Entwicklung Sind junge oder ältere Eltern besser für die Entwicklung des Kindes?

Benutzer168930  (37)

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Ganz ehrlich, du hast ein sehr verqueres Umfeld und noch verquerere Bekannte. Die sind für allgemeine Situationen sicherlich nicht repräsentativ...

Umgedreht. Ein Umfeld, das nur positive Beispiele zeigt ist genauso wenig repräsentativ.

Ob du es mir glaubst oder nicht, aber es gibt Situationen, in denen ich mir wünsche falsch zu liegen.
 

Benutzer114808  (34)

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Ich hatte eine Freundin, die auch eine junge Mutter hat. Dieser Satz von ihrer Mutter stimmt mich immer noch traurig "Frauen brauchen kein Abitur. Du wirst später heiraten und Kinder bekommen und dann arbeitest du sowieso nicht mehr."
Kenne ich so überhaupt nicht. Weiß auch nicht, was das eine mit dem anderen zu tun hat.

Mein Umfeld besteht zu 90% aus arbeitenden Müttern. Unabhängig von Schulabschluss bzw. Ausbildung/Studium. Und nun?!
 

Benutzer107106 

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Redakteur
Ich bin jung Mutter geworden.(23). Mein Mann und ich waren Studenten. Bei Kind zwei hat mein Mann gerade seine Masterarbeit zuende geschrieben.
Wir sind beide Abiturienten, waren Studenten. Wir sehen es als schlicht wahrscheinlich an, dass auch unsere Kids diesen Weg einschlagen (auch wenn es für uns absolut okay wäre, wenn sie eine Ausbildung machen würden).

TS, du hast ein seltsames, wenn nicht toxisches Umfeld...
 

Benutzer160853  (34)

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Es gibt für mich eine Grenze nach oben. Wenn Eltern so als sind, dass bereits Greise sind, wenn das Kind volljährig ist, bin ich mehr als skeptisch. In die andere Richtung würde ich gerne auf diverse nachmittägliche Sendungen nach dem Gusto "Ich bin 14 und schwanger" verweisen.
Aber sonst? Was ist besser oder schlechter, muss immer etwas normal sein? Und wenn ja, wer legt dies fest.
Dein Umfeld erscheint aus unangenehmen bis hin zu gefährlichen Menschen zu bestehen. Gefährlich bezieht sich in diesem Falle darauf, dass sie dir das Weltbild gehörig verschoben haben. Das ist nicht gut.
Zu alte Großeltern gibt es nicht, es gibt nur Großeltern, die damit nicht umgehen können. Mein Großvater aus der väterlichen Linie des Stammbaums war bereits über 70 als ich geboren wurde. Aber er stand mit beiden Beinen im Leben und war auf seine Art spannend. Natürlich bezog sich dies nicht unbedingt auf die Nachtwanderung, aber baute einen Draht zu mir auf,.
Mit den Eltern 13 jähriger Kinder über ihre Berufswahl zu sprechen, ist nicht zielführend. Ein Studium ist vermutlich noch ganze Milchstraßen weg.
Und was wäre an einem anderen Abschluss und einer dualen Ausbildung so schrecklich? Ich kenne wahnsinnig viele Menschen, die nie eine Hochschule von innen gesehen haben und heute sehr anständige Leben führen.
Kurz um: Dein Umfeld ist sehr eigenartig
 

Benutzer164451 

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Wenn Paare jung Kinder bekommen möchten, dann möchte ich niemanden reinreden. Aber ich bin schon Menschen begegnet, die mir erzählt haben, dass diese gerne jung Mutter oder Vater geworden sind. Aber sobald ich gefragt habe "Was möchte dein Kind später einmal werden?" oder "Möchte dein Kind Abitur machen?" oder "Möchte dein Kind vielleicht studieren?", da kam gleich die Reaktion "Mein Kind wird nach der Schule arbeiten gehen!" oder "Mein Kind will kein Abitur!" (und das kann ein 13-jährige schon sagen?) oder "Falls mein Kind studieren gehen will, kann es jetzt schon anfangen sein Taschengeld dafür zu sparen, weil ich bezahle das bestimmt nicht!"

Das hat ja nur damit zu tun, dass Leute ohne Abi logischerweise früher Kinder kriegen. Wenn man mit ca. 20, 22 schon jahrelang arbeitet, Eigenheim und Auto hat dann kommen die Kinder natürlich auch früher.

Und dass die Eltern sich ein vergleichbares Leben wie man selbst wünscht ist doch normal. Ein Ärztepaar wird sich ja auch wünschen, dass der Sohn Akademiker und nicht Automechaniker wird. Das funktioniert eben auch andersrum.
 

Benutzer109783 

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Ich wollte niemals vor 25 Kinder bekommen, weil ich eine gewisse Karriere anstrebte, die mir einiges an Zeit kosten würde. Tja, kam dann doch anders. Ich traf die Frau früher als ich dachte und sie war viel älter als ich "eingeplant" hatte. So bin ich sehr früh Vater geworden. :zwinker:

Ich habe aber keine Ahnung, wieso ich deswegen eine ganz besondere Meinung dazu haben soll, inwieweit meine Kinder Abi machen werden. :grin:
Abgesehen davon erfordern hier wo wir wohnen auch viele "Ausbildungen" Abitur, denn es sind Bachelor-Studiengänge (z.B. ErzieherIn, Ergo-/Physiotherapie, KrankenpflegerIn, Hebamme).
 

Benutzer163532  (36)

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Wieso muss denn immer eine Sache besser sein?
Unterschiedliche Wege führen zum Ziel.
Genau das.


Ich fand es doof, alte Eltern zu haben, sie waren 40 und 46 bei meiner Geburt. Ich wurde häufig gefragt, ob sie meine Großeltern seien, es war mir peinlich. Erstmals fragte ich meine Mutter im Kindergarten, warum sie so alt sei. Aber meine Eltern waren auch schon seit ich denken kann "alt im Kopf". Sie haben leider viel Unschönes erleben müssen, das prägt einen natürlich. Und zusätzlich haben es meine Eltern versäumt, mein Selbstbewusstsein dahingehend zu stärken, mir zu vermitteln, dass das Alter eben keine Rolle spielen muss. Sie haben ihr Alter selbst immer als Problem gesehen.

Mein Mann und ich sind anders. Meine Mutter sagt oft, sie bewundere, dass wir noch so jung geblieben seien, dass wir so viel Energie hätten. Das war bei meinen Eltern in ihren 30ern bereits anders. Sie haben eben ein vollkommen anderes Leben geführt. Hätte ihnen das Leben nicht so viele Steine in den Weg gelegt, wäre vielleicht manches anders gewesen in ihrer Rolle als Eltern, daher bin ich mir inzwischen sehr sicher, dass das Alter im Großen und Ganzen nicht darüber entscheidet, wie gut oder schlecht man als Mutter oder Vater ist.


Mein Mann und ich haben beide studiert, uns ist es aber egal, ob unsere Tochter Abitur macht. Ich würde es mir für sie wünschen, weil Abitur Wege eröffnen kann, die einem sonst verschlossen bleiben. Aber letztlich ist es ihr Leben und ihre Entscheidung, wenn sie gerne nach der 10. Klasse eine Ausbildung machen möchte, werden wir sie dabei unterstützen.
 

Benutzer121281  (32)

Planet-Liebe ist Startseite
Aber letztlich ist es ihr Leben und ihre Entscheidung, wenn sie gerne nach der 10. Klasse eine Ausbildung machen möchte, werden wir sie dabei unterstützen.

Finde ich entsprechend wichtig. Von der 7. bis zur 10. hatte ich auf den Gymi einige Mitschüler, die absolut kein Abi machen wollten - aber für die Eltern kam das nicht in Frage. Die Kinder hatten keine Lust und zum Teil auch einfach nicht die Fähigkeiten. Entsprechend haben sie drunter gelitten. War so ein klassischer Fall von "Also mein Kind muss Abi machen, alles andere ist nichts richtiges." seitens der Eltern.
 

Benutzer145807 

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Pauschal sollte das Alter natürlich zweirangig sein. Die geistige Eignung und charakterliche Reife ist entscheidend.

Aber das ist ja auch nichts neues.

Bei Extremfällen (auch wenn die natürlich selten sind) sehe ich das anders. Mit nahezu 60 nochmal Kinder zu bekommen... ob das sein muss?! Gab es alles schon. Dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass das Kind schon vor dem Erwachsenwerden zumindest halbverwaist ist.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Naja... extrem jung (Teenager) dürfte mangels persönlicher Reife der Eltern schon etwas schwierig sein. Und sehr alt (sagen wir mal, Ü50 oder so) dürfte auch eher suboptimal sein, weil da einfach die Belastbarkeit sinkt und die Wahrscheinlichkeit steigt, zu sterben oder pflegebedürftig zu werden, bevor das Kind so richtig auf eigenen Beinen im Leben steht.

Aber abseits dieser Extreme dürfte das Alter ziemlich irrelevant sein. Da gibt es so viele Faktoren, die für die Entwicklung des Kindes wichtig sind und die kaum mit dem Alter der Eltern korrelieren.
Für manche Menschen ist es sicherlich besser, früh Kinder zu bekommen, während für andere die späte Elternschaft besser ist. Und viele Menschen können es sich auch einfach nicht aussuchen und müssen schauen, wann die Lebensumstände passen.
 

Benutzer97282  (39)

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Ich halte das Alter für relativ Zweitrangig was Kindererziehung angeht. Wir haben früh Kinder bekommen, ich war gerade 23 Jahre alt als meine Älteste Tochter zur Welt kam. Sie war ungeplant aber nicht ungewollt und trotz Verhütung gezeugt. Die meisten Eltern in unserem Bekanntenkreis sind älter als wir, was auch völlig in Ordnung ist. Unterschiede sehe ich welche, klar. Wenn es z.B. um Konsolen geht oder ähnliches bin ich für die anderen meist der Ansprechpartner, mein Sohn will Spiel xy worum geht es da? Usw. Da haben die keinerlei Bezug zu, auch Laptop Käufe und sowas. Das macht mich aber weder besser noch schlechter, dafür hole ich mir andere Tipps von unseren Freunden. Insgesamt ist es wichtig, dass die Eltern liebevoll und verantwortungsvoll sind. Meine Töchter können gerne Abi machen wenn sie wollen, beruflich ist sich auch unsere große mit 13 Jahren noch nicht sicher was sie werden will, hat aber paar ideen. Ich z.B. wollte nie Abi machen, ich wollte Kapitän werden seit meinem 8ten Lebensjahr. Dazu braucht man die Fachhochschulreife, Abi wäre ein verschenktes Jahr gewesen. Also war mir lange klar, höchstens 12 te Klasse, Ausbildung in der Seefahrt, Fachhochschule.

Edit: ich halte das Alter nicht nur für Zweitrangig sondern sogar relativ Unwichtig, extreme nicht miteinbezogen.
 
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Es gibt so'ne und solche ... und dann gibt es noch ganz andere, aber det sind die Schlimmsten!
 

Benutzer124223  (45)

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Kenne ich so überhaupt nicht. Weiß auch nicht, was das eine mit dem anderen zu tun hat.

Mein Umfeld besteht zu 90% aus arbeitenden Müttern. Unabhängig von Schulabschluss bzw. Ausbildung/Studium. Und nun?!

Genau diesen Satz kenne ich auch aus meinem Umfeld: Er wurde vor 65 Jahren von meinen Großeltern an meine Tante (80 Jahre) gerichtet. Sie ist heute noch wütend auf sie darüber ...
 

Benutzer6428 

Doctor How
Diese Sache hat einfach mehr als nur 2 oder 3 Variablen!

Es geht um Menschen und Persönlichkeiten, die durch die Zeit einer Veränderung unterliegen. Erfahrung kann man nicht durch Intelligenz ersetzen, man kann aber mit mehr Intelligenz der Erfahrung mehr Weisheit entlocken
Es gibt den Faktor Geld.
Es gibt den Faktor körperliches Alterserscheinungen.
Es gibt den Faktor, der höheren Wahrscheinlichkeit einer Trennung, wenn man als junges Paar Kinder bekommt.

Und noch viele mehr. Keines dieser Faktoren ist GEGEBEN. Man muss nicht arm sein, wenn man jung ist, man muss nicht reich sein, wenn man älter ist. Genauso ist mein Vater auch heute noch extrem fit...viele seiner Altersgenossen sind es aber nicht mehr. Ein junges Paar kann zusammen bleiben...die Statistik besagt nur, dass es eine höhere Wahrscheinlichkeit gibt, das sie sich trennen.

Am Ende liegt die Wahrheit nicht nur in der Mitte, sondern eben in der jeweiligen Situation. In diesem Sinne..ich freu mich auf den November. :zwinker:
 
1 Woche(n) später

Benutzer75021 

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Ich bin mit 20 und 22 Mutter von meinen (mittlerweile) Teenagern geworden.
Die beiden kleinen habe ich dann mit fast 31 und 33 bekommen.
Ich kann also definitiv mitreden :tongue:

Meine ganz ehrliche, persönliche Meinung und Erfahrung lautet:
Es ist scheißegal wann man Eltern wird, wenn man nur absolut hinter der Entscheidung steht und genügend Verständnis und Liebe im Gepäck hat!

Ob meine Kinder mal Abitur machen oder eine Ausbildung- das ist absolut zweitrangig . Die Unterstützung bekommen sie in jederlei Hinsicht, finanziell sowie mental.

Ich muss auch sagen, das die TS seltsame Bekannte/Freunde hat.
:confused:
Bei mir im Umfeld ist niemand, der so veraltete Ansichten hat! Vermutlich weil ich solche Kontakte meide :ninja:
 
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