Sexuelle Vergangenheit meiner freundin

Benutzer183190 (32)

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Hallo,
Also seit längerer Zeit beschäftigt mich ein Thema massiv, weswegen ich das hier gerne beschreiben möchte. Meine Freundin, und ob ich sie so noch nennen möchte weiß ich nicht, hatte eine 'außergewöhnliche' verganenheit... Kurzfassung wäre dass sie bereits mit 19 Jahren ca 60 verschiedene geschlechtspartner hatte, ebenso mehrere dreier, Geschlechtsverkehr mit Frauen und zur Krönung einen gangbang mit 6 Typen... Und das ist nur das, was ich weiß...
Und ich weiß es, weil sie mir über das Jahr hinweg, in dem wir inzwischen zusammen sind, immer Häppchenweise die Wahrheit gesagt hat, von drei partnern kam noch eine affäre dazu, dann noch eine usw. Weswegen das ein Thema ist was mich auch bereits seit längerer Zeit quält. Inzwischen sind wir bei dem angekommen was ich oben bereits genannt habe. Dazu muss ich sagen dass ich sie steht's und ständig zur Wahrheit dränge, am liebsten hätte sie nie darüber geredet, doch finde ich dass in einer Beziehung ehrlich, und dazu gehört eben auch die Vergangenheit, umgegangen werden muss. Und sie ist jetzt 20jahre alt, also wir reden nicht von vor einem Jahrzehnt o. Ä.
Und ich weiß einfach nicht ob ich damit weiterhin klar kommen kann, ich bin nicht prüde und habe auch bereits meine Erfahrungen gemacht, aber DAS eckelt mich einfach nur noch an. Natürlich weiß ich auch nicht ob sie mir treu sein kann, wenn sie, wie ich finde, offensichtlich sexuell gestört ist.
Sie beteuert, dass sie sich vor selbst eckelt und so nie wieder Leben möchte bzw könnte, aber naja, ob das stimmt weiß ich nicht und auch weiß ich nicht, ob ich mit einer person mit so einer Vergangenheit leben kann, selbst wenn sie sich geändert hat.

Mich würde jetzt von der community interessieren wie ihr es seht, ist das einfach zu viel um damit klar kommen zu können (wozu ich gerade tendiere und auch fühle) oder sagt ihr lass die vergangen Vergangenheit sein und konzentriere dich auf die zukunft(was ich am liebsten fühlen würde)

Achso und um das vorweg zu nehmen, ihre Vergangenheit ist leider ohne zweifel wahr, das ist keine skurrile Geschichte von ihr
 

Benutzer180833  (31)

Klickt sich gerne rein
@TS, ehrlich gesagt finde ich dein Verhalten überhaupt nicht partnerschaftlich. Erst drängst du sie dazu ihr Sexualleben vor dir preiszugeben, dann verwendest du es gegen sie, in dem du ihr Verhalten als ecklig bezeichnest.

Was findest du daran ecklig? Die Handlungen die sie gemacht hat? Warum? Hat sie dich gezwungen all das zu wiederholen was sie tat? Oder hast du das alles für sie machen müssen? Nein,also. SIE fand das nicht ecklig, sonst hätte sie das nicht getan. Für sie war das erregend und erfüllend. Warum hast du ein Problem damit dass deine Partnerin Sachen gemacht hat, die sie genossen hat?

Weißt du ich fände es zum Beispiel auch eklig meine Nachbarn beim Sex zu beobachten oder wenn sie mir detailliert über ihr Sexleben berichten würden. Sie selbst finden aber ihr Sexleben wahrscheinlich toll. Habe ich das Recht sie deswegen zu verurteilen und sie als ecklig zu betiteln? NEIN! Weil keiner zwingt mich sie zu beobachten oder zu ihrem Sexleben zu befragen.

Genauso wie dich keiner gezwungen hat, sie zu drängen alles preiszugeben. Ich bin mir sicher hätte sie nur einen Partner, würde sie dir aber detailliert erzählen was sie genau im Bett taten, würdest du es auch ecklig finden. Weil es für dich verständlicherweise überhaupt nicht angenehm ist deine Freundin im Bett mit jemand anderen vorzustellen. Und genau deswegen redet man nicht so detailliert über vergangene Beziehungen und Sexerfahrungen. Um den anderen nicht zu verletzen.

Du hast dich also in diesem Fall selbst verletzt in dem du deine Neugier nicht kontrollieren konntest. Ihr das jetzt vorzuwerfen finde ich unfair.

Außerdem bin ich mir sicher dass dein gefühltes Recht sie dafür zu verlassen auf der gesellschaftlichen sexistischen Grundeinstellung basiert, eine Frau dürfe sich sexuell nicht austoben. Ich bin mir sehr sicher, dass wenn es diese gesellschaftliche Einstellung nicht gäbe, würdest du es nicht so negativ bewerten. Innerlich verletzt es aber dein Ego "eine Schlampe zur Freundin zu haben". Eventuell hast du Angst, Selbst dafür verurteilt zu werden. Ihr Fremdgehen vorzuwerfen halte ich für einen Rationalisierungsversuch, deine (gelernte) sexistische Einstellung zu rechtfertigen.

Mit Liebe und partnerschaftlichen Verhalten hat das überhaupt nichts zu tun sondern es geht um dein Ego und durch Patriarchat entstanden Gefühl das Recht darauf zu haben promiskuitive Frauen mit Beziehungslosigkeit zu bestrafen. Grund-Message an Frauen: "wenn ihr uns nicht erlaubt eure Sexualität zu kontrollieren, werden wir euch verlassen". Es ist also ein Manipulationsversuch, nichts weiter.

Jetzt ist es deine Entscheidung: stellst du dich auf die Seite der sexistisch eingestellten Männern und verurteilst deine Freundin für dein Verhalten oder zeigst du Größe und erlaubst innerlich deiner Freundin und in ihrem Gesicht allen Frauen ihre Sexualität nach ihrem Belieben ausleben zu dürfen?
 
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Benutzer183190 (32)

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@TS, ehrlich gesagt finde ich dein Verhalten überhaupt nicht partnerschaftlich. Erst drängst du sie dazu ihr Sexualleben vor dir preiszugeben, dann verwendest du es gegen sie, in dem du ihr Verhalten als ecklig bezeichnest.

Was findest du daran ecklig? Die Handlungen die sie gemacht hat? Warum? Hat sie dich gezwungen all das zu wiederholen was sie tat? Oder hast du das alles für sie machen müssen? Nein,also. SIE fand das nicht ecklig, sonst hätte sie das nicht getan. Für sie war das erregend und erfüllend. Warum hast du ein Problem damit dass deine Partnerin Sachen gemacht hat, die sie genossen hat?

Weißt du ich fände es zum Beispiel auch eklig meine Nachbarn beim Sex zu beobachten oder wenn sie mir detailliert über ihr Sexleben berichten würden. Sie selbst finden aber ihr Sexleben wahrscheinlich toll. Habe ich das Recht sie deswegen zu verurteilen und sie als ecklig zu betiteln? NEIN! Weil keiner zwingt mich sie zu beobachten oder zu ihrem Sexleben zu befragen.

Genauso wie dich keiner gezwungen hat, sie zu drängen alles preiszugeben. Ich bin mir sicher hätte sie nur einen Partner, würde sie dir aber detailliert erzählen was sie genau im Bett taten, würdest du es auch ecklig finden. Weil es für dich verständlicherweise überhaupt nicht angenehm ist deine Freundin im Bett mit jemand anderen vorzustellen. Und genau deswegen redet man nicht so detailliert über vergangene Beziehungen und Sexerfahrungen. Um den anderen nicht zu verletzen.

Du hast dich also in diesem Fall selbst verletzt in dem du deine Neugier nicht kontrollieren konntest. Ihr das jetzt vorzuwerfen finde ich unfair.

Außerdem bin ich mir sicher dass dein gefühltes Recht sie dafür zu verlassen auf der gesellschaftlichen sexistischen Grundeinstellung basiert, eine Frau dürfe sich sexuell nicht austoben. Ich bin mir sehr sicher, dass wenn es diese gesellschaftliche Einstellung nicht gäbe, würdest du es nicht so negativ bewerten. Innerlich verletzt es aber dein Ego "eine Schlampe zur Freundin zu haben". Eventuell hast du Angst, Selbst dafür verurteilt zu werden. Ihr Fremdgehen vorzuwerfen halte ich für einen Rationalisierungsversuch, deine (gelernte) sexistische Einstellung zu rechtfertigen.

Mit Liebe und partnerschaftlichen Verhalten hat das überhaupt nichts zu tun sondern es geht um dein Ego und durch Patriarchat entstanden Gefühl das Recht darauf zu haben promiskuitive Frauen mit Beziehungslosigkeit zu bestrafen. Grund-Message an Frauen: "wenn ihr uns nicht erlaubt eure Sexualität zu kontrollieren, werden wir euch verlassen". Es ist also ein Manipulationsversuch, nichts weiter.

Jetzt ist es deine Entscheidung: stellst du dich auf die Seite der sexistisch eingestellten Männern und verurteilst deine Freundin für dein Verhalten oder zeigst du Größe und erlaubst innerlich deiner Freundin und in ihrem Gesicht allen Frauen ihre Sexualität nach ihrem Belieben ausleben zu dürfen?
Eine recht plakative Aussage die in meinem Fall nicht zutrifft, dass Sexualität in der Vergangenheit gelebt wurde ist grundsätzlich erstmal nichts was mich stört, das sehe ich als normal an. In diesem Maße empfinde ich jedoch eine verbrauchte Person neben mir habe die ihren Körper einfach an jeden hergibt. Und das hat auch nichts mit einem sexistischen rollenbild zu tun, würde mir in getauschter Rolle eine Freundin davon erzählen könnte ich gleichermaßen nachvollziehen wenn es sie stören würde.
 

Benutzer174233  (33)

Öfters im Forum
Warum genau möchtest du diese Beziehung nicht aufgeben? Aus Liebe ja wohl eher nicht!

eine verbrauchte Person neben mir
Sprichst du so auch mit deiner Freundin? Dann hoffe ich für sie, dass es bei ihr ganz schnell Klick macht und sie dich sitzen lässt.
 

Benutzer183190 (32)

Ist noch neu hier
Egal ob Du aktiv weiter bohrst: ich fürchte Du wirst noch das eine oder andere aus ihrer Vergangenheit erfahren, was Dir jedes Mal einen Stich versetzen wird - und ihr vermutlich auch. Tut mir leid, aber da sehe ich auf Dauer keine Basis für Euch.

Interessant fände ich trotzdem, wie sie ihre letzten Jahre erklärt. Oben klang das ja bei Jala89 schonmal an. Warum ekelt sie sich selbst? Oder was steckt(e) dahinter?
Wie ich schrieb bin ich inzwischen der Meinung sie hat sich selbst eine Realität aufgebaut in der sich ihre Sexualität in einem kleinen "normalen" Rahmen bewegt, dass sich eine junge Frau vor sich selber ekelt bzw ein Problem damit hat das sie sich selbst verbraucht hat würde ich erstmal nicht als ungewöhnlich bezeichnen. Dass sie es immer wieder tat liegt denke ich eben in der Begründung dass sie ihren gestörten selbstwert damit "behandeln" wollte.
 

Benutzer174589 

Meistens hier zu finden
Ihr habt da unterschiedliche Wertvorstellungen. Das ist okay.

Jetzt ist nur die Frage, arrangierst du dich damit, oder nicht?

Wobei, die Frage stellt sich eigentlich nicht, denn das:

verbrauchte Person neben mir habe die ihren Körper einfach an jeden hergibt.

Ist so wenig wertschätzend.

Selbst wenn es dir nicht gefällt, könntest du dich ganz anders ausdrücken, wenn du es wollen würdest.

Vermutlich ist sie dir dafür nicht wichtig genug, also lass sie ziehen.
 

Benutzer183190 (32)

Ist noch neu hier
Man sollte wohl bei meiner wenig wertschätzenden Wortwahl klar deklarieren dass dieser Umstand, und nicht die ganze Person gemeint ist. Einen für mich schlimmen Umstand mit schönen Worten zu umschreiben ändert nunmal nichts an dem für mich schlimmen Umstand.
 

Benutzer183190 (32)

Ist noch neu hier
Er ist mit ihr zusammen, also geht es ihn sehr wohl etwas an.
Wenn er z.B. vor einigen Jahren etwas gemacht hätte was ihr nicht gefällt, dann hätte auch sie ein Recht dies zu erfahren und die Beziehung neu zu bewerten. Der Mensch ist kein unbeschriebenes Blatt aber jeder sollte schon bei den Sachen die ihm wichtig sind die entsprechenden Informationen haben.


Warum sollte es nicht in seiner Befugnis liegen zu urteilen? Erstens kann jeder über jeden urteilen und die meisten machen das auch ganz automatisch und zum zweiten ist er mit ihr zusammen. Offenbar gefällt es ihm nicht.


Ein schlechter Mensch ist sie sicher nicht aber nicht jedem gefällt es, wenn ein Mensch in der Vergangenheit so viele Sexpartner hatte. Es macht den Sex zu einer gewöhnlichen Sache als zu etwas Besonderem.
Die Situation kann man sich so Vorstellen, wie wenn ein Mann mit einer Frau eine tolle Sache unternimmt, z.B. in einem ganz tollen Restaurant romantisch essen geht und alles so schön macht wie in einem Liebesroman. Später erfährt die Frau, dass der Mann so etwas schon mit hundert anderen Frauen gemacht hat. Jedes Mal genauso romantisch und schön. Ob die Frau dieses romantische Essen dann immer noch als so etwas Besonderes beurteilt? Vermutlich nicht, obwohl sich ja objektiv nichts geändert hat. Subjektiv ist aber dieses tolle Erlebnis halt zu einer Alltäglichkeit geworden. So ist das mit dem Sex auch, wenn man sehr viele Partner hatte, dann ist der Sex mit dem aktuellen Partner halt nichts Besonderes mehr. Eine Kerbe mehr im Bett, so what?
Sehe ich im großen und ganzen sehr ähnlich
 

Benutzer174589 

Meistens hier zu finden
Man sollte wohl bei meiner wenig wertschätzenden Wortwahl klar deklarieren dass dieser Umstand, und nicht die ganze Person gemeint ist. Einen für mich schlimmen Umstand mit schönen Worten zu umschreiben ändert nunmal nichts an dem für mich schlimmen Umstand.

Es ist aber ein Umstand, der sie betrifft. Du redest von deiner Freundin (?), nicht von irgendwem der wen kennt, der wen kennt. Und selbst da sollte man sich besser auszudrücken wissen, wenn man denn seine Meinung kund tun möchte.

Es lässt tief blicken, dass du dich so äußerst. Viel mehr, als 60 Sexpartner über deine Freundin aussagen.

Hier sagt dir ja auch niemand, dass du nicht so verklemmt oder prüde oder nenn es wie du willst daher kommen sollst.
 

Benutzer183190 (32)

Ist noch neu hier
Auf jeden Fall danke ich erstmal Allen vielmals für die vielen Antworten, auf alle einzugehen ist gerade zu viel. Bisher waren viele Meinungen dabei durch die ich wirklich was mitnehmen konnte... Einige waren eher unkonstruktiv aber das gehört auch dazu. Gerne lese ich auch noch weitere Meinungen, und gerne werde ich es auch hier mitteilen, sollte sich zeitnah ein endgültiges Resultat ergeben :smile:
 

Benutzer174233  (33)

Öfters im Forum
Man sollte wohl bei meiner wenig wertschätzenden Wortwahl klar deklarieren dass dieser Umstand, und nicht die ganze Person gemeint ist. Einen für mich schlimmen Umstand mit schönen Worten zu umschreiben ändert nunmal nichts an dem für mich schlimmen Umstand.
Aber wenn du von einer verbrauchten Person sprichst bezieht es sich auf die ganze Person und wenn du dich vor einer Person ekelst, bezieht es sich ebenso auf die ganze Person. Dann ist es nicht mehr nur der Umstand der dich stört, sondern eigentlich ja doch die Person.
 

Benutzer183190 (32)

Ist noch neu hier
Aber wenn du von einer verbrauchten Person sprichst bezieht es sich auf die ganze Person und wenn du dich vor einer Person ekelst, bezieht es sich ebenso auf die ganze Person. Dann ist es nicht mehr nur der Umstand der dich stört, sondern eigentlich ja doch die Person.
Das stimmt nunmal nicht, beides bezieht sich auf die bisher gelebte Sexualität, und nicht auf die ganze person
 

Benutzer183190 (32)

Ist noch neu hier
Und ich denke man kann es auch so lesen wenn man es denn will. Wenn ich sie nur so sehen würde wäre die Frage nach einem weiterbestand der Beziehung überflüssig.
 

Benutzer174589 

Meistens hier zu finden
Verbraucht, eklig und gestört. Ja stimmt. Wenn ich drüber nachdenke beschreibst du offenbar grad deine absolute Traumfrau. 🤔 Nicht.
 

Benutzer131884 

Sehr bekannt hier
In diesem Maße empfinde ich jedoch eine verbrauchte Person neben mir habe die ihren Körper einfach an jeden hergibt.
Der Satz ist schon sehr bemerkenswert! Insbesondere bezogen auf die Behauptung, dass deine Sicht nicht sexistisch sei.
Du sprichst von einem Maß. Wessen Maß ist das denn? Deines, ihres, das Maß der Konvention? Weil legt dieses Maß denn fest? Ich bin ein ausgesprochen großer Freund der deutschen Sprache und der Begriff „anmaßend“ bekommt hier eine ausgesprochen überzeugende Deutlichkeit in Inhalt und Ausdruck.

Du sprichst von „verbraucht“. Ist sie das, verbraucht? Schon von Anfang eure Beziehung an? Ist dir das gleich aufgefallen? Oder benutzt Du diesen Ausdruck erst seit Du um ihre Vergangenheit weißt? Liegt die Einschätzung ihres „Zustandes“ nun in den aktuellen Faken ihrerseits oder eher in der Interpretation ihrer Vergangenheit deinerseits?
Und was bedeutet dieser Begriff eigentlich, „verbraucht“? Der hat viel mit „gebrauchen“ zu tun, mit anwenden, auch mit aufbrauchen, verschleißen, nicht mehr weiter brauchbar. Welche Ressource wurde denn da „verbraucht“? Und von wem? Von den anderen Männern? Ist das das, was Du mit einem anderen Menschen machst, wenn Du mit ihm Sex hast, ihn “gebrauchen“, seine Ressourcen aufbrauchen?

Der letzte Teil deines Satzes ist der, der mich am allermeisten irritiert, weil Du ja gleichzeitig behauptest, dass an deiner Sicht überhaupt nichts sexistisches sei. Du behauptest, sie hätte ihren Körper an jeden hergegeben. Auf die Idee, dass sie die Körper der Männer ihrerseits „genutzt“ hat, kommst Du in deiner männlichen Egosicht überhaupt nicht, oder dass es da überhaupt kein „Hin- oder Hergeben“ gegeben hat, sondern einfach gegenseitiger Sex, Spaß an sich und dem anderen, ausgeglichen auf Gegenseitigkeit? Muss eine Frau in deiner Perspektive ihren Körper hergeben, damit er „gebraucht“ werden kann? Das ist nicht sexistisch?

Ich hab langsam das Gefühl, es geht dir nicht darum, dass sie viele Sexpartner vor dir hatte, es ist nicht das Dreier-, Gangbang- oder was auch immer-Thema. Es ist der Umstand, dass sie sich offensichtlich einen Scheiss darum geschert hat, dass ihr weiter Horizont womöglich für den einen oder anderen zu breit sein könnte. Womöglich hat sie ihren Körper nicht hergegeben, womöglich hatte sie einfach Sex womöglich einfach so, wie, wann und mit wem sie das wollte. Womöglich passt sie nicht in die Konventionsschublade.

Ich hab die These, dass (wenigstens) im sozialen Kontext nichts getan, entschieden, angestrebt oder abgelehnt wird, ohne sowohl ein Ziel, ein Zweck dabei, als auch ohne ein Motiv als treibende Kraft dahinter. Über ihre Ziele und Motivationen bei ihren Entscheidungen und Handlungen können wir nur spekulieren, die kennt nur sie und sie kann sich hier leider nicht selbst äußern. Was ist dein Ziel und was motiviert dich hier zu diesem Faden?
 
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Benutzer174969  (28)

Verbringt hier viel Zeit
bzw ein Problem damit hat das sie sich selbst verbraucht hat würde ich erstmal nicht als ungewöhnlich bezeichnen.
Der springende Punkt ist aber: Sie hat sich nicht verbraucht. Das ist einfach nur eine komplett - sorry - idiotische Vorstellung. Da ist nichts verbraucht. Die Vagina ist nicht ausgeleiert, der Körper ist nicht weniger funktional.

Das sie solche Probleme hat, tut mir für sie ehrlich leid. Aber du als Partner bist dann komplett ungeeignet. Du verschlimmerst ihre Situation nur noch. Liebst du sie? Also so richtig hart? Dann verlass sie. Denn du machst es mit deiner Einstellung nur noch schlimmer. Auf der anderen Seite kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass jemand mit so einer Einstellung und diesen Wörter die andere Person liebt. Ich würde zumindest niemals so von meinem Partner reden - außer er macht in meinen Augen etwas abartiges. Aber dann wäre die Liebe auch dahin.
 

Benutzer180833  (31)

Klickt sich gerne rein
In diesem Maße empfinde ich jedoch eine verbrauchte Person neben mir habe die ihren Körper einfach an jeden hergibt.
Ich unterstreiche nur die oberen Aussagen, dass eine Person nicht "verbraucht" sein kann , weil ein Mensch kein Objekt ist, der mit steigender Nutzung irgendwelche Mängel bekommt. Und genau das ist sexistisch: eine Frau auf ihren Körper zu reduzieren, sie als (Sex-)Objekt ansehen, dass "gebraucht" und "hergegeben" wird.

Eine Frau ist, auch wenn sie Sex hat, immer noch eine vollwertige Person. Sie gibt ihren Körper nicht her, sondern sie tauscht bestimmte körperliche Zärtlichkeiten mit einem Mann aus. Sowohl passiv als auch aktiv. Genauso wie ein Mann. Und wenn du sagst, der Mann wäre in der gleichen Situation auch "verbraucht", dann scheinst du im allgemeinen ein ungesundes Verhältnis zur Sexualität zu haben.

Übrigens, wie stark verbraucht bist du nach all deinen sexuellen Erfahrungen?
 
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Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Der hat viel mit „gebrauchen“ zu tun, mit anwenden, auch mit aufbrauchen, verschleißen, nicht mehr weiter brauchbar. Welche Ressource wurde denn da „verbraucht“? Und von wem? Von den anderen Männern? Ist das das, was Du mit einem anderen Menschen machst, wenn Du mit ihm Sex hast, ihn “gebrauchen“, seine Ressourcen aufbrauchen?
Und damit zusammenhängend: Wenn sie vor dir nur eine Beziehung gehabt und mit ihrem damaligen Freund jeden Tag Sex gehabt hätte, wäre sie dann aufgrund der Häufigkeit noch mehr verbraucht? Oder weniger, weil es nur einer war? Inwiefern unterscheidet sich 60 x Sex mit 1 Menschen eigentlich von 1 x Sex mit 60 Menschen?
 
G

Benutzer

Gast
Also ich finde es nicht verwerflich, wenn sie das damals wollte. Wenn das für dich jetzt aber ein echtes Problem darstellt, weiß ich nicht wie glücklich ihr damit werdet. Irgendwie musst du das für dich klären :smile:
 
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