Sohn versucht, meine neue Beziehung kaputtzumachen

Benutzer26398 

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Also ich kann deinen Sohn sehr gut verstehen, auch wenn seine Aktion nicht ganz "astrein" war, allerdings ist es dein Verhalten ja auch nicht ... Ich merke hier ganz stark , dass deine Freundin dir offensichtlich wichtiger ist, als dein Sohn es dir ist.
Selbst wenn dem so wäre das die Freundin im Moment wichtiger ist als der eigene Sohn so ist das doch irgendwo auch verständlich.

Mir sind meine Freunde teilweise auch wichtiger als die Eltern - kommt natürlich immer auf die Sache an.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Selbst wenn dem so wäre das die Freundin im Moment wichtiger ist als der eigene Sohn so ist das doch irgendwo auch verständlich.

Mir sind meine Freunde teilweise auch wichtiger als die Eltern - kommt natürlich immer auf die Sache an.
Das schon.
Allerdings fände ich es für den Sohn wirklich schlecht, wenn er auf einmal vom Vater vernachlässigt würde (Ich weiß nicht, ob das hier der Fall ist oder nicht). z.B. wenn der Vater früher am Wochenende oft etwas mit seinem Sohn (den er ja sonst nicht sieht) unternommen hat, jetzt aber die Wochenenden fast ausschließlich mit seiner neuen Freundin verbringt.

Immerhin hat der Sohn wohl ernsthafte Drogenprobleme. Da ist es bestimmt nicht vorteilhaft, wenn er auch noch den Kontakt zu seinem Vater verliert oder nur noch sehr wenig Kontakt zu ihm hat.
Ich habe den Eindruck, dass der Sohn die neue Freundin als Konkurrentin um die Zeit mit seinem Vater sieht und mit allen Mitteln versucht, immer noch gleich viel Zeit mit seinem Vater verbringen zu können, wie früher. - Zur Not auch mit drastischen Mitteln, in dem er die Beziehung stört.
Ich kann mir gut vorstellen, dass der Sohn die Hilfe seines Vaters sucht und braucht! - Sonst rutscht er evtl. noch tiefer in den Drogensumpf...
Ich denke, er braucht einfach Hilfe und sieht seinen Vater evtl. als jemanden, der ihm evtl. helfen kann...
 

Benutzer49751 

Verbringt hier viel Zeit
Selbst wenn dem so wäre das die Freundin im Moment wichtiger ist als der eigene Sohn so ist das doch irgendwo auch verständlich.

Mir sind meine Freunde teilweise auch wichtiger als die Eltern - kommt natürlich immer auf die Sache an.

Was ist denn das für eine verdrehte Logik?
Dir als Kind können ja die Freunde wichtiger sein als die Eltern, klar, mir ist mein Freund auch wichtiger als meine Eltern.
Aber er ist nicht Kind, er ist Vater! Es ist sein Kind, das sollte immer an einer der ersten Stellen stehen, nicht die Freundin mit der er seit kurzer Zeit zusammen ist.
Eltern sollten ihre Kinder über alles lieben und immer für sie da sein, ihre Sorgen und Nöte verstehen. Der Junge hat ein Drogenproblem, womöglich auch aufgrund der Scheidung, und das wird vom Vater hier lapidar abgetan. :kopfschue
"Ich wollte ihm ja helfen, ABER" Tolle Einstellung, wirklich. Das ist dein Fleisch und Blut, wie kannst du so gleichgültig sein?

Klar, die Aktion war kindisch, aber du musst doch den Grund dahinter sehen, warum er das getan hat. Es kommt wohl klar heraus das er große Probleme damit hat das du nicht mehr mit seiner Mutter zusammen bist.

Ausserdem find ichs scheisse zu behaupten dass die Mutter wieder fremdgeht, woher willste das denn wissen? Sie wirds dir ja wohl kaum auf die Nase binden.
Und dann ist mir beim lesen deines Textes auch so der gedanke gekommen das du ev. denkst dein Sohn steht auf deine "Katrin", weil du so erwähnst, zusammenhangslos, wie toll sie nicht aussieht, wie jung blabla und dass dein Sohn ja auch findet das sie toll aussieht. Glaubst du etwa er will euch auseinanderbringen damit er sie bekommt? wenns nicht so ist hab ich mich wohl geirrt,, aber das kam mir beim lesen deines Beitrags in den Sinn.

Und das du dich für die Freundin und gegen den Sohn entschieden hast - was soll das? Wieso ist das nötig?
Wieso kannst du nicht beide lieben?
Tut mir leid, wenn ich das so lese finde ich versagst du im Moment ziemlich als vater.
Immer nur "Katrin hier,Katrin da" und dein Sohn wird hier nur als Störenfried dargestellt.
 

Benutzer26398 

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Aurina schrieb:
Was ist denn das für eine verdrehte Logik?
Dir als Kind können ja die Freunde wichtiger sein als die Eltern, klar, mir ist mein Freund auch wichtiger als meine Eltern.
Aber er ist nicht Kind, er ist Vater! Es ist sein Kind, das sollte immer an einer der ersten Stellen stehen, nicht die Freundin mit der er seit kurzer Zeit zusammen ist.
du schreibst selbst das dir dein Freund wichtiger ist als deine Eltern.

Ich sehe es eben so das der (neue) Freund auch wichtiger sein kann als die Kinder - das allerdings nur wenn die Kinder auch alt genug sind um zu verstehen d.h. das sie erwachsen (!) sind.

Mit 20 Jahren sollte man doch schon soweit "flügge" sein das man die Partnerin des Vaters nicht als Konkurrentin zu sich selbst sieht.:ratlos:

v.a. kann man als erwachsene Person doch für so etwas Verständnis aufbringen das man selbt nicht (mehr) immer und überall im Mittelpunkt der Familie steht.:kopfschue

Nicht umsonst sind viele Eltern auch froh wenn die Kinder erstmal aus dem Haus sind und sie Zeit für sich selbst finden.
 
G

Benutzer

Gast
du schreibst selbst das dir dein Freund wichtiger ist als deine Eltern.

Ich sehe es eben so das der (neue) Freund auch wichtiger sein kann als die Kinder - das allerdings nur wenn die Kinder auch alt genug sind um zu verstehen d.h. das sie erwachsen (!) sind.

Mit 20 Jahren sollte man doch schon soweit "flügge" sein das man die Partnerin des Vaters nicht als Konkurrentin zu sich selbst sieht.:ratlos:


Er versteht es aber nunmal nicht!
Was bringt es denn, wenn du immer und immer wieder schreibst, dass er ja erwachsen genug ist, um zu verstehen?!
Erwachsen hin oder her, wenn er es noch nicht akzeptieren kann, dass sich seine leiblichen Eltern nicht mehr lieben, dann ist es Aufgabe der Eltern ihm dazu bei helfen.
Punkt! Egal wie alt er ist!

Nicht umsonst sind viele Eltern auch froh wenn die Kinder erstmal aus dem Haus sind und sie Zeit für sich selbst finden.
Du verallgemeinerst hier aber ganz gewaltig! :kopfschue
 

Benutzer71062 

Meistens hier zu finden
Hallo TS,

ich kann deine Situation nachvollziehen. Ich selber lebe sein 7 Jahren in einer Patchwork-Beziehung und wir haben es erst vor 6 Monaten geschafft, zusammen zuziehen. Probleme ohne Ende. Rumzickereien der Kinder untereinander, Intriegen gegen die Elternteile und neue Partner. Streit zwischen mir und meiner neuen Partnerin etc..

Dieser Zustand ist normal und wird in jeder Fachliteratur zu dieser Thematik beschrieben. Man sollte sich also darauf einstellen. Therapeuten raten in dieser Situation meistens, die neue Beziehung nicht wegen der Probleme mit den Kindern zu beenden, da die Kinder in kürzester Zeit eigene Wege gehen, sich auch eigene Partner suchen.

Deine Partnerin und du hätten sich im Vorfeld mal darüber informierne können, welche Probleme auf euch zukommen. Besonders mit deiner Freundin solltest du reden, dass solche Aktionen durchaus üblich sind um Zwietracht zu sähen.

Was mich erstaunt:

a) Dass deine neue Partnerin nicht genügend Lebenserfahrung hat, um diese Sache zu durchschauen und darüber zu stehen.

b) dass dein Sohn nur auf deine neue Partnerin so reagiert, und nicht bei den partnern deiner Exfrau.


Allerdings kann es auch möglich sein (wie hier schonmal geäußert), dass dein Sohn nicht auf deine neue Partnerin eifersüchtig ist, sondern auf dich selbst. Das er sich in sie verliebt hat und euch deshalb trennen will. Ist zwar abwägig, aber so ein Verhalten für einen 20jährigen auch.

VG Dandy
 

Benutzer26398 

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GreenEyedSoul_w schrieb:
Erwachsen hin oder her, wenn er es noch nicht akzeptieren kann, dass sich seine leiblichen Eltern nicht mehr lieben, dann ist es Aufgabe der Eltern ihm dazu bei helfen.
Punkt! Egal wie alt er ist!
Das seh ich eigentlich auch so aber der Threadstarter hat doch nicht geschrieben das er seinem Sohn im allgemeinen nicht mehr hilft/liebt. Nur schreibt das hier fast jeder so...:ratlos:

Er hat sich eben in dieser einen speziellen Sache für seine Freundin entschieden. Das der Sohn eine riesen Dummheit gemacht hat (sofern er es war) ist wohl verständlich - somit m.M. nach auch das Verhalten des Vaters in dieser EINEN Situation.

Wie es sonst zwischen den beiden aussieht wissen wir hier nicht - wäre aber sehr schön wenn sich der Threadstarter nochmal melden würde!
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Mit 20 Jahren sollte man doch schon soweit "flügge" sein das man die Partnerin des Vaters nicht als Konkurrentin zu sich selbst sieht.:ratlos:

v.a. kann man als erwachsene Person doch für so etwas Verständnis aufbringen das man selbt nicht (mehr) immer und überall im Mittelpunkt der Familie steht.:kopfschue
Es geht hier aber nicht um einen ganz normalen 20-Jährigen.
Es geht hier um einen 20-Jährigen, der Drogenprobleme hat, was die persönliche Entwicklung immens beeinträchtigen kann und zu ungewöhnlichen Verhaltensweisen führen kann.

Man kann hier wohl kaum davon ausgehen, dass der Sohn so reif ist, wie ein "normaler" 20-Jähriger und sich auch so verhält.
 

Benutzer57124 

Verbringt hier viel Zeit
Aber er ist nicht Kind, er ist Vater! Es ist sein Kind, das sollte immer an einer der ersten Stellen stehen, nicht die Freundin mit der er seit kurzer Zeit zusammen ist.
Wenn es sich wirklich um eine Kind handeln würde, wäre ich der gleichen Meinung, dies ist hier jedoch nicht der Fall. Ich denke, von einem 20-Jährigen kann man durchaus erwarten, dass er es akzeptiert, dass Mama und Papa sich nicht mehr lieb haben. Und wenn er damit ein Problem hat, dann sollte er in in diesem Alter in der Lage sein, das ordentlich zu artikulieren (ohne jedoch zu erwarten, dass sich wunschgemäß etwas ändert), und sollte sich nicht gezwungen sehen, sich wie ein Zehnjähriger zu verhalten.

Ich finde, es sollte keinem Elternteil ein Strick draus gedreht werden, wenn es seine erwachsenen Kinder nicht mehr als das bestimmende Element seines Lebens ansieht, und sich erlaubt, sich wieder auf sich selbst zu konzentrieren und ein eigenes Leben zu führen.
Ja, er ist Vater, aber eben nicht ausschließlich, sein Leben besteht nicht nur aus seiner Vaterrolle, und diese Rolle wird immer kleiner, je älter das Kind wird.
Genauso wie der Vater den Einfluss auf seinen erwachsen werdenden Sohn verliert, verliert dieser auch das Recht, im Leben seines Vaters eine bestimmende Rolle einzunehmen.
 

Benutzer6435  (43)

Benutzer gesperrt
Haben die Drogenprobleme eigentlich während der Trennung angefangen oder schon davor in der "intakten" Ehe noch?
 
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