Sollen für Verkehrssünder einkommensabhängige Bußgelder eingeführt werden?

Benutzer505 

Team-Alumni
waschbär2 schrieb:
... bis sie ihren Führerschein für ein Weilchen abgeben dürfen.

edit: Manche sollen sich erst mal informieren ... :grrr:
So? Meines Wissens ist der Lappen nur dann weg, wenn es Punkte gibt und bis 20km/h drüber gibts außerorts z.B. keine Punkte. Und wenn jemand seinen Privatparkplatz im absoluten Halteverbot einrichtet, bezahlt er dafür halt im Monat vielleicht 200 Euro "Miete" - obwohl er vielleicht eine Rettungswageneinfahrt blockiert und Menschenleben gefährdet.. Gibts nicht? Deswegen lernt auch jeder, der bei der Feuerwehr ist, wie du mit 4 Spaten ein Auto aus dem Weg räumst und nein, das ist kein Witz.

Aber ich lass mich gern eines Besseren belehren..
 

Benutzer11128 

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Serenity schrieb:
So? Meines Wissens ist der Lappen nur dann weg, wenn es Punkte gibt und bis 20km/h drüber gibts außerorts z.B. keine Punkte. Und wenn jemand seinen Privatparkplatz im absoluten Halteverbot einrichtet, bezahlt er dafür halt im Monat vielleicht 200 Euro "Miete" - obwohl er vielleicht eine Rettungswageneinfahrt blockiert und Menschenleben gefährdet.. Gibts nicht? Deswegen lernt auch jeder, der bei der Feuerwehr ist, wie du mit 4 Spaten ein Auto aus dem Weg räumst und nein, das ist kein Witz.

Aber ich lass mich gern eines Besseren belehren..

Schon mal was von "charakterlicher Ungeignetheit" zum Führen eines KFZ´s gehört. Genauere Auskünfte erteilt dir jede Führerscheinstelle ...

Und ihr habt ne sehr nette Feuerwehr. Bei uns gibts da das TLF mit dem Rammbock. Ich hab mal gesehen, wie sie da im Einsatz einen Golf sehr "dezent" zur Seite geschoben haben :link:
Sah nicht mehr sehr gut aus danach aber. das A*loch hatte das auch verdient. Stand ja auch in einer Feuerwehrzufahrt.
 

Benutzer505 

Team-Alumni
Die Reifen kannst du danach auch wegwerfen, einen Rammbock haben wir nicht und Schäden am Feuerwehrauto sind teuer.

Damit sowas wie charakterliche Ungeeignetheit festgestellt wird, musst du glaube ich schon einige Knöllchen in kurzer Zeit sammeln - und man wird ja nicht immer erwischt..
 

Benutzer27602  (44)

Verbringt hier viel Zeit
Serenity schrieb:
bezahlt er dafür halt im Monat vielleicht 200 Euro "Miete" - obwohl er vielleicht eine Rettungswageneinfahrt blockiert und Menschenleben gefährdet..

Aber ich lass mich gern eines Besseren belehren..

Bei wiederholten Verstößen und Vorsatz kann sogar bei Verstoßen im ruhenden Verkehr/Parkverstößen eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) angeordnet werden, wobei die Strafzettel bei Wiederholung kostenmäßig auch schon verdoppelt werden. Also bei "Rettungseinfahrt blockieren" verstehen die Jungs in grün sowieso keinen Spaß und lassen im Normalfall sofort abschleppen. Sprich eine einzige dreiste Parkaktion kostet schon mehr als 200 EUR und nicht der ganze Monat...
 

Benutzer18168 

Planet-Liebe Berühmtheit
Serenity schrieb:
So? Meines Wissens ist der Lappen nur dann weg, wenn es Punkte gibt und bis 20km/h drüber gibts außerorts z.B. keine Punkte.
so'n quatsch.. lappen ist ab 18 punkten erst weg und es gibt punkte ab 20km/h zuviel.. egal ob autobahn oder innerorts oder sonstwo..
 

Benutzer12012 

Sehr bekannt hier
La Vita è bella schrieb:
es ist eine tatsache, dass es einen armen härter trifft als einen reichen. doch man darf nicht einfach jemand härter bestrafen, nur weill er reicher ist. sollten vor dem gesetz nicht alle gleich sein, egal welche hautfarbe, geschlecht usw.? .

so oder so ähnlich habend as jetzt viele geschrieben, dass vor dem gesetzt jeder gleich sein soll.
und daedalus hats schon perfekt erklärt: ja, es sollen vor dem gesetz alle gleihc sein, also solls auch allen GLEICH weh tun, was mit gleichen euro-beträgen kein bisschen der fall ist.

da die mods hier schon so fleißig mitdiskutieren: könnt ihr vielleicht ne umfrage einfügen?
fänds ganz interessant die prozentuale verteilung zu sehen.
 
M

Benutzer

Gast
Mir ist es schlichtweg egal, ob Einkommenabhängig oder unabhängig in der StVO bestraft werden soll. In meinen Fall werden dennoch lächerlich grosse Geldstrafen erhoben.
Ich als Schüler musste vor zwei Wochen 350 Euro bezahlen, weil ich in der Stadt 25 km/h zu schnell war. Ob die nun mein Einkommen kennen oder nicht, spielt keine Rolle. Ich als Franzose muss in Deutschland sehr tief in die Tasche greifen, wenn man mich nach dem blitzen direkt anhält. Zwar kann ich keine Punkte bekommen, oder wenn man mich blitzt und direkt danach nicht anhält muss ich keine Bedenken haben das ein Brief nach Hause kommt. Aber dennoch, das ist ALLES sehr ungerecht gelöst. Am Ende bleibt immer jemand der benachteiligt wird.

Aber naja, die Ungerechtigkeit liegt auf der Strasse und mit Füssen treten kann man sie nicht.
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Was heisst schon "nach dem Einkommen"!
Es gibt bei uns Millionäre (Einkommen, nicht Vermögen), die zahlen keine Steuern. Einkommen = null. Die müssten dann nichts zahlen.


Nachteil: Leute ohne Einkommen (echt oder nicht echt ohne) könnten dann potenziell gefährlicher werden.
Und wie ist es mit den Freiheitsstrafen? Müssen Arbeitslose und Pensionierte dann länger als Leute mit vollem Terminkalender??
 

Benutzer21947 

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Ich bin gegen einkommensabhängige Strafen.

Als nächstes soll vielleicht jemand mit einem guten Gehalt mehr fürs Kino oder Nahrungsmittel zahlen. Schließlich verdient er ja auch mehr, als jemand der nicht arbeitet. Also kann er sich ja auch das Kino für 30€ leisten. Überhaupt sollte man die Steuerprogression so gestalten, das sowohl der Pförtner (nichts gegen den Beruf, aber er stellt nun mal andere Anforderungen) als auch der Manager das gleiche verdienen. Sie arbeiten doch beide 10h/Tag. Es wäre also nur gerecht!
So geht das nun mal aber nicht. Wer mehr Geld hat, kann sich nun mal mehr kaufen. Das ist gut so. Es mag sein, das einige romatische Träumer das anders sehen. Aber das funktioniert so nicht. Ohne monetären Anreiz hält sich nun mal der Arbeitseifer der meisten Menschen in Grenzen.
Um zum Auto fahren zurück zu kommen. Es geht hier um Bußgelder. Für echtes Rasen gibt es Punkte! Da kann sich auch kein "Reicher" freikaufen. Er verliert genau so wie ein Armer seinen Führerschein. Das sollte reichen.

PS

Natürlich weiß ich, daß von einkommensabhängigen Bußgeldern bestimmt nicht das Wirtschaftssystem der Bundesrepublik zusammenbrechen würde. Schließlich gibt es solche Strafen auch in der Schweiz, und der geht es ja ganz gut. ;-) Allerdings liegen die Steurpogression und der Steuersatz in der Schweiz auf einem viel niedrigeren Niveau. In Deutschland wird der "Reiche" aber schon beim Einkommensbezug ordentlich geschröpft. Warum soll er dann noch mehr für den gleichen Sachverhalt bezahlen wie jemand anderes?
 

Benutzer505 

Team-Alumni
sanhic schrieb:
Wer mehr Geld hat, kann sich nun mal mehr kaufen.
Genau DAS ist der Punkt: Momentan ist es so, dass derjenige mit mehr Geld sich auch mehr Verstöße erlauben kann - und damit mehr Rechte kaufen. Und das kanns nicht sein.
 

Benutzer18680  (38)

Verbringt hier viel Zeit
Ein interessanter Ansatz wäre es schon, denn die Strafen sind in Deutschland eindeutig zu niedrig! Hört sich im ersten Moment sicher etwas merkwürdig an, aber man sollte mal drüber nachdenken: Wenn man mal zu schnell fährt, zahlt man dafür verhältnismäßig wenig Strafe. Klar ist es viel Geld, aber wen stören schon 35 Euro für zu schnell fahren? Mir persönlich (und so geht es eigentlich allen, mit denen ich drüber gesprochen hab) würden die 35 Euro zwar im ersten Moment sehr schmerzen, aber nach spätestens 2-3 Wochen ist alles vergessen und man fährt so wie bisher weiter.
Wenn ich mir nun vorstellen würde, ich würde jeden Monat z.B. 20.000 Euro verdienen, dann würden mir die 35 Euro nur ein müdes Lächeln auf die Lippen zaubern und ich würd mich an fast keine Regeln halten. Müsste ich im oben gesannten Beispiel nun statt 35 Euro aber 5000 Euro bezahlen, dann würd ich mir meinen Fahrstil nochmal überlegen...
Wenn ich an die skandinavischen Länder denke: dort sind die Strafen extrem hoch, schon bei wenigen km/h geht es dort richtig ins Geld. Und dort wird bei weitem nicht so gerast wie bei uns. Klar gibt es auch dort Raser, aber mir fallen dort nur wenige auf. Hier bei uns wird man dagegen ja in der Stadt bei erlaubten 50 noch überholt, wenn man selbst schon über 70 fährt.
Um zur Frage zurückzukommen: Ja zu einkommensabhängigen Bußgeldern! In Finnland klappts doch auch!
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
sanhic schrieb:
Ich bin gegen einkommensabhängige Strafen.

Es mag sein, das einige romatische Träumer das anders sehen. Aber das funktioniert so nicht. Ohne monetären Anreiz hält sich nun mal der Arbeitseifer der meisten Menschen in Grenzen.
Um zum Auto fahren zurück zu kommen. Es geht hier um Bußgelder. Für echtes Rasen gibt es Punkte! Da kann sich auch kein "Reicher" freikaufen. Er verliert genau so wie ein Armer seinen Führerschein. Das sollte reichen.

Ich bin zwar einverstanden damit, dass Bussen nicht einfach vom Einkommen abhängig sein können.

Aber wenn du meinst, dass jeder Mensch soviel verdient wie er arbeitet bzw. der Allgemeinheit nützt, dann bist du auch ein Träumer! (vielleicht kein "romantischer", weil du kein Ideal hast.....)

Man kann von einer gerechteren Welt träumen - oder man kann träumen, die Welt wie sie ist, sei gerecht.
 

Benutzer21947 

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Giftzwerg schrieb:
Wenn ich an die skandinavischen Länder denke: dort sind die Strafen extrem hoch, schon bei wenigen km/h geht es dort richtig ins Geld. Und dort wird bei weitem nicht so gerast wie bei uns. Klar gibt es auch dort Raser, aber mir fallen dort nur wenige auf. Hier bei uns wird man dagegen ja in der Stadt bei erlaubten 50 noch überholt, wenn man selbst schon über 70 fährt.
Um zur Frage zurückzukommen: Ja zu einkommensabhängigen Bußgeldern! In Finnland klappts doch auch!

Das stimmt! Ich habe auch Freunde in Finnland und in der Schweiz. Dort fährt wirklich niemand zu schnell. Ein finnischer Freund ist auch gerade zu Besuch. Ich habe ihn auch gleich mal zum Thema befragt. Seine Meinung deckt sich mit meinen Erfahrungen. Wenn in Finnalnd auf einer breiten gerade Straße jemand mit 80 km/h fährt, zieht er eine lange Kolonne hinter sich her. Der Grund ist ganz einfach. Fast jeder (auch junge Männer die eigentlich zu schnellerem Fahren neigen) getraut sich nicht zu über holen. Dazu müßte man nämlich kurzzeitig mal auf über 100 km/h beschleunigen um sicher passieren zu können.
Sicher, so passieren weniger Unfälle. Das ist unbestritten.
Auch die dt. Unfalltoten liesen sich noch deutlich reduzieren. Hier mal ein paar bewußt teilweise überspitze Vorschläge.

1. Einführung einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Autobahn.
Effekt: ein paar Toten weniger, die dt. Autoindustrie wird weniger teure Autos mit viel PS verkaufen
2. Einführung von 50 km/h Höchstgeschwindigkeit auf der Landstraße
Effekt: noch weniger Tote
3. Verbot von KfZ
Effekt: keine Toten mehr

Freiheit hat nun auch mal ihren Preis. In diesem Fall Menschenleben. Es geht also primär darum, wie ich die Freiheit des schnellen Fahren im Verhältnis zu Menschenleben bewerte. Das Macht der Staat macht das übrigens auch mit der Tabaksteuer. Er könnte Tabak auch verbieten. Macht der Staat es? Ich lasse hier mal die Steuereinnahmen beseite. Man kann eben nicht alles verbieten was einem nicht gefällt.

Nun zurück zum Bußgeld. Mein Verständniss für Geschwindigkeitskontrollen wäre um einiges größer, wenn ich nicht immer nur Nachts 02:00 Uhr auf der leeren Autobahn geblitzt werden würde! Vor einer Schule zur Unterrichtszeit habe ich auch selten eine Kontrolle gesehen. Die Radarfalle wird pünktlich nach 20.00 Uhr aufgebaut.

Nun zum Kaufen von kleinern (bei größeren gibt es Punkte) Geschwindigkeitsüberschreitungen. Es stimmt, "Reichere" können sich eine Überschreitung leichter erlauben, als ein "Armer". Das ist nicht unbedingt gerecht.
Ein Reicher fährt Porsche. Ein Armer einen alten Polo. Gerecht?
 

Benutzer505 

Team-Alumni
sanhic schrieb:
Nun zum Kaufen von kleinern (bei größeren gibt es Punkte) Geschwindigkeitsüberschreitungen. Es stimmt, "Reichere" können sich eine Überschreitung leichter erlauben, als ein "Armer". Das ist nicht unbedingt gerecht.
Ein Reicher fährt Porsche. Ein Armer einen alten Polo. Gerecht?
Du willst allen Ernstes Besitz und Recht durcheinander schmeißen? Au weia.. "Angeklagter, sie haben einen Mord begangen und bekommen dafür 40 jahre Knast" "Aber ich verdien doch 30000 Euro im Monat" "Oh, in diesem Fall wärens dann noch 10 Jahre"

*brrr*
 

Benutzer15353 

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Stonic schrieb:
...sollte mal bitte schön in unser Grundgesetz schauen: Alle Menschen sind gleich vor dem Gesetz und somit auch gleich zu behandeln.
Soll ich jetzt dafür bestraft werden, daß ich arbeite und Geld verdiene ???

Nein danke !!

Also vielleicht hab ich ja was falsch verstanden: Wie ich hier schon mal geschrieben hab, gibt es das System doch schon seit eh und je fuer Verkehrsstrafen.

Fuer Bussgelder waere es wohl nur zu aufwendig. Aber Bussgeld oder Strafe, den Unterschied interessiert in dieser turbulenten Diskussion eh keinen.

Dr. Tell me schrieb:
Auch richtig - aber sonstige strafen werden auch vom einkommen abhängig gemacht - zumindest hab ich das ma in sozi gelernt..
Sehr richtig, aber lass das "sonstige" weg. Urspruenglich wurde hier von Bussgeldern geredet. Verkehrsstrafen sind einkommensabhaengig. Siehe den Link zu meinem ersten Posting weiter oben!

Dami schrieb:
es ist viel schlimmer mit 50 durch die 30-zone zu fahren (66% zuviel), als mit 150 auf der autobahn nachts durch die 130-zone (15% zuviel) und man zahlt das gleiche bußgeld :frown:

Die Aussage ist schlichtweg falsch !

Siehe hier!

Serenity schrieb:
So? Meines Wissens ist der Lappen nur dann weg, wenn es Punkte gibt und bis 20km/h drüber gibts außerorts z.B. keine Punkte.
Stimmt nicht ganz.

Ab 31 innerorts und 41 ausserorts geht man zu Fuss. Punkte gibts schon frueher.

Siehe hier!
 

Benutzer2610 

Meistens hier zu finden
whitewolf schrieb:
Stimmt nicht ganz.

Ab 31 innerorts und 41 ausserorts geht man zu Fuss. Punkte gibts schon frueher.

Siehe hier!
Da steht dass es ab 21 zuviel Punkt gibt, was sich mit der Aussage von Serenity dass es bis 20 keine gibt deckt ...
 

Benutzer505 

Team-Alumni
whitewolf schrieb:
Serenity schrieb:
So? Meines Wissens ist der Lappen nur dann weg, wenn es Punkte gibt und bis 20km/h drüber gibts außerorts z.B. keine Punkte.
Stimmt nicht ganz.

Ab 31 innerorts und 41 ausserorts geht man zu Fuss. Punkte gibts schon frueher.

Siehe hier!
Ja hallo, was bitte steht denn in dem Link?! Bis 20km/h drüber KEINE Punkte, ab 21km/h 1 Punkt - hab ich was anderes gesagt? Erst bezeichnet Dami die Aussage als Quatsch - und bestätigt sie im Nebensatz und jetzt das. Also einer von uns hat nen Knick in der Optik..
 

Benutzer15353 

Verbringt hier viel Zeit
Du hast geschrieben:

Der Lappen ist (nur) dann weg, wenn es Punkte gibt:

Das ist eine Implikation, keine Aequivalenz:

Wenn Punkte => Lappen weg!

Bei 21 zu schnell gibt es Punkte, aber der Lappen ist nicht weg!

Richtig waere die Aussage:

Wenn der Lappen weg ist, gibt es (auch) Punkte. Aber eben nicht die Umkehrung.

Aber das ist jetzt in dem Zusammenhang auch nicht so wichtig.

Kirby schrieb:
Da steht dass es ab 21 zuviel Punkt gibt, was sich mit der Aussage von Serenity dass es bis 20 keine gibt deckt ...
Den Teil hatte ich auch nicht gemeint, es war vielleicht zu wenig fokussiert.
 

Benutzer21947 

Verbringt hier viel Zeit
Serenity schrieb:
Du willst allen Ernstes Besitz und Recht durcheinander schmeißen? Au weia.. "Angeklagter, sie haben einen Mord begangen und bekommen dafür 40 jahre Knast" "Aber ich verdien doch 30000 Euro im Monat" "Oh, in diesem Fall wärens dann noch 10 Jahre"

*brrr*

Genau das will ich nicht!
Jeder soll die gleiche Strafe erhalten. In Deinem Fall 40 Jahre für beide, unanhängig vom Einkommen.

Nach Deiner Interpretation sollte aber der 50iger Täter eine geringer Haftstrafe bekommen als der 20jährige. Schließlich sind 40 Jahre Haft für den an potentiell noch verfügbaren Lebensjahren ärmeren 50igjährigen eine härtere, schwerer aufzubringende Strafe als für den, an noch verfügbaren Lebensjahren reicheren, 20igjährigen.

Keiner hätte dafür wohl Verständnis. Aber wenn es darum geht einem "Reichen" Geld abzuknöpfen, hält sich die Empörung in engen Grenzen.

Noch einmal, ich sehe durchaus die Ungerechtigkeit beim jetzigen System.
Ich will nur zu bedenken geben, ob es unbedingt sinnvoll ist jeden, der etwas mehr Geld besitzt (weil er vielleicht härter arbeitet), abzuzocken und für sein Engagement zu bestrafen. Ich weiß, es gibt auch Leute die ohne eigenes Zutun zu Geld gekommen sind (auch das ist kein Verbrechen). Aber es gibt auch genug, die es durch Engagement geschafft haben (um Vermutungen vorzubeugen, nein, ich bin nicht reich.)Link wurde entfernt
Flennen Es ist nun mal nicht alles gerecht. Warum ist den die Lebenserwartung von Reichen höher als von Armen? Mit den eventuell gesünderen Lebensstil alleine ist das nicht zu erklären.
Niemand zwingt den "Armen", zu schnell zu fahren!
 
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