Seelenruhe

Benutzer22852  (46)

Verbringt hier viel Zeit
Amüsant die Zeiten treiben,
in Stürmen’ grauer Flor,
in die Nebel sie dich ziehen,
aus der Tiefe stet empor.

Mit sich bringend, quälend lahm,
an des dunklen Meeres Grund,
Schwärze, die die Nacht gebar,
als sich öffnet mir dein Schlund.

Wo hier existiert der Glaube,
die reinste Essenz eines Sein,
Illusionen, surrend nur bedrohlich,
brüchig, modrig, bittrer Schein.

Irgendwo dort draussen, weit,
fern der altbekannten Räume,
wird wohl diese nächtlich’ Marter,
wartend Einlass in die Träume.

Pulsierend Asche strömt entgegen,
vergehend Tage weigern sich,
geläutert aus dem Naturell,
verabscheut die Verachtung mich.

Unwiderstehlich angezogen,
auf das Jetzt mein Selbst verzichtet,
dunkle Wasser mich dort rufen,
so der Anker sich nun lichtet.
 

Benutzer21668  (51)

Verbringt hier viel Zeit
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