Sie 14, er 22. Was soll/muss/darf Vater dagegen tun?

Benutzer22818  (59)

Verbringt hier viel Zeit
Muss jetzt auch mal meinen Senf zu diesem Thema dazugeben. Hatte vor 2 Jahren auch das Problem mit meiner Tochter. Sie war, ohne dass ich das wusste mit einem wesentlich älteren jungen Mann zusammen. Damals war sie auch 14. Ich habe das zufällig rausgefunden, als ich mir mal ihre Chats durchgelesen habe (das verzeiht sie mir bis heute nicht). Hab dann auch Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt. Bin mit meinem Mann und mit meinem Ex-Mann zur Schule gefahren, hab sie dort abgeholt und mir die Handy Nummer von dem Typ geben lassen. Hab ihm dann eine sms geschrieben, dass ich unverzüglich mit ihm reden will. Ich hab damals voll die Panik geschoben und mir alles mögliche vorgestellt. Wir haben uns dann noch am selben Tag mit dem Typ getroffen und zwar auf neutralem Boden und ihn zur Rede gestellt. Ich glaube, dass war für ihn ein schlimmeres Verhör als bei der Polizei. Wir haben ihm dann nahegelegt, dass wir Treffen mit ihm und meiner Tochter akzeptieren, allerdings keinen Sex :grin: . Da er und meine Tochter im selben Verein sind und die das dann dort auch mitbekommen haben, gab es damals noch eine Menge Ärger mit dem Jugendvorstand. End vom Lied war, dass meine Tochter diese Beziehung von allein beendet hat, weil sie gemerkt hat, dass er wirklich nur auf das "eine" aus war. Sex ist nie gewesen (lt. Aussage meiner Tochter und ich glaube ihr das auch), dafür war die Beziehung auch zu kurz und wenn doch, wie hätte ich das verhindern können???
Heute seh ich das aus einem anderen Blickwinkel. Sie ist mittlerweile 16 und ich würde ihr viel mehr vertrauen. Natürlich ist es für Eltern nicht schön, wenn sie hören, dass das wohlbehütete Töchterchen eine Beziehung zu einem "älteren" Mann hat. Aber, wie kann man das verhindern?? Verbietet man es, verliert man evtl. das Vertrauen zu seinem Kind. Sie trifft sich aber weiterhin mit ihm. Ich handhabe das heute so, dass meine Tochter mit allem zu mir kommen kann und ich stehe ihr lieber mit Ratschlägen als mit Verboten zur Seite. Wenn Probleme auftreten, helfe ich so gut ich kann. Das schafft eine Vertrauensbasis zwischen Mutter und Tochter und das ist in dem Alter sehr wichtig. Vielleicht handhabt das Deine Exfrau genauso. Ich an Deiner Stelle würde mich mal lieber mit Deiner Ex zusammensetzen und mit ihr mal in Ruhe über diese Situation sprechen, anstatt den jungen Mann von vornherein zu verurteilen. Und hab mal ein wenig Vertrauen zu Deiner Tochter. Ich musste das auch erst lernen.
 

Benutzer68557  (30)

Sehr bekannt hier
Redakteur
Das glaub ich Dir, weil sonst würdest Du nicht so einen Schwachsinn schreiben:



Es wurde hier mehrfach die gesetzliche Lage gepostet.
Davon abgesehen ist eine Beziehung sowieso nicht verboten, sondern der Sex

Ich möchte mich ja nur ungerne über einen Administratoren stellen, aber "Liebe machen" fängt beim Küssen an (vllt sogar noch früher?).
Somit ist das Küssen gesetzlich verboten. Wenn der Wunsch immernoch besteht werde ich mit den Paragraphen heute Abend sagen lassen.
 

Benutzer53832 

Benutzer gesperrt
Ich möchte mich ja nur ungerne über einen Administratoren stellen, aber "Liebe machen" fängt beim Küssen an (vllt sogar noch früher?).
Somit ist das Küssen gesetzlich verboten. Wenn der Wunsch immernoch besteht werde ich mit den Paragraphen heute Abend sagen lassen.

Kann man sonen offensichtlichen Mist der andere User nur verunsichert nicht einfach löschen?
 

Benutzer13901  (45)

Grillkünstler
Ich möchte mich ja nur ungerne über einen Administratoren stellen, aber "Liebe machen" fängt beim Küssen an (vllt sogar noch früher?).
Somit ist das Küssen gesetzlich verboten. Wenn der Wunsch immernoch besteht werde ich mit den Paragraphen heute Abend sagen lassen.

Danke du hast mir den Tag gerettet endlich hatte ich was zu lachen :kopfwand_alt: :kopfsch_alt: :rolleyes_alt: :blablabla :rolleyes: :smile: :smile:
 

Benutzer13521  (39)

Verbringt hier viel Zeit
Danke du hast mir den Tag gerettet endlich hatte ich was zu lachen :kopfwand_alt: :kopfsch_alt: :rolleyes_alt: :blablabla :rolleyes: :smile: :smile:
Off-Topic:
Aber die Frage stellt sich mir schon, wo sexuelle Handlungen anfangen. Wikipedia gibt keine Auskunft, und meint nur es würde objektiv beurteilt. Aber wo fängt es denn objektiv an? Beim Fummeln? In die Hose greifen? Oralverkehr? Interessieren würde mich das schon.
 

Benutzer53832 

Benutzer gesperrt
Off-Topic:
Aber die Frage stellt sich mir schon, wo sexuelle Handlungen anfangen. Wikipedia gibt keine Auskunft, und meint nur es würde objektiv beurteilt. Aber wo fängt es denn objektiv an? Beim Fummeln? In die Hose greifen? Oralverkehr? Interessieren würde mich das schon.

Sexuelle Handlungen.
Handlungen generell sind Tun oder Unterlassen, in diesem speziellen Fall sind es willensgetragene Körperbewegungen, also keine Reflexe oder vergleichbares.

Sexuell ist eine solche Handlung, sobald sie unmittelbar - entscheidend ist das äußere Erscheinungsbild - die Sexualorgane zumindest eines Beteiligten umfasst.
Die Zielrichtung der Handlung ist dabei unwichtig. Es zählt das Resultat.

Küssen --> keine sexuelle Handlung
Oberschenkel anfasse ---> keine sexuelle Handlung
Weibliche Brust begrapschen ---> sexuelle Handlung
Hintern begrapschen ---> grenzwertig, eher nein als ja. Kommt im Endeffekt uf die genaue Ausführung an.
 

Benutzer2191 

Teammitglied im Ruhestand
Ich möchte mich ja nur ungerne über einen Administratoren stellen, aber "Liebe machen" fängt beim Küssen an (vllt sogar noch früher?).
Somit ist das Küssen gesetzlich verboten. Wenn der Wunsch immernoch besteht werde ich mit den Paragraphen heute Abend sagen lassen.
§182 StGB, bzw. einfach diesen Thread hier komplett lesen.
Solange die ältere Person nicht "die fehlende Fähigkeit des Opfers zur sexuellen Selbstbestimmung ausnutzt" (Zitat § 182 Abs. 2), sind sexuelle Handlungen (!) ab 14 Jahren erlaubt.

Bitte informiere Dich richtig, bevor Du versuchst anderen die gesetzliche Lage zu diktieren.
 

Benutzer68557  (30)

Sehr bekannt hier
Redakteur
Um mein StGB zu "zitieren":

§182: Wr ein Mädchen unter 16 Jahren dazu verführt, mit ihm den Beischlaf zu vollziehen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.
Die Tat wird nur auf Antrag verfolgt. Die Verflgung der Tat ist ausgeschlossen, wenn der Täter die Verführte geheiratet hat.
usw das kleingedruckte....

Nochmal zum Nachlesen (ist auch aktueller, mein StGB ist ein altes von meinem Papa, glaube das mit "einem Jahr" stimmt nicht mehr):
http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__182.html

Ich lass mich doch nicht für blöd verkaufen, alle mal einatmen bevor sie jetzt posten, ok?
Ich hab mir das nicht ausgedacht (bevor ich den "Beweis" hatte), sondern hab "Papi" gefragt und Papi hat Ahnung, so wie die anderen Juristen hier, i.O.?
 

Benutzer2191 

Teammitglied im Ruhestand
Um mein StGB zu "zitieren":

§182: Wr ein Mädchen unter 16 Jahren dazu verführt, mit ihm den Beischlaf zu vollziehen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.
Die Tat wird nur auf Antrag verfolgt. Die Verflgung der Tat ist ausgeschlossen, wenn der Täter die Verführte geheiratet hat.
usw das kleingedruckte....

Nochmal zum Nachlesen (ist auch aktueller, mein StGB ist ein altes von meinem Papa, glaube das mit "einem Jahr" stimmt nicht mehr):
http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__182.html
Das steht nicht auf der von Dir verlinkten Seite. Da steht:

(2) Eine Person über einundzwanzig Jahre, die eine Person unter sechzehn Jahren dadurch mißbraucht, daß sie

1. sexuelle Handlungen an ihr vornimmt oder an sich von ihr vornehmen läßt oder

2. diese dazu bestimmt, sexuelle Handlungen an einem Dritten vorzunehmen oder von einem Dritten an sich vornehmen zu lassen,

und dabei die fehlende Fähigkeit des Opfers zur sexuellen Selbstbestimmung ausnutzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Und ich hoffe mal ganz stark, dass Dein Vater nicht Jurist ist und Dir das gesagt hat
 

Benutzer68557  (30)

Sehr bekannt hier
Redakteur
Das steht nicht auf der von Dir verlinkten Seite. Da steht:



Und ich hoffe mal ganz stark, dass Dein Vater nicht Jurist ist und Dir das gesagt hat

Doch das ist er. Nicht irgendein Jurist.
Und wenn ein Vater es so will lässt es sich schnell so drehen, einem Staatsanwalt (Richter ist was anderes) klar zu machen, dass die eigene Tochter noch gar nicht reif genug ist sich in der Hinsicht einzuschätzen usw.
 

Benutzer37900 

Teammitglied im Ruhestand
Doch das ist er. Nicht irgendein Jurist.
Und wenn ein Vater es so will lässt es sich schnell so drehen, einem Staatsanwalt (Richter ist was anderes) klar zu machen, dass die eigene Tochter noch gar nicht reif genug ist sich in der Hinsicht einzuschätzen usw.

Sorry, aber ich glaube dir nicht, dass dein Vater dir so einen Mist erzählt. Wahrscheinlich erzählt er es dir richtig und du hörst es nur so, wie du es hören willst. Aber was du hier schreibst, ist nicht die Rechtssprechung. Und ich weiß wenigstens wovon ich rede!
 

Benutzer10736 

Benutzer gesperrt
Um mein StGB zu "zitieren":

§182: Wr ein Mädchen unter 16 Jahren dazu verführt, mit ihm den Beischlaf zu vollziehen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.
Die Tat wird nur auf Antrag verfolgt. Die Verflgung der Tat ist ausgeschlossen, wenn der Täter die Verführte geheiratet hat.
usw das kleingedruckte....
Dir ist schon klar, daß du da gerade eine alte Fassung des StGB zitiert hast und daß es diesen Paragraphen so gar nicht mehr gibt? :-p :-D
 

Benutzer2191 

Teammitglied im Ruhestand
Doch das ist er. Nicht irgendein Jurist.
Ich merks schon, ein ganz besonderer Jurist :engel:

Und wenn ein Vater es so will lässt es sich schnell so drehen, einem Staatsanwalt (Richter ist was anderes) klar zu machen, dass die eigene Tochter noch gar nicht reif genug ist sich in der Hinsicht einzuschätzen usw.
Entweder bist Du zu stur um zuzugeben, dass Du unrecht hast oder ... nun gut, lassen wir das :kopfschue
Der Staatsanwalt stellt übrigens nicht die Reife der Person fest, bzw. interessiert das rechtlich nicht die Bohne, ob der Staatsanwalt meint, dass sie nicht reif genug war (ebensowenig wie die Einschätzung des Vaters)
 

Benutzer10736 

Benutzer gesperrt
Das ist mir klar. 41. Auflage. Dazu habe ich ja den Link dazugepostet.
Ja, aber warum hast du dann bitte den völlig falschen Text abgetippt?! Da haben sich ja nicht nur ein, zwei Wörter geändert, sondern der Inhalt ist ein völlig anderer. Was sollte das bringen? :confused_alt:
 

Benutzer63857  (57)

Sehr bekannt hier
Ja also ich denke, die ganze Diskusion kann dann wohl abgehakt werden.
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(Auszug/Auszüge)

4. Gemeinsame elterliche Sorge

§ 1627 BGB besagt, dass die Eltern die elterliche Sorge in eigener Verantwortung und im gegenseitigen Einvernehmen zum Wohle des Kindes auszuüben haben. Das bedeutet Folgendes:

* Zunächst wird damit der Grundentscheidung unserer Verfassung Rechnung getragen, die in Artikel 6 Absatz 2 des Grundgesetzes festgelegt hat: "Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die ihnen zuvörderst obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft."
* Bei Pflege und Erziehung ihrer Kinder besitzen die Eltern zunächst einmal Vorrang gegenüber allen anderen Erziehungsträgern und somit auch ein diesbezügliches Abwehrrecht (Einschränkungen bestehen allerdings durch die Schulpflicht, das Strafrecht und die Jugendschutzgesetze).
* Jede andere Regelung (insbesondere ein staatlicher Vorrang bei der Erziehung) wäre nicht verfassungsgemäß (vgl. "natürliches Recht").
* Dennoch bleiben Pflege und Erziehung der Kinder den Eltern nicht nach ihrem Belieben völlig frei überlassen, sondern sie haben sich dabei am Wohl ihrer Kinder zu orientieren. Um dies zu gewährleisten, sind die hierfür vorgesehenen staatlichen Organe (d.h. vor allem Jugendamt und Familiengericht) berechtigt wie verpflichtet, das elterliche Verhalten zu überwachen und erforderlichenfalls die Pflege und Erziehung der Kinder sicherzustellen (sog. "staatliches Wächteramt").

Ausnahmen bei sog. nichtehelichen Kindern

§ 1627 BGB schreibt zwar vor, dass die Eltern die elterliche Sorge "in gegenseitigem Einvernehmen" auszuüben haben und bei Meinungsverschiedenheiten versuchen müssen, sich zu einigen. Dies gilt jedoch nur für eheliche Kinder. Denn aus § 1626 a BGB ergibt sich, dass dies für Kinder, deren Eltern bei ihrer Geburt nicht miteinander verheiratet sind (sog. "nichteheliche Kinder"), nur gilt, wenn entweder

* die Eltern später (irgendwann) doch einander heiraten oder
* beide Eltern unter Beachtung der Vorschriften der §§ 1626 b bis 1626 e BGB (irgendwann) eine sog. "Sorge-Erklärung" abgeben, d.h.: beide vor einem Notar oder einem Jugendamt (und zwar ohne "wenn und aber") erklären, dass sie die elterliche Sorge gemeinsam übernehmen wollen. 4)

Ist keine dieser beiden Alternativen erfüllt, sind Mütter "nichtehelicher Kinder" Alleininhaber der elterlichen Sorge.

Die Väter dieser Kinder sind somit darauf angewiesen, dass die Mütter zur Abgabe einer gemeinsamen "Sorge-Erklärung" bereit sind. Ansonsten besitzen diese Väter keine elterliche Sorge und haben auch keine Chance, an dieser beteiligt zu werden. Das gilt selbst dann, wenn sie vor Gericht nachweisen könnten, dass es für ihr Kind die bessere Alternative wäre, wenn beide Eltern die elterliche Sorge ausüben würden.

Gemeinsame elterliche Sorge besitzen somit folgende Eltern:

* miteinander verheiratete Eltern,
* unverheiratete Eltern, die eine wirksame Sorge-Erklärung (siehe dazu oben) abgegeben haben.

Ein Zusammenleben der Eltern oder des Kindes mit seinen Eltern ist dabei - jeweils - nicht erforderlich. Die gemeinsame elterliche Sorge bleibt also auch in folgenden Fällen bestehen:

* Getrenntleben der Eltern,
* Scheidung der Eltern (diese Rechtslage besteht aber erst seit 1.7.1998),
* Kind lebt bei Verwandten, Bekannten, Pflege-Eltern,
* Kind lebt im Heim.

In diesen Fällen üben allerdings die Personen, die mit dem Kind zusammenleben, die sog "Alltagssorge" alleine aus (siehe dazu unter 5.).


5. Alltagssorge

Wenn gemeinsam sorgeberechtigte Eltern (siehe dazu unter 4.) nicht nur vorübergehend getrennt leben oder geschieden sind, bleibt seit 1.7.1998 ihre gemeinsame elterliche Sorge bestehen. Aus Praktikabilitätsgründen schreibt § 1687 Absatz 1 BGB seitdem gegenseitiges Einvernehmen der Eltern (siehe dazu unter 4.) dann aber nur noch bei Angelegenheiten vor, deren Regelung für das Kind von erheblicher Bedeutung ist. Ansonsten hat der Elternteil, bei dem sich das Kind rechtmäßig (d.h.: mit Einwilligung des anderen Elternteils oder aufgrund gerichtlicher Entscheidung) gewöhnlich aufhält, die alleinige sog. "Alltagssorge". Das bedeutet Folgendes:
In Angelegenheiten des täglichen Lebens, die häufig vorkommen und keine schwer abzuändernden Auswirkungen auf die Entwicklung des Kindes haben, hat der allein betreuende Elternteil die alleinige Sorgebefugnis einschließlich der diesbezüglichen gesetzlichen Vertretung.

Beispiele:

* Organisation des täglichen Lebens des Kindes inkl. Freizeitgestaltung und Hausaufgaben, insbesondere Betreuungs- und Erziehungsfragen einschließlich der alltäglichen Entscheidungen im Bereich der schulischen oder beruflichen Ausbildung (wie Nachhilfeunterricht, Teilnahme an schulischen Veranstaltungen etc.);
* Freizeitgestaltung samt Urlaubsfahrten sowie Beitritt in Sport- und andere Vereine;
* Anschaffung von Spielzeug (inkl. Audio-, Video-, PC-Zubehör) und Kleidung;
* Kontakte mit Verwandten, Freunden, Nachbarn etc.;
* Einzahlungen und Abhebungen von Sparbüchern;
* medizinische Behandlungen (mit Ausnahme von Operationen, Zahnregulierungen);
* Verwaltung des Arbeitsverdienstes des Kindes

Bei der Ausübung der "Alltagssorge" hat der betreffende Elternteil alles zu unterlassen, was das Verhältnis des Kindes zum anderen Elternteil beeinträchtigt oder die Erziehung erschwert (§ 1687 Absatz 1 Satz 4 BGB). Bei Verstößen hiergegen kann das Familiengericht diese Befugnis auf Antrag eines Elternteils oder (bei entsprechender Kenntnis - z.B. durch das Jugendamt) von Amts wegen einschränken oder ausschließen, wenn dies zum Kindeswohl erforderlich ist (§ 1687 Absatz 2 BGB).

Alleinentscheidungsrecht in Eil- und Not-Fällen

Bei Gefahr im Verzug (z.B. bei Unfällen, Blinddarmdurchbruch o.ä.) ist der betreuende Elternteil seit 1.7.1998 gemäß § 1687 Absatz 1 Satz 5 BGB nun ausdrücklich berechtigt, alle Rechtshandlungen allein vorzunehmen, die zum Kindeswohl notwendig sind, wovon allerdings der andere Elternteil unverzüglich (d.h. gemäß § 121 Absatz 1 BGB: "ohne schuldhaftes Zögern") unterrichtet werden muss.

QUELLE

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Die unter "4." genannte "Gemeinsame elterliche Sorge" ist in meinem Falle zwar gegeben, aber sie wird durch "5." ausgehebelt. Um es genauer zu sagen. Meine Ex-Frau und ich haben zwar ein gemeinsames Sorgerecht aber jeder hat die Altagssorge für das Kind, das beim jeweiligen Elternteil lebt.


Damit bin ich raus aus der Sache. Jedenfalls, bis sich meine Befürchtungen bewahrheiten, dann darf ich meinen Arsch hinhalten und mich fragen lassen, warum ich nichts unternommen habe? Zur Zeit bestünde mein Unternehmungsvermögen jedoch nur darin, meine Sorgen einem Anwalt vorzutragen und diesen zu bitten, ein geeignettes Verfahren vor dem Familiengericht zur erwirken. Sollte eines möglich sein, so würde dies sicher eine nicht unerhebliche Zeit benötigen, ehe es zu einer Verhandlung käme. Bis dahin kann eh alles zu spät sein. Eine "Gefahr in verzug", ist ja scheinbar nicht zu ersehen. Daher gäbe es auch keine Beschleunigung zu einer Verhandlung.

Das lässt mich zwar nicht wirklich ruhiger schlafen aber nun ist devinitiv geklärt, dass ich mich zurücklehnen muss und abwarten muss, bis mir jemand seinen Fuss sowas von weit in den Arsch tritt, dass ich an seinen Fussnägeln kauen kann.

Auf der andere Seite jedoch zeigt mir das ganz deutlich, dass ich vor ein paar Jahren die absolut richtige Entscheidung getroffen habe. Denn ich habe ausgeschlossen, dass es jemals wieder noch weitere Kinder von mir geben wird, die in eine Lage geraten könnten, in der ich ihnen nicht helfen kann, da mir dazu die Hände gebunden sind. :zwinker: Es lebe die Vasektomie!
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Benutzer68680  (37)

kurz vor Sperre
Nun,

ich würde dem Freund von deiner Tochter mal ordentlich auf den Leim gehen, denn der Altersunterschied ist schon gewaltig.

Des weiteren, denke ich - dass Sie mit 14 sicherlich noch nicht weiss, was Sie genau will. Wenn es Ihr "erster" Freund ist, mit dem das Geplänkel schon länger geht, würd ich mir nicht so viele Sorgen machen, da es meistens nur ein kurzes Schwärmen ist und die Sache nach einer Zeit wieder gegessen ist.

Man merkt nach der Zeit, dass die Interessen der beiden warscheinlich zu Weit auseinander liegen.

Ich meine 2 oder 3 Jahre sind noch Okay, aber bei 8 Jahren hört der Spaß doch auf.

Nimm dir den Freund mal zur Brust und finde mal mehr über Ihn heraus, bei "anblick" des Vaters, geht den meisten Leuten doch der Hintern auf Grundeis ;-)

Ich weiss noch, meine Freundin war 2 Jahre jünger... waren auch über 4 Jahre zusammen. Als mich der Vater das erste mal zur Seite nahm, mann - ich war klatsch-Nass :engel:

Ich wünsche Dir viel Glück! :cool1:

Da fällt mir gerade noch ein:

§182 StGB wurde der Part: Verführung Minderjähriger geändert. ( GV mit unter 16 jährigen ) Den gibt es nich mehr.
Es wird jetzt gleichgestellt mit sexuellem Missbrauch und wird dementsprechend auch so gewertet.

§ 182 StGB Sexueller Missbrauch von Jugendlichen (neuer § / ehemals Verführung Minderjähriger)

(1) Eine Person über achtzehn Jahre, die eine Person unter sechzehn Jahren dadurch missbraucht, dass sie

1. unter Ausnutzung einer Zwangslage oder gegen Entgelt sexuelle Handlungen an ihr vornimmt oder an sich von ihr vornehmen lässt oder

2. diese unter Ausnutzung einer Zwangslage dazu bestimmt, sexuelle Handlungen an einem Dritten vorzunehmen oder von einem Dritten an sich vornehmen zu lassen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Eine Person über einundzwanzig Jahre, die eine Person unter sechzehn Jahren dadurch missbraucht, dass sie1. sexuelle Handlungen an ihr vornimmt oder an sich von ihr vornehmen lässt oder2. diese dazu bestimmt, sexuelle Handlungen an einem Dritten vorzunehmen oder von einem Dritten an sich vornehmen zu lassen, und dabei die fehlende Fähigkeit des Opfers zur sexuellen Selbstbestimmung ausnutzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(3) In den Fällen des Absatzes 2 wird die Tat nur auf Antrag verfolgt, es sei denn, dass die Strafverfolgungsbehörde wegen des besonderen öffentlichen Interesses an der Strafverfolgung ein Einschreiten von Amts wegen Für geboten hält.

(4) In den Fällen der Absätze 1 uns 2 kann das Gericht von Strafe nach diesen Vorschriften absehen, wenn bei Berücksichtigung des Verhaltens der Person, gegen die sich die Tat richtet, das Unrecht der Tat gering ist.

Besten Gruß
ein stetiger befürworter der Gesetze :zwinker:

FMIweb
 

Benutzer53832 

Benutzer gesperrt
§182 StGB wurde der Part: Verführung Minderjähriger geändert. ( GV mit unter 16 jährigen ) Den gibt es nich mehr.
Es wird jetzt gleichgestellt mit sexuellem Missbrauch und wird dementsprechend auch so gewertet.

Jetzt geht das schonwieder los..... :wuerg: :flennen: :kopfschue

Mir ist ja klar, daß es nicht jedem möglich ist, einen Strafrechtskommentra zur Hilfe zu ziehen, oder Gesetzestexte einfach nur richtig zu lesen.
Aber es sollte doch wohl möglich sein, etwas von diesem Thread zu lesen, bevor man sich äußert.
Gerade die völlig falsche Interpretation von Gesetzestexten schaffft viel Unsicherheit bei Menschen die unsicher mit der Rechtslage sind.

Und vielleicht werden genau deshalb Menschen wie die Tochter vom Threadstrter unglücklich gemacht.

@ PC-Junky: Da muß man eigentlich gar nicht mehr viel zu sagen. Du bist da sowas von Versessenrechthaberisch und ich weiß nicht, was da noch hinter steckt.
Nimm Dir doch einfach mal ein Beispiel an Wassernixe.

Und zu dem gesamten Textkram den Du Dir ausm BGB herausgesucht hast...
Da ist die ganze Zeit von Kindern die Rede.
Begreif es doch endlich, Deine Tochter ist kein Kind mehr. Sie ist Jugendlich.
Mal davon abgesehen, passt der Zusammenhang aus dem Du die Aszüge gerissen hast hier überhaupt nicht.
 

Benutzer13901  (45)

Grillkünstler
Lieber TS das einzige Verfahren das du anstrengen könntest wäre wohl das alleinige Sorgerecht aber selsbt ein solches Verfahren dürfte bei dir null Aussicht auf Erfolg haben, da erstens deine Tochter 14+ ist und damit gefragt wird bei welchem elternteil sie bleiben möchte und zweitens in der Person deiner Exfrau wohl kaum schwerwiegende Gründe für einen Entzug des Sorgerechts vorliegen.
Also sei deiner Tochter ein Freund zu dem sie jederzeit kommen und über ihre Probleme reden kann anstatt mit Scheuklappen durch das Leben zu gehen und alles nur schwarz und weiß zu sehen
 
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