Sich in einer Beziehung in jemand anderen verknallen

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
ich machs kurz:ja,mir ist sowas schon mehrmals passiert in meinen wenigen festen,monogamen beziehungen.ich habe ua daraus für mich den schluss gezogen,dass ich nicht für monogame beziehungen geeignet bin bzw mir diese nicht entsprechen,da ich sowohl sexuell als auch emotional völlig frei sein will.daher kommen nur noch polyamore beziehungen für mich in frage.
 

Benutzer164526 

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Nun wollte ich mal fragen, ob ihr auch schon mal in dieser Situation wart, dass ihr euch - trotz fester Beziehung - verguckt habt.
Habe mich schon zu anderen hingezogen gefühlt, war aber nicht verliebt.

Woher kanntet ihr "den anderen/die andere"?
Studium, Beruf, etc.

Wie seid ihr mit diesen neuen Gefühlen umgegangen?
Auf eine platonische Freundschaft hingearbeitet.

Habt ihr eurem Partner davon erzählt?
Nein.

Wie lange hattet ihr die Gefühle?
2-3 Monate.

Habt ihr den Kontakt zu besagter Person dann abgebrochen, oder hat sich das mit der Zeit wieder von selbst erledigt?
Erledigt sich mit der Zeit immer von selbst.

Habt ihr mit dem Gedanken gespielt etwas mit dieser Person anzufangen?
Nicht ernsthaft.

Bzw. über eine Trennung von eurem jetzigen Partner nachgedacht?
Nein.

Wie oft ist euch das schon passiert?
Mehrmals.

Meint ihr, das passiert in länger andauernden Beziehungen einfach mal, oder kann man sich davor auch "schützen"?
Ja, ich halte das in sehr langfristigen Beziehungen für völlig normal. Hat auch nicht zwingend was damit zu tun, dass die Beziehung schlecht läuft. Ist halt einfach der Reiz des Neuen, der in einer langfristigen Beziehung mit zunehmender Vertrautheit zwangsläufig irgendwann verloren geht.
 

Benutzer95651  (35)

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Ja, das ist mir passiert.
Zu der Zeit war ich aber mit allem unglücklich. Mein Freund und ich sind zum Studieren weg und dort richtig zusammengezogen. Wir waren schon drei Jahre zusammen. Mein Studium gefiel mir dann nicht, Familie und Freunde waren alle zu weit weg und er hatte dort einen Kumpel, bei dem er sehr oft war (wahrscheinlich vor mir und meiner Laune geflohen :upsidedown:).
Zu der Zeit haben wir auch viel WoW gespielt und dort habe ich dann einen Kumpel kennengelernt, der mir dann ziemlich den Kopf verdreht hat. Er hat all das Interesse gezeigt und nette Dinge gesagt, die zu der Zeit nicht von meinem Freund kamen.
Bei einem realen Treffen unserer "WoW-Truppe" hat er mir dann gestanden, dass er sich verliebt hätte und mehr wolle. Ich habe dann einige Zeit darüber nachgedacht, auch über eine mögliche Trennung und irgendwann hatten mein Freund und ich dann ein (oder ehr zwei, drei) Gespräche darüber.

Lange Rede, kurzer Sinn: 10 Jahre später sind wir immer noch zusammen :grin:
Der Kontakt zum Kumpel wurde damals auf Eis gelegt, von beiden Seiten aus. Aber nach etwas längerer Zeit konnten wir dann doch wieder miteinander reden. Bei Freundschaften mit großer Entfernung ist das auch recht einfach.
 

Benutzer140332  (33)

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Ich kann für andere Menschen neben meiner Beziehung schwärmen, aber verknallt oder ernsthaft verliebt war ich noch nie. Ich bin aber generell nicht leicht zu begeistern, wenn es um dieses Thema geht. Ich kann es mir auch nicht vorstellen, in mehrere Menschen gleichzeitig verliebt zu sein.

Meine längste Beziehung war aber auch nur 4 Jahre, dass finde ich noch keine lange Zeit. Es kann sich also durchaus ändern.

Ich weiß aber, wohin ich gehöre und das verliebt sein Gefühl empfinde ich als schön und nehme es auch mit - umsetzen (in Form von Partner Hopping) würde ich es aber nicht. Dafür bin ich mittlerweile zu erfahren und kenne mich auch zu gut. Neues finde ich immer aufregend und spannend - das ebbt aber ab. Dafür riskiere ich keine glückliche Beziehung.
 

Benutzer36879 

Benutzer gesperrt
Ich kann für andere Menschen neben meiner Beziehung schwärmen, aber verknallt oder ernsthaft verliebt war ich noch nie. Ich bin aber generell nicht leicht zu begeistern, wenn es um dieses Thema geht. Ich kann es mir auch nicht vorstellen, in mehrere Menschen gleichzeitig verliebt zu sein.
Ich bin auch überhaupt nicht leicht zu begeistern. Deshalb ist mir das auch noch nie passiert. Gleichzeitig in mehrere hört sich auch gruselig an, unvorstellbar.

Wenn man klug ist, wartet man erst einmal ab und überlegt, wie man sich verhält. Ein kurzer Crush ist ein kurzer Crush.. die verfliegen meistens schnell.
Womit ich hier aber nicht zustimmen kann ist die Annahme die hier geäußert wurde, dass das Fremdverknallen ein Anzeichen für eine wacklige Beziehung ist. Kann das nicht auch so passieren ?
 

Benutzer71015 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Womit ich hier aber nicht zustimmen kann ist die Annahme die hier geäußert wurde, dass das Fremdverknallen ein Anzeichen für eine wacklige Beziehung ist. Kann das nicht auch so passieren ?
Da bin ich absolut deiner Meinung.
Sicherlich kann es durchaus ein Symptom für Beziehungsprobleme sein, viele sind ohne Frage offener für Gefühle, wenn sie sich gefühlsmäßig vom Partner entfernt haben.
Seine Beziehung aber gleich in Frage zu stellen, nur weil man sich anderweitig verguckt, ist einfach übertrieben. Letztendlich hat das nur wenig miteinander zu tun und kann immer vorkommen.
 

Benutzer106075 

Meistens hier zu finden
Ich habe mich einmal in einer Beziehung fremdverknallt und das war der Punkt, der mir endlich den nötigen Mut gegeben hat, die leider überfällige Trennung durchzuziehen.
 

Benutzer133456  (49)

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Ich glaube, dass das normal ist. Hie und da begegnet man einfach jemandem, der einen etwas aus der Bahn wirft, aber dem muss man ja nicht nachgeben. Es ist so ein bisschen, wie wenn man eine Dosis starkes Parfum abbekommt. Man ist mal kurz abgelenkt, aber es gibt sich wieder.
 

Benutzer163532  (36)

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Zunächst: Ich spreche wirklich nur von Schwärmen, von oberflächlichem Verknalltsein. Nicht von ernsthaftem Verliebtsein.

Ich würde mal behaupten, dass die allerwenigsten Menschen sich in der Anfangs-Phase einer Beziehung, in der sie über beide Ohren verknallt sind und alles rosarot ist, noch so viel Auge und Herz für andere Menschen übrig haben, dass sie sich in dieser Zeit noch in eine andere Person verlieben könnten (die wenigen, die das können, sind eben wirklich polyamor und vermutlich gar nicht richtig für eine monogame Zweierbeziehung geschaffen).


Wenn das stimmt, kommt Fremdverlieben also eher dann vor, wenn das Kribbeln für den eigenen Partnern ein bisschen nachgelassen hat. Deshalb bietet es schon Anlass zu der Frage, ob man noch alles in Ordnung ist.
Das sehe ich eigentlich nicht so. In der ersten Verliebtheitszeit herrscht oft Ausnahmezustand. Ich war kaum zurechnungsfähig, habe kaum gegessen und konnte praktisch von Luft und Liebe leben. Ich sehe aber keinen Grund, Probleme zu vermuten, nur weil ich wieder gerne esse, wieder fähig zu rationalem Denken bin und auch andere Sozialkontakte wieder mehr pflege :zwinker:.
Genauso wie ein leichtes Schwärmen und Verknalltsein eben auch nichts heißen muss. Zumindest bei mir.

Es kann im Wesentlichen alles in Ordnung sein, aber Probleme geben aufgrund derer für Aufmerksamkeit/Zuneigung von anderer Seite gerade besonders empfänglich ist. Oder: Es ist im Wesentlichen eben nicht alles in Ordnung und man ist deshalb so empfänglich.
So oder so siehst du also Probleme als Ursache - das sehe ich nicht so. Klar kann es so sein. Für mich würde ich das aber nicht unterschreiben.
 
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Benutzer164526 

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Wenn das stimmt, kommt Fremdverlieben also eher dann vor, wenn das Kribbeln für den eigenen Partnern ein bisschen nachgelassen hat. Deshalb bietet es schon Anlass zu der Frage, ob man noch alles in Ordnung ist.

Sorry, aber genau das sehe ich nun wirklich völlig anders: Dass das "Kribbeln" im Laufe der Zeit nachlässt, bietet überhaupt keinen Anlass für irgendwelche Fragen. Das ist völlig normal. Im Gegenteil wäre es doch äußerst ungewöhnlich, wenn es nach 10 Jahren immer noch permanent kribbeln würde.

Das Kribbeln hat aber auch nichts mit Liebe zu tun. Man kann dieses Kribbeln empfinden, ohne dass man jemanden liebt, und genauso kann man jemanden lieben, ohne dass es kribbelt. Das sind zunächst einmal zwei voneinander unabhängige Phänomene.
 
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