sind frauen/mädels, die sich austoben "schlampen"?

Benutzer83045 

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Meine beste Freundin genießt auch Sex mit verschiedenen Männern sehr und sie hat zur Zeit etwas mit jemandem, der eine ernsthafte Beziehung führen will und nichts von ihrer vorherigen Einstellung zu Sex merkt. Nur weil man mit einigen Menschen Sex hatte, heißt das ja nicht, dass sich die Lebenseinstellung total differenziert von Menschen die nur aus Liebe Sex haben.

Gut. Ich muss zugeben, das ist mir auch einmal passiert.

Nur ist das ziemlich bös in die Hose gegangen, weshalb ich mittlerweile einen großen Bogen um solche Frauen mache. Und weißt du warum? Weil man gerade das Gefühl hatte, Sex ist nichts besonderes mehr. Wir hatten keinen Sex, waren aber kurz davor. Bis sie mir sagte, für sie wäre das nichts besonderes, ihr wäre es im Prinzip egal, ob sie mit mir oder ihrem besten Kumpel schläft.

Wenn Sex mit jedem geht, fehlt der Gedanke, dass dieses eine Mal was Besonderes ist. Der Partner ist auswechselbar. Wie ein Fußballspieler, wenn er auf dem Platz nicht seine Leistung bringt. :zwinker: Es geht um Leistung und nicht um Zuneigung.
Die Emotionen beschränken sich auf den Akt und haben mit dem Menschen nichts zu tun. Sicherlich ist es in gewisser Weise ein Genießen. Aber es ist sicherlich nicht das Gefühl der Verbundenheit dabei, das man innerhalb einer ernsthaften Beziehung fühlt. Und wenn diese Verbundenheit nicht dabei ist, habe ich z.B. regelmäßig das Gefühl von meinem Gegenüber bei Gelegenheit verraten und verkauft zu werden. Sex und Emotion dem Menschen gegenüber ist für mich nicht trennbar. Und wenn das so ist, ist es technisch gar nicht machbar, mit jedem in die Kiste zu hüpfen.

Deswegen mache ich einen großen Bogen um solche Menschen.
Und so schwer sind sie gar nicht zu erkennen.

Der Sex ist jedes Mal anders, ein neuer Sexualpartner bringt Neues, Interessantes mit sich. Das macht Sex jedes Mal wieder zu etwas Besonderem. Man muss sich auf Neues einstellen, lernt Neues etc …

Ganz ehrlich. Ich glaube es geht eigentlich nur um die Extase. So wie beim "Sich-betrinken" oder wie beim "Drogen-nehmen". Man will sich ein bisschen ablenken, ein bisschen ungehemmten Spaß haben, und fällt dann eben auf die biologische Ebene zurück. Natürlich kommt dann noch ein Kick des Verruchten dazu, auf den Einige sehr stark anspringen.
Aber etwas, worauf man sein Leben aufbauen könnte, ist das sicherlich nicht.

Chosylämmchen schrieb:
Die Menge entscheidet nicht über die BEsonderheit, sondern die Gefühle, Gedanken und die Geilheit enscheiden drüber ob es was besonders ist

Gut. Das mag bei dir so funktionieren.
Ich persönlich bekomme bei dem Gedanken das kotzen, meinen Körper an irgendeinem fremden zu reiben. Das ist mir zu animalisch und vor allem würde ich mich regelmäßig fragen, was ich denn da eigentlich mache. Das ist doch die ultimative Form der Entfremdung, mit einer fremden Person Sex zu haben.
Dann konzentriere ich mich lieber auf das, was mich vom Tier unterscheidet: Die Fähigkeit eine ernsthafte, besondere Bindung einzugehen, in der ich weiß, dass da noch mehr ist als das pure Aufeinanderklatschen in Extase.
Ich denke, wenn man als Mensch die Fähigkeit hat, sich langfristig zu binden, hat man mehr geleistet, als wenn man Tag für Tag nur seinen Genüssen nachgeht.


Flame schrieb:
Soll ich darauf jetzt wirklich eingehen?

Sagen wir z.B. ich bin Schachspielerin. Ich habe viele Partien gespielt. Und manche sind einfach herausragend, weil beide in genialer Tagesform sind und jeder einzelne Zug ein Kampf bis aufs Messer ist mit unglaublich vielen angedeuteten Möglichkeiten, von denen einige umgesetzt werden und andere eben nur Möglichkeiten bleiben.

Solche Partien sind sehr selten. Um sie zu erleben, muss man sehr viele gespielt haben und ein Händchen für das Spiel entwickeln. Es ist auch möglich, dass man immer mit dem gleichen Partner spielt und solche Sachen erlebt.

Aber letztlich - wenn du eine solche Schachpartie erlebst, bist du einfach dankbar dafür, egal mit wem du sie gespielt hast. Dann ist sie etwas besonderes.

Danke, Flame. :grin:

Schachspielen.... Genau das was ich mir gedacht habe. :tongue:

Der Kick der Sache an sich. Die Partie... Die Figuren sind austauschbar.
 

Benutzer11128 

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Ich kann es nur wiederholen:

Sex ohne Liebe ist (hoffentlich) geil, aber Sex mit Liebe ist unschlagbar ...

Aber Sex an sich ist nichts, was man "verklären" sollte.

Ich warte auch nicht auf die "beste" Pizza meines Lebens ....
 
C

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Gut. Das mag bei dir so funktionieren.
Ich persönlich bekomme bei dem Gedanken das kotzen, meinen Körper an irgendeinem fremden zu reiben. Das ist mir zu animalisch und billig. Dann konzentriere ich mich lieber auf das, was mich vom Tier unterscheidet: Die Fähigkeit eine ernsthafte, besondere Bindung einzugehen, in der ich weiß, dass da noch mehr ist als das pure Aufeinanderklatschen in Extase.
Ich denke, wenn man als Mensch die Fähigkeit hat, sich langfristig zu binden, hat man mehr geleistet, als wenn man Tag für Tag nur seinen Genüssen nachgeht.

Du hast bis zu dem Punkt recht, in dem du mir diese Fähgikeit absprichst.
Ich kann das nämlich auch, nur ist Liebe und Sex trennbar.

Ob das für dich so ist, spielt hier erstmals keine Rolle.
Aber da ich meine Liebe nur mit gewissen Personen Teile unterscheide ich mich auch vom Tier, genauso wie du es oben erläutert hast, nur eben differenzierter, was hier auch sein muss.

Ich kann es nur wiederholen:

Sex ohne Liebe ist (hoffentlich) geil, aber Sex mit Liebe ist unschlagbar ...

Aber Sex an sich ist nichts, was man "verklären" sollte.

Ich warte auch nicht auf die "beste" Pizza meines Lebens ....
Schäm dich, hoffentlich wird dich die beste Pizza nie ranlassen! :tongue:


Mit dem oberen Satz hast du recht.
 

Benutzer42813 

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Wenn Sex mit jedem geht, fehlt der Gedanke, dass dieses eine Mal was Besonderes ist. Der Partner ist auswechselbar. Wie ein Fußballspieler, wenn er auf dem Platz nicht seine Leistung bringt. :zwinker: Es geht um Leistung und nicht um Zuneigung.
Die Emotionen beschränken sich auf den Akt und haben mit dem Menschen nichts zu tun. Sicherlich ist es in gewisser Weise ein Genießen. Aber es ist sicherlich nicht das Gefühl der Verbundenheit dabei, das man innerhalb einer ernsthaften Beziehung fühlt. Und wenn diese Verbundenheit nicht dabei ist, habe ich z.B. regelmäßig das Gefühl von meinem Gegenüber bei Gelegenheit verraten und verkauft zu werden. Sex und Emotion dem Menschen gegenüber ist für mich nicht trennbar. Und wenn das so ist, ist es technisch gar nicht machbar, mit jedem in die Kiste zu hüpfen.


Schachspielen.... Genau das was ich mir gedacht habe. :tongue:

Der Kick der Sache an sich. Die Partie... Die Figuren sind austauschbar.

Stimmt. Wenn ich einen Menschen liebe, dann liebe ich diesen Menschen, nicht den Sex mit ihm. Guten Sex kann man tatsächlich auch ohne Liebe haben.

Und? Muss Sex denn etwas einzigartiges sein? Ist Essen und Trinken etwas einzigartiges, was du nur mit besonderen Menschen tust? Für mich sind beides körperliche Bedürfnisse... Und zwar sehr schöne.

Was für mich etwas besonderes ist? Jemandem tief in die Augen schauen. Das ist das, was ich nicht mit jedem tun würde. Und jemanden lieben. Das mache ich auch nicht bei jedem. Nein, wirklich nicht. Was das betrifft, bin ich sehr anspruchsvoll.
 

Benutzer83045 

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Ob das für dich so ist, spielt hier erstmals keine Rolle.
Aber da ich meine Liebe nur mit gewissen Personen Teile unterscheide ich mich auch vom Tier, genauso wie du es oben erläutert hast, nur eben differenzierter, was hier auch sein muss.

Gut. Du hast recht.

Ich habe von mir gesprochen.

Aber komm ja nicht auf die Idee irgendwann auf mich zu treffen mit deinem Bedürfnis. Dann bekommst du nämlich die Abfuhr deines Lebens. :grin:

Das wollte ich damit nur sagen. :tongue:

Flame schrieb:
Stimmt. Wenn ich einen Menschen liebe, dann liebe ich diesen Menschen, nicht den Sex mit ihm. Guten Sex kann man tatsächlich auch ohne Liebe haben.

Da unterscheiden wir uns. Leidenschaft für den Menschen ist für mich das A und O beim Sex. Ich meine, was bringt es mir, und meinem Gegenüber, wenn ich ein mechanisches Programm abspule? Nur einen kurzen Höhepunkt. Aber danach ist da nichts mehr.

Für mich ist es wichtig, das es eben kein Programm ist, sondern ein Handeln aus tiefster Zuneigung. DAS ist für mich Sex, wie ich ihn verstehe. Das Andere ist Biologie, Partyverhalten, Lust auf den Kick, Unkontrollierte Extase, sein ganzes Sein hinschmeißen für einen Moment...
Insofern also billig.

Flame schrieb:
Und? Muss Sex denn etwas einzigartiges sein? Ist Essen und Trinken etwas einzigartiges, was du nur mit besonderen Menschen tust? Für mich sind beides körperliche Bedürfnisse... Und zwar sehr schöne.

Sicherlich ist Sex ein körperliches Bedürfnis. Ich habe nur ein Problem damit, wenn so getan wird, als wäre es etwas, das man tagtäglich tun müsste, egal mit wem.
Ich persönlich finde es ziemlich erbärmlich, auf Menschen zu steigen, nur weil man das unterdrückbare Bedürfnis hat, die Hose zu entleeren... :grin:

Flame schrieb:
Was für mich etwas besonderes ist? Jemandem tief in die Augen schauen. Das ist das, was ich nicht mit jedem tun würde. Und jemanden lieben. Das mache ich auch nicht bei jedem. Nein, wirklich nicht. Was das betrifft, bin ich sehr anspruchsvoll.

Und weißt du was das Allergrößte ist? Sex, In-die-Augen-schauen und lieben. Klingt zwar übertrieben romantisch. Letztendlich ist es aber so.
Warum sich also mit solchen Zwischenspielen begnügen?

Aber ich bin mir bewusst, dass ich hier ein Auslaufmodell vertrete. Allerdings verfolge ich ich es mit vollster Überzeugung und bis zur letzten Konsequenz. Weil ich weiß, dass gewisse Dinge nur bedeutsam sein können, wenn man sie nicht tagtäglich hat und wenn man sie nicht mit jedem hat.
Und ich kenne sehr viele Männer, die auch so ticken. Wer will schon eine Frau haben, bei der man nur "Ficken?" sagen muss, damit sie nackt vor einem liegt?
Deswegen habe ich keine skrupel, Damen abzuschießen, die nur Sex von mir wollen... Nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis.
 

Benutzer31418 

Sehr bekannt hier
Also, für mich ist Sex etwas sehr Exklusives, aber eine "Schlampe" ist für mich nicht einfach eine Frau mit einem sehr regen Sexleben, da gehört noch was Abwertendes rein, nämlich dass eine Frau ziemlich wahllos bei ihren Männern ist und auf deren Gefühle wenig Rücksicht nimmt. Sprich, dass sie nicht unbedingt klarstellt, dass es nur ein ONS oder eine Affäre sein soll, sondern sich nicht darum kümmert, wenn der Mann mehr Hoffnungen hat. Also ein unfaires Verhalten muss schon da sein, damit ich an diesen Begriff denke. Alles andere ist nicht meine Welt, aber das gesteh ich anderen gerne zu, wenn sie so leben wollen.
 
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Gut. Du hast recht.

Ich habe von mir gesprochen.

Aber komm ja nicht auf die Idee irgendwann auf mich zu treffen mit deinem Bedürfnis. Dann bekommst du nämlich die Abfuhr deines Lebens. :grin:

Das wollte ich damit nur sagen. :tongue:
Ja das ist mir klar, aber mir gings mehr darum, dass ich es so verstanden habe, dass ich mich bei dem nicht vom Tier unterscheiden würde und wollte dir das halt klar machen.

Ich verstehe dich, ich teile einfach deine Meinung nicht und jetzt ists ja bei dir auch so. Fall erledigt, alle sind glücklich.

Achja: Ficken? :zwinker:
 

Benutzer83045 

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Ja das ist mir klar, aber mir gings mehr darum, dass ich es so verstanden habe, dass ich mich bei dem nicht vom Tier unterscheiden würde und wollte dir das halt klar machen.

Die Meinung würde ich allerdings immernoch vertreten wollen. Jedenfalls annähernd. Ich würde zwar gerne was Anderes sagen, aber Menschen, die wie ein Hund auf Kommando flach liegen, kann ich irgendwie nicht respektieren.

Nimm dir mal ein Beispiel an Ginny.... Die hats verstanden.


Ne. Noch kann ich mich beherrschen. :zwinker: :grin:
 

Benutzer83045 

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Wolln wa? Hab mich schon lange nicht mehr einfach sinnlos auf n Rücken gelegt und mir die Birne rausbumsen lassen...

Leg dich hin, du männliche Schlampe!

Ironie Ende :zwinker:

Ach.... Das war Ironie?

Für mich klang das jetzt sehr überzeugend. :tongue:
 
C

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Die Meinung würde ich allerdings immernoch vertreten wollen. Jedenfalls annähernd. Ich würde zwar gerne was Anderes sagen, aber Menschen, die wie ein Hund auf Kommando flach liegen, kann ich irgendwie nicht respektieren.
Tu zumindest ich nicht.:zwinker:

Ich seh es immer noch so, wer Sex als Spass ansieht, der kann so Sex haben wollen wie ein Fussballspiel.


F: WIllst Fussball spielen?
A: Klar, ich hol gleich mal paar Kumpels.


F: Willst Sex haben?
A: Klar, hol noch paar Kumpels..(oder auch keine Kumpels, passt aber auch :tongue:)


Ich will hier keinesfalls Sex und Fussball als gleiches ansehen, aber es sind beides Hobbies.

Und jeder, der es tun will, soll es tun. :tongue:
 

Benutzer83045 

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Tu zumindest ich nicht.:zwinker:

Ich seh es immer noch so, wer Sex als Spass ansieht, der kann so Sex haben wollen wie ein Fussballspiel.


F: WIllst Fussball spielen?
A: Klar, ich hol gleich mal paar Kumpels.


F: Willst Sex haben?
A: Klar, hol noch paar Kumpels..(oder auch keine Kumpels, passt aber auch :tongue:)


Ich will hier keinesfalls Sex und Fussball als gleiches ansehen, aber es sind beides Hobbies.

Und jeder, der es tun will, soll es tun. :tongue:

Such dir doch ein schöneres Hobby.

Wie wäre es mit Weltherrschaft anstreben? :grin:
 

Benutzer83045 

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Glaub mir ich hab genug Hobbies, soviele, dass ich nie alle wirklich machen kann. Also noch ein Hobby...das bringts nicht :grin:

Na gut.

Sag mir bescheid, wenn du die 100 geknackt hast. Dann komm ich vorbei und wir machen Party ja?

Oder hast du die 100 schon hinter dir? :eek:

Naja mit 19 wäre es auch langsam Zeit...
 

Benutzer42813 

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Ach.... Das war Ironie?

Für mich klang das jetzt sehr überzeugend. :tongue:

:zwinker:

Ich möchte übrigens noch etwas zur Diskussion stellen: Mir kommt es ehrlich gesagt fast ein bisschen arm vor, Exklusivität und Besonderheit an etwas so... Körperlichem festzumachen. Jeder hat einen Körper, und der hat nunmal das Bedürfnis nach körperlicher Nähe, nach Ankuscheln und nach Sex. Dagegen ist SB ein sehr, sehr armer Ersatz. An dieser Körperlichkeit des Menschen ist nichts besonderes, es ist natürlich, auch wenn die Kirche über viele Jahrhunderte eine sehr körperfeindliche Einstellung verbreitet und vermittelt hat. Wenn jemand sagt, Sex ist etwas Exklusives, was nicht mit jedem geteilt werden sollte...

Hört Das Besondere dann nicht schon beim Sex auf? Gibt man nicht im Grunde damit Sex eine viel zu große Bedeutung? Jetzt mal ganz ehrlich - Womit macht ihr denn euren Geliebten Partner zu etwas Besonderem? Nur damit, dass euer Körper ihm/ihr alleine gehört? Es muss doch mehr geben als Körperliche Intimität, um einem Menschen zu zeigen, wie besonders und herausragend er tatsächlich für einen ist...

Bin jetzt ehrlich mal neugierig, was ihr dazu meint, weil mir diese Frage auch grad erst in den Sinn gekommen ist.

Denn ich, die ich sage, Sex ist erst mal etwas Körperliches und neben Körper habe ich halt auch noch Herz und Geist - auch ich empfinde manchmal sehr, sehr tief für einen Menschen und fühle mich ihm in einzigartiger Weise nahe.

Energieaustausch nennt mein bester Freund so was. Wenn man die Stirn aneinander legt und spürt, wie nahe man sich geistig ist. Oder die Hand gegenseitig aufs Herz legt und den Herzschlag spürt. Oder eben das "Tief-in-die-Augen-schauen", was bisher erst ein einziger bei mir durfte - und dann nicht während dem Sex.

Wenn man sagt, ich zeige meine exklusive Zuneigung darüber, dass ich Sex eben als "letzes Zeichen der Zuneigung" aufhebe - was ist dann mit diesen anderen Sachen, die für mich der Gipfel der Intimität sind? Macht ihr euch überhaupt noch die Mühe, mit einem geliebten Partner so weit zu kommen? Legt ihr eure Stirn aneinander?

Oder hört es für euch beim Geschlechtsverkehr schon auf mit der "ganz besonderen Intimität"?
 
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Na gut.

Sag mir bescheid, wenn du die 100 geknackt hast. Dann komm ich vorbei und wir machen Party ja?

Oder hast du die 100 schon hinter dir? :eek:

Naja mit 19 wäre es auch langsam Zeit...

Die 100 werde ich warscheinlich gar nicht knacken, ich bin bei der 5.

Überrascht? Tja, hab nie gesagt, dass ich jeden Tag ne neue habe, das will ich auch nicht.

Ich kann aber verstehen, wenn das jemand will und es tut.

Ich bin seit einem Jahr in einer glücklichen Beziehung und davor hatte ich eine nAcht mit einer Dame und vor der war ich 1.5 Jahre in einer Beziehung...

:zwinker:

Ich möchte übrigens noch etwas zur Diskussion stellen: Mir kommt es ehrlich gesagt fast ein bisschen arm vor, Exklusivität und Besonderheit an etwas so... Körperlichem festzumachen. Jeder hat einen Körper, und der hat nunmal das Bedürfnis nach körperlicher Nähe, nach Ankuscheln und nach Sex. Dagegen ist SB ein sehr, sehr armer Ersatz. An dieser Körperlichkeit des Menschen ist nichts besonderes, es ist natürlich, auch wenn die Kirche über viele Jahrhunderte eine sehr körperfeindliche Einstellung verbreitet und vermittelt hat. Wenn jemand sagt, Sex ist etwas Exklusives, was nicht mit jedem geteilt werden sollte...

Hört Das Besondere dann nicht schon beim Sex auf? Gibt man nicht im Grunde damit Sex eine viel zu große Bedeutung? Jetzt mal ganz ehrlich - Womit macht ihr denn euren Geliebten Partner zu etwas Besonderem? Nur damit, dass euer Körper ihm/ihr alleine gehört? Es muss doch mehr geben als Körperliche Intimität, um einem Menschen zu zeigen, wie besonders und herausragend er tatsächlich für einen ist...

Bin jetzt ehrlich mal neugierig, was ihr dazu meint, weil mir diese Frage auch grad erst in den Sinn gekommen ist.

Denn ich, die ich sage, Sex ist erst mal etwas Körperliches und neben Körper habe ich halt auch noch Herz und Geist - auch ich empfinde manchmal sehr, sehr tief für einen Menschen und fühle mich ihm in einzigartiger Weise nahe.

Energieaustausch nennt mein bester Freund so was. Wenn man die Stirn aneinander legt und spürt, wie nahe man sich geistig ist. Oder die Hand gegenseitig aufs Herz legt und den Herzschlag spürt. Oder eben das "Tief-in-die-Augen-schauen", was bisher erst ein einziger bei mir durfte - und dann nicht während dem Sex.

Wenn man sagt, ich zeige meine exklusive Zuneigung darüber, dass ich Sex eben als "letzes Zeichen der Zuneigung" aufhebe - was ist dann mit diesen anderen Sachen, die für mich der Gipfel der Intimität sind? Macht ihr euch überhaupt noch die Mühe, mit einem geliebten Partner so weit zu kommen? Legt ihr eure Stirn aneinander?

Oder hört es für euch beim Geschlechtsverkehr schon auf mit der "ganz besonderen Intimität"?

Kann dir eigentlich nur zustimmen.
 

Benutzer27369  (35)

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Wenn eine ab und zu in ihrer Singlezeit ein ONS oder ne Affäre hat, ist sie noch lange keine Schlampe.

Eine die sich in der Disse an so ziemlich jeden mit eindeutig sexuell zu deutenden Bewegungen ranschmeißt, hingegen aus meiner Sicht schon. Würde ich jetzt eine in meinem Alter kennenlernen, und sie würde mir sagen, dass sie schon über 10 Geschlechtsverkehrpendants hatte, würde es mich allerdings eher abschrecken, ohne sie als Schlampe zu kategorisieren.
 

Benutzer83045 

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@ Flame: Ich will jetzt gar nicht lang antworten, weil ich gleich weg muss. Aber eines möchte ich schon nochmal einwerfen.

Körper, Geist und Seele sind eine Einheit. Warum also etwas machen, was nur einen dieser drei Bereiche abdeckt?

Wenn ich etwas machen will, dann doch richtig... Körper, Geist und Seele umfassend.... Und wo kann ich das? Richtig...

Wo kann ich das nicht?... Richtig.


@Chosylämmchen: Ich habe übrigens auch gesagt, dass eine sexuelle Sache auf Basis der Zuneigung nicht schlimm ist. Was mich stört, ist diese zwanghafte Volkssportmentalität und der unkontrollierte Hedonismus.
 
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@Chosylämmchen: Ich habe übrigens auch gesagt, dass eine sexuelle Sache auf Basis der Zuneigung nicht schlimm ist. Was mich stört, ist diese zwanghafte Volkssportmentalität und der Hedonismus.

Zwanghafte Volkssportmentalität? Wo?

Hedonismus, das ist toll. Ohne den Hedonismus möchte ich nicht leben. Ich will Spass im Leben, alles andere sind nur Nebendinge.

Alles was mir Spass macht, mache ich, wenn ich das nicht hätte würde ich nicht leben wollen.
 

Benutzer83045 

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Zwanghafte Volkssportmentalität? Wo?

Hedonismus, das ist toll. Ohne den Hedonismus möchte ich nicht leben. Ich will Spass im Leben, alles andere sind nur Nebendinge.

Alles was mir Spass macht, mache ich, wenn ich das nicht hätte würde ich nicht leben wollen.

Hmm. Das habe ich mir gedacht.

Weißt du was das Problem beim Hedonismus ist? Du hast vielleicht viele spaßige Momente in deinem Leben. Aber wenn du ein gewisses Alter überschritten hast, ist nichts mehr davon übrig. Du hast zwar immer die kleinen Momente, in denen du etwas tolles erlebt hast.

Am Ende bleibt dir aber nichts davon übrig, als die Erinnerung, nichts Nachhaltiges, nichts, worauf du aufbauen könntest...

Zumal die hedonistisch geprägten Lebensläufe sich alle ziemlich gleichen. Erst super gelebt, und dann irgendwann total zerfallen und desillusioniert, weil mit der eigenen Lebenskonzeption überfordert.
Das Problem ist, dass du damit über den Moment nicht hinaus kommst. Du hast keine Nachhaltigkeit.

Aber lassen wir das... das ist ein anderes Thema.
 
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