Sie bringt ein behindertes Kind mit in die Beziehung!

Benutzer18780 

Geheimdienstchef
ich weiß nicht ob die anderen deinen ursprünglichen beitrag auch gelesen haben.
hätte ich das nicht, würde ich vermutlich auch den eindruck bekommen, du bist ganz schön hart zu ihr.

Ich finde es einen großen fortschritt, dass sie bemerkt hat euch auch in gewisser weise im weg zu stehen.

Bei den Schmerzen weiß ich auch nicht so recht: sie ist halt auch eine jugendliche, die gerne mal lieber fern sieht als hausaufgaben zu machen. Es ist auch verständlich, dass sie ihre position verteidigt, das manchen doch alle jugendlichen. Sofern ihr verhalten dich und deine freundin nicht ständig im zusammensein "unterbricht", würde ich dieses erziehungsproblem ausschließlich deiner freundin überlassen.
In den sonstigen fällen würde ich so vorgehen: nimm notiz davon, wie sie euch gestört hat. wenn sich die wogen geglättet haben (also in einer anderen situation wie z.b. beim abendessen) kannst du ihr dann sachlich vortragen, dass das wieder so eine situation war und du dir wünschen würdest, sie verhält sich das nächste mal anders.


Das mit dem ins Bett pinkeln und mutti machts weg: es ist ne frechheit. hier ist aber auch wieder stärker deine freundin gefragt, die ihrer tochter auch ihre bedürfnisse klar machen muss.
Mir scheint es ja so als hätte sie das aus rücksicht auf die Tochter noch nie getan. Dieses Licht ist der Tocher erst aufgegangen, als du mit ihr darüber gesprochen hast.
 

Benutzer26398 

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@Knackfrosch:
grundsätzlich fällt mir folgendes ein (natürlich kann ich mich nicht wirklich in deine Situation hineinversetzen)

- es ist nicht deine Tochter, du solltest die Erziehung vorrangig der Mutter überlassen
- das Mädel befindet sich mitten in der Pubertät schreibst du, und das ist ohne Behinderung schon schwer genug - mit Behinderung erst recht, noch dazu wenn kein "richtiger" Vater sondern nur ein "Vaterersatz" vorhanden ist.
- die Tochter deiner Freundin ist behindert, d.h. du als Nichtbehinderter kannst nicht auf gleicher Augenhöhe mit ihr diskutieren, bzw. kannst du dich kaum in sie hineinversetzen - da sprechen viele Dinge dagegen: du bist nicht der Vater, sie ist behindert, sie steckt in der Pubertät, du bist ein Mann - sie eine Frau...
- sie hat offenbar psychische Probleme (hab ich im anderen Thread gelesen). denke als Laie sollte man im Umgang mit solchen Mensche n auch "vorsichtig" sein.


Allerdings kann ich dich sehr gut verstehen nachdem ich deinen anderen Thread gelesen habe... mich würde das auch ärgern. Ich denke du hast Recht wenn du schreibst das sie sich gerne verwöhnen und bedienen lässt. Bis zu einem gewissen Teil ist das in der Pubertät sicherlich normal und geht hoffentlich vorüber. Vielleicht sollte die Mutter mal ein Wörtchen mit ihrer Tochter reden - das macht sicherlich mehr Eindruck wie wenn du das magst.
Nur macht es den Eindruck als hätte die Mutter etwas zuviel Mitleid mit der Situation ihrer Tochter - was diese durchaus geschickt auszunutzen weiß.
 

Benutzer70524 

Verbringt hier viel Zeit
Ich schließe mich teilweise meinen Vorrednern an. Ich denke in solch einer Situation kannst du eigentlich nur der Verlierer sein. Egal was du tust, du wirst dir den Zorn der Mutter, den der Tochter oder sogar von beiden aufhalsen.
Ich hatte mir eben nochmal deinen anderen Thread durchgelesen.
Da hattest du geschrieben, dass die Tochter bereits in Therapie war. War denn die Mutter in dieser Therapie aktiv mit eingebunden?
Soweit ich weiß gibt es Gruppen wo Angehörige und Behinderte den Umgang miteinander lernen können. Du ahnst vielleicht schon worauf ich hinaus will. Ich glaube Mutter und Tochter haben sich beide Verhaltensweisen angewöhnt die so nicht in Ordnung sind.
Wäre ich an deiner Stelle, dann würde ich mich bei diversen Psychologen, Behindertenvereinen, etc. erkundigen ob ähnliche Sitzungen oder Gespräche angeboten werden. Anschließend würde ich mit der Mutter reden. Ihr sagen das für mich diese ganze Situation auch belastend ist (was ja auch richtig ist) und gleichzeitig ihr vorschlagen das ihr alle drei vielleicht mit einem Experten redet und Rat einholt. Ich glaube aktive Ratschläge und vielleicht ähnliche Erfahrungsberichte von Behinderten würden wohl beiden eher die Augen öffnen.
 

Benutzer12616  (32)

Sehr bekannt hier
Ich finde auch, dass die Tochter deiner Partnerin dir bereits ein Zugeständnis gemacht hat, das sollte genügen.

Sie sieht ein, dass sie eurer Beziehung nicht im Wege stehen sollte und sie verspricht, dies künftig so gut wie möglich zu vermeiden.

Alles andere hat dich nicht zu interessieren. Würde der neue Freund meiner Mutter versuchen, mir Vorschriften zu machen, bzw. über meinen Alltag zu bestimmen, hätte ich vermutlich noch deutlich bissiger reagiert. Auch, als ich in ihrem Alter war.
Du kannst mit deiner Freundin ja gerne darüber reden, wenn du glaubst, das hier etwas schief läuft. Was sie dann daraus macht, bleibt jedoch weiterhin ihr überlassen.
 

Benutzer75021 

Beiträge füllen Bücher
Ich sehe das so wie die anderen.

Du hast mit ihr geredet und ich finde sie war schon sehr einsichtig, das ist doch ein erster Schritt :smile:

Du musst auch bedenken das sie mittten in der Pubertät steckt, das ist eh immer schwierig für ein Mädchen und dann noch mit ihrer Behinderung.
Man sollte Verständnis für ihre Situation haben.

Weiß deine Partnerin eigentlich von dem Gespräch? :ratlos:
Ich denke sie wird nicht sehr erfreut sein das aus dem Mund ihrer Tochter zuerst zu erfahren.
 

Benutzer20579  (37)

Planet-Liebe ist Startseite
Huhu,

ich finde das völlig in Ordnung, was das Mädel da sagt. Sie kommt dir entgegen - das ist doch schonmal was!

Und was ihre Krankheit angeht, das geht dich echt nichts an! Sie hat völlig recht : Du kannst es NICHT beurteilen! Und was sie mit ihrer Mutter ausmacht, auch nicht. Und auch mit der Krankenkasse hat sie Recht. Ich denke, hier kann sich niemand in eine solche Behinderung hineinversetzen - und genau deshalb solltest du da super vorsichtig sein, ob du dir anmaßt, darüber zu urteilen.

abgibt: Sie sagt, was für sie gut und schlecht ist, bestimmt sie ganz alleine. Wenn sie meint, wegen Rückenschmerzen den ganzen Nachmittag im Bett liegen zu müssen und Fernsehen gucken zu müssen, dann duldet sie keine Widerrede. (Das hat sie wörtlich so gesagt!) Sonst könnten wir ja gerne mal tauschen und ich habe die Schmerzen und sie gibt gute Tipps.

Finde ich völlig in Ordnung.

Und das mit der Toilette: Wer weiß, was da Provokation und was Ernst ist. Vielleicht möchte sie dir auch nicht so genau sagen, wie das mit der Toilette bei ihr läuft - im Ernst, es geht dich überhaupts nicht an, wie die pubertäre Tochter deiner Freundin aufs Klo geht! Das ist jedem Teenie peinlich und wenn sie da so offen drüber redet, ist es vielleicht echt nur Provokation.

Ich weiß ja auch nicht, wieso DU sie darauf ansprichst? Ich hätte mir in dem Alter kaum was peinlicheres vorstellen können, als mit einem fremden Mann über meine Klogewohnheiten zu reden!

Also ich denke, du solltest damit jetzt erstmal zufrieden sein und das Thema ruhen lassen - du brauchst sie als "Verbündete", wenn du mit der Mutter glücklich werden willst. Und da gehört m.E. nicht zu, dass du dich in intime Dinge einmischt!
 
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