Sexsomnia - Wer ist noch betroffen?

Benutzer101450  (38)

Sorgt für Gesprächsstoff
Hallo an alle,

habe mich soeben hier angemeldet, da ich an Sexsomnia leide (bzw. meine Frau)

Also habe das Problem, dass ich fast jede Nacht, mitten im Schlaf anfange meine Frau zu streicheln und zu fingern. Das geht dann wohl so weit, bis Sie aufwacht, und mich anschreit und auch wegstößt. So das ich dann Wachwerde, keine Ahnung habe, was eigentlich passiert ist, na ausser das ich eine Errektion habe.

Kennt das noch jemand? wie geht Ihr damit um??

lg
Sexsomnia
 
A

Benutzer

Gast
muss es denn gleich eine krankheit sein?
ich hab wohl auch ein paar mal nachts unterbewusst angefangen zu fummeln, würde aber nie so weit gehen, das als ne krankheit anzusehen.
 
C

Benutzer

Gast
Andere Frage: Warum schreit dich deine Frau an, wenn du sie nachts anfässt? Ist ihr das wohl so unangenehm? Habt ihr noch regelmäßig Sex? Ansonsten könnte das ein Bedürfnis sein, weswegen dich dein Ungterbwusstsein nachts zu solchen "Taten" treibt.
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Wurdest du diagnostiziert? Ansonsten kann ich mir nur denken, dass getrennte Betten eigentlich ganz hilfreich sein müssten.
 

Benutzer101450  (38)

Sorgt für Gesprächsstoff
Danke für die Zuschriften.
Also naja wir haben schon sehr selten (im wachzustand) sex. Also weniger als ich es will/brauche

d.h, ich hätte am liebsten min. 2 mal täglich, haben aber nur 2 mal die Woche.

Es ist schon eine Art Krankheit, da ich es wirklich jede Nacht machen würde und SIE WILL ES EINFACH NICHT..

Ich weiss nicht wie ich mich verhalten soll. HAbe schon mit dem Gedanken gespielt, ihr Fremdzugehen, um meine Bedürfnisse woanders zu befriedigen, jedoch will ich auf der anderen Seite meine Frau nicht verlieren, liebe Sie ja.

Nur der Sex passt nicht, weder im wachen noch im schlafenden Zustand....
 

Benutzer30706 

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Ich kenne mich mit der Krankheit nicht aus, aber ich nehme mal an, Deine 'Übergriffe' lassen sich nicht reduzieren. Dann würden mir nur getrennte Betten einfallen. Machen andere Paare ja schließlich auch, zB wegen dem Schnarchen oder weil sie alleine einfach besser schlafen.
 

Benutzer16100 

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Nein- ich kenne das nicht. Einer meiner Exfreunde hat vorzugsweise Nachts angefangen mich anzufassen- bis ich ihm irgendwann gesagt habe, dass ich das nicht möchte. Ich mag es einfach nicht im Schlaf angefasst zu werden wenn ich nicht aktiv entscheiden kann, ob ich das gerade möchte.

Ich bin jetzt nicht daürber informiert, ob es diese "Krankheit" überhaupt gibt? Abgesehen davon glaube ich, dass es auf Dauer und wenn es wirklich fast jede Nacht so ist (wie du ja beschrieben hast) wirklich anstrengend werden kann.

Mir würde spontan einfallen in getrennten Betten/Zimmern zu schlafen. Wie gesagt- ich kann nachvollziehen, dass deine Partnerin das nicht möchte ( wobei ich denke, dass anschreien und weg stoßen nicht notwendig ist...)..aber auch, dass es dich belästigt. Ansonsten kenne ich mich mit dieser Erkrankung (ich werde das mal ergoogeln) zu wenig bzw, gar nicht aus um da mehr zu sagen zu können.Aber das ist das, was mir spontan eingefallen ist.


edit: ich war mal wieder zu langsam. Wenn du mit dem Sex so unzufrieden bist wirft das natürlich ein ganz anderes Licht auf die "Sache". Dann werden dich getrennte Betten vermutlich nicht glücklicher machen.
 

Benutzer101450  (38)

Sorgt für Gesprächsstoff
Ja es wurde bei mir diagnostiziert.
Mein Arzt meinte auch getrennte Betten, aber dass dies keine Lösung wäre und ich irgendwann mir selber schaden könnte, wenn ich z.B. nachts im Schlaf zu Ihr hin wollen würde und dabei stürzen o.ä.

Sie schreit wohl nicht sofort, sagt mehr mals nein, dreht sich weg und Irgendwann reicht es ihr....
 

Benutzer16100 

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Pf- das ist schwierig. Würdest du denn auch in ein anderes Zimmer zu ihr gehen? Oder besteht die "Gefahr" nur, wenn sie im selben Zimmer schläft wie du?

Habt ihr mal überlegt gemeinsam zu einer Beratungsstelle zu gehen, damit sie evtl. mehr Verständnis für die Erkrankung aufbauen kann und du aber auch die Chance hast sie besser zu verstehen? Dann wäre es vielleicht möglich eine Lösung zu finden, die für euch beide akzeptabel ist? Habt ihr über die Diagnose gesprochen?
 

Benutzer101450  (38)

Sorgt für Gesprächsstoff
Hi Klatschmohn,

ja haben drüber geredet, sie hat eigentlich nur gelacht. und meint, es wäre eine Ausrede, damit ich mehr sex bekomme.
Der Arzt meinte getrennt ZIMMEr wären das Problem. Er habe es schonmal empfohlen und dieser Patient wäre dann zu seiner Frau hin und dabei gestürzt.

Desshalb solle ich das nicht tun.
Wir waren mal mit meiner Frau bei einer Beratungsstelle, wegen dem "wenig sex thema".
Das hat aber nichts gebracht, da sie eine Frau ist, die sehr wenig will/braucht, und ich das Krasse gegenteil.....

ich weiss einfach nicht mehr weiter....
 

Benutzer59943  (39)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Mein Arzt meinte auch getrennte Betten, aber dass dies keine Lösung wäre und ich irgendwann mir selber schaden könnte, wenn ich z.B. nachts im Schlaf zu Ihr hin wollen würde und dabei stürzen o.ä.

Und was konkret schlägt dein Arzt dann vor?
 

Benutzer16100 

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Ich denke dass es wichtig wäre, sie für die Erkrankung zu sensibilisieren und ihr verständlich zu machen, dass es keine Ausrede oder ein "Freifahrtsschein" für dich ist. Vielleicht kannst du sie ja mal zu einem Arzttermin mitnehmen?

Wir genau wird das nun behandelt?
 

Benutzer101450  (38)

Sorgt für Gesprächsstoff
Und was konkret schlägt dein Arzt dann vor?

KONKRET hat er nur gesagt, dass dieses Verhalten noch zu ungenau bestimmt/untersucht wäre und ich mich an einen psychater wenden solle oder die nächtlichen übergriffe weiter erdulden solle.

desshalb wende ich mich an euch.

Schade das hier keiner/keine ist, der/die das kennt....
 

Benutzer16100 

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Nun- sehr erforscht scheint diese Erkrankung in der Tat noch nicht zu sein.

Spielst du mit dem Gedanken dich an einen Therapeuten zu wenden bzw. was hast du jetzt vor?

Ich kann mir gut vorstellen, dass du darunter leidest- es aber auch für deine Partnerin sehr schwierig ist.
 

Benutzer101450  (38)

Sorgt für Gesprächsstoff
Sie weiss schon, dass es mir ernst ist. Sie macht es aber nur mit nem lachen ab, da sie selber nicht weiss, was sie tun soll.
Wie gesagt, sie ist eine Frau die winig will/braucht. Und jetzt die diagnose, dass Ihr Mann (ICH) das krasse Gegenteil ist....
Ich verstehe sie ja auch...
 

Benutzer59943  (39)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Ich glaube nicht, dass dein nächtliches Verhalten nur daran liegt, dass du in deinen Augen zu wenig Sex bekommst. Da gibts ja wirklcih viele, viele Leute, denen das so geht und die schlafen nachts trotzdem normal neben ihrem Partner.
Und Leute, die nachts durch den Hausflur schlafwandeln tun das auch nicht weniger, wenn sie sich tagsüber öfter dort aufhalten. :grin:

Das ist wirklich eher eine komplexe "Hirnsache", wo viele Faktoren mit reinspielen. Durchaus möglcih, dass ein Psychiater da ein guter Ansprechpartner ist.

Dass du nachts auf dem WEg ins Schlafzimmer stürzt, lässt sich ja gut vermeiden, wenn ihr eben den Weg entsprechend frei räumt. Dann kannst du durchaus in einem anderen Zimmer schlafen.
Zur Not kann deine Frau ja einfach die Schlafzimmertüre abschließen. Und wenn du dort dann "anklopfst", wirst du ja wahrscheinlich wach. :zwinker:

---------- Beitrag hinzugefügt um 21:56 -----------

Wie gesagt, sie ist eine Frau die winig will/braucht. Und jetzt die diagnose, dass Ihr Mann (ICH) das krasse Gegenteil ist....
Ich verstehe sie ja auch...

Ich hab jetzt mal gegoogelt und nirgends eine Info darüber gefunden, dass Sexsomanie (so heißt das übrigens auf deutsch) etwas damit zu tun hat, dass man zu wenig Sex bekommt.
Du kriegst 2x die Woche Sex, da hab ich im Normalfall weniger Sex und ich befummel meinen Partner nachts auch nicht. :zwinker:

Das allein kann also nicht der Grund sein!
 

Benutzer101450  (38)

Sorgt für Gesprächsstoff
wegen dem Psychater,
ich schrieb ja, dass ich mit Ihr bei einer Beratung war, dass war eine psychaterin. Sie konnte uns jedoch nicht weiterhelfen, da sie nichts Krankhaftes erkannte.... Und das war schon ein riesen Problem für meine Frau und jetzt noch das :frown:

---------- Beitrag hinzugefügt um 20:59 -----------

danke Leute für eure Anteilnahme.

freut mich sehr....

Werde mal anch einem scuhen, der darauf spezialisiert ist... vielelicht gibt es ja eine Möglichkeit, was zu machen...
 

Benutzer16100 

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Ich glaube nicht dass die von dir angesprochene "Tatsache", dass sie wenig Sex will da eine so große Rolle spielt.

Ich denke vielmehr dass auch Frauen, die mehr Sex wollen als deine Frau damit Schwierigkeiten hätten. Ich bin mir nicht sicher ob es ein sinnvoller Weg ist sich in seiner eigenen Wohnung einschließen zu müssen, damit man vor seinem Mann "geschützt" ist und in Ruhe und ohne "Übegriffe" schlafen kann.

Gibt es eigentlich entsprechende Beratungsstellen, die ihr vielleicht zusammen aufsuchen könntet? Ich fürchte, es gibt keine Selbsthilfegruppen oder ähnliches? Wegen dem Therapeuten kann ich dir nur empfehlen, dich mal kundig zu machen, was es bei euch in der Nähe für Therapeuten gibt, vielleicht wäre in der Tat ein Psychiater die bessere Alternative.
 

Benutzer101450  (38)

Sorgt für Gesprächsstoff
Gibt es eigentlich entsprechende Beratungsstellen, die ihr vielleicht zusammen aufsuchen könntet? Ich fürchte, es gibt keine Selbsthilfegruppen oder ähnliches?

habe diesbezüglich nur Seiten auf englisch gefunden....
 
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