sexualsoziologie?

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Gast
was meint ihr, ist unser sexualverhalten (was mach ich/mag ich im bett, was nicht) eher naturgegeben oder (vor allem bei männer) doch stark von vorstellungen oder darstellungen anderer geprägt (Beispiel: vermehrter analverkehr auch bei heteros durch pornoschauen)?
Ist auch die Rollenverteilung dominant/passiv zwischen den partnern eher ergebnis von sozialisation oder doch "ich mach wozu ich lust habe"?
 

Benutzer24203 

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Ich hab mich erst kürzlich gefragt ob man das studierne kann? Wenn ja dann würd ich das sofort machen!
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Also bei mir eher naturgegeben. Ich habe einzelne Dinge aus probiert bevor ich wusste wie es heisst und dass es Andere auch tun.
 

Benutzer12391  (40)

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Klar, wir sind doch in unserem ganzen Leben irgendwo von der Gesellschaft und Einflüssen anderer mehr oder weniger geprägt und da macht auch das Sexualverhalten nicht vor Stopp.

Auch das dominante Verhalten ist meiner Meinung nach geprägt von der Gesellschaft. Als es die Fraunemanzipation gab war dies gut, doch in der heutigen Zeit kommt schon irgendwann eine "Revolte" der Männer. Immer mehr Männer werden z.B. "Hausmänner". Nicht das das schlimm ist, doch dann müsste zumindest auch das Gehalt der Frauen an das der Männer angepasst werden.

LG misoe
 

Benutzer10269 

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Ich würd sagen ist ein Mittelding aus beidem, heutzutage wird man einfach mal durch die Gesellschaft beeinflusst, egal in welche Richtung.
Also so ein Studienfach würde mich auch interessieren... :downunder
 

Benutzer9204 

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ich denke man muss psychologie oder biologie oder humanmedizin studieren und dann in die jeweilige richtung gehen...
 

Benutzer9323 

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ich denke es ist mehr von der Umgebung beeinflusst als wir selbst glauben mögen. das verständnis von gutem Sex hängt ja auch mit der allgemeinen Lebenseinstellung zusammen. korrigiert mich, wenn ich mich irre, aber z.B. jemand, der sonst immer zum buckeln gezwungen ist, mag es vielleicht im Bett zu dominieren. Was für meine Begriffe naturgegeben ist, ist die körperliche Empfindlichkeit (logisch) die ja bei jedem ein bisschen anders in Stärke und Verteilung ist. Beeinflusst in sexuallen Vorlieben werden wir sicher auch vom jeweiligen Partner, besonders stark natürlich von denjenigen, mit denen man oft Sex hat(te).
 
D

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Gast
silvanichenko schrieb:
was meint ihr, ist unser sexualverhalten (was mach ich/mag ich im bett, was nicht) eher naturgegeben oder (vor allem bei männer) doch stark von vorstellungen oder darstellungen anderer geprägt (Beispiel: vermehrter analverkehr auch bei heteros durch pornoschauen)?
Ist auch die Rollenverteilung dominant/passiv zwischen den partnern eher ergebnis von sozialisation oder doch "ich mach wozu ich lust habe"?

Bei mir isses nicht naturgegeben. Bis vor nem Jahr hatte ich keinen Schimmer.

Ach fand AV z. B. pervers. Dass Männer Pornos gucken, war tragisch usw. :engel:

Als ich meinen Freund hatte, interessierte ich mich dann mehr dafür, las öfter in den Stellungstipps. Und plöpp -> neue Ideen, Aufgeschlossenheit. Bin ziemlich offen geworden (bis auf NS, Kaviar, Swingerclubs, S/M und Dreier).
 

Benutzer8764 

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Einige Dinge sind natürlich naturgegeben, der eine ist extrovertierter, die andere phantasievoller.
Aber eine große Rolle für das sexuelle Verhalten eines Menschen spielt definitiv die Sozialisation.

Also auf jeden Fall auch ein Mix.
 
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