Sie bläst nicht

Benutzer116134 

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M Mr. Anonymus Ich kann dich schon verstehen. Das ist deine erste sexuelle Beziehung, die Beziehung scheint so an sich gut zu laufen und du stellst es dir auch als die letzte Beziehung vor. Jetzt gibt es eine Sache, die du immer mal wieder ausprobieren wolltest, die in der Beziehung aber anscheinend nicht möglich ist. Das ist frustrierend. Zumal ein Blowjob von Gesellschaft, Medien & Co als etwas ganz Normales dargestellt wird. Ich kann daher verstehen, dass sich die Verweigerung eines Blowjobs für dich dramatischer anfühlt, als für andere vielleicht der Verzicht auf eine andere, speziellere Praktik. Dazu noch die Ego-Geschichte mit dem Ex-Feund.

Aber das mit dem Gedicht hätte ich ehrlich gesagt nicht gemacht. Dadurch hast du das Blowjob-Thema total auf die emotionale Schiene geholt, den fehlenden Blowjob mit deinen Gefühlen für sie verbunden. Gut möglich, dass das unbewusst wie ein "Ich liebe dich... wenn du mir einen bläst" bei ihr ankam. Ich verstehe ja, dass du das irgendwie sanft und sinnlich rüberbringen wolltest – aber sie will dir keinen blasen, eine Begierde wirst du so nicht wecken.
Du sagst, es ist dir erst einmal nicht so wichtig, ob sie total Spaß daran hat, hauptsache sie probiert es aus. Das klingt vielleicht fies, ich finde es aber auch nachvollziehbar. Aber denn wäre ich das Thema auch so mit ihr angegangen. Nicht romantisches Blabliblub plus Blowjob-Frage, wo du jetzt genauso schlau bist wie vorher und sie sich wahrscheinlich ziemlich unter Druck gesetzt fühlt. Sondern ihr rational erklären: "Du, Schatz, mir ist das irgendwie unheimlich wichtig geworden. [Ggf. Erklärung warum] Ich weiß, dass du das nicht so gerne magst und ich will dich natürlich zu nichts zwingen. Ich bin nur so neugierig, diese Erfahrung einmal zu machen. Als du das das letzte Mal angefangen hast, hat sich das einfach so gut angefühlt. Gibt's etwas, was wir machen könnten, damit du es doch einmal ausprobieren magst? Vielleicht unter der Dusche, mit Kondom?" So hättest du vielleicht noch herausfinden können, was genau sie stört.

Jetzt würde ich das Thema an deiner Stelle definitiv ruhen lassen für die nächsten 3 Monate. Wenn von ihr was kommt: cool. Ich glaube eher, sie wird das Thema wieder verdrängen in der Hoffnung, dass du es vergisst. Und dann kannst du es in einem ruhigen Moment nochmal sachlich probieren. Nicht vor dem Sex, sondern eher wenn ihr allgemein gerade redet.
 

Benutzer153493 

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SCNR: Kannst ihr ja als kleine Erinnerung diese Karte zum Valentinstag schenken :grin:


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- dass man sich an die Sache mit (Geschmacks-)-Kondomen herantasten solle.
Ich will es nur angemerkt haben (das heißt nicht, dass Du es komplett lassen sollst!): es gibt eine Menge Frauen, die finden den Kondom Geschmack ekliger, als den Penis-Geschmack, die mit Banane/o.a.-Geschmack noch mehr (das sind ja alles recht "künstlich" schmeckende). Klar ist, das Kondom könnte ihr eine Sicherheit verschaffen, dass sie kein Sperma oder Lusttropfen abbekommt, dazu müsstet ihr das Thema aber locker kommunizieren können und das könnt ihr nicht und sie müsste es dennoch schaffen ihre offensichtliche Hemmschwelle, die sie hat (warum auch immer!) zu überwinden. Ich will das nicht schlecht reden, das kann auch nützlich sein, ich denke aber wohl erst "im weiteren".
- dass man die kleinen Fortschritte lobt (beispielsweise das Küssen des Penis), anstatt gleich mehr zu wollen
Fühl Dich bitte jetzt nicht gleich wieder missverstanden, weil ich mich an dem Wort "loben" aufhänge, es geht mir nicht um die Begrifflichkeit. Nur wenn Du aus dem Peniskuss eine Ordensvergabe machst, setzt das sofort wieder "einen Maßstab", es verlangt eher nach einem Fortschritt und lässt schon gar keinen Rückschritt zu, verstehst Du, was ich meine? Vielleicht kennst Du, so wie ich, solche Situationen aus dem Arbeitsalltag, sagt mir mein Chef, wie ganz außerordentlich gut ich arbeite, lobt mich sehr überschwenglich usw. freut mich das zwar sehr, aber ich habe sofort Sorge: was ist, wenn es in nächster Zeit etwas weniger Leistung wird, wenn ich etwas nicht ganz so gut hinbekomme? Auf der Arbeit mag das sogar so gewollt sein, in der Partnerschaft halte ich das für kontraproduktiv, vielleicht kannst Du eher etwas "vorsichtiger" formulieren, z.B. nach dem Sex (der den Schwanzkuss beinhaltete) sagen: "Mann, das war heute aber besonders schön.", sie wird es vielleicht bewusst gar nicht dem Schwanzkuss zuschreiben, aber unterbewusst und so wird sie eine positive Einstellung dazu haben.
Ganz wichtig dabei (und ehrlich gesagt, GAR NICHT SO EINFACH!), Dein, so wie es @Nevery sehr richtig formuliert hat, Perspektivwechsel, nicht: schade, dass es wieder kein Blowjob war, sondern: toll, dass es ein Kuss war. Deine tatsächliche Freude (und keine Enttäuschung) darüber und nicht nur, wie Du es sagst, ist sehr wichtig.
- und zu guter Letzt: nochmal darüber sprechen (das werde ich erst in ein paar Monaten tun, falls in dieser Richtung von ihr nichts mehr kommt. Dann würde ich sie fragen, ob sie noch wüsste, dass sie mir mal in Aussicht gestellt hätte, mir meinen BJ-Wunsch erfüllen zu wollen. Ob ich mir in dieser Sache weiterhin noch Hoffnung machen dürfe?)
Mach das bitte, bitte nicht SO. Das ist fast wie eine Vertragseinforderung (fühl Dich bitte nicht missverstanden, darum geht es überhaupt nicht, ich hab Dich sehr gut verstanden, ich weiß, dass Du das nicht als Vertrag siehst usw., es geht mir darum, wie es WIRKT, auch auf Deine Freundin). Deine Freundin wird das sicher noch wissen, Du brauchst sie nicht erinnern, wenn Du aber, sobald es Dir günstig erscheint (ich könnte mir hier einen Moment vorstellen, in dem ihr locker und entspannt über Sex redet), wenn Du dann quasi gar nicht auf ihr Versprechen eingehst, sondern "wie neu" darüber redest, gibst Du ihr auch die Chance den Reset-Knopf zu drücken und sich Dir z.B. zu erklären. Das geht sehr viel besser ohne diese Altlast, die da auf ihr sitzt. Ihr sprecht nicht locker und entspannt über Sex? Das könnte ich mir recht gut denken. Dann fang es an und zwar VÖLLIG unabhängig vom Blowjob-Thema. Einfach mal so: weißt du, was mich total anmacht, wenn du mich immer so und so anfässt, dich so oder so bewegst, blablabla. Je unbefangener und offener ihr über alles mögliche beim Sex sprecht, desto eher wird sie Dir zum Blowjob-Thema eine Auskunft geben und auch geben können. Denn man muss z.B. auch lernen, seine Empfindungen auszudrücken, gerade beim Sex.

Off-Topic:

Edit:
m4j0 m4j0 :grin: ich muss Dich wohl nochmals daran erinnern, dass es heißt: Makealongstoryshort und nicht Imakealongstoryshort, also: Fasse Dich kurz und nicht etwa ich mache es kurz :grin:
 
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Benutzer28811  (32)

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Du willst echt nicht kapieren, dass dir sowas einfach nicht "zusteht", nur weil es doch ihr oberstes Anliegen sein sollte, dich glücklich zu machen. Und weil du dich schließlich auch für sie überwindest.

Das bringt es absolut auf den Punkt!
 

Benutzer115547 

Sorgt für Gesprächsstoff
Habe mir den Thread nun ganz durchgelesen und muss nun doch mal für den Threadstarter eine Lanze brechen, ich finde es ziemlich hart, wie der Threadstarter hier von einigen angegangen wird. Er wünscht sich etwas, äussert diesen Wunsch seiner Freundin (das kann schon eine Menge Mut kosten, seine Wünsche überhaupt so klar zu äussern und nicht um den heissen Brei herumzureden) und sie reagiert einfach gar nicht darauf. Sie hat ja schon mal einen andern Mann geblasen, ich glaube nicht, dass sie das so schlimm fand, sonst hätte sie dies ihrem jetzigen Typen sicher gesagt.

Ihr seid 2 Jahre zusammen, in all der Zeit hast du sie oral befriedigt und hast selbst keine orale Befriedigung bekommen. Dass dich das stört oder traurig macht, wie du selbst sagst, verstehe ich.
Für euch ist Oralsex offenbar wichtig. (Sie geniesst ihn, möchte nicht darauf verzichten und du wünschst ihn dir).
Aber es scheint mir im Moment sehr einseitig zu sein und ich glaube, das ist deiner Freundin gar nicht so recht bewusst, dass das so ist und dass dich das belastet.

Ich weiss, es wurde viel über Nötigung und Erpressung geschrieben und was ich jetzt schreibe, geht erst recht in diese Richtung :smile:
Was wäre, wenn du sie mal vor dem Sex fragen würdest, ob sie dir heute einen bläst und wenn sie nein sagst, dann sagst du ihr, dass du so gerade keine Lust auf Sex hast, dass dir da etwas Grundlegendes fehlt? Dann verzichtet ihr quasi beide auf Sex, du nimmst dir genauso wie ihr etwas weg, aber sie setzt sich vielleicht mit deinen Gefühlen auseinander und merkt, dass sie dir auch etwas antut, wenn sie immer nur konsumiert und nicht selbst nicht auch mal bläst.
So würde ich natürlich nur einmal vorgehen, nicht jedes mal. Sonst hat es wirklich etwas von Verweigerung, aber einmal kann man ja schon sagen, dass man keine Lust hat.

Off-Topic:
An diejenigen, die finden, der Threadstarter sollte es einfach akzeptieren, dass seine Freundin keinen Blowjob geben mag:
was würdet ihr raten, wenn eine Frau den GV nicht toll fände (weil sie keine Schwänze in sich haben mag) und von ihrem Freund immer nur gefingert werden möchte, selbst dem Typen aber beispielsweise noch nicht mal einen runterholt (sie mag Schwänze nicht so gerne)? Ihm also quasi den Orgasmus verwehrt und selber aber immer wieder auf ihre Kosten kommt?
Ist sicher ein krasses Beispiel, aber ich könnte mir vorstellen, dass sich das für den Threadstarter ein wenig so anfühlt. Er gibt und gibt und gibt und gibt und bekommt nichts, obwohl er der Freundin sagt, was er möchte. Ich finde das echt tragisch
 

Benutzer142514 

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Was wäre, wenn du sie mal vor dem Sex fragen würdest, ob sie dir heute einen bläst und wenn sie nein sagst, dann sagst du ihr, dass du so gerade keine Lust auf Sex hast, dass dir da etwas Grundlegendes fehlt? Dann verzichtet ihr quasi beide auf Sex, du nimmst dir genauso wie ihr etwas weg, aber sie setzt sich vielleicht mit deinen Gefühlen auseinander und merkt, dass sie dir auch etwas antut, wenn sie immer nur konsumiert und nicht selbst nicht auch mal bläst.
So würde ich natürlich nur einmal vorgehen, nicht jedes mal. Sonst hat es wirklich etwas von Verweigerung, aber einmal kann man ja schon sagen, dass man keine Lust hat.
Danke für den Vorschlag, aber ich glaube, so etwas wäre sehr gefährlich. Ich will meiner Freundin (und mir) den Sex ja nicht vermiesen und ich denke, wenn ich wegen so einer Begründung plötzlich keine Lust mehr signalisieren würde (nachdem es ja eigentlich schon losging), dann würde ich tatsächlich sehr viel Druck auf meine Freundin ausüben. Und eine solche "Szene" würde wahrscheinlich nicht nur dieses eine Mal tangieren.

Andersrum, wenn ich wirklich mal keine Lust auf Sex habe (was allerdings eigentlich nie vorkommt, die Lust kommt nämlich schnell, sobald sie Lust hat :zwinker: ) könnte ich sowas natürlich sicher mal bringen: "Mein kleiner Freund hat gerade keine Lust... aber wer weiss, wenn Du ihm nett zuflüsterst und ihn küsst, könnte er es sich vielleicht noch anders überlegen"
In diesem Fall würde ich meiner Freundin nicht den Sex wegen etwas verwehren, sondern ihr eine Option anbieten, wie meine Unlust vielleicht doch noch in Lust umgewandelt werden könnte...
 
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Benutzer115547 

Sorgt für Gesprächsstoff
Und eine solche "Szene" würde wahrscheinlich nicht nur dieses eine Mal tangieren.
Das wäre ja auch Ziel der Sache, dass sie sich mal mit der Sache auseinandersetzt und sich grundsätzliche Gedanken darüber macht. Vielleicht kommt sie so ja irgendwann auch zum Schluss, dass sie dir irgendwann mal aus eigenem Antrieb einen blasen möchte, weil sie dann vielleicht mal mit ihren Augen gesehen hat, dass du gerade unglücklich warst (und sie weiss auch, warum) und darum keine Lust auf Sex hattest.
Solange du ihr weiterhin alles gibst, hat sie ja überhaupt keinen Anreiz, dir doch noch einen zu blasen. Du bist ihr ja treu, liebst sie, schreibst ihr Gedichte, verwöhnst sie oral, hast immer Lust auf Sex... Warum also was ändern!? Sie sieht in dir sicher den treusten Mann, den man sich nur vorstellen kann, schliesslich hast du ja auch so lange auf dein erstes Mal gewartet, dann wirst du also wohl nicht gerade untreu werden, wenn sie dir keinen bläst. Wenn Du aber mal keine Lust auf Sex (und somit indirekt auch nicht auf sie) hast, dann überlegt sie sich vielleicht doch, ob sie nicht auch mal was investieren sollte...
 

Benutzer150198 

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Off-Topic:
Wenn Du aber mal keine Lust auf Sex (und somit indirekt auch nicht auf sie) hast, dann überlegt sie sich vielleicht doch, ob sie nicht auch mal was investieren sollte...

Genau - weil man in einer Beziehung jederzeit kalkuliert, wie viel man investieren muss, um das Risiko eines Seitensprungs des Partners zu minimieren :rolleyes:
 

Benutzer136306 

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Habe mir den Thread nun ganz durchgelesen und muss nun doch mal für den Threadstarter eine Lanze brechen, ich finde es ziemlich hart, wie der Threadstarter hier von einigen angegangen wird. Er wünscht sich etwas, äussert diesen Wunsch seiner Freundin (das kann schon eine Menge Mut kosten, seine Wünsche überhaupt so klar zu äussern und nicht um den heissen Brei herumzureden) und sie reagiert einfach gar nicht darauf. Sie hat ja schon mal einen andern Mann geblasen, ich glaube nicht, dass sie das so schlimm fand, sonst hätte sie dies ihrem jetzigen Typen sicher gesagt.

Mich wundert diese Begriffsstutzigkeit. Das ganze Verhalten der Freundin schreit doch in die Welt hinaus, dass sie ihm keinen blasen möchte. Dennoch stellst du dich dumm (und der TE ist da kaum besser) und verlangst, dass sie es noch mit Brief und Siegel gibt. Das wirkt auf mich eher wie ein verstocktes Kind als wie ein vernünftiger Erwachsener, der weiß, dass in sensiblen Bereichen einer Partnerschaft mehr als nur das gesprochene Wort gilt.
Ihr seid 2 Jahre zusammen, in all der Zeit hast du sie oral befriedigt und hast selbst keine orale Befriedigung bekommen. Dass dich das stört oder traurig macht, wie du selbst sagst, verstehe ich.
Für euch ist Oralsex offenbar wichtig. (Sie geniesst ihn, möchte nicht darauf verzichten und du wünschst ihn dir).
Aber es scheint mir im Moment sehr einseitig zu sein und ich glaube, das ist deiner Freundin gar nicht so recht bewusst, dass das so ist und dass dich das belastet.

Er hat ihr ein Gedicht (!) geschrieben, dass er gerne einen Blowjob möchte. Natürlich ist ihr das bewusst. Nur möchte sie es nicht und sieht sich nun dem Dilemma gegenüber, eine sexuelle Handlung auszuführen, die ihr widerstrebt, oder ihren Freund zu enttäuschen. Deine Antwort hierauf ist, den Druck auf sie zu erhöhen.

Ich weiss, es wurde viel über Nötigung und Erpressung geschrieben und was ich jetzt schreibe, geht erst recht in diese Richtung :smile:
Was wäre, wenn du sie mal vor dem Sex fragen würdest, ob sie dir heute einen bläst und wenn sie nein sagst, dann sagst du ihr, dass du so gerade keine Lust auf Sex hast, dass dir da etwas Grundlegendes fehlt? Dann verzichtet ihr quasi beide auf Sex, du nimmst dir genauso wie ihr etwas weg, aber sie setzt sich vielleicht mit deinen Gefühlen auseinander und merkt, dass sie dir auch etwas antut, wenn sie immer nur konsumiert und nicht selbst nicht auch mal bläst.
So würde ich natürlich nur einmal vorgehen, nicht jedes mal. Sonst hat es wirklich etwas von Verweigerung, aber einmal kann man ja schon sagen, dass man keine Lust hat.

Das ist der sicherste Weg, um das Sexleben der beiden zu zerstören.

Off-Topic:
An diejenigen, die finden, der Threadstarter sollte es einfach akzeptieren, dass seine Freundin keinen Blowjob geben mag:
was würdet ihr raten, wenn eine Frau den GV nicht toll fände (weil sie keine Schwänze in sich haben mag) und von ihrem Freund immer nur gefingert werden möchte, selbst dem Typen aber beispielsweise noch nicht mal einen runterholt (sie mag Schwänze nicht so gerne)? Ihm also quasi den Orgasmus verwehrt und selber aber immer wieder auf ihre Kosten kommt?
Ist sicher ein krasses Beispiel, aber ich könnte mir vorstellen, dass sich das für den Threadstarter ein wenig so anfühlt. Er gibt und gibt und gibt und gibt und bekommt nichts, obwohl er der Freundin sagt, was er möchte. Ich finde das echt tragisch

Wenn das so ist, sollte man überlegen, ob man sexuell zusammenpasst und wenn man das verneint, die entsprechenden Konsequenzen ziehen. Den Partner zu sexuellen Handlungen, die dieser nicht will, zu nötigen, scheint mir die schlechteste aller Lösungen zu sein.
 
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Benutzer68775  (36)

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Andersrum, wenn ich wirklich mal keine Lust auf Sex habe (was allerdings eigentlich nie vorkommt, die Lust kommt nämlich schnell, sobald sie Lust hat :zwinker: ) könnte ich sowas natürlich sicher mal bringen: "Mein kleiner Freund hat gerade keine Lust... aber wer weiss, wenn Du ihm nett zuflüsterst und ihn küsst, könnte er es sich vielleicht noch anders überlegen"
In diesem Fall würde ich meiner Freundin nicht den Sex wegen etwas verwehren, sondern ihr eine Option anbieten, wie meine Unlust vielleicht doch noch in Lust umgewandelt werden könnte...

Off-Topic:
Irgendwie bedauere ich ja, das so direkt sagen zu müssen, aber da schüttelts mich vor Abscheu. Dieser herablassend, betont großzügige Unterton, mit dem Beiklang "ist doch das Beste für dich, du willst es doch auch ... wäh. Eine solche "Erziehung" ist komplett respektlos und... echt widerlich.
 

Benutzer15352 

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M Mr. Anonymus : Abgesehen davon, dass ich die Formulierung sehr abtörnend fände - in meinen Augen ist das Erpressung: "Ich schlafe nur mit dir, wenn du mir vorher einen bläst. Sonst nicht :pfff:!" Da wird deine Freundin garantiert keine Lust auf nen Blowjob kriegen. Ich würde wenn dann noch mal in nicht-sexuellem Kontext danach zu fragen, ob sie OV generell nicht mag oder es noch mal versuchen möchte. OHNE Vorwürfe oder Druck. Anscheinend traut sie nicht nicht, offen mit dir zu reden und klar zu sagen: "Ich möchte dir keinen blasen. Nie." (Und nein, das muss sie nicht begründen) Dann hast du wenigstens ne klare Ansage.
 

Benutzer161582  (33)

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Die ganzen Frauen hier lesen und verstehen nur das was sie wollen.

Fakt ist, sie nimmt nur, er gibt nur und sie ist zu nichts bereit.
Mich wundert diese Begriffsstutzigkeit. Das ganze Verhalten der Freundin schreit doch in die Welt hinaus, dass sie ihm keinen blasen möchte. Dennoch stellst du dich dumm (und der TE ist da kaum besser) und verlangst, dass sie es noch mit Brief und Siegel gibt. Das wirkt auf mich eher wie ein verstocktes Kind als wie ein vernünftiger Erwachsener, der weiß, dass in sensiblen Bereichen einer Partnerschaft mehr als nur das gesprochene Wort gilt.
Also da muss ich doch schallend lachen…
Die Wünsche des Partners vollkommen zu ignorieren, ist die Reaktion eines verstockten Kindes. Das ist doch glasklar.

Ich schwöre es euch M Mr. Anonymus und S Schlemihl , wenn es andersrum wäre, dann würden die hier aber 'n Fass aufmachen.
 

Benutzer136609 

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Die Wünsche des Partners vollkommen zu ignorieren, ist die Reaktion eines verstockten Kindes. Das ist doch glasklar.
Achso..es ist falsch das sie seinen Wunsch nach nen Blowjob ignoriert, aber völlig richtig das er darauf drängt und ihre Abneigung nicht aktzeptiert?

Ich schwöre es euch M Mr. Anonymus und S Schlemihl , wenn es andersrum wäre, dann würden die hier aber 'n Fass aufmachen.
Das ist Quatsch. Frau darf Mann ebenso wenig zu einer Sexualpraktik drängen/zwingen wie ein Mann eine Frau.
 

Benutzer136306 

Planet-Liebe Berühmtheit
Fakt ist, sie nimmt nur, er gibt nur und sie ist zu nichts bereit.

Nö, Fakt ist, dass sie nicht blasen will. Das mag für dich ein unverzeihliches Verbrechen sein, aber dass sie "zu nichts bereit" sei, kannst du daran nichts festmachen.
Also da muss ich doch schallend lachen…
Die Wünsche des Partners vollkommen zu ignorieren, ist die Reaktion eines verstockten Kindes. Das ist doch glasklar.

Wenn du das so siehst: Der TE ignoriert den Wunsch seiner Partnerin, nicht zu blasen. Das ist verstockt.
 
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