Sozialer Beruf

Benutzer58614 

Verbringt hier viel Zeit
Nein, absolut nicht! Mal abgesehen davon, dass mich die Bezahlung ziemlich abschrecken würde, bin ich wohl einfach nicht sehr "sozial" veranlagt oder erzogen worden.
Musste mal weger der Schule eine Woche "Praktikum" im Kindergarten machen, nach dem ersten Tag hatte ich schon einen regelrechten "Kinderhass"
 

Benutzer9517  (30)

Benutzer gesperrt
Könnt ihr euch vorstellen in einem sozialen Beruf zu arbeiten, also Krankenpfleger/schwester, Altenpfleger/in, Erzieher/in usw. und warum bzw. warum nicht?

Wie definierst du einen "sozialen Beruf"?

Warum ist der Erzieher dabei, aber nicht der Lehrer?
Warum ist der Krankenpfleger dabei, aber nicht der Arzt?
 

Benutzer60793  (31)

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Wie definierst du einen "sozialen Beruf"?

Warum ist der Erzieher dabei, aber nicht der Lehrer?
Warum ist der Krankenpfleger dabei, aber nicht der Arzt?

Der deutschen Sprache bist du schon mächtig oder?
Wenn für dich Lehrer und Arzt auch ein sozialer Beruf ist, dann schreib es halt.
Ich habe bewusst ein usw. nach meiner Auflistung gesetzt. Dies drückt aus, dass eine Liste nicht abschließend ist.

Ich persönlich finde nicht, dass ein Lehrer und ein Arzt ausschließlich ein sozialer Beruf ist.
Ich werde auf weiter Definitionsfreaks nicht reagieren, weil offensichtlich jedem außer dir klar ist was hauptsächlich mit dem Begriff "sozialer Beruf" gemeint ist.
 

Benutzer38570 

Planet-Liebe Berühmtheit
Also ich bin keine Altenpflegerin, ich kenne aber welche, die diesen Beruf ausüben bzw. gerade dabei sind diesen zu lernen.
Ich weiß, dass dieser Beruf mehr erfordert als waschen und Hintern abwischen. Es erfordert mit Menschen umgehen zu können, die immer mehr an Demenz-Erkankungen leiden.
Ich habe echten Respekt vor diesem Beruf und lass doch die anderen quatschen, die keine Ahnung davon haben.
Ich hab auch schon blöde Kommentare wegen meinem Ausbildungsberuf gehört, wie "wie du bist nur Tippse?" Na und? Wenn jemand halt so denkt, bitte schön, der soll erstmal das machen was ich mach. Und genauso solltest du auch anfangen zu denken.
Ich finde jeder Beruf hat echten und ernsthaften Respekt verdient, weil jeder Beruf ist wichtig für unser Zusammenleben.

Sorry, ich will auf keinen Fall in Frage stellen, wenn das jemand ehrlich meint. Wenn Du Kontakt zu diesem Beruf hast, kannst Du es ja auch einschätzen. Mein Unmut richtet sich eher an die Leute, die keinen blassen Schimmer haben, aber meinen, die Arbeit einschätzen zu können. Hast Du ja auch selbst erlebt.

Sicher könnte man denken "lass die doch reden" und sich drüber aufregen wird letztlich auch nichts dran ändern. Nun bin ich leider nicht mehr direkt am Menschen, sondern in leitender Position und somit mehr am Schreibtisch. Das Problem bei den sozialen Berufen ist jedoch, dass diese durch die fehlende Anerkennung kaputt gemacht werden. Das Gehalt eines normalen Altenpflegers ist ein Witz - jede Reinigungskraft verdient da mehr. In der Pflege (Gesundheits- und Krankenpflege, Altenpflege), als Erzieher oder ähnlichem ist man einem ziemlichen psychischen Druck ausgeliefert. Man gibt alles, leistet einen sehr wesentlichen Teil zu unserer Gesellschaft und wird von selbiger derart abwertend behandelt. Da kann ich nicht einfach so drüber wegsehen, ganz einfach schon aus Verantwortung gegenüber meinen Mitarbeitern. Und den zu Pflegenden - denn gerade alte Menschen sind doch auch nicht so das Wahre für die Gesellschaft: Man arbeitet für deren Rente, die Pflegeversicherung ist Pleite, die Krankenversicherung pumpt jede Menge Geld rein und leisten tun die ja nichts mehr. So denken leider viele. Finde ich sehr traurig.
 
J

Benutzer

Gast
Ja, kann ich mir vorstellen und war auch auf diesem Weg. Leider wurde mir dass dann vom Arbeitsamt verboten. (Vorrübergehend - Aus gesundheitlichen Gründen)

Mache jetzt erstmal ne andere Ausbildung, in nem Bereihc der mir auch zusagt, und in ein paar Jahren könnt ich mir schon vorstellen dann noch umzuschulen zum Krankenpfleger.
 

Benutzer9517  (30)

Benutzer gesperrt
Der deutschen Sprache bist du schon mächtig oder?
Wenn für dich Lehrer und Arzt auch ein sozialer Beruf ist, dann schreib es halt.
Ich habe bewusst ein usw. nach meiner Auflistung gesetzt. Dies drückt aus, dass eine Liste nicht abschließend ist.

Ich persönlich finde nicht, dass ein Lehrer und ein Arzt ausschließlich ein sozialer Beruf ist.
Ich werde auf weiter Definitionsfreaks nicht reagieren, weil offensichtlich jedem außer dir klar ist was hauptsächlich mit dem Begriff "sozialer Beruf" gemeint ist.

Ich bin voll mit dir einverstanden, nur hast du das nicht gemerkt! Auch ich kenne die Definition der "sozialen Berufe":

Grosser Nutzen bei kleinem Lohn.
 

Benutzer9402 

Meistens hier zu finden
Nein, absolut nicht. Diese Jobs sind meistens sehr schlecht
bezahlt und es werden sehr viele Überstunden angehäuft.
Ich hätte auch nicht die Geduld und Hingabe die man für
solche Jobs benötigt.
 

Benutzer26 

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Ich bin Sozialassistentin und werde gerade Erzieherin.

Wäre aber auch gerne Altenpflegerin, habe mich aber dann aufgrund der körperlichen Anstrengung doch für Erzieherin entschieden (ein Kind hebt sich leichter als ein Erwachsener..usw..)
 

Benutzer46416 

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ja kannes mir vorstellen und arbeite auch in einem sozialen beruf!
naja ok ich lerne ihn im mom aber es ist mein traumjob! ich lerne Hebamme. allerdigs haben wir auch Plegeeinsätze gehabt (Quasi als Krankenschwester) und das wäre gar nicht meine sache! aber Hut ab vor den Krankenschwestern was die so alles tun und können müssen!
naja ich arbeite eben lieber mit gesunden menschen zusammen! der job ist zwar auch stressig, geht aber eben in eine ganz andere richtung!

LG lachendemaske
 

Benutzer29377 

Meistens hier zu finden
Ich kann mir das nicht nur vorstellen, ich habe einen sozialen Beruf erlernt: Bin Altenpfleger. Absoluter Traumberuf, aber das verstehen sicher die Wenigsten.

Nun, leider habe ich nur noch selten die Möglichkeit, mich in der direkten Pflege und Betreuung auszuleben...
Bereichs-PDL geworden?^^
Mal zum Thema: bin grad Zivi in nem Altenheim. Also ich sag mal so die direkte Pflege mach ich selber nicht und das wäre auch glaub ich eher nichts für mich. Aber so im Bereich Betreuung/Aktivierung ist es schon teils recht spassig mit den Leutz *gg*
 

Benutzer54365  (31)

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Möchte auf jeden Fall was soziales machen. Entweder Altentherapeutin oder Psycholgin. Irgendwas mit kranken Menschen. Da ich selber die Erfahrungen mit meinen Großeltern gemacht habe.
 

Benutzer14773 

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Es war eine Möglichkeit auf meiner Liste der Studiengänge, die ich machen könnte ;-)
Krankenschwester oder Altenpflegerin aber nicht (hab jahrelang geholfen meine Oma zu pflegen; das ist definitiv nichts für mich); Erzieherin oder Sozialarbeiterin fände ich aber interessant. Hab' mich jetzt zwar für eine andere Studienrichtung entschieden, aber wenn ich darüber auch irgendwann in den sozialen Bereich käme, wäre ich nicht unglücklich ;-).
 

Benutzer32843 

Sehr bekannt hier
Nein, das wäre nichts für mich.
Ich habe ein Praktikum in der Gerontopsychiatrie gemacht und dabei gemerkt, dass mir andere Berufe wirklich besser liegen. Ich fand die Zeit da sehr interessant, aber für länger könnte ich das nicht machen, dafür bin ich nun einfach wirklich nicht geschaffen.
 

Benutzer38573  (42)

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...also ich bin exam. Altenpflegerin, wollte immer etwas soziales tun... man kommt tagtäglich mit teilweise furchtbaren Krankheiten in Berührung und diesen Menschen zu helfen ist etwas wundervolles und die Bestätigung der Patienten sagt mir, dass es genau das ist, was ich immer tun wollte..helfen!
 

Benutzer1274 

Sehr bekannt hier
Ich habe im übrigen auch kein Helfersyndrom und das als Altenpfleger. Wer ein Helfersyndrom hat, hat auch nichts in der Pflege zu suchen, denn damit ist eine Krankheit definiert...

http://de.wikipedia.org/wiki/Helfersyndrom


Sorry, falsch ausgedrückt.
Ich bin der Egoismus in Person - und das sollte man wohl kaum sein, wenn man einen Beruf ausüben will, in den man sich um anderen kümmert/kümmern muss.
Wortfindungsstörung.. Ich kanns nicht anders ausdrücken.
 

Benutzer41838 

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nein kann ich mir nicht vorstellen. Nicht weniger weil ich denke es nicht zu können, sondern einfach weil meine interessen komplett in einer andere Richtunge liegen
 

Benutzer45744 

Kurz vor Sperre
ja klar kann ich es mir vorstellen :smile:
hätte sonst glaub ich nicht eine ausbildung zum soziealassistenten gemacht, dann meinen zivi in ner behinderten einrichtung und jetzt mache ich noch die ausbildung zum Heilerziehungspleger.

ich werde also in einem sozialem beruf arbeiten.
 

Benutzer56802 

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Nein ich kann mir so einen Beruf nicht für mich vorstellen.

Ich habe grad abi gemacht und hatte zwei jahre lang Pädagogik/Psychologie LK und obwohl dieses Fach sehr interessant war und ich auch gut drin war, hab ich gemerkt, dass so etwas nichts für mich wäre. In die Richtung Erzieherin/Sozialarbeiterin/Psychologin kann ich mir für mich keinen Beruf vorstellen.

Ich könnte mit der großen Verantwortung, die man für die Erziehung und/oder Pflege für andere Menschen hätte, nicht klar kommen.
Außerdem würden mir die Schicksaale der anderen hilfebedürftigen Menschen zu nahe gehen. Ich hätte einfach nicht den nötigen Abstand zum Geschehen.
 

Benutzer9234 

Verbringt hier viel Zeit
Das wäre eher nichts für mich. Ich bin zwar sehr "sozial" - allerdings beschränkt sich das auf meinen privaten Bekannten- und Freundeskreis. Zudem bin ich nicht die Labilste und mir gehen Schicksale anderer häufig zu nahe, so dass ich nicht glaube, dass ich da Beruf und Privates ausreichend trennen könnte.

Meine Interessen liegen dann auch eher in ner ganz anderen Richtung. Ausnahme: Psychologie. Das würd ich gern mal noch studieren, weils mich sehr interessiert, aber ich weiss, dass ich niemals nie als Psychiater oder Psychologe arbeiten könnte/wollte/würde.
 

Benutzer61325 

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Sorry, aber bei diesem Satz könnte ich an die Decke gehen, der soll vielleicht nett gemeint sein, klingt aber letztlich nur bemitleidend und minderwertig. :-(

Hmm, das war definitiv nicht abwertend gemeint, das ist allein deine (in diesem Fall falsche) Interpretation.

Denn in meinen Augen sind soziale Berufe wirklich unverzichtbar. Was wäre ich heute ohne meine Erzieher und Lehrer? Was wäre ich in einigen Jahrzehnten ohne Altenpfleger? Ich finde es eher peinlich und irgendwie undankbar, dass ich in diesem Bereich nur nehmen, aber nicht selbst geben kann. Dazu fehlt mir schlicht die soziale Ader, die Fähigkeit, mit hilfsbedürftigen Menschen richtig umgehen zu können. Und die Kraft und die Nerven (ich bin schon von meinem einen Kind oft überfordert). Ich glaube also keineswegs, dass das eine minderwertige Arbeit ist, die jeder leisten kann, im Gegenteil!
 
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