Geschichte SHMILY - Eine wunderschöne Liebesgeschichte (auf Englisch)

Benutzer122497  (25)

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Hallo,

Ich habe erst heute im Internet diese schöne Liebesgeschichte gefunden und mir hat sie sehr gefallen. Leider ist sie auf Englisch, aber ich denke, ihr kriegt das hin :zwinker:

Die Quelle: Link wurde entfernt

SHMILY:

A Lovestory You Will Never Forget


My grandparents were married for over half a century and played their own special game from the time they had met each other. The goal of their game was to write the word "shmily" in a surprise place for the other to find.



They took turns leaving "shmily" around the house and as soon as one of them discovered it, it was their turn to hide it once more. They dragged "shmily" with their fingers through the sugar and flour containers, to await whoever was preparing the next meal.



They smeared it in the dew on the windows overlooking the patio (where my grandma always fed us warm, homemade pudding with blue food coloring).



"Shmily" was written in the steam left on the mirror after a hot shower, where it would reappear bath after bath. At one point, my grandmother even unrolled an entire roll of toilet paper, to leave "shmily" on the very last sheet.



There was no end to the places "shmily" would pop up. Little notes with "shmily" scribbled hurriedly were found on dashboards and car seats, or taped to steering wheels. The notes were stuffed inside shoes and left under pillows.



"Shmily" was written in the dust upon the mantel and traced in the ashes of the fireplace. This mysterious word was as much a part of my grandparents’ house as the furniture.



It took me a long time before I was able to fully appreciate my grandparents’ game. Skepticism has kept me from believing in true love, one that is pure and enduring. However, I never doubted my grandparents’ relationship.



They had love down pat. It was more than their flirtatious little games; it was a way of life. Their relationship was based on a devotion and passionate affection, which not everyone is lucky to experience.



Grandma and Grandpa held hands every chance they could. They stole kisses, as they bumped into each other in their tiny kitchen. They finished each other’s sentences and shared the daily crossword puzzle and word jumble.



My grandma whispered to me about how cute my grandpa was, how handsome and old he had grown to be. She claimed that she really knew "how to pick ‘em."



Before every meal they bowed their heads and gave thanks, marveling at their blessings: a wonderful family, good fortune and each other.



But, there was a dark cloud in my grandparents’ lives: my grandmother had breast cancer. The disease had first appeared ten years earlier.



As always, Grandpa was with her every step of the way. He comforted her in their yellow room, painted that way so that she could always be surrounded by sunshine, even when she was too sick to go outside.



Now the cancer was again attacking her body. With the help of a cane and my grandfather’s steady hand, they went to church every Sunday morning. But, my grandmother grew steadily weaker until, finally, she could not leave the house anymore.



For a while, Grandpa would go to church alone, praying to God to watch over his wife. Then one day, what we all dreaded finally happened. Grandma was gone.



"Shmily." It was scrawled in yellow on the pink ribbons of my grandmother’s funeral bouquet. As the crowd thinned and the last mourners turned to leave, my aunts, uncles, cousins and other family members came forward and gathered around Grandma one last time.

Grandpa stepped up to my grandmother’s casket and (taking a shaky breath) he began to sing to her. Through his tears and grief, the song came (a deep and throaty lullaby).



Shaking with my own sorrow, I will never forget that moment. I knew that, although I couldn’t begin to fathom the depth of their love, I had been privileged to witness its unmatched beauty.



"S-h-m-i-l-y: See How Much I Love You…"



Thank you, Grandma and Grandpa, for letting me see.

by Laura Jeanne Allen
 
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3 Woche(n) später

Benutzer122857  (47)

Öfter im Forum
Eine Unvergessliche Liebesgeschichte

Meine Großeltern waren schon ein halbes Jahrhundert lang verheiratet und spielten ihr eigenes spezielles Spiel von der Zeit an, als sie sich kennenlernten. Die Absicht ihres Spiels war, das Wort 'shmily' an einem geheimen Platz für den Anderen zu schreiben, wo Er es dann finden musste.



Sie wechselten sich ab, 'shmily' um das Haus herum, und sobald einer von ihnen es entdeckte, war es ihre Runde, um es noch einmal zu verbergen. Sie schleppten 'shmily' mit ihren Fingern durch die Zucker- und Mehl-Behälter, nichts ahnend, wer auch immer die folgende Mahlzeit vorbereitete.



Sie schmierten es im Tau auf den Fenstern der Terrasse (wo meine Oma Uns immer warmen, selbst gemachten Pudding in Blau fütterte).



'Shmily' wurde durch den Dampf auf dem Spiegel nach einer heißen Dusche geschrieben, wo es bald nach dem Bad wieder erscheinen würde. Einmal entrollte meine Großmutter sogar eine komplette Rolle von Toilettenpapier, 'shmily' auf der Papprolle geschrieben.



Es gab kein Ende für die Plätze, wo 'shmily' auftauchen würde. Kleine Zeichen mit 'shmily' gekritzelt wurden eilig auf Armaturenbrettern und Autositzen gefunden, oder zu Steuerrädern gebunden. Die Zeichen wurden in die Schuhe gestopft und endeten unter den Kissen.


'Shmily' wurde im Staub auf dem Kaminaufsatz geschrieben und in der Asche des Kamins aufgespürt. Dieses mysteriöse Wort war so viel ein Teil des Hauses meiner Großeltern als auch die Möbel.



Es dauerte eine lange Zeit, bevor ich im Stande war, das Spiel meiner Großeltern völlig zu schätzen. Skepsis hat mich davon abgehalten, an die wahre Liebe, derjenigen zu glauben, die rein und fortdauernd ist. Jedoch bezweifelte ich nie die Beziehung meiner Großeltern.



Sie hatten Liebe im Blut. Das war mehr als ihre koketten kleinen Spiele; es war eine Lebensweise. Ihre Beziehung beruhte auf einer Hingabe und leidenschaftlicher Zuneigung, wo nicht jeder das Glück hat, es zu erfahren.



Oma und Opa hielten Händchen so oft sie konnten. Sie stahlen Küsse, wie sie auf einander in ihrer winzigen Küche stießen. Sie beendeten jeden der Sätze eines anderen und teilten das tägliche Kreuzworträtsel und Wortdurcheinander.



Meine Oma flüsterte zu mir darüber, wie süß mein Opa war, wie hübsch und reif er geworden war, um zu sein wie er jetzt ist. Sie behauptete, dass sie wirklich wusste Ihn für sich zu gewinnen.



Vor jeder Mahlzeit beugten sie ihre Köpfe und sagten Danke, sich über ihr Segen verwundernd: eine wunderbare Familie, Glück und Zusammenhalt.



Aber es gab eine dunkle Wolke in dem Leben meiner Großeltern: meine Großmutter hatte Brustkrebs. Die Krankheit war zuerst vor 10 Jahren erschienen.



Opa begleitete Sie bei jedem Schritt Ihres Weges. Er tröstete sie in ihrem gelben Zimmer, malte diesen Weg, so dass sie immer durch den Sonnenschein umgeben werden konnte, selbst wenn sie zu krank war, um nach draußen zu gehen.



Jetzt griff der Krebs wieder ihren Körper an. Mit der Hilfe eines Stocks und der unveränderlichen Hand meines Großvaters gingen sie zur Kirche jeden Sonntagmorgen. Aber die Schwäche meiner Oma wuchs immer mehr, bis Sie schließlich das Haus nicht mehr verlassen konnte.



Eine Zeit lang ging Opa alleine zur Kirche,betete zu Gott, er möge über seine Frau wachen. Dann eines Tages, wovor wir alle uns schließlich fürchteten, geschah es und Oma war nicht mehr da.



'Shmily.' Es wurde in gelb auf den rosa Zierbändern des Begräbnisbukettes meiner Großmutter gekritzelt. Wie die Menge dünn wurde und die letzten Trauernden, die sich umdrehten, um abzureisen, traten meine Tanten, Onkel, Vetter und andere Familienmitglieder hervor und versammelten sich um Oma für ein letztes Mal.

Opa ging bis zum Sarg meiner Großmutter, und (unter Einnahme eines Pfefferminz) begann Er zu Ihr zu singen. Durch seine Tränen und Kummer kam das Lied (ein tiefes und kehliges Wiegenlied).


Mit meinem eigenen Kummer wankend, werde ich diesem Moment nie vergessen. Ich wusste, dass, obwohl ich nicht beginnen konnte, die Tiefe ihrer Liebe auszuloten, ich privilegiert worden war, um ihre unvergleichliche Schönheit zu bezeugen.



'S-h-m-i-l-y: Sieh, Wie viel ich Sie …' Liebe



Danke, Oma und Opa, ich war bei Euch
Laura Jeanne Allen
 
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Benutzer39498 

Planet-Liebe ist Startseite
Was für eine schreckliche, maschinelle Übersetzung. Hast du die durchgelesen bevor du sie geposted hast?!
 

Benutzer122857  (47)

Öfter im Forum
Eine schöne Geschichte! Muss dabei an meine Oma denken die seit 2006 nicht mehr bei Uns ist :-´
 
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Benutzer39498 

Planet-Liebe ist Startseite
The road to hell is paved with good intentions... :zwinker:
 

Benutzer122497  (25)

Ist noch neu hier
Ich habe es jetzt nochmal selber übersetzt, teils nach Dark Angels Vorbild, am Ende allein. Für Verbesserungsvorschläge bin ich natürlich offen :smile:


Eine unvergessliche Liebesgeschichte


Meine Großeltern waren schon ein halbes Jahrhundert lang verheiratet und spielten ihr eigenes spezielles Spiel von der Zeit an, als sie sich kennengelernt hatten. Das Ziel ihres Spiels war, das Wort 'shmily' an einem überraschenden Platz für den Anderen zu schreiben, wo er/sie es dann finden musste.

Sie wechselten sich darin ab, 'shmily' überall im Haus zu verbreiten, und sobald einer von ihnen es entdeckte, waren sie daran, es noch einmal zu verstecken. Sie schrieben 'shmily' mit ihren Fingern in den Zucker und das Mehl, nichts ahnend, wer auch immer die folgende Mahlzeit vorbereitete.

Sie schmierten es in den Tau an den Fenstern, die die Terrasse überblickten (wo meine Oma uns immer warmen, selbst gemachten Pudding mit blauer Lebensmittelfarbe zum Essen gab).

'Shmily' wurde in den Dampf auf dem Spiegel nach einer heißen Dusche geschrieben, wo es Bad für Bad immer wieder erscheinen würde. Einmal entrollte meine Großmutter sogar eine komplette Rolle von Toilettenpapier, um 'shmily' auf dem letzten Blatt zurückzulassen.

Die Plätze, an denen 'Shmily' auftauchte, waren endlos. Kleine Notizzettel - mit 'shmily' eilig draufgekritzelt - wurden auf Armaturenbrettern und Autositzen gefunden, oder an Lenkrädern festgeklebt. Die Zettelchen wurden in die Schuhe gestopft und unter Kissen gelegt.

'Shmily' wurde im Staub auf dem Kaminsims geschrieben und in der Asche des Kamins aufgespürt. Dieses mysteriöse Wort war genauso ein Teil des Hauses meiner Großeltern wie die Möbel auch.

Ich brauchte eine lange Zeit, um das Spiel meiner Großeltern in vollem Maße wertzuschätzen. Meine Skepsis hatte verhindert, dass ich an die wahre Liebe glaubte, eine die rein und bleibend ist. Trotzdem zweifelte ich nie an der Beziehung meiner Großeltern.

Sie hatten die Liebe im Griff. Sie war mehr als nur ihre koketten kleinen Spielchen, sie war eine Lebenseinstellung. Ihre Beziehung lebte aus einer Hingabe und leidenschaftlichen Zuneigung, die leider nicht jeder erfahren kann.

Oma und Opa hielten Händchen, sooft es ging. Sie stahlen sich Küsse, als sie in ihrer winzigen Küche zusammenstießen. Sie beendeten die Sätze des Anderen und lösten das tägliche Kreuzworträtsel und "Wortgewirr" [Ich habe kein passenderes Wort gefunden - ihr wisst doch, was gemeint ist?]

Meine Oma flüsterte mir zu, wie süß mein Opa doch sei, wie gutaussehend und reif er geworden war. Sie nahm für sich in Amspruch, wirklich zu wissen, "wie man ihn kriegen konnte".

Vor jeder Mahlzeit falteten sie ihre Hände und dankten staunend für die Wunder, die sie erhalten hatten: Eine wundervolle Familie, ein glückliches Schicksal und einander.

Doch es gab eine dunkle Wolke im Leben meiner Großeltern: Meine Oma hatte Brustkrebs. Die Krankheit war zehn Jahre vorher aufgetaucht.

Wie immer ging Opa mit ihr jeden Schritt des Weges. Er umsorgte sie in ihrem gemeinsamen Zimmer, gelb gestrichen, sodass sie jederzeit von Sonnenschein umgeben war, auch wenn sie zu krank war, um rauszugehen.

Nun begann der Krebs erneut, ihren Körper zu attackieren. Mithilfe eines Stocks und der beständigen Hand meines Großvaters gingen sie jeden Sonntagmorgen in die Kirche. Doch meine Großmutter wurde stetig schwächer bis sie letztendlich das Haus nicht mehr verlassen konnte.

Eine Zeit lang würde mein Opa allein in die Kirche gehen, um zu Gott zu beten, auf seine Frau aufzupassen. Doch eines Tages passierte, was wir alle gefürchtet hatten. Oma war weg.

"Shmily". Es war in gelb auf die rosa Bänder und Schleifen von Großmutters Beerdigungsstrauß geschrieben. Als die Menschenmenge lichter wurde und die letzten Trauergäste gehen wollten, kamen meine Tanten, Onkel, Cousins und anderen Familienmitglieder nach vorne und zogen eine letzte Runde um Oma.

Opa schritt hoch zu Omas Sarg und (nachdem er zitternd tief eingeatmet hatte), begann, zu ihr zu singen. Das Lied ertönte durch seine Tränen und seine Trauer, ein tiefes und heiseres Schlaflied.

Ich kämpfte mit meiner eigenen Trauer, und deshalb werde ich diesen Moment niemals vergessen. Ich wusste, dass obwohl ich die Tiefe ihrer Liebe nie ergründen würde, ich damit beschenkt worden war , deren unvergleichliche Schönheit erlebt zu haben.

"S-h-m-i-l-y: See How Much I Love You" (Sieh, wie sehr ich dich liebe.)

Ich danke euch, Oma und Opa, dass ihr mich sehen lassen habt.
 

Benutzer122857  (47)

Öfter im Forum
Ich hab doch die Geschichte nochmal mühsam editiert?! naja trotzdem schöne geschichte :smile:
 
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