!
 

Benutzer128229  (68)

Sorgt für Gesprächsstoff
T. liebt mich nicht mehr. Ich hätte durch mein Verhalten zu viel in ihrer Seele kaputt gemacht. Sie kann sich psychisch nicht mehr auf mich einlassen. Sie trennt sich jetzt von mir, sucht bereits Wohnung und Arbeit. Mark11 hat es gut erkannt, in diesem für sie entscheidenden Punkt sind wir zu unterschiedlich, so dass eine Trennung unausweichlich ist. Ich hatte trotzdem nach Lösungsmöglichkeiten gesucht und denke, es muss irgend etwas in ihrer Kindheit vorgefallen sein (von dem sie bewußt nichts weiß), dass sie so ist.
Ich hatte schon HarleyQuinn geantwortet, dass ich es ganz am Anfang als sexuelle Spielart verstanden hätte. Damit könnte ich sehr gut leben. Aber das, was sie braucht, ist etwas ganz anderes.

Ich kann deine Gefühle und Eifersucht absolut nachvollziehen. Ich könnte das auch nicht mitmachen. Genauso wenig wie ich wollte dass er zu einer anderen Frau geht um sich bekochen zu lassen, selbst wenn ich keine Meisterköchin bin.
Ich finde es sehr bewundernswert, dass du das lernen willst, aber wenn du kein super talentierter Schauspieler bist, wirst du das vermutlich nie so überzeugend rüber bringen, wie sie es für ihre Bedürfnisbefriedigung braucht, da dir persönlich ja nichts daran liegt, sie zu züchtigen....jedenfalls kann ich es mir nicht vorstellen - beurteilen kann es natürlich nur sie.
In einer Doku hab ich mal gesehen, dass es durchaus solche Angebote bei manchen Dominanten gibt, das zu lernen. Ich kann es mir aber nur vorstellen, wenn man auch einen Hang dazu hat...ein Versuch wäre es aber dennoch wert - finde ich.
Zufällig habe ich letzte Woche einiges über Trauma-Bewältigung durch (sexuellen) Missbrauch gelesen.
1. die allermeisten Betroffenen können sich nicht an die Tat erinnern...sie ist tief verborgen im verdrängten Unterbewusstsein und kommt auch durch gewolltes Aufarbeiten manchmal erst nach jahrelanger Therapie, manchmal auch nur rein zufällig zum Vorschein. Das soll heißen, selbst wenn sie sich dafür bereit erklärt, bedeutet das noch lange keinen Erfolg.
2. solch ein Verhalten kann tatsächlich durch gewalttätige Erfahrungen in früher Kindheit kommen... ist aber nur eine Erscheinungsform von unendlich vielen.
Ob das genetisch veranlagt sein könnte, kann ich mir persönlich nicht vorstellen - bin aber weder Fachkraft noch irgendwie tiefer in irgendeiner Szene...
Welche anderen Gründe es geben kann, dass sie ihre Unzufriedenheit/Frust/? nicht alleine abbauen kann, sondern die "Verantwortung" an einen anderen abgibt, sollte ein kompetenter Psychologe beantworten können.

Noch ein Gedanke, der mir kam: ich weiß zwar nicht ob es richtig wäre, aber hat sie jemals ausprobiert es mit Sex zu kombinieren? Würde es dir in der Situation leichter fallen, dich auf das Rollenspiel einzulassen?

Wünsch euch alles Gute, wie auch immer das aussieht!

Stimmt, ich würde es wohl nie so rüber bringen, wie sie es braucht. Es nun noch zu lernen, hat sich wohl erübrigt, da wir uns nun scheiden lassen werden. Ich hatte sehr viel Zeit zum Nachdenken und bin ebenso, wie Du - Ninje - zu dem Ergebnis gekommen, dass die Ursache in ihrer Kindheit liegen muss. Ich wiederhole mich. :rolleyes: Dieses, in ihrem Unterbewußtsein ist zur Zeit so stark, dass sie nun ihren Weg gehen muss und das Schlimmste ist, dass sie keine psychologische Hilfe in Anspruch nehmen will. Auch für ihre weitere Zukunft wird dieses Unbewußte aus ihrer Kindheit sie immer wieder behindern, so und nicht anders, zu handeln.

Danke für die guten Wünsche, aber ich muss mich jetzt wohl damit abfinden - das war's -. Und nach einer anderen Frau Ausschau halten (ohne diese Neigung).

Es tut mir gut, das sich so viele Menschen Gedanken um diese Situation machen und ich dadurch auch gemerkt habe, dass "ich nicht einen an der Waffel habe". Danke
 

Benutzer128391  (41)

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*Schluck*
Das zu lesen tut irgendwie weh...da du dir so viel Gedanken und Mühen gemacht hast... Aber vielleicht ist es wirklich das Beste.
Dass sie dir vorwirft, du hättest zu viel an ihrer Seele kaputt gemacht...Woa... da krieg ich ne Gänsehaut...wie kann man so etwas sagen?!
Woher soll denn jemand wissen, wie er richtig mit der Situation umgeht, wenn er keine Erfahrung damit hat? Meiner Interpretation nach bestand der Schaden schon vorher...und euer Verhältnis hat ihren errichteten Selbstschutz/ihre Verdrängungsmethodik ins Wanken gebracht...

Wenn sie jemanden findet, der ihr das geben kann und sie so einen Weg für sich gefunden hat damit klar zu kommen...finde ich es nicht so schlimm. Schlimmer wäre, wenn sie unter Depressionen leiden würde oder ähnliches. Keine Ahnung ob sowas später noch anderweitig eskalieren kann. Eine Therapie wollen, muss sie allein, von außen kann man da nichts erzwingen...und selbst dann braucht man viel Kraft und Ausdauer um so etwas anzugehen und zu verarbeiten - sofern die Therapie anschlägt - eine Erfolgsgarantie gibt es auch da nicht. Der auf der homepage hat z.B. auch von unfähigen und überforderten Therapeuten gesprochen...da kann eine abgebrochene Sitzung natürlich auch nach hinten losgehen...

Wünsche dir auf alle Fälle ein leichtes Ende und einen guten Neuanfang!
 

Benutzer128229  (68)

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*Schluck*
Das zu lesen tut irgendwie weh...da du dir so viel Gedanken und Mühen gemacht hast... Aber vielleicht ist es wirklich das Beste.
Dass sie dir vorwirft, du hättest zu viel an ihrer Seele kaputt gemacht...Woa... da krieg ich ne Gänsehaut...wie kann man so etwas sagen?!
Woher soll denn jemand wissen, wie er richtig mit der Situation umgeht, wenn er keine Erfahrung damit hat? Meiner Interpretation nach bestand der Schaden schon vorher...und euer Verhältnis hat ihren errichteten Selbstschutz/ihre Verdrängungsmethodik ins Wanken gebracht...

Wenn sie jemanden findet, der ihr das geben kann und sie so einen Weg für sich gefunden hat damit klar zu kommen...finde ich es nicht so schlimm. Schlimmer wäre, wenn sie unter Depressionen leiden würde oder ähnliches. Keine Ahnung ob sowas später noch anderweitig eskalieren kann. Eine Therapie wollen, muss sie allein, von außen kann man da nichts erzwingen...und selbst dann braucht man viel Kraft und Ausdauer um so etwas anzugehen und zu verarbeiten - sofern die Therapie anschlägt - eine Erfolgsgarantie gibt es auch da nicht. Der auf der homepage hat z.B. auch von unfähigen und überforderten Therapeuten gesprochen...da kann eine abgebrochene Sitzung natürlich auch nach hinten losgehen...

Wünsche dir auf alle Fälle ein leichtes Ende und einen guten Neuanfang!

Hallo Ninje, natürlich weiß ich inzwischen auch, dass ich sie sehr stark verletzt habe, (ich hatte es weiter oben schon geschrieben), als meine kalte Art ihr gegenüber nicht richtig war. Aber hier habe ich für mich eben erkannt, dass sie eine Geborgenheit sucht und diese zu diesem Zeitpunkt bei ihr weg gebrochen ist. (Kindheit). Auch sagt sie und das stimmt, sie hat versucht, mich in ihre Seele blicken zu lassen, was in ihr vorgeht. Ich würde sie nicht verstehen wollen oder können und würde alles umdrehen.

Nein, zum Glück leidet sie nicht unter Depressionen. Sie sagt immer wieder, ihr Leben besteht nicht nur aus der Neigung, es ist nur ein wichtiger Teil von ihr, der aber (zusammen mit ihrem Unterbewußtsein) ihr nur diesen Weg gehen lässt (meine Interpretaion).Sie ist im normalen Leben eine sehr starke Persönlichkeit.

Wen meinst Du mit: "Der auf der homepage hat z.B. auch von unfähigen und überforderten Therapeuten gesprochen"?

Nein, natürlich gibt es keine Erfolgsgarantie, aber meiner Meinung nach wäre es ein Versuch wert, aber sie will ja gar nicht. Danke für Deine guten Wünsche, zur Zeit ist es noch sehr schwer, aber die Zeit heilt alle Wunden, sagt man.
 

Benutzer128391  (41)

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Wen meinst Du mit: "Der auf der homepage hat z.B. auch von unfähigen und überforderten Therapeuten gesprochen"?

Die homepage auf der ich über Traumabewältigung und sexuellen Missbrauch gelesen habe:
http://www.aufrecht.net/utu/

bin mir nicht sicher ob man hier links posten darf...falls es nicht funktioniert kann ich ihn dir auch per Nachricht schicken.
Er schreibt dort über all seine persönlichen Erfahrungen, Arten von Missbrauch, verschiedene psychische Folgen, Theapieformen...etc. Ist aber wirklich richtig hart - hat mich zu tiefst getroffen und erschüttert...wenn es dir gerade sowieso nicht gut geht...?

Wenn sie nicht will...kann es dir höchstens helfen einen tieferen Einblick in das Opfer zu gewinnen, falls du das zur Verarbeitung brauchst. Hoffe nur, dass du dir dann nicht noch mehr Vorwürfe machst, was man im Umgang alles falsch machen kann... Selbst ich hatte danach ein riesen schlechtes Gewissen, wo ich nur sehr indirekt damit zu tun hatte. (Die Mutter meiner besten Freundin ist auch ein Opfer)
Leider ist man immer erst hinterher schlauer...
 

Benutzer114221  (57)

Öfters im Forum
Ratloser...
diese Entwicklung überrascht mich... daß sie sich scheiden lassen will.
Daß es so schnell ging, hätte ich nicht erwartet. Aber es ist oft so, daß die Hütte schon lichterloh brennt, wenn hier gepostet wird.
Meistens beginnen diese Posts mit "eigentlich bin ich glücklich, aber".
Ja, Mark11 redet selten Mist. Mark11 weiß häufig ziemlich gut, wo das Problem liegt.

Aber zurück zu Dir, lieber Ratloser. Du hast nur hier keinen "Rat". Und damit bist Du nicht alleine.
Anber Du hast die Fähigkeit, alles von oben anzuschauen, aus der Distanz Deiner eigenen Emotionen. Mein Dakapo dafür! Das kann nicht jede(r).

Ich bin extremely d`accord mit Ninje. Deine Frau hat was schreckliches in ihrer Kindheit erfahren, das weisst Du ja auch. Ninje sprach davon, wie sehr solche Verletzungen verdrängt werden können, bis hin zum völligen Vergessen. Manche Erinnerungen sind so dermaßen schlimm, daß -zum Eigenschutz- sie völlig verdrängt werden.

Eine kleine Anekdote vom Lover?
Die Situation: Meine Partnerin, ich und meine beiden Mädels (Sie ist nicht Mutter). Wenns den Mädels richtig dreckig geht, lege ich mich abends ins Bett zu denen, sage denen daß ich sie lieb habe. Ein paar Sätze, ein paar Atemzüge und sie schlafen.
Für mich eine gängige Situation, die ich pflege, seit sie Babys waren. Wenn Vater (ich) sich zu denen gelegt hat und sie in den Arm genommen hat, sind sie immer friedlich eingeschlafen.

Meine Partnerin ist TOTAL ausgetickt, weil ich mich zu den 9-jährigen Mädels ins Bett gelegt habe.
Bei ihr kamen da Erinnerungen hoch, weil *ihr Vater* sie da grenzwertig berührt hatte. IHRE Erfahrung hat sie da auf UNSERE Situation projeziert.

Da kamen bei meiner Partnerin Erinnerungen hoch, die sie total verdrängt hatte!!! Und das hatte Ninje beschrieben... Daß manche Erfahrungen so schlimm sind, daß sie effektiv weggeschlossen werden.
Bei meiner Partnerin geht es nicht um Mißbrauch oder gar Vergewaltigung... aber ihr Vater hat sie damals berührt, sie hats gemerkt und dann total verdrängt. Aus dem Bewusstein getilgt.
Wir hatten Glück.... konnten das sehr schnell klären und alles war wieder gut.
Aber es war für mich ein gutes Beispiel, daß Menschen Erinnerungen komplett löschen können

Aber Deine Frau muß weit schlimmere Erfahrungen gemacht haben, denn gesund ist es nicht, wenn man sich gut fühlt, von jemandem geschlagen zu werden. (Bitte... liebe BDSM Leute, möchte kein Fass aufmachen, hier dreht es sich noch nicht(?) um dieses Thema).

Jetzt denke an Dich, lieber Ratloser. Für sie hast Du keinen Rat mehr. Sie will Deinen Rat nicht mehr.
Aber ich sehe Dich gar nicht als Ratlos. Du weisst ziemlich genau wie die Sterne stehen.

Von Herzen: Good Luck!
 

Benutzer106548 

Team-Alumni
Hallo Ratloser,

mir wär's lieber gewesen, ich hätte zu viel in sie hineininterpretiert, das kannst Du mir glauben. Tut mir ehrlich leid, dass es jetzt so schnell und radikal gekommen ist.
Aber (da spricht jetzt der fast Unbeteiligte Fremde aus mir): wenn es schon so kommt, dann ist es gut, dass es schnell gegangen ist, dass es endgültig ist und die nächsten Wochen/Monate keine Rumeierei zwischen Hoffen und Bangen werden, denn das würde Dir noch weit mehr weh tun.
Ich will eigentlich auch gar Nichts mehr über das Gewesene sagen - wenn Du für Dich einen Grund ihrer Neigung gefunden hast und er Dir schlüssig vorkommt, dann ist das einfach ok. Viel wichtiger dabei finde ich, dass Du Dir klar machst, dass keiner von Euch Beiden Schuld trägt, großartig Fehler gemacht hat oder Ihr den Respekt voreinander verloren habt. Es hat halt einfach nicht sollen sein, schlicht, weil Euch nur eine, aber eben sehr entscheidende Sache, an der ebenfalls niemand von Euch Beiden Schuld trägt, getrennt hat.
Schade, wirklich, gerade weil Vieles bei Euch so war, wie es nur wenige Paare auf lange Dauer hinbekommen.

Ich wünsch Dir von Herzen alles Gute und eine nicht allzu schlimme Trennungszeit!
Mark11
 

Benutzer128229  (68)

Sorgt für Gesprächsstoff
Die homepage auf der ich über Traumabewältigung und sexuellen Missbrauch gelesen habe:
http://www.aufrecht.net/utu/

Wenn sie nicht will...kann es dir höchstens helfen einen tieferen Einblick in das Opfer zu gewinnen, falls du das zur Verarbeitung brauchst. Hoffe nur, dass du dir dann nicht noch mehr Vorwürfe machst, was man im Umgang alles falsch machen kann... Selbst ich hatte danach ein riesen schlechtes Gewissen, wo ich nur sehr indirekt damit zu tun hatte. (Die Mutter meiner besten Freundin ist auch ein Opfer)
Leider ist man immer erst hinterher schlauer...

Ich habe das gelesen, das ist wirklich richtig schlimm! Ich selbst wurde hier eigentlich mehr mit der Nase darauf gestoßen, dass es mit ihrer Kindheit zu tun haben muss. Habe auch immer wieder darüber nachgedacht, woher diese Neigung wohl kommen mag. Inzwischen bin ich auch sehr stark überzeugt, dass T. gar nicht weiß, dass der Ursprung in ihrer Kindheit liegen muss. Sie sagte mir immer, seit (mit 3-4 Jahren) sie denken kann, hat sie die Vorstellung, dass sie jemand (Vater, Lehrer, Trainer) erzieht. Nun meine ich, dass man in diesem Alter über so etwas noch gar nicht nachdenken kann.[DOUBLEPOST=1361567690,1361566553][/DOUBLEPOST]Vielleicht sollte ich hier noch hinzufügen: Sie wurde mit 3 Jahren zusammen mit ihrem Bruder adoptiert. Sie wurden der Mutter weg genommen, weil diese sich nicht um die Kinder gekümmert hat. Bis hin zur absoluten Verwahrlosung, um zu überleben, hatten sie ihren eigenen Kot essen müssen. Allein das ist schon "für mich" ein Alptraum. Sie war deswegen auch 2 mal beim Psychologen und meint, dies hätte sie aufgearbeitet, ich glaube aber nicht daran oder da war noch mehr, was sie vielleicht auch verdrängt (unbewußt).[DOUBLEPOST=1361589781][/DOUBLEPOST]
Ratloser...Aber es ist oft so, daß die Hütte schon lichterloh brennt, wenn hier gepostet wird.

Ja, Mark11 redet selten Mist. Mark11 weiß häufig ziemlich gut, wo das Problem liegt.

Aber zurück zu Dir, lieber Ratloser. Du hast nur hier keinen "Rat". Und damit bist Du nicht alleine.
Anber Du hast die Fähigkeit, alles von oben anzuschauen, aus der Distanz Deiner eigenen Emotionen. Mein Dakapo dafür! Das kann nicht jede(r).

Ich bin extremely d`accord mit Ninje. Deine Frau hat was schreckliches in ihrer Kindheit erfahren, das weisst Du ja auch. Ninje sprach davon, wie sehr solche Verletzungen verdrängt werden können, bis hin zum völligen Vergessen. Manche Erinnerungen sind so dermaßen schlimm, daß -zum Eigenschutz- sie völlig verdrängt werden.

Aber es war für mich ein gutes Beispiel, daß Menschen Erinnerungen komplett löschen können.

Aber Deine Frau muß weit schlimmere Erfahrungen gemacht haben, denn gesund ist es nicht, wenn man sich gut fühlt, von jemandem geschlagen zu werden. (Bitte... liebe BDSM Leute, möchte kein Fass aufmachen, hier dreht es sich noch nicht(?) um dieses Thema).

Jetzt denke an Dich, lieber Ratloser. Für sie hast Du keinen Rat mehr. Sie will Deinen Rat nicht mehr.
Aber ich sehe Dich gar nicht als Ratlos. Du weisst ziemlich genau wie die Sterne stehen.

Von Herzen: Good Luck!

Das denke ich auch, dass sie ihre (unbewußten) Erinnerungen aus Eigenschutz verdrängt hat. Ich denke, dass dieses Gefühl der Geborgenheit ihr etwas gibt und dass sie die Schläge in Kauf nimmt, um den Kopf frei zu kriegen.

Inzwischen bin ich dabei, mich mit dieser neuen Situation abzufinden, dauert halt nur etwas.
 

Benutzer128391  (41)

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Vielleicht sollte ich hier noch hinzufügen: Sie wurde mit 3 Jahren zusammen mit ihrem Bruder adoptiert. Sie wurden der Mutter weg genommen, weil diese sich nicht um die Kinder gekümmert hat. Bis hin zur absoluten Verwahrlosung, um zu überleben, hatten sie ihren eigenen Kot essen müssen. Allein das ist schon "für mich" ein Alptraum. Sie war deswegen auch 2 mal beim Psychologen und meint, dies hätte sie aufgearbeitet, ich glaube aber nicht daran oder da war noch mehr, was sie vielleicht auch verdrängt (unbewußt).

Was mich bei der homepage auch sehr schockiert hat, ist wie weit zurück diese Taten liegen können und wie lange es in einem aktiven Aufarbeitungsprozess dauern kann, bis man an dies Erlebnisse stückchenweise herankommt.

Von daher kann ich mir nicht vorstellen, dass es sich mit 2 Mal beim Psychologen getan hat.
Aus deiner Schilderung geht für mich aber irgendwo eine Erklärung hervor, dass für sie die erzieherische Komponente so wichtig ist.

Ich habe den Eindruck, du bist auf einem guten Weg das ganze zu verarbeiten! Übereilen und es mit in die nächste Beziehung schleppen bringt ja auch nichts.
 

Benutzer121281  (32)

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Kurzer Einschub: Nein, der Ursprung MUSS nicht in der Kindheit liegen. Es wird da grade von Laien sehr schnell verknüpft, dass solche Neigungen mit Missbrauch, Traumata und co. zu tun haben müssen. Das KANN der Fall sein, ja. Aber jeden Menschen, der eine Neigung aus dem BDSM-Bereich in sich trägt damit abzustempeln, dass dies ja derlei Ursachen haben müsse, ist nicht die Lösung. Ich weiss, dass es schwer fällt zu akzeptieren, dass diese Neigungen "einfach so" da sind. Dass sie nicht Teil eines Traumas sind, dass man -zusammen mit der Neigung- wegtherapieren kann. Aber es ist einfach so. Ja, auch bei Missbrauchsopfern hängt dies nicht zwingend zusammen - ich bin da selbst ein gutes Beispiel. Und immer immer immer wieder wird mir gesagt "Aaaach, du wurdest so und so behandelt?! Na DANN ist ja klar, dass du solche Dinge magst." Kaum einer schafft es zu verstehen, dass A und B nicht zwingend in einem Zusammenhang stehen.

Damit will ich nicht sagen, dass es bei deiner Frau keinesfalls einen Zusammenhang gibt. Aber der Satz
Inzwischen bin ich auch sehr stark überzeugt, dass T. gar nicht weiß, dass der Ursprung in ihrer Kindheit liegen muss.
stört mich einfach massiv.
 

Benutzer128391  (41)

Klickt sich gerne rein
ob, wann und wie sich sexuelle Neigungen entwickeln ist leider noch nicht enträtselt.
Wenn ich die riesen Unterschiede im Verhalten meiner Söhne vergleiche ist klar dass sehr viel genetisch veranlagt ist.
Während ich jetzt bei Homosexualität ein angeboren akzeptieren kann, fällt es mir bei Pädophilen extremst schwer.

Das jedes Erlebnis v.a. im Alter bis 6 Jahren immense Auswirkungen auf die Gehirnentwicklung und Arealverknüpfung hat ist jedoch bewiesen. Allerdings geht auch jeder Mensch mit ähnlichen Erlebnissen unterschiedlich um.
Z.B. hatten sowohl um die 70% der Prostituierten als auch der weiblichen Insassen von Psychiatrien mit sex. Missbrauch zu tun.

Was ich eigentlich nur sagen will - selbst wenn es so wäre, finde ich nichts schlimmes daran. Wenn jemand in der Form von BDSM und Gleichgesinnten eine Form des Umgangs damit gefunden hat, ist es doch gut.
Hauptsache es beeinträchtigt sein Leben nicht.
 
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