Sex mit einer Frau haben wenn es ihr schlecht geht?

Benutzer68074 

Verbringt hier viel Zeit
Hallo werte Damenwelt, (und die Herren die mal in der Situation waren)

es kommt ja vor das wenn es Frauen sehr schlecht geht sie Sex wollen, z.B. wenn jemand gestorben ist oder sie aus einem anderen grund gerade seelisch am boden sind.

Kommt das jemandem Bekannt vor?

für MICH wäre es ausnutzen der notsituation einer Frau und ich würde den Sex dann ablehnen (weil ich ein netter Kerl bin)
aber ist das eigentlich notwendig? bereuen Frauen es danach oder ist es genau das richtige?

damit meine ich nicht nur wenn das ganze mit dem Partner abläuft sondern auch wenn es ein guter Freund ist z.B.
bei der Freundin ist es vermutlich weniger verwerflich (habe ich aber auch nicht gemacht)

also ich bin gespannt
 
D

Benutzer

Gast
Nein, das kenne ich nicht, bzw hab ich es noch nicht erlebt. Ich würde mich wahrscheinlich auch wie ein "Ausnutzer der Situation" vorkommen.
Muss man vielleicht auch unterscheiden, zwischen dem seelischen Schmerz und dem körperlichen "nicht gut gehen".
Sicher sind viele Frauen gerade mit ihrem seelischen Schmerz nicht gern alleine, während wir Männer eher schon mal dicht machen und erst für uns etwas verarbeiten müssen.

Als junger Mann habe ich es nie verstanden, wie manche das schamlos auszunutzen versucht haben, wenn es einem Mädel schlecht ging, sie grade mit nem Freund schluss hatte und sich als der Tröster angebiedert hatte.

Wenn es meiner Freundin körperlich schlecht geht, dann merke ich das auch und mir ist dann auch nicht danach, dann eine Nummer zu schieben.
Genausowenig, wenn sie sonst Kummer hat, oder gar, wenn wir uns gestritten haben - dann den Sex als Trost oder Wiedergutmachung zu haben, das funktioniert nicht, wenn nicht alles aus der Welt geschaffen wurde und es ihr spürbar wieder gut geht und den Sex oder mich dann als "Ablenkung" braucht.
Dann käme ich mir nämlich "benutzt" vor.
 

Benutzer16100 

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Doch ich muss sagen- es gab schon Situationen, in denen es mir psychisch nicht gut ging und ich trotzdem Sex wollte-doch....vielleicht auch gerade deswegen. Nicht unbedingt nach einem Streit, aber einfach aus der Situation heraus. Ausgenutzt habe ich mich danach nie gefühlt, weil es in der Regel auch ich war, die den Sex "provoziert" hat.

Erklären kann ich es allerdings nicht :grin:.
 

Benutzer48617 

Meistens hier zu finden
Ich hatte vor kurzem erst eine Situation, da war ich seelisch echt ziemlich tief am Boden, weil meine ganze Zukunftsplanung den Bach runter ging, ich nicht wusste, wie's weiter geht und mir tausend Gedanken durch den Kopf gingen ... da hab ich meinen Freund abends beim Kuscheln im Bett auch gebeten, diese blöden Gedanken zu vertreiben und das endete letztendlich im Sex. In dem Moment war es das beste, was passieren konnte und ich war ihm sehr dankbar dafür.

Ich weiß nicht, wie es wäre, wenn z.B. jemand gestorben wäre ... aber ich würde versuchen, ihm nicht das Gefühl zu geben, "ausgenutzt" worden zu sein.
 

Benutzer88624 

Verbringt hier viel Zeit
Zwischen seelisch und körperlich nicht gut tun gehen liegt ein Unterschied...
Wenn es mir physisch nicht gut geht, hab ich schonmal meinen Freund "ausgenutzt" und Sex mit ihm gehabt, damit es mir besser geht.....
Bei psychischen Problemen kam das bisher nicht vor.... ich bin da auch eher diejenige, die sich dann zurückzieht... da hätte auch jemand, der das ausnutzen will keine Chance....
 

Benutzer100759 

Sehr bekannt hier
Wenns mir psychisch wirklich schlecht geht habe ich eh keine Lust auf Sex.

Wenn ich hingegen einfach nur ein bißchen down oder so richtig zickig bin, brauche ich viel Aufmerksamkeit und Wärme. Da landen mein Liebster und ich dann von Zeit zu Zeit schon auch im Bett, weil seine liebevolle Art und das schöne Nähegefühl mir einfach Lust auf ganz spezielle Nähe machen.
 

Benutzer20579  (37)

Planet-Liebe ist Startseite
Wenn es mir richtig schlecht geht, ist Sex das Letzte, an das ich denke. Sollte ich dennoch welchen wollen, bräuchte mein Freund auch keinen Gedanken ans "Ausnutzen" zu verschwenden.
 

Benutzer68074 

Verbringt hier viel Zeit
die frage ist ja auch wie das wäre wenn es mit einem guten freund passiert und nicht unbedingt mit dem festen freund, ist ja ein himmelweiter unterschied :zwinker:
 

Benutzer53592 

Planet-Liebe ist Startseite
Sagen wir mal zu Anfang so. Ich habe in meinem Leben erst einmal den Sex bereut...und das war ein ONS, den ich mir hätte schenken können. Bereut ist eigentlich auch das falsche Wort. Ich hätte darauf verzichten können.
Sonst kam das nie vor, weil Sex, der nicht unter unfreiwilligem Zwang geschieht, doch bei einer gesund-geilen Frau kein Gang zum Schafott oder eine Staatsaffäre ist.

Ja, ich habe schon öfters Sex gehabt, als mich Kummer/Frust übermannte, auf heiße Versöhnung aus war, unglaublicher Stress befiel oder sonstiges "seelisches Unwohlsein" heimsuchte und habe diesen offensiv und aktiv gesucht bzw. gewollt, weil Sex bei mir für Entspannung sorgt, ich prima dabei abschalten kann, mich auf andere Gedanken bringt, meine Gefühlslage IMMER positiv beeinflusst und Orgasmen mein Gleichgewicht in Ordnung bringen.

Es mag ja manche Männer ehren, wenn sie sich um mein Wohl kümmern und großzügig darauf verzichten möchten, weil sie meine "Notlage" nicht ausnützen wollen...aber das ist in meinen Augen absolut unnötig, in dem Fall übertriebene Rücksichtnahme sogar abtörnend, weil ich mündig genug bin, um gewisse Dinge selber zu entscheiden und wenn ich gezielte sexuelle Annäherungsversuche starte, dann meine ich die auch ernst und wer mich nur ein bisschen kennt, der weiß genau, wie ich ticke und dass ich nicht hinterher ein Häuflein Elend bin, das heulend alle Männer als Schweine ansieht, weil sie meine Situation ach so böse ausgenutzt haben...
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Es ist noch nie vorgekommen, dass ich seelisch so kaputt war und gleichzeitig unzurechnungsfähigen Sex wollte, den ich hinterher bereuen würde.

Wenn ich Sex haben will, dann weiß ich das ganz klar und dann bereue ich hinterher auch nichts.
 
H

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Gast
Ich schätze, dass ist von Frau zu Frau verschieden.

In einer Beziehung sehe ich da nicht so das Problem, viel mehr aber, wenn der Sex zwischen zwei guten Freunden passiert - ihr gehts schlecht, er tröstet sie & sie landen im Bett - sowas hat selten ein gutes Ende.
 

Benutzer86779  (36)

Sehr bekannt hier
Ausnutzen wäre es für mich nur wenn sie betrunken oder anderweitig unzurechnungsfähig ist.

Ansonsten ist sie ja erwachsen und weiß was sie tut. bei ner guten freundin würde ich mir das allerdings dreimal überlegen...
 
L

Benutzer

Gast
Ich habe es noch nie erlebt, dass eine Frau, der es schlecht ging, Sex wollte. Das war in den beschriebenen Situationen so ziemlich das Letzte, an das sie und ich gedacht haben.

Mit guten Freundinnen würd ich solo nicht ins Bett...
 
L

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Gast
Sex ist so ziemlich das Letzte was ich will, wenn es mir körperlich/seelisch sehr schlecht geht.

Mit einem Bekannten/Freund würde ich nie ins Bett gehen, egal wie es mir geht, auch wenn ich nicht vergeben wäre.
 

Benutzer99572 

Sorgt für Gesprächsstoff
Hallo werte Damenwelt, (und die Herren die mal in der Situation waren)

es kommt ja vor das wenn es Frauen sehr schlecht geht sie Sex wollen, z.B. wenn jemand gestorben ist oder sie aus einem anderen grund gerade seelisch am boden sind.

Kommt das jemandem Bekannt vor?

für MICH wäre es ausnutzen der notsituation einer Frau und ich würde den Sex dann ablehnen (weil ich ein netter Kerl bin)
aber ist das eigentlich notwendig? bereuen Frauen es danach oder ist es genau das richtige?

damit meine ich nicht nur wenn das ganze mit dem Partner abläuft sondern auch wenn es ein guter Freund ist z.B.
bei der Freundin ist es vermutlich weniger verwerflich (habe ich aber auch nicht gemacht)

also ich bin gespannt

mir genau so letzte woche passiert, mir ging es schlecht, hatte sex mit einem guten freund (zum ersten mal...).
ob ich es danach bereut habe? irgendwie schon, ja. aber weniger, dass es passiert ist, sondern mehr dass es zu diesem zeitpunkt passiert ist.

---------- Beitrag hinzugefügt um 23:03 -----------

Ich habe es noch nie erlebt, dass eine Frau, der es schlecht ging, Sex wollte. Das war in den beschriebenen Situationen so ziemlich das Letzte, an das sie und ich gedacht haben.

Mit guten Freundinnen würd ich solo nicht ins Bett...

doch, weil´s in dem moment vielleicht darum ging, dem anderen einfach nur ganz nahe zu sein.
das gefühl nach nähe und geborgenheit eben...
 
M

Benutzer

Gast
Im besten Falle befreit Sex und ist eine Möglichkeit, den unangenehmen Seiten des Lebens zu entfliehen. Demzufolge habe ich auch Sex, wenn es mir schlecht geht und finde das auch nicht ausnutzend von meinem Gegenüber.
 

Benutzer50283 

Sehr bekannt hier
Ich würde immer dann ablehnen, wenn ich das Gefühl hätte, es wäre nicht gut für mein Gegenüber. So generell kann ich das daher nicht beantworten.
 

Benutzer83875 

Öfter im Forum
Wenn es der feste Freund ist, empfinde ich es nicht als "ausnutzen", wenn beim Trösten/Ablenken/Wieder-Glücklichmachen auch Sex vorkommt. Eher könnte er sich dabei "benutzt" fühlen... Nämlich als Trostspender "benutzt"...

Bei dem Trost durch Sex "mit einem Freund" kommt es wohl auf die Frau an. In den meisten Situationen sehe ich es so:

- Sollte sie Sex "aktiv" wollen, ist es kein Ausnutzen und ich finde nicht, dass ein Mann das ehrenhaft ablehnen muss - sie hat ja für sich entschieden, dass es genau das richtige ist. Mit "aktivem Wollen" meine ich, dass sie die Initiative ergreift, also sich oder ihn auszieht, sagt, dass sie Sex möchte oder ähnliches, eben aktiv wird. Der einzige Fall, in dem sie es vielleicht doch bereut ist, wenn sie den Sex nach einer Trennung oder einer Demütigung durch ihren Partner wollte - wenn sie sich dadurch nur selbst beweisen wollte, dass sie attraktiv ist. Denn dann hat sie nicht den Sex, sondern die Bestätigung gewollt. Für sowas wär ich mir als Mann dann aber sowieso zu schade :tongue:

- Sollte sie sich hingegend an ihn lehnen und genießen, dass er sie streichelt oder mit ihr kuschelt und er beginnt dann, sie zu küssen und ausziehen - dann ist es Ausnutzen, auch wenn sie sich nicht wehrt. Sie macht vielleicht mit, weil sie Angst hat, sonst allein gelassen zu werden oder einfach nicht möchte, dass er aufhört sie zu trösten. In dem Moment scheint es ihr vielleicht das geringere Übel, "mitzumachen". Wahrscheinlich wird sie das nachher aber bereuen...
 

Benutzer87151 

Ibiza
Ja, ist ab und an passiert - wenn die Dame Sex will (und ich es gerade einrichten kann) kriegt sie den auch. Braucht man manchmal um den Kopf frei zu kriegen, ähnlich wie Sport & Co.

Gibt natürlich wie bei allem gewisse Regeln.
 
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