Sie, 18, kann nicht. (Behinderung, Psychologie... ich weiß nicht weiter)

Benutzer56180 

Verbringt hier viel Zeit
Tja, da sie ja nicht über ihr Problem reden will bzw. kann, wirst du wohl noch recht häufig in derartige Situationen kommen.
Was jetzt schwerer ist, als es klingt: Hör auf, über sowas noch stunden- oder tagelang zu grübeln und verhalte dich normal. Du hast ihr gesagt und gezeigt, dass es von deiner Seite aus nicht Absicht war. Mehr kannst du nicht machen.
Durch deine Unsicherheit verstärkst du ihre und das schaukelt sich dann auf.
 

Benutzer121176  (36)

Sorgt für Gesprächsstoff
Mal eine ganz andere Sache: Du hast geschrieben, dass deine Freundin vor ein paar Wochen/Monaten ziemlich spontan die Pille abgesetzt hätte. Und das obwohl sie doch so immense Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft hat. Dieses Verhalten macht mich ehrlich gesagt mehr als stutzig. Sie muss sich doch darüber im Klaren gewesen sein, dass sich dann das Risiko einer solchen Schwangerschaft erheblich erhöht. Ich meine, so wie du es schilderst, seid ihr beiden zusammen übervorsichtig, aber es könnte ja doch mal ganz plötzlich etwas passieren. Ein einziger Sehnsuchtstropfen würde dann schon ausreichen und könnte schwere Folgen haben! Wie passt das zusammen?
 
1 Woche(n) später

Benutzer122528 

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Hmmm, ich bewundere Deine Geduld und Ausdauer!

Die Idee mit der Traumatisierung war ja in diesem Thread schon mal aufgekommen ...
aufgrund des Verhaltens Deiner Freundin drängt sich mir der Verdacht eines sexuellen Mißbrauchs auf.
Ich könnte mir vorstellen, dass Dir diese Idee auch schon mal gekommen ist.

Wenn Deine Freundin schon mal reden würde, könnte ihr sicher auch geholfen werden, auch wenn es eine Zeit dauert.

Mach Dir nicht so viele Gedanken über das was passiert ist - deine Bedürfnisse kannst Du ja auch nicht dauernd unterdrücken. Ich meine: mach Dir keine Schuldgefühle!

Ich wünsche Dir noch viel Glück bei Deinem Vorhaben![DOUBLEPOST=1349026916,1349026821][/DOUBLEPOST]
Mal eine ganz andere Sache: Du hast geschrieben, dass deine Freundin vor ein paar Wochen/Monaten ziemlich spontan die Pille abgesetzt hätte. Und das obwohl sie doch so immense Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft hat. Dieses Verhalten macht mich ehrlich gesagt mehr als stutzig. Sie muss sich doch darüber im Klaren gewesen sein, dass sich dann das Risiko einer solchen Schwangerschaft erheblich erhöht. Ich meine, so wie du es schilderst, seid ihr beiden zusammen übervorsichtig, aber es könnte ja doch mal ganz plötzlich etwas passieren. Ein einziger Sehnsuchtstropfen würde dann schon ausreichen und könnte schwere Folgen haben! Wie passt das zusammen?

Anhand der Schildung würde ich davon nicht ausgehen, dass diese Gefahr besteht.
 

Benutzer113003 

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Jetzt hat sich das ganze wohl eh erledigt. Sie hat Schluss gemacht.

Ich würde gerade echt viel darum geben, zu wissen, wie ich das mit dem Abstand von ein paar Jahren sehen werde... :frown:
 

Benutzer122528 

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Jetzt hat sich das ganze wohl eh erledigt. Sie hat Schluss gemacht.

Ich würde gerade echt viel darum geben, zu wissen, wie ich das mit dem Abstand von ein paar Jahren sehen werde... :frown:

Das wird dir im Augenblick nicht gar so viel nützen - aber ich denke das war für Euch beide die beste Lösung.
Letzlich ist es ihr Problem, wenn Sie Berührungen nicht oder nur schlecht zulassen kann (sofern Sie es überhaupt als ein Problem ansieht), und nicht Dein Problem!

Nach einer gewissen Trauerzeit wirst Du Dich anderen, neuen und besseren Erfahrungen öffnen können.

Man muss eben nicht alles im Leben durchstehen - (hab' ich selbst auch mal gedacht) ...
 

Benutzer113003 

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Mir ist schon klar wer jetzt erstmal versuchen wird irgendwelche Mädels aufzureißen und Spaß zu haben.

Aber ich bin mir nicht wirklich sicher, ob das zumindest mittelfristig unsere Beziehung ersetzen wird.
 

Benutzer122528 

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Mir ist schon klar wer jetzt erstmal versuchen wird irgendwelche Mädels aufzureißen und Spaß zu haben.

Aber ich bin mir nicht wirklich sicher, ob das zumindest mittelfristig unsere Beziehung ersetzen wird.

Doch wird es ganz sicher - lass mal Gras drüber wachsen. Das heißt ja schließlich nicht, dass Du nie wieder eine Beziehung haben wirst!!!
 
6 Monat(e) später

Benutzer113003 

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Hm.
Ich habe keine Ahnung wo ich das sonst hinschreiben sollte, und da hier auch der Rest steht... kommt es eben hierhin. Ist auch teilweise recht zusammenhangslos.

In den letzten Wochen und Monaten sind drei Dinge mit mir passiert:
  1. Ich habe "Bitch" sein dürfen. Ich hatte mehrmals mit Mädchen die ich erst eine Stunde gesehen habe sexuellen Kontakt, es war immer eine gegenseitige Sache und alle Beteiligten glücklich damit.
  2. Ich habe mir endlich eingestehen können, bisexuell zu sein. Ich habe einen Mann geküsst und es wäre einmal fast zu Sex gekommen.
  3. Ich habe mich so verknallt wie noch nie in meinem Leben (nein, in keines "dieser" Mädchen)
Ich sehe die Beziehung mit der, um der es in diesem Thread eigentlich ging, mittlerweile recht kritisch. Auch deswegen, weil sie nach unserer Trennung praktisch jeden Kontakt abgebrochen hat (sie hat sogar ihren Facebook-Account gelöscht, obwohl sie ihn eigentlich brauchte um Kontakt mit Menschen aus dem Ausland zu halten), sich aktiv vor mir versteckt hat als wir beide zufällig auf der selben Veranstaltung waren und weil sie mich vor einem gemeinsamen guten Freund (und wahrscheinlich auch vor anderen Menschen) als sexuell unersättlich dargestellt hat.

Das hat mich ein Stück weit verbittert. Doch je mehr ich über diese Beziehung nachdenke, desto mehr wird mir klar, dass sie nie hat funktionieren können. Wie auch, wenn sie von Anfang an die Unwahrheit über ihre sexuellen Gefühle gesagt hat? Mir hätte ein Licht aufgehen müssen, nachdem ich oft merken musste dass ich sogar um einfache Küsse betteln musste. Auch wenn wir alleine waren, auch wenn von der Umgebung her sonst alles gepasst hat. Und spätestens nach dem Wochenende als klar wurde, dass sie noch auf gar keinen Fall bereit für Sex ist, hätte ich um unser beider Willen irgendwann mit ihr Schluss machen müssen.Viel zu verschieden waren unsere Erwartungen. Viel zu groß ihre (teilweise unbewusst) verurteilende Haltung gegen einen großen Teil der Sexualität. Obwohl sie eigentlich liberal erzogen wurde.

Vielleicht wollte sie ja wirklich eine romantische Beziehung mit mir haben. Ich weiß es nicht. Immerhin hat sie einige Wochen lang wirklich alles gemacht was sie konnte, um mich für so eine Beziehung zu gewinnen, bis ich mich für eine Beziehung mit ihr entschieden habe. Aber wahrscheinlich haben sich ihre Gefühle mir gegenüber irgendwann geändert. Hin zu einer mehr platonischen Beziehung. Im Nachhinein wird mir fast schlecht, wenn ich an die vielen kleinen Andeutungen denke, die signalisierten, dass sie vieles nur "mir zuliebe", aber nicht aus eigenem Herzen getan hat.

Ich muss mich immer wieder an unseren größten Streit erinnern. Es ging darum, dass ich sie mit einer Äußerung verletzt hatte, sie mir am Abend aber nichtsdestotrotz eine heile "Knutschwelt" vorgespielt hat und dann am nächsten Tag einen kleinen Vorfall zum Anlass genommen hat, mir vorzuwerfen, dass ich nicht gemerkt hatte, das alles nur gespielt war. Damals hat sie viele sehr verletzende Dinge zu mir gesagt, unter anderem, dass ich mir doch "eine andere" suchen soll, wenn ich unbedingt Sexualität möchte. Meine Entgegnung dass sie sich dann ja jemanden neues suchen kann, der wie sie asexuell ist hat sie damals glaube ich wachgerüttelt. Danach wurde der Streit zu einem produktiven (und wahrscheinlich dem offensten unserer Beziehung) Gespräch. Sie verprach mir, ehrlicher zu mir zu sein was Sexualität angeht (was sie nicht länger als ein paar Tage durchhielt). Sie sagte auch, dass sie auf keinen Fall asexuell sei. Das war ihr sehr wichtig zu betonen.

Sie hat mir nur selten das Gefühl gegeben, mich körperlich zu begehren. Damit habe ich auch jetzt noch Probleme. Trotz der sexuellen Kontakte in den letzten Monaten. Trotz meines objektiv guten Aussehens.

Ich weiß nicht, wie ich das alles so lange ausgehalten habe. Ich hätte es, wie schon gesagt, schon viel früher beenden sollen. Objektiv betrachtet war auch das was wir hatten nichts weiter als eine Teenager-Beziehung. Und wenn ich eins gelernt habe, ist es,dass man sexuelle Kompatibilität nicht erzwingen kann.Ich hoffe nur, dass sie sich mittlerweile auf die Psychotherapie einlassen kann und sich wirklich helfen lässt. Und sie nicht wegen dem blöden Abi abgebrochen hat.


Ich bin seit Wochen so heftig verknallt wie ich es noch nie zuvor in ein Mädchen war, mit dem ich nicht zusammen war. Ich glaube, ich habe stetigen, guten Erfolg bei ihr. Ich wünsche mir gerade nichts so sehr, als mit ihr zusammen zu sein.Doch eines wünsche ich mir fast genau so stark: dass ich in dieser Beziehung, sollte sie denn zustande kommen, der mit dem größten Schaden bin.

Und endlich nicht mehr über diese alte Beziehung nachdenken zu müssen wäre auch schön. Ob eine Aussprache helfen würde? Ich glaube nicht :/
 

Benutzer122528 

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Du hast viele - in meinen Augen gute - Erkenntnisse für Dich gewonnen.
Gratulation!

Du hast etwas daraus gelernt und wirst zukünftig genauer hinschauen und es früher beenden, wenn ihr nicht kompatibel seid (in welcher Hinsicht auch immer).
Gratulation!

Was mir aber dennoch auffällt ist, dass Du viel wertest ("das ich der mit dem größten Schaden bin").
Lass das doch einfach. Du hast keinen "Schaden" - Du hast etwas erlebt, Du hast was daraus gelernt, was Dir zukünftig helfen wird. Sieh es positiv! DAS passiert Dir nicht noch einmal.

Einfach abhaken!

Viele Grüße!
 
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