Sich sexuell das holen, was man braucht

Benutzer161822  (24)

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Hi,
Sex soll ja gefallen, befriedigen und einem das geben, was man braucht.
Mein Freund möchte in letzter Zeit seine zwei Vorlieben (Fetische), die mir wenig bringen (die ich ihm zuliebe aber mitmache) andauernd ausleben.
Wie viel sollte man dem Partner eurer Meinung nach entgegen kommen, wenn er sich Dinge im Bett wünscht? Wie läuft das bei euch mit dem Geben und Nehmen? Ausgeglichen?
 

Benutzer159670  (36)

Verbringt hier viel Zeit
Ich sehe Sex nicht als Tauschhandel und es käme für mich nie in Frage, etwas zu tun, das mir absolut gar nichts gibt; gelebte Sexualität ist für mich eine hohe Form der Interaktion und kein sich-zur-Verfügung-Stellen für die Befriedigung eines anderen.

Mit Menschen, mit denen es sexuell nicht passt, ging ich daher nie Beziehungen ein.
 
L

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Gast
Zuerst mal eine "Gegen"frage: wie weit sind denn seine Fetische von Deinen Vorstellungen/Wünschen zu/beim Sex entfernt? Ließe sich da irgendetwas daraus "zusammen"stellen (ich kann es jetzt nicht besser ausdrücken), was Euch beide befriedigt?
Und natürlich die Gretchenfrage: weiß er (von Dir), dass das jetzt alles nicht (mehr) so prickelnd für Dich ist?
 
G

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Gast
Ja, wie schon erwähnt ist Sex kein Tauschhandel.

Ich verlange nichts für das was ich mache. Das mache ich nämlich gerne. Ich würde Dinge, die mir nicht Spaß machen auch nicht einfach so zum Gefallen machen.

Mich persönlich macht es aber auch an, wenn er durch Dinge die ich mache, sehr erregt wird. Davon have ich ja auch was.

Für mich muss Sex insgesamt Spaß machen und nicht ausgeglichen sein, das sollte nur das Verlangen sein.
 

Benutzer15049  (35)

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Das käme bei mir denke ich ganz stark drauf an um welchen Fetisch es sich handelt. Kann ich damit damit lediglich nichts anfangen ist es ok, solange ich auch auf meine Kosten komme und es nich groß stört: Wenn mein Kerl zB wahnsinnig auf Strümpfe stehen würde....kein Problem.
Wenn er jetzt ständig Analsex haben wollen würde und total drauf fixiert wäre, würde mich das doch sehr nerven, selbst wenn ich es im Grunde auch mag.
Dann hatte ich aber zB. mal ne Affäre mit einem Looner. DAS ging mir irgendwann tierisch auf den Keks, weil dieser ständige Gummigeruch und das Quietschen der Ballons mich echt gestört hat und überhaupt kein Feeling mehr für mich aufkam.

Wenn er ohne Fetisch-Befriedigung garnicht mehr könnte, würde mich das auch stören, weil ich dann nicht das Gefühl hätte, dass es beim Sex mit mir wirklich um Sex mit mir geht, sondern allein um X (hier beliebigen Fetisch einfügen).
 
G

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Gast
Hmm, ich hätte nicht so Lust drauf sexuell etwas zu tun, was meiner Partnerin gar nix bringt. Ich finde das schon etwas egoistisch von ihm. Um was für Fetische handelt es sich denn ?
 

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Die Hauptsache ist doch, dass du Spaß an dem hast, was du tust. Entweder weil du es genießt, ihm eine Freude zu machen, oder weil es dich selbst anturnt.

Wenn das nicht mehr gegeben ist, und obendrein das Gefühl aufkommt, es komme nur auf seinen Spaß an, dann stimmt was nicht, und dann sollte man drüber reden und es ändern. Wenn du ihm hingegen seine Fetische leicht erfüllen kannst, ohne deshalb selbst in deiner Lust eingeschränkt zu sein: Warum nicht?
 

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
Wie viel sollte man dem Partner eurer Meinung nach entgegen kommen, wenn er sich Dinge im Bett wünscht?
gar nicht.ich praktiziere nur das,was ich selbst wirklich will und worauf ich stehe.reizt mich etwas also gar nicht,mach ichs nicht-warum sollte ich auch?!
solche probleme tauchen bei mir auch darum erst gar nicht auf,weil ich nur sehr gut zu mir passende sexpartner habe.und sollte mal ein wunsch aufkommen,den ich einem mann nicht erfüllen möchte,kann er das mit mir eben nicht erleben,wohl aber mit anderen (bin nicht monogam).
Wie läuft das bei euch mit dem Geben und Nehmen? Ausgeglichen?
so denke ich gar nicht,diese sichtweise in bezug auf sex ist mir fremd.ich hab wie gesagt super zu mir passende sexpartner und da bleiben wie gesagt idR keinerlei wünsche offen.beide machen sexuell halt nur,worauf sie in dem moment selber lust haben und gut ist.ich kann mich nicht beklagen und kriege auch keine klagen zu hören.da muss also gar nix ausgeglichen sein-zb kann er mich gern länger lecken,wenn ich da grad auch lust drauf habe;das heißt aber nicht,dass ich ihm dann auch automatisch einen blase,nö.

ich zweifel ehrlich gesagt auch stark daran,dass jemand,der partnern zuliebe etwas macht,auf das er (egal ob generell oder nur momentan) selbst so gar keine lust hat,ein gutes selbstwertgefühl besitzt...denn mMn wäre man sich ansonsten für solche aktionen zu schade.
 

Benutzer36879 

Benutzer gesperrt
Off-Topic:
Deshalb fand ich's immer gut, wenn keiner der beiden einen seltsamen Fetisch hat, den nur wenige teilen. Erspart viel Stress und man muss dann auch nicht in der Hinsicht kompatibel sein, ist doch auch so schon schwer genug, kompatibel in alltäglichen Dingen zu sein, da macht die Kompatibilität im Bett alles nur unnötig komplizierter.
 

Benutzer140332  (33)

Planet-Liebe ist Startseite
Och, ich sehe das nicht zu streng, wie Andere hier.

Ich fick auch schon mal in der Löffelchen- oder in der Missionarsstelllung , obwohl dir mir gar nichts geben - mein Mann sie aber klasse findet. Und wenn er einen Fetisch hätte, mit dem ich leben könnte, dann würde ich es auch ihm zuliebe tun. Mich macht das geil, was ihn geil macht.

Ich finde Egoismus im Bett zwingend notwendig für meine Art des Sexes. Und ich komme auf meine Kosten, wenn er auf seine kommt. Wenn er mich in Missionar ficken will, dann tut er es - wenn es mir reicht, gebe ich ihm das schon zu verstehen.
Aber es ganz zu lassen, bloß weil ich dabei kaum was spüre? Warum? Muss ich nur Dinge tun, bei denen ich wie Schmitz' Katze abgehe?

Nö, ich tue auch mal Dinge für meinen Partner. Und wenn ich zu müde für einen Blowjob bin, er aber gerne einen hätte, dann raffe ich mich eben auf. Finde ich persönlich nicht tragisch, auch mal etwas für den Partner zu machen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
Und wenn ich zu müde für einen Blowjob bin, er aber gerne einen hätte, dann raffe ich mich eben auf.
das würde ich nicht tun - wenn ich müde bin geht da garnix mehr bei mir, da werd ich eher pissig und fühl mich belästigt - aber ansonsten kann ich dir absolut zustimmen.
ich sehe garkein problem darin, auch mal seinen wünschen nachzugehen wenn das jetzt nicht grade das gewesen wäre was ich mir gewünscht hätte. umgekehrt genauso: gv gibt ihm garnicht so viel, aber wenn ich das möchte macht er das auch gerne.

tatsächlich bin ich mal eine zeit lang dem irrtum erlegen und dachte "da ihm gv so wenig gibt lassen wir das halt" - hu, da war er aber pissig nach ner weile :grin: er fand das richtig, richtig scheisse, dass ich mich da so zurückgenommen habe.

ist eben alles ein geben und nehmen, und solange nichts wirklich abstoßend für mich ist (wie es bei kv oder ns-spielchen wäre) bin ich gerne bereit, auf seine wünsche einzugehen - so, wie er es auch bei mir macht.
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
In sehr altmodischen (und frommen) Ehe-Ratgebern habe ich das schon gelesen, dass sich die Frau halt dem Mann zu Liebe aufopfern soll, wenn er Sex von ihr verlangt, und sie ist müde. Natürlich nur die Frau.... Auch ging es sicher nicht um Spezialitäten. Aber das Problem stellt sich kaum andern.

Das Ideal finde ich wenn man in die Liebe neugierig ist, und sich auf Neues einlässt. Wenn man den Partner oder die Partnerin kenn weiss man mit der Zeit wie man das macht. Nicht durch Überredung.
Ich habe bei meiner Partnerin z.B. eine leicht dominante Ader entdeckt, und kommte aus ihr selber den Wunsch heraus kitzeln für Sachen die sie vorher gar nicht kannte und dann für absurd hielt.
 

Benutzer161012 

Verbringt hier viel Zeit
Nur das mitzumachen, was einem selbst etwas bringt, finde ich in einer Beziehung egoistisch. Wenn ich merke, wie sehr meine Partnerin etwas mag, dann tu ich das auch. Logisch gibt es Grenzen, aber angenommen es sind keine ganz absonderlichen und (für mich) widerlichen Praktiken, dann erfreue ich mich an ihrer Reaktion, ihrer Erregung. Und wenn ich es nicht sonderlich mag, dann mache ich es halt nur ab und zu. Dafür erwarte ich dann ihr entsprechendes Verständnis.
Komplett einseitig sollte sich ein Fetisch nicht auswirken. Ich habe ja auch mal einen Wunsch, der ihr wiederum nicht so viel bringt...
 

Benutzer142337  (46)

Verbringt hier viel Zeit
Wir reden sehr offen über alles und probieren in der Regel auch alles aus. Das ist auch wichtig, damit kein Frust entsteht...
Natürlich gibt es dinge, die man überhaupt nicht möchte oder eben welche, die man mitmacht. Aber bei uns ist es sehr ausgeglichen und einfach geil.
Ich denke, dass jeder selbst für sich entscheiden muss, wie weit er das mitmachen möchte.
Du solltest dabei auf jeden Fall nicht zu kurz kommen :zwinker:
 
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