Selbstmord

Selbstmord?

  • NIEMALS!!

    Stimmen: 95 24,7%
  • Ich habe schonmal daran gedacht, aber ich würde es nicht tun!!

    Stimmen: 190 49,4%
  • Manchmal glaube ich es sei der einzige ausweg

    Stimmen: 45 11,7%
  • Ich hatte es schon vor/ versucht

    Stimmen: 55 14,3%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    385
K

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Gast
@ Devil Driver:
Und was hast du damit gekonnt wenn du dir das Leben nimmst? Für dich sind all deine Probleme etc. gelöst. Logisch, du bist ja tot. :cool1:
ABER: Denk doch mal drüber nach was mit deiner Familie, Freunden usw. ist?! Meinst du für die ist es dann einfach(er) damit klar zu kommen.
Ich denk das is einer der Gründe warum viele es nicht machen oder?

Ja in einer solchen Situation sind wahre Freunde mit Gold nicht aufzuwiegen.
Eindeutig! Allerdings ist die Abwesenheit solcher oft auch ein Grund.
Ich glaube ned falsch zu liegen, wenn ich behaupte das der Großteil der "Manchmal glaube ich es sei der einzige ausweg"
oder "Ich hatte es schon vor/ versucht" Wähler zu dem Zeitpunkt gerade Single war, oder? (Zumindest die männlichen)

Der Gedanke an den Selbstmord ist ein starkes Trostmittel: mit ihm kommt man gut über manche böse Nacht hinweg.
wie wahr!

Und nebenbei noch ein wenig Statistik:
Obwohl sich etwa 20% mehr Frauen als Männer versuchen das Leben zu nehmen,
ist die Anzahl der Männer die es "geschafft" haben mehr als doppelt so hoch wie die der Frauen.
Nur falls es jemanden interessiert ...
 
D

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Gast
Jedenfalls passt das nicht in das übliche Verhaltensmuster gegenüber Schilderungen diverser Problemfällen im Kummerkasten. Da sind die Kritiker nie darum verlegen mit abgedroschenen Phrasen und allgemeinen Lebensweisheiten um sich zu schlagen, und wenn der Betroffene dann nicht in der Lage scheint diese "gutgemeinten Ratschläge" zu befolgen, etwa weil eine stärkere Depression vorliegt, dann gilt dieser nicht nur als dumm und stur, weil er diese besagten Ratschläge in den Wind schlägt, man gibt ihm folglich auch die Schuld an seiner Situation, in dem man ihn als Jammerlappen beschimpft, der Schuld daran ist, dass sich nichts an seiner Situation ändern werde, weil nicht der Wille zu einer Veränderung bestünde. Man wirft ihm dann sogar vor, dass die Motivation seines Postings reines Selbstmitleid oder gar Provokation sei, weil er ja gar keine wirkliche Hilfe suchen würde und spricht ihm deshalb jegliches Recht ab, sich über seine Situation beschweren zu dürfen. Beispielsweise im Fall "Kirby" ist dieses Verhalten oft feststellbar.

Das ist mal ein gutes posting ; )

Das was du da schreibst ist sehr richtig, das unterstreiche ich mal sowas von vor allem aber muss man aus diesen Zeilen hervorheben das diese besagten Kritiker sich tatsächlich so verhalten, auch hier gab es kommentare die nicht angebracht waren und diese zähle ich auch zu diesen Kritikern mit abgedroschenen Phrasen. Ja leute ihr dürft euch angesprochen fühlen, jeder wird schon selbst wissen wo er sich hinzuzählen darf.


@Karstil

Ich glaube nicht das es ausgeschlossen nur Menschen sind die keine Beziehung haben, da Liebe ja bekanntlich sehr mies sein kann und z.T. auch (tod)unglücklich machen kann gibt es genauso viele Suizide in Beziehungen wie im Singledasein, behaupte ich jetzt einfach mal.

Die statistik ist wohl richtig aber das liegt auch nur daran das Männer zu rabiaten Methoden greifen als die Frauen. Ich verfüge über ausreichend kenntnisse was Medikamente angeht und wüsste wie ich was machen müsste um friedlich einzuschlafen ich würde dennoch rabiates nehmen als eine einschlafmethode zu wählen.


DevilDriver
 
K

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Gast
@DevilDriver:
Ich hab ned behauptet das es NUR Singles sind,
aber ich hab ma nachgelesen und das hier in einer Studie gefunden
(Jugendliche bis 20):
Jede Lebensgeschichte ist anders, doch alle Selbstmörder hatten eines gemeinsam:
Sie hatten keine Hilfe, fanden kein Verständnis und waren in ihrem kurzen Leben einsam.



Die statistik ist wohl richtig aber das liegt auch nur daran das Männer zu rabiaten Methoden greifen als die Frauen. Ich verfüge über ausreichend kenntnisse was Medikamente angeht und wüsste wie ich was machen müsste um friedlich einzuschlafen ich würde dennoch rabiates nehmen als eine einschlafmethode zu wählen.

Dem schließ ich mich an und folgendes hab ich im Netz gefunden:

Wikipedia schrieb:
Im Unterschied zum Bilanzsuizid werden als Hilfeschrei zu verstehende Suizidversuche häufig mit untauglichen Mitteln verübt; besonders junge Frauen und Mädchen verwenden vielfach Schlafmittel und andere Medikamente in einer nicht tödlichen Dosierung. Sofern sie nicht an ihrem Erbrochenen ersticken, führt eine rechtzeitige medizinische Behandlung hierbei in den meisten Fällen zum Erfolg.
 

Benutzer2610 

Meistens hier zu finden
Ich denke schon hin und wieder daran, habe es auch mal versucht war aber dabei wie unschwer zu erkennen ist nicht erfolgreich.

Momentan ist mal wieder so ein Phase in der mir alles recht sinnlos erscheint. Wird aber auch wieder besser - dann erscheint mir nur noch vieles, aber nicht merh fast alles sinnlos.
 

Benutzer30831  (31)

Verbringt hier viel Zeit
Die statistik ist wohl richtig aber das liegt auch nur daran das Männer zu rabiaten Methoden greifen als die Frauen. Ich verfüge über ausreichend kenntnisse was Medikamente angeht und wüsste wie ich was machen müsste um friedlich einzuschlafen ich würde dennoch rabiates nehmen als eine einschlafmethode zu wählen.

Bevor man "friedlich einschläft", wird man aber noch spüren, dass sich der Körper gegen die hohe Dosis Medikamente böse wehren möchte...
 

Benutzer11686 

Sehr bekannt hier
Ich hab schon zweimal fast den Versuch unternommen. Einmal wollte ich vor die S-Bahn springen. Ich hatte da schon länger Depressionen und an dem Tag ist alles aufgelaufen und ich wäre wirklich am liebsten tot gewesen. Der Gedanke an meine Familie und wer alles trauern würde, war mir in dem Moment scheißegal und hat mich nicht abgehalten. Ich stand an der S-Bahn-Haltestelle, wo sie noch ziemlich schnell sind beim Einfahren und als die Bahn kam, bin ich einfach losgelaufen. Direkt bevor was passiert ist, bin ich "aufgewacht" (war irgendwie wirklich so) und war selbst geschockt über mich und bin stehengeblieben. Die S-Bahn war da schon ganz dicht...

Das zweite Mal war es ähnlich, mir ging es schon tagelang schlecht und ich hatte dann auch noch nen Streit mit meinem damaligen Freund. Ich musste unbedingt aus der Wohnung raus, weil hier der Keks war und ich meine Aggressionen loswerden und weglaufen musste. Ich bin dann ohne Nachdenken zu der Autobahnbrücke hier bei uns in der Gegend gegangen. Ich bin nur aus einem einzigen Grund nicht gesprungen... Mein Sohn hat irgendwie gespürt, dass mit seiner Mama irgendwas absolut nicht stimmt, und hat mir, als ich gegangen bin, nachgeschrien, ob ich wiederkommen würde. Ich hatte es ihm versprochen... Ohne dieses Versprechen wär ich glaub ich gesprungen.

Die beiden Aktionen sind jetzt aber schon länger her (über 1 Jahr die letzte). Meine persönliche Verfassung hat sich deutlich verbessert. Ich bin nciht mehr so "labil", denke auch nicht mehr an Ritzen oder Selbstverletzen und fühle mich viel ruhiger als damals. Ich hoffe nicht, dass es nochmal vorkommt. Ich will leben.
 
1 Woche(n) später

Benutzer57544  (36)

Verbringt hier viel Zeit
@SottoVoce

gerade als mutter sollte man ein gutes vorbild sein und weil du dich für deinen sohn entschieden hast, hast du ihm echt was gutes getan!!
 

Benutzer63936 

Verbringt hier viel Zeit
erstmal ne kleine vorgeschichte zu dem thema: meine über alles geliebte schwester hat sich umgebracht,sie war sehr sehr krank und wollte so dann eben nicht mehr weiter machen,was ich in dem fall irgendwie auch verstehen kann,aber man sollte auch an die anderen denken die dann leiden. bei einem suizid ist die trauer viel schlimmer als bei einem natürlichem tot,weil dann noch die vorwürfe und das große warum dazu kommt. ich für meinen teil finde es sehr schlimm was meine schwester getan hat,sie hat uns damit allen zwar gezeigt wie es ihr wirklich ging in ihrem leben hier auf der erde,aber es schmerzt einfach unbeschreiblich:cry:
ich würde meiner familie sowas nie antun,auch deswegen nicht weil meine mama so leidet und untröstlich ist.
 
D

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@nicole-chiara

Sei dir sicher das der letzte Gedanke von deiner Schwester an euch gegangen ist, an euch alle! Es gibt nichts schlimmeres als dieses schlechte Gewissen, zu wissen wem man damit in ewige trauer reißt, jeder Suizidgefährdete denkt daran nur wiegt es eben nicht das ab was für ein mieses Leben man haben wird wenn man darauf rücksicht nimmt. Ihr könnt nicht erwarten das ein todkranker Mensch nur wegen euch weiterlebt, das ist egoismus eurer seits. Der letzte gedanke drehte sich nur um euch und niemand anderen, verlass dich drauf.
 
3 Woche(n) später

Benutzer57544  (36)

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normalerweise finde ich die eintrgäge von devildriver nicht so toll aber diesmal hat er echt recht.
 

Benutzer53338 

Meistens hier zu finden
Ich habe das letzte mal vor 3 Jahren versucht mir das Leben zu nehmen. Irgendjemand schrieb es hier schonmal so ähnlich: zum Glück habe ich es nicht geschafft. Das war meine zweite Chance, aber dafür musste ich sehr viel arbeiten und vieles aufarbeiten, bin oft gefallen und wieder aufgestanden, habe viel gelacht um nicht zu weinen, habe mich Dorgen, Alkohol und Selbstverletzung hingegeben und es geschafft aufzuhören, loszulassen und zu Leben begonnen.

Es ist schon traurig zu lesen, das die zweithäufigste Todesursache bei Jugendliche Selbstmord ist. Nur bei Verkehrsunfällen sterben mehr... (Quelle: WHO)
 

Benutzer30349  (40)

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Ganz ehrlich hab ich da noch nie einen Gedanken dran verschwendet. Irgendwie kann ich mir keine Situation vorstellen, wo Selbstmord eine Alternative für mich wäre.
 
D

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normalerweise finde ich die eintrgäge von devildriver nicht so toll aber diesmal hat er echt recht.


Schön ; ) Danke...wenigstens etwas...


Ich glaube dann ist hier mal alles gesagt, würde sich nur noch verdoppeln und ich geh dann mal, ich leb immernoch wie man sehen kann trotz aller scheiß Probleme die ich so habe. Ich hoffe doch wenigstens ein bisschen was bewirkt zu haben mit meinen vielleicht sogar überzogen vorgekommenden postings aber so sieht das tatsächlich aus. Ich wünsch euch mal trotzdem was, lasst es euch mal gut gehen zumindest die die es noch können...Ich kriegs vielleicht auch nochmal hin...


DevilDriver
 
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Bin nicht umsonst seit etlichen Jahren in psychologischer Betreuung...aber noch lebe ich.... :ratlos:
 

Benutzer60376 

Verbringt hier viel Zeit
never. schlicht und einfach. allerdings hab ich aufgrund eines wirklich guten pathologischen sachbuches mal darüber nachgedacht, WIE ich das wohl am besten anstellen würde ^^
 

Benutzer14773 

Verbringt hier viel Zeit
Letzten Winter ging es mir enorm schlecht... ich hatte davor einige blöde Monate erlebt und schließlich konnte ich gar nicht mehr. Ich dachte, ich bin zu blöd, um auszuziehen, um mein Leben selbst zu leben etc. Ich wollte mich nie wirklich umbringen, aber ich hatte einige Tage oder vielleicht Wochen, das Gefühl, im Endeffekt muss es wohl darauf rauslaufen, dass ich mich umbring, weil ich keine Ahnung hatte, wie es sonst weitergehen soll.
Naja, ich war dann aber einige Sitzungen bei einem Therapeuten und der hat mir meine Lebenslust wieder zurück gebracht. Ich hoffe mal, dass ich nie wieder in eine solche Phase komme... und wenn, dass ich dann niemals den Glauben daran verlier, dass es wieder besser werden kann.
 

Benutzer52592 

Benutzer gesperrt
Hab ich schonmal was zu dem Thema geschrieben? Hm, ich weiß gerade nicht...

Also bei mir gab es auch schon Monate, in denen ich nichts weiter mehr wollte, als über den Jordan zu gehen.
Jetzt gibt es natürlich wieder die Gegner, die meinen: "Mensch, du bist einfach zu empfindlich.... ich hab aus meiner Erziehung gelernt mit solchen Problemen umzugehen... daher kann mich nichts erschüttern". Da frag ich mich jetzt , was haben die Leute überhaupt schon jemals mitgemacht oder erlebt. Warscheinlich gar nix dergleichen wie mir scheint.
Das sind dann halt die Leute, bei denen alles fein läuft. Familie, Job, Geld, Ehe, Kinder, Haus. Bei denen reiht sich ein Glück ans andere und ne kleine Krise ist kein Unglück. Aber es gibt eben auch die anderen bei denen reiht sich ein Drama ans andere.

Ich weiß ja nicht, zu welcher Seite du gehörst, ich vermute mal, du gehörst auch zu denjenigen bei denens keine Probleme gibt. Vielleicht ist mal deine Oma gestorben oder du hattest mal schlechte Schulnoten oder nen Autounfall. Aber das ist es alles nicht. Pech zieht sich meist über Jahre hinweg und bleibt tief in dir drin.
 

Benutzer65107  (36)

Verbringt hier viel Zeit
Pech zieht sich meist über Jahre hinweg und bleibt tief in dir drin.

Und trotzdem hat jeder normale Mensch der sich nicht komplett zurück zieht Freunde die einem bei stehen und dich aus der "scheiße" rausziehen. Nur erkennen das man solche Freunde hat muss man selber!!!
 
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