Sexspielzeug , wer testet das den ?

Benutzer135918 

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Gerade eben kam auf der Arbeit ne lustige aber doch ernst zu nehmende Diskussionen auf. Der Grund, ein Seminar einer Erotik shop Kette hier.

Wir fragten uns wie Sexspielzeuge entwickelt und vor allem getestet werden bevor sie auf den Markt kommen ! Und vor allem ob Stiftung Warentest da auch testet.
 

Benutzer10855 

Team-Alumni
Klar werden diese Dinge getestet. Die werden unter Paare gebracht und anschließend wird Feedback gesammelt. Ob sich Stiftung Warentest (oder Öko-test?) mal Sexspielzeugen angenommen hat, weiß ich nicht, aber klingt nicht abwegig, da es ja bezüglich gewisser Substanzen in Vibratoren durchaus gesundheitliche Bedenken gibt.

Interessanter ist doch die Frage, ob bei einem Vibratortest die Note "befriedigend" besser ist als "gut"? :hmm:
 

Benutzer50955 

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Habe mal eine Doku über einen Sexspielzeug-Hersteller gesehen. Schon beim Produktdesign und der Herstellung erster Prototypen probieren die Damen in der Firma (Design, Marketing, Vertrieb) die Produkte auch selber aus. Später kommen dann auch externe Paare ins Spiel, die ihr Feedback geben.
 

Benutzer151110 

Sorgt für Gesprächsstoff
Klar auch Sexspielzeug muss getestet werden, wie alle anderen Produkte auch.
 

Benutzer70527  (31)

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Das läuft dann natürlich mit einem Fragebogen ab. Da hockt der Herr Wissenschaftlicher nicht daneben, um sich Notizen zu machen. :grin:
 

Benutzer84521 

Benutzer gesperrt
Stiftung Warentest bzw Ökotest testen auch Sexspielzeug, aber nur auf Materialien, Gifte, etc.
NICHT auf Tauglichkeit und Wirkung, DAS machen wie gesagt Produkttester.
 

Benutzer133456  (50)

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Diese Sachen werden von so Leuten wie mir entwickelt - Industriedesignern. Normalerweise laeuft der Prozess so ab, dass man mit dem vorliegenden Auftrag erstmal ins Benchmarking geht; das bedeutet, man verschafft sich einen genauen Ueberblick ueber die existierenden Produkte, wie sie hergestellt werden, wie erfolgreich sie sind, und weshalb.

Dann erstellt man Vorschlaege entlang der Richtlinien des Auftrags. Selten wuenschen Firmen ganz neue Ideen, und wenn, dann kommen sie oft schon mit diesen an, haben Patentanmeldungen gemacht.

Die meisten Entwicklungen sind lediglich "Me, Toos". Da muss man dann eigentlich nicht wirklich selbst testen, als Designer. Die Veraenderungen sind oft so dezent, dass man einfach davon ausgehen kann, dass es auch in gruen oder lila funktioniert. Dann reicht es aus, einen 3D Scan zu modifizieren und ein CAD Modell an den Hersteller zu schicken. Altmodischere Kollegen machen fuer altmodischere Kunden noch gerne liebevoll handgebaute Modelle, aber meiner einer gehoert bereits zur herzlosen Computerfraktion, und ich lasse hoechstens mal was im CNC oder 3D Drucker machen, wenn ein Modell unbedingt sein muss.

Sollte jedoch mal was Neues auftauchen, das man wirklich testen muss, weil z.B. das Konzept noch nie da war, dann testet man sie tatsaechlich am besten erstmal selbst, an sogenannten Study Models. Wenn's klappt, stellt man das Ding der Firma vor, und dann finden diese Tests an Prototypen oder pre production Modellen statt, und werden zu dem Zweck normalerweise einer Fokusgruppe uebergeben. Dass solche Gruppen vermutlich spassig sind fuer die Mitarbeiter, in diesem Bereich, kann ich mir allerdings schon vorstellen.
:ROFLMAO:
Bestimmt lustiger, als wenn man Dentalbedarf entwickelt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer109947 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Schon beim Produktdesign und der Herstellung erster Prototypen probieren die Damen in der Firma die Produkte auch selber aus. Später kommen dann auch externe Paare ins Spiel, die ihr Feedback geben.

Was ich mich hier frage... wie schaffen es die Hersteller, da zu einem einheitlichen Bewertungsergebnis zu kommen? :hmm: Sexspielzeug bzw. das Gefühl und der "Erfolg" bei dessen Nutzung dürfte doch auf Grund unterschiedlicher anatomischer Voraussetzungen doch höchst individuell sein :confused: Beispiel: Frau A findet Vibrator A gut weil optimale Größe, Frau B dagegen findet Vibrator A schlecht, weil zu klein, zu laut, zu was-weiß-ich..., Paar C findet Vibrator A "ganz nett, aber wenn X und Y besser wären, dann noch besser bla bla"...

Wie soll man da auf einen gemeinsamen Nenner kommen? Geschlechtsteile sind bekanntlich nicht DIN-genormt :zwinker:
 

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
Was ich mich hier frage... wie schaffen es die Hersteller, da zu einem einheitlichen Bewertungsergebnis zu kommen? :hmm: Sexspielzeug bzw. das Gefühl und der "Erfolg" bei dessen Nutzung dürfte doch auf Grund unterschiedlicher anatomischer Voraussetzungen doch höchst individuell sein :confused: Beispiel: Frau A findet Vibrator A gut weil optimale Größe, Frau B dagegen findet Vibrator A schlecht, weil zu klein, zu laut, zu was-weiß-ich..., Paar C findet Vibrator A "ganz nett, aber wenn X und Y besser wären, dann noch besser bla bla"...

Wie soll man da auf einen gemeinsamen Nenner kommen? Geschlechtsteile sind bekanntlich nicht DIN-genormt :zwinker:
Das ist ja auch die große Frage ! zudem müsste ein Industriedessigner sich nicht wie bei Autos darauf spezialisieren? also soll heißen Anatomische Kenntnisse haben, wissen wie was ungefähr wirkt, dazu noch Materrialkentnisse usw?
 

Benutzer95143 

Meistens hier zu finden
Was ich mich hier frage... wie schaffen es die Hersteller, da zu einem einheitlichen Bewertungsergebnis zu kommen? :hmm: Sexspielzeug bzw. das Gefühl und der "Erfolg" bei dessen Nutzung dürfte doch auf Grund unterschiedlicher anatomischer Voraussetzungen doch höchst individuell sein :confused: Beispiel: Frau A findet Vibrator A gut weil optimale Größe, Frau B dagegen findet Vibrator A schlecht, weil zu klein, zu laut, zu was-weiß-ich..., Paar C findet Vibrator A "ganz nett, aber wenn X und Y besser wären, dann noch besser bla bla"...

Wie soll man da auf einen gemeinsamen Nenner kommen? Geschlechtsteile sind bekanntlich nicht DIN-genormt :zwinker:
Wenn es alle Vibrator A schlecht finden und die Testgruppe groß genug war (was die sicherlich beachten), dann ist wohl Vibrator A für den Mülleimer. Wie man da positiv testen möchte, weiß ich aber auch nicht. Vielleicht, wenn eine bestimmte Prozentzahl Vibrator B gut findet wird er so oder mit vorgeschlagenen Änderungen (bei genug Zuspruch) hergestellt.
 

Benutzer133456  (50)

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Das stimmt schon alles im Prinzip, aber in der Praxis haben wir ja mittlerweile den Vorteil, dass es massenweise Daten gibt, auf die wir zurueckgreifen koennen. Es gibt vermutlich viele tausend Modelle von Sexartikeln, die in den vergangenen Jahrzehnten auf den Markt gebracht wurden, und ueber diesen Zeitraum hinweg ergaben sich glasklare Praeferenzen der Kaeufer, Rueckmeldungen aus dem Einzelhandel, Garantiefaelle, etc.

Somit arbeiten wir von vorneherein in einem sehr viel definierteren Rahmen, als man es muesste, wenn man's mit einer Neuerfindung des Rades zu tun hat.
:cool:
Und das bedeutet auch, dass man viele ergonomische Aspekte einfach uebernimmt, ohne sie wirklich begreifen zu muessen. Viel Innovation, die in der Industrie stattfindet, ist sehr konservativ, und gerade in diesem Bereich wird selten auf bahnbrechende Weise experimentiert. Der Job ist also relativ einfach.
 
Zuletzt bearbeitet:
2 Woche(n) später

Benutzer142352 

Öfter im Forum
Also ich würde auch Dildos und Vibratoren testen, aber mich fragt ja keiner. :bussi:
 
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