Sie ist nur halb so alt...

Benutzer111070 

Team-Alumni
Off-Topic:
Das zu wissen und es tatsächlich auch zu tun sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Man braucht sich ja nur hier im Forum umzusehen, um festzustellen, dass ein Haufen Leute damit Probleme hat, auch solche, die dem Teenageralter längst entwachsen sind.

Wenn du mit 15 schon so dermaßen selbstsicher warst, dass das für dich nie ein Problem darstellte, ist das toll - die Regel ist es sicher nicht. Und deshalb würde mir nicht einfallen, zu sagen, eine 15-Jährige wäre selber schuld, wenn ein erwachsener Mann sie zu Dingen überredet/manipuliert, die sie eigentlich nicht will. Das hat nichts mit "Manipulationsgenie" zu tun, sondern mit simpler Überlegenheit in der persönlichen Entwicklung. .


Off-Topic:
Und wie viel sagt nun das Alter darüber aus, wenn, wie wir beide bereits festgestellt haben, Personen aller Altersklassen davon betroffen sind? :zwinker:

Wenn "selbstsicher" für dich bedeutet, dass man keine Handlungen sich gegenüber akzeptiert, die nach eigenem Empfinden schlicht verkehrt sind, dann war ich das wohl schon immer. Wahrscheinlich der Grund dafür, dass ich nicht verstehe, wie man nicht so reagieren kann.
An sich würde ich mich nicht wirklich als selbstbewusst bezeichnen, ich habe auch so meine Komplexe, aber dass man nicht jeden mit sich umspringen lässt, wie es ihm oder ihr beliebt, halte ich eigentlich für selbstverständlich (deshalb sind "wissen, was richtig ist" und "tun, was richtig ist" für mich in speziell dieser Angelegenheit eben auch keine zwei Paar Schuhe). :confused:

Niemand ist außerdem schuld daran, wenn irgendjemand anders manipuliert, aber ja, ich denke, ab einem gewissen Grad an Verstand und Vernunft ist man durchaus selbst schuld, wenn man sich überreden und manipulieren lässt. Und diesen Verstand will ich den immerhin Fünfzehnjährigen im Gegensatz zu anderen hier wirklich nicht pauschal aberkennen. :hmm:

Mag auch sein, dass du das ebenso wenig tust und wir hier nur auf keinen grünen Zweig kommen, weil für dich zwei Paar Schuhe ist, was mir persönlich ganz selbstverständlich erscheint.
So oder so lassen sich nicht alle Jugendlichen von der Reife her über einen Kamm scheren, nur weil sie eben Jugendliche sind; die Sechzehnjährige, um die es geht, kennen wir nicht, deswegen tangiert diese Diskussion den TS wohl auch nur peripher. :grin:
 
A

Benutzer

Gast
Ok, du empfindest das jetzt so im nachhinein. Andere die in jungen Jahren Beziehungen mit ähnlichem Altersabstand hatten, bereuen es nicht. Ich denke es gibt doch einige Dinge aus der Vergangenheit, die wir im machhinein vielleicht lieber anders gemacht hätten. Angenommen Du hättest damals deine ersten Erfahrungen mit gleichaltrigen gemacht, vielleicht würdest Du jetzt sagen "Hätte ich damals nur nen Mann gehabt mit mehr Erfahrung, dann hätt ich mir den ganzen schlechten Sex mit den ahnungslosen Jungs ersparen können."

Mmmh genau das ist ja genau der Punkt. Die Zeit hat mir etwas gewonnen, das ich meine Sexualität mit Gleichaltrigen - ob gut oder schlecht - gemeinsam entdecken kann. Und auch das ganze Beziehungs-Teenager-Hin-und-Her ausleben kann. Bei ihm musste ich immer erwachsen sein. Ich musste mich immer zurückhalten mit 1000000 Herzerlnachrichten oder dem Anschmachten von ihm bei irgendwelchen Liedern im Radio.
Er hat halt schon alles mal erlebt, alles gehabt, Beziehungen gehabt und dadurch war es normal, dass ich mich da an ihn angepasst habe, da ich so gut wie keine Erfahrungen hatte. Aus Händchen halten und Rumkichern wurden plötzlich abends bei einem Glas Wein Film schauen und zielgerichtete sexuelle Handlungen.
Ich werde die Zeit des Händchen haltens und Rumkichern in dieser Form nie wieder zurückkriegen - auch wenn ich schlechte Erfahrungen mit Gleichaltrigen gehabt hätte, hätte ich mich wenigstens mit denen altersgerecht austoben können. Und gut war die Erfahrung mit dem 29jährigen letztendlich auch nicht. Und wie schon erwähnt - im Nachhinein merke ich auch, warum er "nur" ein Mädchen in meinem Alter haben konnte.

Ich bin sicher nicht traumatisiert wegen dieser Erfahrung oder wünsche ihm heute die Pest. Aber ich würde mit dieser Erfahrung einer 16jährigen von so einer Beziehung definitiv abraten.
 

Benutzer4590 

Planet-Liebe ist Startseite
Off-Topic:
Mag auch sein, dass du das ebenso wenig tust und wir hier nur auf keinen grünen Zweig kommen, weil für dich zwei Paar Schuhe ist, was mir persönlich ganz selbstverständlich erscheint.

Yep, ich denke, das trifft's. :zwinker:


Angenommen Du hättest damals deine ersten Erfahrungen mit gleichaltrigen gemacht, vielleicht würdest Du jetzt sagen "Hätte ich damals nur nen Mann gehabt mit mehr Erfahrung, dann hätt ich mir den ganzen schlechten Sex mit den ahnungslosen Jungs ersparen können."

Ehrlich gesagt kann ich mir nur schwer vorstellen, dass irgendeine Frau sich als Erwachsene denkt: "Mann, hätte ich doch als 16-Jährige einen 34-jährigen Freund gehabt, wie viel besser wäre das für mich gewesen!"

Abgesehen davon halte ich es für wenig sinnvoll, sich jetzt am Thema sexuelle Erfahrung aufzuhängen, da liegt m. E. nicht die Problematik der ganzen Geschichte. Und dass sexuelle Erfahrung nicht dasselbe ist wie geistige Reife, sollte jedem geistig Reifen in diesem Thread eh klar sein. :zwinker:
 
G

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Gast
Oh? Ist sie pädophil? :tongue:

Klar.

Das zeigt mir im Übrigen wie uneinsichtig du bist, vergleichst Hözchen mit Stöckchen. Du bist scheinbar beratungsresistent.
Was die Leute hier schreiben tangiert dich 0. Du legst dir alles so hin, dass es wieder passt und schwups ist es gar nicht schlimm.

In deinem Fall passt das Zitat: "Der einzige Weg einem Menschen seine Liebe zu zeigen, ist ihm fern zu bleiben."
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Also ich versteh die Aufregung hier nicht, ehrlich gesagt.

Sie ist keien 8 Jahre alt, sondern quasi 17. Was macht den geistigen Unterschied zwischen 17 und 18 aus?
Nach persönlicher Erfahrung kommt ein weiterer Wandel, bzw vllt sogar etwas wie Reife, eh erst nach Mitte 20. Ich kenne 20jährige, die sich verhalten wie 14 und denken wie 14 und ich kenne 16 jährige, mit denen ich mich wirklich gut unterhalten kann und deren Ansichten wie auch das Handeln gut durchdacht sind.

Wer maßt sich denn an, pauschal zu sagen, erst ab 18 weiß sie was sie tut? Unsinn.

Ich hab ne Freundin, die hatte IMMER nur viel ältere Männer, von 15 an... und einmal Anfang 20 sehr kurz einen Gleichaltrigen und das ist das einzige, das sie heute sagt, hätte sie sich sparen können.
Ich hatte nie Teenagerschwärm Beziehungen, wollte sie nie und werd das auch nicht bereuen. Ich fand und finde das unverändert einfach dämlich. Und wer will sich jetzt dazu aufschwingen mir zu sagen ob das für mich gut oder schlecht ist? Oder ob meine Freundin bleibenden Schäden hat, weil ihre Männer immer 20 Jahre plus älter waren?
Diese Moralkeule, weil man selbst sich etwas nicht vorstellen kann geht mir etwas auf die Nerven.

Subjektive Meinungen nennen und Erfahrungen berichten ist das eine, daraus dann zu schließen, dass es für unbekannte Personen eigentlich genau so sein sollte, weil es das einzig Mögliche ist, wie es richtig ist, ist einfach nur vermessen.

Wenn der TS fair ist, wird er mit ihr genau über diese Problematik reden, sollte es soweit kommen und sie mehrfach drauf aufmerksam machen, sie solle nur tun was SIE will. Fertig.

Und kindisch sein, nicht selbststimmt und anfällig Manipulationen - das ist alterunabhängig, viel mehr vom Charakter bestimmt.
Mich hätte man mit 12 genauso wenig manipulieren können wie heute, andere, von denen man hier liest sind Ende 30 und habens immer noch nicht so wirklich verstanden.
 

Benutzer92087 

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Ok, du empfindest das jetzt so im nachhinein. Andere die in jungen Jahren Beziehungen mit ähnlichem Altersabstand hatten, bereuen es nicht. Ich denke es gibt doch einige Dinge aus der Vergangenheit, die wir im machhinein vielleicht lieber anders gemacht hätten. Angenommen Du hättest damals deine ersten Erfahrungen mit gleichaltrigen gemacht, vielleicht würdest Du jetzt sagen "Hätte ich damals nur nen Mann gehabt mit mehr Erfahrung, dann hätt ich mir den ganzen schlechten Sex mit den ahnungslosen Jungs ersparen können."[/QUOTE]

Ich bin zwar nicht die Verfasserin des Postings, dass du da zitierst, aber folgendes dazu:
Bevor mich als Teenager ein erwachsener Mann zu etwas gedrängt hätte, das ich gar nicht wollte, hätt ich lieber 1000mal schlechten Sex mit Gleichaltrigen gehabt, die auf einer selben Reifestufe sind wie ich.
Was bringt es einem Teenager, der noch nciht so gut gelernt hat nein zu sagen, wenn er in perfekter Techni bebumst wird, obwohl ers gar nicht will?:hmm:
Dann lieber gemeinsam die Sexualität entdecken.
Außerdem, wer sagt, dass erwachsene Männer soviel besser sind als Gleichaltrige? Also ich habe Männer kennen gelernt, die sehr erfahren waren und deren Performance mir nicht so getaugt hat, welche wo es einfach vom ersten Sex an harmoniert hat und hab mich in welche verliebt die auch keine Granaten im Bett sind. Mein Gott, wenn man sich gegenseitig mag, dann entdeckt man das doch.
Ich bin wirklich heilfroh, dass ich die Sexualität mit einem genauso unerfahrenen Mann entdeckt habe (er war etwas über 3 Jahre älter und wir fanden das damals schon viel) und ich muss sagen, für mich ist es wirklich so, dass sich meine Sexualität deswegen frei von irgendwelchen besser, höher , größer Gedanken entwickelt hat. Wir hatten unser Tempo, alles war neu und es hat einfach gepasst.
 

Benutzer104498 

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Im Grunde ist es doch ganz einfach so:
Soweit ich weiß ist diese Konstellation nicht verboten (bitte korrigieren, wenn ich falsch liege!!!), doch ist sie absolut nicht unproblematisch.

Angenommen ihr würdet euch ineinander verlieben und würdet versuchen eine Beziehung zu führen.

Es fängt schon bei den Bedürfnissen an, und diese sind weiter zu begreifen, als nur rein sexuelle. Natürlich gibt es junge Frauen, die in dem Alter schon sehr sexuell aktiv sind (in der heutigen Zeit sowieso, ob man das nun gut heißen will oder nicht, sei mal dahingestellt, aber es ist eine Tatsache.) Angenommen das vermeintliche Paar begegnet sich dort auf der gleichen Ebene, mit den gleichen Wünschen, Geschmack und was weiß ich noch, muss der sexuelle Aspekt nicht automatisch ein Problem bedeuten. Wenn also der ältere Part dem jungen Part so begegnen kann, dass die Erwartungshaltung dementsprechend angepasst wird, sodass kein Druck entsteht, muss diese Ebene nicht problematisch sein, bzw. könnte es sowieso sein, dass zufällig eine Wellenlänge besteht.
Doch hier, um es zu betonen: Der Ältere muss seine Erwartungshaltung ggf. anpassen oder anders ausgedrückt: Eine Erwartungshaltung muss man eventuell bei einem gleichaltrigen ebenso anpassen, aber die Wahrscheinlichkeit ist einfach größer, wenn ein derartiger Altersunterschied besteht.

Abgesehen von diesem Aspekt nun kommt es jetzt zum wesentlichen Teil der Bedürfnisse:
Ein 34Jähriger Mann steht im Leben, geht einem Beruf nach, hat sich ein Leben aufgebaut, Erfahrungen mit diversen Menschen, Lebensumständen usw. - im Regelfall - und sieht die Welt bestimmt nicht mehr mit den Augen eines 16 Jährigen Jungens.
Ein 34 Jähriger Mann hat ganz andere Ansprüche an das Leben, an eine Beziehung (und wenn erster Teil wie gesagt nicht unproblematisch sein sollte: auch an das Sexleben).
In deinem Fall hast du angedeutet, dass du (noch) keine Kinder willst, doch wette (und hoffe) ich, dass du eine Partnerin willst, welche dir auf Augenhöhe begegnet und der du auf Augenhöhe begegnen kannst.
Eine 16 Jährige kann reif für Alter sein und was weiß ich noch alles, aber es ist vollkommen ausgeschlossen, dass sie nur annähernd einen Erfahrungsschatz aufweisen kann, wie du ihn hast, und ebenso teilt sie sehr wahrscheinlich nicht deine Bedürfnisse.
Und selbst wenn da Verliebtsein irgendwann zwischen euch bestehen sollte, macht Verliebtsein oder Liebe noch keine Beziehung bzw. bedeutet das nicht, dass es alles ist und reicht. Übrigens trifft das auf JEDES ALTER zu. Doch bei einem gleichen Alter bzw. dem Umstand, dass zwei Erwachsene aufeinander treffen und nicht ein Erwachsener und ein junge Frau, eben gerade noch Kind gewesen, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass gleiche Bedürfnisse geteilt werden.
Eine 16 Jährige sieht auch viele Problematiken, die du vielleicht in Leben hast oder schon bewältigt hast, gelassener entgegen, kann sie vielleicht nicht verstehen, oder geht unschuldiger ran.
Eine 16 Jährige bringt vielleicht auch kein Verständnis dafür auf, dass der viel ältere Freund immer Arbeiten muss, oder keine Lust hat dies und das zu machen.
Eine 16 Jährige überlegt sich vielleicht nach der Schule 5 Jahre ins Ausland zu gehen.
Von einer 16Jährigen zu erwarten, dass sie bei dir bleiben würde, ist fast ausgeschlossen. Ich habe keine Statistiken oder sonst was; ICH halte es für fast ausgeschlossen, da sich da die Bedürfnisse so sehr unterscheiden und 2 Jahre später komplett anders aussehen können. Und da könnte man ihr, gehen wir davon aus, dass Verliebtsein oder Liebe irgendwann bestehen würde und ihr tatsächlich so weit geht, nicht mal einen Vorwurf machen.
Abgesehen davon darf eine 16Jährige auch nicht einfach machen was sie will. Sie hat immer noch ihre Eltern die bei vielem ein Wörtchen mitzureden haben, lebt wahrscheinlich zu Hause, ist nicht volljährig, darf nicht überall hingehen, kann nicht einfach ohne Einverständnis der Eltern meinetwegen in den Urlaub fahren usw. etc.
Das sind Beispiele... um einfach zu verdeutlichen, dass vieles noch einfach impulsiver und sprunghafter in dem Alter geschieht, und trotzdem nicht vollkommen selbstständig und ohne Erlaubnis (Eltern) von statten gehen kann.
Weißt du, natürlich muss sich auch eine 16Jährige darüber Gedanken machen, wenn sie beispielsweise in Ausland gehen würde und gleichzeitig einen gleichaltrigen Freund hätte.
Aber will ein 34 Jähriger sich mit solchen Gedanken konfrontieren, wenn er selbst vermutlich schon so einiges hinter sich hat?

Ich spinne hier theoretisch etwas, obwohl ich nicht mal weiß ob es überhaupt zur Debatte steht, dass irgendwas zwischen euch passiert - du weißt es ja selbst nicht.

Doch solltest du dich einfach mal selbst fragen, ob du wirklich, wenn denn der Fall eintreten sollte, auf so etwas einlassen möchtest.
Es ist krass gesagt, aber ich halte es für Zeitverschwendung.

Ich fühle mich persönlich nicht wohl mit dem Gedanken, dass eine 16Jährige mit einem 34 Jährigen zusammen ist.
Ich bin 27 und wenn ich mir vorstelle, dass ich einen 16 Jährigen interessant finden könnte (was glaube ich fast unmöglich ist - ist mir auch noch nie passiert) würde ich mich nie auf so etwas einlassen.
Ich will Kinder, aber selbst wenn ich keine wollen würde, oder es mir noch nicht wichtig genug wäre, würde ich mich auf jemanden einlassen, der sich eher mit meiner Lebensphase identifizieren kann bzw. umgekehrt, als auf einen jungen Typen, mit dem ich außer guten Gesprächen, nicht viel anfangen kann und mir auch nicht potentiell eine Zukunft vorstellen kann (alle Beispiele die von mir erwähnt wurden nicht zu vergessen).
Wie gesagt: Es ist Zeitverschwendung.
 

Benutzer6428 

Doctor How
@Kiwi

Ein Musterbeitrag, auf den ich künftig bei Altersunterschiedthreads verweisen werde!
 

Benutzer117428 

Benutzer gesperrt
Ich werde die Zeit des Händchen haltens und Rumkichern in dieser Form nie wieder zurückkriegen - auch wenn ich schlechte Erfahrungen mit Gleichaltrigen gehabt hätte, hätte ich mich wenigstens mit denen altersgerecht austoben können.

Es gibt viele die so eine Zeit nie hatten. Die erst mit über 20 ihre erste Beziehung bzw. Sex hatten. Die "lernen" dann vielleicht auch erst von einem der schon Erfahrung hatte. Andererseits kann es ja auch sein dass wenn beide z.B. 16 Jahre sind, einer von beiden schon 2 Jahre Erfahrung hat. Mal angenommen ich hätte keine Erfahrung mit Beziehung und Sex, dann würden wir auch beide zusammen unsere Sexualität entdecken. Wäre es dann OK für dich?
Wie auch immer, wenn Du diese "Teenagerzeit" mit anderen Teenagern vermisst, dann ist das dein Empfinden, aber es muss ja nicht zwangsläufig bei anderen auch so sein. Was ich hier so bis jetzt gelesen habe, gibt es auch Leute die das anders sehen.

Ich bin wirklich heilfroh, dass ich die Sexualität mit einem genauso unerfahrenen Mann entdeckt habe (er war etwas über 3 Jahre älter und wir fanden das damals schon viel) und ich muss sagen, für mich ist es wirklich so, dass sich meine Sexualität deswegen frei von irgendwelchen besser, höher , größer Gedanken entwickelt hat.
Siehe meinen Kommentar oben.

Subjektive Meinungen nennen und Erfahrungen berichten ist das eine, daraus dann zu schließen, dass es für unbekannte Personen eigentlich genau so sein sollte, weil es das einzig Mögliche ist, wie es richtig ist, ist einfach nur vermessen.
Seh ich genauso. Danke für Deinen Kommentar.


Das zeigt mir im Übrigen wie uneinsichtig du bist, vergleichst Hözchen mit Stöckchen.
Na solange ich nicht Äpfel mit Birnen vergleiche und vom Hölzchen auf's Stöckchen komme ist das sowieso Jacke wie Hose.

Was die Leute hier schreiben tangiert dich 0
Nee, auch wenn ich manchen widerspreche, heißt das nicht, dass mich ihre Meinung nicht interessieren würde. Nur deine Posts tangieren mich wirklich nur peripher.


Doch solltest du dich einfach mal selbst fragen, ob du wirklich, wenn denn der Fall eintreten sollte, auf so etwas einlassen möchtest.
Ich finde finde deinen Post wirklich interessant und ich habe auch einige Zeit darüber nachgedacht. Einige Dinge könnten wirklich auftreten wegen des Altersunterschieds. Bei anderen denke ich, die sind nicht unbedingt alterspezifisch. Es kann einem auch als arbeitender Mensch passieren das man von einem Arbeitgeber ins Ausland geschickt wird (bzw. das auch gerne tun möchte).

Du entwirfst viele Szenarien was für Probleme auftreten könnten. Aber mit Gleichaltrigen könnte es dafür andere Probleme geben.

Du schreibst ziemlich am Ende:
...ich halte es für Zeitverschwendung
Nun, du denkst das wenn ich mit ihr eine Beziehung eingehen sollte und nach sagen wir 1 oder 2 Jahren stellen wir fest, es gibt einfach zu viele Probleme und wir trennen uns wieder - dann wären diese 1 oder 2 Jahre Zeitverschwendung gewesen?
Ich denke dann haben wir beide besondere Erfahrungen gemacht und das war dann keine Zeitverschwendung. Hast du noch deinen ersten Freund oder gab es Beziehungen die irgendwann geendet haben? Waren die auch Zeitverschwendung? Hast Du keine Erfahrungen gemacht die dich im Leben weiter gebracht haben. Ich hatte wie gesagt schon ein paar Beziehungen und auch wenn diese in die Brüche gingen, dann war es dennoch keine Zeitverschwendung. Deine Einstellung scheint zu sein, dass das Ziel jeder Beziehung sein muss, für immer zusammen zu sein. Von daher wäre eine gescheiterte Beziehung eine Zeitverschwendung. Meine Einstellung ist, dass ich mit jemand zusammen sein möchte den ich mag und dass wir beide Spaß dabei haben. Und wenn sich dann irgendwann das Gefühl ergibt, wir wollen heiraten und für immer zusammen bleiben - wunderbar. Und wenn nicht, dann hatten wir einfach eine gute Zeit und Erfahrungen gesammelt. Von daher - wenn der Weg das Ziel ist dann ist es auch keine Zeitverschwendung.
 
A

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Gast
Es gibt viele die so eine Zeit nie hatten. Die erst mit über 20 ihre erste Beziehung bzw. Sex hatten. Die "lernen" dann vielleicht auch erst von einem der schon Erfahrung hatte. Andererseits kann es ja auch sein dass wenn beide z.B. 16 Jahre sind, einer von beiden schon 2 Jahre Erfahrung hat. Mal angenommen ich hätte keine Erfahrung mit Beziehung und Sex, dann würden wir auch beide zusammen unsere Sexualität entdecken. Wäre es dann OK für dich?
Wie auch immer, wenn Du diese "Teenagerzeit" mit anderen Teenagern vermisst, dann ist das dein Empfinden, aber es muss ja nicht zwangsläufig bei anderen auch so sein. Was ich hier so bis jetzt gelesen habe, gibt es auch Leute die das anders sehen.

Langsam glaub ich, dass du mich gar nicht mehr verstehen willst :hmm: Du scheinst jedenfalls deine Entscheidung schon zu 100% getroffen zu haben, so dass mir die Diskussion etwas mühselig vorkommt.
Ich hab ja auch nicht vor, dir das auf Teufel komm raus ausreden zu wollen. Sondern nur zeigen, dass es durchaus Nachteile haben kann, und das ist der springende Punkt: vor allem für sie.
 

Benutzer92087 

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Es gibt viele die so eine Zeit nie hatten. Die erst mit über 20 ihre erste Beziehung bzw. Sex hatten. Die "lernen" dann vielleicht auch erst von einem der schon Erfahrung hatte. Andererseits kann es ja auch sein dass wenn beide z.B. 16 Jahre sind, einer von beiden schon 2 Jahre Erfahrung hat. Mal angenommen ich hätte keine Erfahrung mit Beziehung und Sex, dann würden wir auch beide zusammen unsere Sexualität entdecken. Wäre es dann OK für dich?
Wie auch immer, wenn Du diese "Teenagerzeit" mit anderen Teenagern vermisst, dann ist das dein Empfinden, aber es muss ja nicht zwangsläufig bei anderen auch so sein. Was ich hier so bis jetzt gelesen habe, gibt es auch Leute die das anders sehen.


Siehe meinen Kommentar oben..

Ich sehe es im Übrigen wie aiks, du hast deine Entscheidung schon getroffen und zerlegst Beiträge so, indem du dir nur einzelne Punkte heraus pickst und sie dann einen ganz anderen Sinn haben.
Deswegen von mir kurz: Es macht aber einen Unterschied ob ein Teenager 2 Jahre Erfahrung hat oder ob ein erwachsener Mann mindestens 20 Jahre Erfahrung hat. Erfahrung ist nicht gleich Erfahrung.
Da geht man einfach anders mit Sexualität um, ist routinierter, emotional sicherlich gefestigter, kann evtl zwischen Gefühlen und Trieben besser unterscheiden, muss nicht mehr soviel entdecken.....
Desweiteren bringts gar nix, wenn du so herum theoretisierst, dass du ja auch keine Erfahrung haben könntest. Wenn ich das richtig im Kopf habe, dann hast du ja Erfahrungen mit Beziehungen und sicherlich auch mit Sex, insofern bringen die Hypothesen hier gar nix, denn Fakt ist, dass du ihr auf einem anderem Level gegenüber trittst. Du magst offenbar diese "Was-wäre-wenn" Spielchen ja gar nicht, wenn du sagst"Ja, aber die Szenarien, Ausland, Trennung etc." können in anderen Beziehungen auch auftreten, spielst sie aber selber aus :ratlos:
Insofern macht dich das unglaubwürdig. Hast du nun schon mit ihr Kontakt aufgenommen? Weißt du schon, ob sie überhaupt Interesse hat?
 

Benutzer112374 

Sorgt für Gesprächsstoff
Du sagtest zu meinem Beitrag, dass du deine Entscheidung noch nicht getroffen hast.
Aber das hast du!

Du biegst dir alles hier so zurecht, dass es für Dich passt. Das eure ''Beziehung'' passt!
Du widersprichst den Leuten, die dir davon abraten und unterstützt die Meinung derer, die eine solche Beziehung akzeptieren würde.
Wir alle kennen euch nicht, klar. Aber wenn du sowieso alle Meinungen, die einer solchen Beziehung negativ entgegen sehen, abstreitest und es so beantwortest und die Dinge umdrehst, dass es wieder für Dich passt, wieso fragst du dann ?
 

Benutzer104498 

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Nun, du denkst das wenn ich mit ihr eine Beziehung eingehen sollte und nach sagen wir 1 oder 2 Jahren stellen wir fest, es gibt einfach zu viele Probleme und wir trennen uns wieder - dann wären diese 1 oder 2 Jahre Zeitverschwendung gewesen?
Ich denke dann haben wir beide besondere Erfahrungen gemacht und das war dann keine Zeitverschwendung. Hast du noch deinen ersten Freund oder gab es Beziehungen die irgendwann geendet haben? Waren die auch Zeitverschwendung? Hast Du keine Erfahrungen gemacht die dich im Leben weiter gebracht haben. Ich hatte wie gesagt schon ein paar Beziehungen und auch wenn diese in die Brüche gingen, dann war es dennoch keine Zeitverschwendung. Deine Einstellung scheint zu sein, dass das Ziel jeder Beziehung sein muss, für immer zusammen zu sein. Von daher wäre eine gescheiterte Beziehung eine Zeitverschwendung. Meine Einstellung ist, dass ich mit jemand zusammen sein möchte den ich mag und dass wir beide Spaß dabei haben. Und wenn sich dann irgendwann das Gefühl ergibt, wir wollen heiraten und für immer zusammen bleiben - wunderbar. Und wenn nicht, dann hatten wir einfach eine gute Zeit und Erfahrungen gesammelt. Von daher - wenn der Weg das Ziel ist dann ist es auch keine Zeitverschwendung.


Meine vergangenen Beziehungen waren keine Zeitverschwendung, obwohl ich sicher auf die eine oder andere im Nachhinein hätte verzichten können. Sicherlich habe ich auch vieles (über mich) gelernt aus diesen Begegnungen.
Noch heute denke ich, dass wenn ich jemanden kennenlerne und eine Anziehung besteht, es nach ein paar Dates scheinbar ernster wird, dass ich es auf mich zukommen lassen will. Doch wenn ich eine Beziehung eingehe, dann doch mit der Zielsetzung, dass es hält. Ich bin nicht verkrampft oder unbeschwerter deswegen, nicht,dass du das behauptest, dennoch ist "sich mögen und miteinander Spaß haben" mit dieser "Zielsetzung" durchaus vereinbar (und ich setze es auch voraus). Das nur mal am Rande. :zwinker:
Ich glaube wir beide haben einfach andere Erwartungen vom Leben.
Sicherlich ist der Weg das Ziel,.. ja, aber ich möchte mein Ziel dabei nicht aus den Augen verlieren. Ich bin inzwischen in einem Alter, in dem ich für mich relativ vieles schon ausgelotet habe - was ich gerne vom Leben haben will, was ich erreichen will, wie ich das erreichen will, usw. Ich muss nicht morgen den Vater meiner Kinder treffen und ihn heiraten. Aber ich will ihn irgendwann treffen.
Und um es auf dein Beispiel zu übertragen aber aus meiner Perspektive:
Abgesehen davon, dass ich einem 16 Jährigen absolut überlegen wäre und dieser mir nicht auf Augenhöhe begegnen könnte, und somit für mich unattraktiv ist, käme er auch nicht potentiell für meine Zielsetzung in Frage. Ich hätte weder Freude daran mit einem 16 Jährigen zusammen zu sein, sonst hätte ich sonst was davon. Ich stehe auch einfach nicht auf so junge Menschen, weil ich auf Männer stehe, die erwachsen sind und sich erwachsen verhalten und ein erwachsenen Leben bestreiten können und pflegen, weil ich selbst erwachsen bin.

Und ja, für mich wäre das alles eine große Zeitverschwendung, weil es überhaupt nicht mit dem, was ich überhaupt an Bedürfnissen habe, vereinbar ist. Aber bei mir käme es auch vermutlich nie dazu, dass ich mir so etwas überlegen müsste.
 

Benutzer117428 

Benutzer gesperrt
Ich sehe es im Übrigen wie aiks, du hast deine Entscheidung schon getroffen und zerlegst Beiträge so, indem du dir nur einzelne Punkte heraus pickst und sie dann einen ganz anderen Sinn haben.

Tut mir leid, wenn mir aber 10 Leute antworten und jeder hat 10 Aussagen, dann müsste ich auf 100 eingehen. Daher kann ich nicht auf alle Aussagen von allen eingehen.

Du magst offenbar diese "Was-wäre-wenn" Spielchen ja gar nicht, wenn du sagst"Ja, aber die Szenarien, Ausland, Trennung etc." können in anderen Beziehungen auch auftreten, spielst sie aber selber aus

Naja, das eine sind ja Dinge, die möglicherweise (oder auch nicht) in einer zukünftigen Beziehung passieren könnten. Bei meinen theoretischen Überlegungen möchte ich eigentlich herausfinden was eure grundsätzliche Einstellung ist. Was wiegt z.B. schwerer, der Altersunterschied oder die unterschiedliche sexuelle Erfahrung.

Hast du nun schon mit ihr Kontakt aufgenommen? Weißt du schon, ob sie überhaupt Interesse hat?
Im moment ist der Konakt etwas eingeschränkt weil sie Prüfungen hat.

Du sagtest zu meinem Beitrag, dass du deine Entscheidung noch nicht getroffen hast.
Aber das hast du!

Du biegst dir alles hier so zurecht, dass es für Dich passt. Das eure ''Beziehung'' passt!
Du widersprichst den Leuten, die dir davon abraten und unterstützt die Meinung derer, die eine solche Beziehung akzeptieren würde.
Wir alle kennen euch nicht, klar. Aber wenn du sowieso alle Meinungen, die einer solchen Beziehung negativ entgegen sehen, abstreitest und es so beantwortest und die Dinge umdrehst, dass es wieder für Dich passt, wieso fragst du dann ?
Ich wollte erstmal die verschiedenen Meinungen wissen. Meine innere Einstellung war wohl (bewusst oder unbewusst) dass es für uns beide eine Beziehung nicht schädlich sein würde. Ich sehe das Hauptproblem eigentlich in der Umwelt, die so eine Beziehung wohl nur schwer akzeptieren kann. Das hat sich hier ja auch bei einigen gezeigt. Und das ist auch der eigentliche Grund der mich davon noch abhält es mit ihr zu versuchen.

Ich glaube wir beide haben einfach andere Erwartungen vom Leben.
Ja, das ist wohl so.

Abgesehen davon, dass ich einem 16 Jährigen absolut überlegen wäre und dieser mir nicht auf Augenhöhe begegnen könnte, und somit für mich unattraktiv ist, käme er auch nicht potentiell für meine Zielsetzung in Frage.
Ich glaube ich ich denke gar nicht so in Kategorien "wer ist in Augenhöhe" und wer nicht. Ich denke mehr, mag ich die Person oder nicht, haben wir ähnlich interessen und haben wir Spaß zusammen oder nicht. Ich finde den Begriff "Augenhöhe" eher abstrakt und klingt für mich auch ein bisschen überheblich. Bei "nicht auf Augenhöhe" denkt man ja immer der andere wäre quasi unterhalb und man selber oberhalb. Und eigentlich nie umgekehrt.
 

Benutzer100759 

Sehr bekannt hier
Finds interessant wie Leute immer noch an Augenhöhe und blahbliblo herumdeuteln, wenn das der TS eh nicht will.

Der TS hat ganz deutlich gesagt was er will:

Ich denke dennoch, dass die Entwichlung eben unterschiedlich verläuft und manche Leute eben auch in späterem Alter unreifer sind als so manche junge. Und eben umgekehrt.

Ich würde mich selbst nicht als weniger reif bezeichnen als andere in meinem Alter. Ich finde mich eigentlich relativ vernünftig und habe auch nie so richtig Scheiß gebaut wie so manche in ihren frühen Jahren. Ich würde eher sagen, ich bin nicht so gesetzt. Ich denke immer noch nicht an Familie gründen obwohl manche vielleicht schon mit Anfang 20 damit anfangen. Das stört mich eben auch bei Frauen in meinem Alter. Die sind so gesetzt, denken entweder nur an ihre Karriere oder ans Kinderkriegen (oder eben alles unter einen Hut zu bekommen) und da kommt mir der Spaß zu kurz. Manche in dem Alter kommen mir auch so ernsthaft und verbittert vor. Wahrscheinlich weil sie zu viele schlechte Beziehungen gehabt haben.

Sie ist da eben nicht so. Einfach unbeschwerter , unbelasteter und lockerer. Und ja, ich finde jugendliche Frauen/Mädels einfach attraktiver. Schon von daher kommen gleichaltige für mich nicht in Frage. Selbst wenn ich keine Beziehung mit ihr eingehe, kann ich mir zukünftige Beziehungen nur mit jüngeren Frauen vorstellen

Selten einen so ungewollt entblößenden Post gelesen - aber er ist ein guter Schlüssel zum Hintergrund der Sache und so können wir kollektiv inkl. des TS uns viel Tipparbeit ersparen, AMEN.
 

Benutzer117428 

Benutzer gesperrt
Selten einen so ungewollt entblößenden Post gelesen - aber er ist ein guter Schlüssel zum Hintergrund der Sache und so können wir kollektiv inkl. des TS uns viel Tipparbeit ersparen, AMEN.

Danke für deinen reifen Post. Den find ich noch viel entblößender.
 

Benutzer39497 

Sehr bekannt hier
Tut mir leid, wenn mir aber 10 Leute antworten und jeder hat 10 Aussagen, dann müsste ich auf 100 eingehen. Daher kann ich nicht auf alle Aussagen von allen eingehen.

Es war wohl eher so gemeint, dass du auf die Aussagen derjenigen User eingehst, welche einen solchen Altersunterschied in einer Beziehung als kritisch betrachten und dir entsprechend davon abraten, ohne dich/euch näher zu kennen. Und dass du dann eben Gründe vorschiebst, wieso es trotzdem klappen kann, bzw. einwendest, dass dieselben Probleme auch bei einer Beziehung ohne nennenswerten Altersunterschied auftreten können.

Naja, das eine sind ja Dinge, die möglicherweise (oder auch nicht) in einer zukünftigen Beziehung passieren könnten. Bei meinen theoretischen Überlegungen möchte ich eigentlich herausfinden was eure grundsätzliche Einstellung ist. Was wiegt z.B. schwerer, der Altersunterschied oder die unterschiedliche sexuelle Erfahrung.

Ist prinzipiell in Ordnung, dass du dir verschiedene Meinungen einholst. Dass nicht jeder sagt, dass er das toll findet, sollte sich etwas zwischen euch beiden entwickeln, sondern die Sache mehrheitlich skeptisch betrachtet wird, damit war wohl zu rechnen. Es sieht tatsächlich ein wenig danach aus als hättest du dich bereits entschieden und möchtest, dass man dir hier die Absolution erteilt. Natürlich lässt sich die Mehrheit der User, die das Ganze problematisch sehen, trotz deiner Argumente und Einwürfe in ihrer Meinung genauso wenig wie du umstimmen. Und somit dreht man sich im Kreis.

Ja, es ist nun mal die vorherrschende Meinung in der Gesellschaft, dass man mit 34 zumindest fast das halbe Leben schon hinter sich hat, wahnsinnig viel erlebt hat und deshalb lebenstechnisch auf einem ganz anderen Level ist, als man es war, wo man nur halb so alt war. Und das schliesst auch sexuelle Erfahrung mit ein, da praktisch jeder davon ausgeht, dass man mit 34 nicht nur schon über welche verfügt, sondern schon massenhaft davon hat und dementsprechend sexuell festgelegt ist. Diese Vorstellung lässt sich nur schwer aus den Köpfen verdrängen. Folglich ist die Frage, ob der Alterunterschied 16-34 schwerer wiegt als ein ungleicher Erfahrungsstand in Sachen Sex schon fast eine Widerspruch, weil für viele das eine die logische Konsequenz des anderen ist.

Ich wollte erstmal die verschiedenen Meinungen wissen. Meine innere Einstellung war wohl (bewusst oder unbewusst) dass es für uns beide eine Beziehung nicht schädlich sein würde. Ich sehe das Hauptproblem eigentlich in der Umwelt, die so eine Beziehung wohl nur schwer akzeptieren kann. Das hat sich hier ja auch bei einigen gezeigt. Und das ist auch der eigentliche Grund der mich davon noch abhält es mit ihr zu versuchen.

Ja, es ist sehr wahrscheinlich, dass die Umwelt eure Beziehung nicht gutheissen würde und diese dadurch einer Belastungsprobe ausgesetzt ist. Wenn du hingegen die Finger von ihr lässt und sie sich einem nur 1- 2 Jahre älteren Typen an den Hals wirft, der sie ausnutzt und manipuliert, dann ist das zwar nicht schön, aber gilt gesellschaftlich betrachtet immer noch als viel weniger verwerflich, als wenn der Typ 10 - 15 Jahre älter wäre als sie und dasselbe oder etwas Ähnliches passiert.

Wie gesagt unproblematisch ist es ohnehin nicht. Zumal du damit rechnen musst, dass sie sich in nächster Zeit stark in diese oder jene Richtung entwickelt, da anzunehmen ist, dass sie mit 16 noch nicht festgelegt ist im Leben und ihren Weg erst noch finden muss. Du kannst sie dabei natürlich unterstützen oder aber, wenn auch nur unbewusst, Einfluss darauf nehmen, was sie dir später im schlechtesten Fall vielleicht irgendwann zum Vorwurf macht. Wenn du eine wirklich ernsthafte und langanhaltende Beziehung anstreben solltest, würde ich dir ohnehin davon abraten. Wenn dir eher nach einem lockeren, "ich lass mich mal auf sie ein, weil ich sie gerne mag, weitgehend ohne dabei ihr Leben und ihre Entwicklung zu beeinflussen und was die Zukunft bringt, wird sich schon zeigen" ist, dann mag das durchaus klappen. Zumindest für eine Weile.

Ich glaube ich ich denke gar nicht so in Kategorien "wer ist in Augenhöhe" und wer nicht. Ich denke mehr, mag ich die Person oder nicht, haben wir ähnlich interessen und haben wir Spaß zusammen oder nicht. Ich finde den Begriff "Augenhöhe" eher abstrakt und klingt für mich auch ein bisschen überheblich. Bei "nicht auf Augenhöhe" denkt man ja immer der andere wäre quasi unterhalb und man selber oberhalb. Und eigentlich nie umgekehrt.

Ja, es gibt nun mal viele Menschen, die denken stark in Hierarchien und Augenhöhen und weniger in blossen Verbindungen und Netzwerken. Gerade in Foren wie diesem hier tummeln sich dem persönlichen Eindruck nach nun mal viele Menschen rum, die viel Wert auf Karriere und persönliche Weiterentwicklung legen. Und wer diesbezüglich auf Trab ist und quasi nur dafür lebt, um etwas aus sich und seinem Leben zu machen, der hat verständlicherweise auch die Sichtweise, dass man sich in 10 - 15 Jahren so stark weiterentwickelt, dass zwischen damals und heute Welten liegen.

Aber vielleicht mal konkret eine Frage an dich: Fühlst du dich denn wie 34 oder überhaupt wie Ü30? Oder würdest du dich auf einer Ü30 Party total unwohl fühlen, weil du das Gefühl hättest von lauter alten Säcken umgeben zu sein? Bist du hingegen eher so der lockere, junggebliebene Typ, der vielleicht sogar zäh versucht an seiner Jugend festzuhalten?

Kann es sein, dass du die Beziehung auch deshalb eingehen möchtest, weil du dich eben noch längst nicht so alt fühlst wie du bist und weil du mithilfe der jungen Freundin einmal mehr versuchen möchtest die Brücke zwischen damals und heute zu schliessen und dich in deinem Gefühl weiterhin zu bestärken, dass zwischen damals, als du selber 16 - 17 warst und heute noch gar nicht so viel Zeit verstrichen ist?
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Mir wird hier irgendwie immer deutlicher, dass wohl in der Tat Äpfel mit Birnen verglichen werden :smile:
Grade Maxx´letzter Absatz trifft für mich einen guten Punkt in dieser NICHT grundlegenden, sondern auf einen speziellen Fall bezogenen Situation.

Schließlich ist die Frage nicht "Hättet ihr Interesse an Teenager-Partnern".

Wie gesagt, wie "erwachsen" man lebt und gerne sein möchte, wie fest langfristige Ziele angelegt sind - das ist keine Frage des Alters, sondern des Charakters.
Darum muss nicht zwingend einer weniger reif oder ähnliches sein - finde ich zumindest. Sind einfach unterschiedliche Prioritäten.

Ich kenns von mir ja auch...
Ich fühl mich sicherlich nicht ausschließelich wohl in Teenager Gesellschaft, trotzdem fühl ich mich noch lange nicht bereit wirklich irgendwo anzukommen. Meine verheirateten Freunde mit kleinen Kindern, deren Lebensziele eben so ausgelegt waren müssen sich anstrengen, mich nicht zu bemitleiden.
Und jaaa ich reise auch mit Ende 20 lieber durch die Weltgeschichte, mache Nebenjobs und trödele mit meiner wissenschaftlichen Arbeit herum, als mir eine hochbezahlte Karriere aufzubauen mit passendem Mann und Vorstadthaus.

Was ich damit nur noch einmal betonen wollte: ich finde nicht, dass es DAS EINE RICHTIGE Lebensziel gibt, dass einem das Recht gibt, alle andern zu belächeln.
Klar können manche befremdlich wirken, oder man kann nichts damit anfangen, na und?

Meine Güte, wenn 34jährige Männer lieber mit Teenagern feiern gehn, als eine Familie zu gründen, dann könnte eine Wertung diesbezüglich, gemessen an den eigenen ehrenhaften Zielen unterbleiben, und man könnte sich auch drauf beschränken - wie ich auch schon mal erwähnt habe - subjektive Eindrücke und Erfahrungsberichte weiter zu geben.

Also, lieber TS, ja die Gesellschaft, sprich euere soziales Umfeld, wird ein Problem damit haben. Ganz sicher sogar. In wie weit ihr euch davon abhalten lasst entscheidet am Ende doch ihr.

Außerdem, nur um Missverständnisse zu vermeiden, ich persönlich kann zwar nicht nachvollziehen, was man mit Mitte 30 mit nem Teenie anfängt, und sehe da einen grooooßen psychologischen Rattenschwanz - ABER ich denke auch gleichzeitig NICHT, dass mein Erfharungshorizont der einzig sinnvolle Maßstab ist.
 

Benutzer104498 

Meistens hier zu finden
Ich glaube ich ich denke gar nicht so in Kategorien "wer ist in Augenhöhe" und wer nicht. Ich denke mehr, mag ich die Person oder nicht, haben wir ähnlich interessen und haben wir Spaß zusammen oder nicht. Ich finde den Begriff "Augenhöhe" eher abstrakt und klingt für mich auch ein bisschen überheblich. Bei "nicht auf Augenhöhe" denkt man ja immer der andere wäre quasi unterhalb und man selber oberhalb. Und eigentlich nie umgekehrt.

Das verstehst du falsch.
Wenn ich davon spreche, dass mir jemand unterlegen ist, meine ich das nicht abwertend.
Ich rede gerade explizit in diesem Fall von dem Altersunterschied, der eben mehr ausmacht, beispielsweise eine Unterlegenheit bezüglich der Erfahrungen, als bei dem gleichen Altersunterschied und sagen wir bei zwei Menschen wo der eine meinetwegen 24 und der andere 42 ist. Natürlich ist auch die Wahrscheinlichkeit größer, dass der oder die 42 jährige/r mehr Lebenserfahrung hat, als der oder die 24 jährige/r, aber einen wesentlichen Teil des Lebens, Pubertät, gerade aus dem Kindsein rauskommen bis hin zum erwachsen werden, ist so gesehen überstanden. Und ich glaube gerade in dieser Zeit machen Menschen grundlegende Veränderungen durch.
Vielleicht kann man es auch so formulieren, ohne das Alter so sehr zu kategorisieren: Teenager können sich durchaus erwachsen verhalten und manche sind es auch bis zu einem gewissen Grad, doch ist es (für mich) trotzdem ein himmelweiter Unterschied, wenn Erwachsene und Erwachsene zusammenkommen, und nicht Teenager und Erwachsene.
Und ja, alles ist irgendwie individuell zu betrachten. Keiner ist gleich. Doch meiner Meinung entspricht eben 16 und 34 einem himmelweiten Unterschied.
Ja, es gibt nun mal viele Menschen, die denken stark in Hierarchien und Augenhöhen und weniger in blossen Verbindungen und Netzwerken. Gerade in Foren wie diesem hier tummeln sich dem persönlichen Eindruck nach nun mal viele Menschen rum, die viel Wert auf Karriere und persönliche Weiterentwicklung legen. Und wer diesbezüglich auf Trab ist und quasi nur dafür lebt, um etwas aus sich und seinem Leben zu machen, der hat verständlicherweise auch die Sichtweise, dass man sich in 10 - 15 Jahren so stark weiterentwickelt, dass zwischen damals und heute Welten liegen.

Da der Kommentar quasi mit seinem Zitat, das mir als Antwort galt, zusammenhängt:
Ich kann schlecht sagen, ob "dazwischen Welten liegen", aber doch kann ich aus meiner Perspektive sagen, das eine enorme Veränderung von statten ging. Sicherlich gibt es Dinge, die sehe ich heute noch so wie vor 10 Jahren, will ich gar nicht abstreiten.
Doch habe ich mich dennoch sehr verändert und meine Ansprüche und Bedürfnisse haben sich geändert.
Vielleicht aber benötigt es aber gerade keine derartige Veränderung, um so zu fühlen, wie der TE sich fühlt - was du, Maxx, dich ja auch quasi am Schluss deines Beitrages fragst.

Grade Maxx´letzter Absatz trifft für mich einen guten Punkt in dieser NICHT grundlegenden, sondern auf einen speziellen Fall bezogenen Situation.

Schließlich ist die Frage nicht "Hättet ihr Interesse an Teenager-Partnern".

Stimmt, es ist eigentlich immer situationsabhängig. Und trotzdem, bringt jeder seine Erfahrung und seine Meinungen / Ansichten in jedem Beitrag mit ein, sodass viel Subjektives (wenn es überhaupt sowas wie "objektiv" gibt), in einen Topf geworfen wird, und daraus ergibt sich eben eine allgemeine Tendenz. Unsinn wäre es, wenn jeder vom Thema abschweifen würde, das geschieht hier aber nicht.

Wie gesagt, wie "erwachsen" man lebt und gerne sein möchte, wie fest langfristige Ziele angelegt sind - das ist keine Frage des Alters, sondern des Charakters.
Darum muss nicht zwingend einer weniger reif oder ähnliches sein - finde ich zumindest. Sind einfach unterschiedliche Prioritäten.
Prinzipielle Züge eines Charakters sind sicherlich vorgegeben, bzw. wurden sie schon weit bevor man beispielsweise 16 ist, geprägt, und doch entwickelt sich der Charakter weiter, und selbst, wenn man das unbestritten von der Hand weisen könnte, so ist es eine Tatsache, das Meinungen und Ansichten über seine eigene Bedürfnisse und Wünsche und Vorstellungen usw. sich bilden können, abweichen, sich verändern können usw. - und was glaubst du wie das passiert? Selbst der Gedankenblitz der zur plötzlichen Änderung einer Ansicht führt, beispielsweise durch ein plötzliches Ereignis, beruht darauf, dass er erfahren wurde - ergo Erfahrungen; und ja, die kommen mit dem Alter (in der Regel) zwangsläufig. Sprechen wir einfach mal nicht von ALLE, und doch sind auch nur einige nicht unwesentlich: Also hängen viele Zielsetzungen sehr wohl mit dem Alter zusammen, denn der Charakter tut es auch.

Und jaaa ich reise auch mit Ende 20 lieber durch die Weltgeschichte, mache Nebenjobs und trödele mit meiner wissenschaftlichen Arbeit herum, als mir eine hochbezahlte Karriere aufzubauen mit passendem Mann und Vorstadthaus.

Insbesondere Reisen gehört für mich zu einer schönen und interessanten Lebenseinstellung/erfahrung. :smile: Ich reise auch gerne mit Ende 20 (bin es) durch die Weltgeschichte und trödele auch das eine oder andere mal vor mich her, und trotzdem weiß ich, dass ich auch gerne eine Karriere will, oder sagen wir es nicht so überspitzt, einen Job der mir gefällt und der mich durchs Leben bringt, und sicher den einen Mann, und Kinder... Vorstadthaus muss nicht sein :zwinker:
Was ich damit nur noch einmal betonen wollte: ich finde nicht, dass es DAS EINE RICHTIGE Lebensziel gibt, dass einem das Recht gibt, alle andern zu belächeln.
Klar können manche befremdlich wirken, oder man kann nichts damit anfangen, na und?

Das unterschreibe ich sofort. Ich finde auch nicht das Lebensziel, wenn es man es überhaupt so nennen kann, denn ich kenne ihn nicht ...vielleicht eher die momentane oder immerwährende Lebenseinstellung des TE's auch nicht lächerlich oder ähnliches.
Ob er nun vielleicht für seine Arbeit lebt, oder den lieben langen Tag gar nichts macht, mal Kinder haben möchte oder gar nie - das ist alles sein Ding. Ebenso, dass er auf jüngere Frauen steht, finde ich auch nicht kritisch, solange es im Rahmen bleibt - und ich sehe eben bei diesem Altersunterschied, den Rahmen gesprengt, und damit kritisiere ich beispielsweise nicht seine Lebenseinstellung oder Zielsetzung, weil ich von "ich stehe auf jüngere" (sinngemäß) nicht auf diesen krassen Altersunterschied als Regelmäßigkeit schließe. Sollte das ein Muster sein, wäre das schon wieder eine ganz andere Geschichte.
Also, lieber TS, ja die Gesellschaft, sprich euere soziales Umfeld, wird ein Problem damit haben. Ganz sicher sogar. In wie weit ihr euch davon abhalten lasst entscheidet am Ende doch ihr.

Ich glaube das ist hier jedem klar. Wie auch immer er sich entscheiden mag und wie auch immer sie sich entscheiden mag, beide müssen sich darüber im klaren sein, dass es vermutlich kein leichtes Unterfangen ist und das sie eben Probleme ganz anderer Art wahrscheinlich zu bestreiten haben.
ABER ich denke auch gleichzeitig NICHT, dass mein Erfharungshorizont der einzig sinnvolle Maßstab ist.

Das ist eben so mit den eigenen Meinungen. Jeder, der eine hat und sie vertreten will, möchte das auch möglichst überzeugend tun. Jeder hat einen anderen Erfahrungshorizont und daraus ergeben sich eben diverse Ansichten und Meinungen und die werden erzählt.
Nur der TE kann entscheiden, ob er sich hier eine Meinung zum Maßstab machen möchte oder eben bei seiner eigenen bleibt.
Keiner der hier berichtet verkauft seine Meinung als die einzig wahre.

Und ebenso muss man davon ausgehen, dass die Menschen die hier posten, auch nicht alle das durchlebt haben, was der TE durchlebt, und sich trotzdem eine Meinung darüber bilden.
Und gerade in einem Forum, in dem der TE eine Frage gestellt hat bzw. Hilfe sucht und um Meinungen bittet, muss man sich nicht wundern, das Meinungen der verschiedensten Art niedergeschrieben werden. (nicht, dass TE sich gewundert hätte, aber scheinbar andere)
 

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