Sind dicke Frauen ein NoGo?

Dickere Frauen finde ich atraktiver als dünnere


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    111

Benutzer131352 

Sorgt für Gesprächsstoff
Aber den überflüssigen Speck etwas zu reduzieren, sollte doch möglich sein hoffe ich!

..du kannst mir glauben: es ist schwer!:cry: Abzunehmen erfordert ja auch immer ein Umdenken, eine Änderung der Lebensweise, eine Abkehr liebgewonnener Alltäglichkeiten..
 

Benutzer121281  (32)

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..du kannst mir glauben: es ist schwer!:cry: Abzunehmen erfordert ja auch immer ein Umdenken, eine Änderung der Lebensweise, eine Abkehr liebgewonnener Alltäglichkeiten..

Es fordert eben Konsequenz und Disziplin. Und genau das fehlt vielen Menschen.
An sich ist es ja kein grosses Mysterium, wie man abnimmt. Weniger zu sich nehmen als man verbraucht ist das Grundprinzip. Das ist nicht "schwer". Aber erstmal dahin zu kommen, dass es "klick" macht und dass man das ganze auch durchzieht, das ist für viele nicht einfach.

Man muss sich eben fragen, was einem wichtiger ist im Leben. Das 3. Stück Kuchen am Tag oder ein Körper, in dem man sich wirklich wohlfühlt.
 

Benutzer39498 

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Man muss sich eben fragen, was einem wichtiger ist im Leben. Das 3. Stück Kuchen am Tag oder ein Körper, in dem man sich wirklich wohlfühlt.
Grundsätzlich gebe ich dir Recht, aber wie hier schon ausgeführt wurde ist insbesondere Fettleibigkeit (obesity) nicht unbedingt nur eine Frage der Disziplin. Es gibt Gene die einen für Fettleibigkeit deutlich anfälliger machen - und bei entsprechenden Studien findet man diese nicht selten bei betroffenen Menschen. Es gibt einen Unterschied zwischen "ein bisschen Speck", den man sich mit Sport und Disziplin wieder runtertrainieren kann, und krankhaftem Übergewicht, für das man nur bedingt etwas kann.

Darüber hinaus kann Essen auch zur Sucht werden die genauso behandlungswürdig ist wie Drogensucht, Alkoholkrankheit, Spielsucht,... Mit "iss einfach weniger" kommt man da nicht weit und verliert irgendwo auch den Respekt vor den Menschen, für die das aus verschiedenen Gründen wirklich schwer ist.

Es hilft natürlich nicht, das aus solchen Personen in den Medien massiv Profit geholt wird. Von The Biggest Loser über 600lb Life Story bis hin zu Extreme Makeover: Weight Loss Edition ... aber immerhin zeigen die ernsteren Formate auch, das sich solche Menschen eben vom Otto-Normalo unterscheiden.

Ich kenne nur eine stark übergewichtige Person, und das ich die nicht besonders mag hat nichts damit zu tun, das ist eher Zufall. Ich habe aber auch nicht viele sehr dünne Leute im Freundeskreis, eher so einen deutschen Durchschnitt. Schließlich sind in Deutschland knapp 40% aller Leute übergewichtig :zwinker:
 
S

Benutzer

Gast
Darüber hinaus kann Essen auch zur Sucht werden die genauso behandlungswürdig ist wie Drogensucht, Alkoholkrankheit, Spielsucht,... Mit "iss einfach weniger" kommt man da nicht weit und verliert irgendwo auch den Respekt vor den Menschen, für die das aus verschiedenen Gründen wirklich schwer ist.

Genau. Zu einem Alkoholkranken oder Drogensüchtigen sagt man doch auch nicht: "Reiß Dich mal zusammen" :ratlos: Zumal man das Essen nicht einfach weglassen kann (wie Alkohol, Drogen, Tabak...), sondern sich mehrmals täglich damit beschäftigen muss. Für einen Suchtkranken ist das natürlich schwierig.
 

Benutzer121281  (32)

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Ich will auch wahrlich nicht solche Dinge wie Süchte klein reden, ich kenne da selbst 3 Fälle mit massiv gestörtem Verhalten zum Essen - und da ist mir bewusst, dass da ein "Arschtritt" nicht ausreicht, sondern dass da viel intensivere Hilfe geleistet werden muss.

Ich kenne aber auch genau so Menschen, die mir dann die Ohren vollheulen, weil sie nicht mehr in Grösse 42 passen und am gleichen Abend die dritte 1-Liter-Flasche Cola trinken ("viel trinken ist ja gesund!") und dazu an ihrer bestellten Pizza ("Ich nehm jetzt auch immer die mit nur einer Sorte Käse!") knabbern und betonen dass es ja sooo schwer ist abzunehmen, sie bemühen sich ja schon so stark, etc. Da fehlt mir dann irgendwann das Verständnis für. Da steckt dann einfach oftmals wirklich Unwillen und Unwissen dahinter.
Vielleicht ziehe ich solche Menschen aber auch einfach an. :grin:
 

Benutzer131352 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich kenne aber auch genau so Menschen, die mir dann die Ohren vollheulen, weil sie nicht mehr in Grösse 42 passen und am gleichen Abend die dritte 1-Liter-Flasche Cola trinken ("viel trinken ist ja gesund!") und dazu an ihrer bestellten Pizza ("Ich nehm jetzt auch immer die mit nur einer Sorte Käse!") knabbern und betonen dass es ja sooo schwer ist abzunehmen, sie bemühen sich ja schon so stark, etc. Da fehlt mir dann irgendwann das Verständnis für. Da steckt dann einfach oftmals wirklich Unwillen und Unwissen dahinter.


..ich hätte nicht gedacht, dass drei Flaschen Cola am Tag tatsächlich möglich sind- sie sind es aber! Ich hatte vor ca. zwei Wochen einen Bericht im NDR gesehen, in dem sich ein dickes Pärchen bereit erklärt hat, an einem Versuch teilzunehmen , allein durch Selbstgekochtes, Sport und letztlich Disziplin (Kalorienkontrolle) abzunehmen. Ja, und im Vorgespräch erwähnte eben der Mann, dass er drei Flaschen Cola/Tag trinken würde.. Aaalter Falter.., dachte ich mir.., nicht schlecht. Wieviele Würfel Zucker befinden sich noch mal in einer Flasche Cola? :eek:
 

Benutzer68775  (36)

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Es fordert eben Konsequenz und Disziplin. Und genau das fehlt vielen Menschen.
An sich ist es ja kein grosses Mysterium, wie man abnimmt. Weniger zu sich nehmen als man verbraucht ist das Grundprinzip. Das ist nicht "schwer". Aber erstmal dahin zu kommen, dass es "klick" macht und dass man das ganze auch durchzieht, das ist für viele nicht einfach.

Man muss sich eben fragen, was einem wichtiger ist im Leben. Das 3. Stück Kuchen am Tag oder ein Körper, in dem man sich wirklich wohlfühlt.

Oder man muss sich entscheiden, was einem wichtiger ist, einmal pro Woche auch Süssigkeiten essen zu wollen, und dabei dann obsessiv Sport treiben müssen, damit man nicht automatisch 5 Kilo mehr wiegt, oder eben die 5 Kilo in Kauf nehmen und sich vergegenwärtigen, dass die zu haben oder nicht keinen andern Menschen aus einem macht.

Es gibt nicht nur die von dir beschriebenen Cola und Pizza Schlemmer, die sich dann über die Kilos beschweren. Oder nur die ernsthaft suchkrank essgestörten fettleibigen Menschen, die eine Therapie bräuchten. Ehrlich gesagt sind das in meinem weiten Bekanntenkreis kaum welche von beiden. Ich kenne es eher so, dass man mit einer gewissen Veranlagung gesegnet ist. Dass manche eine Kalorie nur von weitem sehn zu müssen, um sie dazu zu bringen sich als 100g anzusetzen - und andre nachts wahre Schoko Orgien feiern können, ohne auch nur ein Gramm zuzunehmen.
Ich habe meine Teenager Jahre damit verbracht, mich bei jeder Gelegenheit über diese Ungerechtigkeit zu ärgern, und darüber in einer Welt zu leben, wo der erste Eindruck von einem als Person dadurch bestimmt wird, welche Figur man hat. Aber so ist es eben.

Inzwischen bin ich älter, und vollauf zufrieden mit mir. Ich habe eben Pech in einer Gesellschaft mit einem massiven Überangebot an Kohlenhydraten mit einem Stoffwechsel geschlagen zu sein, der mit seinem Verbrauch und leichten Insulinresistenz eher auf die Steinzeit ausgelegt ist. Ich esse sowieso praktisch nichts, allein aus dem Grund, dass ich quasi nie Hunger habe. Meistens esse ich aus ...Unterzucker heraus. Und nach einigen Gabeln bin ich satt. Pech für mich, wie gesagt, wenn ich eben aus geschmacklichen Gründen nicht nur Salatblätter lutschen will.
Und nein, ich esse weder fettig noch landläufig ungesund, noch trinke ich etwas andres als Wasser und Tee etc. Ich lebe Großteil von Obst mit Joghurt und Salaten, schon aus dem heraus was ich mag und mir schmeckt. Keine geheimen Heißhungerattacken - dafür prädestinierte Dinge nicht zu mögen hält die zuverlässig fern :zwinker:

Ich werd nunmal nie klein, süss und zierlich sein, ich hab für meine Größe und Körperstatur eine für mich zufriedenstellende Figur - und die (plus minus) 5 Kilo zuviel stören mich überhaupt nicht (mehr) weil der Preis, sie dauerhaft wegzuhaben, der wäre, wie eine Blöde zu sporteln, und NIE zu naschen. Nicht wenig, das tu ich eh schon, weil ich gar nicht mehr mag. Sondern NIE. Macht mir keinen Spaß, ist es mir nicht wert. Ich DARF nämlich gar nicht generell weniger essen, weil ich sonst gesundheitliche Probleme bekomme. Außerdem muss ich sowieso dauernd schauen was ich esse, da ich mit Unverträglichkeiten und Magenproblem eingedeckt bin, dass mir vieles von den gängigen "Dickmachern" eh nicht zur Auswahl steht. Ich persönlich hab mit meiner Zeit besseres anzufangen, als Energiemassen darauf zu verschwenden, DAUERND dran zu denken was ich wann wie essen kann, soll oder darf.
Das ist für mich als Genussmenschen generell ein Preis für die vorgegebene Traumfigur, den ich ganz bewusst nicht bereit bin zu zahlen.

Ich persönlich fühl mich von diesen ganzen "Dick-Diskussionen" mit (plus minus) 73 kg auf 1,74 eigentlich gar nicht angesprochen, aber die einseitige Sicht derer, deren ganzer Aufwand zur Ernährung ist, sich möglichst ausgewogen und gesund zu ernähren, und ein bisschen Bewegung hinzuzufügen, weil sie dann automatisch abnehmen, nervt mich bisweilen.
Es ist nicht immer so, dass Konsequenz und Disziplin in einem Maß von Nöten wären, das als angemessener Preis für eine von ANDERN als Schönheitsideal vorgegeben Figur empfunden wird.

Und ich spreche hier NICHT von den Extremen, die jammernd literweise Cola in sich reinschütten. Ich spreche von normal weiblichen Frauen, denen mit einer Kleidergröße von 42 empfohlen wird, endlich mal was für ihre Figur zu tun, so können sie sich doch nicht wohl fühlen.
Am liebsten hör ich das von BMI 22 die essen können, was immer sie wollen - und es tut mir wirklich leid für die, die, wie ich jahrelang, unter dieser eindimensionalen "ist doch wirklich nicht so schwer, also mit ein bisschen Disziplin geht das doch!" Haltung anderer leiden.
 

Benutzer121281  (32)

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Ich halte mich mal in Zukunft aus der Diskussion raus. :grin: Anscheinend werden meine Beiträge hier etwas überdramatisiert verstanden - und ich bin nun bei weitem weder sonderlich sportlich noch schlank.
 

Benutzer68775  (36)

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Ich halte mich mal in Zukunft aus der Diskussion raus. :grin: Anscheinend werden meine Beiträge hier etwas überdramatisiert verstanden - und ich bin nun bei weitem weder sonderlich sportlich noch schlank.
Off-Topic:
:grin: nicht persönlich nehmen, ich hätte besser den "kann doch nicht so schwer sein" Beitrag zitieren sollen, deiner war bloß näher dran. Ich seh das wenig dramatisch, nur einer Erwähnung wert :zwinker:
 

Benutzer130414 

Meistens hier zu finden
ich muss sagen, mir ist das wurscht. ich mag beides. Je nach Stimmung.
 

Benutzer122983  (36)

Sorgt für Gesprächsstoff
DerausBerlin schrieb:
Abzunehmen erfordert ja auch immer ein Umdenken, eine Änderung der Lebensweise, eine Abkehr liebgewonnener Alltäglichkeiten..

Ich hatte auch mal eine Zeit lang jeden Tag eine Packung Schokokekse gefuttert und hatte dann einen entsprechend fetten Bauch und ein fettes Gesicht. Ich mache seitdem Sport und achte auf meine Ernährung.


caotica schrieb:
Ich persönlich fühl mich von diesen ganzen "Dick-Diskussionen" mit (plus minus) 73 kg auf 1,74 eigentlich gar nicht angesprochen

Hast du ein Foto von dir ? Würde mich mal interessieren, wie das so aussieht. Ich glaube aber, dass meine erste Freundin auch etwa 74 kg auf 1,70 gewogen hat und die war schon dick.
 

Benutzer68775  (36)

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Hast du ein Foto von dir ? Würde mich mal interessieren, wie das so aussieht. Ich glaube aber, dass meine erste Freundin auch etwa 74 kg auf 1,70 gewogen hat und die war schon dick.

Off-Topic:
:grin: ich bin sicher, Menschen, die andere Vorlieben haben finden mich zu dick :grin: aber lächelnd dazu die Schultern zu zucken, weil ich selbst mich ganz gut gelungen finde, gehört zu den wirklich guten Errungenschaften meiner Persönlichkeitsentwicklung.
Liegt aber sicher auch daran, dass mein persönliches Schönheitsempfinden eher weich und rund bevorzugt, als schlank und schmal. Vor allem runterdiätiert schlank und schmal, wo man sieht, die Figur wäre natürlicherweise einfach geschwungener angelegt, gefällt mir überhaupt nicht.
Zusätzlich hab ich das Glück, dass sich meine weichen Rundungen proportional gut verteilen :zwinker:
Foto befindet sich im Profil und sollte als Ganzkörpereindruck durchaus genügen.
 

Benutzer72433 

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Hast du ein Foto von dir ? Würde mich mal interessieren, wie das so aussieht. Ich glaube aber, dass meine erste Freundin auch etwa 74 kg auf 1,70 gewogen hat und die war schon dick.
entschuldige, aber 1. ist das nicht "dick" (und das sage ich, obwohl ich auf 172 52 kilo wiege und nur schlank wirklich attraktiv finde) und 2. finde ich, dass man seine meinung auch etwas netter ausdrücken kann. dass teilweise massiv gegen schlanke angegangen wird machts noch lange nich besser wenn man 74 kg auf 170 als "dick" bezeichnet.
Off-Topic:
Ich halte mich mal in Zukunft aus der Diskussion raus. :grin: Anscheinend werden meine Beiträge hier etwas überdramatisiert verstanden - und ich bin nun bei weitem weder sonderlich sportlich noch schlank.
aber... du hast die disziplin, die sehr vielen anderen menschen (mich eingeschlossen) fehlt. das erzeugt nunmal nen gewissen neid und damit meistens auch aggressivität *g*
 

Benutzer42813 

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Man muss sich eben fragen, was einem wichtiger ist im Leben. Das 3. Stück Kuchen am Tag oder ein Körper, in dem man sich wirklich wohlfühlt.

Ändere das doch mal um "Was ist wichtiger? Das Gefühl vom Behaglichkeit, wenn man abends ein Stück Kuchen isst und weiß, dass die Figur dadurch konstant bleibt - oder die ferne Aussicht auf einen schlankeren Körper, der in anderen Begehrlichkeiten weckt und möglicherweise unangenehmes Angetatsche bewirkt, die außerdem noch damit bezahlt werden muss, dass man an diesem Abend neben allem anderen Mist im Leben auch noch Hunger und daher schlechte Laune und ein allgemeines Gefühl von Mutlosigkeit, Sinnlosigkeit und Erschöpfung verspürt?"

Und schon sieht die Gleichung ganz anders aus :zwinker:.

Ich werde garantiert nicht abnehmen. Mein Körper ist gut so, wie er ist, denn mit seiner Hilfe mache ich meinen psychisch sehr aufreibenden Job. Die dort erhaltenden seelischen Narben sieht man sicher auch ein Stück weit an meiner Kleidergröße. Ich bin halt keine Frau, die immer und ausschließlich glücklich und im Gleichgewicht ist, sondern sich für andere Menschen, um die sich sonst keiner kümmert, den Arsch aufreibt und ihre Sorgen und Nöte bis abends nach Hause mitnimmt.

Wenn das Stück Kuchen oder auch das befriedigend volle, schwere und endlich mal gedanken-freie Gefühl im Bauch nach der zweiten Portion Abendessen der Preis dafür ist, dann bezahle ich ihn. Denn so bin ich am nächsten Tag geistig ausgeglichen genug, um mich wieder um meine Schutzbefohlenen zu kümmern.

Und ganz ehrlich: Jeder, den das stört und der mir dann "Selbstdisziplin" empfehlen will, obwohl ich bei Arbeit die ganze Zeit bei teilweise üblen Ausbrüchen von Gewalt und lautstarken Ausbrüchen ein Fels in der Brandung bin und meinen Kollegen noch Kraft gebe und gleichzeitig auf der konzeptionellen Ebene daran arbeite, Dinge zu verbessern, nur um dann nach Feierabend noch eine halbe bis zwei Stunden Arbeit in die Karriere im eigentlichen Wunschberuf zu stecken, egal wie erschöpft ich bin ... Dem empfehle ich mal eine Woche in meinen Schuhen, ob er nur halb so viel Ausdauer und Selbstdisziplin aufbringen würde :zwinker:.

Bei meinem Ernährungsstil nehme ich auch nicht zu. Aber eben auch nicht ab. Meine 40/42 halte ich. Klar, wohler würde ich mich auch wie früher in 36/38 fühlen.

Aber man muss im Leben immer einen Preis bezahlen. Ich stecke meine Kraft lieber in meine Arbeit als in meine Figur. So lange ich noch beweglich genug bin, um zu tanzen und zu vögeln, bin ich voll und ganz zufrieden damit.

Wer mich jetzt tatsächlich wegen meiner Figur ablehnt, der zeigt damit, dass er selbst zu faul, zu behäbig und zu festgefahren ist, um bis in mein Herz zu sehen. Und von so jemandem - würde ich gar nicht geliebt werden wollen.

Die etwas rundere Figur erfüllt also auch noch eine zweitere Funktion: Sie hilft mir, Leute auszusieben, die meinen Körper begehren und überhaupt kein Interesse an meinem Herz und meiner zwar manchmal anstrengenden, aber eben durchaus der Liebe werten Persönlichkeit haben.

Lustigerweise habe ich mit dieser Haltung auch keinerlei Problem damit, von Männern oder Frauen attraktiv gefunden zu werden :zwinker:. Sicher nicht von allen - aber immer noch von mehr, als ich brauche.
 
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Benutzer122983  (36)

Sorgt für Gesprächsstoff
Off-Topic:
caotica schrieb:
ich bin sicher, Menschen, die andere Vorlieben haben finden mich zu dick

Will dir ja nicht ausreden, mit dir zufrieden zu sein (was eh nicht funktionieren würde). Weich und rund ist ja auch schön, solange es nicht zu Schwabbel wird.



HarleyQuinn schrieb:
Man muss sich eben fragen, was einem wichtiger ist im Leben. Das 3. Stück Kuchen am Tag oder ein Körper, in dem man sich wirklich wohlfühlt.

Genau das ist es. Ich hatte eine Zeit lang auch etwas Übergewicht, weil ich zuviel Kekse, Cola etc gefuttert habe. Cola und Kekse machen zwar für einige Momente glücklich, den restlichen Tag fühlt man sich in seinem Körper aber unwohl. Daher verzichte ich lieber auf die alltäglichen Süssigkeiten und genieße Schokolade, Eis und andere Leckereien nur noch absolut bewusst in besonderen Situationen. Meine Eltern futtern z.B. Kuchen zum Kaffeetrinken, "weil man das so macht". Aus reiner Gewohnheit eben.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer121281  (32)

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aber... du hast die disziplin, die sehr vielen anderen menschen (mich eingeschlossen) fehlt. das erzeugt nunmal nen gewissen neid und damit meistens auch aggressivität *g*

Hat aber auch lange genug gedauert, bis ich die mal irgendwo ausgegraben habe. :grin: Ich bin nämlich von Natur aus ein unglaublich fauler und undisziplinierter Mensch. Ich bewundere da die Menschen, die mit absolut guter Laune und voller Motivation jeden Morgen um 5 aufstehen, Sport machen, sich in einen 10-h-Arbeitstag stürzen und dann abends noch voller Elan sind. Ich muss mir da jeden Tag in den Arsch treten und es gibt genug Tage, wo ich dann doch einknicke und den Kram schleifen lasse.

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Übrigens: ich sage nicht, dass es generell "besser" oder "wichtiger" ist, schlank zu sein und dafür auf andere Dinge zu verzichten. Würde ich sehr schlank sein wollen, müsste ich mich drastisch anders ernähren und deutlich mehr Sport treiben. Das sind mir 10kg weniger aber dann einfach nicht wert. Mein Gewicht soll einfach im "Normalbereich" bleiben und ich bin bemüht, dass das alles weniger wabbelt. :grin:
Nur wenn jemand sagt, er möchte unbedingt abnehmen/zunehmen/seinen Körper straffen (und ich rede hier eben nicht von Suchtverhalten), DANN muss man sich einfach fragen, was einem wichtiger ist. Grade, wenn man sich selbst nicht wohlfühlt.
 

Benutzer42813 

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Nur wenn jemand sagt, er möchte unbedingt abnehmen/zunehmen/seinen Körper straffen (und ich rede hier eben nicht von Suchtverhalten), DANN muss man sich einfach fragen, was einem wichtiger ist. Grade, wenn man sich selbst nicht wohlfühlt.

Ja, den Teil kann ich auch immer nicht so ganz verstehen :zwinker:

Liegt aber meines Erachtens daran, dass die Leute in Wahrheit gar nicht abnehmen wollen, sondern mit ihrer Figur ganz zufrieden sind. Aber das darf man heutzutage im Grunde gar nicht mehr zugeben. Es gehört zum guten Ton, über die eigene Figur zu jammern und zu sagen, dass man lieber dünner wäre. Wer sagt, er ist mit seiner Figur zufrieden, wird misstrauisch beäugt und aus der Gemeinschaft der über Diätgeheimnisse plaudernden Frauen ausgeschlossen.

Wenn man wirklich will, wenn man es als Ziel Nummer eins auf die eigene Agenda legt - natürlich schafft man es dann.

Aber wie arm muss ein Leben sein, in dem die eigene Figur und die Vollkommenheit davon Priorität Nummer Eins genießt? Es gibt so viele andere Sachen, die auch wichtig sind! Und tief im Innern weiß das auch jeder, der vordergründig darüber jammert, dass er ja gerne abnehmen würde.

Man gibt es bloß nie zu.
 

Benutzer121281  (32)

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Aber wie arm muss ein Leben sein, in dem die eigene Figur und die Vollkommenheit davon Priorität Nummer Eins genießt?

Es gibt allerdings auch Menschen, die damit glücklich sind. Ich kenne da 2 "Fitnessjunkies", deren grösstes Hobby es ist, ihren Körper zu perfektionieren. Aber die machen das eben aus eigener Motivation heraus (auch wenn sie sich mehrfach blöde Sprüche anhören dürfen) und nicht aus gesellschaftlichem Zwang.
 

Benutzer39498 

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Ehrlich gesagt finde ich es etwas überheblich, Menschen die abnehmen wollen - oder schlicht nicht zufrieden mit ihrer Figur sind, egal ob sie Unter- oder Übergewicht oder Problemstellen haben - vorzuwerfen, sie seien nur zu feige zuzugeben, das sie sich selber toll finden. Nicht alles lässt sich mit gesellschaftlichem Druck erklären. Andersrum könnte man doch genauso gut sagen, Leute die mit Übergewicht proklamieren, sie seien total zufrieden mit ihrem Körper, belügen sich selbst und wären eigentlich gerne schlanker. Aber so rum darf man das nicht sagen - ich finde, BEIDES ist anmaßend!

Ich kann nicht durch das Gewicht eines Menschen auf ihre oder seine Persönlichkeit schließen. Aber man darf auch nicht zu oft von sich selbst auf Andere schließen! Wenn ich mal überlege, wie viele der Poster hier schon mal aktiv oder passiv im Abnehmthread unterwegs waren - darunter auch du, Shiny, und zwar mit ziemlich ernsten Abnehmabsichten, unter Anderem wegen physischer Probleme (Hüftschmerzen). Es ist doch toll, wenn du das Problem psychisch in den Griff bekommen hast und mit deinem Körper glücklich bist. Aber das bedeutet nicht, dass sich jemand Anderes, der die Gewichtsreduktion durchzieht, in die Tasche lügt und das nur macht weil er oder sie den sozialen Druck spürt, abnehmen zu müssen.

In meiner Erfahrung braucht man im Übrigen weder sein Leben noch seinen Genuss aufgeben, um Normalgewicht zu haben und einen Körper, mit dem man sich TATSÄCHLICH wohl fühlt - und nicht nur den Kompromiss eingeht. Aber genau da sind wir jetzt wieder an dem Punkt an dem es um Disziplin, Willen, Prioritäten und so Weiter geht...
Irgendwie ist es halt einfach schwachsinnig, sich gegenseitig vorzuwerfen man würde so ja eigentlich gar nicht sein wollen. Damit kommt man nicht weiter. Wie wäre es stattdessen mit gegenseitiger Akzeptanz? :zwinker:
 
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