Selbstmordgedanken, Versagen und ich

Benutzer168165 

Sorgt für Gesprächsstoff
Hey liebes Forum - vorab: Ich werd´ wahrscheinlich etwas konfus schreiben, ist ´ne schlechte Angewohnheit (ich schreib, was mir gerade einfällt).

So, zum Thema: mich verunsichern zur Zeit Selbstmordgedanken. Zu den Gründen komme ich gleich, vorab will ich jedoch gesagt haben, dass ich zumindest schriftlich ein sehr offener Mensch bin und ihr mir alle Fragen/ kritischen Antworten auf die Rübe hauen dürft, die ihr wollt. Ich rede hier ja schließlich auch querfeldein.

Finally - los geht´s. Mich plagen seit einer relativ kurzen Zeit Selbstmordgedanken, um genau zu sein, seitdem es in der Schule nicht mehr läuft. Ich bin dieses Jahr 16 geworden - ich bin nun in der Sekundarstufe II und somit angehender Abiturient (11. Klasse). Zu Anfang lief alles eigentlich ganz gut - natürlich hab ich nicht überall 1en geschrieben, ich war aber motiviert und habe fast nur gute bis sehr gute Noten geschrieben. Im Grunde alles paletti.
Dann fingen die Klausurwochen an - ich habe mich das erste Mal seit langem so richtig auf die Nase gepackt.
In meiner 2. Klausur hatte ich einen Totalausfall: obwohl es eines meiner liebsten Fächer war, hatte ich komplett ´nen Blackout und hab eine 5 geschrieben. Darauf folgten 2 verrissene Mathe- Tests und ein riesiges Motivations - Loch, aus welchem ich mich nicht mehr so recht zu befreien schaffe.
Mein Schnitt ist im Keller, ebenso meine Laune und die meiner Eltern. Ich habe mich, ohne in irgendeiner Weise prahlen zu wollen, immer für recht schlau gehalten - versage jetzt aber wo es nur geht:
Wie bereits erwähnt, verhaue ich alles in der Schule, ich fühle mich nicht wohl in meinem Körper, hab ein deutliches geringeres Selbstbewusstsein als ich vorgebe und komme teilweise aus diesem ganzen "Stress- Zyklus" nicht raus - kurz gesagt, ich bin unzufrieden mit der Gesamtsituation.

Soviel zur Einleitung, aber was hat das mit Selbstmordgedanken zu tun?:
Ich habe es kurz vor den Klausurwochen zum ersten Mal bemerkt. Ich war gestresst, hatte auf absolut nichts Lust und habe mich (warum auch immer) allein gefühlt. Ich habe an Selbstmord gedacht; nicht, dass ich den Mut oder die Selbstsucht besäße, mich auf der Stelle umzubringen, aber dennoch blieb der leise Gedanke im Hintergrund: "Bring dich um! Du musst dir vor niemandem mehr selbst peinlich sein, du musst dir nicht mehr dein tägliches Versagen vor Augen führen, du wirst deinen Namen nicht mehr mit deiner Visage und deinem Versagen beschmutzen. Du musst dir nie mehr vor Augen führen, was du alles nie erreichen wirst, was du alles nie sein, nie haben kannst."
Der Part des Bewusstseins, ein Versager zu sein, verstärkte sich nach meinen abartig schlechten schulischen Leistungen.
Ich denke nicht immer so - im Grunde nur, wenn mich mein Selbstmitleid auf epische und umso erbärmlichere Weise übermannt und ich einfach nicht anders kann, als diese Gedanken zuzulassen. Solche Momente sind dann z.B. Arbeiten, die ich gerade vermassle: ich sitze da, und denke an Selbstmord, die Einfachheit des Sterbens, an die Einkehr in eine Welt (romantischerweise z.B. der Himmel), die mich immer glücklich stimmt und in der ich nicht am Leben selbst scheitere.
Ein paar Stunden danach ist dann meistens dieser Überschwang an Egozentrik abgeklungen, ich fühle mich dann eher resigniert und vor allem wütend - wütend über meine selbstgeschaffene Niederlage(n).
Wut ist generell eines meiner Probleme, welche ab und an derlei Gedanken schüren.. ich habe manchmal ganze Tage, an denen ich permanent wütend bin, oder zumindest immer eine gewisse Wut in mir unterdrückt rumlungert. Ich habe einfach keine Lust mehr, wütend zu sein. Letztendlich dünnt das ja meine rein glücklichen Momente zusätzlich aus - und das ist ja wahrlich keine Hilfe.

Hört sich jetzt wahrscheinlich alles dramatischer an, als es eigentlich ist, ich bin ja wie gesagt laaaaange nicht immer mit derartig gelaunt unterwegs. Am Rande gesagt, tut es mir Leid, wenn ich hier irgendwem mit echten Problemen auf den Schlips getreten bin, wollt nur mal auch über meine reden (und sie so ggf. loswerden). Im Endeffekt habe ich diesen Thread auch nur eröffnet, weil ich mich letztens dabei ertappt habe, wie ich schmerzlose "Selbstmordarten" recherchiert habe - hat mich schon irgendwie beunruhigt.

Ich stelle abschließend jetzt keine Frage, Ratschläge sind aber natürlich willkommen. Danke für eure Geduld beim Lesen und ´nen schönen Abend :zwinker:

LG Mortem.
 
G

Benutzer

Gast
Hallo :smile:

Fasse ich das richtig zusammen, wenn ich sage, dass ein paar schlechte Noten jetzt zu Selbstmordgedanken geführt haben? Wenn das so ist, dann willkommen im Klub, hatte ich vor´m Abi auch. Ich glaube, in einer großen Stressphase, in der alles einem über den Kopf wächst, kommt das oft vor. Selbstmordgedanken sind meines Wissens nichts total seltenes. Die meisten Menschen haben vielleicht mal den Gedanken, dass alles doof ist und alles besser wäre, wenn´s einen nicht gäbe. Naja, wenn du die Gedanken jetzt vermehrt hast und auch sonst depressive Züge annimmst, würde ich mich einer vertrauenswürdigen Person anvertrauen bzw. professionelle Hilfe suchen :zwinker:
 

Benutzer161394  (25)

Benutzer gesperrt
Moin :smile:

Ein paar schlechte Klausuren machen dich lange nicht zum Versager :zwinker:
Du bist halt noch sehr jung und deshalb haben die für dich eine extrem wichtige Bedeutung, in ein paar Jahren wirst du erkennen, dass die nur ein kleines Stück vom großen Kuchen waren, kein Grund zur Panik.

Das du dich selbst umbringen willst...aus Selbsthass...stelle ich mal so in den Raum...dir geht es vllt eher darum der Situation zu entfliehen...?

Verstehe ich, auch dass deine Eltern dir da Stress machen.
War bei mir auch so, geht vorrüber. :zwinker:

Hast du einen routinierten Tagesplan?
Wie lange geht deine Schule denn so?
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
also vorab - ich glaube, selbstmordgedanken (ohne die wirkliche absicht) sind in dem alter reeeelativ normal - also normal im sinne von: trifft fast jeden mal. ist halt auch eine hormonell stressige phase, da gehören stimmungsschwankungen dazu (denk daran, wenn du jemals eine frau wegen pms aufziehen willst :zwinker:).

trotzdem tuts natürlich gut, darüber mal zu quatschen und vielleicht auch lösungswege zu finden. diese ungezähmte wut, die hatte ich in dem alter auch... was machst du denn so freizeitmässig? mir hats dann geholfen, mich körperlich wirklich auszupowern, auch wenn es in meinem fall eher wirkliche arbeit war (ställe ausmisten ist z.b. super :grin:) - aber sport dürfte auch helfen.

und, ganz wichtig: es ist vollkommen in ordnung, wenn du nen blackout hast, nen paar tests versaust und deine noten mal nen absacker haben. du bist deswegen nicht weniger wert, du kannst deswegen nicht weniger erreichen, es ist alles vollkommen in ordnung... ausser, wenn du dir deswegen vorwürfe machst. menschen dürfen fehler machen, und junge menschen ganz besonders :smile:
 

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Versagensängste kenne ich auch: bin kurz vor dem Abschluss von der Uni geschmissen worden.

Das, was mir sehr gut getan hat, waren Gespräche mit Profis.

Lebenskrisen kennt jeder. Die Leute von der Awo, Dialonie oder Caritas helfen dabei einem, seine Gedanken zu ordnen und wieder besseren Zugang zu sich selbst zu finden.

Einfach mal Beratungsstelle Awo/Diakonie/etc + deine Stadt googlen.
Die Beratung ist kostenlos und wird nicht mit der Krankenkasse verrechnet (du musst es also nicht als Therapie o.ä. bei späteren Versicherungen, als Beamter o.ä. angeben.)
 

Benutzer12529 

Echt Schaf
“Nur“ weil du momentan mal schlechte Noten schreibst, bist du noch laaaaange kein Versager :smile:. Wenn du das wärst, hättest du nicht so viele 1er und 2er geschafft, wie bisher. Vielleicht ist das momentan einfach zu viel für dich - das kann zig Ursachen haben, zb seit Jahren lernen, oder auch “einfach“ daran, dass du jetzt in der 11 plötzlich realisiert hast, dass du relativ kurz vorm Abi stehst und dass du jetzt dadurch mehr Stress verspürst, liefern zu müssen. Ich fand zudem den Unterrichtsstoff vom Niveau her nochmal ne Schippe höher, als noch bis zur 10, rückblickend betrachtet. Vielleicht geht es dir auch so. Das Blackout und die dadurch erhaltene 5 werden das sicherlich auch verstärkt haben, so dass die anderen Ausreißer dazu kommen konnten. Aber all das heißt nicht automatisch, dass du jetzt keine 2 oder mehr schaffen kannst, oder gar überhaupt keine Chance mehr auf ein gutes Abi hast.
Ich glaube nicht, dass du sitzen bleiben wirst, nur weil es momentan nicht so läuft. Und selbst wenn - du scheinst viel auf dem Kasten zu haben, und wirst sicher nur profitieren von einer Wiederholung, auch bezogen auf deinen Abi-Schnitt :smile:. Aber wie gesagt, ich seh dich da nicht gefährdet.

Wie reagieren deine Eltern denn auf die Ausrutscher?

Such dir Erwachsene, mit denen du über diese Versagensängste und den Leistungsdruck reden kannst. Deine Lehrer, nicht nur der Vertrauenslehrer, dein Hausarzt/Kinderarzt, Pfarrer... stehen alle unter Schweigepflicht. Weitere Ansprechpartner können die empfohlenen Stellen hier sein.
 

Benutzer162572 

Verbringt hier viel Zeit
Zuerst: Sorry wenn ich hier was falsch auffasse, habe den Text nur überflogen.

Was soll das denn? Ich kann mir vorstellen, dass es einem richtig dreckig gehen kann, wenn scheinbar nichts läuft. Aber die Schule als Auslöser für Suizidgedanken? Lass das!

Schau mal: Wenn du sagst, die Laune deiner Eltern sei wegen deinen Schulleistungen im Keller, dann lass dir eins sagen. Egal wie grimmig die wegen Noten o.ä sein können, heisst das nicht, dass aus dir nicht mal was richtig geiles wird. Meine Mutter selbst hat vor zig Jahren nach der 11. Klasse anstatt der 13. Das Gymnasium verlassen, und eine Lehre begonnen. Und in vielen Aspekten ist sie mir wirklich ein riesiges Vorbild, und ich bin dankbar für die Erziehung, die ich durch sie (und natürlich meinen Vater) genossen habe. Auch für ihre Unterstützung, wenn es mir mal alles etwas schwerer viel.

Wenn du die Unterstützung aber nicht bekommst, mal primär egal von wem, dann ist klar, dass du nichtmehr richtig von selbst aus so einem Loch rauskommst. Das hast du dir aber keineswegs selbst gegraben. Denn von schlechten Noten so einen Knick in seinem Denken zu bekommen ist für mich nicht gesund.

Habt ihr Vertrauenslehrer an der Schule? Wenn ja, rede mal mit einem von Ihnen. Die nehmen das nämlich auch sehr ernst, und können viel in die Wege leiten. Wenn du das nicht magst, dann such dir professionelle Hilfe, oder eine andere Person mit der du ernsthaft darüber sprechen kannst.

Zur Not gibt es auch anonyme Telefonnummern, bei denen du dich mit solchen Anliegen melden kannst.

Im Endeffekt habe ich diesen Thread auch nur eröffnet, weil ich mich letztens dabei ertappt habe, wie ich schmerzlose "Selbstmordarten" recherchiert habe - hat mich schon irgendwie beunruhigt.
Denn das (!!) würde ich ernst nehmen. Du denkst doch sonst, so wie es scheint, richtig vernünftig und richtig. Woher kommen dann solche Aussetzer? Aber gut, dass dir das selbst noch auffällt, dass dein Verhalten nicht zu dir passt.

Dass du was auf dem Kasten hast bezweifle ich übrigens absolut nicht, du schreibst ganz schön überlegt und reflektiert über dich selbst. Und wenn das gerade alles von der Angst vorm Abitur herrührt, lass dir sagen: ich habe es schon hinter mir, und ich kenne genug Leute mit einem einser Abi, denen ich nichtmal eigenverantwortlich zutrauen würde, einen Dosenöffner zu benutzen.

Einen schönen Abend dir,
VersatileGuy.

Wenn du willst, kannst mir auch ne pn schreiben. (ups, geht leider erst ab 15 Beiträgen im Forum.)
 

Benutzer94422 

Meistens hier zu finden
Ich würde mich nie aus derlei Gründen selbst umbringen. Es müssten andere Gründe sein. Gründe á la: entweder bringst du dich um, oder wir deine Familie.

Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass man nicht unbedingt ein Versager sein muss, nur weil etwas in die Binsen geht. Manchmal ist es von anderen auch genau so gesteuert. Unsere menschliche Psyche sagt uns dann trotzdem: Das musst du schaffen. Das zieht uns runter. Ein Selbstmord käme aber einer Bestätigung gleich, dass man es nicht wert war. Eine solche Genugtuung würde ich meinem Gegenspieler niemals geben.

Er wirft dich zu Boden und du unterstreichst es mit Kapitulation? Nein! Aufstehen, Staub vom Kleidchen abgeschüttelt und zeigen, dass man es wohl kann. Vielleicht auf eine andere Art und Weise, aber man kann es.

Ich hatte schon die ein oder andere Situation, wo ich mich elend gefühlt habe. Sei es Schule, sei es Beruf, sei es Hobby. Aber einige Jahre später war die Situation gedreht, da war mein "Peiniger" am Boden und ich stand weit über ihm. Oder wir waren auf einer Augenhöhe. Hätte ich mich damals umgebracht, hätte ich das nie erfahren. Das wäre - aus meiner jetzigen Sicht - extrem schade gewesen.
 

Benutzer28811  (32)

Meistens hier zu finden
Lieber TS,

du bist erst 16 schreibst aber deutlich älter bzw. reifer finde ich. Fühl dich in jedem Fall mal gedrückt und verstanden:knuddel:

Als Außenstehender ist es immer leichter zu sagen "nimm dir das nicht so zu Herzen", aber in einem drin sieht es oftmals anders aus. Wie ist denn dein Verhältnis zu deinen Eltern? Kannst du offen mit Ihnen sprechen? Finde den Tipp von pipilotta mit dem Sorgentelefon sehr gut. Ich habe da in früheren Zeiten auch mal angerufen und es hat mir damals sehr gut getan. Alternativ gibt es ja vielleicht auch Vertrauenslehrer? Eine liebe Tante etc. der du dich anvertrauen kannst?

Dass du Selbstmordgedanken hast (wenn auch keine konkreten) ist mit Sicherheit ein Warnhinweis, dass dir alles zu viel wird. Ich hatte das als Jugendliche auch und es ging mir zu dieser Zeit auch nicht gut. Wichtig ist, dass du diesen dunklen Gedanken entgegenwirkst und Ihnen nicht so viel Raum gibst. Versuch dich (wenn auch schwierig) ein wenig davon frei zu machen, dass du perfekt sein musst. Versuche einmal den ganzen Druck loszulassen und dir was gutes zu tun. Geh mit Freunden los, mach den Sport der dir Spaß macht oder tu was auch immer dich glücklich macht. Achte auf deine Gedanken. Wenn sie zu negativ werden, kann helfen mit einem positiven Gedanken gegenzusteuern. Niemand ist in allem gut. Ich habe im Fachabitur ne 5 in Mathe und habe heute einen durchaus gut bezahlten Job:zwinker: Du bist ein kluger Kerl nur etwas verunsichert. Gib dieser Unsicherheit nicht zu viel Raum sondern versuche konkret deine Stärken herauszuarbeiten und zu benennen:rose:
 

Benutzer168162  (19)

Benutzer gesperrt
fuck ey das liest sich nicht gut!!! ich bin bald auch 16 und habe bald mein abschluss (also so in 1 halben jahr) und wenn ich das so les hier hab ich echt angst!!!! ich würde mir proffessionelle hilfe holen!!!
 

Benutzer5089 

Verbringt hier viel Zeit
Dein Beitrag beweist, dass die Kernkompetenz der Institution "Schule" vor allem darin besteht, alle Insassen von der Wichtigkeit und Richtigkeit der dort verteilten Leistungsbewertungen zu überzeugen.

Für das echte Leben hat Deine Schullaufbahn abgesehen von der Abiturnote (bei NC-Fächern!) nur wenig Bedeutung: Die essentiellen Fähigkeiten Rechtschreibung und schriftlicher Ausdruck sind bei Dir definitiv vorhanden, weshalb die anderen Kernkompetenzen Grundschulmathematik, Dreisatz und Exponentialrechnung auch als gegeben annehme.

Damit hast Du alle wesentlichen für Dein späteres Leben notwendigen Fähigkeiten erlangt, der Rest hat sehr viel mit der Wichtigtuerei von Lehrplanschreibern und Lehrkräften zu tun.
Als Beispiel kommst Du mit dem Stoff von zwei Jahren LK Mathematik an der Universität keine drei Wochen durch Analysis 1 und Lineare Algebra.

Nach dieser Vorrede möchte ich Dir ein paar praktische Tipps geben:
1.) Cut your losses. Wenn es nicht gerade um Wissen geht, welches aufeinander aufbaut, solltest Du den Start des nächsten Lernabschnitts abwarten und Dich dann wieder reinhängen, anstatt Dich in einem unmöglichen Rennen gegen Deine Lernrückstände aufzureiben.
2.) Selbstmord ist auch keine Lösung: Du beschmutzt niemanden (außer vielleicht das Klausurpapier), wenn Du keine guten Noten erzielst. Das Leben ist ein gigantisches stochastisches Experiment und Du kannst auch mit der besten Vorbereitung Deine Chancen nur optimieren, aber den Ausgang eines Ereignisses nur sehr selten sicher festlegen. Wenn Du das akzeptiertst, kann Du möglicherweise motivierter lernen und ruhiger in Prüfungen gehen, weil Dir klar ist, dass Du Dich gut vorbereitet hast und eine schlechte Leistungsbewertung z.B. auf unpassende Fragen oder verkehrte (aber nicht unbedingt schlechte!) Vorbereitung zurückzuführen ist. Kurzgefasst: Reib Dich nicht in der Realitätssimulation "Schule" auf und sieh zu, dass Du Dir so wenig Narben wie möglich an Körper und Seele holst.
 

Benutzer163878  (27)

Benutzer gesperrt
Ich habe ein Top Abi (Schnitt 1,3) und hänge jetzt trotzdem im Niedriglohnsektor (Call Center). Meine Kollegen haben mitunter recht erfolgreich studiert. Bei so gut wie allen Firmen, Versicherungen udn Behörden bei denen ich mich beworben habe und hatte spielten Noten deutlich weniger eine Rolle als die Einstellungstests und Assessment Center. So wichtig kann das Abi also nicht sein. Mach dir nicht so viel Druck.
 
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