Seid ihr für die Einführung der Wehrpflicht für Frauen?

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Benutzer18846 

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naja da ja immer alle so für gleichberechtigung sind wäre das ein guter schritt.

mal spaß bei seite, frauen beim bund sind eigentlich nur eine gefahr für alle anderen soldaten. es mag sein das es ein paar wenige geeingete sind um besser oder gleichgut wie männliche soldaten zusein aber da beim bund frauen bevorzugt werden spielt das keine rolle, aber vielleicht würde sich das durch die einführung von frauen kompanien ändern
Es gibt auch unzählige Männer dort, die eine Gefahr für andere darstellen...ich habe nicht selten Soldaten erlebt denen man nie eine Waffe in die Hand hätte geben dürfen, von Munition mal ganz zu schweigen.
 
S

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Das ist ein völlig geschlechtsunabhängiges Problem, der alleinerziehende Vater mit kleinem Kind hat mindestens die gleichen Probleme, wenn nicht sogar noch größere.
Ebenso hat ein Mann nach der Elternzeit genauso Probleme wieder in den Beruf einzusteigen...
Im Gegenteil, eine größere Anzahl von Arbeitgebern wird einen Mann der sich nach der Elternzeit irgendwo bewirbt wohl eher belächeln als für seine übernommene Verantwortung gegenüber der Familie loben.

Richtig, aber es geht ja jetzt nicht darum, irgendwelche Fantasien zu besprechen, sondern der Realität ins Auge blicken. Und die sieht nunmal so aus, dass die Frau mindestens in den ersten Monaten zu Hause bleibt. Schau Dich mal allein hier im Forum um :zwinker: Da wirst Du keinen Mann finden.

Klar, jetzt wirst Du sagen, dass der Mann meistens mehr verdient und deshalb nicht zu Hause bleibt (trifft sich gut, ne? :zwinker: ) - aber das wäre bzw. ist nur eine weitere Ungerechtigkeit. Von daher wäre es echt Schikane, wenn Frauen _noch mehr_ Steine in den Weg gelegt werden, als ohnehin schon.
 

Benutzer18846 

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Richtig, aber es geht ja jetzt nicht darum, irgendwelche Fantasien zu besprechen, sondern der Realität ins Auge blicken. Und die sieht nunmal so aus, dass die Frau mindestens in den ersten Monaten zu Hause bleibt. Schau Dich mal allein hier im Forum um :zwinker: Da wirst Du keinen Mann finden.

Klar, jetzt wirst Du sagen, dass der Mann meistens mehr verdient und deshalb nicht zu Hause bleibt (trifft sich gut, ne? :zwinker: ) - aber das wäre bzw. ist nur eine weitere Ungerechtigkeit. Von daher wäre es echt Schikane, wenn Frauen _noch mehr_ Steine in den Weg gelegt werden, als ohnehin schon.
Wo ist denn da die Fantasie? Wenn man unsere Gesellschaft betrachtet dann werden doch wohl eher den Männern, die Verantwortung für ihre Kinder übernehmen wollen, Steine in den Weg gelegt, wann wird einem mann denn aml das alleinige Sorgerecht übertragen, wann wird einer Frau mal die alleinige Unterhaltspflicht auferlegt, wenn sie vorsätzlich eine Schwangerschaft gefödert hat, durch Manipulation der Verhütungsmittel zB.!
Da kann wohl kaum von einer Benachteiligung von Frauen gesprochen werden...der Satz "Frauen werden bei gleicher Eignung und Qualifikation zuerst berücksichtigt" wie er in jeder Stellenauschreibung des öffentlichen Dienstes zu finden ist spricht wohl auch eine klare Sprache.
 
S

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Gast
Wo ist denn da die Fantasie? Wenn man unsere Gesellschaft betrachtet dann werden doch wohl eher den Männern, die Verantwortung für ihre Kinder übernehmen wollen, Steine in den Weg gelegt, wann wird einem mann denn aml das alleinige Sorgerecht übertragen, wann wird einer Frau mal die alleinige Unterhaltspflicht auferlegt, wenn sie vorsätzlich eine Schwangerschaft gefödert hat, durch Manipulation der Verhütungsmittel zB.!

Ich habe lediglich von den BERUFLICHEN Nachteilen gesprochen.

Da kann wohl kaum von einer Benachteiligung von Frauen gesprochen werden...der Satz "Frauen werden bei gleicher Eignung und Qualifikation zuerst berücksichtigt" wie er in jeder Stellenauschreibung des öffentlichen Dienstes zu finden ist spricht wohl auch eine klare Sprache.

Mal davon abgesehen, dass die Arbeitswelt nicht nur aus dem öffentlichen Dienst besteht, wurde dieses Gleichstellungsgesetz ja eingeführt, um bestehende Benachteiligungen zu beseitigen.

Darüberhinaus ist sowas eine _äußerst_ schwammige Aussage, die keiner Frau einen wirklichen Vorteil _garantiert_. Oder woran genau willst Du festmachen, wer nun wirklich geeigneter ist für einen Job. Da kann man schon persönliche Vorlieben mit einfließen lassen.

Dieser Zusatz wird ja auch nicht verwendet, weil es wirklich die Meinung der Behörde repräsentiert, sondern weil sie dazu verpflichtet sind.
 

Benutzer18846 

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Ich habe lediglich von den BERUFLICHEN Nachteilen gesprochen.



Mal davon abgesehen, dass die Arbeitswelt nicht nur aus dem öffentlichen Dienst besteht, wurde dieses Gleichstellungsgesetz ja eingeführt, um bestehende Benachteiligungen zu beseitigen.

Darüberhinaus ist sowas eine _äußerst_ schwammige Aussage, die keiner Frau einen wirklichen Vorteil _garantiert_. Oder woran genau willst Du festmachen, wer nun wirklich geeigneter ist für einen Job. Da kann man schon persönliche Vorlieben mit einfließen lassen.

Dieser Zusatz wird ja auch nicht verwendet, weil es wirklich die Meinung der Behörde repräsentiert, sondern weil sie dazu verpflichtet sind.
Dann nenne doch mal welche...es gibt keine bestehenden Benachteiligungen, allenfalls sind Frauen in einigen Berufen unterrepräsentiert, das gleicht sich allerdings durch genug Berufe wieder aus, in denen Männer unterrepräsentiert sind.

Es gibt unzählige Regelungen die sicherstellen dass Frauen durch die Kindererziehung keinesfalls benachteiligt werden...dahingegen findet derzeit eine benachteiligung junger Männer statt, die ihre Berufsausbildung nicht frei planen können.
Dies würde durch eine allgemeine Dienstpflicht ausgeglichen werden, alternativ wäre wichtig dass sichergestellt wird, dass auch nur Frauen in den Bonus des Nichtdienes kommen, die auch wirklich Kinder haben bzw. hatten, ansonsten wird die karierrebewusste Frau durch die derzeitge Regelung eindeutig bevorzugt.

Wir leben schließlich in einer Zeit, in der nicht mehr jede Frau automatisch auch Mutter ist oder wird.
Das muss berücksichtigt werden, wenn man über die Dienstpflicht diskutiert.

Das seh ich anders.
[/QUOTE]
Zustimmung zu Schmusekatze05!
 
S

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Gast
Dann nenne doch mal welche...es gibt keine bestehenden Benachteiligungen, allenfalls sind Frauen in einigen Berufen unterrepräsentiert, das gleicht sich allerdings durch genug Berufe wieder aus, in denen Männer unterrepräsentiert sind.

Ja richtig, Frauen sind in _unterbezahlten_ Berufen überrepräsentiert! Ich bitte Dich, das kannst Du doch nicht ernsthaft als Gleichgewicht bezeichnen!


Es gibt unzählige Regelungen die sicherstellen dass Frauen durch die Kindererziehung keinesfalls benachteiligt werden...dahingegen findet derzeit eine benachteiligung junger Männer statt, die ihre Berufsausbildung nicht frei planen können.

Unzählige Regelungen? Es ist wohl jedem Arbeitgeber selbst überlassen, wen er einstellt und dass i.d.R. ein Mann einer (vllt sogar mehrfachen?) Mutter bevorzugt behandelt wird, kann man sich doch denken. Da wird immer gleich befürchtet, dass die Mutter ausfällt, wenn ein Kind krank wird und Schichtdienst, flexibles Einsetzen generell, Überstunden ist/sind auch nicht immer ohne Weiteres möglich. Warum verschließt Du die Augen so sehr vor der Realität??

Und Männer können ihre Berufsausbildung sehr wohl frei planen, sie starten u.U. lediglich mit einem läppischen Jahr Verspätung ins Berufsleben.

Wir leben schließlich in einer Zeit, in der nicht mehr jede Frau automatisch auch Mutter ist oder wird.

Das muss berücksichtigt werden.

Wir leben aber auch nicht in einer Zeit, in der jeder Mann automatisch Dienst ableisten muss.
 

Benutzer12370  (35)

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Ich bin für eine Abschaffung der Wehrpflicht.

Dafür würde ich ein soziales Pflichtjahr einführen welches für alle gilt. Ersatzweise kann man dann einen antrag stellen wenn man lieber zum Bund will.

Das würde der Gemeinschaft dienen und der persönlichkeit vieler jugendlicher nützen.
 

Benutzer48909 

Meistens hier zu finden
Dafür würde ich ein soziales Pflichtjahr einführen welches für alle gilt. Ersatzweise kann man dann einen antrag stellen wenn man lieber zum Bund will.

Auch hier, gleiches Argument. Ich sehe die Quote der Geburten rasant steigen. Jede, die keinen Bock auf ein solches Jahr hat bekommt dann halt ein Kind. Ich glaub nicht wirklich, dass das gut wäre.
 

Benutzer18846 

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Ja richtig, Frauen sind in _unterbezahlten_ Berufen überrepräsentiert! Ich bitte Dich, das kannst Du doch nicht ernsthaft als Gleichgewicht bezeichnen!
Ich möchte von dir mal konkrete Benachteiligungen genannt bekommen...das fehlt immer noch! Du sprachst von Benachteilugungen, nicht von Verteilungen über bestimmte Berufsgruppen
Unzählige Regelungen? Es ist wohl jedem Arbeitgeber selbst überlassen, wen er einstellt und dass i.d.R. ein Mann einer (vllt sogar mehrfachen?) Mutter bevorzugt behandelt wird, kann man sich doch denken. Da wird immer gleich befürchtet, dass die Mutter ausfällt, wenn ein Kind krank wird und Schichtdienst, flexibles Einsetzen generell, Überstunden ist/sind auch nicht immer ohne Weiteres möglich. Warum verschließt Du die Augen so sehr vor der Realität??
Auch geht es gar nicht nur um die Einstellung, es werden Kindererziehungszeiten auch in der Rente berücksichtigt, es wird berücksichtigt dass eine Hausfrau an den in der Ehe erworbenen Rentenansprüchen beteiligt wird.
Nebenbei ist es jedem Paar selbst überlassen wer für die Kinder zu Hause bleibt, daher gelten diese Probleme genauso für einen Vater.

Und Männer können ihre Berufsausbildung sehr wohl frei planen, sie starten u.U. lediglich mit einem läppischen Jahr Verspätung ins Berufsleben.
Wir leben aber auch nicht in einer Zeit, in der jeder Mann automatisch Dienst ableisten muss.
Ein Mann kann sich nicht aussuchen ob er einen Dienst ableisten muss oder nicht, das wird für ihn bestimmt, eine Frau kann sich sehr wohl aussuchen ob sie Mutter wird oder nicht.
In dem einen Jahr ist die Frau dann aber schon weit vorangekommen im Job, während der Mann gerade erst einsteigt... je nach Arbeitgeber muss er sich dauch noch rechtfertigen warum er Zivildienst bzw Wehrdienst geleistet hat und nicht das andere...
 
S

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Gast
Ich möchte von dir mal konkrete Benachteiligungen genannt bekommen...das fehlt immer noch! Du sprachst von Benachteilugungen, nicht von Verteilungen über bestimmte Berufsgruppen

Häh? Ich liste Dir die ganze Zeit konkrete Benachteiligungen auf!

Oder was ist an "weniger Gehalt, niedrigere Einstellungschancen" abstrakt??

Auch geht es gar nicht nur um die Einstellung, es werden Kindererziehungszeiten auch in der Rente berücksichtigt, es wird berücksichtigt dass eine Hausfrau an den in der Ehe erworbenen Rentenansprüchen beteiligt wird.
Nebenbei ist es jedem Paar selbst überlassen wer für die Kinder zu Hause bleibt, daher gelten diese Probleme genauso für einen Vater.

Jau, die Rente wird sehr hoch sein. Mal davon abgesehen, es geht hier nicht um Rentenansprüche, sondern um _Jobchancen_! Du behauptest doch, dass man einen Dienst mit einer Schwangerschaft/Elternzeit von den beruflichen Nachteilen (!) her vergleichen kann und das ist einfach lachhaft. Argumente hab ich genug gebracht.


Ein Mann kann sich nicht aussuchen ob er einen Dienst ableisten muss oder nicht, das wird für ihn bestimmt, eine Frau kann sich sehr wohl aussuchen ob sie Mutter wird oder nicht.
In dem einen Jahr ist die Frau dann aber schon weit vorangekommen im Job, während der Mann gerade erst einsteigt... je nach Arbeitgeber muss er sich dauch noch rechtfertigen warum er Zivildienst bzw Wehrdienst geleistet hat und nicht das andere...


Sorry, träum weiter :kopfschue Diskussion für mich beendet.
 

Benutzer12370  (35)

Verbringt hier viel Zeit
Auch hier, gleiches Argument. Ich sehe die Quote der Geburten rasant steigen. Jede, die keinen Bock auf ein solches Jahr hat bekommt dann halt ein Kind. Ich glaub nicht wirklich, dass das gut wäre.

Die, die auf nichts bock haben werden in der 9. klasse schwanger und brechen die Schule ab. Die anderen haben doch zumindest die Absicht einen Beruf zu erlernen und geld zu verdienen ...? Kann mir nicht vorstellen, dass es schon so weit gekommen ist, dass ein Großteil der jungen frauen in unserem Land alg2 anstrebt.

Und falls sie das Kind bekommen und trotzdem nicht dem Staat auf der Tasche liegen, ist es doch kein Problem. Für ein kind zu sorgen ist auch eine art "soziale Aufgabe" und auch ein Beitrag zur Gemeinschaft.
 
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