an die Männer Sie kommt nie beim Sex

Wenn meine Partnerin beim Sex nie einen Orgasmus hätte...

  • Wäre mir das egal

    Stimmen: 1 1,9%
  • Wäre das nicht weiter schlimm

    Stimmen: 5 9,4%
  • Würde mir das nichts ausmachen

    Stimmen: 4 7,5%
  • Würde mir das nicht gefallen

    Stimmen: 32 60,4%
  • Würde ich an mir zweifeln

    Stimmen: 14 26,4%
  • Käme es drauf an, ob sie ohne mich Orgasmen hat

    Stimmen: 10 18,9%
  • Käme es drauf, ob sie mit jemand anderem Orgasmen hatte

    Stimmen: 7 13,2%
  • Würde ich mir wünschen, dass wir es immer wieder probieren

    Stimmen: 19 35,8%
  • Könnte ich akzeptieren, wenn sie es nicht weiter probieren möchte

    Stimmen: 14 26,4%
  • Würde ich sie nicht bedrängen, mich doch einzubeziehen, wenn sie vorhat, allein zum Orgasmus kommen

    Stimmen: 18 34,0%
  • Würde ich trotzdem versuchen herauszufinden, wie sie allein zum Orgasmus kommt

    Stimmen: 9 17,0%
  • Würde ich es lieber nicht wissen wollen, wenn sie allein zum Orgasmus kommen kann

    Stimmen: 0 0,0%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    53
C
Benutzer183558  Öfter im Forum
  • #1
Wie wäre beziehungsweise ist das für euch?

Mit Sex ist alles mögliche gemeint was man zu zweit in der Hinsicht so tun und lassen kann: Ob mit oder ohne Penetration, mit oder ohne Oralsex, mit oder ohne Toys und Accessoires...
 
Zuletzt bearbeitet:
M
Benutzer195477  (33) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #2
Das kommt drauf an, ob ihr das andere reicht oder sie auch zum Höhepunkt kommen möchte, ist ja auch bei jeder Frau unterschiedlich.
Falls es nicht klappt, wäre ich über Tipps von Ihr, falls sie alleine kommt dankbar.
 
I
Benutzer65724  (41) Verbringt hier viel Zeit
  • #3
Hatte bisher eine Frau bei der es äußerst schwierig war. Sie sagte auch, dass sie beim normalen GV nichts spürt. Orgasmus war nur durch extrem langes Lecken zu erreichen . Und dort auch nur sehr schwer den richtigen Moment ab zu passen. Also war möglich, aber war eine Herausfordetung. Hielt auch nicht lang, diese Beziehung.
 
C
Benutzer183558  Öfter im Forum
  • Themenstarter
  • #4
Das kommt drauf an, ob ihr das andere reicht oder sie auch zum Höhepunkt kommen möchte, ist ja auch bei jeder Frau unterschiedlich.
Bei dieser Umfrage soll davon ausgegangen werden, dass ihr das andere insofern reicht, dass sie beim Sex lieber nicht zum Orgasmus kommen möchte.
 
Daylight
Benutzer15352  Beiträge füllen Bücher
  • #5
Hatte bisher eine Frau bei der es äußerst schwierig war. Sie sagte auch, dass sie beim normalen GV nichts spürt. Orgasmus war nur durch extrem langes Lecken zu erreichen . Und dort auch nur sehr schwer den richtigen Moment ab zu passen. Also war möglich, aber war eine Herausfordetung. Hielt auch nicht lang, diese Beziehung.
Es hielt nicht lange - weil sie schwer kommen konnte? Das finde ich ja hart :ratlos:. Als ob frau was dafür kann.

Ich finde dieses “Dann muss man es nur lange genug probieren, bis es klappt” sehr mühsam. Das nimmt einem doch den Spaß am Sex, wenn es dann nur mit einer ausgefeilten Technik und stundenlanger Arbeit klappt. Finde ich (!) zumindest. Sex kann auch ohne Orgasmus Spaß machen :zwinker:.
 
S
Benutzer189401  (27) dauerhaft gesperrt
  • #6
Also bei mir is das ja so ich kann nur kommen durch selbst nachhelfen. Manche fühlen sich natürlich in ihrem Ego gekränkt und ist für sie auch völlig unverständlich für andere ist es okay und geben sich damit zufrieden das ich Sex auch ohne orgasmus schön finde.
 
montagfreitag
Benutzer135188  Meistens hier zu finden
  • #7
Ich glaube, ich falle da ein bisschen aus der Reihe, aber ich fände es eher spannend, mal eine Partnerin zu haben, die nicht/schwer kommt. Nicht, weil ich es dann um jeden Preis erreichen will, sondern weil ich es "interessant" finde. Also ich kann mir schon vorstellen, dass das auch frustrierend sein kann und ich gönne es jeder, die keine Probleme hat, zu kommen (solche Partnerinnen hatte ich bis jetzt auch nur), aber ich weiß nicht... Ist vielleicht (wenn ich mir die Umfrageergebnisse so anschaue) auch nur eine besondere Vorliebe von mir :grin:
 
halbleiter
Benutzer70365  Meistens hier zu finden
  • #8
Bei dieser Umfrage soll davon ausgegangen werden, dass ihr das andere insofern reicht, dass sie beim Sex lieber nicht zum Orgasmus kommen möchte.
Es würde mir dennoch viel fehlen, käme aber darauf an wie sehr ich ihr das glauben kann. Denn ich stelle mir schon die Frage, warum sie nicht zum Orgasmus kommen will - ist das Resignation oder hat es andere Gründe?

Interessanterweise, es gab da mal eine Frau, die dauernd Orgasmen hatte. zum einen habe ich mich da gefragt, wie stark die wirklich sein können - denn "den Orgasmus" wo es dich wirklich umhaut, kann man wohl kaum 20 mal hintereinander haben. Ich weiß dass manche Frauen da anders funktionieren, nur kommt die Vorstellungskraft da nicht ganz mit. Zum anderen macht das den Orgasmus doch recht inflationär.
 
C
Benutzer183558  Öfter im Forum
  • Themenstarter
  • #9
Es würde mir dennoch viel fehlen, käme aber darauf an wie sehr ich ihr das glauben kann. Denn ich stelle mir schon die Frage, warum sie nicht zum Orgasmus kommen will - ist das Resignation oder hat es andere Gründe?
Da gibt es sicher einige andere Gründe außer Resignation. Die wenigen, die ich ansatzweise kenne, kenne ich auch nur aus zweiter Hand: Um zum Orgasmus zu kommen, ist eine Konzentration erforderlich, die in Gegenwart anderer kaum zu erreichen ist. Oder es sind dafür Abläufe erforderlich, die auszuführen in Gegenwart anderer keine schöne Vorstellung ist. In Details mag ich da jetzt aber nicht gehen.
 
Diania
Benutzer186405  (52) Sehr bekannt hier
  • #10
Bei dieser Umfrage soll davon ausgegangen werden, dass ihr das andere insofern reicht, dass sie beim Sex lieber nicht zum Orgasmus kommen möchte.
Warum nicht - zumindest auch - davon ausgehen, dass ein Orgasmus ok wäre, aber dass da nicht dran "gearbeitet" werden soll, weil das den Spaß nimmt. Da wäre dann auch "Resignation" ein viel zu starker Begriff.
 
Mirella
Benutzer136760  Beiträge füllen Bücher
  • #11
C
Benutzer183558  Öfter im Forum
  • Themenstarter
  • #12
Warum nicht - zumindest auch - davon ausgehen, dass ein Orgasmus ok wäre, aber dass da nicht dran "gearbeitet" werden soll, weil das den Spaß nimmt.
Diesen Grund hatte Daylight Daylight schon genannt, oder?
 
halbleiter
Benutzer70365  Meistens hier zu finden
  • #13
Warum nicht - zumindest auch - davon ausgehen, dass ein Orgasmus ok wäre, aber dass da nicht dran "gearbeitet" werden soll, weil das den Spaß nimmt. Da wäre dann auch "Resignation" ein viel zu starker Begriff.
Verstehe ich - aber es sollte doch auch einen Mittelweg geben. Aufgeben tut man einen Brief - auch wenn der Spruch heute kaum noch zeitgemäß ist :smile: Braucht viel Geduld und keine unmittelbare Erwartungshaltung von beiden. Ich glaube, man kann vieles lernen, wenn man sich selbst nicht im Weg steht.
Da gibt es sicher einige andere Gründe außer Resignation. Die wenigen, die ich ansatzweise kenne, kenne ich auch nur aus zweiter Hand: Um zum Orgasmus zu kommen, ist eine Konzentration erforderlich, die in Gegenwart anderer kaum zu erreichen ist. Oder es sind dafür Abläufe erforderlich, die auszuführen in Gegenwart anderer keine schöne Vorstellung ist. In Details mag ich da jetzt aber nicht gehen.
Die Abläufe sind ja antrainiert, genauso sollte eine Erweiterung / Adaptierung mit der Zeit möglich sein.

Fakt ist, ich hätte wohl ein Problem mit - das passt für alle Zeiten so.
 
C
Benutzer183558  Öfter im Forum
  • Themenstarter
  • #14
Die Abläufe sind ja antrainiert, genauso sollte eine Erweiterung / Adaptierung mit der Zeit möglich sein.
Nur mal als Möglichkeit: Es braucht sehr intensive Stimulation für einen Orgasmus, dabei kann es auch mal nass werden, das wird im Beisein anderer als unvorteilhaft empfunden. Also lieber beim Sex drauf verzichten.
 
G
Benutzer Gast
  • #15
Es hielt nicht lange - weil sie schwer kommen konnte? Das finde ich ja hart :ratlos:. Als ob frau was dafür kann.
Ich hatte auch mal eine Beziehung, in der es deswegen extrem "anstrengend" war, für uns beide. Wir haben immer versucht, uns gegenseitig oral zum Orgasmus zu bringen, was insbesondere für sie sehr ermüdend war .. und ohne Orgasmus war es halt nicht richtig erfüllend. Hat dann auch nicht lange gehalten, so schlimm das klingt.
 
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Seestern1
Benutzer148761  Beiträge füllen Bücher
  • #74
Interessanterweise, es gab da mal eine Frau, die dauernd Orgasmen hatte. zum einen habe ich mich da gefragt, wie stark die wirklich sein können - denn "den Orgasmus" wo es dich wirklich umhaut, kann man wohl kaum 20 mal hintereinander haben. Ich weiß dass manche Frauen da anders funktionieren, nur kommt die Vorstellungskraft da nicht ganz mit. Zum anderen macht das den Orgasmus doch recht inflationär.
Hilfe, was ist denn hier los? Ich bin schockiert von den Aussagen hier. Also hier sieht man, Frau kann es nicht richtig machen, wenn sie nie kommt gehts gar nicht, aber wenn sie den Orgasmus "inflationär" nutzt, dann ist das auch daneben. Dir ist schon klar, dass Frau sowohl das eine als auch das andere nur begrenzt steuern kann? Wenn man halt alle 30 Sekunden nen Orgasmus beim Sex bekommt, was soll man dann dagegen machen? Oder umgekehrt, wenn halt nie nen Orgasmus kommt, obwohl schon 20 Sextoys und 10 Stellungen ausprobiert? Was soll man dann tun? Ach ja:
Ich glaube, man kann vieles lernen, wenn man sich selbst nicht im Weg steht.
Ich habe noch nie den Begriff benutzt, aber jetzt muss ich ja echt mal sagen: MANSPLAINING at its best. Klar, die Frau soll einfach mal aufhören sich selbst im Weg zu stehen, dann lernt sie es schon nen Orgasmus zu haben :tentakel: :kopfwand:
Wenn es mal nicht klappt ist das auch okay, solange das kein Dauerzustand ist.
Ja, also wirklich, wenn die Frau schon selber drunter leidet nicht zu kommen, dann braucht sie noch nen Mann dazu, der ihr sagt, dass das ja wohl kein Dauerzustand sein kann mit dem fehlenden Orgasmus. Sie soll sich endlich mal bisschen anstrengen, sonst verlässt er sie nämlich 🤮
Ich bin ja eine dieser Frauen, bei der es nie geht - die allermeisten Männer reagieren da sehr negativ/ungut darauf. Es ist sehr selten, dass da Verständnis kommt.
Das ist echt traurig, dass du das so erlebt hast, aber wird ja leider durch einige erschreckende Aussagen hier, die ich tatsächlich nie so erwartet hätte, bestätigt. Ich hatte da glücklicherweise Glück. Bei meinem ersten Freund bin ich nur ein einziges Mal gekommen, nachdem er sich da bestimmt ne halbe Stunde abgemüht hatte. Er hat es aber ansonsten akzeptiert. Auch bei meinem Mann hatte ich die ersten ca 1 1/2 Jahre nie nen Orgasmus beim Sex, bis ich dann Auflegevibratoren entdeckt habe. Seitdem konnte ich damit dann beim Sex kommen, allerdings klappt das seit mehreren Monaten auch fast nicht mehr, ich kann mich aber neben ihm befriedigen mit Auflegevib, das geht weiterhin. Mein Mann ist da auch super verständnisvoll und hätte auch echt nicht gedacht, dass es da andere Denkweisen gibt. Da muss man sich ja echt fast überlegen, ob man nicht doch lieber nen Orgasmus vorspielt, damit man in Ruhe gelassen wird. Traurig.
 
Diania
Benutzer186405  (52) Sehr bekannt hier
  • #81
Vielleicht würde sie es nicht übers Herz bringen, mir die Sache schon beim ersten Mal zu verklickern. Vielleicht würde sie mir etwas vorspielen. Vielleicht würde ich es bemerken, mir aber nicht viel dabei denken: Hey sie ist aufgeregt, da wird es noch viele weitere Male geben... irgendwann, wahrscheinlich bald, würde es dann ausgesprochen sein. Ich würde es nicht Challenge nennen, aber hey, ich bin der eine! (Immer noch Wolke 7...). Sie müsste es aushalten, dass ich probiere, wie weit ich komme. Es wird nicht gelingen, sie wird traurig sein, und ich weiß, es gibt etwas, wo sie immer Raum nur für sich braucht, wo ich aber eigentlich gern

Übers Herz bringen ist für mich der völlig falsche Ausdruck, aber: überlegen ob das ansatzweise sinnvoll ist. Die Beiträge hier bestätigen nur voll, dass es so ist.
Meine Erfahrungen sind da anders als die von froschteich froschteich aber gut halt auch nicht. Eine Form/Variante der Reaktion ist, dass Männer dann auf unterschiedliche Weise formulieren, dass das ja praktisch ist, weil es dann quasi egal ist wie wir Sex haben, weil ich ja sowieso nichts davon haben werde und das habe ich eben nie behauptet. Im Gegenteil. Ich habe ziemlich dezidierte Vorstellungen und Wünsche, weil ich an gutem Sex nämlich sehr viel Freude und auch eine Befriedigung finde, wenn auch nicht in der Wortdeutung Befriedigung = Orgasmus. Eine andere Variante war, dass Männer dann bei jeder noch so unpassenden Stelle beim Vögeln ein Siegesgefühl hatten, weil sie dachten, ich hätte einen Orgasmus gehabt. Mit einem Mann artete das in einem wirklichen Streit aus, weil er steif und fest darauf beharrte, dass ich soeben einen Orgasmus gehabt hätte. Dabei war das nicht einmal ein Moment, in dem diese Befriedigung, von der ich gerade sprach eingetroffen war.
Es ist nämlich so, dass
Vielleicht würde sie mir etwas vorspielen. Vielleicht würde ich es bemerken, mir aber nicht viel dabei denken: Hey sie ist aufgeregt, da wird es noch viele weitere Male geben... irgendwann, wahrscheinlich bald, würde es dann ausgesprochen sein
Nein. Also für mich. Du würdest es nämlich nicht bemerken. Obwohl ich dir nicht einmal einen Orgasmus vorspielen würde. Du würdest ganz schlicht den Moment, den ich als für mich dann befriedigend empfinde, für einen Orgasmus halten und gar nicht auf die Idee kommen, dass ich keinen habe. Nein, die Kontraktionen würden dir nicht helfen, das mache ich nämlich bewusst, einfach, weil es meine Lust massiv steigert. In einem anderen Thread hatten wir das auch mal, dass ich ähnlich empfinde wie Mrs. Brightside Mrs. Brightside nur eben ohne Orgasmus, das Anspannen verschiedener Muskelgruppen, Beine, Bauch, Beckenboden, manchmal auch Arme steigert meine Lust massiv.

So komme ich bei potentiellen neuen Sexpartnern IMMER WIEDER in die gleiche Zwickmühle. Ich möchte ehrlich sein, ich möchte offen sein, aber, wenn ich es bin, kommt immer nur Mist - für mich! - heraus. Wenn ich geil ficken möchte, sollte ich am besten einfach meine Klappe halten.
So ist das für mich ganz aktuell mit einem neuen potentiellen Sexpartner. Er fragt oder spricht LEIDER immer davon wie ich "gut kommen" könnte u.ä. und ich denke mir nur: frag doch einfach wie ich es gut und toll und geil finde. Das sage ich dir gern und sehr leicht. Aber so winde ich mich wie ein Aal um das Thema, denn ich weiß, entweder ich lüge oder mein Sexerlebnis wird getrübt und eigentlich würde ich sehr gerne gut gevögelt werden.
 
A
Benutzer172677  Beiträge füllen Bücher
  • #98
Dennoch würde ich weiter versuchen sie glücklich zu machen,
Dazu hätte halt für mich gehört, mich ernstzunehmen und zu glauben, was ich sage.
Dann würden sich Selbstvorwürfe und die ständige Wahrnehmung eines Defizits nämlich von alleine erledigen.

Alles andere finde ich wahnsinnig selbstzentriert und echt unsexy, dieses sich Definieren über „ich besorg‘s ihr richtig“- und glücklich hätte mich das sicher nicht gemacht.
 
A
Benutzer172677  Beiträge füllen Bücher
  • #108
Es geht doch nicht darum, dass ich das nicht ernst nehmen bzw. nicht glauben würde, sondern um die Frage, wieso das so ist.
Klar kann man darüber reden, aber dann ist es doch auch gut?
Und wenn sie weiß, dass es nichts mit dem Partner zu tun hat, dass es nichts gibt, was der Partner ändern könnte und dass sie genau so, wie es ist, sehr zufrieden ist, gäbe es ja keinen Grund, sich Vorwürfe zu machen, wenn man ihr das glaubt, oder?
Wieso ist es selbstinszeniert, wenn ich meine Frau glücklich machen möchte?
Selbstzentriert, nicht inszeniert. Ich habe nicht gesagt, dass es das ist, weil man seine Frau glücklich machen möchte.
Ich sagte, dass es selbstzentriert ist, wenn man sich selbst als den Verantwortlichen für ihre Lust und ihren Orgasmus sieht und diese Attitüde an den Tag legt, man müsse sich Vorwürfe machen, wenn sie nicht kommt und über ihr Empfinden hinwegbügelt, wenn sie sagt, sie sei glücklich, wie es ist und gut.
 
A
Benutzer172677  Beiträge füllen Bücher
  • #113
Ich würde einfach mit dem Gedanken im Kopf..
Das ist es, was mich immer so irritiert, Dein ständiges (Zer)denken.
Das würde mir jede Lust rauben, da scheint so wenig Raum für Leidenschaft, Spontanität, Instinkt, Ekstase, Loslassen..
Irgendwie krampfig.

Keine Frage, für euch scheint es zu passen, ich komme da halt echt nicht mit.
 
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A
Benutzer172677  Beiträge füllen Bücher
  • #117
Diese Art Berechnung und Planung ist überhaupt nicht mein Ding:
Du erweckst bei mir halt genau den anderen Eindruck.
Damit zum Beispiel:

Ich würde einfach mit dem Gedanken im Kopf 'Ich will, dass sie sich nicht zum Kommen gedrängt fühlt' den Sex beginnen und diesen Gedanken immer wieder aufrecht erhalten.

Klingt für mich sehr nach Denken und Planen.

Ich hingegen meinte das gar nicht als Berechnung und Planung, sondern einfach als vorhandenes Wissen.
Man weiß ja schließlich, was dem Partner besonders gefällt, da muss man auch nicht denken und planen.

Die Frage war ja, wie sich Deine Handlungsweise verändern würde mit dem Wissen, dass sie kommt oder eben nicht, die Berechnung erfindest Du jetzt dazu.
 
EsmeraldaW
Benutzer179634  (45) Öfter im Forum
  • #119
Ich muss das jetzt echt so deutlich schreiben. Sorry schon mal dafür. Aber mir kommt beim Lesen dieses Threads wirklich das kotzen.
Und ja, ich weiß jetzt wieder ganz genau warum ich mit Männern nicht darüber rede, das ich beim Paarsex keinen Orgasmus bekomme.
Es ist MEIN Orgasmus um den es hier geht. Ich will keine challenge für irgendwelche männlichen Egos sein. Wenn ich etwas daran ändern möchte, ist das MEINE Entscheidung ob ich mit dem Mann darüber rede und ihn einbeziehe mit ihm gemeinsam Dinge auszuprobieren oder nicht. Und wenn ich das nicht möchte, hat er das zu respektieren.

Ich denke, das dem Orgasmus beim Sex zuviel Aufmerksamkeit geschenkt wird. Wäre der Orgasmus ein Garant für guten Sex, gäbe es keine threads ala "Hilfe, wir haben keinen Sex mehr". Im dazu gehörigen Text stehen dann oft so Dinge wie: wenn wir dann mal Sex haben, kommt sie immer zum Orgasmus.
Naja, scheinbar macht geilen Sex halt doch mehr aus als 'nur' zum Orgasmus kommen zu können.
Funfact: keinem der Männer mit denen ich Sex hatte ist das aufgefallen. Und zwar nicht, weil ich ihnen etwas vorspiele, sondern weil ich voll im Augenblick bin und den Sex mit allem was ich habe genieße und Spaß und Freude dran habe. Und das merken die Männer.
Ich entschuldige mich nochmal für die harschen Worte, aber dieses mansplaning nervt mich echt tierisch.
 
Seestern1
Benutzer148761  Beiträge füllen Bücher
  • #141
Es gibt mit Sicherheit einige Männer, denen das egal wäre. Es wäre ihnen vielleicht sogar recht, dass sie sich keine Mühe mehr geben müssen, sondern sich voll auf ihr Vergnügen konzentrieren können.
Warum sollte man sich verdammt nochmal keine Mühe mehr beim Sex geben, nur weil die Frau keinen Orgasmus bekommt? So verquer kann man doch eigentlich gar nicht denken. Sie wird doch trotzdem bestimmte Stellungen, Berührungen und Küsse bevorzugen, sie kann trotzdem nen Fetisch haben und sie spürt doch trotzdem, was der Mann da in ihr macht und es wird sich trotzdem unterschiedlich gut anfühlen.
Es geht doch nicht darum, dass ich das nicht ernst nehmen bzw. nicht glauben würde, sondern um die Frage, wieso das so ist.
Wieso das so ist? Na, wenn es da ne einfache Antwort gäbe, dann hätte die Frau das Problem ja nicht.

Es gibt aber Erklärungsansätze, die kann man einfach mal googlen, z.B. "
Eine US-amerikanische Studie rückt nun die weibliche Anatomie in den Mittelpunkt, vor allem die Position der Klitoris dürfte wesentlich sein. Demnach kann es – je nach Aufbau der Intimzone – sein, dass sich die Klitoris während des Geschlechtsverkehrs zu weit aus der Vagina herausschiebt. In der Folge ist die klitorale Stimulation nicht stark genug und ein Orgasmus ist auf diese Weise unmöglich.

Extrem komplex

Die Forscher machen allerdings klar, dass dies bei weitem nicht der einzige Faktor sei, auch die in der Wissenschaft schon öfters beleuchteten psychologischen Gründe spielen eine Rolle. Im Grunde sei der weibliche Orgasmus eben ein höchst komplexes Phänomen, das es noch weiter zu ergründen gebe. Auf den Erkenntnissen aufbauend sollen auch medizinische sowie operative Maßnahmen entwickelt werden, um das sexuelle Erlebnis von Frauen zu verbessern" (Gründe, warum Frauen nicht kommen » Ursachen | Gesund.at.)

Kannst du denn z.B. erklären, WARUM du kommen kannst?
 
Diania
Benutzer186405  (52) Sehr bekannt hier
  • #152
Es gibt vieles, wofür wir nichts können. Auch ein Mann könnte nicht zum Orgasmus kommen oder erektile Dysfunktion haben (wahrscheinlich häufiger). Seine Libido könnte kaum ausgeprägt sein, gibt auch genug Frauen, die damit schwer klarkommen
Ist halt schon auch ein himmelweiter Unterschied. Die kaum vorhandene Libido und die erektile Dysfunktion beschränken das Sexleben der Partnerin dann massiv, der ausbleibende Orgasmus der Frau beschränkt das Sexleben des Mannes genau null. Es ist schlicht ein mentales Problem des Partners, dass er von einem Mangel, einem Fehlen, aufgrund des ausbleibenden Orgasmuses ausgeht, ohne dieses mentale Problem gibt es kein Problem beim Sex, im Gegensatz zu nicht stattfindenden Sex aufgrund mangelnder Libido oder erektiler Dysfunktion. Mit nichts auf der Welt kann sich die Partnerin denken: "Hm, ok, es gibt für ihn scheinbar kein Problem. Dann ist das ja ok." und anschließend findet toller Sex statt. Umgekehrt wäre und ist dies bei ausbleibendem Orgasmus problemlos möglich.
Das ist also schon Äpfel mit Spaghetti Napoli verglichen.
 
A
Benutzer172677  Beiträge füllen Bücher
  • #175
Und ich finde es ganz normal und gut, wenn sich ein Mann dann Gedanken macht.
Das bestreitet wohl auch kaum jemand. Die Frage ist doch, wie geht er ein Gespräch darüber an und was passiert danach.
Fragt er, ob er etwas tun kann und wie es für sie ist, wird ihm das niemand vorwerfen.
Respektiert er ihre Aussage, dass er nichts ändern kann und sie auch gar nicht möchte, dass an ihrer Sexualität rumgedoktert wird, ist doch auch alles gut.

Folgt dann aber sowas:
Und wer gibt ihm die Garantie, dass ihn die Frau aus Liebe nicht anlügt, dass sie nicht kommen kann, um ihn nicht zu verletzen?
finde ich überhaupt nichts mehr gut.
Ich erwarte in einer Partnerschaft, dass man mir vertraut und das, was ich sage, ernstnimmt.
Ohne „aber was, wenn“ und „vielleicht denkt sie in Wirklichkeit..“.
Das ist eben kein Ernstnehmen und es ist für mich keine Grundlage für eine vertrauensvolle Partnerschaft.

Und egal, wie nett es ein Partner eigentlich meint, ist jedes weitere Dringen und Nachhaken nach einem solchen Gespräch heikel, will man keinen Druck ausüben und nicht vermitteln, dass dort doch etwas defizitär ist.
Dafür möchten hier manche Userinnen eine Sensibilität schaffen, schade, wenn Du Dich davon beleidigt fühlst.
 
LouisKL
Benutzer10752  Beiträge füllen Bücher
  • #177
Ich glaube, das Problem hier ist, dass teilweise aus sehr unterschiedlichen Erwartungshaltungen und Erfahrungswelten heraus diskutiert wird.

Vielleicht fassen wir mal zusammen:

a) Es gibt Frauen, die erreichen (beim Sex oder generell) keinen Orgasmus, und sind damit glücklich, weil es viele weitere Aspekte an Sex gibt, die Spaß machen können.

b) Es gibt Frauen, die erreichen keinen Höhepunkt, weil ihr Partner dafür nicht die "richtigen" Dinge tut, sei es aus Egoismus oder Unwissen oder Gleichgültigkeit.

c) Es gibt Männer, die sehen den Orgasmus der Frau als eine Bestätigung oder als eine Art zu erreichender Checkliste, bis hin zu dem Gedanken "du hattest doch einen Höhepunkt, also hat es dir Spaß gemacht." Dabei geht es dann gar nicht unbedingt um die Frau, sondern eher um die Selbstbestätigung "gut im Bett" zu sein.

d) Es gibt Männer, denen ist die Partnerin auch einfach egal.

Im Fall von a) kann es für die Frau extrem nervtötend sein, wenn sie immer wieder auf das Thema angesprochen werden, weil es dann letztlich so ist wie beim Einschlafen: Je mehr man darüber nachdenkt, umso stressiger wird es, und am Ende nimmt es den Spaß, den man eigentlich beim Sex (ohne Orgasmus) hat auch noch weg. Im Fall von b) ist es sicherlich gut, wenn sich die Sexualpartner der Frauen ein wenig mehr damit beschäftigen, wie sie besser zu dieser Frau "passen", und sexuell harmonieren können. Da der Orgasmus insgesamt so ein wenig als Heiliger Gral angesehen wird (liegt vermutlich auch daran, dass er vergleichsweise leicht zu identifizieren, bestimmen, messen ist und wir Menschen kategorisieren und zählen ja gerne), kann es auch schnell dazu führen, dass sich A-Frauen selbst unter Druck setzen.

Über die D-Männer müssen wir im Grunde gar nicht sprechen.

Bei den C-Männern hingegen kann das Problem sein, dass sie glauben, sich um die Frau kümmern zu wollen, in Wirklichkeit dahinter aber eher eigene Unsicherheiten und Selbstbestätigungswünsche stecken. Da darf sich dann jeder hier auch mal einfach gerne selbst hinterfragen, warum für ihn der Orgasmus der Partnerin wichtig ist (oder: wichtiger ist, als der Rest). Auch hier steht die allgemeine Sicht und öffentliche Diskussion, die den Orgasmus auf den Sockel hebt, vermutlich ein wenig im Wege. Zusätzlich auch sicherlich der Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Orgasmen. Es ist halt auch eine sehr leichte Falle, in die man tappen kann: Bei all den komplizierten Themen rund um Beziehung, gegenseitiges Verständnis, Liebe, Empathie hat man wenigstens einen festen Punkt, an dem man sich orientieren kann ("Ich bringe sie zum Kommen"), und dann wird auch der noch in Frage gestellt, weil es halt auch komplizierter und vielschichtiger ist. Das kann das Problem der C-Männer sein.
 
C
Benutzer183558  Öfter im Forum
  • Themenstarter
  • #178
Das Problem sind aber auch solche Artikel immer:


Da steht geschrieben von: Alexandra Beste. Ok, wird wohl was dran sein. Ist schließlich von einer Frau. Muss mann Bescheid wissen, was so erwartet wird, was helfen kann, Orgasm Gap ist ja wohl wirklich nicht mehr zeitgemäß, nur 20% usw.
 
froschteich
Benutzer164451  (36) Beiträge füllen Bücher
  • #179
C
Benutzer183558  Öfter im Forum
  • Themenstarter
  • #180
Was ist das Problem daran?
Na, Orgasm Gap ist doch wie Gender Pay Gap und so weiter, wo mann nicht einfach mehr die Augen verschließen soll, sondern aktiv mithelfen soll, beim Abbau gesellschaftlicher Missstände.
Da gehts ja auch nicht wirklich um die Thematik des Threads weil es im Artikel ja nur um Penetration geht
Ok, hier im Thread geht es wirklich um jede Art von Paarsex, meinetwegen so weit, dass nur einer dem anderen zuschaut. Du meinst, jetzt fehlen auch noch Selbsthilfe-Artikel für den Nicht-GV-Sex?
 
Diania
Benutzer186405  (52) Sehr bekannt hier
  • #181
Ich glaube, das Problem hier ist, dass teilweise aus sehr unterschiedlichen Erwartungshaltungen und Erfahrungswelten heraus diskutiert wird.

Vielleicht fassen wir mal zusammen:

a) Es gibt Frauen, die erreichen (beim Sex oder generell) keinen Orgasmus, und sind damit glücklich, weil es viele weitere Aspekte an Sex gibt, die Spaß machen können.

b) Es gibt Frauen, die erreichen keinen Höhepunkt, weil ihr Partner dafür nicht die "richtigen" Dinge tut, sei es aus Egoismus oder Unwissen oder Gleichgültigkeit.

c) Es gibt Männer, die sehen den Orgasmus der Frau als eine Bestätigung oder als eine Art zu erreichender Checkliste, bis hin zu dem Gedanken "du hattest doch einen Höhepunkt, also hat es dir Spaß gemacht." Dabei geht es dann gar nicht unbedingt um die Frau, sondern eher um die Selbstbestätigung "gut im Bett" zu sein.

d) Es gibt Männer, denen ist die Partnerin auch einfach egal.

Im Fall von a) kann es für die Frau extrem nervtötend sein, wenn sie immer wieder auf das Thema angesprochen werden, weil es dann letztlich so ist wie beim Einschlafen: Je mehr man darüber nachdenkt, umso stressiger wird es, und am Ende nimmt es den Spaß, den man eigentlich beim Sex (ohne Orgasmus) hat auch noch weg. Im Fall von b) ist es sicherlich gut, wenn sich die Sexualpartner der Frauen ein wenig mehr damit beschäftigen, wie sie besser zu dieser Frau "passen", und sexuell harmonieren können. Da der Orgasmus insgesamt so ein wenig als Heiliger Gral angesehen wird (liegt vermutlich auch daran, dass er vergleichsweise leicht zu identifizieren, bestimmen, messen ist und wir Menschen kategorisieren und zählen ja gerne), kann es auch schnell dazu führen, dass sich A-Frauen selbst unter Druck setzen.

Über die D-Männer müssen wir im Grunde gar nicht sprechen.

Bei den C-Männern hingegen kann das Problem sein, dass sie glauben, sich um die Frau kümmern zu wollen, in Wirklichkeit dahinter aber eher eigene Unsicherheiten und Selbstbestätigungswünsche stecken. Da darf sich dann jeder hier auch mal einfach gerne selbst hinterfragen, warum für ihn der Orgasmus der Partnerin wichtig ist (oder: wichtiger ist, als der Rest). Auch hier steht die allgemeine Sicht und öffentliche Diskussion, die den Orgasmus auf den Sockel hebt, vermutlich ein wenig im Wege. Zusätzlich auch sicherlich der Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Orgasmen. Es ist halt auch eine sehr leichte Falle, in die man tappen kann: Bei all den komplizierten Themen rund um Beziehung, gegenseitiges Verständnis, Liebe, Empathie hat man wenigstens einen festen Punkt, an dem man sich orientieren kann ("Ich bringe sie zum Kommen"), und dann wird auch der noch in Frage gestellt, weil es halt auch komplizierter und vielschichtiger ist. Das kann das Problem der C-Männer sein.


Ich würde schon noch gerne
e)
hinzufügen
Männer, denen es SCHON um die Frau geht, denen aber, vielleicht zum Teil aufgrund der eigenen Erfahrungswelt, zum Teil aufgrund der Fokussierung in Gesprächen, auch öffentlichen Gesprächen, vielleicht aus anderen Gründen, die Option gedanklich gar nicht oder nicht ausreichend besteht, dass Sex ohne Orgasmus auch dauerhaft erfüllend sein kann.
Ich glaube, der TS selbst schrieb in einem anderen Thread, dass es so für ihn wäre, berichtige mich, C cbstrike
Bei meinem Partner z.B. ist es auch so, dass wir lange Sex hatten ohne, dass er einen Orgasmus hatte. Das war natürlich schon ein wenig anders, weil er ja früher Orgasmen hatte, dennoch. Wir hatten für uns Sexformen gefunden, die dann völlig ok waren. So wäre es auch geblieben, es kam aber dann doch anders und wir hatten dann Sex mit Orgasmus für ihn - und er meinte dann, dass er diesen schon sehr vermisst hatte. Das IST dann ganz einfach ein anderer Blickwinkel als meiner z.B. Für mich stehe ich immer fragend vor allen "versuchen", "probieren", "dran arbeiten" u.ä. Ich denke mir: warum? Es ist für mich wie einer idealgewichtigen Person zu sagen: probiere doch mal abzunehmen. Könnte diese versuchen, aber warum?
An schlechtem Sex arbeiten, an wenig Sex arbeiten, an unbefriedigendem Sex arbeiten, an eintönigem Sex arbeiten usw., das macht alles Sinn für mich, aber an gutem, schönem Sex arbeiten? Das ergibt keinen Sinn für mich. Das denke ich schon, dass es eine Frage des Blickwinkels ist, was guter schöner Sex ist (also ohne Orgasmus fehlt was) und dass das nicht zwangsläufig immer ausschließlich Selbstbestätigung ist, sondern dass es da schon um den anderen gehen kann.
 
C
Benutzer183558  Öfter im Forum
  • Themenstarter
  • #182
... Das denke ich schon, dass es eine Frage des Blickwinkels ist, was guter schöner Sex ist (also ohne Orgasmus fehlt was) und dass das nicht zwangsläufig immer ausschließlich Selbstbestätigung ist, sondern dass es da schon um den anderen gehen kann.
Ja, genau. Du hast es gut auf den Punkt gebracht. Natürlich bin ich auch Mann c), dessen Selbstwertgefühl nicht völlig unabhängig davon ist, wie 'gut' er glaubt, im Bett zu sein. Und da spielen auch ihre Orgasmen eine Rolle, nicht weil toll für mich, sondern weil sie toll für sie selbst sind.

Aber ich bin auch Mann e) und das ist eigentlich das größere Problem: Ich schließe von mir auf andere (insbesondere von mir als Mann auf Frauen) und maße mir an, beurteilen zu können: Wer Sex dauerhaft ohne Orgasmus völlig ausreichend (zufriedenstellend, befriedigend...) findet, redet sich etwas schön. Da bin ich zwar bereit, ein Auge zuzudrücken, bei allen, die wirklich noch nie nicht nimmer einen Orgasmus hatten, weder allein, noch beim Sex. Aber bei allen anderen sage ich: Glaube ich nicht, dass euch das reicht.

ABER: Ich kann mich wirklich schon zunehmend von dieser Auffassung lösen und anfangen zu begreifen, dass in der Hinsicht nicht alle so einfach gestrickt sind wie ich. (Danke für die Geduld.)
 
Seestern1
Benutzer148761  Beiträge füllen Bücher
  • #183
Auf jeden Fall stützt mich dieser Thread hier sehr darin meine Klappe zu halten. Dafür schon mal Danke als Entscheidungshilfe.
Kann ich leider echt verstehen :-(
Was aber umgekehrt auch der Fall ist und darauf wollte cbstrike mit Sicherheit hinaus, merkt man das ihr etwas "fehlt", wenn ich nicht beim Sex komme.
Ja, weil Männer halt normalerweise beim Sex kommen, Frauen halt hingegen bekanntermaßen nicht unbedingt. Das sind doch unterschiedliche Voraussetzungen. Aber z.B. gab es das bei uns auch schon, dass mein Mann nicht gekommen ist und wir dann irgendwann halt einfach aufgehört haben. Kann ich mit leben.
 
froschteich
Benutzer164451  (36) Beiträge füllen Bücher
  • #184
ABER: Ich kann mich wirklich schon zunehmend von dieser Auffassung lösen und anfangen zu begreifen, dass in der Hinsicht nicht alle so einfach gestrickt sind wie ich. (Danke für die Geduld.)
Ganz einfaches Gedankenspiel: Szenario A: Du hast Sex mit einer Prostituierten, die ganz genau weiß was sie tut. Nach fünf Minuten kommst du zum Orgasmus, du darfst gehen. Szenario B: Du hast Sex mit der Frau deiner Träume und sie teilt alle deine Vorlieben, ihr habt stundenlangen, leidenschaftlichen Sex alles so wie du es dir immer geträumt hast. Am Ende hast du dann keinen Samenerguß (sagen wir mal aus Erschöpfung).

Was klingt denn besser? Welches Szenario klingt so als würde da was nicht reichen?
 
LouisKL
Benutzer10752  Beiträge füllen Bücher
  • #185
Ja, weil Männer halt normalerweise beim Sex kommen, Frauen halt hingegen bekanntermaßen nicht unbedingt. Das sind doch unterschiedliche Voraussetzungen. Aber z.B. gab es das bei uns auch schon, dass mein Mann nicht gekommen ist und wir dann irgendwann halt einfach aufgehört haben. Kann ich mit leben.

Ich komme auch nicht zwangsläufig jedes Mal. Ja, schon regelmäßig, aber eben nicht jedes Mal. Teilweise auch bewusst. Manchmal bin ich einfach erschöpft, meine Eichel ist von der Dauerstimulation etwas taub und unempfindlich geworden, oder ich habe aus eigener Entscheidung während des Aktes ein paar Mal den Orgasmus "ruiniert", um über eine längere Zeit hinweg hart bleiben zu können, dann ist der Höhepunkt am Ende auch nicht mehr so wichtig.

Genauso kann es sein, dass ich einfach insgesamt unempfindlicher bin, meist weil ich sehr viel Sex in den vergangenen 24 Stunden hatte.

Oder vielleicht will ich auch einfach nicht kommen, weil ich mir die Lust auf eine weitere Runde behalten will, eine Stunde später oder ein paar Stunden später, und häufig führt ein Orgasmus bei mir auch schlichtweg dazu, dass meine Lust im Kopf für die kommenden Stunden ein wenig gedämpft ist. Also entscheide ich mich durchaus bewusst dafür, mir das für "später" aufzusparen.
 
C
Benutzer183558  Öfter im Forum
  • Themenstarter
  • #186
Was klingt denn besser? Welches Szenario klingt so als würde da was nicht reichen?
Für mich kommt nur B in Frage. Hatte ich auch schon so ganz ähnlich, war eines der schönsten Erlebnisse, an die ich mich erinnere, als ich die erste gemeinsame Nacht mit einer Freundin verbracht habe, nach einer Party, allein schon wegen der Verliebtheit schöner als viele andere Male Sex mit Orgasmus. Aber trotzdem: ohne regelmäßig Orgasmus fehlt mir etwas beim Sex. Oder hat wirklich jemand dauerhaft solche Szenario-B-Tage?
 
froschteich
Benutzer164451  (36) Beiträge füllen Bücher
  • #187
Oder hat wirklich jemand dauerhaft solche Szenario-B-Tage?
Doch natürlich. Warum sollte das denn nicht so sein?

Wenn man mit einem tollen, sexy Partner großartigen Sex hat, aber halt keine Orgasmen kriegen kann, dann hat man eben immer großartigen Sex ohne Orgasmus. Und ich seh da jetzt nicht, was da mit Orgasmus so groß anders sein sollte.
 
C
Benutzer183558  Öfter im Forum
  • Themenstarter
  • #188
C
Benutzer183558  Öfter im Forum
  • Themenstarter
  • #190
Naja, auf die Szenario B Nacht folgten in den Wochen darauf noch einige Szenario C Nächte: Kaum weniger Verliebtheit, statt Party noch mehr Zeit für Sex, und eben...
 
halbleiter
Benutzer70365  Meistens hier zu finden
  • #191
Das IST dann ganz einfach ein anderer Blickwinkel als meiner z.B. Für mich stehe ich immer fragend vor allen "versuchen", "probieren", "dran arbeiten" u.ä. Ich denke mir: warum? Es ist für mich wie einer idealgewichtigen Person zu sagen: probiere doch mal abzunehmen. Könnte diese versuchen, aber warum?
War das schon immer so oder bist du mit der Zeit zu dieser Herangehens- / Denkweise gekommen? Könnte mir vorstellen, dass das einen Reifeprozess braucht. Genau der ist vermutlich auch bei vielen Männer nötig, das so akzeptieren / greifen zu können. Weil sie es vielleicht nicht kennen. Worte sind die eine Sache, fühlen und erleben, dass sie es trotzdem genießt, die andere.

Warum ist das wichtig?:confused:
Bzw., was macht das für einen Unterschied?
Jeder ist anders, für mich würde es einen Unterschied machen. Mir würde es fehlen zumindest ab und an einen Orgasmus des Partners miterleben zu dürfen, doch wie der zustande kommt ist mir relativ egal. Nenne es Vorliebe, nenne es Prägung, oder wie auch immer.

Es ist u.U. eine Gratwanderung zwischen, ich bin so und wünsche mir das und ich könnte lernen damit zu leben. Oft ist es anders, als man es sich vorgestellt hat, bzw. kommt auf viele andere Faktoren an.

Ich verstehe, die Argumente von Diania Diania und anderen, will aber dennoch ehrlich kundtun, was mir durch den Kopf geht. Man kann den Fehler auch bei mir sehen, weil ich mich irgendwo schwer in diese andere Welt reinfühlen kann, oder behaupten, es passt eben nicht, weil es andere besser entbehren können.
 
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