Sex im Alter

Benutzer184254  (80)

Ist noch neu hier
Ich bin hier neu. Gestern habe ich im Forum den Beitrag des 36jährigen Ehemanns gesehen, der eine 18jährige Nachbarstochter vögeln möchte, notfalls eine gleichaltrige Prostituierte. Die Forumsbeiträge waren für mich überraschend sachlich, ernst und tiefgründig. Mein Problem geht entfernt in dieselbe Richtung:
Ich bin Ehemann, Vater, Großvater im 6. Ehejahrzehnt und noch ganz gut beieinander. Ich hatte in meinem langen Leben nur eine einzige Frau und ernsthaft nie eine andere begehrt. Und die hat sich vor vielen Jahren nach einem ganz normalen Sonntagmorgen-GV weggedreht und gesagt: "Schluss, aus, vorbei, ich will das jetzt nicht mehr." - "Heute?" - "Nein, überhaupt." - "Für wie lange?" - "Für immer." - "Nie mehr Sex?" - "Endgültig nein!" - "Und warum?" - "So halt. Es reicht jetzt." - "Und ich? Du weißt, wie wichtig mir Sex ist." - "Ich will das nicht mehr. Punkt." - "Es gibt doch kaum etwas Schöneres." - "Hm." - "Ich weiß nicht, ob ich darauf verzichten kann." - "Hm." - "Notfalls muss ich mir das dann woanders holen." - Hm."
Weitere Gesprächsversuche in den folgenden Tagen und Wochen schlugen fehl. Meine Frau konnte noch nie über ihre Gefühle oder Probleme sprechen. Alles, was kam, waren Tränen. Ich konnte sie dann wenigstens dafür gewinnen, mit mir eine Eheberatung aufzusuchen. Nach der zweiten Sitzung brach sie ab: "Da kannst du alleine hingehen."
Seither, wie gesagt viele Jahre, tatsächlich kein Sex mehr, keine Zärtlichkeiten, kein Kuss, kein Körperkontakt. Ich wollte die Frau nicht verlassen. Wir haben zusammen unser Leben aufgebaut, alles gemeinsam bewältigt. Außerdem ist unausgesprochen immer noch Liebe da. Wir führen ein Leben ohne Streit, in Anstand und Respekt voreinander.
Nur leide ich unendlich unter der unstillbaren Sehnsucht nach Zärtlichkeit, die jetzt, in meinen Greisenjahren sogar noch stärker wird. Ich war in letzter Zeit im Internet auf Dating-Portalen und Seiten mit Prostituierten-Vermittlung, aber ich brächte das nicht fertig, die Lügen, den Betrug, die Heimlichkeiten.
Mir bleibt nur der Konsum von Pornofilmen und die Masturbation. Täglich. Entwürdigend.
So, jetzt seid Ihr dran. Nennt mich Schlappschwanz, alten geilen Bock, Dummkopf, Feigling, tragische Figur, was Ihr wollt. Nur kommt mir nicht mit dem Ratschlag: Ihr müsst darüber reden. Genau das ist nicht möglich.
 
Hilfreichste Antwort
Okay, also wenn ich dich richtig verstehe, suchst du im Grunde eine Art "Absolution", zu einer Prostituierten zu gehen, oder?
Die Sache ist, dass die dir keiner geben kann. Das musst du mit dir selbst ausmachen.
Ich kann nur sagen, dass ich dich verstehe und dass es mir leid tut, dass deine Frau so blockt. Nicht mal ein Kuss, keine Zärtlichkeiten, und das über viele Jahre... das liest sich sehr traurig.

Ich finde es schön, dass du so bemüht warst, eure Ehe zu beleben. Viele sind nicht so.

Persönlich habe ich ein starkes moralisches Problem mit Sex als Dienstleistung, zumal wenn man in einer Beziehung oder gar in einer Ehe lebt. Trotzdem habe ich Verständnis für deine Situation und fände auch die Entscheidung verständlich, dir den...

Benutzer184254  (80)

Ist noch neu hier
Hallo Manfredo, die eine oder andere schnelle Antwort auf Deinen allerersten Post im Forum fand ich etwas schroff, daher erstmal ein herzliches Willkommen hier! :smile:

Was Du über Eure Ehe schreibst klingt überaus lieblos im Umgang und geht über fehlenden Sex ja deutlich hinaus. Tut mir leid für Dich. Irgendwie erstaunlich, dass Du das so lange einfach ertragen hast. Aber Du bist sicher nicht der/die einzige.

Oben kamen ja schon einige Ratschläge, insbesondere Mark11 fand ich hilfreich. Wie es mit Deiner Frau weitergeht und welcher Weg sich für Dich als der beste herausstellt, weiß ich von hier aus nicht, aber ich denke Du solltest wirklich aktiv werden. :zwinker:


Laut dem TS und Mark11: offensichtlich ja. 😉 (EDIT: Antwort überschnitten)
Also eine halbe Stunde strammer Max ist immer noch drin, und das mehrmals täglich.
 

Benutzer182523  (31)

Sorgt für Gesprächsstoff
Sex gehört dazu. Es ist doch was ganz normales. Und eine halbenwegs gebildete Frau versteht doch auch die Biologie des Mannes. Ich glaube dir, wie hart das für dich ist. Dabei geht es nicht nur um den Sex als solches, sondern die menschliche Zurückweisung. Wir brauchen Berührung, eine Umarmung, ein Küsschen, eine liebe Geste. Wir verkümmern ohne diese sozialen Interaktionen.
Du kannst diese Generation aber nicht mit der seiner Frau vergleichen. Klar gehörte Sex auch dazu, wurde aber besonders durch die Frau eher als Pflicht angesehen. Da wurde auch eher selten über persönliche Vorlieben gesprochen, aus welchen Gründen auch immer.

Das kann man garnicht mit Heute vergleichen.
Kann ja auch sein das sie dabei schmerzen empfindet und sich schämt mit ihm darüber zu sprechen. Scham, auch nicht unüblich für Frauen dieser Generation.
 

Benutzer106548 

Team-Alumni
Off-Topic:
Klar gehörte Sex auch dazu, wurde aber besonders durch die Frau eher als Pflicht angesehen.
Off-Topic:

Du schreibst viele gute Sachen, ich lese Deine Beiträge sehr gerne. Aber hier liegst Du völlig falsch. Natürlich war in dieser Generation einiges Anders. Aber das Grundsätzliche war in allen Generationen gleich. Natürlich hatten genauso viel Frauen "früher" genauso viel und oft Lust wie heute, es wurde nur nicht so nach außen getragen. Deswegen wird es Dir so vorkommen, als ob es in den Beziehungen anders gewesen wäre.
Und, btw: die Menschen, die 1969 in Woodstock nackt im Schlamm dem öffentlichen Koitus nachgegangen sind, sind heute 80 Jahre alt. Und die Generation, die in den 70ern jung war, ist heute in den 70ern und die alle waren weit weniger verklemmt als die heute jungen. Da gab es z.B. jeden Tag Nipplegate im 18-Uhr-Werbefernsehen :zwinker:, heute landen FKK-Threads allen ernstes im Sex-Bereich eines Forums. Oder es wird tatsächlich diskutiert, ob man nackt duscht und auch so etwas völlig harmloses ist mittlerweile sexuell konnotiert.
Es ist also eher anders herum :zwinker:
 

Benutzer149155 

Sehr bekannt hier
Täglich. Entwürdigend.
Was genau ist an Selbstbefriedigung entwürdigend? :smile:

Ich finde SB ganz und gar nicht entwürdigend, das ist doch etwas Schönes. Und ich brauche bspw. dazu keine Pornos, da reicht mir Kopfkino und ein aufgeladenes Gerät meiner Wahl bzw. aus meiner Schublade. :zwinker:

Wenn ich jetzt gar keine Lust mehr auf penetrativen Geschlechtsverkehr hätte und mein Mann mich besteigen will, weil er Lust hat (und mich zufällig auch ansprechend genug findet bzw. die einzig verfügbare Option bin), käme ich mir möglicherweise entwürdigt vor, wenn wir schon dieses Wort in den Mund nehmen. Ich bin doch nicht zum Abreagieren da.

Sex ist am schönsten, wenn es beide wollen.

Nicht falsch verstehen: Es tut mir ehrlich leid, dass deine Frau das Interesse an Sex scheinbar gänzlich verloren hat. Es kann natürlich körperliche Ursachen geben; wer weiß, ob sie es noch als so angenehm und wohltuend empfindet wie früher bzw. wie du es immer noch tust.

Meine vier Großeltern sind alle ca. in deinem Alter und während die Opas relativ offen/unaufgeregt damit umgehen dürften (soweit ich das als Enkelin Ende 20 mitbekomme), kann die eine Oma nicht einmal richtig benennen, welche Operation bei ihr "da unten" durchgeführt wurde.

Was ich damit sagen will: Vielleicht fehlt deiner Frau sogar das richtige Vokabular, um Dinge anzusprechen. Vielleicht wurde ihr eingetrichtert, dass man über "das da unten" nicht sprechen darf, vielleicht kommt das in den letzten Jahren wieder vermehrt zurück. Es ist nicht untypisch, sich im Alter wieder ganz besonders an gewisse Vorschriften aus der Kindheit und Jugend zu erinnern, da muss nicht einmal ein Krankheitsbild dahinter stecken.

Und M Manfredo wenn deine Frau keine Einwände dagegen hat, spricht doch aus ehelicher Sicht nichts dagegen, mit anderen Frauen zu schlafen. Wichtig ist, auch und gerade in deinem Alter, Kondome zu verwenden. Einerseits ist nicht gesagt, dass du nur noch "mit Platzpatronen schießt", und andererseits kann man sich durchaus Geschlechtskrankheiten holen, welche weder angenehm noch lecker sind.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer184254  (80)

Ist noch neu hier
Und trotzdem rate ich Dir, mit ihr zu reden. Evtl. das letzte Mal (über dieses Thema :zwinker:). Und zwar teilst Du ihr mit, dass Du von jetzt an auf die Suche nach Frauen gehst, die mit Dir Sex ausleben möchten, falls sie immer noch nicht bereit ist, an Eurer Situation zu arbeiten, dass sie sich noch einmal bessert.
Wenn ich Dich richtig verstehe, hast Du so ziemlich Alles versucht, hast trotz ihres respektlosen Abblockens aller Lösungsmöglichkeiten ihr immer noch die monogame Treue gehalten. Dann musst Du, und sie genauso, einsehen, dass dann jetzt eben der Punkt ist, an dem es keine gemeinsame Lösung mehr gibt und Du jetzt Deine Lösung in die Hand nimmst.
Das klingt kalt und herzlos, ist es aber m.E. nicht.

Wie hier schon gesagt: letztlich musst Du es mit Dir ausmachen. Ich würde Dir eben raten, weiter fair zu bleiben und es Deiner Frau vorab sagen. Was Du dann machst, ist auch Deine Sache. Wenn Dein Wunsch nach Sex mit einer 20-jährigen Prostituierten ist, dann nimm mit einer Kontakt auf. Wenn sie nicht möchte, kann sie Dich ja immer noch als Kunde ablehnen.
Aber als noch körperlich und geistig fitter älterer Mann wirst Du m.E. auch keine Probleme haben, eine Frau zu finden. Gerade für Sex, ohne eine weitere Bindung. Kannst Du tanzen? Dann geh, wenn es jetzt bald wieder möglich ist, auf Tanzveranstaltungen. In Kneipen oder Cafés, aber auch in Altentagesstätten und Altenheimen. Du wirst erstaunt sein, wie wenig männliche Konkurrenz Du dort haben wirst :grin:
Und, zum Schluß, mal wieder ein Anekdötchen meiner lieben Omi. Einige Wochen, nachdem sie in ein Altersheim gegangen ist, meinte sie: "Mein Lebtag hatte ich nix mit Nutten und Puffs zu tun, jetzt, als Allerletztes, lebe ich in einem." :zwinker:
Danke! Das könnte mir weiterhelfen.
 

Benutzer184254  (80)

Ist noch neu hier
Off-Topic:

Du schreibst viele gute Sachen, ich lese Deine Beiträge sehr gerne. Aber hier liegst Du völlig falsch. Natürlich war in dieser Generation einiges Anders. Aber das Grundsätzliche war in allen Generationen gleich. Natürlich hatten genauso viel Frauen "früher" genauso viel und oft Lust wie heute, es wurde nur nicht so nach außen getragen. Deswegen wird es Dir so vorkommen, als ob es in den Beziehungen anders gewesen wäre.
Und, btw: die Menschen, die 1969 in Woodstock nackt im Schlamm dem öffentlichen Koitus nachgegangen sind, sind heute 80 Jahre alt. Und die Generation, die in den 70ern jung war, ist heute in den 70ern und die alle waren weit weniger verklemmt als die heute jungen. Da gab es z.B. jeden Tag Nipplegate im 18-Uhr-Werbefernsehen :zwinker:, heute landen FKK-Threads allen ernstes im Sex-Bereich eines Forums. Oder es wird tatsächlich diskutiert, ob man nackt duscht und auch so etwas völlig harmloses ist mittlerweile sexuell konnotiert.
Es ist also eher anders herum :zwinker:
Danke, Mark11, dass Du nebenbei für unsere Generation eine Lanze brichst! Null Aufklärung in sexuellen Dingen, weder von den Eltern noch in der Schule. Schlimmste Verteufelung seitens der Kirchen, die für die meisten von uns damals noch mitprägend waren. Ehebruch und homosexuelle Handlungen konnten einen vor Gericht bringen. Alles "da unten rum" war Schweinkram. Wir befreiten uns davon energisch gegen massive gesellschaftliche Widerstände und waren weit weniger verklemmt als die Teens und Twens heute.
Das nur nebenbei, weil es eigentlich hier nicht Thema ist.
 

Benutzer184254  (80)

Ist noch neu hier
Was genau ist an Selbstbefriedigung entwürdigend? :smile:

Ich finde SB ganz und gar nicht entwürdigend, das ist doch etwas Schönes. Und ich brauche bspw. dazu keine Pornos, da reicht mir Kopfkino und ein aufgeladenes Gerät meiner Wahl bzw. aus meiner Schublade. :zwinker:
Nein, SB ist per se nicht entwürdigend. Aber wenn einer wie ich mit seinem ganz persönlichen gesellschaftlichen Stand, bildungsmäßigen Niveau und geistigen Anspruch sich vor den Rechner setzt, Pornos guckt und sich dabei einen runterholt, nagt das schon an seinem Selbstwertgefühl. Kannst Du verstehen, wenn ich mich dann frage: So weit ist es mit dir gekommen?
 

Benutzer149155 

Sehr bekannt hier
M Manfredo ich kenne weder deinen persönlichen gesellschaftlichen Stand, noch dein bildungsmäßiges Niveau oder deinen geistigen Anspruch.

Ich kann dir aber sagen, dass ich selbst Akademikerin bin, wenn du darauf anspielen solltest. SB ist nichts Schlechtes. In einer Vorlesung an der Uni hat uns mal ein Lektor mitgeteilt, dass 99 % aller Männer masturbieren. Du bist also in guter Gesellschaft und unter den 99 % dürften sich durchaus auch Männer "deines Kalibers" befinden. :zwinker:

Wenn du in deinem Kopf drin sitzen hast, dass bspw. ein Akademiker, der gerne mit seinen Akademikerkollegen Golf spielt und so schlau ist, dass er mit ihnen über alles Mögliche philosophieren kann/möchte, keine sexuellen Gelüste haben darf (mal abgesehen von denen, die er mit seiner Frau ausleben kann/darf), dann machst du dir nur selbst das Leben schwer.

Kannst Du verstehen, wenn ich mich dann frage: So weit ist es mit dir gekommen?
Ja, kann ich, aber wie gesagt, du stehst dir damit nur selbst im Weg. Dann holst du dir halt einen runter, na und? Warum soll es dich fertig machen, wenn du masturbierst? Was glaubst du, was deine Freunde machen, wenn die Frau keine Lust auf Sex hat? Zeitung lesen? :upsidedown:

nagt das schon an seinem Selbstwertgefühl
So, und hier kann man gut und gerne in die Tiefe gehen.

Nagt es an deinem Selbstwert, dass deine Frau mit dir keinen Sex mehr will? Dann kann ich dir sagen, dass sie - zumindest wirkt es so auf mich - generell keinen Sex mehr will, weder mit dir noch mit anderen. Und dann hat das einfach nichts mit dir zu tun.

Nagt es an deinem Selbstwert, dass du dich selbst nicht "besser unter Kontrolle" hast?

Ich kann mich hier nur wiederholen: Masturbation ist auch für den "elitären Stand" nichts Böses und ist, im Gegenteil, sogar gut für die männliche Gesundheit. Deine Prostata wird es dir danken, der ist es nämlich egal, auf welchem Wege du ejakulierst, Hauptsache, du tust es regelmäßig.
 

Benutzer184254  (80)

Ist noch neu hier
M Manfredo ich kenne weder deinen persönlichen gesellschaftlichen Stand, noch dein bildungsmäßiges Niveau oder deinen geistigen Anspruch.

Ich kann dir aber sagen, dass ich selbst Akademikerin bin, wenn du darauf anspielen solltest. SB ist nichts Schlechtes. In einer Vorlesung an der Uni hat uns mal ein Lektor mitgeteilt, dass 99 % aller Männer masturbieren. Du bist also in guter Gesellschaft und unter den 99 % dürften sich durchaus auch Männer "deines Kalibers" befinden. :zwinker:

Wenn du in deinem Kopf drin sitzen hast, dass bspw. ein Akademiker, der gerne mit seinen Akademikerkollegen Golf spielt und so schlau ist, dass er mit ihnen über alles Mögliche philosophieren kann/möchte, keine sexuellen Gelüste haben darf (mal abgesehen von denen, die er mit seiner Frau ausleben kann/darf), dann machst du dir nur selbst das Leben schwer.


Ja, kann ich, aber wie gesagt, du stehst dir damit nur selbst im Weg. Dann holst du dir halt einen runter, na und? Warum soll es dich fertig machen, wenn du masturbierst? Was glaubst du, was deine Freunde machen, wenn die Frau keine Lust auf Sex hat? Zeitung lesen? :upsidedown:


So, und hier kann man gut und gerne in die Tiefe gehen.

Nagt es an deinem Selbstwert, dass deine Frau mit dir keinen Sex mehr will? Dann kann ich dir sagen, dass sie - zumindest wirkt es so auf mich - generell keinen Sex mehr will, weder mit dir noch mit anderen. Und dann hat das einfach nichts mit dir zu tun.

Nagt es an deinem Selbstwert, dass du dich selbst nicht "besser unter Kontrolle" hast?

Ich kann mich hier nur wiederholen: Masturbation ist auch für den "elitären Stand" nichts Böses und ist, im Gegenteil, sogar gut für die männliche Gesundheit. Deine Prostata wird es dir danken, der ist es nämlich egal, auf welchem Wege du ejakulierst, Hauptsache, du tust es regelmäßig.
Danke, liebe Sanguina, Du bist 1. bemüht, mir Hilfestellung zu leisten und hast 2. einfach nur recht! Akademiker ja, aber elitär und Hochmut und Dünkel und Golf sind ganz und gar nicht meine Kategorien. Ein gewisses Niveau und Selbstbeherrschung, anerzogen (auch in einer Arbeiterfamilie) und lebenslang für wichtig gehalten, sollten aber schon gehalten werden, und da knackst es zurzeit halt etwas. Unberechtigt, wie Du schreibst. Ich will mir auch kein schlechtes Gewissen einreden, schließlich bin ich nicht freiwillig in diese Lage geraten. Hübsche Mädchen gucken und SB hat ja auch Vorteile: Es bringt mir Spaß und ich tue niemandem damit weh. Ich vermeide jeglichen Beziehungsstress, gegenseitige Abhängigkeiten, jede Auseinandersetzung Sex oder nicht, wann oder wie und wie oft, und muss meine Frau nicht belügen oder betrügen. Denn wie gesagt: Es ist noch Liebe da. Aber ... gibt es dennoch.
 

Benutzer183259  (50)

Sorgt für Gesprächsstoff
Seither, wie gesagt viele Jahre, tatsächlich kein Sex mehr, keine Zärtlichkeiten, kein Kuss, kein Körperkontakt.

Ich bin zwar 30 Jahre jünger als Du, aber der fehlende Sex wäre mir deutlich unwichtiger als die Alltagszärtlichkeiten wie küssen und kuscheln.
Darauf würde ich keinesfalls verzichten wollen.
Das könnte auch nicht durch durch Besuch bei einer professionellen Dame kompensiert werden.

Wie lange ist das jetzt her?
 

Benutzer183259  (50)

Sorgt für Gesprächsstoff
Ob das nun 5 oder 10 oder noch mehr Jahre sind, spielt keine Rolle. "Viele Jahre" sind einfach zu viele.

Das ist richtig. Aber letzten Endes hat es für deine Frau ja keine negativen Konsequenzen gehabt.

Willst du dich jetzt denn noch trennen?
 
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