Sexuelle Krisen - wie wurde sie gelöst?

Sexuelle Krise(zB 4 Monate ohne Sex). Wie habt ihr es überwunden?

  • Trennung: Trotz Liebe kann ich nicht mit so wenig Sex auskommen

    Stimmen: 2 8,0%
  • Trennung: Sex war nur ein Symptom von vielen Problemen in der Beziehung

    Stimmen: 8 32,0%
  • Wir haben es überwunden. Jetzt wieder tolles Sexleben

    Stimmen: 7 28,0%
  • Ich kann mich nicht trennen und habe mich damit abgefunden und stecke meine Bedürfnissen zurück

    Stimmen: 8 32,0%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    25

Benutzer97281 

Öfters im Forum
Es vergeht fast keine Woche in der es keinen Thread zum Thema: "Mein/e Freund/in will keinen Sex mehr" gibt.

Wir versuchen alle immer zu helfen, aber zumindest ich habe oft dass Gefühl, dass die jeweiligen Beziehungen zum Scheitern verurteilt sind.
Natürlich bekommen wir selten Feedback was nun wirklich passiert ist.
Deswegen diese Umfrage:

Wer war schon einmal in der Situation, dass es eine schwere sexuelle Krise in der Beziehung gab - sagen wir mal 3-4 Monate nahezu ohne Sex.

Wie seid ihr aus dieser Situation herausgekommen? Trennung, Überwindung oder immer noch aushalten.

Gerade bei denen die die sexuelle Krise überwunden haben, würde mich interessieren wie?
 

Benutzer98824 

Benutzer gesperrt
fragst du das, weil du grade selber in einer sexuellen krise steckst oder einfach nur interessenhalber?
 

Benutzer48403  (51)

SenfdazuGeber
Ich habe inzwischen die Hoffnungen begraben, dass meine Liebste jemals mehr Lust auf Sex bekommen sollte.
Es gibt Dinge im Leben, die nun mal einfach nicht zu ändern sind, und dass man die Menschen so nehmen soll, wie sie sind. Ansonsten soll man es bleiben lassen.
Ich bin ein Fatalist und weiss genau, dass man nicht alles im Leben haben kann, was man sich erträumt.

Ich habe mich also dazu entschieden, das Beste aus der Sache zu machen. Vor allem, da es sich eigentlich nicht wirklich um eine Krise handelt, sonern die Situation schon immer vorhanden war.

Trennung? Daran denke ich nicht erst. Dafür hänge ich nun mal zu sehr an meinen Kindern.
 

Benutzer71335  (53)

Planet-Liebe ist Startseite
Er will sich nicht trennen (habs aber schon mehrfach versucht), ich sehe das allerdings auch nicht ernsthaft als zwingend notwendigen Trennungsgrund und habe mich damit weitestgehend abgefunden und stecke meine Bedürfnissen zuhause zurück (habe aber gewisse Forderungen beibehalten und arbeite auch noch aktiv an Änderungen aber ohne Druck), dennoch hat sich unser Sexleben erstaunlich verbessert, meines sowiso.:grin:
 

Benutzer91500 

Verbringt hier viel Zeit
Ich kann mich irgendwie an keine "sexuelle Krise" erinnern. Vielleicht liegt es auch daran das wir erst 10 Monate zusammen sind.


Off-Topic:
fragst du das, weil du grade selber in einer sexuellen krise steckst?

Was tut das denn bitte zur Umfrage? Solche unproduktiven Beiträge kannst du auch belassen.
 

Benutzer96881 

Benutzer gesperrt
Wir hatten auch eine sexuelle Krise. Eine verdammt lange sogar und ich bin meinem Freund immer noch dankbar, dass er bei mir geblieben ist... Woran es lag? Hm. Vielleicht hat die unverarbeitete Ex-Beziehung vielleicht, die erst wieder hochkam, als die erste Verliebtheit in den Neuen langsam weniger wurde, dazu beigetragen? Auf jeden Fall war die hormonelle Verhütung auch zu einem großen Teil verantwortlich. Als die weggelassen wurde, wurde es schlagartig besser. Also, das Verlangen meinerseits. Die Behebung des Schadens an der Beziehung dauert an. Man muss sich erst an die neue Situation gewöhnen - und zwar beide Seiten.
 

Benutzer97281 

Öfters im Forum
ich frage das, aufgrund des themas
Zu wenig Sex von Freundin - Planet-Liebe Forum
wo eine antwort geschrieben habe/wollte aber mir eigentlich keine richtig lösungsmöglichkeit eingefallen ist.

mich interessiert einfach mal wie so damit umgegangen wird wenn es dazu kommt. gibt es häufiger trennung, oder wird das problem gelöst und wenn ja wie.

also nur interessehalber. im moment ;-)
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Also wir sind seit knapp 11 Jahren zusammen und hatten diverse Krisen, aber nie im sexuellen Bereich.
Ich finds manchmal selber merkwürdig, aber wenn wir in einem Bereich immer harmoniert haben, dann im Bett. :grin:
Klar gab es mal Flauten, die hatten allerdings mit Stress und Zeitmangel zu tun, mit nichts anderem. Und länger als 4-6 Wochen haben die auch nie gedauert.

Aber ich will nichts verschreien. Nicht dass mir doch noch so eine Krise ins Haus steht! :grin:
 

Benutzer42813 

Beiträge füllen Bücher
Ich hatte einmal eine sexuelle Krise wie von dir beschrieben - und da war sie ein Symptom von vielen anderen PRoblemen in der Beziehung. Die vielen anderen Probleme führten am Ende zur Trennung.

Ich selbst antworte bei solchen Problemen meist nicht, weil ich eben keine Lösungen und auch keine Denkideen dafür entwickeln kann. Sexuelles Verlangen entsteht nicht in erster Linie über den Kopf, sondern über das Herz und den Körper, und der Kopf kann nur sehr bedingt Einfluss darauf nehmen. Alles, was wir hier schreiben, wird aber nur über den Kopf verarbeitet.
 
S

Benutzer

Gast
Wer war schon einmal in der Situation, dass es eine schwere sexuelle Krise in der Beziehung gab - sagen wir mal 3-4 Monate nahezu ohne Sex.

Wir sind seit fast 10 Jahren zusammen und hatten auch schon eine sexuelle Krise. Diese ging von ihm aus. Er wollte auf einmal nur noch sehr wenig Sex. Das heißt, wir haben vielleicht einmal im Monat miteinander geschlafen. Sonst schlafen wir aber 2 mal oder mehr die Woche miteinander. Selbstbefriedigt hat er sich aber immernoch.
Hm.... Begründung gab es nicht. Er wollte einfach nicht. Wollte sich nur schnell einen runterholen und das wars. Er hatte einfach auf den Akt selbst keine Lust mehr. Konnte mir auch nicht erklären, warum das eigentlich so ist.
Gab natürlich mehr und mehr Probleme dadurch. Ich bekam Selbstzweifel und dachte, er liebe mich nicht mehr oder würde mich unsexy finden. Er verneinte, sagte, dass dem nicht so sei. Doch ich glaubte ihm nicht.


Wie seid ihr aus dieser Situation herausgekommen? Trennung, Überwindung oder immer noch aushalten.

Durch Geduld. Ich hab zu Beginn ziemlich Stress und Druck gemacht. Hab immer und immer wieder über das Thema reden wollen. Dadurch fühlte er sich noch mehr unter Druck gesetzt und wollte erst Recht keinen Sex mehr. Irgendwann hab ich mir dann gesagt, dass ich einfach abwarte. Hab das Thema nicht mehr angesprochen und habe ihm gezeigt, dass ich geduldig bin und ihn nicht unter Druck setzen möchte.
Das hat funktioniert. Unser Sexleben ist wieder wunderbar :smile:


Gerade bei denen die die sexuelle Krise überwunden haben, würde mich interessieren wie?

Siehe oben.

Achso, insgesamt hat die Krise vielleicht 6 Mon. angedauert... vielleicht auch etwas länger. Und das ist jetzt ein Jahr her.
 

Benutzer100474 

Verbringt hier viel Zeit
Sexuelle Krise.....hmmmmm....
Eigentlich nur einmal....da aber heftig würde ich meinen. Sexlos über ein Jahr......das habe ich auch nur hinbekommen, weil mein Herz nur für diese eine Frau sprach...
Für mich war es in dieser Zeit oft genug die Hölle.....sie zu berühren.....zu sehen....zu riechen.....weil ich sie natürlich auch begehrte....auch nach Jahren noch ungebrochen. Es gab nur sie....im Geiste....im Herzen...
Wie ich diese "sexuelle Dürre" überstanden habe, weiß ich heute nicht mehr. Auch wenn es in mir "brannte", war da etwas, das mächtiger war, als meine "Mannestriebe"....
 

Benutzer87573 

Sehr bekannt hier
Ich hatte das in meiner ersten, längeren Beziehung mal, da hatten wir 3 oder 4 Monate keinen Sex. Zum einen lags an der Pille, ohne sie hatte ich einfach null Lust, zum anderen aber auch an der restlichen Beziehung.
Der Mann war für mich einfach schon wieder zu einem guten Freund mit Benefits geworden, aber wir hatten uns das noch nicht eingestanden. Deshalb hat einfach das Feuer gefehlt und wir haben uns schlussendlich dann auch getrennt. Außerdem haben wir relativ verschiedene sexuelle Phantasien und das in einer Beziehung dann über lange Zeit trotzdem für beide spannend zu gestalten wird dann sehr schwer.
Heute hab ich wieder ab und an Sex mit ihm und genieß es dann auch. Es ist halt was anderes ob einem ständig das Ausleben seiner Fantasien nicht ermöglichst ist oder eben nur im Rahmen der Affäre nicht.
 

Benutzer78109 

Sehr bekannt hier
In keiner meiner bisherigen Beziehungen gab es länger als 2 Wochen am Stück keinen Sex und ich werde unausgeglichen, wenn ich zu lange ohne Sex bin.
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Wir sind jetzt über 16 Monate zusammen und haben jeden Tag Sex, wenn wir uns sehen. Da ich aber derzeit im Ausland bin und wir 3 Monate keinen Sex miteinander haben werden, dann lösen wir diese "Krise" durch unseren Status: Offene Beziehung. In keiner meiner Beziehungen ist es jemals dazu gekommen, dass der Sex zu wenig wurde. Und wenn 4 Monate lang nichts läuft, obwohl man mehrfach die Chance dazu hat, dann ist das schon gar keine Beziehung mehr für mich.
 

Benutzer65590 

Beiträge füllen Bücher
Unsere ganze Beziehung ist quasi eine einzige sexuelle Krise, allerdings eine kontrollierte. Grund für die Krise ist ein fundamental verschiedenes Verständnis von Sexualität (Spaß versus Liebe) und ein ebenso diamentral voneinander abweichendes Sexbedürfnis (wenn man Bock drauf hat, wie wärs mit, hm, *jetzt*? versus wenn alles stimmt und die Stimmung richtig ist und überhaupt, wir hatten doch schon diese Woche).

Grund für die Kontrolle ist die beiderseits gegebene Fähigkeit zur problemlösungsorientierten Kommunikation. Zugegeben, diese Fähigkeit ist nicht vom Himmel gefallen. Zunächst liefs bei uns wie in so vielen Fällen, die man hier liest: Partner 1 - der Viel-Sex-Partner - ist unzufrieden, Partner 2 - der Wenig-Sex-Partner - nicht, und er ignoriert die Bedürfnisse von Partner 1, denn wo nichts ist, ist ja auch kein Problem, und einem selber gehts ja gut.
Partner 1, und das war und bin ich, hat allerdings mit der Pistole-auf-die-Brust-Konfrontations-Methode die Aufmerksamkeit von Partner 2 erzwungen, und seitdem befinden wir uns in einem stetigen Dialog. Soll heißen, die unterschiedlichen Ansichten und Bedürfnisse sind immer noch da, aber beide Partner sind sich im Klaren darüber, dass ein Problem besteht, an dem man arbeiten und das man zu einer Kompromisslösung führen sollte, wenn man Interesse an der Beziehung hat.

Und nur so klappt es. Wer in so einem Fall kein Problembewusstsein schafft und/oder nicht miteinander reden kann, verliert.

In unserem Fall ist es inzwischen so, dass sich durch beharrliche und geduldige Arbeit meinerseits der sexuelle Horizont meiner Freundin enorm erweitert hat. Auf der anderen Seite habe ich gelernt, ihre geringer ausgeprägte Sexualität zu tolerieren und mich in einer Weise damit arrangiert. Dafür ist der Sex, wenn er denn passiert, inzwischen ziemlich gut.

Es muss unterm Strich klar sein: abweichende sexuelle Bedürfnisse, das ist nicht, was man irgendwie reparieren, dauerhaft verändern oder auch nur in größerem Umfang anpassen kann, es sei denn, es findet etwas außergewöhnliches statt. Wer nicht viel Sex will, will nicht viel Sex; er kann höchstens mal was ausprobieren und findet vielleicht einen Modus, der ihm wenigstens etwas mehr Spaß macht.
Das bedeutet natürlich, dass der Partner, der mehr will, immer viel mehr in die Sache investieren muss. Er muss Vorschläge machen, Ideen geben, zum Ausprobieren von Dingen anregen. Er muss Abstriche machen, geduldig sein, auch mit Frust umgehen können.

Wer das nicht will, muss sich einen Partner suchen, der sexuell zu einem passt, und das würde ich auch den meisten Menschen raten... eine Beziehung mit abweichenden sexuellen BEdürfnissen ist doch meist zumindest mittelfristig zum Scheitern verurteilt. Ich sehe ja, wie viel Mühe eine solche Beziehung kostet, und, ehrlich,wenn ich meine Freundin nicht so verflixt liebte, ich hätte mich längst, längst, längst getrennt. Und wer weiß, vielleicht kommt es irgendwann mal dazu, weil sich irgendwann bestimmte Bedürfnisse eben nicht mehr befriedigen lassen (ich denke mit Schrecken an meine Freundin als Mutter ^^), und dann wird man sich vielleicht sagen, hätte ich mich mal lieber vor 20 Jahren getrennt, wer weiß.
 

Benutzer46728 

Beiträge füllen Bücher
Hatte in keiner Beziehung eine sexuelle Krise.
 

Benutzer91459 

Sorgt für Gesprächsstoff
Das ist eine interessante Umfrage, weil man sich zu Anbeginn einer solchen Krise ja gerne hier Rat sucht wohingegen dann im weiteren Verlauf der Krise sich nur noch wenige zu Wort melden. Auch ich war so einer, so dass ich hier mal meinen Senf dazu geben möchte.

Auch ich schließe mich der Fraktion um radl_django und many an: meine Krise endete damit dass ich mir eingestehen musste, entweder die Beziehung zu beenden oder mit meinen nicht erfüllten Bedürfnissen weiterleben zu müssen. Da mir meine nunmehr 4,5 Jahre alte Beziehung sehr sehr viel gibt und ich meine Freundin mehr liebe als 100 prozentig erfüllte Bedürfnisse, habe ich mich dazu durchgerungen, meine Bedürfnisse zurückzustecken. Im Gegensatz zu der Meinung vieler anderer hier im Forum geht das sogar sehr gut, Voraussetzung dafür sind jedoch: ein sehr gutes Selbstbewusstsein (man darf die nicht erfüllten Bedürfnisse nicht so interpretieren dass die Herzdame augenscheinlich die Lust an einen verloren hat); eine gute Wichskultur (ich war lange lange alleine und an sexlose Zeiten gewöhnt); Dinge, die einem im Leben mindestens so viel geben wie Sex und in denen man erfolgreich(er) ist.

Allerdings war das ganze sehr schmerzhaft für mich und auch für meine Freundin, so dass wohl jeder für sich selbst ausmachen muss wie viel er für seine Beziehung zu opfern bereit ist. Ich teile many's Ängste: jetzt habe ich mich mit meiner Situation abgefunden, aber wie wird es in ein paar Jahren aussehen? Gleichwohl bin ich aber auch Optimist: Da Frauen ja viel abhängiger von ihrem Hormonhaushalt sind kann sich das ganze ja auch wieder einmal zum Positiven ändern...
 
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