Sex wichtig in der Partnerschaft?

Benutzer109762  (24)

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Hi Leute ich habe eine allgemeine Frage auf die mich meine beste Freundin aufmerksam gemacht hat.

Sie führt schon seit längerem ein "Fast-Beziehung" mit einem Jungen und die beiden verstehen sich gut, auch ohne echten Sex (als Petting o.ä. ist schon drinnen).


Doch nun meine Frage. Ist Sex und die "Kampfkraft" (Da viele den Beischlaf als Schlacht ansehen, in der man den Feind, Vorgänger, zwar nicht sieht aber dennoch übertrumpfen will) eines Mannes im Bett so wichtig, dass man aufgrund ihrer zB eine Beziehung nicht führen kann? Wenn ein Kerl bzw. so schlecht im Bett ist, dass man nicht mit ihm Sex haben kann? Sollte man dann die Beziehung beenden?

LG,
Costa
 

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Ob man die Beziehung beenden "sollte", muss jeder für sich selber entscheiden. Wenn ein Paar zusammen ist, und beide mit der Sexlosigkeit glücklich sind, besteht kein Problem.
Ich denke aber, dass die meisten Beziehungen ohne Sex scheitern.
 

Benutzer42813 

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Sexuell sollte es stimmen, das ist auf Dauer in den meisten Beziehungen schon richtig. Allerdings: Wenn ein Mann an Erektionsstörungen oder vorzeitiger Erektion leidet, erst recht, wenn es die erste Beziehung oder eben der Anfang der Beziehung ist... Das ist natürlich kein Trennungsgrund :zwinker:. Dein Kumpel hat ja hoffentlich auch gesunde Hände und eine gesunde Zunge, um das Sexualleben der beiden anders schön zu gestalten. Dass man sich Mühe gibt im Umgang miteinander und dabei viel Zärtlichkeit und Aufmerksamkeit gibt ist viel wichtiger als reines "Stehvermögen".
 
L

Benutzer

Gast
Seh ich auch so. Ein bisschen Geduld sollte man schon mitbringen. Ich hab das schon hin und wieder gehört, dass eine Frau den "Freund" frühzeitig wieder verlassen hat, weil er angeblich nicht gut genug im Bett war. Aber meistens sind das dann solche Frauen, die sich selbst nicht trauen, dem Partner zu sagen/zeigen, was einem gefällt, und deshalb meiner Meinung nach selbst schuld daran sind, wenn sie schlechten Sex haben.
Wenn der Sex allerdings auf Dauer und trotz guter Kommunikation nicht befriedigend ist, dann halte ich das schon für einen verständlichen Trennungsgrund.
 

Benutzer78109 

Sehr bekannt hier
Ich habe schon mal u.a. deswegen Schluss gemacht, weil einer im Bett einfach "schlecht" war und wir deswegen niemals richtigen GV haben konnten. Mir persönlich reicht halt Fummeln und orale Befriedigung auf Dauer nicht aus. Ich muss zugeben, dass derjenige aber allgemein nicht besonders männlich wirkte und es auch in anderen Bereichen nicht passte.

Mit 15 würde ich mir darüber allerdings noch nicht so große Gedanken machen :smile:
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
In deinem Alter wollte ich noch gar keinen Sex, da hatte das kaum Aussagekraft. Heute sieht das ganz anders aus.
 
F

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Gast
... oder vorzeitiger Erektion leidet
Gibt es sowas auch? :eek:... es weiss natürlich jeder, was du meinst. :zwinker:

Eine Partnerschaft ohne Sex kann ich mir sehr schlecht vorstellen.
Es ist einfach eine Frage der Libido, sollte die bei beiden sehr gering sein, ist sicher auch ein Leben fast ohne Sex vorstellbar.
Sicher auch noch möglich, wenn man religiösen oder anderen Zwängen unterliegt, aber das ist sicher ein anderes Thema.
 

Benutzer10802 

Planet-Liebe Berühmtheit
Kampfkraft des Mannes? :grin: Äh... Nee, "Kampfkraft" braucht's nicht unbedingt und man muss auch nicht der ultimative Superstecher sein, der 8 Stunden am Stück durchhält.:zwinker: Und wie wichtig man ein erfülltes Sexualleben findet, welchen Stellenwert es hat, das ist individuell verschieden und ändert sich auch. Mit 15 ist der Stellenwert meist noch recht gering, beide haben noch keine oder wenig Erfahrung auf dem Gebiet und wollen mit manchem vielleicht auch noch warten, man entdeckt gemeinsam, wie man so Spaß haben kann - mit zunehmendem Alter kann das anders aussehen, man weiß was man will, hat genauere Vorstellungen von einem erfüllten Sexualleben und merkt eher, wenn einem etwas fehlt.

So oder so: Es sollte passen im Bett. die Partner sollten zueinander passen, auch sexuell, sowohl von der Vorlieben, als auch in Sachen Libido. Keinem der Partner sollte "zu" viel fehlen. Man sollte harmonieren, in der Lage sein sich aufeinander einzustellen und aufeinander einzugehen. Keiner der beiden Partner sollte mit der Lage im Bett dauerhaft unzufrieden und damit unbefriedigt bleiben. Sonst wird sich das sehr wahrscheinlich auf die Beziehung auswirken und sie kann durchaus auch daran zerbrechen, wenn das Sexuelle einfach nicht passt.
 

Benutzer98976 

Sehr bekannt hier
Ich denke, wenn die sexuellen Bedürfnisse sich langfristig so sehr unterscheiden, dass einer der beiden Partner permanent unzufrieden ist, dann ist Sex ein Trennungsgrund, ja. Oder eben ein Grund, gar nicht erst eine Beziehung einzugehen.
Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse nach Häufigkeit und Art&Weise von sexuellen Erlebnissen. Es ist wichtig, sich selbst da kennenzulernen und herauszufinden, was man braucht und will. Mit 15 fängt dieses Kennenlernen gerade erst an, denke ich mal. Bei manchen auch erst mit Mitte 20 - es kommt immer drauf an, denn da hat jeder sein eigenes Tempo. Wichtig ist, Sex niemals als Banalität oder 'unwichtig' zu betrachten. Wie hieß es in einem Film doch so schön "Ob Sex oder kein Sex, es ist immer ein Problem" :zwinker:
Wenn man selbst Sex zB nicht so wichtig findet, dann sollte man dies nicht als allgemeingültig betrachten und aktzeptieren, dass ein eventueller Partner da vielleicht mehr braucht und diesen nicht als 'notgeil' oder 'sexsüchtig' abstempeln, wenn er dann unzufrieden ist und sich trennt. Genauso wenig ist es in Ordnung, jemanden zu verurteilen oder 'unnormal' zu finden, der eben nicht besonders viel Sex braucht. Wobei ich hier die Definition von viel und wenig Sex bewusst offen lasse, denn darunter versteht jeder etwas anderes.

Jeder hat das Recht auf eine erfüllte Sexualität - natürlich niemals zu Lasten anderer, sprich niemand anderes darf gezwungen werden, sich anzupassen. Sei es nun hin zu weniger Sex oder mehr.
Sollte sich jemals eine Frau von Dir trennen, weil Du es ihr im Bett nicht genug gebracht hast...nun, dann ist es besser so. Sei ihr dankbar, dass sie Dich nicht mehr diesem Druck aussetzt und genug Eigenverantwortung für ihre Sexualität zeigt, um diesen Schritt zu gehen. Dennoch bedeutet das nicht, dass Du eine Null im Bett bist.
Sex ist ganz oft, wenn nicht sogar nur, eine Sache der gemeinsamen Wellenlänge. Ticken beide Partner da ähnlich, dann gibt es viel weniger Schwierigkeiten bzw keine, die sich nicht aus dem Weg räumen ließen. Ticken sie da nicht ähnlich, ist es wirklich besser, getrennter Wege zu gehen, bevor einer von Beiden über Jahre hinweg leidet. Das heißt nicht, dass irgendeiner der Beiden viel zu sexgeil oder viel zu luschig im Bett wäre.

Natürlich gibt es Männer [als auch Frauen] die sich keine Mühe mit ihrem Gegenüber geben - und das ist wirklich das Einzige, was Sex schlecht machen kann. Selbst Unsicherheit ist mit dem richtigen Partner und der richtigen Wellenlänge kein Problem - denn dann ist dafür Raum, und man kann sie gemeinsam abbauen. Aber ich gehe mal davon aus, dass Du ein lieber Kerl bist, dem das Wohl der Frau am Herzen liegt. Und alles Weitere ist Lern- bzw Übungssache :smile:
 

Benutzer100474 

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Sex in der Partnerschaft ist suuuuuperwichtig! Jetzt muss sie nur noch kochen können........ *gggg* :tongue:
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Sex ist ganz oft, wenn nicht sogar nur, eine Sache der gemeinsamen Wellenlänge. Ticken beide Partner da ähnlich, dann gibt es viel weniger Schwierigkeiten bzw keine, die sich nicht aus dem Weg räumen ließen. Ticken sie da nicht ähnlich, ist es wirklich besser, getrennter Wege zu gehen, bevor einer von Beiden über Jahre hinweg leidet. Das heißt nicht, dass irgendeiner der Beiden viel zu sexgeil oder viel zu luschig im Bett wäre.
Oder wie man noch so schön sagt: die Chemie muss stimmen, und das vielleicht auch wortwörtlich. Der Hormon- und Pheromon-Cocktail sollte einfach zueinander passen.
Fehlt im Bett die Chemie, die gleiche Wellenlänge, führt das oft zu einseitigem Frust und auf Dauer zu Komplikationen in der Beziehung.

Ob man deshalb nun eine Beziehung aufgibt oder nicht, ist ganz sicher Ansichtssache. Aber für mich wäre es z.B. nicht denkbar, dauerhaft auf sexuelle (und damit auch allgemeine) Harmonie zu verzichten.
 

Benutzer42813 

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Off-Topic:
Jetzt muss sie nur noch kochen können........ *gggg* :tongue:

Cool, endlich ein Mann, der den ganzen Rest wie Geld verdienen, Wäsche waschen und aufhängen, aufräumen, Wäsche bügeln, Staubwischen, Wäsche zusammenlegen und in den Schrank legen/hängen, fegen, wischen, Bad schrubben, Blumen gießen und Fenster putzen übernimmt und bei dem ich nichts muss als vögeln und kochen :zwinker:. Wo wohnst du? ^^
 

Benutzer109762  (24)

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Hallo erstmal Danke für eure Antworten aber ich habe mich unklar ausgedrückt:

Wir beide reden sehr oft auch über Verhalten von Erwachsenen (Eltern, Brüder etc.) und meinten das nur generell und nicht spezifisch auf 15 Jahren festgelegt :zwinker:
 

Benutzer98976 

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Naja, ich denke mal, es haben einige Erwachsene geantwortet :zwinker:
so einen kleinen Querschnitt gab es hier schon. Für alles Weitere würde ich hier im Forum einfach mitlesen und Deinen Bekannten- und Freundeskreis beobachten :zwinker: Hier im Forum gibt es mittlerweile wöchentlich einen "Wir haben keinen Sex mehr, was tun" Thread. Oder wolltest Du persönliche Erfahrungen hören?
 
D

Benutzer

Gast
Ist Sex und die "Kampfkraft" eines Mannes im Bett so wichtig, dass man aufgrund ihrer zB eine Beziehung nicht führen kann?

Wenn man jung ist, kann das sicherlich zutreffen. Die Priorität liegt hier eindeutig in der NAtur des Menschen (Mannes). In dem Wissen, möglichst viele, gesunde und starke Nachwüchse zu zeugen und Konkurrenten zu verjagen steht die Beziehung, die lange Beziehung erst einmal hinten an.

Mit den Jahren ändert sich der Sex. Die Prioritäten werden andere und Konkurrenten braucht man kaum noch zu fürchten - wenn man sich genug und befriedigend um seine Partnerin kümmert.

Es ist anmaßend, von einer jungen und gesunden Frau zu verlangen, dass sie zu ihrem Partner steht, sollte er die Manneskraft verlieren. Warum auch immer.
Wenn man jung ist kann man ohne schlechtes Gewissen ruhig einen Partner "abschießen" wenn er es nicht "bringt".
Man macht es ja, in der Hoffnung, dass man sich verbessert. :zwinker: Auf der Suche nach DEM ultimativen Partner.

Später wird man einen Menschen kaum noch ablehnen, wegen des Sex. Man hat Erfahrungen gesammelt und weiss, wie die Realität aussieht. Denn der SEX wird nicht immer besser, irgendwann ist eine Steigerung nicht mehr möglich, sondern er ist mit jedem PArtner ANDERS nicht besser, lauter, schneller, höher.....

Kurz: In jungen Jahren ist es m.E. "wichtig" Erfahrungen zu sammeln und auch mal einen Partner ziehen zu lassen. Die Erfahrungen nutzen, da man irgendwann einfache weiss, wenn der/die Richtige da ist. Und plötzlich spielt der Sex eine nicht mehr ganz o wichtige Rolle.
 
M

Benutzer

Gast
Für mich persönlich ist Sex wichtig in einer Beziehung, ja. Mit jemandem, mit dem ich sexuell nicht harmoniere, wäre ich dementsprechend gar nicht zusammen.
Mal eine kleine Flaute im Sexleben, durch Stress, Krankheit, etc, ist vollkommen im Rahmen. Sobald es aber zum dauerhaften Problem wird, wird die Beziehung von meiner Seite aus definitiv daran scheitern.
 

Benutzer10855 

Team-Alumni
In einer Beziehung sind mir andere Dinge viel wichtiger als Sex. Ich suche mir meine Gefährtinnen auch nicht aufgrund sexueller Komponenten aus und betrachte es eher als netten Bonus, wenn sie obendrein ein versautes, sexhungriges Stück im Bett ist.

Dementsprechend halte ich Sex auch nicht für einen Trennungsgrund. De facto kann ich mir eine Beziehung auch komplett ohne Sex vorstellen.

Wenns mir auf Sex ankommt, dann suche ich mir eine Affäre* und wenn es zwischen der und mir im Bett nicht mehr harmoniert, ist das für mich ein absolut hinreichender Grund, die Affäre wieder zu beenden oder in etwas anderes zu wandeln.

Sex an sich ist mir wichtig und ich möchte ihn im Leben nicht missen. Einen Menschen an der Seite zu haben, den ich lieben kann, der meine Liebe aus freien Zügen erwiedert und mich in dieser besonderen Art ergänzt, die es nur in Beziehungen gibt, ist aber ungleich bedeutsamer, sofern es so einen Menschen überhaupt geben sollte.

*selbstverständlich nicht innerhalb einer monogamen Beziehung... :zwinker:
 

Benutzer100474 

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Cool, endlich ein Mann, der den ganzen Rest wie Geld verdienen, Wäsche waschen und aufhängen, aufräumen, Wäsche bügeln, Staubwischen, Wäsche zusammenlegen und in den Schrank legen/hängen, fegen, wischen, Bad schrubben, Blumen gießen und Fenster putzen übernimmt und bei dem ich nichts muss als vögeln und kochen :zwinker:. Wo wohnst du? ^^

Ach Shiny....so ein verkommenes Schwein bin ich ja noch nicht das ich auch noch sagen würde "Schatz, mach ma die Tür zu...., kann dir nicht arbeiten sehn" :zwinker: Also ne, würde mich unwohl fühlen einen auf Pascha zu tun!!! Aber Sex und kochen können ist immer gut.... :jaa: :tongue: :drool: :grin:
Und nein, meine Adresse bekommst nicht! ^^
 

Benutzer56469  (36)

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Die CHemie sollte schon stimmen und beide Partner sollten ähnliche Ansichten haben was die Sexhäufigkeit angeht. Wenn der eine dauernd will und der andere nicht ist das schlecht für die Beziehung (hatte ich schon mal und ging auch teilweise deßwegen in die Brüche).
 

Benutzer100759 

Sehr bekannt hier
Ja, Sex ist mir wichtig. Ich würde sagen 30% des Kernbereiches einer gesunden Beziehung besteht aus Intimität, und das schließt einfach beiderseits befriedigenden Sex mit ein. Ist der nicht vorhanden oder verstörend schlecht, macht die Beziehung keinen Sinn. Platonische "Liebe" ist eine behübschte Neurose.

So. Und jetzt ein großes aber:

Es gibt mMn wenig, was sich im Bett nicht mit etwas Spucke und Geduld hinbiegen läßt, und ich habe auch keine allzu überzogenen Ansprüche.
Die "Kampfkraft" (das in einem Satz mit Sex zu lesen macht mir Bauchweh) eines Mannes ist mir relativ schnurz. Lieber ein Schnellspritzer als einer der nie kommt :tongue:

Und damit wären wir auch beim Thema. Wirklich destruktiv im Sexleben wären für mich nur:

- Wenn er psychisch oder physisch keinen Sex haben könnte, oder keinen oder wesentlich seltener Sex möchte als ich.

- Wenn unsere Wünsche so weit auseinanderlägen, daß keine für beide befriedigende Schnittmenge möglich wäre. Es muß nicht jeder jeden Unsinn des andern mitmachen, aber ein Grundstock an Harmonie muß dasein.

- Wenn er dabei keinen Spaß hat. Ich habe schon einmal eine Beziehung geführt in der er fast nie und selbst wenn nur extrem langsam gekommen ist und auch auf dem Weg dorthin kaum etwas empfand.
 
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