Schwulenehen

Benutzer62841  (33)

Meistens hier zu finden
du ignorierst einfach mal ganz freudig, was ich mir an bibelzitaten zammglaub, oder?
*grumml*

Ähem, nein, siehe zum Beispiel hier, sehr ausführlich mit vielen weiterführenden Links:

http://www.lsbk.ch/religion/bibel_themen.asp

Siehe Beitrag Nr. 130 dieses Threads. Ein Kind braucht Vater und Mutter und nicht 2 Väter oder 2 Mütter.

Nein, siehe: http://pediatrics.aappublications.org/cgi/content/full/118/1/349#SEC5

Wenn einer wie ich hier gegen die Homoehe redet, dann wird nur dagegen geredet oder es werden Gegenbeispiele gebracht. Wie wäre es mal mit Argumenten FÜR die Homoehe? Davon sehe ich sehr wenig.

Es braucht keine Argumente für sondern gegen die Homo-Ehe. Nicht die Homosexuellen müssen Beweise dafür bringen, dass sie das Recht auf Gleichbehandlung durch das Gesetz haben (siehe Grundgesetz), die Gegner der Homo-Ehe müssen Beweise dafür bringen, dass dies nicht der Fall ist.

Toleranz ist gut und wichtig. Aber eine Homoehe ist nun mal keine Ehe im eigentlichen Sinn. Es ist in meinen Augen nicht natürlich. Millionen Jahre Evolution sprechen doch Bände. Homosexuelle überleben nicht mal die nächste Generation, weil sie aussterben. Wenn dem so wäre, dann müsste es ja mindestens so viele Homosexuelle wie Heteros geben.

Danke, dass du die Evolution ansprichst. Homosexuelle gibt es schon immer, es gibt sie sowohl unter Menschen als auch im Tierreich. Homosexualität ist also etwas zutiefst natürlich, ansonsten hätte nämlich die von dir angeführte Evolution schon längst dafür gesorgt, dass es sie nicht mehr gibt, nicht wahr?

Es ist schwierig das zu erklären. Homosexuelle sind gleich, aber auch wieder nicht. Sie können keine Familie gründen, keine Kinder kriegen. Sie wären alleine auf sich gestellt, denn ohne eine Hetero-Gesellschaft gäbe es sie nicht. Das ist kein Vorwurf aber es ist so.

Homosexuelle können durchaus Kinder in die Welt setzen. Passiert ständig. In Deutschland lebt eine fünfstellige Zahl von Kindern bei lesbischen Müttern oder schwulen Vätern, oft mit deren gleichgeschlechtlichen Partnern. Diesen Kindern nimmt man mit der Verweigerung der kompletten Gleichstellung ihrer Eltern Rechte und Sicherheiten, die den Kindern heterosexueller Eltern ohne mit der Wimper zu zucken (und zu recht) gewährt werden. Ergo: hier wird in allererster Linie den KINDERN geschadet - was für eine Scheinheiligkeit, dann im angeblichen Interesse der Kinder Homo-Ehe und Adoption durch Homosexuelle (sogar die Stiefkindadoption!) zu bekämpfen.

Wie ich schon heute mal gepostet habe, ist es mir durchaus recht, wenn gewisse Rechte wie zb Mietrecht oder Erbrecht Homosexuellen zugesprochen werden. Nicht aber das Eherecht. Dieser Gleichberechtigungsdrang mutiert mehr und mehr zum Egotrip, der auf Kosten anderer geht. Wenn die Homoehe erlaubt wäre, dann fordern solche Pärchen als nächstes das Adoptionsrecht. Da würde ein Kind bewusst einer nicht gerade förderlichen Situation von Anfang an ausgesetzt, nur weil irgendwelche Leute sich ihrem Gleichberechtigungsdrang hingeben, ohne Rücksicht auf Verluste geschweige denn auf einen anderen Menschen.

Und wieder die gleichen Unwahrheiten. Lies doch einfach mal, was die EXPERTEN zum Thema Adoption durch Homosexuelle sagen.

ehe ist kein recht. allenthalben eine institution.

aber grundsätzlich: eine ehe hat ein ziel (familie, haus, kinder, etc) eine schwule partnerschaft nicht (zumindest ned in dem ausmaß) - wir müssen uns genug sein.

Wie kommst Du auf das schmale Brett? Es gibt doch genügend homosexuelle Paare, die genau diese Ziele haben. Schau doch bitte nicht nur auf die Szene-Homos, okay? Man kann doch auch die Heteros nicht nach den Besuchern eines Stripclubs beurteilen.
 

Benutzer16248 

Verbringt hier viel Zeit
Ehrlich gesagt schockiert's mich immer wieder wie viele verbohrte intolerante Menschen es noch gibt was diese Thema angeht. Echt traurig
 

Benutzer15104  (43)

Verbringt hier viel Zeit
Wenn einer wie ich hier gegen die Homoehe redet, dann wird nur dagegen geredet oder es werden Gegenbeispiele gebracht. Wie wäre es mal mit Argumenten FÜR die Homoehe? Davon sehe ich sehr wenig.

Die Argumente hatten wir, nur scheinst du sie überlesen zu haben
1. als wichtigestes warum dürfen Menschen die sich lieben nicht heiraten nur weil sie schwul sind? Das wäre eine Disskriminierung
2. birgt eine Ehe auch gewisse Absicherungen für beide Partner
3. von den geseztlichen Verbesserungen ganz zu schweigen (wie gesagt wenn mein partner im Sterben auf der Intensiv liegt, dürfte ich als "Freund" nicht hin, als Ehepartner schon
4. die steuerlichen Vorteile
5. Tolleranz und Akzeptanz zeigen, warum sind Homosexuelle da weniger wert (da sie in der Beziehung benachteiligt sind)

Und wenn man, aus welchen Gründen auch immer, keine Kinder adoptieren darf, dann wird das schon seine Richtigkeit haben
Tja ich behaupte mal das du noch nie bei sowas warst, da ist vieles auch "Willkür" der Beamten die das entscheiden.
Ich kenne ein Päärchen bei dennen alles stimmig ist, bei den stimmt das EInkommen, die Jobsicherheit usw und die standen auch kurz davor ein Kind zu bekommen. Plupp plötzlich wechselte der Sachbearbeiter und der neue meinte nur trocken "lassen sie sich doch von einem Psychater mal untersuchen warums nicht klappt".- Antrag abgelehnt - aus die Maus

Aber eine Homoehe ist nun mal keine Ehe im eigentlichen Sinn
Was ist denn die >Ehe im eigentlichen SInne für dich? Dieser Kirchenmist von wegen "seit fruchtbar und mehret euch?
Sorry aber die Ehe gibts länger als die Kirche und sie galt in erster Linie dem zweck liebende zu verbinden.

Dieser Gleichberechtigungsdrang mutiert mehr und mehr zum Egotrip, der auf Kosten anderer geht
Auf wesen Kosten denn?

Wenn die Homoehe erlaubt wäre, dann fordern solche Pärchen als nächstes das Adoptionsrecht. Da würde ein Kind bewusst einer nicht gerade förderlichen Situation von Anfang an ausgesetzt, nur weil irgendwelche Leute sich ihrem Gleichberechtigungsdrang hingeben, ohne Rücksicht auf Verluste geschweige denn auf einen anderen Menschen.
Ja und was ist daran so schlimm, auser das du es so siehst?
Sorry aber wieviele Kinder werden auch bei Heteros in schlechte Bedingungen geboren (harz IV, schlechtes Umfeld, alleinerziehend usw)

Dann müstest du, wie schon erwähnt, diesen auch das Recht auf Kinder absprechen.
Und woher nimmst du dir das Recht anderen abzusprechen das sie gute Eltern sind oder sein können?

Ehrlich gesagt schockiert's mich immer wieder wie viele verbohrte intolerante Menschen es noch gibt was diese Thema angeht. Echt traurig
Dito

Kat
 

Benutzer12784  (39)

Sehr bekannt hier
steuerliche vorteile sollten kein grund für eine ehe sein, weder hetero noch homo.

das man eine familienförderung vom vorhandensein von kindern abhängig macht halte ich wie schon gesagt für richtig. dafür dann aber auch in einer höheren größenordnung.

rechtliche angleichung von homosexuellen paaren und heterosexuellenpaaren ist auflange sicht im sinne der gleichbehandlung notwendig. auch im adoptionsrecht. pflegekinder und problemkinder werden zB schon sehr gerne zu homosexuellen paaren gegeben da gab es zB grad in wien eine aktion das homosexuelle aufgerufen wurden kinder in pflege zu nehmen. aber naja was wissen öffentliche stellen schon...
 
C

Benutzer

Gast
Off-Topic:
Ich finde es interessant, teilweise amüsant, teilweise schockierend, wie erschreckend unnormal normal ich doch bin... :kopfschue

@all, die hier gegen die Homoehe sind:
Ihr versteht das eigentliche Problem nicht. Es ist doch mal vollkommen egal, ob man den Bund, den zwei Menschen gleichen Geschlechts eingehen, jetzt Ehe, eingetragene Partnerschaft, oder sonstwie nennt.
Es geht darum, dass hier Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung nicht vor dem Gesetz gleichgestellt werden - auf Grundlage mehr als fadenscheiniger Argumente (auch vom Gesetzgeber).
Es ist doch lachhaft, dass man sich ewiglang Gedanken um ein allgemeines Gleichstellungsgesetz gemacht hat, dieses verabschiedet und der Gesetzgeber bringt es selbst nicht mal fertig es anzuwenden. :ratlos:

LG

naja ist wohl klar, der gesetzgeber bringt es ja ned mal zwischen mann und frau zustande, wie soll also noch der faktor homosexualität gleichgestellt sein?

wenn man es so anschaut ist es logisch das die leute nicht gleichgestellt sind, nur wird ja anscheinend nicht viel von der politik für gleichberechtigung unternommen.

aber die politiker musst das ja ned stören, ds volk lässt es sich ja anscheinend gefallen und, aber wie man hier sehen könnte, wäre es in einer demokratie doch durchaus möglich das homosexuelle heiraten dürfen, das natürlich nur auf standesamtlich begrenzt, da ich immer noch der meinung bin, das jede kirche selber entscheiden soll.

am besten man sollte die ehe direkt abschaffen und das ganze neu überarbeiten :grin:
 

Benutzer39984 

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normal ist es ned, nur weil es im tierreich vorkommt, normal ist, sex zu haben damit man kinder kriegt, daher es dient zu fortpflanzung, jeder missbrauch von sex ist also nicht normal...wenn mans genau nimmt...

Wenn man es so genau nimmt, dann wäre auch Verhütung schlecht...

Und laut Biologen ist doch der Mensch neben dem Delphin und Affen (ich glaube noch einer oder ein paar Tierarten) eine der wenigen "Tierarten", die Sex auch einfach nur aus Spaß haben; folglich ist also Sex bei Menschen überhaupt nicht nur zur Fortpflanzung gedacht, sondern schlicht zur Vergnügung!
 

Benutzer15104  (43)

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steuerliche vorteile sollten kein grund für eine ehe sein, weder hetero noch homo
Da gebe ich dir recht, aber es wurde nach Gründen gefragt und auch wenn dies sicher bei den meisten kein primärer Grund für eine Heirat ist, so ist es ein Vorteil selbiger.

Kat
 
C

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Gast
Wenn man es so genau nimmt, dann wäre auch Verhütung schlecht...

Und laut Biologen ist doch der Mensch neben dem Delphin und Affen (ich glaube noch einer oder ein paar Tierarten) eine der wenigen "Tierarten", die Sex auch einfach nur aus Spaß haben; folglich ist also Sex bei Menschen überhaupt nicht nur zur Fortpflanzung gedacht, sondern schlicht zur Vergnügung!

wenn du den text gelesen hättest, würde du wissen, das es ums kinderkriegen geht, das schliesst die verhütung dann aus, nich? :grin:
 
4 Woche(n) später
1 Monat(e) später

Benutzer40300 

Benutzer gesperrt
Ich werde im Mai mit meiner Adriana zum Standesamt gehen und wir werden dann unsere Ringe an der rechten Hand tragen. Es ist eine Liebesbeziehung, die wir amtlich machen wollen. Wir haben uns versprochen, ein Leben lang zusammenzubleiben.
 

Benutzer30349  (40)

Benutzer gesperrt
Bin dafür, wie ich allgemein dafür bin, das der Staat sich möglichst aus dem Privatleben raushalten sollte. Also meinetwegen können auch drei Leute heiraten,Vielweiberei, Geschwisterehen, stört ja niemanden anderen. Man sollte tun können was man will, solange man damit andere nicht einschränkt.

Steuerliche Vorteile in einer Schwulenehe finde ich nicht gut, ebensowenig in einer normalen Ehe. Man sollte ledglich Kinder finanziell fördern, und das geht auch ohne Steuerklassen und Ehegattensplitting.
 

Benutzer68746  (34)

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Och nicht schon wieder dieses thema. war es wirklich nötig, das wieder aufzuleben? bin immer noch dagegen!
 

Benutzer71340 

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Also ich hab absolut nicht gegen schwulen-, lesbenehen. Nur weil die Kirche was dagegen hat...pah...geschiedene leute dürfen ja auch nicht kirchlich heiraten! :kopfschue lächerlich
 

Benutzer72681 

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auf jeden DAFÜR!! ob kirchlich oder standesamtlich ist mir egal, wobei ich nicht glaube das es recht viele homosexuelle paare gibt die unbedingt kirchlich heiraten wollen *gg* was ich auch total verstehe, ich wills auch nicht, kann aber auch nicht weil ich ausgetreten bin!

naja auf jeden fall....lasst sie heiraten!! frau und mann dürfens doch auch und das ist auch nix anderes in meinen augen!
 

Benutzer18889 

Beiträge füllen Bücher
Also meinetwegen können auch drei Leute heiraten,Vielweiberei, Geschwisterehen, stört ja niemanden anderen. Man sollte tun können was man will, solange man damit andere nicht einschränkt.

Also Geschwisterehen fände ich sehr problematisch. Man sieht doch manchmal dieses eine Geschwisterpaar im Tv, das gemeinsame Kinder hat. Die sind doch geistig behindert deshalb. Das ist zurecht verboten und wenn Sex zwischen denen verboten ist, muss es eine Ehe natürlich genauso sein.
 

Benutzer40300 

Benutzer gesperrt
Die Sprache ist hier unnachgiebig. Ich bin bi und meine Partnerin ist lesbisch. Wenn wir heiraten, ist es eine Lesbenehe. Damit bin ich dann auch lesbisch; ist mir aber egal. Ich freue mich darauf.
 
C

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Gast
Also Geschwisterehen fände ich sehr problematisch. Man sieht doch manchmal dieses eine Geschwisterpaar im Tv, das gemeinsame Kinder hat. Die sind doch geistig behindert deshalb. Das ist zurecht verboten und wenn Sex zwischen denen verboten ist, muss es eine Ehe natürlich genauso sein.

2 erwachsene(oder auch mehr) sollten in der lage sein selbst zu entscheiden was sie tun und lassen wollen, solange alles freiwillig geschieht ist der staat nicht dazu da um da gewisse einschränkungen zu tätigen.

der staat sollte aufklären, was die gefahren sind.


das gesetz gehört abgesetzt
 
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