Selbstmord

Selbstmord?

  • NIEMALS!!

    Stimmen: 95 24,7%
  • Ich habe schonmal daran gedacht, aber ich würde es nicht tun!!

    Stimmen: 190 49,4%
  • Manchmal glaube ich es sei der einzige ausweg

    Stimmen: 45 11,7%
  • Ich hatte es schon vor/ versucht

    Stimmen: 55 14,3%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    385
D

Benutzer

Gast
Ich will hier keinen überzeugen. Es geht hier nicht ums Essen oder Atmen es geht da um viel mehr, das ist keine Richtlinie sondern zwang. Mit Richlinie meine ich das Leben allgemein betrachtet, das was du tun musst um dich hier in dieser Gesellschaft einzufügen. Hasst du z.B. Menschen abgrundtief wirst du einsam zu grunde gehen und ein scheiß Leben ist vorprogrammiert also musst du dich fügen ob du nun willst oder nicht und das machen was alle machen, dazu gehört ein ordentlicher Job den du vermutlich auch hasst weil dich alles schon so ankotzt dann noch die Gesellschaftlichen pflichten die uns hier seit der Kindheit ans Herz gelegt werden, du musst das machen und du musst das machen um ein schönes Leben zu haben, gehst du dem nicht nach wirst du vermutlich wie so viele vorher auch depressionsbedingter Alkoholiker oder Drogenabhängiger der nicht mehr ohne kann weil ihm dann sein Leben nur mehr beschissener vorkommt. Das ist für mich eine Richtlinie die ich bis heute verfolge und brav nachgehe genau so wie alle anderen das auch machen, manch einer empfindet dabei keine freude, da passiert eher das gegenteil.


DevilDriver
 

Benutzer10269 

Verbringt hier viel Zeit
Feind nummer 1, oder?

Also wenn es nach mir geht dann nicht. Denn ich habe je geschrieben das ich in einigen Dingen mit dir konform gehe, also wie kann ich dann dein Feind sein? Ich möchte nur das du vielleicht auch mal die Seite siehst und annerkennst, die Selbstmord nicht als ganz so logisch empfindet.

Ich habe die Beiträge kommentiert die hier sehr unangebracht sind und ich verteufle nicht jeden, falls das so rüberkommen sollte war das nicht beabsichtigt und ich kann auch nicht in jedem Wort meines Beitrages soetwas erkennen, das ist deine interpretation.

Dann ist es wohl meine eigene Interpretation aber ich bin auch nur ein Mensch und davon nicht ganz frei.

Beispiel, einer kommt daher und betrachtet sein Leben als tritt in die fresse, nichts wird ihn je glücklich machen weil er kein bock drauf hat sich diesen Richtlinien die uns hier so toll vorgesetzt werden zu beugen, dieses selbst belügen und ständig so zu tun als wäre alles in bester Ordnung regt ihn auf und er sieht als einzige möglichkeit aus dieser prikären lage zu kommen den Selbstmord. Was ist das nun? Ist das feige oder hat das alles seine berechtigung?

In dem Fall würde ich sagen das er noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft hat. Denn nur weil er sich von den Richtlinien die hier in Deutschland herrschen eingeengt fühlt und sich nicht anpassen, eingliedern oder was auch immer will dann gibt es noch genügend andere Länder wo er sich vielleicht wohler fühhlt...
 
D

Benutzer

Gast
Ich habe die sache mit dem Feinde machen geschluckt, ihr habt da was gegen und ich habs verstanden ist vielleicht nicht ganz so angebracht hier.

Es geht ja auch um die Richtlinien die überall herrschen, jeder Mensch macht das was er tun muss um sein kleines dasein zu erhalten. Wenn ich beispielsweise nach Amerika gehe um vielleicht mal was drauß zu machen muss ich mich ja auch fügen und mich dementsprechend verhalten aber was nun tun wenn derjenige Deliquent das nicht will?

Das ist aber nicht der einzigste Grund warum Menschen nicht ganz abgeneigt von der eigenen Selbstzerstörung sind, da wäre noch der Liebeskummer der viele in den wahnsinn treibt und das leben als gesamtes mächtig beeinflussen kann manch einer kann das ab und hat in 2 Wochen wieder eine/n neue/n aber sicherlich nicht alle sind so "hartgesotten" dann gibt es noch Leute die wegen diverser Krankheiten nicht mehr Leben wollen was auf einmal verstanden wird denn dieser hatte ja einen Grund sich zu töten aber Menschen die das hier alles nur noch als einzige qual sehen sei es wegen diverser Probleme oder einfach nur weil Leben ihreserachtens eben kein kostbares Geschenk ist wird dummheit und/oder feigheit vorgeworfen und bekommen nur missverständnis entgegengebracht. Das ist es was mich an solchen Aussagen so stört, da werden behauptungen aufgestellt die diese nicht wissen können und da muss was gegen getan werden wie ich finde.


DevilDriver
 
P

Benutzer

Gast
Sehr richtig und dazu stehen diese sicherlich auch aber was will man machen? Soll man der anderen wegen sein scheiß Leben weiterführen und in ewiger trauer und gesenkten Haupts durch das Leben spazieren?

Ich hab das Ganze erstmal ohne Wertung geschrieben. Und die Frage sollte nicht sein, ob man wegen anderen sein Leben weiterleben solte, sondern ob man es anderen Menschen, die einem nahe stehen zumuten will, einen geliebten Menschen zu verlieren.
 
D

Benutzer

Gast
Sicherlich ist der Selbstmord an sich eine sehr egoistische sache aber da denke ich einfach mal an mich selbst weil es ja schließlich um mein Leben geht und nicht um das Leben der anderen denn die müssen sich nicht mit meinen Gedanken rumquälen. In dieser hinsicht bin ich gerne egoist, wenn ich der Meinung bin das hier beenden zu müssen weil es für mich beendet gehört ist kein Platz an andere zu denken, das mache ich schon zu genüge wenn ich über meinen eigenen Suizid nachdenke auch wenn ichs nicht vorhabe.


DevilDriver
 

Benutzer31418 

Sehr bekannt hier
Für mich ist es nur allzu verständlich wenn jemand aus Liebeskummer Selbstmord begeht, diese Gedankengänge die du in dieser äußerst miesen lage hast sind nicht angenehm geschweige denn immer zu überwinden, manch einer hat da Jahre dran zu knabbern und dem verfolgt das sein ganzes Leben.

Dito. :schuechte
Zumindest wenn jemand SelbstmordGEDANKEN aus Liebeskummer hat, gestehe ich ihm das jederzeit zu und tue das niemals ab. Natürlich wünsche ich niemandem, dass er es tatsächlich durchzieht, aber ich wage da kein "Hätte ich nie gemacht" oder ein "Er/Sie wäre drüber hinweggekommen" zu sagen.
Höchstwahrscheinlich würde ich anders denken, wenn ein Freund oder Bekannter das macht, das ist klar, dazu wäre die eigene Trauer dann zu stark, aber grundsätzlich hab ich Verständnis dafür ...
 

Benutzer58234 

Verbringt hier viel Zeit
Ich kann DevilDriver in allen Punkten nur zustimmen. Die landläufige Meinung über den Suizid ist einfach nur ignorant. Man hört immer wieder, wie feige das doch ist, dass es keine Lösung ist usw. Aber von wem hört man das denn? Das sagen Leute, die sich mit den Problemen der anderen einfach nicht beschäftigen wollen. Anstatt zuzuhören und vielleicht mal drüber nachzudenken. Aber dadurch könnte ihre tolle Meinung ja erschüttert werden, also kommen so tolle Sprüche, wie "Das ist doch keine Lösung".
Für mich ist es eine Lösung und ich habe auch schon ersthaft darüber nachgedacht. Wieso sollte es denn keine Lösung sein? Weil es wegrennen ist? Aber da bin ich so ehrlich, dass ich lieber wegrenn anstatt die Schmerzen noch weiter zu ertragen.
Man begeht Selbstmord nicht einfach so, wie es hier oft so dargestellt wird. Man nimmt nicht einfach so ein paar Schlaftabletten, weil man Liebeskummer hat und ist dann tot. Zu sowas gehört ordentlich Mut und ich würd sagen auch ne ordentliche psychische Störung.
 

Benutzer10269 

Verbringt hier viel Zeit
Zu sowas gehört ordentlich Mut und ich würd sagen auch ne ordentliche psychische Störung.
Mit diesem Satz unterstellst du das jemand der sich umbring auch krank sein muss, denn eine psychische Störung ist eine Krankheit.
Ich glaub ganz so glücklich ist dieser Ausdrück nicht gewählt denn nur weil man mit seinen Problemen nicht mehr fertig wird heißt das nicht das man eine psychische Störung hat, oder?
 

Benutzer58234 

Verbringt hier viel Zeit
Doch finde ich schon. Man bringt sich nicht einfach so um, irgendwas muss da falsch sein und für mich ist das nicht direkt krank, aber auf jeden Fall nicht "normal". Normal halt in dem Sinne, wie sie meisten der Menschen sind. Mich selber schließ ich da auch gar nicht aus, also beim "krank" sein
 

Benutzer8686 

Sehr bekannt hier
Ich würde jetzt nicht meinen, dass jemand,der versucht sich umzubringen,automatisch krank sein muss.

es gibt auch Menschen, die Selbstmord versuchen, weil ihre Lebensumstände einfach so erdrückend waren. Und zu denen zähle ich mich einfach mal. Ich habe sicherlich meine Fehler, aber ich hab's versucht, weil ich jahrelang psychisch terrorisiert wurde, dazu kam Mobbing und ich hab plötzlich keinen Sinn mehr gesehen.
 

Benutzer58234 

Verbringt hier viel Zeit
Ich habe sicherlich meine Fehler, aber ich hab's versucht, weil ich jahrelang psychisch terrorisiert wurde, dazu kam Mobbing und ich hab plötzlich keinen Sinn mehr gesehen.
Naja ich wär davon krank geworden, kann die Gründe aber schon verstehn.


Und nicht verwechseln krank ist nich gleich schlecht. Solche Verallgemeinerungen findet man ja öfters...
 
P

Benutzer

Gast
Sicherlich ist der Selbstmord an sich eine sehr egoistische sache aber da denke ich einfach mal an mich selbst weil es ja schließlich um mein Leben geht und nicht um das Leben der anderen

Sag ich ja: Egoismus (ohne Wertung). Aber es geht eben nicht immer um das eigene Leben. Denn dein Leben ist mit Leben anderer verknüpft.
 

Benutzer48572 

Verbringt hier viel Zeit
Ich kann DevilDriver in allen Punkten nur zustimmen. Die landläufige Meinung über den Suizid ist einfach nur ignorant. Man hört immer wieder, wie feige das doch ist, dass es keine Lösung ist usw. Aber von wem hört man das denn? Das sagen Leute, die sich mit den Problemen der anderen einfach nicht beschäftigen wollen. Anstatt zuzuhören und vielleicht mal drüber nachzudenken. Aber dadurch könnte ihre tolle Meinung ja erschüttert werden, also kommen so tolle Sprüche, wie "Das ist doch keine Lösung".
Für mich ist es eine Lösung und ich habe auch schon ersthaft darüber nachgedacht. Wieso sollte es denn keine Lösung sein? Weil es wegrennen ist? Aber da bin ich so ehrlich, dass ich lieber wegrenn anstatt die Schmerzen noch weiter zu ertragen.
Man begeht Selbstmord nicht einfach so, wie es hier oft so dargestellt wird. Man nimmt nicht einfach so ein paar Schlaftabletten, weil man Liebeskummer hat und ist dann tot. Zu sowas gehört ordentlich Mut und ich würd sagen auch ne ordentliche psychische Störung.

w t f?
Wegrennen ist mutig? Es gehört kein Mut dazu, Selbstmord zu begehen. Suizid ist Selbstaufgabe, und das ist für mich Eingestehen (oder vielmehr Einbilden) dass man sich geschlagen geben müsste. Wer sich selbst richtet ist imho wirklich psychisch gestört. Und ich kann Leute mit ernsthaften Suizidgedanken nicht verstehen - nachdenken tut der Großteil mal darüber, aber wer sowas durchziehen will hat keine Ahnung welchen Unfug er da treibt. Nicht nur dass man sein Umfeld enorm belastet, man wirft eigentlich alles weg, was man hat. Und das nur wegen irgendwelcher Probleme, die zum Großteil behandelbar/lösbar/zu beseitigen sind. Ich werte Leute mit solchen Gedanken jetzt nicht ab, ich glaube dass es nötig ist so etwas zu behandeln, aber für Suizid kann ich keinerlei Verständnis aufbringen.
Bei Krankheiten mag das noch ein wenig anders aussehen...aber es gehört ganz bestimmt nicht zu meinem Wesen, einfach hinzuschmeißen.
 

Benutzer58234 

Verbringt hier viel Zeit
w t f?
Wegrennen ist mutig?
Du verstehst mich falsch,das kommt aber gleich noch :zwinker:

Es gehört kein Mut dazu, Selbstmord zu begehen.
Aha. Ist also nicht mutig sich ne Kugel in den Kopf zu schießen, oder 300 Tabletten zu nehmen? Ist nich mutig was zu tun und nicht zu wissen wohin man kommt?

Nicht nur dass man sein Umfeld enorm belastet,
Hmm, schon mal dran gedacht, dass derjenige vom Unfeld auch belastet wird? Meinst du jemand,der glücklich in ner Beziehung ist oder ne tolle Familie hat bringt sich um? Aber die lieben Angehörigen haben ja wie so oft nichts bemerkt...

Und das nur wegen irgendwelcher Probleme, die zum Großteil behandelbar/lösbar/zu beseitigen sind.
Naja zum Großteil is schon recht weit aus dem Fenster gelehnt. Es gibt viele, die es schon mit ner Therapie versucht haben und sich trotzdem umgebracht haben. Es gibt kein Allheilmittel, mit dem alle wieder glücklich und zufrieden sind.
Sowas wie "ich hab schlechte Noten und bring mich um" gibt es nicht. Klar lassen sich solche Probleme lösen, sowas ist kein Grund zum Suizid. Dazu gehört schon mehr. Zum Beispiel "ich hab schlechte Noten und mein Vater schlägt mich, wenn er das sieht". Da fangen die wahren Probleme an. Und das ist nicht nur schlagen wegen den Noten, da steckt mehr dahnter. Die Meisten sehen nur die Oberfläche (in dem Beispiel die schlechten Noten), klar, dass da Selbstmord keine Lösung ist. Wer aber sowas sagt, sollte sich auch mal mit dem Thema beschäftigt haben...
 

Benutzer49007  (34)

Sehr bekannt hier
viele sehen suizid als krank, aufmerksamkeit oder sonst was an. doch ich behaupte mal das NIEMAND der nicht selbt probiert hat weiss wie es ist welche hindergründe es ha tund so weiter. es braucht viele faktoren dazu. udn die entscheidung es zu probieren ist weiss gott nicht einfach. ich persönlich habs shcon n paar mal probiert nie vollendet. aber nicht wegen aufmerksamkeit, denn meine engen mitmenschen wissen nichts davon.
 

Benutzer35956 

Verbringt hier viel Zeit
Mir geht es da wie Foxi. Mir ging es bei meinem Versuch damals auch nicht um Aufmerksamkeit, sonst hätten es einige Leute mitbekommen.... haben sie aber nicht.

Naürlich ist Suizid in gewisser hinsicht auch wegrennen, wegrennen vor sich selbst und seinen scheinbar unlösbaren Problemen. Viele Probleme sind auch nicht lösbar, auch wenn viele ganz anderer Meinung sind. Mein Problem waren und sind meine Erinnerungen, Erinnerungen an schlimme Erlebnisse. Die kann man nicht mal eben so wegwischen, die kann man nicht mal eben so löschen. Das geht nun mal nicht.
Vor 4 Wochen war ich nah dran noch mal einen versuch zu wagen über die Schwelle des Todes zu schreiten. Ich habe es nicht gemacht weil ich einfach Angst hatte. Nicht Angst vor dem Tod, sondern Angst vor dem was passiert wenn es nicht klappt. Es ist immer leichter alles zu beenden als sich seinen Problemen zu stellen, beides erfordert Mut. Was nun mehr Mut erfordert kann ich nicht sagen, obwohl ich nun beide Seiten kenne.

Ich habe mir nun gesagt das ich nicht noch mal so einen Versuch eingehen will und werde mir nun Hilfe suchen, für mich im Moment der schwierigere Weg, der mir mehr Mut abverlangt als der leichte Weg....

Hmm, irgendwie ein wenig durcheinander das Ganze, aber vielleicht steigt ja wer durch mein Geschriebenes durch.
 

Benutzer48572 

Verbringt hier viel Zeit
Naja zum Großteil is schon recht weit aus dem Fenster gelehnt. Es gibt viele, die es schon mit ner Therapie versucht haben und sich trotzdem umgebracht haben. Es gibt kein Allheilmittel, mit dem alle wieder glücklich und zufrieden sind.
Sowas wie "ich hab schlechte Noten und bring mich um" gibt es nicht. Klar lassen sich solche Probleme lösen, sowas ist kein Grund zum Suizid. Dazu gehört schon mehr. Zum Beispiel "ich hab schlechte Noten und mein Vater schlägt mich, wenn er das sieht". Da fangen die wahren Probleme an. Und das ist nicht nur schlagen wegen den Noten, da steckt mehr dahnter. Die Meisten sehen nur die Oberfläche (in dem Beispiel die schlechten Noten), klar, dass da Selbstmord keine Lösung ist. Wer aber sowas sagt, sollte sich auch mal mit dem Thema beschäftigt haben...

Ich möchte ja niemandes Probleme kleinreden. Ich möchte auch niemandem, der einen Suizidversuch begangen sagen er wäre ein Versager oder sonstwas...
Aber es passt eben absolut nicht in mein Weltbild, mich umbringen zu können. Dazu gehört eben auch, dass ich mir keine Situation vorstellen kann mich selbst zu töten. Psychische Probleme mögen Ursachen für manche Selbstmorde sein, aber meiner Meinung nach gehört mehr Mut dazu, die aufzuarbeiten als sich ihnen zu entziehen....
 
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