Seltener Sex ohne Drogen

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hallo ihr lieben :smile:

Ich bin jetzt 4 1/2 Jahre mit meinem Freund zusammen. Ich bin 19 er ist 27. als wir uns kennenlernten nahmen wir beide sehr viele Drogen. Zu Beginn unserer Beziehung haben wir beide viele Nächte mit MDMA und auch Amphetaminen durchgemacht und hatten damals so 2-4 x Sex pro Nacht.
Mittlerweile (seit ca. 3 Jahren) haben wir beide mit den chemischen Drogen aufgehört. Vor ca 2 Monaten habe ich dann auch aufgehört zu Kiffen. Er kifft jedoch immer noch (kein Problem für mich). Seit dem wir mit dem chemischem Kram aufgehört haben, haben wir jedoch nur noch sehr selten Sex (vielleicht 1 mal pro Woche) Etwa einmal im Jahr, wenn wir feiern gehen, nehmen wir wieder was und dann ist alles wie früher...Ich weiß, das er mich noch sehr anziehend und attraktiv findet(sagt er und das merke ich auch). Liegt es vielleicht am Kiffen, hat da einer(von den Männern) Erfahrungen? Ich kann eigentlich über alles mit ihm reden, habe aber immer wenn ich Sex möchte Angst, dass er mich zurückweist. Ich möchte ihn nicht unter Druck setzten, weiß jedoch nicht wie ich mit ihm darüber reden soll :frown:
Hoffe das ist verständlich verfasst, ist mein erster Beitrag hier im Forum :ashamed:
 
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Benutzer111034 

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Er hat dir nicht ernsthaft mit 15 Amphe und MDMA gegeben, oder? Was ein Trottel. Scheiß mal auf den Sex, mach Schluss mit ihm. Ernsthaft, er hat dir mit 15 MDMA und Pepp gegeben? Das ist absolut verantwortungslos, einem Teenie in der Hirnchemie rumzupfuschen. Was findest du an so einem Idioten?
 
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Gast
Wer sagt, dass er mir das gegeben hat, ich habe es vorher schon genommen. Und er hat mir nie irgendwas aufgeschwatzt oder sonstiges, was ich nicht wollte.
Wenn man einander liebt, macht man nicht einfach mal so Schluss.
Er möchte damit bald auch aufhören, er hat sich bereits in professionelle Behandlung gegeben.
 

Benutzer111034 

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Ist mir egal. Wer sich als erwachsener Mensch mit einem Teenager Drogen einbaut, ist einfach nicht zu retten und total verantwortungslos.
Er möchte bald aufhören - weil du das willst oder weil er das will? Wo sieht er negative Auswirkungen seines Konsums? Wie soll die professionelle Behandlung konkret aussehen?
 
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Gast
Das kannst du ja so sehen. Ich denke da ist kein Unterschied ob ich nun 15 oder 18 gewesen bin. Ich habe es freiwillig gemacht und ich bereue nichts. Und ich denke, es kommt nicht auf das Alter an, sondern wie weit man im Kopf ist. Er möchte aufhören. Wie schon gesagt mich stört es nicht. Er ist sehr träge und schafft kaum was am Tag (außer Arbeit und etwas Haushalt). Er hat sich bei einem Psychologen einen Termin geben lassen, den er in der kommenden Woche wahrnehmen wird.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Also im Vordergrund sollte jetzt seine Therapie stehen bzw. einfach seine Perspektive und nicht zwingend euer Sexleben. Auch wenn ich verstehen kann, dass dich der Sexentzug belastet.
Aber du solltest eure Beziehung und vor allem den Status deines Freundes da genau analysieren. Wie sieht eure Zukunft aus, eure Perspektive?
Er ist träge, schafft kaum was, wovon lebt ihr denn überhaupt? Wie sieht es mit Arbeit aus, Einkommen, soziale Kontakte usw.?
Was verspricht sich dein Freund von dem Termin beim Psychologen? Wäre ein Arzttermin nicht sinnvoller, um mal genauer zu analysieren, ob dein Freund überhaupt körperlich gesund ist bzw. ob der Drogenkonsum evtl. Spuren hinterlassen hat?

Wie "wach" ist dein Freund denn sonst überhaupt in eurer Beziehung? Wie sieht euer Alltag aus, was unternehmt ihr zusammen usw.?
 
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Gast
Also er hat vor 3 Jahren seine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und geht jetzt arbeiten. Ich mache zurzeit noch mein Abitur. Und fange danach ein Studium an. Wir sind vor ca. 3 Monaten in unsere erste eigene Wohnung gezogen. Wir gehen öfters zusammen Essen oder verbringen ab und an ein Wellness Wochenende zusammen. Er zeigt mit aber sehr wenig Zuneigung. Früher kuschelten wir oft stundenlang vor dem Fernseher oder im Bett heute liegen wir einfach so da (jeder für sich) und unterhalten uns über Banalitäten. Ich habe ihn schon oft darauf angesprochen, aber ihm scheint das garnicht so bewusst zu sein. Einen Gesundheits-Check hat er bereits gemacht, alles ok. Er möchte einfach professionelle Hilfe beim aufhören, weil er denkt er könne das alleine nicht schaffen. Zu Info: ich habe ca. 5 Jahre gekifft, er kifft doppelt so lange. Er sagt immer nach der Zeit ist das nicht so leicht. Ich denke aber ob 5 oder 10 Jahre ist dann auch egal. Man muss es halt im Kopf wirklich wollen..
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Na ja klar muss man es wirklich wollen und den Willen zaubert auch kein Psychologe herbei.
Also dein Freund kann aufhören sicherlich.
Ich bin mir aber nicht sicher, ob damit euer Problem gelöst ist.
Es scheint ja nicht nur um den eigentlichen Sex zu gehen, auch um Zärtlichkeiten, Kuscheln und solche Dinge. Auch das scheint geschrumpft zu sein. Da kann man vielleicht noch mit dem mehr oder weniger normalen Beziehungsalltag argumentieren, aber man muss sich damit nicht auf Dauer zufrieden geben.

Du hast deinem Freund gesagt, dass du Zärtlichkeiten und Sex vermisst, er geht darauf nicht weiter ein. Das ist ein Problem ganz klar.
Und ich fürchte, da wird euch auch der Psychologe nicht helfen. Dein Freund erkennt das Problem scheinbar nicht bzw. deine Unzufriedenheit ist ihm mehr oder minder egal, vielleicht verdrängt er es auch, weil er sonst ja an sich arbeiten müsste...

Die Frage ist nur wie es dann um eure Beziehung und gemeinsame Zukunft bestellt ist. Oder kannst du dir vorstellen auf ewig so weiter zu machen mit ihm?
 
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Gast
Natürlich nicht.. Ich habe ihn auch gefragt/ ihm gesagt, dass es mir so vorkommt, als ob ich ihm egal bin. Er sagt, dass sei nicht so und er liebt mich.. Aber ich denke doch wenn man einander wirklich liebt zeigt man sich das. Mir ist klar, dass es nach einigen Jahren nicht mehr so ist wie am Anfang aber das man einfach nur noch aneinander vorbei lebt?! Ich kann seine Aussagen mit seinem Verhalten nicht zusammenbringen..
 

Benutzer101597  (63)

Sehr bekannt hier
Da hast du dir ja reichlich Moralapostel eingefangen:smile:
Nun zum Thema, wenn ihr Jahre lang auf MDMA Sex hattet, dann werdet ihr Jahre lang ohne MDMA nur öden Sex haben. Ohne MDMA gibt das Hirn einfach nicht die passende Chemie her, und auch wenn sich das Hirn wieder normalisiert gibt es nur normalen Sex und keinen MDMA Sex.
Das er aufhört zu kiffen ist hilfreich . Kiffen macht alles noch mehr Öde. Ihr sollten versuchen einen Sex zu finden der auf Nähe aufbaut. Einen Sex mit Kick werdet ihr ohne MDMA wohl nicht (mehr) hinkriegen.
 
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Gast
Das ist schon klar. Mir kommt es jedoch so vor als wenn es bei ihm keinen Unterschied macht (mit oder ohne MDMA) der einzige Unterschied ist, dass es dann halt häufiger ist. Er ist aber immer sehr geil und kommt meistens (leider) auch sehr früh. Für mich ist es leider nicht immer „DIE Erfüllung". ich würde gern mal mit ihm ausführlich über alles reden, aber er blockt halt immer ab und tut so, als wäre alles in Ordnung.
 

Benutzer101597  (63)

Sehr bekannt hier
Klar ist er geil aber ohne MDMA ist der Sex halt weniger geil. Sein Kiffen wird sicher auch dazu führen das er keinen Bock zum reden hat. Schau mal ob er das Kiffen sein lassen kann.
 

Benutzer122781 

Planet-Liebe ist Startseite
ich lass mal den drogenkram beiseite.
Ich kann eigentlich über alles mit ihm reden, habe aber immer wenn ich Sex möchte Angst, dass er mich zurückweist.
kam das denn überhaupt schon mal vor, also dass er dich zurückgewiesen hat?
ich frage, weil du schreibst, dass er ja generell, wenn es dazu kommt, schon sehr lustvoll ist und auch recht schnell kommt.
ansonsten würde ich einfach versuchen häufiger die initiative zu ergreifen und ihn zu verführen. vielleicht ist er nur zu motivationslos den anfang zu machen, würde aber eben schon mitmachen, wenn du anfängst.
 

Benutzer101597  (63)

Sehr bekannt hier
Du kannst bei jemand der längere Zeit mit MDMA Sex hatte den "Drogenkram" nicht ausser acht lassen.
 

Benutzer6428 

Doctor How
Also...ums nochmal zusammenzufassen: Der Sex ist eigentlich gar nicht so sehr das Problem. Er ist durchaus schön, auch wenn ein User gerade auf die vortrefliche Idee kam etwas zu erzählen, was die TS scheinbar überhaupt nicht belastet. Es ist lediglich die Frequenz um die es ging. Tja..so verschieden sind sie, die Menschen. Manche glauben eben nach fast nem halben Jahrhundert daran, dass man nur durch Chemie das Nirvana erreicht...nun gut. Trotzdem kein Grund es rumzuposaunen, wenn es schonmal gar nicht Gegenstand der Diskussion ist und eher verunsichert als hilft.

Dann fällt, wie gesagt, in deinen späteren Beiträgen auf, dass es eigentlich gar nicht um den Sex geht, oder? Eigentlich geht es um Zuwendung und Zuneigung. Sex ist etwas, dass daraus hervor gehen kann. Ist man sich aber nicht auf irgend eine Art und Weise zugewandt, dann leidet auch der Sex. In diesem Sinne ist Sex also ein ziemlich guter Indikator ob die Beziehung okay ist oder irgendwas nicht stimmt.

Leider ist es jetzt sehr schwer das Ganze auseinanderzuklamüsern. Wir kennen euch nicht und wissen nicht wie ihr tickt. Wie wissen nicht, was da vielleicht nicht stimmt. Es ist eben so, dass viele Paare zusammenziehen und dann feststellen, dass es doch nicht so gut passt, wie man sich das vorgestellt hat. Auch das ist ein guter Indikator..man muss es eben einfach versuchen und wenns nicht klappt, soll es vielleicht nicht sein. Das hab ich auch schon erlebt und deswegen wollte ich mit meiner Jetzt-Frau auch so schnell wie möglich zusammenziehen...um zu sehen obs klappt. Hat geklappt :zwinker:

Wenn man hier im Forum jemanden beurteilen will (und das muss man ja irgendwie..macht man in Live ja auch, sonst kann man keinen Vernünftigen Rat geben), muss man die Infos nehmen, die man bekommt. Und egal wie man es dreht, er war erwachsen und du warst sehr sehr jung. Es hätte ihm sehr klar sein müssen, dass sich in deinem Körper noch mehrere Veränderungen abspielen, die durch harte Drogen unwiederbringlich verändert werden. Du bist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein anderer Mensch als der, der du ohne Drogen sein würdest. Das ist so, als wenn man an einer wachsenden Blume ständig Risse in die Blätter machen. Die Blume wird vermutlich irgendwie schief wachsen, während eine ausgewachsene Blume das vermutlich noch weg stecken kann. Das ist natürlich auch nicht der Wahrheit letzter schluss. Jeder reagiert anders, jeder Körper reagiert unterschiedlich intensiv.
Aber ob du es hören magst oder nicht: Jeder, der da locker drüber weg sieht, hat meinen Respekt unwiederbringlich verspielt. Ich kann einen solchen Menschen nie wieder als gleichwertig ansehen oder für voll nehmen und ich verachte ein so undurchdachtes Verhalten.

So..was kannst du tun? Ich denke du kannst nur direkt alle Probleme ansprechen und schauen, wie er reagiert. Dass er eine Therapie machen sollte, steht ausser Frage. Gerade weil er selbst bemerkt, dass er eine braucht...
vielleicht solltest du selbst auch mal darüber nachdenken, denn es hat immer Gründe, warum man Drogen nimmt und meistens sind das schlimme Ereignisse davor...
 

Benutzer132650  (27)

Benutzer gesperrt
Ist mir egal. Wer sich als erwachsener Mensch mit einem Teenager Drogen einbaut, ist einfach nicht zu retten und total verantwortungslos.
Sag das mal all den Eltern, die sich mit ihrem Sohn mal ein Bier trinken. Oder den Leuten auf dem Schützenfest, auf Familienfesten etc.

Mit Alkohol wird das gängig gemacht, auch vor Augen kleiner Kinder, da machen paar Pillen den Braten auch nicht fetter.
 

Benutzer111034 

Meistens hier zu finden
Off-Topic:
Sag das mal all den Eltern, die sich mit ihrem Sohn mal ein Bier trinken. Oder den Leuten auf dem Schützenfest, auf Familienfesten etc.

Mit Alkohol wird das gängig gemacht, auch vor Augen kleiner Kinder, da machen paar Pillen den Braten auch nicht fetter.

Ein paar Pillen, so ein Bullshit. Es macht definitiv einen Unterschied, ob ich mit meinem 15-Jährigen ein Bier trinke oder ob ich ihm chemische Drogen verabreiche, die ein schwerer Eingriff in die sich noch entwickelnde Biochemie seines Gehirns sind.
 

Benutzer143952  (27)

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Sag das mal all den Eltern, die sich mit ihrem Sohn mal ein Bier trinken. Oder den Leuten auf dem Schützenfest, auf Familienfesten etc.

Mit Alkohol wird das gängig gemacht, auch vor Augen kleiner Kinder, da machen paar Pillen den Braten auch nicht fetter.
Dass kannst du doch gar nicht vergleichen.Wenn du mal mit deinem Sohn in jungen Jahren wie ein Bier trinkst oder mit ihm mal dir eine chemische Droge einschmeisst der sein Hirn zermatert ist ein ziemlich großer Unterschied,meinst du nicht?
 
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