Sie bläst nicht

Benutzer136306 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich weiss nicht, was für eine Gesprächskultur Du mit Deiner Freundin pflegst.
Bei uns ist das Ausrufezeichen nicht Teil solcher Unterhaltungen. Vielleicht solltest Du das auch einfach mal einsehen.
Ich behaupte, dass meine Freundin nicht diese bissige Aussage hören würde, sondern ihren netten, süssen Freund hören würde, der ihr gerade das Herz ausschüttet und offen über Gefühle spricht und zugibt, was für Wünsche in seinem Herzen schlummern...

Die Wünsche kennt sie bereits. Neu ist für sie dann nur, dass du in den Raum stellst, dass sie blasen soll, weil du leckst. Bei den Gesprächen, die ich führe, bemühe ich mich, mit einzubeziehen, nicht nur, was ich sage, sondern auch wie das beim anderen ankommt. Das kann ich nur empfehlen. Und sie weiß ja, dass du einen Blowjob willst. Sie ist ja nicht blöd. Und alles, was du jetzt damit verknüpfst, wird als Druckausüben empfunden.
Und übrigens, auch meine Gedanken haben eigentlich immer ein Fragezeichen hinter dem Satz. "Warum leckt sie mich nicht?". Ich war nie derart verbissen zu denken "Ich lecke, verdammt nochmal, sie soll jetzt auch endlich mal blasen".
Ansonsten hätte ich von einer Wut geschrieben. Aber ich schrieb immer von Traurigkeit, die dadurch entsteht, dass ich meine Frage nicht beantworten kann.

Du kannst die Frage schon beantworten, die Antwort (dass sie nicht blasen möchte) gefällt dir nur nicht. Da ist ein Unterschied.

In einem nächsten Gespräch ginge es ja auch gar nicht mehr darum, ihr zu sagen:
Ich möchte, dass Du mir einen bläst. Das weiss sie.
Aber ich könnte ihr vielleicht sagen, warum ich das wünsche, was ich daran so schön fände. Und ich könnte ihr die Frage stellen, ob es ihr denn unangenehm wäre, mir einen zu blasen. Und ob sie mir sagen kann, was sie daran unangenehm fände (falls dem so ist).

Ich denke, was dir am Blasen gefällt, ist recht naheliegend. Bedarf das näherer Erörterung? Und was ihren Widerwillen angeht: Solche Fragen können schnell dahin kippen, dass du nicht lediglich wissen willst, was sie stört, sondern ihre Gründe auch gleich darauf prüfst, ob du sie plausibel findest. Es ist nicht jedermanns Sache, sich dafür rechtzufertigen, warum man eine Sexualpraktik nicht mag.
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Aber grundsätzlich kommt es auch darauf, wie man die Worte ausspricht. Ich kann Dir den oberen Satz charmant, vorwurfsvoll oder mit einem Verliebtheitsgefühl zitieren.

Selbst wenn du Meryl Streep wärst, was du nicht bist, wäre es schwer, einer Freundin, die nicht blasen möchte (was du ja auch weißt), die Aufforderung: Jetzt blas doch mal! charmant rüberzubringen.
 

Benutzer142514 

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C Crouchback
Du stellst eine Mutmassung nach der andern an. Vielleicht ist da ja Richtiges dabei. Vielleicht gibt's da aber auch einfach falsche Annahmen. Das wäre doch schade, wenn wegen Nichtwissen auf beiden Seiten eine Unsicherheit/Unzufriedenheit bestehen bleibt.
Ich müsste für mich ehrlich gesagt mal ziemlich nachdenken, was ich an einem Blowjob (in meiner Fantasie) so schön fände. So klar finde ich das nämlich gar nicht.
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Selbst wenn du Meryl Streep wärst, was du nicht bist, wäre es schwer, einer Freundin, die nicht blasen möchte (was du ja auch weißt), die Aufforderung: Jetzt blas doch mal! charmant rüberzubringen.
Da bist Du auf dem Holzweg.
Ich bin nicht Meryl Streep. Aber ich bin ich und meine Freundin hat mich als Freund ausgesucht und nicht Meryl Streep. Ich glaube schon, dass sie meine Sprachkünste (die auch nicht ganz ungeübt sind) schon zu schätzen weiss
 

Benutzer150198 

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Ich muss mich meinen Vorrednern anschließen - ich finde die Formulierung ungünstig und sehe ohnehin nach wie vor keinen Grund, ihr unter die Nase zu reiben, dass du dich überwinden musst (sofern du sie denn weiterhin lecken möchtest und ihr den Spaß dabei gönnst).

Ich hätte danach ehrlich gesagt weder Lust, dir einen zu blasen, noch mich weiterhin lecken zu lassen..

Zum einen mag ich dieses nebensächliche, verniedlichende Personifikation deines Penis nicht. Nein, nicht dein Penis freut sich - du freust dich. Bei so einem Thema würde ich mir Direktheit erwarten und solche Kommentare durch die Blume würden mich eher nerven (so wie auch schon bei dem Gedicht ehrlich gesagt der Ofen aus gewesen wäre...).

Ich würde auch nicht das Lecken als Überleitung zum Blasen nutzen. In dem nächsten Gespräch möchtest du nicht schon wieder (!) betonen, dass "dein Penis sich über einen Lippenbesuch freuen würde" (das weiß sie doch mittlerweile...) - nein, es sollte da mMn (wenn es euch voranbringen soll) in erster Linie um deine Freundin und ihre Gefühle gehen. Und dann natürlich auch darum, wie du empfindest und wenn's denn unbedingt sein muss könntest du dann noch sachlich schildern, dass du die Erfahrung gemacht hast, dass ... (lecken eben).

So würde ich mir das zumindest wünschen. Letztendlich kennst natürlich du deine Freundin als einziger hier.
 

Benutzer142514 

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Ich würde übrigens auch nie "jetzt blas doch mal" sagen. Das bist Du. Ich würde sexy/versaut sagen, was mich geil machen würde und ich würde verliebt und zärtlich sagen, wie sich mein Penis über ein Lippenbekenntnis freuen würde.
 

Benutzer151496 

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Aber grundsätzlich kommt es auch darauf, wie man die Worte ausspricht. Ich kann Dir den oberen Satz charmant, vorwurfsvoll oder mit einem Verliebtheitsgefühl zitieren.
Bestimmt. Dennoch geht es doch in so einem Gespräch nicht vordergründig darum, seine bereits bekannten Wünsche in den Raum zu stellen, noch dazu als Verknüpfung an eine Sexpraktik, die Dich "anfangs Überwindung kostet". Ich bin mir sicher, daß Ganzneuhier99 Ganzneuhier99 das so nicht gemeint hat (ich auch nicht). Es war eher gemeint, daß man sich gegenseitig kennenlernt, was Empfindungen betrifft, daß man besser versteht, wie der andere tickt und dem anderen einen Einblick in die eigene Gefühlswelt gewährt.
 

Benutzer142514 

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nein, es sollte da mMn (wenn es euch voranbringen soll) in erster Linie um deine Freundin und ihre Gefühle gehen
Als Gesprächsöffner ist es immer gut, von sich selbst zu erzählen. Darauf kann sie anspringen oder nicht.
Auch wenn ich einen Konflikt löse, spreche ich von mir. Nicht, was ich beim Gegenüber so schlecht finde, denn das ist immer nur eine Anklage, auf die der "Gegner" nur mit einer weiteren Anklage oder Verteidigung reagieren kann.
(Wie man hier im Thread übrigens auch gesehen hat. Ich wurde von vielen sehr hart angegangen. Die Menschen, die mir mit ihren eigenen Erfahrungen eine neue Sicht auf meine Situation liefern konnten, haben mir wirklich weitergeholfen. Nicht die, die einfach sagen: Du machst das komplett falsch, sag mal geht's noch. Da blocke ich dann irgendwann ab und sehe die möglicherweise auch nützlichen - aber verborgenen - Vorschläge gar nicht mehr erst, sondern komme nur noch dazu, auf die Anschuldigungen mit Verteidigung zu reagieren.)

redviolin redviolin
Ja, ich verstehe diese "Bedenken" ja.
Mal anders gefragt: wie genau wäre denn ein unverfänglicher Satz?
[doublepost=1486141116,1486140867][/doublepost](Wobei man ja eben sagen muss, dass ich momentan dieses Gespräch gar nicht suche. Ich möchte das nochmal in aller Deutlichkeit sagen. Wir bewegen uns hier gerade auf hypothetischem Terrain)
 

Benutzer154435 

Benutzer gesperrt
Wie gesagt: das Wort Ekel kam bei uns nie zur Sprache und ich wage standfest zu behaupten, dass es auch nicht ein Ekelgefühl ist, mit dem meine Freundin an den Blowjob (und - in der Argumentationskette logisch - somit auch an mich) denkt. Ich bin mir inzwischen ziemlich sicher, dass sie einfach eine Angst davor hat. Angst, dass sie etwas tun würde, in dem sie keine Erfahrung hat, dass sie vielleicht etwas "falsch" machen würde. Angst, dass sie das Sperma (wie damals) nicht mag. Angst, dass ich einen Blowjob, bei dem sie nicht schluckt, nicht als vollwertigen Blowjob akzeptieren würde. (Über diesen Punkt muss ich mit ihr dann wirklich mal sprechen. Ich habe nie soweit gedacht, dass ich gleich in ihrem Mund kommen würde und sie dann auch noch schlucken müsste(!!!), aber nachdem sie das bei ihrem Ex so gemacht hat, ist das vielleicht ihre Vorstellung eines Blowjobs).


)

Ich würde sie darauf ansprechen und auch sagen, dass es OK ist, wenn sie es nicht gern tut, und ihn nicht in den Mund nehmen will, weil dann gibst du ihr die Chance ihre wahren Gefühle zu artikulieren, weil wer sagt schon von sich aus, he ich finde deinen Schwanz einfach nur eklig, den will ich nicht in meinem Mund haben, weil ich das grausig finde :seenoevil: Ich muss zugeben, dass ich nicht alle beiträge gelesen habe und deshalb gar nicht wusste, dass sie ihre, Ex einen geblasen hat, entweder hat sie von dort voll das Trauma, weil sie es richtig eklig fand und nur ihm das zu liebe getan hat und sich geschworen hat, dass sie sich nie wieder für einen verbiegt, oder ihr gefiel der Penis von ihm vielleicht beser oder sie hatte mehr Vertrauen zu ihm etc.
Das mit dem Sperma kannst du ja versuchen, aber wenn das der einzige Grund wäre, dann würde sie sicher davor einfach dich irgendwo anders hinspritzen lassen. Also ich kann mir nicht vorstellen, dass das der grund ist, aber jeder macht natürlich andere Erfahrungen.
 

Benutzer151496 

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Ja, ich verstehe diese "Bedenken" ja.
Mal anders gefragt: wie genau wäre denn ein unverfänglicher Satz?
Wenn es in diesem Gespräch genau um das Blowjob-Thema gehen soll, würde ich es so angehen wie ich es auch schon mal geraten habe. Sag ihr gleich zu Anfang, daß das Gespräch nicht dazu da ist, sie zu irgendetwas zu bringen, sondern daß Du sie einfach verstehen willst. Frag sie nach ihren Gefühlen, ob sie sich unter Druck gesetzt fühlt. Sag ihr, daß sie Dir wichtig ist und Du möchtest, daß es ihr gut geht.

Deinen Wunsch kennt sie ja, hat auch gesagt, sie würde es machen, macht es aber dennoch nicht. Das hat einen Grund. Frag sie, ob sie da Berührungsängste hat und wie die aussehen. Und laß bloß das Thema Lecken außen vor (vor allem Deine Überwindung). Ich kann mir vorstellen, daß so ein Gespräch aufschlußreich sein kann. Wichtig ist natürlich, daß das, was Du ihr da sagst, auch ehrlich gemeint ist.
 

Benutzer136306 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich würde übrigens auch nie "jetzt blas doch mal" sagen. Das bist Du.

Ich sage auch nicht, dass du das sagen würdest, sondern dass das bei einer Aussage wie du sie skizziert hast beim Gegenüber mit einer hohen Wahrscheinlichkeit so ankäme.

Ich würde sexy/versaut sagen, was mich geil machen würde und ich würde verliebt und zärtlich sagen, wie sich mein Penis über ein Lippenbekenntnis freuen würde.

Ja, und das weiß sie ja mittlerweile. Du hast ja über die Gefühle deines Penis sogar ein Gedicht geschrieben.
 

Benutzer144187 

Sehr bekannt hier
"Wie findest Du es, wenn ich Dich lecke? Mich macht es nämlich an, wenn Du dabei so abgehst - auch wenn es mich in den ersten Sekunden manchmal etwas Überwindung kostet. Und mein Penis würde sich ja auch mal über Lippenbesuch von Frau [Namen] freuen, aber das weisst Du ja :zwinker: )
Ich würde den Punkt mit der Überwindung raus lassen aus dem Gespräch. Ich kann vermutlich nachvollziehen, was du damit ausdrücken willst, aber das wird in deinem Fall vermutlich schief gehen. Du hast geschrieben, dass du bei deiner Freundin eine gewisse Unsicherheit im Bezug auf sexuelle Themen vermutest und dann würde es mich nicht verwundern, wenn sie nach so einer Äusserung nicht mehr von dir geleckt werden will. Mein erster Freund hat mir das Geleckt Werden so ziemlich genau so vermiest.
Und auch mit dem zweiten Teil musst du vorsichtig sein, aber das ist ja bereits erwähnt worden. Diese Verknüpfung von Lecken und Blasen macht sie bisher vielleicht gar nicht. Wäre ja auch schade wenn sie sich durch dein Lecken unter Zugzwang gesetzt fühlt.
 

Benutzer154731 

Verbringt hier viel Zeit
Dennoch geht es doch in so einem Gespräch nicht vordergründig darum, seine bereits bekannten Wünsche in den Raum zu stellen, noch dazu als Verknüpfung an eine Sexpraktik, die Dich "anfangs Überwindung kostet". Ich bin mir sicher, daß Ganzneuhier99 Ganzneuhier99 das so nicht gemeint hat (ich auch nicht).
Da hat redviolin redviolin völlig Recht. Die Ratschläge zum Gespräch fasst du deswegen so völlig unterschiedlich auf, weil zwei völlig verschiedene Dinge gemeint sind.
1. Nochmal deinen Wunsch nach einem Blowjob zum Ausdruck bringen, völlig egal wie formuliert, in welchem Zusammenhang gesagt und mit welchem Tonfall rüber gebracht: unnötig und erzeugt Druck mMn. Davon raten dir hier die meisten ab. Auch ich finde deine Idee gut, diesen Wunsch frühestens in 3 Monaten wieder zum Ausdruck zu bringen.

2. Das Thema BJ und deinen Wunsch danach 100%ig weg lassen, dafür darüber reden was sie grundsätzlich beim Sex empfindet, was sie sich wünscht oder nicht wünscht: gute Idee.
Aber möchtest du so ein Gespräch überhaupt? Wenn du nicht mal in einem winzigen Nebensatz, ganz versteckt, sagen darfst dass du den BJ willst?

Ich hab so den Eindruck dass dir das schwer fiele.
Und bei euch beiden hab ich den Eindruck dass ihr nicht so wirklich offen darüber reden könnt was euch beim Sex wirklich bewegt, erregt und abtörnt. Zugegeben, das ist auch sauschwer, das kriegen wohl die meisten nicht immer hin, wir auch nicht.
Deine Freundin ist vermutlich auch gar nicht der Typ für so offene Gespräche.

Letzen Endes kann ich mich nur wiederholen. Geh davon aus dass deine Freundin nie wird Blasen wollen und akzeptier das oder such dir ne andere.

Eine Alternative zu all dem gäbe es noch, die Brachialmethode. Mach ihr unmissverständlich klar dass du unbedingt willst dass sie dir einen bläst, dass sie es versucht innerhalb der nächsten 7 Tage, sonst holst du es dir woanders und wenn sie das nicht will bist du weg. Dabei kannst du auch gleich sagen dass du sie vor allem deswegen leckst weil sie Spaß daran hat, du nicht so und du im Gegenzug dafür den BJ willst und jedes Mal danach traurig wirst wenn du leckst, aber sie nicht bläst. Pack alles auf den Tisch und lass sie den Thread hier lesen.
Und dann bohr solange nach bis sie klar Stellung bezieht (nein sagt) oder dir einen bläst.

Das wird ganz böse enden, so oder so, und mir gruselt vor dieser Methode, aber so weißt du zeitnah sicher, woran du bist.
Risiken:
- sie wird schwer traumatisiert beim Blasversuch (insbesondere wenn sie schlecht nein sagen kann) und tut das in ihrem ganzen Leben nie wieder
- die Beziehung geht in die Brüche
- das Vertrauen geht verloren

Dennoch ist die Brachialmethode mE besser als immer und immer wieder deinen Wunsch zu sagen (nein, die drei Mal bisher waren absolut nicht zuviel, aber jedes weitere Mal reine Wunschäußerung wäre es, denn die ändert nichts).
 

Benutzer154435 

Benutzer gesperrt
Die Brachialmethode finde ich zu extrem....ich würde lieber zum Ausdruck bringen, dass du es so unglaublich gern hättest und dass es dir einfach fehlt....und dann kannst du ja probieren zu erfahren, warum sie abgeneigt ist
 
2 Woche(n) später

Benutzer164526 

Verbringt hier viel Zeit
Ich kann so sehr nachempfinden was du fühlst. Wie frustrierend das ist, wenn man sich den Arsch aufreißt um ihr jeden sexuellen Wunsch zu erfüllen. Auch wenn es einem selbst nichts gibt. Man macht es für sie. Weil man sie liebt und möchte, dass sie glücklich ist. Und ja, ich empfinde sowas auch als Liebesbeweis. Und was kommt von ihr? Nichts…
Das ist frustrierend, das ist enttäuschend. Erst recht, wenn man weiß dass sie es schon bei einem Ex gemacht hat. Bis zum Schluss. Das dieser Typ in einen Genuss gekommen ist, der dir auf ewig verwehrt bleibt. Da kann man richtige Hassgefühle gegenüber diesem Ex entwickeln.

Du hörst Dich an wie mein fünfjähriger Sohn.

Nur weil sie sich einmal dazu überwunden hat, muss sie es also nach Deiner Logik immer wieder tun, selbst wenn sie sich beim ersten Mal total mies danach gefühlt haben sollte?
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Was ich faszinierend finde: wenn der Fall umgekehrt ist (sie bläst, er leckt nicht), dann ist hier der Aufschrei gross. Es könne ja nicht angehen, dass jemand Blowjobs mag aber im Gegenzug nicht lecken will und das Mädchen/die Frau solle doch sofort das Blasen einstellen, bis er endlich mal leckt. Aber sobald eine Frau nicht blasen will heisst es zur: Akzeptier das, kannst du eh nicht ändern. :ratlos:

Das ist halt ein typisches Beispiel für Alltagssexismus zuungunsten von Männern. Anderes Beispiel: Wenn eine Frau ihren mutmaßlich untreuen Partner rechtswidrig aus der gemeinsamen Wohnung aussperrt, wird Beifall geklatscht. Im umgekehrten Fall heißt es, er habe überreagiert. Generell wird Frauen oft ein Verhalten zugestanden, das im umgekehrten Fall als übergriffig empfunden würde.

Allerdings würde ich bzgl. Deines Vergleichs eher die Auffassung vertreten, dass beide kein Recht auf Oralsex besitzen.
 

Benutzer142514 

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Ich bin zwar noch in der mir selbst auferlegten 3-monatigen "Themen-Sperre", in der ich das BJ-Thema meiner Freundin gegenüber nicht anspreche (sie hat bisher noch keine Annäherungs-Versuche in dieser Hinsicht unternommen)... trotzdem ist mir beim Lesen eines andern Threads noch ein Gedanke zur "Brachial-Methode" gekommen. In jenem Thread ging es nicht nur um das Fehlen von Oralsex, sondern die Frau verweigerte dem Mann - mit Ausnahme des Handjobs - den Geschlechtsverkehr komplett (liess es aber zu, von ihm geleckt zu werden). Der TS jenes Threads hat eine Art Brachial-Methode gewählt:

Ich hatte mich ende Oktober 2016 getrennt...meine Freundin war total fertig, ich bin von heut auf morgen ausgezogen in ein freies wg Zimmer (ne Wohnung bekommt man ja nicht an einem Tag sofort). Sie hat paar tage geweint und gesgat dass sie sich ändert...ich bin nach 2 Wochen oder so dann mal wieder zu ihr zu besuch und seit ende November bin ich wieder mit ihr zusammen. Soweit alles gut :smile: ich denke es ist jetzt so wie es sein sollte :smile:

Auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob die hier beschriebene Beziehung nun in Zukunft in diesen "so wie es sein sollte"-Bahnen bleibt, finde ich eine Sache doch bemerkenswert:
auch der Freundin dieses Mannes wurde "ekel" nachgesagt. Der Mann hat mit seiner Freundin über das Thema gesprochen ohne dass sich etwas geändert hat. Sobald der Mann weg war, die Beziehung beendete, konnte sie sich plötzlich über ihr sogenanntes Ekelgefühl hinwegsetzen und scheint dem Mann seine Wünsche nun zu erfüllen. Der Ekel war also von heute auf morgen plötzlich nicht mehr vorhanden, nun da es darum ging, ihn für sich zurückzugewinnen!?
Da liegt der Schluss nahe, dass die Frau einfach egoistisch war. Ihr hat der Sex offenbar nicht wirklich Spass gemacht, aber solange der Mann keine Konsequenzen zieht, passiert ihr ja nichts, sie kann genau die sexlose Beziehung führen, die sie haben möchte, ohne auf den Mann Rücksicht nehmen zu müssen. Nun hat der Mann aber Konsequenzen gezogen und plötzlich muss sie von ihrem Beziehungsmodell etwas abweichen, um mit dem Mann zusammenbleiben zu können.

Es hiess in meinem Thread immer wieder, dass ich mich davor hüten soll, Druck auszuüben, meine Freundin würde ansonsten vielleicht etwas nur deshalb tun, weil sie Angst hat mich sonst zu verlieren. Das leuchtet mir ja irgendwie ein, andererseits...
Wenn ich das Zitat von oben lese, dann ist das zwar sicher nicht die Methode, wie ich "ans Ziel" kommen möchte. Aber gleichzeitig scheint die Lösung doch eine gewisse Win-Win Situation ergeben zu haben. Die Frau hat ihren Mann, mit dem sie zusammen sein möchte, wieder an ihrer Seite. Dafür muss sie halt ab und zu Dinge tun, auf die sie persönlich gerne verzichten würde. Der Mann bekommt seine sexuellen Wünsche erfüllt, auch wenn der GV vielleicht nicht dermassen geil ist, wie er mit einer Frau wäre, die selber Lust auf GV hat... aber es ist immerhin GV.
Was ich damit sagen möchte:
Ich möchte es in meinem Fall nicht auf eine Trennung ankommen lassen, aber mit der Gefahr zu spielen, dass sie etwas für mich tut, von dem sie selbst nicht komplett überzeugt ist, finde ich auch heute mit ein paar Tagen/Wochen Abstand nicht komplett verwerflich.
Meine Freundin würde immer noch aus eigenem Antrieb an die Praktik herangehen (wenn auch mit ein paar "Argumenten" meinerseits). Die Frau aus dem andern Thread ist auch aus freien Stücken zu dem Mann zurück gekehrt. Hat jene Frau nun mehr Spass am Sex als vor der Trennung? Mit Gewissheit: sicher nicht. Aber es scheint ihr nichts auszumachen, sie scheint gemerkt zu haben, dass dies halt der Kompromiss ist, den sie eingehen muss, um mit diesem Mann zusammen zu sein.
 

Benutzer136306 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich finde es bemerkenswert, dass du deine Freundin gezielt dahin manipulieren möchtest, dass sie Sexualpraktiken ausübt, die ihr zuwider sind.
Bedenke aber, dass dieser Schuss auch nach hinten losgehen kann. Denn es ist durchaus denkbar, dass sie sich solchen Mist nicht geben möchte.
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Was ich damit sagen möchte:
Ich möchte es in meinem Fall nicht auf eine Trennung ankommen lassen, aber mit der Gefahr zu spielen, dass sie etwas für mich tut, von dem sie selbst nicht komplett überzeugt ist, finde ich auch heute mit ein paar Tagen/Wochen Abstand nicht komplett verwerflich.

Moral ist Glückssache, das zeigt dieser Thread auch sehr deutlich, ich möchte deshalb gar nicht auf einer sittlichen Ebene mit dir argumentieren, sondern lieber Argumente bringen, für die du empfänglich bist, weil sie deinen Eigennutz betreffen: Ein halbherziger Blowjob wird immer das bleiben: halbherzig.
 

Benutzer142514 

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Ich finde es bemerkenswert, dass du deine Freundin gezielt dahin manipulieren möchtest, dass sie Sexualpraktiken ausübt, die ihr zuwider sind.
Bedenke aber, dass dieser Schuss auch nach hinten losgehen kann. Denn es ist durchaus denkbar, dass sie sich solchen Mist nicht geben möchte.
Das möchte ich nicht. Ich habe mir nur die Frage gestellt, wie verwerflich ein solches Vorgehen wäre, wenn sich auf lange Sicht nichts ändert. Natürlich habe ich die Hoffnung, dass ich den BJ irgendwann mal so erfahren/geniessen darf, wie viele (um nicht zu sagen "die meisten") Männer in den Genuss dieser Sex-Praktik kommen: selbstverständlich.

Aber es stimmt wohl schon, dass ich für mich entschlossen habe, dass ich nicht ohne BJ sterben möchte :zwinker:
Da habe ich natürlich Hoffnung, dass das irgendwie mal von selber kommt... aber wenn nach einem Jahr immer noch tote Hose herrscht? Diese Frage muss ich mir eben auch stellen.

Ein halbherziger Blowjob wird immer das bleiben: halbherzig.
Das weiss ich. Das gehört zum Kompromiss dazu und es schreckt mich nicht ab. Nur weil ich weiss, dass ich nie werde akzentfrei Spanisch sprechen können, hält es mich nicht davon ab, diese Sprache zu lernen, wenn dies mein Wunsch ist.
 

Benutzer162226 

Verbringt hier viel Zeit
Ich möchte es in meinem Fall nicht auf eine Trennung ankommen lassen, aber mit der Gefahr zu spielen, dass sie etwas für mich tut, von dem sie selbst nicht komplett überzeugt ist, finde ich auch heute mit ein paar Tagen/Wochen Abstand nicht komplett verwerflich.
Meine Freundin würde immer noch aus eigenem Antrieb an die Praktik herangehen (wenn auch mit ein paar "Argumenten" meinerseits).

Ich habe mir nur die Frage gestellt, wie verwerflich ein solches Vorgehen wäre, wenn sich auf lange Sicht nichts ändert.


C Crouchback verzichtet zwar auf die Moralkeule, von mir kommt sie trotzdem.
Ängst zu schüren, damit jemand gefügig ist, ist unter aller Sau. Es ist m.E. höchst verwerflich und sollte in einer gesunden Beziehung auf Augenhöhe nichts zu suchen haben.

Natürlich habe ich die Hoffnung, dass ich den BJ irgendwann mal so erfahren/geniessen darf, wie viele (um nicht zu sagen "die meisten") Männer in den Genuss dieser Sex-Praktik kommen: selbstverständlich.

Für mich ist es nicht selbstverständlich, einen Blowjob zu geben oder geleckt zu werden. Ersteres tue ich, weil es mir Spaß macht. Dinge, an deren Ausübung ich keinen Spaß empfinde, mache ich aber - ganz selbstverständlich - einfach nicht. Ich möchte Sex genießen und mich nicht zu irgendwas überwinden müssen. Und ich möchte auch ganz gewiss nicht, dass sich mein Partner zu irgendwas überwindet.
 

Benutzer136306 

Planet-Liebe Berühmtheit
Aber es stimmt wohl schon, dass ich für mich entschlossen habe, dass ich nicht ohne BJ sterben möchte :zwinker:
Da habe ich natürlich Hoffnung, dass das irgendwie mal von selber kommt... aber wenn nach einem Jahr immer noch tote Hose herrscht? Diese Frage muss ich mir eben auch stellen.

Dass du sehr, sehr, sehr gerne einen geblasen haben möchtest, wird am Thread überdeutlich. Die Frage ist nur: Rechtfertigt dieser Wunsch jedes Mittel, um ihn zu verwirklichen? Ich persönlich könnte es besser nachvollziehen, wenn du dir eine Affäre suchtest, um deine Wünsche auszuleben als wenn du deine Freundin mit einer Mischung aus Druck und Erpressung zu Sexpraktiken bringst, die sie - wie du weißt - nicht willst.

Das weiss ich. Das gehört zum Kompromiss dazu und es schreckt mich nicht ab. Nur weil ich weiss, dass ich nie werde akzentfrei Spanisch sprechen können, hält es mich nicht davon ab, diese Sprache zu lernen, wenn dies mein Wunsch ist.

Würde es dir den Genuss am Blowjob nicht nehmen (vielleicht auch im Rückblick), wenn du wüsstest, dass er nur das Resultat der geglückten Erpressung mit dem Beziehungsende war? Oder stört dich das nicht?
 

Benutzer122781 

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Auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob die hier beschriebene Beziehung nun in Zukunft in diesen "so wie es sein sollte"-Bahnen bleibt
vielleicht hättest du mal eingehender recherchieren sollen. dann wäre dir aufgefallen, dass der besagte ts mittlerweile lieber selbst hand anlegt anstatt mit seiner freundin zu schlafen. sieht also nicht nach bj-spaß en masse aus.

ich glaub ja nach wie vor, wenn deine freundin wüsste wie du tickst wärs mit der beziehung eh essig....
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
I
Wenn ich das Zitat von oben lese, dann ist das zwar sicher nicht die Methode, wie ich "ans Ziel" kommen möchte. Aber gleichzeitig scheint die Lösung doch eine gewisse Win-Win Situation ergeben zu haben. Die Frau hat ihren Mann, mit dem sie zusammen sein möchte, wieder an ihrer Seite. Dafür muss sie halt ab und zu Dinge tun, auf die sie persönlich gerne verzichten würde. Der Mann bekommt seine sexuellen Wünsche erfüllt, auch wenn der GV vielleicht nicht dermassen geil ist, wie er mit einer Frau wäre, die selber Lust auf GV hat... aber es ist immerhin GV.
Off-Topic:
Das finde ich ja eine dermaßen abstoßende Einstellung, dazu kann ich gar nichts sagen. Die Beziehung wäre mit Pauken udn Halleluja vorbei, wenn ich wüsste, dass er SO denkt. Da wäre jeder Funken Verliebtheit SOFORT tot.
Ich kann verbal gar nicht ausdrücken, wie entsetzlich ich diese Einstellung zu Beziehungen finde...

[doublepost=1487934608,1487934509][/doublepost]
Würde es dir den Genuss am Blowjob nicht nehmen (vielleicht auch im Rückblick), wenn du wüsstest, dass er nur das Resultat der geglückten Erpressung mit dem Beziehungsende war? Oder stört dich das nicht?

Off-Topic:
Dass ihn das nicht stört, habe ich jetzt schon mehrfach gelesen, und in dem Zitat aus dem andern Beitrag steht es sogar nochmal direkt drinnen. Hauptsache die sexuellen (oder welche auch immer Wünsche) werden erfüllt, ob es ihr jetzt Spaß macht oder nicht ist nicht die Frage.

[doublepost=1487934795][/doublepost]
Meine Freundin würde immer noch aus eigenem Antrieb an die Praktik herangehen (wenn auch mit ein paar "Argumenten" meinerseits).

Wenn man erpsresst wird, macht man niemals etwas aus freien Stücken.
Einfach nur niemals.

Das ist wie wenn die Russenmafia sagt, der wollte ganz von allein Schutzgeld zahlen, als sie ihm die Alternativen genannt haben... können sie ja nix dafür, dass er da aus freien Stücken gleich mal zahlt...
 
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