Sollen Schwule Blut spenden?

Sollen Schwule Blut spenden?

  • ja

    Stimmen: 104 79,4%
  • nein

    Stimmen: 27 20,6%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    131
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Benutzer19495 

Benutzer gesperrt
Spenderblut wird natürlich immer auf Krankheiten geprüft; völliger Schwachsinn bestimmte Gruppen auszuschließen. Das ist einfach nur Diskriminierung.

Aber es is eben nicht 100%ig...siehe Text vom RKI!

Natürlich stecken sich homosexuelle Personen prozentual häufiger mit HIV an, als heterosexuelle. Aber das Gros der Neuinfektionen machen die Homosexuellen nicht aus.

Ähm doch! Siehe Statistik vom RKI...erst lesen, dann schreiben!

Besuch mal eine beliebige Hetero-Disco, eine Nachtbar, einen Swingerclub usw. usf. Die häufig wechselnden Sexualpartner gibt es unter Heteros genauso wie unter Homos.

Die gibt es. Hab ich nie abgestritten. Aber eben nicht in so einer Vielzahl wie bei Schwulen. Wir wollen ja jetzt hie rmal nicht abstreiten, dass es unter Schwulen relativ leicht ist für ne Nacht einen Sexpartner zu finden. Da ist es jetzt auch nicht unbedingt unnormal, wenn ein Schwuler mit Ende 20 schon über 70 Sexualpartner hatte.

Fakt ist ebenfalls, dass die Zunahme bei Neuinfektionen bei Homosexuellen bei 15 Prozent liegt, bei Heterosexuellen bei 25 Prozent. Ebenfalls Fakt ist, dass sich Schwule häufiger testen lassen als Heterosexuelle, da für viele von denen HIV immer noch eine Schwulenseuche ist und es daher gar keinen Grund gibt, sich als Hetero überhaupt testen zu lassen. Logisch, oder?

Ist ja logisch, dass die Zunahme bei Homosexuellen weniger ist, da sie seit Jahren die Gruppe der Neuinfektionen weit weit anführen. Da finde ich die 15% schon mehr als bedenklich.
Bei den Heterosexuellen sind 25% sicher auch sehr viel...sie bilden aber nach wie vor die kleinste Gruppe von Neuinfektionen.

Ein trauriges Kapitel. Ungeschützten Geschlechtsverkehr gibt es allerdings auch haufenweise unter Heteros. Und nun?

Barebacking ist aber nicht einfach ungeschützter Verkehr. Man geht ganz bewusst das risiko ein sich mit HIV anzustecken. Und die Wahrscheinlichkeit ist eben unter Schwulen größer als unter Heteros. Und wenn Schwule eine Bareback-Party veranstalten kannst du davon ausgehen, dass darunter mehr HIV-Positive sind als wenn es bei einer Bareback-Hetero-Party wäre.

Woher weißt Du, wieviele Schwule Analverkehr praktizieren? Ist für Dich schwul gleichzusetzen mit Analverkehr? Überraschung: ist es nicht. Der Prozentsatz der AV-praktizierenden Schwulen ist gar nicht mal so hoch.

Ich weiß nicht wieviel Schwule tatsächlich AV haben. Aber erzähl mir jetzt bitte nicht, dass nicht mehr als 70% der Schwulen AV betreiben. Fakt ist auch, dass die Statistik belegt, dass die meisten HIV-Positiven in Deutschland Schwule sind....Wie also stecken sie sich an? Vaginalverkehr können sie nicht haben...bei Oralverkehr ist die Wahrscheinlichkeit weit weit geringer als bei AV. Bisher wurde nur ein Fall nachgewiesen wo HIV durch Oralverkehr übertragen wurde. Ist auch schwer naachzuvollziehen, da die meisten Paare beides praktizieren.
 

Benutzer58254  (32)

Kurz vor Sperre
Stolzesherz,

alles was ich bisher aus deinen Beiträgen herauslesen konnte ist, dass HIV eine "Schwulenseuche" ist. Heteros wären zwar auch betroffen, aber bei weitem nicht so sehr wie Homosexuelle.
Ich will dir nicht zu nahe treten, aber die Beiträge die du bisher dazu veröffentlicht hast lassen überhaupt keinen anderen Schluss zu. "Homosexuelle sind diejenigen die am meisten infiziert werden und basta" - So liest sich das Ganze bei dir.

Barebacking ist aber nicht einfach ungeschützter Verkehr. Man geht ganz bewusst das risiko ein sich mit HIV anzustecken. Und die Wahrscheinlichkeit ist eben unter Schwulen größer als unter Heteros. Und wenn Schwule eine Bareback-Party veranstalten kannst du davon ausgehen, dass darunter mehr HIV-Positive sind als wenn es bei einer Bareback-Hetero-Party wäre.
Diese Meinung hast du sicherlich aus den Medien... Denn längst nicht jede Barebackaktivität ist auf "das Anonyme rumf**ken" ausgerichtet.
Du müsstest bei deiner Argumentation anführen, dass es "Poz"partys genauso gibt wie "Neg"partys. Es gibt Pozzer (diejenigen die bewusst leute anstecken) und Bug chaser (Personen die sich bewusst anstecken lassen). Und bei vielen Barebackpartys sind Negative gar nicht erwünscht.

[Sarcasm]Aber es ist ja alles bloß eine Schwulenseuche, da sich die Schwulen nicht unter Kontrolle halten können und nur blind durch die Gegend vögeln ohne an Kondome überhaupt zu denken richtig? :geknickt: [/Sarcasm]
 

Benutzer26 

Verbringt hier viel Zeit
Mir is das relativ egal ob die dürfen oder nicht, aber wenn die zu den Risikogruppen zählen.hm. Aber man muss das ja nicht jedem auf die Nase binden.
Mein bester Freund ist schwul, geht aber trotzdem regelmäßig spenden.

Ich war nach meiner Magenspiegelung auch ein Jahr gesperrt und durfte kein Blut spenden.
 

Benutzer19495 

Benutzer gesperrt
Stolzesherz,
alles was ich bisher aus deinen Beiträgen herauslesen konnte ist, dass HIV eine "Schwulenseuche" ist. Heteros wären zwar auch betroffen, aber bei weitem nicht so sehr wie Homosexuelle.
Ich will dir nicht zu nahe treten, aber die Beiträge die du bisher dazu veröffentlicht hast lassen überhaupt keinen anderen Schluss zu. "Homosexuelle sind diejenigen die am meisten infiziert werden und basta" - So liest sich das Ganze bei dir.

Ich habe nirgendwo geschrieben, dass HIV eine Schwulenseuche ist oder habe es ansatzweise angedeutet. Ich kann mich nur auf das beziehen was mir die Zahlen des RKI´s sagen. Und demnach stellen Schwule die Mehrheit an HIV-Infizierten dar und Heteros eine Minderheit. Dafür gibt es einfach Gründe. Ob ihr sie wahrhaben wollte oder nicht.
Das die Zahl der HIV-Neuinfektionen unter Heteros steigt ist sicherlich bedrohlich, aber ein anderes Thema. Denn nach wie vor ist HIV unter Heteros eine Ausnnahme und noch lange nicht so weit verbreitet wie unter Schwulen.
Hier geht es darum, ob Schwule Blut spenden sollen....sie gehören nun mal zur Risikogruppe Nr. 1 . Und leider Gottes sind alle Tests eben nicht 100%. Abgesehen davon, dass es ein enormer Aufwand ist bei Verdacht die Blutproben ein weiteres Mal etc. zu untersuchen.
Es ist ja nicht so, dass den Schwulen ein Menschenrecht aberkannt wird, wenn sie nicht spenden dürfen. Ich hab wie schon mehrmals erwähnt absolut nichts gegen Schwule...wenn es nach mir ginge dürften sie alles in der Gesellschaft machen....(heiraten, Kinder adoptieren etc.), aber wenn es um die Gesundheit anderer geht, wird die Entscheidung, ob man etwas zulassen will oder nicht schwieriger. Sicherlich hat nicht jeder Schwuler mit Ende 20 100 Sexualpartner gehabt...aber es gibt leider einfach zu viele die eben ausschweifend leben. Mir ist das egal, wenn sie so leben. Habe da absolut nichts gegen. Aber dadurch wird man eben zu dem Entschluß kommen, dass durch riskiohaftes Verhalten im Sexleben Schwule eher von einer Blutspende abgehalten werden sollten als Heteros.

Diese Meinung hast du sicherlich aus den Medien... Denn längst nicht jede Barebackaktivität ist auf "das Anonyme rumf**ken" ausgerichtet.
Du müsstest bei deiner Argumentation anführen, dass es "Poz"partys genauso gibt wie "Neg"partys. Es gibt Pozzer (diejenigen die bewusst leute anstecken) und Bug chaser (Personen die sich bewusst anstecken lassen). Und bei vielen Barebackpartys sind Negative gar nicht erwünscht.
[/Sarcasm]

Das es all diese Richtungen gibt, zeigt doch schon, dass es unter Schwulen zu denen die schon viele Sexualpartner haben, noch die dazu kommen die nochmal den Extremkick suchen.
In Heterokreisen teilweise auch wie wild durch die Gegend gevögelt, aber eben nicht auf so einer Eben wie bei den Schwulen.
Ich war eine Zeit lang in dem ein oder anderen HIV-Forum aktive Mitleserin und die wenigstens sind überraschend infiziert worden. Die meisten haben zwar immer regelmäßig Test gemacht waren sich aber immer sicher, dass es sie irgednwann treffen wird.
 

Benutzer46548 

Verbringt hier viel Zeit
Ja!!!!
Warum sollten sie's auch nicht tun?? Ganz normaler Mensch wie jeder andre... Nur mit ner andren sexuellen Ausrichtung eben!!!!

Gehn sicha ganz viele Perverse oder welche die auf Kinder stehn spenden...Von denen weiß mans eben nich!!!
 

Benutzer19495 

Benutzer gesperrt
Ja!!!!
Warum sollten sie's auch nicht tun?? Ganz normaler Mensch wie jeder andre... Nur mit ner andren sexuellen Ausrichtung eben!!!!

Gehn sicha ganz viele Perverse oder welche die auf Kinder stehn spenden...Von denen weiß mans eben nich!!!

Du hast noch nicht so ganz den Sinn der Frage verstanden?

Was haben Leute die auf Kinder stehen mit Schwulen zu tun!? Hier geht es überhaupt nicht darum Schwule vom Spenden abzuhalten, weil es tatsächlich noch Leute auf dieser Welt gibt, die sie nicht als normale Menschen bezeichnen würden.
Vielleicht solltest du erstmal den Thread lesen!
 

Benutzer58254  (32)

Kurz vor Sperre
Ja!!!!
Warum sollten sie's auch nicht tun?? Ganz normaler Mensch wie jeder andre... Nur mit ner andren sexuellen Ausrichtung eben!!!!

Gehn sicha ganz viele Perverse oder welche die auf Kinder stehn spenden...Von denen weiß mans eben nich!!!
Hmh Thema verfehlt?
 

Benutzer62841  (33)

Meistens hier zu finden
Die gibt es. Hab ich nie abgestritten. Aber eben nicht in so einer Vielzahl wie bei Schwulen. Wir wollen ja jetzt hie rmal nicht abstreiten, dass es unter Schwulen relativ leicht ist für ne Nacht einen Sexpartner zu finden. Da ist es jetzt auch nicht unbedingt unnormal, wenn ein Schwuler mit Ende 20 schon über 70 Sexualpartner hatte.

Ich finde es in Anbetracht heterosexueller Bordelle, Straßenstriche, Swingerclubs, Massagesalons, Loveparade usw. usf. schon eine extreme Unverschämtheit von Dir, hier einfach zu behaupten, dass Schwule signifikant häufiger wechselnde Sexpartner haben als Heterosexuelle. Du bringst gerne Statistiken, bring mir bitte eine, die das beweist. Vorzugsweise eine, die nicht aus dem schwulenfeindlichen Lager stammt.

Ist ja logisch, dass die Zunahme bei Homosexuellen weniger ist, da sie seit Jahren die Gruppe der Neuinfektionen weit weit anführen. Da finde ich die 15% schon mehr als bedenklich.
Bei den Heterosexuellen sind 25% sicher auch sehr viel...sie bilden aber nach wie vor die kleinste Gruppe von Neuinfektionen.

Die Heterosexuellen arbeiten leider hart daran, zu den Schwulen aufzuholen. In anderen Ländern haben sie schon längst überholt, weltweit liegen sie weit in Führung. Auch darf man eines nicht vergessen: wie hoch ist der Prozentsatz der Schwulen, der sich aus freien Stücken testen läßt und somit in der Statistik landet - und wie hoch ist dieser Prozentsatz unter den Heterosexuellen? Auf diese Problematik bist Du noch gar nicht eingegangen.

Aber eigentlich geht es darum gar nicht. Eigentlich geht es um Risikominimierung, und die geschieht nicht durch Pauschalisierungen sondern durch genaue Abklärung im Einzelfall. Ich jedenfalls fühle mich im Falle einer Bluttransfusion nicht sicher dadurch, dass negativ getestete Schwule in einer langjährigen monogamen Partnerschaft per Dekret von der Spende ausgeschlossen werden, die heterosexuelle Dorfmatratze/der heterosexuelle Dorfbesamer hingegen bis zum Beweis des Gegenteils als ungefährlich gilt.

Barebacking ist aber nicht einfach ungeschützter Verkehr. Man geht ganz bewusst das risiko ein sich mit HIV anzustecken. Und die Wahrscheinlichkeit ist eben unter Schwulen größer als unter Heteros. Und wenn Schwule eine Bareback-Party veranstalten kannst du davon ausgehen, dass darunter mehr HIV-Positive sind als wenn es bei einer Bareback-Hetero-Party wäre.

Ich stehe der Barebacking-Szene sehr kritisch gegenüber, aber ich würde Dir doch sehr empfehlen, Deine Informationen nicht aus der BLÖD-Zeitung zu nehmen.

Ich weiß nicht wieviel Schwule tatsächlich AV haben. Aber erzähl mir jetzt bitte nicht, dass nicht mehr als 70% der Schwulen AV betreiben. Fakt ist auch, dass die Statistik belegt, dass die meisten HIV-Positiven in Deutschland Schwule sind....Wie also stecken sie sich an? Vaginalverkehr können sie nicht haben...bei Oralverkehr ist die Wahrscheinlichkeit weit weit geringer als bei AV. Bisher wurde nur ein Fall nachgewiesen wo HIV durch Oralverkehr übertragen wurde. Ist auch schwer naachzuvollziehen, da die meisten Paare beides praktizieren.

Nun, laut Netdoktor haben Heterosexuelle in etwa genausoviel AV wie Homosexuelle:

http://www.netdoktor.de/sex_partnerschaft/menshealth/analverkehr.htm

Und nun?

Aber wir landen wieder beim entscheidenden Punkt: kann die Pauschalisierung wirklich schützen, oder vermittelt sie nur ein völlig falsches Bild von Sicherheit? Tut sie nicht auf der anderen Seite vielleicht viel mehr Schaden anrichten dadurch, dass eigentlich bestens geeignetes Blut im Notfall nicht zur Verfügung stellt? Irgendwo hier im Thread standen mal Zahlen, dass eine Erlaubnis für Schwule, Blut zu spenden, die Zahl trotz aller Kontrollen durchrutschender infizierter Blutkonserven von 4 auf 8 unter 10.000.000 verdoppeln würde (ich hab nicht nochmal alles nachgelesen, aber in diesem Bereich bewegte es sich). Dies unter der Voraussetzung, dass plötzlich alle Schwulen losziehen und Blut spenden würden - was wohl nicht passieren würde, setzt man den gleichen Prozentsatz von Spendewilligen an wie bei Heterosexuellen dürfte aus der Verdoppelung auf 8 eher eine Erhöhung auf 5 werden.
 

Benutzer19495 

Benutzer gesperrt
Ich stehe der Barebacking-Szene sehr kritisch gegenüber, aber ich würde Dir doch sehr empfehlen, Deine Informationen nicht aus der BLÖD-Zeitung zu nehmen.

Kennen wir uns? Oder woher willst du wissen wo ich meine Informationen herhole?
Meine Informationen habe ich ausschließlich vom RKI und diversen HIV-Foren etc....alles seriöse Quellen!
...also erspar mir deine blöden Kommentare!
 

Benutzer48572 

Verbringt hier viel Zeit
Ich glaube, hier wird so dermaßen aneinander vorbeigeredet, da kommt man nicht mehr auf nen grünen Ast.

Es ist doch so:
Ein kleiner Teil der Bevölkerung (homosexuelle Männer) hat den größten Teil der HIV-Infektionen (70%) der gesamten Bevölkerung unter sich.
Das bedeutet, das Risiko einer Infektion bei nicht-geschütztem Geschlechtsverkehr ist in diesem Personenkreis höher als für Heterosexuelle unter sich.
Immer für Deutschland gesehen, das sollten wir vom Rest nochmal unterscheiden.
Dass sich in beiden Kreisen völlig unterschiedliche Menschen bewegen, die ihre Sexualität völlig verschieden ausleben und das Risiko völlig verschieden behandeln, ist klar, wir sind alle keine Lemminge.
So.

Bei Blutspenden bleibt trotz Kontrollen ein Restrisiko, dass eine Blutspende mit HIV unerkannt bleibt.. Sei es durch eine Infektion kurz vorher (der normale HIV-Test ist ja erst nach 3 Monaten sicher?) sowie weiter vorne gesagt, sind die Testergebnisse in sehr geringem Umfang nicht absolut verlässlich.
Also ist es doch nur logisch, dass man Gruppen mit erhöhtem Risiko - das müssen ja nicht nur Schwule sein - definiert.

Und mit den Prozentzahlen hier und sonstwas. 25% von wenig ist immer noch weniger als 15% von vielen, in absoluten Zahlen steigt die Zahl immer noch bei Homosexuellen stärker (das ist kein Argument, damit will ich nichts untermauern, das wollte ich dazu sagen, bevor ich mir den Kram noch 10mal durchlesen muss.)

Anscheinend fühlen sich dadurch jetzt aber genug Personen diskriminiert und fangen auch gleich von der Schwulenehe oder sonstigen Benachteiligungen und Diskriminierungen an.
Was hat das mit dem Thema zu tun? Ich führ doch hier auch nicht an, dass es an meiner Uni geförderte Interessenvertretungen für Homosexuelle gibt, oder nen Christopher Street Day, oder was auch immer. Das hat rein gar nichts mit dem Thema zu tun.
Und alle, die hier Diskriminierung schreien....ich finde den Streit widerlich, wie hier von "aufholen" gesprochen wird, oder gegenseitige Vorwürfe, wer sich wo durch welche Praktiken geschmackloser oder gefährlicher verhält. Das hat doch mit einer Diskussion nichts zu tun, das ist gegenseitiges Schlechtmachen.

Das ist für mich genauso latent heterosexuellenfeindlich (also dann wohl auch gegen mich) wie manche hier behaupten, unsere Gesellschaft sei schwulenfeindlich.
 

Benutzer19495 

Benutzer gesperrt
Ich finde es in Anbetracht heterosexueller Bordelle, Straßenstriche, Swingerclubs, Massagesalons, Loveparade usw. usf. schon eine extreme Unverschämtheit von Dir, hier einfach zu behaupten, dass Schwule signifikant häufiger wechselnde Sexpartner haben als Heterosexuelle. Du bringst gerne Statistiken, bring mir bitte eine, die das beweist. Vorzugsweise eine, die nicht aus dem schwulenfeindlichen Lager stammt.

Das RKI hat leider noch keine Statistik über die Anzahl der Sexualpartner von Heteros und Homos gemacht. Denke das ist auch nicht nötig. Die Homosexuellen geben es ja selbst zu und machen da kein Geheimnis draus.
Z.B. siehe Userkommentar unter dem Artikel...
http://www.queer.de/news_detail.php?article_id=5710&PHPSESSID=68edba6f98069078816a28536ba251c0

Ich denke darüber braucht man nicht großartig zu diskutieren...aber ich schaue für dich gerne nochmal woanders nach Zahlen, die zeigen, dass Homosexuelle weitaus mehr Sexualpartner im Leben haben als Heterosexuelle. Sicher nicht alle...aber sehr viele.
Die Schwulen, die ich bisher kennen gelernt habe, hatten teilweise 10mal soviele Sexpartner wie die Heteromänner, die ich kenne.

@ Wowbagger

Ich hab bisher nichts anders gesagt.
Ich habe mich immer auf die Situation in Deutschland bezogen (RKI), sowie auf das Thema des Blutspendens. Genau deshalb musste ich Dinge wie AV, Barebacking & Co. anführen, um zu verdeutlichen, dass Schwule eben eine viel größere Risikogruppe darstellen, als Heterosexuelle.
 

Benutzer58254  (32)

Kurz vor Sperre
Das RKI hat leider noch keine Statistik über die Anzahl der Sexualpartner von Heteros und Homos gemacht. Denke das ist auch nicht nötig. Die Homosexuellen geben es ja selbst zu und machen da kein Geheimnis draus.
Z.B.
http://www.queer.de/news_detail.php?article_id=5710&PHPSESSID=68edba6f98069078816a28536ba251c0

Ich denke darüber braucht man nicht großartig zu diskutieren...aber ich schaue für dich gerne nochmal woanders nach Zahlen, die zeigen, dass Homosexuelle weitaus mehr Sexualpartner im Leben haben als Heterosexuelle. Sicher nicht alle...aber sehr viele.
Die Schwulen, die ich bisher kennen gelernt habe, hatten teilweise 10mal soviele Sexpartner wie die Heteromänner, die ich kenne.

Ähm diese Kampagne stammt von einer einzigen Organisation... Respräsentativ ist das nicht.

Imho glaube ich, dass du deinen öffentlichen Kreuzzug gegen Homosexuelle besser beenden solltest. und

Kennen wir uns? Oder woher willst du wissen wo ich meine Informationen herhole?
Meine Informationen habe ich ausschließlich vom RKI und diversen HIV-Foren etc....alles seriöse Quellen!
...also erspar mir deine blöden Kommentare!
Nicht jedes Forum ist seriös und genauso wie ich, kannst du keinen in die Schranken weisen...
 

Benutzer62841  (33)

Meistens hier zu finden
Kennen wir uns? Oder woher willst du wissen wo ich meine Informationen herhole?
Meine Informationen habe ich ausschließlich vom RKI und diversen HIV-Foren etc....alles seriöse Quellen!
...also erspar mir deine blöden Kommentare!

Sehr schön. Wer bewegt sich in HIV-Foren? HIV-infizierte sowie Menschen, die mit diesen Personen in Kontakt stehen. Was sagt das aus über die Repräsentativität dieser Foren? Dass sie nicht für das Gesamtbild der Schwulen repräsentativ sind. Sie sind es genausowenig, wie es die Besucher eines Swingerclubs für "die Heterosexuellen", die Mitglieder von Al Kaida für "die Moslems" und die Boah-ey-voll-krass-Alter-Kids für "die Jugendlichen" sind.

So, und wie wäre es jetzt zur Abwechslung damit, auf meine Argumente einzugehen? Genügend habe ich ja eigentlich gebracht.

Das RKI hat leider noch keine Statistik über die Anzahl der Sexualpartner von Heteros und Homos gemacht. Denke das ist auch nicht nötig. Die Homosexuellen geben es ja selbst zu und machen da kein Geheimnis draus.
Z.B. siehe Userkommentar unter dem Artikel...
http://www.queer.de/news_detail.php?article_id=5710&PHPSESSID=68edba6f98069078816a28536ba251c0

Ich denke darüber braucht man nicht großartig zu diskutieren...aber ich schaue für dich gerne nochmal woanders nach Zahlen, die zeigen, dass Homosexuelle weitaus mehr Sexualpartner im Leben haben als Heterosexuelle. Sicher nicht alle...aber sehr viele.
Die Schwulen, die ich bisher kennen gelernt habe, hatten teilweise 10mal soviele Sexpartner wie die Heteromänner, die ich kenne.

Sehr richtig. Die Schwulen, die Du kennst. Von denen Du es überhaupt weißt. Laß Dir bitte vom Statistik-Fachmann Deines gerinsten Mißtrauens das Problem bei Statistiken und Befragungen (die Zahl von Sexualpartnern läßt sich ja nur durch Befragung herausfinden) bei sexuellen Fragen aufklären. Er wird Dir zum Beispiel erklären, dass bei solchen Befragungen wenn Homosexualität ins Spiel kommt hauptsächlich die Homosexuellen antworten werden, die offen, ja offensiv mit ihrer Sexualität umgehen. Otto Normalspießschwuler wird dies nicht tun, der wird gar nicht erst bei solchen Befragungen auftauchen, weil er seine Sexualität niemandem auf die Nase bindet. Von daher sind sämtliche dieser Befragungen mit größter Vorsicht zu genießen. Dies trifft logischerweise auch bei den Nutzern schwuler Internetforen zu - viele "ganz normale" Schwule bewegen sich dort gar nicht. Ich zum Beispiel bin hier angemeldet - aber nicht bei gayromeo, braveboy und wie sie sonst noch alle heißen.

Du hast übrigens noch nicht auf das Argument geantwortet, dass wesentlich mehr Schwule aus freien Stücken zum HIV-Test gehen als Heterosexuelle und somit die Statistik bei den Neuinfektionen verfälscht wird.
 
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