Seit Monaten arbeitslos

Benutzer11969  (37)

Verbringt hier viel Zeit
Ich muss mal hier meinen Sorgen Luft machen. Seit 4 Monaten bin ich nun arbeitslos und ich bewerbe mich auf jede Stelle, die ich sehe, aber meistens bekomme ich nur eine Absage oder komme nicht weiter, als zum Vorstellungsgespräch. Auch habe ich mich bei Zeitarbeitsfirmen beworben und bekomme dort einfach nichts. Ich habe einfach Angst das es ein Dauer Zustand wird, das ich aus der Arbeitslosigkeit nicht mehr heraus komme. Ich möchte Arbeiten und vor allem möchte ich endlich wieder ein Ziel im Leben haben.

Ich habe im Moment einfach das Gefühl, es geht einfach gar nichts mehr voran. Ich habe Anfang des Jahres meine Freundin die ich immer noch sehr liebe verloren und meinen Job und jetzt habe ich einfach das Gefühl es wird alles nur noch schlimmer. Ich möchte in der Stadt in der ich im Moment wohne einfach nicht mehr bleiben und irgendwo einen Neuanfang machen, aber ohne Job ist das sehr schwierig. Ich habe mir schon überlegt einfach in eine Stadt zu ziehen und neu anzufangen. Ich habe da schon eine bestimmte Stadt im Auge, aber ich habe Angst das es nur noch schlimmer wird als jetzt.
 

Benutzer99591 

Öfters im Forum
An deiner Stelle würde ich nicht einfach irgendwohin ziehen ohne Job, sonst ziehst du 2 Monate später vielleicht schon wieder um.
Hast du mal von jemanden deine Bewerbungsunterlagen durchgucken lassen? Was hast du von den bisherigen Bewerbungsgesprächen immer für einen Eindruck gehabt, woran es liegt?
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Ohne Job wegziehen würde ich auch nicht. Aber wenn du grundsätzlich auch zu einem Umzug bereit bist, dann kannst du deinen Bewerbungsumkreis ja vergrößern.

Ich weiß, dass kaum etwas frustrierender ist als Arbeitslosigkeit, ständige Absagen usw.
Nach einer gewissen Zeit kann man sich selbst auch kaum noch ermutigen.

Was glaubst du selbst woran es liegen könnte?
Ist deine Branche einfach voll? Oder bewirbst du dich querbeet?
Liegts am Alter, der Berufserfahrung, Zeugnisnoten?
Könnte die Bewerbung selbst überarbeitungsbedürftig sein oder kommst du oft zu Gesprächen?

Wenn ja wie verlaufen die Gespräche dann deiner Meinung nach?
Hast du den Eindruck, dass du dich gut verkaufst?
 

Benutzer15054 

Benutzer gesperrt
An deiner Stelle würde ich mir keinen Kopf um Arbeitslosigkeit machen. Arbeitslosigkeit ist niemals die Schuld eines Einzelnen, schon gar nicht des Arbeitslosen selbst. Ob es Arbeit gibt oder nicht, hängt von Faktoren ab, die du nicht beeinflussen kannst. Du kannst dich nur bewerben, und darauf hoffen, dass es irgendwann wieder klappt. Sonst bleibt dir nicht viel übrig. Versuche doch stattdessen, auch während deiner Arbeitslosigkeit deinem Alltag einen Sinn zu geben. Suche dir z.B. ehrenamtliche Tätigkeiten. Oder bilde dich ein wenig fort. Setze dir neue Ziele. Eventuell könntest du auch erst einmal einen 400-Euro-Job annehmen. Ist zumindest etwas, auch wenn diese Art von Job zum :wuerg: ist.

Vor Allem: Mach dich nicht kirre mit dem ganzen Bewerbungsquatsch. Es gibt nunmal weniger Jobs als Arbeitssuchende. Das ist fakt!!! Da helfen dir auch keine Bewerbungstrainings. Ok, ein wenig kannst du ja an deiner Bewerbung feilen, aber mach daraus keine Vollzeitbeschäftigung. Im Gegenteil: Versuche, möglichst viele Stellen anzuschreiben, beschreibe kurz in deinen Bewerbungen deine Fähigkeiten, und halte deine Bewerbungen möglichst leicht (von den Portokosten her). So hast du eigentlich das beste Aufwand-Erfolg-Verhältnis.

Und tröste dich damit, dass es Millionen Menschen in D und Milliarden Menschen auf der Welt so geht wie dir, dass sie keinen oder keine ausreichende Arbeit haben.
 

Benutzer91572 

Beiträge füllen Bücher
So ging es mir letztes Jahr.. ich war insgesamt fast 1,5 Jahre arbeitslos, mit Unterbrechungen für so befristete Jobs..

Ich sags ganz ehrlich: Es war hart. Am schlimmsten war für mich das Aufstehen in der Früh, obwohl ich gar keine Aufgabe hatte. Und auch schlimm war, wenn man gehört hat, dass man super geeignet war für einen Job, aber leider gibts nur eine Stelle und der andere/die andere war ne Spur besser.

Für Leute die arbeiten wollen, ist so ein Leben furchtbar.

Aber Hals über Kopf wegziehen ist keine gute Idee. Stattdessen kannst du dich bei großen Konzernen bewerben und anmerken, dass du flexibel bist bzgl. umziehen.

Sonst kann ich dir nur raten: Durchhalten und immer weiter bewerben!
 

Benutzer98824 

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ich kann gut verstehen wie es dir ergeht. ich bin sogar schon seit über 2 jahren arbeitslos und finde einfach nichts...:frown:
meine motivation schwindet auch zusehends. es ist echt ein verdammter teufelskreis und wenn man einmal drin ist, kommt man da schwer wieder raus, vorallem je länger es dauert.
aufgeben werde ich aber nicht.
in diesem beschissenen land bekommt man einfach keine chance. da wird nur nach zeugnisnoten gegangen oder berufserfahrung. einfach nur zum kotzen.
 

Benutzer93801  (37)

Öfters im Forum
Seit 4 Monaten bin ich nun arbeitslos und ich bewerbe mich auf jede Stelle, die ich sehe, aber meistens bekomme ich nur eine Absage oder komme nicht weiter, als zum Vorstellungsgespräch. Auch habe ich mich bei Zeitarbeitsfirmen beworben und bekomme dort einfach nichts.
Es bleibt zu prüfen warum du Absagen bekommst.
Fehler in der Bewerbung, Rechtschreibung und Grammatik, verzeihen die wenigsten. Dies sind aber immer Fehler die sich am leichtesten ausbügeln lassen. Ich selbst schreibe schon immer meist unter der Grasnarbe, die einen sagen es ist eine RLS die anderen meinen ich bin einfach Doof... aber trotzdem hab ich mich durchgesetzt.

Also prüfe deine Bewerbung nach Fehlern. Suche dir jemanden der dir hilft. Das schwarze Brett an der Uni hilft... "suche Germanistikstudenten zur Überprüfung meines Bewerbungsschreibens, zahle >setze den Betrag hier ein<".

Genau so verhält es sich mit deinem Lebenslauf, viele schreiben da Dinge rein die nicht, und schon garnicht so, da reingehören. Form und Aufbau das gleich Spiel.

Off-Topic:

in diesem beschissenen land bekommt man einfach keine chance. da wird nur nach zeugnisnoten gegangen oder berufserfahrung. einfach nur zum kotzen.

Dann geh doch weit weit weg von hier! Wenn es dir hier zu doof ist.
 

Benutzer100191  (32)

Verbringt hier viel Zeit
Hey,
als was suchst du denn Arbeit bzw.
wie weit wärst du denn bereit wegzuziehen?
Evt. Ausland?
 

Benutzer100557 

Meistens hier zu finden
Ich kenne das Problem nur zu gut, habe selber nach meiner Ausbildung damals ewig arbeit gesucht und wäre auch beinahe dran verzweifelt, aber ich glaube da hilft nur immer fleißig weiter bewerben.

Am schlimmsten finde ich persönlich die Unternehmen die überhaupt nicht antworten auf eine bewerbung, da habe ich mir immer monatelang hoffnung gemacht ob da nicht doch noch post oder ein Anruf kommt.

Mein Tipp bewirb dich einfach immer fleißig weiter & da du ja einen neuanfang machen willst, versuch es auch in anderen Städten o.ä.
Irgendwann geht es auch wieder bergauf...
 

Benutzer15054 

Benutzer gesperrt
Es bleibt zu prüfen warum du Absagen bekommst.
Fehler in der Bewerbung, Rechtschreibung und Grammatik, verzeihen die wenigsten. Dies sind aber immer Fehler die sich am leichtesten ausbügeln lassen. Ich selbst schreibe schon immer meist unter der Grasnarbe, die einen sagen es ist eine RLS die anderen meinen ich bin einfach Doof... aber trotzdem hab ich mich durchgesetzt.

Also prüfe deine Bewerbung nach Fehlern. Suche dir jemanden der dir hilft. Das schwarze Brett an der Uni hilft... "suche Germanistikstudenten zur Überprüfung meines Bewerbungsschreibens, zahle >setze den Betrag hier ein<".

Die Beherrschung der Orthographie sollte selbstverständlich sein. Die meisten Leute bekommen aber nicht deshalb Absagen, weil sie die deutsche Rechtschreibung und Grammatik nicht beherrschen.

Off-Topic:



Dann geh doch weit weit weg von hier! Wenn es dir hier zu doof ist.

Off-Topic:
Gib ihm das Geld für den Umzug und sag ihm gleich auch noch, wo er garantiert (!!!) einen Job finden wird. Dann hast du auch das Recht, von ihm zu verlangen, er solle wegziehen.
 

Benutzer93801  (37)

Öfters im Forum
Die Beherrschung der Orthographie sollte selbstverständlich sein. Die meisten Leute bekommen aber nicht deshalb Absagen, weil sie die deutsche Rechtschreibung und Grammatik nicht beherrschen.
Ist es nicht. Es ist ein kleines Rädchen im großen und ganzen. Sich für eine Stelle bewerben hat etwas mit "verkaufen" zu tun. Und schlechte Bewerbungen sind das erste was der Personale sieht, und das letzte von dem Bewerber.

Off-Topic:
Off-Topic:
Gib ihm das Geld für den Umzug und sag ihm gleich auch noch, wo er garantiert (!!!) einen Job finden wird. Dann hast du auch das Recht, von ihm zu verlangen, er solle wegziehen.
Ich gebe nur den Rat, wem es nicht gefällt kann gehen, dorthin wo er glaubt das es ihm besser geht. Mir gehen Aussagen so auf den Nerv wie "in diesem beschissenen Land bekommt man einfach keine chance". Das ist schlicht eine LÜGE! Hier in Deutschland kann jeder eine Schule besuchen, hier kann jeder jeden Beruf erlernen, wenn er dafür Qualifiziert ist, hier kann jeder im ganzen Land umziehen zu seiner Arbeit, das wird von jeder Arbeitsagentur unterstützt, finanziell. Der der so etwas sagt braucht mein Geld nicht direkt von mir, er bekommt es indirekt von den Arbeitsagenturen genau für solche Dinge wie ein Umzug zu einem neuem Job.

Und Garantien gibt s nirgendwo, es ist immer das was man selbst aus seinem Leben macht. Aus Leuten die immer nur jammern wie scheiße es doch angeblich ist, die nichts tun, denen helfen auch keine Garantien.

Sicher gibt es Härtefälle, Menschen die in Regionen leben in denen es nichts für ihren erlernten Beruf gibt und die zu alt 50++ sind. Die werden aber durch unser soziales Netz aufgefangen. Kein Mensch in Deutschland muss auf der Straße leben und Hunger leiden.
 

Benutzer15054 

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Ist es nicht. Es ist ein kleines Rädchen im großen und ganzen. Sich für eine Stelle bewerben hat etwas mit "verkaufen" zu tun. Und schlechte Bewerbungen sind das erste was der Personale sieht, und das letzte von dem Bewerber.

Nö. Sich für eine Stelle bewerben hat in erster Linie etwas damit zu tun, wieviele Stellen frei sind und was der Arbeitgeber haben will. Und weder das Erste noch das Zweite lässt sich beeinflussen. Und man verkauft sich nicht bei einer Bewerbung. Ein Verkauf ist immer der Austausch von Ware gegen Geld, und das ist bei einer Bewerbung nicht der Fall. Was du meinst, ist eher darstellen oder sich präsentieren, aber kein Verkauf. Das nur nebenbei. Und was eine schlechte Bewerbung ist und was nicht, ist überwiegend Geschmackssache. Aber darauf kommt es auch gar nicht an. Fakt ist, dass ein Arbeitgeber heutzutage im Normalfall weniger Stellen als Bewerbungen darauf hat. Es bekommt also definitiv nicht jeder die Stelle, auf die er sich beworben hat. Mit anderen Worten: Selbst wenn ALLE Bewerber das Beste aus ihrer Bewerbung herausholen (was auch immer das ist), so werden die meisten auf jeden Fall Absagen erhalten. Und dafür können die Bewerben dann nichts. Das ist einfach ein simples Reise-nach-Jerusalem-Spiel, das hier stattfindet. Und da kannst du noch so gut an deiner Bewebung feilen, noch so tolles Hochglanzpapier nehmen, noch so gute Performance machen - sie erhöhen deine Chance in keiner Weise. Du kannst lediglich versuchen, dich an Minimalstandards wie Rechtschreibung und Grammatik und sauberes Papier halten.

Am Ende heißt es nur: Außer Spesen nichts gewesen. Man sollte seine Bewerbung zwar ernst nehmen, aber doch bitte den Aufwand in einem erträglichen Verhältnis zu den Erfolgschancen betreiben. Ich sitze jedenfalls nicht an meiner Bewerbung und überlege stundenlang, welches Schriftformat ich benutzen soll oder ob mein Foto Quer- oder Längsformat sein soll. So ein Aufwand erscheint mir vergeblich uns sinnlos. Besser, der TS versucht, mit seinen Fähigkeiten zu punkten, und das kurz und knapp. In die Bewerbungsmappe sollte nur rein: Der Lebenslauf, das Abschlusszeugnis, und - wenn möglich - das letzte (positive!) Arbeitszeugnis. Fertig. Und darauf dann ein Anschreiben, in dem der Bewerber kurz und knapp seine für diese Stelle relevanten Fähigkeiten nennt. Damit der Arbeitgeber bei so vielen Bewerbungen nicht lange suchen muss, warum er denn jetzt diesen Bewerber nehmen sollte.

Off-Topic:

Ich gebe nur den Rat, wem es nicht gefällt kann gehen, dorthin wo er glaubt das es ihm besser geht. Mir gehen Aussagen so auf den Nerv wie "in diesem beschissenen Land bekommt man einfach keine chance". Das ist schlicht eine LÜGE! Hier in Deutschland kann jeder eine Schule besuchen, hier kann jeder jeden Beruf erlernen, wenn er dafür Qualifiziert ist, hier kann jeder im ganzen Land umziehen zu seiner Arbeit, das wird von jeder Arbeitsagentur unterstützt, finanziell. Der der so etwas sagt braucht mein Geld nicht direkt von mir, er bekommt es indirekt von den Arbeitsagenturen genau für solche Dinge wie ein Umzug zu einem neuem Job.

Und Garantien gibt s nirgendwo, es ist immer das was man selbst aus seinem Leben macht. Aus Leuten die immer nur jammern wie scheiße es doch angeblich ist, die nichts tun, denen helfen auch keine Garantien.
Off-Topic:


Das ist zwar jetzt gänzlich OT, aber du solltest vielleicht einmal lernen, dass kein Mensch seines Glückes Schmied ist, sondern das eigene Leben immer auch von anderen Menschen beeinflusst wird. Kein Mensch lebt hier allein für sich und hat alles unter seiner Kontrolle. Und mit dem Arbeitsmarkt verhält es sich genauso. Der Arbeitsmarkt wandelt sich heute so schnell, dass deine Qualifikation schon innerhalb weniger Jahre entwertet sein kann. Und dafür kann der Bewerber nichts. Und da kann man auch sagen, dass er keine Chance bekommt. Ansonsten biete dem TS einen Arbeitsplatz an und gib ihm eine Chance. Aber das kannst du wahrscheinlich selbst nicht. Wenn du heutzutage keinen Job bekommst, hilft dir weder die Arbeitsagentur, noch deine ehemalige Schule, noch dein ehemaliger Ausbilder - und die Arbeitgeber schonmal gar nicht. DAS ist es, was der TS als chancenlos bezeichnet.

Sicher gibt es Härtefälle, Menschen die in Regionen leben in denen es nichts für ihren erlernten Beruf gibt und die zu alt 50++ sind. Die werden aber durch unser soziales Netz aufgefangen. Kein Mensch in Deutschland muss auf der Straße leben und Hunger leiden.

Wir sprechen hier über Arbeitslosigkeit, nicht über Hunger und Obdachlosigkeit.
 

Benutzer37284 

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Ich sitze jedenfalls nicht an meiner Bewerbung und überlege stundenlang, welches Schriftformat ich benutzen soll oder ob mein Foto Quer- oder Längsformat sein soll. So ein Aufwand erscheint mir vergeblich uns sinnlos.

Nur wird man mit so einer Einstellung auch nicht besser sein als alle anderen Bewerber, man wird weiterhin immer der 2. sein und die Stelle dann womöglich nicht bekommen.
Ich kann absolut verstehen, dass man deprimiert ist wenn man längere Zeit arbeitslos ist aber es ist nunmal falsch zu denken, dass man selbst überhaupt nichts dafür kann, ob man genommen wird oder nicht.

Fakt ist, dass die Bewerbung stimmen muss und man sich selbst eben sehr gut präsentiert und verkauft, da kommt es nunmal auch darauf an, welche Kleidung man zum Vorstellungsgespräch trägt und wie man sich zeigt.
Sich dann hinzustellen und zu sagen, dass man sowieso nicht viel dafür tut weil man wahrscheinlcih sowieso ne Absage bekommt, ist einfach nur dumm.
 

Benutzer15054 

Benutzer gesperrt
Nur wird man mit so einer Einstellung auch nicht besser sein als alle anderen Bewerber, man wird weiterhin immer der 2. sein und die Stelle dann womöglich nicht bekommen.
Ich kann absolut verstehen, dass man deprimiert ist wenn man längere Zeit arbeitslos ist aber es ist nunmal falsch zu denken, dass man selbst überhaupt nichts dafür kann, ob man genommen wird oder nicht.

Sofern man nicht gerade eine miese Bewerbung einreicht, ist das in der Tat so. Es ist einfach ein Irrglaube, man könne sich durch irgendwelchen Schickimicki in der Bewerbung besser stellen als andere. Ich frage mich, wie man zu so einer Einschätzung kommt. Man weiß doch gar nicht, was der Arbeitgeber will, außer dem, was ohnehin in der Stellenanzeige steht. Und man weiß auch nicht, was die anderen Bewerber so schreiben. Also ist es unsinnig anzunehmen, man könne mit irgendwelchem Firlefanz und optischen Aufhellern in der Bewerbung seine Chancen verbessern. Was zählt, ist das, was in der Stellenanzeige steht. Und entweder man erfüllt die Stellenanforderungen oder nicht. Alle Fragen, die darüber hinaus gehen, wie Optik der Bewerbung oder Art der Darstellung, sind unsinnig, sofern der Arbeitgeber dazu keine konkreten Aussagen in der Stellenanzeige gemacht hat.

Fakt ist, dass die Bewerbung stimmen muss und man sich selbst eben sehr gut präsentiert und verkauft, da kommt es nunmal auch darauf an, welche Kleidung man zum Vorstellungsgespräch trägt und wie man sich zeigt.

Natürlich sollte man zu einem Vorstellungsgespräch in einer Bank anders angezogen sein als zu einem Vorstellungsgespräch in der Baubranche. Nur lassen sich hier die Tipps an einer Hand abzählen. Alles, was über den Hinweis, dass man im Anzug erscheinen sollte, hinaus geht, ist weitesgehend Unsinn. Wenn es nur darum geht, dem Bewerber zu empfehlen, er solle sich für ein Vorstellungsgespräch bei einer Bank so anziehen, ist das noch ok. Aber wenn man dann anfängt, Tipps zu geben, welche Farbe die Krawatte haben sollte oder ob man beim Vorstellungsgespräch die Beine übereinander schlagen sollte oder nicht, wird es lächerlich.

Sich dann hinzustellen und zu sagen, dass man sowieso nicht viel dafür tut weil man wahrscheinlcih sowieso ne Absage bekommt, ist einfach nur dumm.

Nö, das ist pure Logik. Da würde jeder Mensch drauf kommen, der nur ein wenig von Statistik und Verteilung versteht.
 

Benutzer84435 

Meistens hier zu finden
@Welpie

Um deine Situation besser bewerten zu können, müsstet du ein wenig mehr von dir erzählen. Welche Ausbildung, welche Region, welche Zusatzqualifikationen, welche Branche, etc.

An deiner Stelle würde ich mir keinen Kopf um Arbeitslosigkeit machen. Arbeitslosigkeit ist niemals die Schuld eines Einzelnen, schon gar nicht des Arbeitslosen selbst. Ob es Arbeit gibt oder nicht, hängt von Faktoren ab, die du nicht beeinflussen kannst.

Nö. Sich für eine Stelle bewerben hat in erster Linie etwas damit zu tun, wieviele Stellen frei sind und was der Arbeitgeber haben will. Und weder das Erste noch das Zweite lässt sich beeinflussen.

Was für ein Schwachsinn.

Was der Arbeitgeber will, ist ein qualifizierter, freundlicher und fleißiger Mitarbeiter. Und es hängt einzig und alleine vom Arbeitnehmer ab, ob er diese Kriterien erfüllt oder eben nicht. Es gibt Millionen freie Stellen - aber viel zu wenig qualifizierte Mitarbeiter.

Wenn es keine Arbeit gibt, muss man Arbeit schaffen. Auch das hängt nicht von der bösen Gesellschaft ab, sondern von einem selbst. Man kann in Deutschland sehr leicht eine Firma gründen, sich Beratung und Unterstützung holen. Auch finanzielle Hilfe wird gewährleistet.

Und was eine schlechte Bewerbung ist und was nicht, ist überwiegend Geschmackssache.

Falsch, das sind relativ genaue Erwartungen an den Arbeitnehmer. Ich muss es wissen, ich bin studierter Ökonom und Unternehmensberater.

Ich sitze jedenfalls nicht an meiner Bewerbung und überlege stundenlang, welches Schriftformat ich benutzen soll oder ob mein Foto Quer- oder Längsformat sein soll.

Erzähl mal, was du für einen Job hast und wie viel du verdienst.

Es bekommt also definitiv nicht jeder die Stelle, auf die er sich beworben hat.

Das Leben ist kein Wunschkonzert.

Mit anderen Worten: Selbst wenn ALLE Bewerber das Beste aus ihrer Bewerbung herausholen (was auch immer das ist), so werden die meisten auf jeden Fall Absagen erhalten. Und dafür können die Bewerben dann nichts.

Sie könnten eine höhere Qualifikation haben. Die meisten Stellen können nicht besetzt werden, weil es an qualifizierten Bewerbern mangelt.

Der Arbeitsmarkt wandelt sich heute so schnell, dass deine Qualifikation schon innerhalb weniger Jahre entwertet sein kann. Und dafür kann der Bewerber nichts.

Schon mal was von Weiterqualifikation gehört?
Wenn du heutzutage keinen Job bekommst, hilft dir weder die Arbeitsagentur, noch deine ehemalige Schule, noch dein ehemaliger Ausbilder - und die Arbeitgeber schonmal gar nicht. DAS ist es, was der TS als chancenlos bezeichnet.

Wie schrecklich - niemand da, der dir das Händchen hält. Schon mal was von "selbst ist der Mann" gehört? :rolleyes:

Natürlich sollte man zu einem Vorstellungsgespräch in einer Bank anders angezogen sein als zu einem Vorstellungsgespräch in der Baubranche. Nur lassen sich hier die Tipps an einer Hand abzählen. Alles, was über den Hinweis, dass man im Anzug erscheinen sollte, hinaus geht, ist weitesgehend Unsinn. Wenn es nur darum geht, dem Bewerber zu empfehlen, er solle sich für ein Vorstellungsgespräch bei einer Bank so anziehen, ist das noch ok. Aber wenn man dann anfängt, Tipps zu geben, welche Farbe die Krawatte haben sollte oder ob man beim Vorstellungsgespräch die Beine übereinander schlagen sollte oder nicht, wird es lächerlich.

Falsch, das sind objektive Kriterien. Körperhaltung ist im Bewerbungsgespräch extrem wichtig.

Nö, das ist pure Logik. Da würde jeder Mensch drauf kommen, der nur ein wenig von Statistik und Verteilung versteht.

Pure Milchmädchenrechnung - mal wieder. Wären genug qualifizierte Bewerber da, um alle Stellen zu besetzen, würde das einen ordentlichen Wirtschaftsaufschwung erzeugen, welcher dann wieder neue Stellen schaffen würde.
 

Benutzer7078 

Sehr bekannt hier
ich stimme dir bis auf 2 bzw. 1 kriterium zu, denn sie hängen sehr dicht beieinander
Sie könnten eine höhere Qualifikation haben. Die meisten Stellen können nicht besetzt werden, weil es an qualifizierten Bewerbern mangelt.

Schon mal was von Weiterqualifikation gehört?
es gibt nur leider einen punkt an dem der arbeitssuchende sich geschlagen geben muß und das sind dann nicht mehr die theoretischen und fachlichen qualifikationen, sondern die berufserfahrung und wenn die fehlt, dann kann man sich die nicht mal eben aneignen, sondern muß auf eine chance hoffen, das einem jemand die möglichkeit gibt berufserfahrung zu sammeln.
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Welpie
Was hast du denn gelernt? Ist deine Berufsausbildung etwa an sich wenig gefragt?
Könntest du deine Ausbildung in eine Richtung erweitern, in der die Nachfrage nach Arbeitskräften grösser ist, oder sogar Mangel besteht?

Off-Topic:
Das Problem mit der "fehlenden Berufserfahrung" wiegt schon schwer. Ich kenne Leute in meinem Alter, die hangeln sich von einer Praktikantenbeschäftigung zur anderen, und arbeiten vollwertig für ein Trinkgeld! Von einem weiss ich dass er dazu noch verheimlichen muss, dass er "nur" ein Praktikum macht.
 

Benutzer15054 

Benutzer gesperrt
Was der Arbeitgeber will, ist ein qualifizierter, freundlicher und fleißiger Mitarbeiter. Und es hängt einzig und alleine vom Arbeitnehmer ab, ob er diese Kriterien erfüllt oder eben nicht. Es gibt Millionen freie Stellen - aber viel zu wenig qualifizierte Mitarbeiter.

Off-Topic:
Millionen freie Stellen gibt es garantiert nicht. :grin: Die freien Stellen der BA liegen meines Wissens unter einer Million. Und es hängt eben nicht einzig und allein vom Arbeitnehmer ab, welche Kriterien er erfüllt. Was kann ein Arbeitnehmer dafür, dass der Arbeitsmarkt sich wandelt?


Wenn es keine Arbeit gibt, muss man Arbeit schaffen.

Off-Topic:
Na dann mach! Biete Arbeitslosen in D einen Job an.


Man kann in Deutschland sehr leicht eine Firma gründen, sich Beratung und Unterstützung holen. Auch finanzielle Hilfe wird gewährleistet.

Off-Topic:
Und schon bald ist man pleite und sitzt auf ein paar Tausend bis Millionen Euro Schulden. Nicht jeder Mensch ist zum Unternehmer geboren. Nicht jeder Unternehmer kann sich gegen die Konkurrenz durchsetzen. Und nicht jeder Unternehmer überlebt Wirtschaftskrisen. Oder willst du das Gegenteil dem TS verklickern?


Falsch, das sind relativ genaue Erwartungen an den Arbeitnehmer. Ich muss es wissen, ich bin studierter Ökonom und Unternehmensberater.

Off-Topic:
Tja, du weißt es halt trotzdem nicht. Das ist dein Problem. :zwinker:


Das Leben ist kein Wunschkonzert.

Off-Topic:
Eben. Deswegen kann ein Arbeitsloser auch nicht gänzlich beeinflussen, ob er einen Job bekommt oder nicht.


Schon mal was von Weiterqualifikation gehört?

Off-Topic:
Jepp, kostet Geld und wird einem Arbeitslosen nicht bezahlt - zumindest keine arbeitsmarktrelevanten, die auch ordentlich kostenintensiv sind. Die BA muss ja schließlich auch sparen. :rolleyes:
 

Benutzer84435 

Meistens hier zu finden
ich stimme dir bis auf 2 bzw. 1 kriterium zu, denn sie hängen sehr dicht beieinander

es gibt nur leider einen punkt an dem der arbeitssuchende sich geschlagen geben muß und das sind dann nicht mehr die theoretischen und fachlichen qualifikationen, sondern die berufserfahrung und wenn die fehlt, dann kann man sich die nicht mal eben aneignen, sondern muß auf eine chance hoffen, das einem jemand die möglichkeit gibt berufserfahrung zu sammeln.

Das ist aber doch logisch. Aber kein Arbeitgeber wird dich einstellen, wenn du nicht gewisse Mindestqualifikationen erfüllst.

Ich z.B. gebe aber jungen Menschen sehr gerne eine Chance, wenn sie dafür bereit sind, Leistung zu zeigen.

Off-Topic:
Millionen freie Stellen gibt es garantiert nicht. :grin: Die freien Stellen der BA liegen meines Wissens unter einer Million.

Du hast ja wirklich null Ahnung vom Arbeitsmarkt.

Arbeit: Eine Million freie Stellen in Deutschland - Wirtschaft und Finanzen - DerWesten

Und da sind noch nicht mal alle enthalten...

Und es hängt eben nicht einzig und allein vom Arbeitnehmer ab, welche Kriterien er erfüllt. Was kann ein Arbeitnehmer dafür, dass der Arbeitsmarkt sich wandelt?

Dass er sich nicht mitentwickelt. Flexibilität ist gefragt.

Na dann mach! Biete Arbeitslosen in D einen Job an.

Mache ich in der Tat in der Schweiz.

Und schon bald ist man pleite und sitzt auf ein paar Tausend bis Millionen Euro Schulden. Nicht jeder Mensch ist zum Unternehmer geboren. Nicht jeder Unternehmer kann sich gegen die Konkurrenz durchsetzen. Und nicht jeder Unternehmer überlebt Wirtschaftskrisen. Oder willst du das Gegenteil dem TS verklickern?

Ich spreche hier nicht vom Aufbau eines Großunternehmens, sondern von einer Ein-Mann-Firma. Und wenn man sich die Beratung holt und nicht gerade auf den Kopf gefallen ist, geht man auch nicht pleite.

Tja, du weißt es halt trotzdem nicht. Das ist dein Problem. :zwinker:

Was eine schlechte und was eine gute Bewerbung ist, kann dir jeder Personalabteilungsleiter ganz genau sagen.

Eben. Deswegen kann ein Arbeitsloser auch nicht gänzlich beeinflussen, ob er einen Job bekommt oder nicht.

Behauptet auch keiner. Aber er kann seine Chancen deutlich verbessern.

Jepp, kostet Geld und wird einem Arbeitslosen nicht bezahlt - zumindest keine arbeitsmarktrelevanten, die auch ordentlich kostenintensiv sind. Die BA muss ja schließlich auch sparen. :rolleyes:

Und weiter? Dann musst du das eben selbst bezahlen und dir von der Arbeit etwas Geld dafür beiseite legen.

Die Hauptqualifikationen bekommt man eh in der Schule und im Studium. Und sollte man schon mindestens einen Einser-Schnitt haben.
 
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