Sex in der Beziehung - eine Abhandlung

Benutzer151537 

Ist noch neu hier
Hallo zusammen

Machnmal schreibe ich einfach für mich kleine oder längere Texte über ein Thema, das mich beschäftigt, oder etwas, das ich erlebt habe.
Normalerweise behalte ich die für mich, nur heute habe ich gefunden ich lasse einen hier (habe mich extra registriert :zwinker:)

Nicht erschrecken, es ist ein langer Text :zwinker: Aber vielleicht findet sich ja jemand darin wieder.

liebe Grüsse und viel Spass beim Lesen (oder auch nicht:zwinker:)


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Sex

Viele sehen regelmässigen Sex in einer Beziehung als sehr wichtig an. Wenn die Häufigkeit in der Beziehung dann aber abnimmt, weiss oft mindestens einer der Partner nicht mehr so recht weiter.

Mir (24) geht es im Moment auch so. Ich bin mit meiner Freundin (23) seit 7 Jahren zusammen. Wir haben es eigentlich meistens gut zusammen, keine grossen Streitereien, keine übermässige Eiversucht (mir ist dieses Gefühl, in Bezug auf Sex & Beziehung total fremd). Was ich an ihr bemängle ist lediglich, dass sie praktisch keine Hobbies hat. Sie arbeitet, trifft ihre Freunde, schaut fern und so weiter, aber sie hat nichts wo ihr Herzblut reinfliessen kann.

Zu Beginn der Beziehung hatten wir regelmässig und viel Sex. Naturgemäss flaute das dann ab. Vor etwa einem Jahr hat sie dann die Pille abgesetzt, wir verhüten momentan wieder mit Kondomen. Ich denke, dahinter stand auch ein wenig die Überlegung, dass sich die Pille „nicht lohnt“. (wir hatten also schon vorher weniger Sex, als ich vertragen hätte).
Zurzeit haben wir etwa alle zwei Wochen Sex. Wenn es dann dazu kommt, ist es eigentlich immer schön und sie hat auch richtig etwas davon, eigentlich gehe ich im Vergleich zur Arbeit die ich investiere eher leerer aus als sie.

Wenn man im Internet nach Ratschlägen googelt, wie man mit wenig Sex in der Beziehung umgehen soll, kommen sehr viele Ratschläge. Die decken das ganze Spektrum ab, von „nichts unternehmen, die Beziehung ist ja sonst toll“ bis nach „sofort Schluss machen, die Beziehung hält eh nicht“.
Dazwischen sind aber noch viele andere Ratschläge:

Schluss machen

Dahinter steht wohl die „das Gras auf der anderen Seite ist grüner“-Überlegung. Ich habe diesen Gedankengang auch schon gemacht, einfach rein hypothetisch, „was wäre wenn“.
Sicher würde einem der Wechsel zum Single-Dasein ermöglichen, all diese schönen Frauen die man den Tag durch sieht anzusprechen, kennenzulernen und vielleicht auch etwas mit ihnen haben.
Man könnte am Abend feiern gehen und „einfach eine abschleppen“.
Ob all dies dann auch so gelingt, kann nicht gesagt werden und es ist eigentlich ein Glücksspiel: Entweder man wird Single und entwickelt sich zu einem Frauenheld, der jeden Abend eine Andere nach Hause nimmt, oder man verliert die Lust am sozialen Leben, weiss schon gar nicht mehr richtig wie das alles geht, weil es ja schon so lange her ist mit dem Flirten und man hat noch weniger Sex.
Die Wahrheit und Realität wird wohl irgendwo in der Mitte liegen.

Generell würde ich mich glaube ich dumm fühlen, Schluss zu machen und wenn ich nach dem Grund gefragt werde einfach zu sagen „wir haben zu wenig Sex“, „ja und was ist sonst?“, „ja eigentlich nichts, es ist der Sex“.
Ich empfinde, dass ich mich damit lächerlich machen würde, weil sonst ist es ja eigentlich auch okay.

Mehr Masturbieren

Masturbieren ist schön und hätte es schon lange verdient, nicht mehr zur Ersatzhandlung für Sex degradiert zu werden. Man ist alleine und kann sich total auf sich selbst einlassen. Entweder man schaut ein schmutziges Filmchen oder denkt an jemanden den man gesehen hat, oder lebt wirklich total im Moment.
Man kann sich auch den Zeitpunkt und die Örtlichkeit auswählen wie man will.
Gerade aber weil es so anders als Sex ist, kann es diesen auch nicht ersetzen. Meine Freundin sagt oft, wenn ich anfange mich an sie ranzumachen und sie keine Lust hat, „ich könne ja selbst an mir spielen, ich dürfe sie auch dazu anfassen“. Das ist dann aber genau nicht das, was ich will. In diesem Moment empfinde ich das dann als doppelte Niederlage, als Verhöhnung. Sie degradiert mich zu einem niederen, triebgesteuerten Tier, welches sich bloss abreagieren muss, dass kann es ja auch selbst tun.

Auch wenn sie anbietet, es für mich zu tun, ist das nur ein schwacher Trost. In dieser Situation ist sie zwar nicht total passiv, aber dennoch geht es da nur darum, mich „zu leeren“, nicht darum, zusammen Spass zu haben.

Seitensprung

Über diese Möglichkeit habe ich nicht ernsthaft nachgedacht. Es gäbe zwar manchmal Situationen und gerade wenn man z.B. etwa getrunken hat, kann man schon einmal den Gedanken haben man müssen „bloss aufstehen und zu der da rüber gehen“ und schon hätte man wieder seinen Spass.
Trotzdem ist das für mich nicht wirklich eine Lösung, da mache ich eher Schluss.

Offene Beziehung

Diese Idee kam ursprünglich sogar von ihr. Sie meinte, ich könne mir ja eine Freundin suchen, mit der ich Sex haben kann. Diese Idee fand ich in der Minute, in der sie sie ausgesprochen hat verlockend: Es gibt sehr viele, sehr schöne Frauen da draussen mit denen man gerne mal etwas machen möchte. Gerade in meinem Alter können einen in einer derart langen Beziehung auch Gedanken quälen wie „was-das war es jetzt“? „Der Rest meines Lebens nur noch mit einer, diesen, Frau (die sogar noch keinen Sex will)“?
Meine Freundin wurde von ihrem eigenen Vorschlag derart fertig gemacht, dass sie diesen natürlich umgehend zurückgezogen hat. Ich habe auf beides nicht wirklich reagiert. Dies ist aber, zumindest in dieser Beziehung, keine Möglichkeit.

Sich total dem Sex entziehen

Ich habe schon ein paarmal versucht, einfach keine Lust auf Sex mehr zu haben. Also weder aktiv auf sie zuzugehen, noch sie ranzulassen, wenn sie dann einmal ankommt. Das Problem bei dieser Taktik ist, dass ihre Initiativen viel zu selten sind, und wenn sie dann doch einmal kommen, gebe ich nach um doch wenigstens ab und zu meinen Sex zu haben.
Auch unterstellt sie mir immer, wenn ich mich dem Sex entziehe, dass irgendetwas sein müsse, was über das Sexuelle hinausgeht. Das irgendwas nicht in Ordnung sei.
Wenn Sie aber keinen Sex will, geht das in Ordnung und bezieht sich lediglich darauf, dass sie halt keinen Sex will.

Sich den Sex abgewöhnen

Schon länger frage ich mich, wer denn, moralisch, Gesellschaftlich oder wie auch immer, „im Recht“ ist, wenn zwei Partner unterschiedliche Vorstellungen von der Häufigkeit beim Sex haben.

Sie kann nicht von mir erwarten, dass ich meine Lust einfach abstelle oder unterdrücke und warte, bis sie Lust hat und mit mir schlafen möchte. Dies ist aus meiner Sicht unnatürlich und gerade in meinem Alter ist die Lust beim Mann halt relativ stark. Zumindest ich denke oft und regelmässig an Sex.

Umgekehrt kann ich von ihr aber auch nicht erwarten, dass sie einfach mehr Sex hat als sie will und Lust hat. Dann würde sie sich ja zwingen und abgesehen, dass mir das sicher auch nicht gefallen würde, wäre es auch falsch.

Es gibt hier also aus meiner Sicht keinen moralischen Sieger. Beide sind zugleich zu gleichen Teilen im Recht und im Unrecht. Ginge es nur um Sex und sonst nichts, würde man es sich wahrscheinlich einfach machen, sich eingestehen, dass man unterschiedliche Bedürfnisse und Wünsche hat und im Guten auseinander gehen. In einer Liebesbeziehung ist das so aber nicht möglich und sollte auch nicht das Ziel sein.

Ich habe immer wieder Phasen in denen ich beschliesse, ich müsse meine Triebe unter Kontrolle bringen. Ich beschliesse dann, nicht mehr zu masturbieren und auch bei ihr nichts mehr anzufangen und mir Mühe zu geben, nicht allen schönen Frauen hinterher zu schauen.
Leider halten diese Vorsätze nie so lange, dass ich einen Unterschied in meinen Trieben feststellen würde (falls das so überhaupt geht).

Reden

Reden ist ja so wie so der Lieblingsvorschlag von allen zu allem. Es stimmt auch, dass man dem Anderen mitteilen muss, wenn etwas nicht in Ordnung ist, er kann das ja nicht erraten (oder nur selten kann er das).
Ich habe mit meiner Freundin natürlich auch über das Thema gesprochen, aber eigentlich gibt es gar nicht viel zu diskutieren: Sie will wenig Sex (aus meiner Sicht) und ich will viel Sex (aus ihrer Sicht). Das ist das persönliche Empfinden des Einzelnen und da gibt es nun mal kein „richtig“ und kein „falsch“, sondern es ist so, wie man es selbst empfindet.

Wie ich mich dabei fühle

Es gibt Zeiten, da komme ich mir wie ein Perversling vor, der irgendwelche komischen, verruchten Dinge von seiner Freundin verlangt. Dieses Gefühl wird auch dadurch bestärkt, dass ich weiss, dass sie selbst nur selten masturbiert. Wenn ich wenigstens wüsste, dass sie es sich selbst einmal am Tag selbst macht, wäre glaube ich vieles anders.
Auch wenn ich irgendwelche Andeutungen in SMS mache (damit habe ich inzwischen aufgehört) reagiert sie darauf nie wirklich.

Das Gefühl ist immer dasselbe: Ich habe das Gefühl sie zu bedrängen, sie zu etwas zu bewegen, dass ihr gar nicht wirklich Spass macht und das meine Wünsche und Bedürfnisse zu viel sind (speziell sind sie ganz sicher nicht).

Auf der einen Seite fühle ich mich schlecht, weil ich aus etwas, dass eigentlich einen kleinen Teil der Beziehung ausmacht (zeitlich gesehen) so eine riesen Sache mache. Und denke mir dabei, dass der Rest ja eigentlich schön und gut ist. Dann kommen aber wieder Momente in denen ich denke, dass das doch eigentlich nicht so schwer ist, und 1-2 Mal Sex in der Woche eigentlich auch nicht zu viel verlangt.

Fakt ist auch, dass sie das Ganze eigentlich nicht belastet. Ich hätte zumindest nicht mitbekommen das sie weiss, dass ich mir, auch ausserhalb des Schlafzimmers und der 2-3 Diskussionen die wir hatten, Gedanken über das Thema mache. Ich habe ihr das aber auch nicht gesagt, sie kann es also nicht wissen. Ich sehe aber auch keinen Vorteil darin, ihr das mitzuteilen, da ich weiss, wie das ablaufen wird: Nachdem ich ihr das gesagt habe sagt sie, dass es ihr Leid tut, ich sage auch das es mir Leid tut. Wir werden danach vielleicht 2-3 Sex haben und dann hat sich die Geschichte wieder erledigt.

Der Tag nachdem ich von ihr zurückgewiesen werde ist meistens ein schlechter. Ich wälze Gedanken, surfe im Internet in der Hoffnung nach „der Lösung“ (die es da natürlich nicht gibt, das ist mir auch klar) und bin nicht sehr kommunikativ, weder zu ihr noch zu anderen.
 

Benutzer90869  (27)

Benutzer gesperrt
Sie will wenig Sex (aus meiner Sicht) und ich will viel Sex (aus ihrer Sicht).

Und zwischen wenig und viel wird es doch einen Kompromiss geben! Würde dir einmal pro Woche reichen? Du musst es früher oder später ansprechen und vorschlagen. "Verrucht" bist du übrigens damit keineswegs, im Gegenteil. Mit wöchentlich müsste sie doch klarkommen, wo ihr doch zu Beginn eurer Beziehung wöchentlich Sex hattet.

Ansonsten denke ich hilft es wenn man mal allgemein so über seine sexuellen Wünsche spricht. Ich weiß, das kostet eine Menge Überwindung. Aber wer schon 7 Jahre vergeben ist weiß ohnehin schon mehr als genug über den anderen.. Und allein ein Brainstorming hat noch keiner Beziehung geschadet, im Gegenteil. Was ich meine ist quasi die Suche nach einer Innovation, was Neues, was sie wieder dazu anregt auch (wieder) mehr Sex haben zu wollen.. Es ist völlig normal, dass es nach Jahren in einer Beziehung abnimmt, aber dagegen kann man einlenken, indem man mal was Neues ausprobiert. Es gibt Studien bzw. Befragungen die belegen, dass eine überwältigende Mehrheit der Vergebenden ja gerne alles Mögliche im Bett ausprobieren würden, wüssten sie nur was ihrem Partner gefiele... Reden hilft also absolut.
 

Benutzer136306 

Planet-Liebe Berühmtheit
Und zwischen wenig und viel wird es doch einen Kompromiss geben! Würde dir einmal pro Woche reichen? Du musst es früher oder später ansprechen und vorschlagen. "Verrucht" bist du übrigens damit keineswegs, im Gegenteil. Mit wöchentlich müsste sie doch klarkommen, wo ihr doch zu Beginn eurer Beziehung wöchentlich Sex hattet.

Wenn sie nunmal nicht jede Woche Sex hat, wie soll sie dann mit wöchentlich "klarkommen"? Sex haben, obwohl sie keinen Sex haben will, ist sicher keine Lösung. Unterschiedliche sexuelle Bedürfnisse entziehen sich einer Lösung, die schlicht den Mittelwert zwischen der von beiden gewünschten Sexfrequenz bildet.
 

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich persönlich glaube ja manchmal, dass sich vor allem Frauen (Männer aber bestimmt auch) sexuell erst entwickeln müssen und eine bestimmte sexuelle, nicht romantische Chemie zwischen einem Paar herrschen muss, damit es auf Dauer funktioniert.
Das ist aber nur meine eigene Erfahrung und einen konkreten Tipp kann ich dir dazu auch nicht geben.
 

Benutzer12529 

Echt Schaf
Was sagt sie denn, wenn du sie fragst, warum sie nicht mehr so oft Lust hat auf Sex wie früher bzw nicht so viel Sex will?
 

Benutzer120063 

Planet-Liebe Berühmtheit
Gibt es für euch keine Möglichkeit, mit der ihr euch beide gut fühlt, z. b., dass sie dich regelmäßig mit der Hand oder dem Mund befriedigt? Oder ist das für dich keine Option (Stichwort "verhöhnt fühlen")?
 

Benutzer151537 

Ist noch neu hier
Hallo zusammen

Wow, da sind echt einige Antworten zusammengekommen, vielen Dank. Ich schreibe der Einfachheit halber jeweils unter die Zitate.

Und zwischen wenig und viel wird es doch einen Kompromiss geben! Würde dir einmal pro Woche reichen? .

Ich glaube mein Problem ist, dass ich nicht so recht damit klarkomme, dass sie mit so wenig klar kommt (das war jetzt kompliziert^^).
Ich muss keine festgelegte Anzahl / Woche haben, das wäre ja auch realitätsfremd. (man stelle sich das vor: Sie zu mir: "Du Schatz, heute ist mein Hamster gestorben". Ich: "Ach das tut mir aber Leid. Aber du weisst schon, dass wir noch Sex haben müssen, heute ist ja Freitag").
(Nur als kleiner Witz am Rande:zwinker:)

Ich fände es einfach schhön zu wissen, dass sie auch ab und zu mal einfach "geil" ist, das kommt bei ihr nie so wirklich rüber.

Unterschiedliche sexuelle Bedürfnisse entziehen sich einer Lösung, die schlicht den Mittelwert zwischen der von beiden gewünschten Sexfrequenz bildet.

Wenn ich dich richtig verstehe siehst du eigentlich keine echte Lösungsmöglichkeit? Einer wird sich anpassen müssen?


Ich persönlich glaube ja manchmal, dass sich vor allem Frauen (Männer aber bestimmt auch) sexuell erst entwickeln müssen und eine bestimmte sexuelle, nicht romantische Chemie zwischen einem Paar herrschen muss, damit es auf Dauer funktioniert.

Also eigentlich den Dingen einfach Zeit lassen? Ich meine diese Entwicklung, dass sie einfach so Spass an Sex haben kann, die muss ja von ihr aus kommen, wenn überaupt?

Gibt es für euch keine Möglichkeit, mit der ihr euch beide gut fühlt, z. b., dass sie dich regelmäßig mit der Hand oder dem Mund befriedigt? Oder ist das für dich keine Option (Stichwort "verhöhnt fühlen")?

Wenn ich ehrlich bin, ist das für mich nicht so wirklich eine Alternative.
Natürlich geniesse ich es, wenn sie mich verwöhnt. Nichts desto trotz ist es nicht so "the real deal".

Nachdem ich das gestern Abend und auch jetzt alles geschrieben habe fällt mir eines auf:
Ich glaube, was mich stört ist effektiv die Tatsache, dass sie einfach so selten Lust hat. Sprich eigentlich die Frage "Wie kann jemand nur so wenig Lust auf Sex haben".
Und dann scheitern natürlich auch alle Ersatzhandlungen, wenn ich weis, dass sie das nicht macht, weil sie gerade "Lust" hat, sondern nur damit ich zufrieden bin.

Während dieser Beziehung kann ich mich an ein einziges Mal erinnern, bei dem sie mich plötzlich, ohne Vorwarnung entkleidet und oral verwöhnt hat. Das finde ich toll (aber ist jetzt kein Killer-Kriterium für eine Beziehung:zwinker:). Aber wenn es immer so ist, dass ich zuerst irgendwie klar machen muss, dass ich es gerade schön fände, verliert es irgendwie die Magie.

Ich sehe also 2 Komponenten:

1) Ihre verringerte Lust (im Vergleich zu meiner) verwirrt mich. Ich verstehe das nicht, muss es aber eigentlich auch nicht verstehen, dass ist ja ihre persönliche Sache/Einstellung/Leben.
Wenn ich aber Nachteile daraus ziehe, ist es natürlich trotzdem nicht gut.

2) Es hat ein bisschen die Dynamik von Freundschaftsbeziehungen mit Leuten, welche man selten sieht. Wenn man selber immer der Part ist, der sich meldet denkt man sich irgendwann, dass man nun keine Lust mehr hat, immer den ersten Schritt zu tun. Und oft ist es dann sogar soweit, dass wenn sich der andere dann meldet man sich gar nicht mehr freuen kann, sondern irgendwie Böse Gedanken aufkommen im Stil von "Aha, jetzt meldet er sich also wieder", oder "Aha, es ist wohl sein Internet kaputt, dann hat er wieder Zeit" oder irgend so böse Sachen. Man kann sich gar nicht mehr richtig freuen und dem Anderen eine Aufrichtigkeit zugestehen.
[DOUBLEPOST=1425030317,1425030278][/DOUBLEPOST]Hallo zusammen

Wow, da sind echt einige Antworten zusammengekommen, vielen Dank. Ich schreibe der Einfachheit halber jeweils unter die Zitate.

Und zwischen wenig und viel wird es doch einen Kompromiss geben! Würde dir einmal pro Woche reichen? .

Ich glaube mein Problem ist, dass ich nicht so recht damit klarkomme, dass sie mit so wenig klar kommt (das war jetzt kompliziert^^).
Ich muss keine festgelegte Anzahl / Woche haben, das wäre ja auch realitätsfremd. (man stelle sich das vor: Sie zu mir: "Du Schatz, heute ist mein Hamster gestorben". Ich: "Ach das tut mir aber Leid. Aber du weisst schon, dass wir noch Sex haben müssen, heute ist ja Freitag").
(Nur als kleiner Witz am Rande:zwinker:)

Ich fände es einfach schhön zu wissen, dass sie auch ab und zu mal einfach "geil" ist, das kommt bei ihr nie so wirklich rüber.

Unterschiedliche sexuelle Bedürfnisse entziehen sich einer Lösung, die schlicht den Mittelwert zwischen der von beiden gewünschten Sexfrequenz bildet.

Wenn ich dich richtig verstehe siehst du eigentlich keine echte Lösungsmöglichkeit? Einer wird sich anpassen müssen?


Ich persönlich glaube ja manchmal, dass sich vor allem Frauen (Männer aber bestimmt auch) sexuell erst entwickeln müssen und eine bestimmte sexuelle, nicht romantische Chemie zwischen einem Paar herrschen muss, damit es auf Dauer funktioniert.

Also eigentlich den Dingen einfach Zeit lassen? Ich meine diese Entwicklung, dass sie einfach so Spass an Sex haben kann, die muss ja von ihr aus kommen, wenn überaupt?

Gibt es für euch keine Möglichkeit, mit der ihr euch beide gut fühlt, z. b., dass sie dich regelmäßig mit der Hand oder dem Mund befriedigt? Oder ist das für dich keine Option (Stichwort "verhöhnt fühlen")?

Wenn ich ehrlich bin, ist das für mich nicht so wirklich eine Alternative.
Natürlich geniesse ich es, wenn sie mich verwöhnt. Nichts desto trotz ist es nicht so "the real deal".

Nachdem ich das gestern Abend und auch jetzt alles geschrieben habe fällt mir eines auf:
Ich glaube, was mich stört ist effektiv die Tatsache, dass sie einfach so selten Lust hat. Sprich eigentlich die Frage "Wie kann jemand nur so wenig Lust auf Sex haben".
Und dann scheitern natürlich auch alle Ersatzhandlungen, wenn ich weis, dass sie das nicht macht, weil sie gerade "Lust" hat, sondern nur damit ich zufrieden bin.

Während dieser Beziehung kann ich mich an ein einziges Mal erinnern, bei dem sie mich plötzlich, ohne Vorwarnung entkleidet und oral verwöhnt hat. Das finde ich toll (aber ist jetzt kein Killer-Kriterium für eine Beziehung:zwinker:). Aber wenn es immer so ist, dass ich zuerst irgendwie klar machen muss, dass ich es gerade schön fände, verliert es irgendwie die Magie.

Ich sehe also 2 Komponenten:

1) Ihre verringerte Lust (im Vergleich zu meiner) verwirrt mich. Ich verstehe das nicht, muss es aber eigentlich auch nicht verstehen, dass ist ja ihre persönliche Sache/Einstellung/Leben.
Wenn ich aber Nachteile daraus ziehe, ist es natürlich trotzdem nicht gut.

2) Es hat ein bisschen die Dynamik von Freundschaftsbeziehungen mit Leuten, welche man selten sieht. Wenn man selber immer der Part ist, der sich meldet denkt man sich irgendwann, dass man nun keine Lust mehr hat, immer den ersten Schritt zu tun. Und oft ist es dann sogar soweit, dass wenn sich der andere dann meldet man sich gar nicht mehr freuen kann, sondern irgendwie Böse Gedanken aufkommen im Stil von "Aha, jetzt meldet er sich also wieder", oder "Aha, es ist wohl sein Internet kaputt, dann hat er wieder Zeit" oder irgend so böse Sachen. Man kann sich gar nicht mehr richtig freuen und dem Anderen eine Aufrichtigkeit zugestehen.
 

Benutzer120063 

Planet-Liebe Berühmtheit
Nachdem ich das gestern Abend und auch jetzt alles geschrieben habe fällt mir eines auf:
Ich glaube, was mich stört ist effektiv die Tatsache, dass sie einfach so selten Lust hat. Sprich eigentlich die Frage "Wie kann jemand nur so wenig Lust auf Sex haben".
Und dann scheitern natürlich auch alle Ersatzhandlungen, wenn ich weis, dass sie das nicht macht, weil sie gerade "Lust" hat, sondern nur damit ich zufrieden bin.

[...]

Ich fände es einfach schhön zu wissen, dass sie auch ab und zu mal einfach "geil" ist, das kommt bei ihr nie so wirklich rüber.

Jahrelange Forums-Beobachtung mit unzähligen Threads zum Thema "Meine Freundin hat wesentlich weniger Lust auf Sex als ich" zeigt: Jene Frauen werden jedenfalls in dieser Beziehung kaum dazu zu bewegen sein, auf einmal viel öfter "geil" zu sein und das auch zu zeigen. Reden kann die Sex-Frequenz ggf. erhöhen, wird aber nicht ihre Lust steigern. Wahrscheinlicher ist die Abwärts-Spirale (sie hat wenig Lust, fühlt sich unter Druck gesetzt, hat noch weniger Lust). Mir ist hier in der ganzen Zeit kein einziger Fall bekannt, wo sich mal irgendwo wesentlich etwas gebesseret hat aus Sicht des Mannes (man möge mich korrigieren, wenn ich da was verpasst habe).

Daher ist das Fazit: Leb damit oder lass es sein. Du wirst sie nicht ändern können. Ich kann mich hier an einen Mann erinnern, der sich getrennt und es nicht bereut hat. Letztlich ist es natürlich eine Spatz-in-der-Hand-Taube-auf-dem-Dach-Geschichte: Du kannst wählen zwischen der Chance, eine sexuell erfüllendere Beziehung zu finden (und bekommst dazu die Gefahr, das nicht zu tun) - und der Gewissheit, eine einigermaßen schöne, aber nicht sexuell erfüllende Beziehung zu haben.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Also eigentlich den Dingen einfach Zeit lassen? Ich meine diese Entwicklung, dass sie einfach so Spass an Sex haben kann, die muss ja von ihr aus kommen, wenn überaupt?
Meiner Meinung und Erfahrung nach (ich betone das so, weil es anderen bestimmt anders ging) passiert das höchst selten in der gleichen Beziehung. Ihr seid zusammen, seit sie 16 ist- in dieser Zeit verändert man sich, macht Erfahrungen. Manche müssen ihre Erfahrungen vielleicht auch sexuell gesehen mit anderen Männern machen, müssen mal wegen Sex verlassen worden sein, um sich zu entwickeln.

Ich sehe meistens nur diese Möglichkeiten:
1) Sie will von sich aus immer weniger Sex wollen und braucht auf Dauer einen Partner, dem es ähnlich geht.
2) Sie muss ihre Sexualität erst entwickeln, wahrscheinlich mit anderen Erfahrungen.
3) Ihr seid sexuell nicht so kompatibel, dass es im Bett harmoniert. Das meine ich nicht böse und du wirst das wahrscheinlich auch nur schwer ändern können, aber vielleicht machst du ihr auch einfach nicht so Lust auf Sex. Weil sie etwas beim Akt nicht so mag, weil sie dich eher wie einen Freund sieht... etwas in dieser Richtung. Vermutlich ist ihr das im Moment auch gar nicht so bewusst, das merkt man ja oft erst im Nachhinein.
4) Etwas Anderes in eurer Beziehung stimmt eigentlich nicht. Vielleicht seid ihr mehr aus Gewohnheit zusammen, habt unterschwellige Konfliktthemen oder Sachen, die nicht zusammen passen hinsichtlich der Zukunftsplanung.

Fakt ist, dass ihr noch ziemlich jung seid. Ich denke ehrlich gesagt nicht, dass du das dein Leben so mitmachen kannst und willst. Irgendwann wirkt sich das einfach auf den Rest der Beziehung aus und es kann auch an der Liebe zehren.

Bevor du aber ernsthaft darüber nachdenkst, die Beziehung zu beenden, solltest du mit ihr reden. So richtig weiß sie ja gar nicht, wie sehr dich das stört.
Es ist ein schwieriges Thema, ich würde es eher mit "Ich fühle mich blöd, weil du keine Lust auf mich hast / frage mich, ob ich dir irgendwie mehr Freude bereiten kann" versuchen.
Vielleicht würde auch eine "3 Dinge, die ich beim Sex mag und 3 Dinge, die ich nicht mag"-Liste helfen, in dem Sinne, dass ihr beide jeden Punkt ausfüllen müsst. So könntest du herausfinden, ob es doch irgendetwas gibt, was ihr die Lust versaut. Für eine genauere Analyse müsstet ihr natürlich eigentlich den ganzen Akt von Anfang bis Ende durchsprechen, was sie dabei fühlt, wann sie Lust hat, wann ich etc. pp., aber um das mit seinem Partner zu machen, braucht es sehr viel Offenheit und Vertrauen, das kann nicht jeder. Vielleicht würde sie sich davon auch eher angegriffen fühlen.
 

Benutzer151537 

Ist noch neu hier
Hallo zusammen und widerum vielen Dank!

Reden kann die Sex-Frequenz ggf. erhöhen, wird aber nicht ihre Lust steigern.

Das ist ja eigentlich genau das, was ich nicht will. Mehr Sex um des Sex willens ist eigentlich ja nicht mein Ziel:zwinker:
Von dem her machst du mir eigentlich nicht allzuviel Mut...


Manche müssen ihre Erfahrungen vielleicht auch sexuell gesehen mit anderen Männern machen, müssen mal wegen Sex verlassen worden sein, um sich zu entwickeln.

Wenn man deine Aussage ein bisschen "böse" auslegt, kann man sie in dem Stil verstehen:
Frauen müssen zuerst von einem Mann wegen zu wenig Sex verlassen werden, bis sie verstehen, dass sie einem Mann mehr Sex geben müssen, um ihn zu halten. :zwinker: Wie hast du das wirklich gemeint?

4) Etwas Anderes in eurer Beziehung stimmt eigentlich nicht. Vielleicht seid ihr mehr aus Gewohnheit zusammen, habt unterschwellige Konfliktthemen oder Sachen, die nicht zusammen passen hinsichtlich der Zukunftsplanung.

Nun, das mit dem Zusammensein aus gewohnheit ist wohl schon so, ich unterstelle aber, dass es in jeder Beziehung so ist, zumindest teilweise. Von dem her ist es eigentlich nichts negatives:zwinker: (Ich meine damit: Der Sinn einer Beziehung ist es ja, mit jemandem zusammen zu sein, auch in Zeiten, in denen es vielleicht gerade keinen Grund gäbe zusammen zu sein, ergo: gewohnheit:zwinker:)
Bezüglich der Zukunftsplanung ist die Geschichte eigentlich total unauffällig: Sie sprach schon von Zusammenziehen (unterstütze ich), heiraten (unterstütze ich prinzipiell) und sogar heiraten (unterstütze ich prinzipiell).

Prinzipiell schreibe ich, weil ich da bei jeder Frau eher skeptisch wäre :zwinker:. Das sind einfach so lebensverändernde Entscheidungen, da kann man im Voraus meiner Meinung nach nicht 100% Feuer und Flamme sein:zwinker:)

Bevor du aber ernsthaft darüber nachdenkst, die Beziehung zu beenden, solltest du mit ihr reden. So richtig weiß sie ja gar nicht, wie sehr dich das stört.
Es ist ein schwieriges Thema, ich würde es eher mit "Ich fühle mich blöd, weil du keine Lust auf mich hast / frage mich, ob ich dir irgendwie mehr Freude bereiten kann" versuchen.

Ich werde versuchen mit ihr zu sprechen, werde aber warten bis sie von sich aus mich fragt, ob etwas ist (sie merkt das generell sehr schnell). Dann ist es in der Regel einfacher.

Ich hoffe einfach, dass es nicht so abläuft wie bisher immer:
Sie: Es tut mir sehr Leid, dass du so fühlst und ich würde gerne mehr "für dich tun".
ich: Ok

Ich meine, was will man sonst in dieser Situation tun? Dann wirklich tiefer bohren fällt schwer (also mit Worten *gg*), da sie solchen Situationen oft so eine Stimmung mitgibt im Sinne von:

"Sex, na und. Was gibt es da sonst weiter darüber zu reden. ist ja ganz einfach, du willst viel, ich wenig".
Mir fällt es dann schwer noch irgendwas hinzu zufügen, weil das Problem ja eigentlich erfasst ist...


Melde mich mal später

ich bin gespannt :zwinker:

Grüsse, und vielen vielen Dank!
 

Benutzer120063 

Planet-Liebe Berühmtheit
Wenn man deine Aussage ein bisschen "böse" auslegt, kann man sie in dem Stil verstehen:
Frauen müssen zuerst von einem Mann wegen zu wenig Sex verlassen werden, bis sie verstehen, dass sie einem Mann mehr Sex geben müssen, um ihn zu halten. :zwinker: Wie hast du das wirklich gemeint?

Ich glaube nicht, dass reed reed meint, dass sich sämtliche Frauen, die nicht viel Lust auf Sex haben, ändern, sobald sie einmal von einem Mann deshalb verlassen werden. Wahrscheinlich ist allerdings, dass das Problembewusstsein wächst - das kann in zwei Richtungen führen: 1. Sie versucht beim nächsten Typ, irgendetwas dafür zu tun, dass er sich weniger sexuell vernachlässigt fühlt (kann aber gut auch heißen: sie spielt ihm Geilheit vor, sie bläst ihm öfter einen oder holt ihm einen runter, damit sie "nicht ran muss"). 2. Sie sucht sich als nächstes einen Typ, der genauso wenig Lust hat wie sie bzw. weniger Wert darauf legt, da sie nun weiß, dass sie die fehlende Kompatibiliät nicht einfach ignorieren kann.

- Natürlich kann es auch sein, dass die Dame sich bei einem anderen Mann einfach verhält, in einer neuen Beziehung, wenn sie älter ist. Warum auch immer - vielleicht weil er den Sex einfach verlangt und nicht wartet, dass sie ihre Geilheit zeigt. Damit meine ich nicht, dass du was falsch machst. Aber Menschen verhalten sich ja nicht gegenüber jedem Menschen exakt gleich. So wie es (Achtung Klischee!) auch Männer gibt, die jahrelang ein Aufreißer sind und dann irgendwann die eine finden, bei der sie bleiben. Da würde auch keiner sagen, dass die Damen davor etwas falsch gemacht haben - der Typ hat vielleicht einfach so lange gebraucht. Oder brauchte eine Frau, die ihm z. B. nicht alles durchgehen lässt o. ä.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer127113 

Benutzer gesperrt
Sex haben, obwohl sie keinen Sex haben will, ist sicher keine Lösung.
Es ist zumindest das, was von Sexualtherapeuten empfolen wird.
Die gängie Empfelung unter Fachleuten lautet, dass Menschen empfolen wird sich zu festen Terminen zum Sex zu verabreden- frei nach dem Motto "der Appeit kommt beim Essen".
 

Benutzer90869  (27)

Benutzer gesperrt
Wenn sie nunmal nicht jede Woche Sex hat, wie soll sie dann mit wöchentlich "klarkommen"? Sex haben, obwohl sie keinen Sex haben will, ist sicher keine Lösung. Unterschiedliche sexuelle Bedürfnisse entziehen sich einer Lösung, die schlicht den Mittelwert zwischen der von beiden gewünschten Sexfrequenz bildet.

Entweder hast du meinen Beitrag nicht richtig gelesen oder nicht verstanden. Sie hatten früher ja sogar öfter als wöchentlich und ansprechen kann man es durchaus. Ich schlug vor, einen Kompromiss zu finden, nicht eine Entscheidung zu treffen, mit der sie "klarkommen" muss! Sie haben keine unterschiedlichen sexuellen Bedürfnisse, zumindest schrieb der TS nie darüber. Es ist bloß die Frage nach der Häufigkeit. Verschieden ist doch fast jeder in seinen Vorstellungen, das schließt aber keine Kompromissbildung aus.
 

Benutzer136306 

Planet-Liebe Berühmtheit
Entweder hast du meinen Beitrag nicht richtig gelesen oder nicht verstanden. Sie hatten früher ja sogar öfter als wöchentlich und ansprechen kann man es durchaus. Ich schlug vor, einen Kompromiss zu finden, nicht eine Entscheidung zu treffen, mit der sie "klarkommen" muss! Sie haben keine unterschiedlichen sexuellen Bedürfnisse, zumindest schrieb der TS nie darüber. Es ist bloß die Frage nach der Häufigkeit. Verschieden ist doch fast jeder in seinen Vorstellungen, das schließt aber keine Kompromissbildung aus.

Dass sie unterschiedliche Vorstellungen von der Häufigkeit haben, macht ja gerade ihre unterschiedlichen Bedürfnisse aus. Und selbst wenn früher Sexualtherapeuten Sex, obwohl man keine Lust dazu hat, empfohlen hatten, ist das meines Erachtens der sichere Weg in die Zerstörung der Beziehung.
Der TE möchte, dass seine Freundin Lust auf Sex hat, er möchte ja nicht lediglich, dass sie Sex mit ihm stumm um eines Kompromisses wegen erduldet. Nur kann man das, worauf man Lust hat, nicht mit Kompromissen erzwingen.

Dass ich deinen Text falsch verstanden habe, halte ich im Übrigen für unwahrscheinlich: Immerhin hast du ja geschrieben, sie müsse mit einmal wöchentlich "klarkommen", das sei daher ein geeigneter Kompromiss. Was daran missverständlich ist, kann nicht erkennen.
 

Benutzer127113 

Benutzer gesperrt
Und selbst wenn früher Sexualtherapeuten Sex, obwohl man keine Lust dazu hat, empfohlen hatten, ist das meines Erachtens der sichere Weg in die Zerstörung der Beziehung.
Das nicht "irgendwas von früher", sondern der aktuelle Stand der Forschung.
Man kann entweder akteptieren, dass es Lösungen gibt, die auf den ersten Blick etwas komisch wirkenund der Sache trotzem mal eine Chance geben, oder man kann weitermachen wie bisher- aber das ist der wirklich sichere Weg, um die Beziehung zu zerstören.
 
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