Schwulenehen

Benutzer15104  (43)

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aber wenns ums christentum geht, ist es ziemlich klar, dass sie es nicht sind.

Ich denke mal Jesus wäre da andere Meinung!

Die kirchen müssen sich an die bibel halten. wäre ja wirklich lächerlich wenn sie das nicht tun würden.
Die Kirchen müssen sich in erster Linie an die Grundlegenden Prinzipien des Christentums halten - also an das was Jesus sagte - und das hat mit dem was in der Bibel steht oft soviel zu tun wie ein Schwein mit dem Eierlegen.

Kat
 

Benutzer68746  (34)

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Wenn du nicht diskutieren willst, dann lassen wirs halt. Für mich zeugts von reiner Argumentationslosigkeit.

Ok...

also ich seh es so:

kirlich sollte es nicht erlaubt sein, wieso hab ich schon erläutert. und standesamtlich kann man drüber streiten, da sich unsere staaten als "christlich" bekennen.

es geht da nicht primär um MEINE persönliche meinung. ich ganz persönlich bin dafür, dass sich schwule und lesben trauen dürfen und auch kinder adoptieren. ich selbst hab überhaupt keine probleme damit. es geht nur um die glaubwürdigkeit eines staates. ein staat, der christliche interessen vertritt, kann ja nicht gegen das christentum und die bibel verstossen.


hab auch keine angst zum diskutieren, ich möchte einfach nicht, dass es ausartet, verstehst du?
 

Benutzer34934  (49)

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Seit wann haben wir einen christlichen Staat ? Hab ich was verschlafen und wir haben sowas wie einen christlichen Iran gegründet. Verdammte Müdigkeit.
Soweit ich weiss ist in der Verfassung die Trennung von Staat und Kirche verankert.

Im übrigen sollte dann auch Menschen die Analverkehr oder auch Selbsbefriedigung praktizieren die kirchliche Segnung verwehrt werden. Ist laut Bibel auch böse und eine Sünde.
 

Benutzer16248 

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Ok...

also ich seh es so:

kirlich sollte es nicht erlaubt sein, wieso hab ich schon erläutert. und standesamtlich kann man drüber streiten, da sich unsere staaten als "christlich" bekennen.

es geht da nicht primär um MEINE persönliche meinung. ich ganz persönlich bin dafür, dass sich schwule und lesben trauen dürfen und auch kinder adoptieren. ich selbst hab überhaupt keine probleme damit. es geht nur um die glaubwürdigkeit eines staates. ein staat, der christliche interessen vertritt, kann ja nicht gegen das christentum und die bibel verstossen.


hab auch keine angst zum diskutieren, ich möchte einfach nicht, dass es ausartet, verstehst du?

Ich denke der Staat hat nichts mit diesen christlichen Vorstellungen zu tun. Es mag noch Staaten geben die einer Religion verbunden sind, aber unsere ist es nicht. Die grundliegenden Rechte mögen sich mit denen der christlichen Kirche zum Teil überschneiden, aber an jeden Stellen so sie es tun überschneiden sie sich auch mit so gut wie jedem anderen Glauben weil diese Teile gesunder Menschenverstand sind. Somit ist der Staat da in keiner Gefahr eine Glaubwürdigkeit zu verlieren.

Des weiteren denke ich dass wie in allen Religionen die Grundlage und der Ausübung ein himmelschreiender Unterschied ist.
Was die christliche Kirche als böse bezeichnet steht so nicht unbedingt in der Bibel und war so vom Ursprung her vielleicht gar nicht so gedacht.
Die Suche nach Stellen in der Bibel die die Verteufelung von Homosexualität zeugen war auch in keinster Weise provozieren sonder sehr sachlich gemeint, weil es mich letztendlich einmal interessieren würde ob es nun wirklich ein Hirngespinst des Vatikans oder biblisch begründet ist. Zugegebenerweise würde das nicht viel an meiner Meinung ändern, aber interessieren täts mich schon.

Ich kann verstehen dass du das Ausarten dieses Thema befürchtest, aber ich denke letztendlich ist es das wert es zu versuchen.
 

Benutzer31418 

Sehr bekannt hier
Die Suche nach Stellen in der Bibel die die Verteufelung von Homosexualität zeugen war auch in keinster Weise provozieren sonder sehr sachlich gemeint, weil es mich letztendlich einmal interessieren würde ob es nun wirklich ein Hirngespinst des Vatikans oder biblisch begründet ist. Zugegebenerweise würde das nicht viel an meiner Meinung ändern, aber interessieren täts mich schon.
Hier gibts ne Linksammlung zu dem Thema: http://www.lsbk.ch/religion/bibel_themen.asp
 

Benutzer12784  (39)

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also ja und nein und dann wieder ja. naja ist ein schweres thema das mich nicht wirklich betrifft.

der ursprüngliche sinn einer ehe im staatlichen sinn war es ja einen anreiz für familien zu bringen. aber das argument mit kinderloen paaren ist natürlich sinnführend. dann eben andersrum. eine eingetragene partnerschaft für alle egal welcher sexuellen ausrichtung mit den selben niedrigen vergünstigungen und dafür aber höheres kindergeld.

ob man dann kirchlich heiraten will oder budhistisch oder hinduistisch oder in der kirche zum heiligen st blizzard mighty lord of wow ist ja dann egal und da kann es sich jeder verein selbst aussuchen wie die kriterien sind. ich brauche keinen pfarrer der den segen spricht, das kann ich selbst. und ich brauche keinen gott vor dem ich etwas verspreche das genügt vor mir.

adoption muss von fall zu fall entschieden werden. es gibt genug heterosexuelle paare die keine kinder haben sollten, und es gibt sicher auch genug homosexuelle paare bei denen es kein problem wäre. ich kann aber jetzt nicht jeden fall und jede möglichkeit vorhersehen.
 

Benutzer62771  (39)

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wenn 2 sich lieben, und sie wollen heiraten, dann sollen sie es dürfen.
Kirchlich ist natürlich wie immer scheiße.Papst Hans der Xte und co. leben wie immer noch im Mittelalter.
Also ich hab damit keinerlei Probleme
 

Benutzer68746  (34)

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Ich denke der Staat hat nichts mit diesen christlichen Vorstellungen zu tun. Es mag noch Staaten geben die einer Religion verbunden sind, aber unsere ist es nicht. Die grundliegenden Rechte mögen sich mit denen der christlichen Kirche zum Teil überschneiden, aber an jeden Stellen so sie es tun überschneiden sie sich auch mit so gut wie jedem anderen Glauben weil diese Teile gesunder Menschenverstand sind. Somit ist der Staat da in keiner Gefahr eine Glaubwürdigkeit zu verlieren.

Des weiteren denke ich dass wie in allen Religionen die Grundlage und der Ausübung ein himmelschreiender Unterschied ist.
Was die christliche Kirche als böse bezeichnet steht so nicht unbedingt in der Bibel und war so vom Ursprung her vielleicht gar nicht so gedacht.
Die Suche nach Stellen in der Bibel die die Verteufelung von Homosexualität zeugen war auch in keinster Weise provozieren sonder sehr sachlich gemeint, weil es mich letztendlich einmal interessieren würde ob es nun wirklich ein Hirngespinst des Vatikans oder biblisch begründet ist. Zugegebenerweise würde das nicht viel an meiner Meinung ändern, aber interessieren täts mich schon.

Ich kann verstehen dass du das Ausarten dieses Thema befürchtest, aber ich denke letztendlich ist es das wert es zu versuchen.


Die meisten europäischen staaten sind "christlich" und somit sind alle, die kirchensteuern bezahlen, christen. ob reformiert oder katholisch ist ja egal. deshalb hat der staat schon noch was mit religion zu tun. Im alten testament wird homosexualität ganz klar als ein akt der abscheulichkeit bezeichnet und somit ist das ganze doch einwenig relevant, wenn es auch vielen lächerlich erscheint.

klar ist es wert es zu versuchen, ist schliesslich ein sehr interessantes thema.
 

Benutzer62841  (33)

Meistens hier zu finden
Standesamtlich find ich kann man darüber streiten,

Gerade über die weltliche Ehe gibt es eigentlich überhaupt keine Rechtfertigung für einen Streit. Wir leben in keinem Gottesstaat, und vor dem Gesetz sind ALLE Menschen gleich, nicht nur alle heterosexuellen Menschen.

aber kirlich darf es nicht sein. das wäre gegen alle kirlichen und biblischen prinzipien!!!

Ich persönlich kenne keinen Homosexuellen, der "Diskriminierung!" schreit, weil er nicht vom Dorfpfaffen kirchlich getraut werden kann.

wenn sie heiraten dürfen, dann dürfen sie auch irgendwann mal kinder adoptieren und das würde sicher zu weit gehen!!

Warum? Es ist ein weitreichender Konsens in der Fachwelt, dass (die entsprechende, bei ALLEN Adoptionen notwendige Einzelfallprüfung vorausgesetzt), Homosexuelle genausogute Eltern sein können wie Heterosexuelle. Erst dieses Jahr hat der weltgrößte Fachverband von Kinderpsychologen ausdrücklich die Adoptionsmöglichkeit durch Homosexuelle befürwortet.
 

Benutzer68746  (34)

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Ist ja klar, dass du so denkst. ich hab ja gesagt, es geht nicht um meine persönliche meinung. und in einem christlichen staat darf etwas, was die bibel als abscheulichkeit bezeichnet, nicht toleriert werden.
 

Benutzer62841  (33)

Meistens hier zu finden
Ist ja klar, dass du so denkst. ich hab ja gesagt, es geht nicht um meine persönliche meinung. und in einem christlichen staat darf etwas, was die bibel als abscheulichkeit bezeichnet, nicht toleriert werden.

Noch mal langsam und zum mitmeißeln: die Bundesrepublik Deutschland ist KEIN christlicher Staat! Hier darf jeder seine Religion leben (oder halt auf Religion verzichten), aber die Religion darf (im Idealfall) keinerlei Einfluss auf die weltliche Gesetzgebung haben.

Ach ja, und noch etwas. In der Bibel steht KEIN EINZIGES Wort über Homosexualität. Schon allein deshalb, weil zur damaligen Zeit das "Konzept" der Homosexualität wie wir sie heute, nach jahrtausendelanger wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Entwicklung verstehen, gar nicht bekannt war.
 

Benutzer15104  (43)

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Also beim dem Coktail an religionen den wir in Deutschland haben, wäre es mir neu das Deutschland ein christlicher Staat ist....

Off-Topic:

(es sei denn du bezeichnest jetze Bayern als Deutschland)


Kat
 

Benutzer12784  (39)

Sehr bekannt hier
Also beim dem Coktail an religionen den wir in Deutschland haben, wäre es mir neu das Deutschland ein christlicher Staat ist....

Off-Topic:

(es sei denn du bezeichnest jetze Bayern als Deutschland)


Kat

deutschland ist historisch gesehen mit sicherheit ein christlicher staat weil seine kultur durch das christentum geprägt ist.

trotzdem ist das argument "die bibel verbietets" kein haltbares und sinnhaftes es ist ja kein kirchen staat.
 

Benutzer68746  (34)

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deutschland ist historisch gesehen mit sicherheit ein christlicher staat weil seine kultur durch das christentum geprägt ist.

trotzdem ist das argument "die bibel verbietets" kein haltbares und sinnhaftes es ist ja kein kirchen staat.


Find ich auch, ich persönlich hab gegen homosexuelle ehen nichts einzuwenden. aber wie gesagt, (ist halt einwenig schwer zu erklären, wie ich das meine) ich finde in einem staat, wo die meisten christen sind (wenn auch nur auf papier) ist es ein widerspruch, wenn homosexuelle kirchlich getraut werden dürfen!
 

Benutzer12784  (39)

Sehr bekannt hier
Find ich auch, ich persönlich hab gegen homosexuelle ehen nichts einzuwenden. aber wie gesagt, (ist halt einwenig schwer zu erklären, wie ich das meine) ich finde in einem staat, wo die meisten christen sind (wenn auch nur auf papier) ist es ein widerspruch, wenn homosexuelle kirchlich getraut werden dürfen!

die kirchliche trauung hat aber mal gar nichts mit dem staat zu tun. die kirche hat ihre eigenen regeln und gesetze, und muss niemanden trauen wenn sie nicht will.

staatlich spricht aber überhaupt nichts dagegen ausser wie schon gesagt die ehe als anreiz zum kinderkriegen, und auch das könnte man über vergünstitungen für kinder leichter lösen. ein vorschlag kam zB auf pro kind die besteuerung der eltern zu vermindern also pro kind -10%
 

Benutzer8194  (37)

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ich brauche keine bürgerliche legitimation meiner beziehung.

aber gut. das einräumen gewisser rechte im ernstfall (erbrecht, besuchsrecht, erster ansprechpartner für entscheidungen, die gesundheit des anderen betreffend) ghört dazu, wenn man sich wirklich sicher is - aber des ehe zu nennen find ich übertrieben.
dann doch eher privilegierte partnerschaft. *lol*
[...]
Ach ja, und noch etwas. In der Bibel steht KEIN EINZIGES Wort über Homosexualität. Schon allein deshalb, weil zur damaligen Zeit das "Konzept" der Homosexualität wie wir sie heute, nach jahrtausendelanger wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Entwicklung verstehen, gar nicht bekannt war.
ich erinnere da an das buch Mose 3 (Levitikus) 18,22:
"Du sollst nicht mit einem mann schlafen, wie du mit einer frau schläfst, denn es ist ein greuel" (oder so ähnlich. aber der vers stimmt)
 

Benutzer68746  (34)

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die kirchliche trauung hat aber mal gar nichts mit dem staat zu tun. die kirche hat ihre eigenen regeln und gesetze, und muss niemanden trauen wenn sie nicht will.

staatlich spricht aber überhaupt nichts dagegen ausser wie schon gesagt die ehe als anreiz zum kinderkriegen, und auch das könnte man über vergünstitungen für kinder leichter lösen. ein vorschlag kam zB auf pro kind die besteuerung der eltern zu vermindern also pro kind -10%


aber es geht doch hier auch darum, schwule kirchlich zu trauen. da bin ich aus den bereits erwähnten gründen dagegen. standesamtlich ist es ja kein problem, aber man sollte wie du schon gesagt hast, zuerst ein gesetz einführen.
 
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