Mobbing Sehe keinen Sinn mehr in meinem Leben

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Steig doch erst mal aus der Selbstmitleidsbadewanne.

Sorry, aber du hast echt noch alles in der Hand. Weder bist du zu alt um noch etwas neues zu beginnen, noch steht dir irgendwas richtiges im Weg um dein Übergewicht oder deine dreckige Wohnung geregelt zu bekommen. Ich kenne Leute, die mit über 30 noch etwas neues studiert haben. Leute die mit 40 noch einen kompletten Jobwechsel durchgezogen haben.

Wenn du krank bist, dann geh zum Arzt. Wenn die erste Therapie nicht gewirkt hat, dann mach eine zweite.

Ansonsten stehst im Moment nur du selbst dir im Weg, der Rest ist frei.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Wenn du alle Veränderungen schon von vornherein ausschließt, dann kann dir wohl keiner helfen.

Du könntest viel verändern, wenn du eben wolltest. Mit 25 bist du weder zu alt für eine Umschulung, noch für eine neue Beziehung, ein Singleleben oder die Gründung einer Familie. Ich bin fast 30 und hab auch noch keine Kinder, aber wo steht geschrieben, dass man vor dem 25. Geburtstag eine Familie gründen muss??
Dazu gehört ja ein bisschen mehr als dein bescheidener Wille und wenn du keinen Mann dazu hast, dann gehts eben nicht.

Dass du deinem jetzigen Freund was vormachst, nur um nicht allein zu sein, finde ich übrigens mehr als unfair. Entweder es ist dir ernst oder eben nicht und wenn nicht, dann solltest du ihm da auch reinen Wein einschenken. Oder wie würdest du dich umgekehrt fühlen, wenn das ein Mann mit dir machen würde?

Zum Thema Arbeit oder Umschulung:
Du solltest dich in dem Bereich bewerben, in dem du bisher gearbeitet hast. Ob du allein in dem Büro warst oder nicht, ist ja völlig egal. Du hast übrigens Anspruch auf ein Arbeitszeugnis. Das solltest du dir auf jeden Fall ausstellen lassen.
Und Arbeitslosengeld rechtzeitig beantragen!!
Wenn du innerhalb von absehbarer Zeit nichts findest, dann kannst du beim Amt durchaus auch mal wegen einer Umschulung fragen. Nur müsstest du dann natürlich in etwa wissen, in welche Richtung das gehen sollte.

Ich weiß selber, dass es einem manchmal einfach so geht, dass man zu gar nichts mehr Lust hat, aber ich weiß auch, dass einen das absolut nicht weiter bringt.
Du musst schon auch offen sein für Veränderungen, sonst kann sich nichts ändern!!

Alles Gute!
 
S

Benutzer

Gast
Off-Topic:
Sorry krava, aber wenn jemand Depressionen hat, dann ist das Allerletzte, was man sagen sollte: Wenn Du wolltest, könntest Du auch. Ich weiß, Du meinst es gut, aber genau das ist das Krankheitsbild (man will, aber kann nicht, weil man keinen Ausweg sieht).


Hallo hehe,

wenn jetzt eine gute Fee kommen würde und Du Dir aussuchen könntest, was Du beruflich machen möchtest, was wäre das denn? Welche Interessen hast Du?

Ich habe übrigens auch erst mit 27 angefangen zu studieren und es ist wirklich nicht immer einfach, wenn man so viele Jahre hinterherhinkt und immer gefasst bleiben muss, wenn man hört, wieviel Geld andere in dem Alter munter auf den Kopf hauen. Von einer Familiengründung mal ganz abgesehen.

Aber was ist die Alternative? Man hat nur dieses eine Leben und das solltest Du ausnutzen. Momentan gibt es viele Baustellen in Deinem Leben und es wäre doch prima, wenn Du - mit professioneller Hilfe - einen Schlachtplan entwirfst und nach und nach Deine Probleme angehst.

Wurde Dir denn nach Deinem Klinikaufenthalt eine Nachbetreuung angeboten?
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Off-Topic:
Sorry krava, aber wenn jemand Depressionen hat, dann ist das Allerletzte, was man sagen sollte: Wenn Du wolltest, könntest Du auch. Ich weiß, Du meinst es gut, aber genau das ist das Krankheitsbild (man will, aber kann nicht, weil man keinen Ausweg sieht).

Wenn dieses Krankheitbild auf die TS wirklich zutrifft, dann gehört sie natürlich in entsprechende Behandlung. Allerdings weiß ich auch aus eigener Erfahrung, dass man sich Depressionen auch gerne mal einredet bzw. vorschiebt, um irgendeine Lethargie zu verschleiern. Und das führt dann erstens zu keinerlei Veränderung und zweitens zu keinerlei Aufwärtstrend, was die Stimmung betrifft.

Eine Außenseiterin war ich in der Schule auch, Jobverluste und keine Perspektiven hab ich auch erlebt bzw. erleb sie auch grade, aber ich bin auch in keiner Kinik und bezeichne mich längst nicht als depressiv.
Ich kämpfe seit fast 2 Jahren um eine Umschulung, leider aber ohne Erfolg. Ich bin aber auch bei ALGII, das ist das Hauptproblem.

Und ich kämpfe seit 10 Jahren gegen die Lethargie meiner Schwiegermutter, die ganz genau so klingt wie die der TS. Und wenn es jemand so lange nicht schafft, was zu ändern, keinerlei Hilfe annehmen will, sich immer nur einredet, dass alles scheiße ist etc., dann geht eben auch nichts voran!

Deswegen liebe TS,
mach bitte nicht die gleichen Fehler, sondern nimm was in die Hand, solange es möglich ist. Klar wird nicht immer alles gleich ERfolg haben, aber zumindest musst du es erstmal probieren!!
Off-Topic:
Ist dein Status eigentlich absichtlich so wie er ist?
 
S

Benutzer

Gast
Off-Topic:
Gewisse Außenfaktoren führen ja auch nicht zwangsläufig zu einer Krankheit. Nicht jeder, der im Winter ohne Schal draußen rumläuft, bekommt eine Erkältung. Und wenn man gewisse Sachen nicht einschätzen kann, sollte man sich lieber defensiv verhalten, aber das ist nur meine bescheidene Meinung :zwinker:
 

Benutzer95090 

Verbringt hier viel Zeit
Hallo!

Ich habe deinen Beitrag sehr aufmerksam gelesen und bevor du noch geschrieben hast, das du wegen Depressionen behandelt wirst/wurdest, war es mir klar!

Ich gebe zu, ich arbeite nur mit psychisch kranken Menschen, Depressionen, Psychosen und und und!
Und ganz erlich meiner Meinung nach solltest du dich wieder in Behandlung geben!
Und vorallem dich darauf einlassen und auch offen und erlich darüber sprechen! So wie du dein "Selbstmittleid" beschreibst habe ich auch irgendwie ein flaues Gefühl im Magen, als wenn du dich aufgibst!
Denkst du darüber nach aus deinem Leben zu treten?
Tut mir leid das ich so direkt Frage aber hoffe auf eine erliche antwort!
Viele Liebe Grüße
_-PeAnUtS-_
 
G

Benutzer

Gast
Hallo hehe,

ich glaube, du solltest dir noch einmal ein Herz fassen und dich in Behandlung begeben, auch wenn dir dein letzter Aufenthalt nicht so geholfen hat, wie du es dir wünscht. Denn du hast dir ja immernoch schöne Träume bewahrt, vielleicht gibt es ja eine Möglichkeit, wie du sie dir erfüllen kannst.

Magst du dich deinen Eltern, deiner Schwester oder deinem Freund mal anvertrauen mit deinen ernsten Gedanken? Eventuell können sie dich ja auf deinem weiteren Weg unterstützen und begleiten, ich glaube, das ist wichtig, damit du nicht das Gefühl haben muss, ganz alleine auf der Welt zu sein.

Aber ich denke das wichtigste ist, dass du dir nochmal jemanden suchst der dir hilft, deine Wünsche Schritt für Schritt zu verwirklichen.
Alles Gute!
 

Benutzer48403  (51)

SenfdazuGeber
Seid einem Jahr habe ich einen neuen Freund, nur ich weiß, dass er dauerhaft mein Freund bleiben wird. Wir passen irgendwie nicht zusammen, unternehmen sehr selten was und streiten ständig nur. Er versteht nicht, dass ich traurig bin und Lebensziele hatte und diese nicht mehr erreichen werde. Am liebsten würde ich Schluss machen, aber dann wäre ich ganz alleine und das wäre mein Ende.
Und da liegt schon das erste Problem vor: Du bleibst mit ihm zusammen aus Angst, ansonsten ganz alleine zu sein. Das führt irgendwann zu emotionaler Abhängigkeit, aus der Du nicht mehr herauskommst.
Was hattes Du bisher unternommen, um Dir einen Freundeskreis aufzubauen?
Eine neue Ausbildung kann ich nicht mehr machen, dafür bin ich zu alt bzw. würde noch viel weniger verdienen, geht also nicht.
Mit 25 ist noch alles drin!
Mein Gehalt war immer sehr knapp bzw. hab sogar noch bei meinen Eltern Schulden.
Auch wenns Dich nicht tröstet - aber es geht vielen so, die erstmal jeden Cent umdrehen müssen.
Ich hab inzwischen hohes Übergewicht und schaffe es nicht, abzunehmen. Ich könnte es theoretisch, aber schaffe nicht, durchzuhalten bzw. Sport zu treiben. Alles strengt mich an, ich räume nicht mehr die Wohnung seit einem Jahr auf, alles kotzt mich an, ich fühl mich, als wäre meine Zeit abgelaufen.
Deine Zeit ist noch lange nicht abgelaufen. Was hattest Du bisher unternommen, um abzunehmen? warst Du schon beim Arzt und hattest Dir einen Ernährungsplan aufstellen lassen? Ich weiss, Abnehmen ist nicht so einfach, besonders wenn Du in Deinem Leben noch andere Baustellen zu bewältigen hat. Da frisst man sich schon mal gerne den Kummerspeck an. Das wird dann noch zu einem zusätzlichen Problem.
Vor kurzem war ich 8 Wochen in einer Klinik wegen Depressionen, dort gings aber auch nicht bergauf, hatte also keinen Sinn.
Vielleicht war die Behandlung einfach zu kurz. War die Entlassung mit dem Arzt abgesprochen oder hattest Du das selbst entschieden? Gerade Depression - sofern es echte sind - soll man richtig behandeln lassen.
Und eigentlich bist Du jetzt immer noch an dem gleichen Punkt wie vorher.
Depressionen sind nicht mal eben so in wenigen Wochen zu behandeln. Wie sieht es mit der Nachbehandlung inkl. Antidepressive aus?
Wenn ich zurückdenke an die Zeit, als ich 16 war, sah ich mich mit 25 Jahren eigentlich eine glückliche, vllt. verheiratete Frau sein und wollte früh Kinder haben, einen lieben Mann, eine eigene schöne Wohnung mit ihm zusammen, eine nette Arbeit, die Spaß macht, viele Freunde haben, atraktiv sein, das Leben genießen,....
Mann kann nicht alles im leben haben und es läuft meist anders als man denkt. Die Zukunft ist nicht so einfach planbar. Unvorhergesehene Veränderungen hinterlassen tiefe Einschnitte im weiteren Lebensverlauf. Wenn alles schief geht, muss man sich auch mal mit dem gedanken beschäftigen können, ob es nicht an einem selbst liegt. Ich möchte Dich jetzt nicht verurteilen, aber es kann sein, dass Du bestimmte Gelegenheiten im Leben nicht genutzt hast, weil Dir der Antrieb fehlte. Weshalb man keinen Antrieb hat, da sind die Gründe wieder woanders zu suchen, vielleicht irgendwo in der Vergangenheit...aber das ist ein anderes Thema - auch wenn ich denke, alles hängt zusammen und der (Teufels)Kreis schliesst sich.
Das alles hab ich nicht bzw. wird auch nie so werden, weil ich ganz weit weg entfernt davon bin. Jung eine Familie zu gründen wird nie in meinem Leben klappen. Ich hab doch nur dieses eine Leben, und ich hab es total verbaut!!!
Du hast WAS verbaut? Nenn mir mal Beispiele. Und zum 3. Mal: Du hast Dein Leben noch vor Dir und kannst die Kurve noch bekommen. Vielleicht nicht mehr jung eine Familie gründen, aber heute wollen doch die meisten eh erst mit 30 an die Familienplanung denken.
Mal angenommen, Du findest jetzt in kürzester Zeit einen Freud, der Dich heiratet und nächstes jah schon ein Kind - wie stellst Du Dir das ohne Ausbildung und Job vor? Erst das berufliche Standbein, DANN die Familienplanung.
Und nein, ich bin nicht mehr jung und kann was ändern!! Ich kann keine Ausbildung mehr machen, ich kann keine Kinder mehr jung bekommen, ich kann gar nichts mehr....
Du kannst nicht - wieso bist Du Dir dessen so sicher?
Ich würde am liebsten loslaufen immer weiter und weiter und alles aufgeben, ich habe keine Lust mehr, bin jede Nacht nur am weinen und kann so nicht mehr weiterleben. Jede ärztliche Untersützung ist gescheitert. Ich bin am Ende.
Wenn Du Dich jetzt schon selbst aufgegeben hast, ist es höchste Zeit, dass Du Dich - als ersten Schritt - in psychologische Behandlung gibst. Dazu musst Du eins wissen: Arzt und Patient arbeiten ZUSAMMEN. Es heisst also keineswegs, dass ein Psychodoc Dir einfach so ein neues Selbstwertgefühl bzw. Selbstbewusstsein herbeizaubert.

Ich wünsch Dir alles Gute:zwinker:
 
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