Singen

Benutzer15875 

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Ich habe es zwar nicht "gelernt", aber ich singe selber gerne. Wenn ich z.B. Radio oder CDs höre, kann ich bei vielen Stücken relativ gut mitsingen, weil halt nur ein Mensch meistens in einer Tonlage singt.

Singen aber viele Leute auf einem Haufen das selbe Lied (z.B. beim Gottesdienst in der Kirche), komme ich schnell durcheinander und verhau die Töne öfters, weil der Mann rechts von mir sehr tief singt und eine Frau in der Reihe hinter mir wesentlich höher singt. Ich habe immer das Gefühl mich an eine Stimme/Tonlage anpassen zu müssen, was ja beim CD-hören mit meistens einem Sänger auch ganz gut klappt.

Woran liegt das?
 

Benutzer9517  (31)

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Singen die in der Oktave? Dann solltest du eigentlich nicht aus der Melodie fallen.
Oder könnte es sein, dass jemand eine zweite Stimme singt - oder auch ganz einfach falsch?

Off-Topic:
Offenbar ist professionelle Unterhaltungsmusik noch weniger komplex als der sonntägliche Gemeindegesang... :grin:
 

Benutzer142054 

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Ich gehe mal davon aus dass du die Oktave meinst wie BABY_TARZAN_90 BABY_TARZAN_90 schon gesagt hat. Natürlich ist es schwieriger einen Ton zu halten wenn man um sich herum viele Leute hat die einen aus dem Konzept bringen können.

Du hast ja jetzt nicht konkret nach einer eventuellen Lösung deines "Problems" gefragt, einen Tipp für den nächsten Kirchgang hab ich aber trotzdem :zwinker: Stek dir einen Finger ins Ohr während du singst, dadurch hörst du dich selbst besser und kannst besser einschätzen ob die Töne richtig sind. Höre nur auf dich (und natürlich wegen der Tonart auf die Orgel :zwinker: ) und lass dich von anderen Tonlagen nicht beirren sondern bleib da wo es für dich am angenehmsten ist :smile:
 

Benutzer15875 

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Naja ich muss vielleicht dazusagen, dass ich das nicht professionell mache und ich singe bzw. "wähle" die Töne/Tonart auch eher nach Gehör. Musikalische Kenntnisse in Form von Noten oder so sind nicht vorhanden.

Beim Kirchgesang kommt vielleicht auch noch hinzu, dass ich mich wegen den vielen singenden Leuten selber nicht gut höre und somit auch unwillkürlich lauter werde und mich irgendwie nach einer markanten Tonart/Oktave/Tonlage richte.

Auf einem "Rockkonzert" klappt das mitsingen unter tausenden Fans aber komischerweise zumindest gefühlt ganz gut. Kann aber vielleicht auch daran liegen, dass man die Songs der favorisierten Bands/Künstler besser intus hat als irgendwas wie vom Himmel hoch ist der Heiland geboren oder so.
 

Benutzer6428 

Doctor How
Übung...ganz einfach.
In einem Duett unterschiedliche Melodien zu singen ist echt sau schwer...oder eine Quinte Unterschied. Hört sich echt schön an, ist aber sehr schwer zu halten. Alles was es braucht ist Übung :zwinker:
 

Benutzer142054 

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:grin: Ich hab grad ziemlich über die Feststellung bei den Rockkonzerten gedacht :grin: denn meiner Meinung nach ist da die Chance noch höher dass Leute um einen herum nicht gerade singen und generell eher "grölen" . Da hat man in der Kirche meist eine bessere Auswahl an Sängern. Trotzdem kann es natürlich sein dass es dir darurch dass du die Lieder kennst einfacher erscheint mitzusingen !

Damian Damian , soo schwer ist es nicht jedenfalls wenn man mich fragt aber genau diese Übung ist der Punkt ! Ich Dinge seit ich 3 Jahre alt bin im Kinderchor und habe deshalb jetzt fast 13 Jahre "geübt" ! Das merkt man natürlich auch wenn es dann darum geht mehrstimmig zu singen !
 

Benutzer137374  (49)

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Ich habe es zwar nicht "gelernt", aber ich singe selber gerne. Wenn ich z.B. Radio oder CDs höre, kann ich bei vielen Stücken relativ gut mitsingen, weil halt nur ein Mensch meistens in einer Tonlage singt.
Singen aber viele Leute auf einem Haufen das selbe Lied (z.B. beim Gottesdienst in der Kirche), komme ich schnell durcheinander und verhau die Töne öfters, weil der Mann rechts von mir sehr tief singt und eine Frau in der Reihe hinter mir wesentlich höher singt. Ich habe immer das Gefühl mich an eine Stimme/Tonlage anpassen zu müssen, was ja beim CD-hören mit meistens einem Sänger auch ganz gut klappt.
Woran liegt das?
Nicht jeder kann singen. Entweder hapert es an Deiner Musikalitaet (wenn Du unter der Dusche CDs mitsingst duerfte kaum jemand den Wohlklang ueberpruefen :zwinker: oder Dich irritiert der falsche Gesang der anderen (was eigentlich nicht sein sollte). In der Kirche singen sie selten mehrstimmig. Was Du hoerst sind also nur Unterschiede bezueglich der Oktave (hoechstens drei, man kann ja nicht erwarten, dass klein Frieda mit der gleichen Stimme wie Opa Ernst singt). Du musstest Dich selbst nur am Instrument (anzunehmend Orgel) orientieren. Ich habe ueber viele Jahre in einem Chor gesungen, da singt natuerlich nur selten jemand falsch (Mozarts Requiem als Sopran, Alt und Tenor, weil es vor, waehrend und nach dem Stimmbruch war. Das ist schon cool :zwinker:
 

Benutzer4590 

Planet-Liebe ist Startseite

Daran, dass es nicht ganz einfach ist, die eigene Stimme zu halten, wenn um einen rum alle was anderes singen. :zwinker:

Falls du Lust hast, kannst du das für dich ein bisschen üben: Wenn du daheim Radio oder CDs hörst, dann versuch, eine zweite Stimme dazuzusingen (bei vielen Liedern ist das eh schon als Background dabei, da muss man einfach nur hinhören und nachsingen).
 

Benutzer15875 

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Haben viele Sänger auf der Bühne evtl. deswegen auch die "Stöpsel" im Ohr um sich selbst und ihre Band besser zu hören?
 

Benutzer142054 

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Haben viele Sänger auf der Bühne evtl. deswegen auch die "Stöpsel" im Ohr um sich selbst und ihre Band besser zu hören?

Nein, die sind meistens dazu da die Ohren zu schützen denn gerade auf der Bühne ist es bei Konzerten wirklich extrem laut und als Sänger braucht man ja doch recht gute, gesunde Ohren ! Ob man sich selbst durch diese Stöpsel besser hört weiß ich nicht, allerdings sind diese Dinger auch oft "verkabelt" was dann darauf hinweisen könnte dass sie die eigene Stimme verstärkt hören.
 

Benutzer142600 

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Haben viele Sänger auf der Bühne evtl. deswegen auch die "Stöpsel" im Ohr um sich selbst und ihre Band besser zu hören?

Quasi ja, das ist das sogenannte "In-Ear-Monitoring". In den "guten alten Zeiten" bekam jede/r Musiker/in auf der Bühne einen Monitor-Lautsprecher, dessen Kanäle so abgemischt waren, dass man genau das hörte, was einem wichtig war (sich selbst und meist noch Bass, ein bisschen Bassdrum und was einem sonst so wichtig ist). Heutzutage macht man das meistens über einen Kopfhörer/Ohrstöpsel, der ebenfalls vom Monitormischpult ausgesteuert wird. Ich persönlich bevorzuge aber Monitorboxen, ich hab beim Musizieren nicht gerne was im Ohr.
 
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