Single-Dasein "produktiver" als Beziehung?

Benutzer91095 

Team-Alumni
Hallo,

durch den 2010-Bilanz-Thread ist mir etwas für mich persönlich bewusst geworden.

Es ist das erste Mal für mich gewesen, dass ich ein ganzes Jahr über in einer Beziehung war ( :bier: ) und es gab noch nie ein Jahr, in dem ich so unproduktiv war wie 2010, in dem ich mich so wenig weiterentwickelt hab wie 2010. Natürlich hat das mehrere Gründe, aber trotzdem kann ich für mich persönlich sagen, dass es auf jeden Fall auch einen Zusammenhang mit der Beziehung gibt: Ich bin träger in einer Beziehung. Ich mache weniger, treffe seltener fremde Menschen, gehe weniger fort und probiere weniger neue Dinge aus. Studiumstechnisch bin ich fauler als sonst und wenn mir langweilig ist, dann bilde ich mich nicht weiter oder beschäftige mich mit Kunst, Kultur, Sport oder Kochen, sondern verkuschle lieber ein ganzes Wochenende mit meinem Partner.

Ein wenig trauere ich momentan meinem Single-Dasein hinterher, denn ich war immer gerne alleine und merke erst jetzt, wieviel mir das gebracht hat und wieviel es mir jetzt eigentlich auch fehlt. Dabei bin ich doch ein sehr unabhängiger Mensch in der Partnerschaft. Ich mache immer noch viel alleine und gehe meinen Hobbys nach, aber wenn es etwas gibt, wozu ich mich sonst ein wenig aufraffen musste, dann mache ich das jetzt nicht mehr, sondern lieber etwas Bequemes mit meinem Partner. Natürlich könnte man auch mit dem Partner etwas gemeinsam unternehmen, aber das funktioniert bei uns nicht so gut, weil wir gegensätzliche Hobbys haben und es kaum etwas gibt, wofür wir uns beide begeistern können.

Geht es euch auch so? Stört es euch sowie mich oder empfindet ihr es als angenehm? Kämpft ihr aktiv dagegen an oder wie geht ihr sonst damit um?

Freie Gedankenelaboration erlaubt :smile:
 

Benutzer98973 

Benutzer gesperrt
Joar, wer es braucht ... ich suche lieber was fürs Leben ... entwickelt habe ich mich schon ziemlich, das reicht mir, dafür laß ich keine Beziehung ziehen ...
 
R

Benutzer

Gast
Im 1. Jahr meiner Beziehung ging es mir auch so, allerdings empfand ich es nicht als negativ, da ich ja total verknallt war und liebend gerne was mit meinem Freund gemacht habe.

Mittlerweile unternehme ich aber viel mehr als zu Singlezeiten. Sei es mit Freunden treffen (meistens auch ohne meinen Freund), ehrenamtliche Tätigkeiten, neue Hobbies - das alles hatte ich zu Singlezeiten nicht.
Einzig mein Verhältnis zu Männern war zu Singlezeiten anders, ich war "flirtiger" drauf - aber das vermisse ich nicht wirklich. :zwinker:

Bei mir kam dieser "Wandel" einfach durch die Dauer der Beziehung und das Vertrauen, das ich mittlerweile in meinen Freund habe. Wirkliche Tipps kann ich daher wohl leider nicht geben, außer: Arsch hoch! :tongue:

Insgesamt kenne ich dieses lähmende, unproduktive Gefühl - allerdings von meinem Fernseher...früher hatte ich keinen und war wesentlich produktiver, hab gelesen oder mich weitergebildet; mittlerweile versumpfe ich regelmäßig vorm TV und hasse mich selber dafür. :ratlos:
Okay, vielleicht hinkt der Vergleich irgendwie...aber dieses dumme Gefühl kenne ich jedenfalls. :grin:
 

Benutzer100759 

Sehr bekannt hier
Kann ich für mich nicht so ganz bestätigen.

Ja ich treffe weniger Bekannte als zu meiner Singlezeit. Das ist richtig.Empfinde ich aber nicht unbedingt als negativ.

Meinen Hobbies gehe ich aber nicht weniger nach. Eher mehr...das klingt erstmal vielleicht paradox, aber als Single war ich noch viel antriebsloser als jetzt.

Ich war privat immer schon eine faule Nudel und bin es immer noch. Aber als Single hatte ich einfach weniger Motivation mich aufzuraffen um in meiner Freizeit viel Produktives zu tun. Bin in der Freizeit halt rumspaziert oder rumgegammelt wenn ich nicht mit Bekannten unterwegs war.

Ehrlich gesagt hat mir die Beziehung da eher zusätzlichen Schub verschafft...erstmal interessieren wir uns großteils für dieselben Dinge, sodaß diese gemeinsamen Interessen auch eher gepflegt werden. Außerdem begeistert er sich auch sehr lebhaft für diejenigen Hobbies von mir, die er nicht mit mir teilt, wodurch ein weiterer Ansporn entsteht mich diesen zu widmen. Und zuguterletzt bin ich stimmungsmäßig einfach besser drauf, was da auch sehr mithilft.

. Natürlich könnte man auch mit dem Partner etwas gemeinsam unternehmen, aber das funktioniert bei uns nicht so gut, weil wir gegensätzliche Hobbys haben und es kaum etwas gibt, wofür wir uns beide begeistern können.

Nicht persönlich nehmen, aber so eine Beziehung könnte ich kaum führen.

Verkuschle lieber ein ganzes Wochenende mit meinem Partner.

Kenne ich vpn mir auch! Fällt für mich aber durchaus unter produktiv (Bezoiehungspflege) und manche Interessen (Kultur, usw) kann frau auch an einem verkuschelten Wochenende pflegen :zwinker:
 

Benutzer88899 

Verbringt hier viel Zeit
Ist bei mir nicht so, tendenziell her das Gegenteil. Allerdings wohnen mein Freund und ich auch in verschiedenen Städten, heißt, auf meinen Alltag hat die Beziehung also nicht ständig Einfluss. Ich brauche ohnehin viel Zeit für mich und bin nicht ständig mit Freunden auf Achse, auch nicht als Single. Beruflich spornt es mich eher an, einen Partner zu haben, dem ich stolz erzählen kann, was ich geleistet habe und der mich ermutigt. Ich bin auch etwas eitler in einer Beziehung, kauf mir öfter schöne Klamotten z.B.
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Wirkliche Tipps kann ich daher wohl leider nicht geben, außer: Arsch hoch! :tongue:

Ich glaub, das ist wirklich der einzige Tipp, der helfen wird :grin: Und das mit dem Fernseher stimmt auch irgendwie. Ich habe keinen, aber mein Freund hat einen und das ist wirklich schlimm, wieviel Zeit man davor verschwendet. Vielleicht liegt es auch allgemein daran, dass mein Freund total viel arbeitet und danach etwas antriebslos ist, wenn ich ihn sehe. Das steckt mich dann wohl auch etwas an. Möchte jetzt nicht die Schuld auf ihn schieben, denn Schuld bin ich schließlich immer noch selbst dran.

Nicht persönlich nehmen, aber so eine Beziehung könnte ich kaum führen.

Ich nehm's nicht persönlich und ich kann dir auch bestätigen, dass es nicht einfach ist. Aber was soll man machen. Es klappt dann eben doch zu gut und ich fühle mich auch sehr wohl in der Beziehung. Möchte hier nicht den Eindruck erwecken, dass ich unglücklich bin mit der Beziehung. Nur, ein paar Dinge von meinem Single-Dasein (ich war da einfach immer sehr "fleißig") gehen mir dann doch ab.
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Ich habe da ähnliche Erfahrungen gemacht und es gefällt mir nicht.
 

Benutzer10802 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich kann's aus meiner Sicht nicht ganz bestätigen. Ich kenne das für mich eher als Phase - so irgendwo zwischen erste Euphorie verflogen und Gewohnheit schleicht sich ein - wenn man dann ein wenig den Arsch hochkriegt (danke Riot, perfekte Wortwahl!) läßt sich das aber durchaus in den Griff kriegen. Man kann auch in einer Beziehung was tun, um nicht zu stagnieren - ob alleine oder zu zweit, am besten beides.

Was ich aber auch schon beobachtet habe, ist das einige - komischerweise vor allem Geschlechtsgenossen - wirklich dazu neigen, in Beziehungen träger zu werden und Singlezeiten aktiver. Da hängt es glaube ich wirklich - vermutlich teils auch unbewußt - damit zusammen, dass Mann in Singlezeiten eben eher "auf die Pirsch geht" und an sich arbeitet, um wieder ein Weibchen zu finden. :zwinker: Und weil ganz alleine sein und nix zu machen eben auch doof ist, der Mensch braucht ja durchaus Gesellschaft.

Und weil Du so schön zur "Gedankenelaboration" einlädst: Es gibt die These, dass Künstler und Kreative in "unglücklichen" Singlezeiten ihre besten Werke abliefern. Vermutlich weil da mehr Raum zur Konzentration auf das Werk ist, mehr "Energie", mehr Unerfülltes, mehr Sehnsucht, mehr Emotion die sonst kein Ventil findet, mehr Schmerz, mehr Wahn, mehr Antrieb. Ist ein interessanter Gedanke, den ich aber - so weit ich mich in der Richtung einschätzen kann - auch nicht wirklich eindeutig bestätigen könnte :zwinker:.
 
D

Benutzer

Gast
Kann sein, aber unprduktiv sein, heißt ja nicht unbedingt was schlechtes. Jedenfalls nicht für mich. Wenn es dir wichtiger ist, mit Freunden unterwegs zu sein, mehr für die Uni zu machen etc., also wenn dich das glücklicher macht, na dann musst du RiotGrils Vorschlag folgen: Arsch hoch. Ich bin lieber unproduktiv und verkuschel mich und genieße die Zeit mit meiner Freundin. Das ist mir soo viel wichtiger. Die Geborgenheit, das Wohlfühlen, das Tausche ich gegen alles.
Das muss man aber eben abschätzen. Die Dinge, die einem wichtig sind, muss man eben noch machen. Für mich ist das Sport, lesen und mit unserem Hund draußen sein. Das mache ich, darin entwickel ich mich weiter. Alles geht aber eben nicht und da muss man sich, jedenfalls in meinen Augen entscheiden. Dennoch stimme ich dem schon zu, dass man in einer Beziehung "unproduktiver" ist.
 

Benutzer10855 

Team-Alumni
Das ist nicht einmal so leicht zu beantworten. Wenn ich jetzt rückblickend auf 5 Jahre Beziehung und 3 Jahre Singledasein blicke, muss ich sagen, dass ich in beiden Lebensstilen "produktiv" war, jedoch auf unterschiedlichen Ebenen.

Kunst: Vergeben mehr gezeichnet, als Single mehr Musik und Poesie.
Studium: Vergeben definitiv engagierter und ehrgeiziger, als Single nur noch auf Durchmogelkurs
Soziales: Vergeben eingeigelter (wenngleich ich durch meine Partnerin interessante Menschen kennengelernt habe), als Single bestrebter, von mir aus neue Bekanntschaften zu schließen.
Hobbys: Einige Dinge für die Beziehung aufgegeben, andere machten mir außerhalb der Beziehung plötzlich keinen Spaß mehr, obwohl es immer meine Hobbys waren.

So gesehen finde ich das Bild zu uneinheitlich, als das ich es wirklich auf meine Beziehung schieben könnte. Ein Unproduktivitätsgefühl habe ich jedoch auch - und das, obwohl ich Single bin und alle Zeit und Möglichkeit dazu hätte, was anzupacken. Schätze, das ist dann die Quarterlife-crisis, vor der wohl auch keine Beziehung schützen kann... :zwinker: :tongue:
 

Benutzer56624  (32)

Benutzer gesperrt
Ich kann mich auch alleine sehr gut beschäftigen, und zwar nicht nur Umfragen erstellen :grin: Aber in einer Partnerschaft bekommt man Impulse, die man als Single nicht bekommt. Mehr Motivation, zu zweit ins Kino zu gehen oder essen gehen. Alleine gehe ich selten essen und wenn dann, nur um satt zu werden.
Ich finde, beides hat Vorteile und ich vermisse generell weder das Singledasein noch eine Partnerschaft, allenfalls eine bestimmte Person, die mich verlässt und so :frown:
 

Benutzer86779  (36)

Sehr bekannt hier
Off-Topic:
ganz extrem ist das ja bei den italienischen frauen. solange sie jung sind sehen sie alle aus wie supermodels und wenn sie dann verheiratet sind gehen sie auf wie ein hefekloß:grin:.

da kann man aber als mann natürlich auch nicht so einfach abhauen weil dann don giovanni mit der schrotflinte hinter dir her ist:grin:


habe das aber durchaus schon bei einigen paaren erlebt.

freundeskreis und hobbies leiden oft weil man dann nur noch mit dem partner rumhängt. dann fällt das fußballspielen mit den kumpels schonmal aus weil die freundin lieber kuscheln will.
 
K

Benutzer

Gast
Ich fuer meinem Teil empfinde es nicht so. Zu manchen Sachen kann ich mich generell nicht motivieren, ob Beziehung oder nicht. Vielleicht verplaempert man mehr Zeit mit kuscheln etc., die man als Single mit was anderem verschwendet.
 

Benutzer46728 

Beiträge füllen Bücher
Ich verändere mich da nicht groß wenn ich auf einmal vergeben bin.
 

Benutzer39497 

Sehr bekannt hier
Ich glaube nicht, dass es sich allgemein so verhält, dass Menschen in einer Beziehung zwangsläufig träger und unproduktiver sind, als wenn sie Single sind.

Wie sich das genau verhält, das hängt zum einen vom Menschen selbst, von seinen Ressourcen, Ansprüchen und Zielen in bestimmten Tätigkeitsbereichen, vom Partner und von der Intensität der Partnerschaft ab, die eine plötzliche Verlagerung der eigenen Prioritäten nach sich ziehen kann. Es ist eine Frage des Zeitmanagements zum einen und eine Frage der Disziplin zum anderen, sich zumindest an einen ungefähren Plan zu halten, wie viel Zeit in etwa man mit dem Partner und wie viel Zeit man sich für bestimmte andere Dinge im Leben einräumt.

Natürlich sollte dabei eine gewisse Spontanität gewährleistet sein, denn alles rigoros durchzuplanen und zu berechnen, wird sich sowohl auf die Beziehung wie auch auf Tätigkeiten im künstlerisch produktiven Bereich eher negativ auswirken und führt im Leben ganz allgemein eher zu Enttäuschung und Frust.

Nicht nur das was man im Leben durch das eigene Schaffen hervorbringt und man sich durch Weiterbildung verinnerlicht ist Teil der persönlichen Weiterentwicklung, denn genauso kann sich der Mensch durch Erlebnisse und Situationen im Leben weiterentwickeln, die gemeinhin als unproduktiv bezeichnet werden.

Das Leben innerhalb einer Beziehung z.B. ist eine sehr gute Grundlage, um sich selbst und seine Gefühle u.a. im Spiegel des Partners besser kennen zu lernen. Man richtet sein Leben nun mal plötzlich nicht mehr komplett nach den eigenen Wünschen und Vorstellungen aus, muss es in gewisser Weise umstrukturieren und weil man normalerweise nicht in jeder Hinsicht mit dem Partner konform geht, gilt es manchmal auch zurückzustecken oder Kompromisse einzugehen. Das bietet dem Einzelnen aber auch die Chance aus der eigenen Begrenztheit auszubrechen und die Welt mal aus dem Blickwinkel eines anderen zu betrachten, er muss immer wieder von neuem versuchen seine Emotionen auf den Partner einzustellen, ohne schlechtes Gewissen und Rechtfertigung vor sich selbst eine gewisse Zeitspanne seines Lebens für die traute Zweisamkeit einplanen, eine Zeit die ansonsten anderweitig genutzt oder aber auch verschwendet werden könnte.

Die Frage stellt sich, ob man bereit ist sich fallen zu lassen und sich für den damit verbundenen Prozess eine gewisse Zeitspanne einzuräumen. Ausgedehnte Kuscheleinheiten z.B. mögen zwar unproduktiv erscheinen, weil man danach nichts Greifbares in den Händen hält und nichts erschaffen oder weiter geschaffen hat, das auf ein sichtbares Ergebnis hindeutet. Dennoch kann das viele Kuscheln als produktiv für die Sinne und die innere Zufriedenheit empfunden werden, wenn es als Teil des Lebens innerhalb einer Beziehung eingeplant und akzeptiert wird. Problematisch wird es erst dann, wenn es einen lähmenden Effekt nach sich zieht, der sich auf andere Aktivitäten im Leben auswirkt und der Betroffene darunter zu leiden beginnt, weil sich sein Bedürfnis nach Nähe mit den sonstigen Bedürfnissen im Leben kreuzt und er nicht die notwendige Disziplin aufbringen kann, um dagegen anzugehen.

Die Form der persönlichen Weiterentwicklung jedoch, die sich darauf bezieht sich auf jemand anderen und seine Nähe einzulassen, mag sehr schön, aber gleichzeitig für manche Menschen sehr schwierig und oft auch schmerzhafter sein als die persönliche Weiterentwicklung durch viele andere Erfahrungen im Leben, die nicht unbedingt im Zusammenspiel mit anderen Menschen gesammelt werden.

Die Gefahr irgendwann auf der Stelle zu treten oder sich im Kreis zu drehen, die besteht sowohl in Bezug auf eine Beziehung wie auch auf andere Bereiche im Leben, wenn man sich dauerhaft zu intensiv damit beschäftigt, so dass alles irgendwann zur Gewohnheit und Routine wird. Selbst routinierte Tätigkeiten, die einem spielend von der Hand gehen, können aber innerlich der persönlichen Weiterentwicklung dienlich sein, denn sie können wichtige Gedankenprozesse anregen, die losgelöst von der eigentlich Sache sind, die man tut, da diese nicht mehr die volle Konzentration erfordert.
 

Benutzer78109 

Sehr bekannt hier
Ich möchte behaupten, dass ich mich gerade durch die Beziehungen weiterentwickelt habe. Ich hab unglaublich viel gelernt, vor allem über mich selbst. Und natürlich ziehe ich Kuscheln und im Bett rumgammeln mit meinem Freund der Uni-Arbeit vor, aber ich kriege dennoch alles ganz gut hin. Und wenn nicht, dann wars mir das wert. Ich war in der Hinsicht schon produktiver, als ich Single war, aber erfüllt hat mich das auch nicht.
Was mir besonders auffällt, ist, dass ich eigentlich kaum noch ausgehe. Aber mir fehlt das auch nicht und ich finde es viel schöner, bei meinem Freund zu sein, als in einer Disco von Typen angegraben zu werden.

Dass ich die Singlezeiten vermisse, kommt sehr selten vor. Meistens dann, wenn ich mal Stress mit meinem Freund habe. Dann denk ich mir, dass man das als Single nicht hat. Aber ich bin u.a. durch meinen Freund erwachsener geworden und entdecke täglich neue Seiten an mir, das finde ich toll. Und mein Freund und ich unternehmen viel zusammen, also kann ich nicht sagen, dass ich irgendwie motivationslos wär...Ich mach nur halt nicht mehr so viel alleine.

Ich glaube, in dem Moment, in dem die Sehnsucht nach dem Singledasein überwiegt, ist man falsch in einer Partnerschaft.
 

Benutzer41772 

Verbringt hier viel Zeit
in meinen beiden beziehungen ist mir das auch aufgefallen... ich war irgendwie "phlegmatischer"^^ es war einfach so schön gemütlich, beim freund zu sein und rumzugammeln. dafür hab ich dann teilweise freundschaften und hobbies aufgegeben, und bin auch kaum noch weggegangen. von daher kann ich das echt verstehen.
und ich hab das gefühl, erst nachdem die beziehungen zu ende waren, mich besser zu verstehen, was über mich gelernt und mich verändert zu haben.
 

Benutzer56624  (32)

Benutzer gesperrt
Off-Topic:
ganz extrem ist das ja bei den italienischen frauen. solange sie jung sind sehen sie alle aus wie supermodels und wenn sie dann verheiratet sind gehen sie auf wie ein hefekloß:grin:.

Off-Topic:

Genau diesen Eindruck habe ich nicht. Das ist doch eher bei deutschen Frauen so, dass man Verheiratete mit Kindern sofort von Singles optisch voneinander unterschieden kann. Wengier bei Italienierinnen.
 
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