Schwierige Situation

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Benutzer233007  (27) Ist noch neu hier
  • #1
Hey kurz zu mir bin M 27 lebe zur mittlerweile alleine aber habe meine enge Verwandtschaft bei mir in der nächsten Umgebung. Sprich meine Eltern Geschwister usw sind immernoch um mich herum. Und natürlich liebe ich meine Familie, möchte sie nicht hängen lassen wegen meinen "Vorlieben" ich hab für mich schon vor etwar 10-11 Jahren Herrausgefunden das ich nicht nur hetero orientiert bin. Sondern auch Bi Neigung habe. Ich habe ein "ganz normales" liebes leben geführt. Nur das ich gewisse Neigungen von mir nicht ausleben konnte/kann. Ich habe mit 17/18 ganz vorsichtig irgendwie 2/3 Erfahrungen in die Richtung gesammelt. Dann hab ich etwas mitbekommen was mich direkt aufschrecken ließ und "zurück rudern" ließ wegen meiner Familie. Bevor sie es mitbekommen. Naja es hat zwar niemand mitbekommen aber seid dem habe ich auch nicht Versuch anzusprechen. Zuhause. Weil das Thema bei uns in der Kulturellen Orientierung, einfach so ist. Leider. Eine "Verbannung aus der Familie nach sich ziehen würde." Und da meine Eltern da sehr streng sind und nicht "nur" der Rest der Familie würd das auch die mit meinen Eltern zerstören... Und deshalb Versuch ich nicht dran zu denken seid ca 10 Jahren aber ich kann nicht mehr und will mich ausleben. Ich bin abenteuerlustig aber kann es aus erklärten Grund nicht ausleben. Hat jemand einen Ratschlag ?
Danke und ganz liebe grüße an jedes Feedback jetzt schonmal
 
krava
Benutzer59943  (45) Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
  • #2
Hmm inwieweit muss deine Familie denn von deinen Neigungen wissen?
Das wäre doch bestenfalls relevant, wenn du eine feste Beziehung zu einem Mann hättest, aber sonst?

Oder wohnt deine Familie im gleichen Haus und kontrolliert deine Besucher?
 
Mirella
Benutzer136760  Beiträge füllen Bücher
  • #3
Wie nahe leben die denn alle?
Bekommen sie etwa mit, wer morgens bei dir aus der Wohnung kommt?
 
Katzenauge123
Benutzer202690  (41) Verbringt hier viel Zeit
  • #4
Wird wohl Zeit, dass Menschen aus deiner Kultur toleranter werden.
Wie sollen sie das werden, wenn etwas totgeschwiegen wird und sie nicht mit dem Thema konfrontiert werden?

An deiner Stelle würde ich es versuchen, mich zu offenbaren.

Ansonsten bleibt dir nur übrig, es zu unterdrücken
Es zu leben und dafür weit weg zu ziehen
Oder eben das Risiko eingehen
 
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Benutzer233007  (27) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #6
Hmm inwieweit muss deine Familie denn von deinen Neigungen wissen?
Das wäre doch bestenfalls relevant, wenn du eine feste Beziehung zu einem Mann hättest, aber sonst?

Oder wohnt deine Familie im gleichen Haus und kontrolliert deine Besucher?
Nein natürlich nicht aber Dorfleben jeder kennt jeden. Und was im Umkreis von 20/30/50KM passiert kriegt irgendwie immer wieder jemand mit der irgendwas gesehen hat. ZB irgendein Nachbar der jemanden an seinem LGBTQ T-Shirt direkt in eine Ecke schiebt und deine Eltern kennt und ihnen sagt : also euer Sohn hatte Besuch von jemanden mit der bunten Flagge. So zum Beispiel.
 
krava
Benutzer59943  (45) Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
  • #8
Das Gerede wäre ja wohl auch bei Frauenbesuch entsprechend. Also mich würde das so extrem nerven, dass ich da sicher gar nicht erst wohnen würde. Aber dich scheint es grundsätzlich nicht zu stören.
Also kannst du eben versuchen gelegentliche Männer Dates diskreter anzugehen.
Hotelzimmer mieten beispielsweise.
Ob das auf Dauer toll ist, keine Ahnung.
Aber du lebst ja dort und bestimmt auch mit Grund.
 
Katzenauge123
Benutzer202690  (41) Verbringt hier viel Zeit
  • #9
Das ist leicht gesagt wenn man selbst nicht die ganze Familie verliert.
Aber entweder er verliert einen Teil seiner Persönlichkeit, verleugnet sich selber oder den Teil der Familie, der nicht damit umgehen kann.

Was ist wichtiger?
Wie soll sich die Kultur ändern?
 
Anna1309
Benutzer166007  Sehr bekannt hier
  • #10
Nein natürlich nicht aber Dorfleben jeder kennt jeden. Und was im Umkreis von 20/30/50KM passiert kriegt irgendwie immer wieder jemand mit der irgendwas gesehen hat. ZB irgendein Nachbar der jemanden an seinem LGBTQ T-Shirt direkt in eine Ecke schiebt und deine Eltern kennt und ihnen sagt : also euer Sohn hatte Besuch von jemanden mit der bunten Flagge. So zum Beispiel.
Und das komplett an einen anderen Ort zu verlegen oder gar gänzlich wegzuziehen, kommt für dich nicht infrage ?
Aber entweder er verliert einen Teil seiner Persönlichkeit, verleugnet sich selber oder den Teil der Familie, der nicht damit umgehen kann.

Was ist wichtiger?
Wie soll sich die Kultur ändern?
Auch die eigenen Wurzeln gehören zur eigenen Identität. In Deutschland zählt das Ich mehr als das Wir. Das hat genauso Nachteile ....
 
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Benutzer233007  (27) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #11
Hmm inwieweit muss deine Familie denn von deinen Neigungen wissen?
Das wäre doch bestenfalls relevant, wenn du eine feste Beziehung zu einem Mann hättest, aber sonst?

Oder wohnt deine Familie im gleichen Haus und kontrolliert deine Besucher?
Nein aber ich wohne auf dem Dorf. Und egal was passiert in Umkreis von 50KM kriegt jeder irgendwie irgendwas mit. Egal von wo gerüchte küche halt. Typisch Menschen welche keine eigenen Probleme haben. Angeblich. Und dann extra über andere reden müssen damit ein licht von einem selbst weg zeigr. Leider. 🤷
 
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Benutzer233007  (27) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #12
Und das komplett an einen anderen Ort zu verlegen oder gar gänzlich wegzuziehen, kommt für dich nicht infrage ?

Auch die eigenen Wurzeln gehören zur eigenen Identität. In Deutschland zählt das Ich mehr als das Wir. Das hat genauso Nachteile ....
 
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Benutzer233007  (27) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #13
Und das komplett an einen anderen Ort zu verlegen oder gar gänzlich wegzuziehen, kommt für dich nicht infrage ?

Auch die eigenen Wurzeln gehören zur eigenen Identität. In Deutschland zählt das Ich mehr als das Wir. Das hat genauso Nachteile ....
 
Katzenauge123
Benutzer202690  (41) Verbringt hier viel Zeit
  • #14
Wenn du in eine große Stadt ziehst, in der es "normaler" ist?
 
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Benutzer233007  (27) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #15
Also das ist halt so die Sache. Aber ich denke mir am ende immer wieder zu mir selbst : wie kannst du so egoistisch sein und deine Familie so einfach zerstören. Und damit ist das Thema immer wieder irgendwie durch. Auf der anderen Seite denke ich mir wieso ? Wieso soll ich mich verdrehen aber ich will auch nicht 300/400KM weit weg ziehen meine Eltern und großeltern sind körperlich nicht mehr zu allem körperlich selbstfähig Eltern zb : Großeinkäufe+Autoreifen wechseln alleine, neue schwere möbel alleine tragen und und und. Eigentlich bin ich fertig mit den Nerven immer wieder mein ich mir selbst gegenüber irgendwie zu verdrehen wegen meiner Familie aber auf der anderen seite. Wie ? Wie kann ich die einfach alleine lassen und 300/400/500Km weit weg ziehen. Mit was für einem gewissen ? Aber natürlich ist der auslöse Punkt nicht normal. Das ich nicht leben darf. Wie es in unserer kultur anerkannt ist
 
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Katzenauge123
Benutzer202690  (41) Verbringt hier viel Zeit
  • #21
Würde ich aber gerne auch nochmal von xxwk420 lesen.
Denn ich habe es schon wirklich mit einer komplett anderen Kultur in Verbindung gebracht - gerade, wenn Verbannung aus der Familie geschrieben wird.
Ich wohne selbst auf dem Land.
Und hier haben die Leute damit kein Problem.
 
T
Benutzer177597  Meistens hier zu finden
  • #22
Würde ich aber gerne auch nochmal von xxwk420 lesen.
Denn ich habe es schon wirklich mit einer komplett anderen Kultur in Verbindung gebracht - gerade, wenn Verbannung aus der Familie geschrieben wird.
Ich wohne selbst auf dem Land.
Und hier haben die Leute damit kein Problem.
Kann gut sein, hast Recht.
Ich kenne auf der anderen Seite unterschiedliche ländliche Gegenden in unterschiedlichen Ländern, in denen das durchaus möglich wäre.
 
Katzenauge123
Benutzer202690  (41) Verbringt hier viel Zeit
  • #23
Kann gut sein, hast Recht.
Ich kenne auf der anderen Seite unterschiedliche ländliche Gegenden in unterschiedlichen Ländern, in denen das durchaus möglich wäre.
Klar - auf dem Land sind Ansichten ja öfter eingeschränkt, die Menschen nicht so weltoffen.
Bei uns gibt es eher Menschen rechter Gesinnung - das ist nicht toll.
Haben aber in einem der Gemeinden einen homosexuellen Bürgermeister, genauso wie Frisörpärchen, Restaurantbesitzer, etc.
Also das ist eher "toleriert".
Letztendlich bin ich ja aber nicht betroffen und vielleicht erleben das Menschen anders als ich selbst.
 
JaeJ
Benutzer233011  (42) Ist noch neu hier
  • #24
Klar - auf dem Land sind Ansichten ja öfter eingeschränkt, die Menschen nicht so weltoffen.
Klatsch und Tratsch auf dem Lande. Es ist schon "faszinierend" was da teilweise zusammen gedichtet wird. Getreu dem Motto "geht nicht gibts nicht"
 
Katzenauge123
Benutzer202690  (41) Verbringt hier viel Zeit
  • #25
Klatsch und Tratsch auf dem Lande. Es ist schon "faszinierend" was da teilweise zusammen gedichtet wird. Getreu dem Motto "geht nicht gibts nicht"
Habe es bezüglich der Trennung von meinem Ex-Mann selber gespürt.
Da gab es Unmengen an Gerüchten - furchtbar.
Und auch bei anderen Damen - wie da getratscht wird.
Da fühle ich mich immer unwohl.
Meine Eltern selbst kommen auch nicht aus der Gegend, deshalb kannte ich sowas von Zuhause so gar nicht.
 
JaeJ
Benutzer233011  (42) Ist noch neu hier
  • #26
Habe es bezüglich der Trennung von meinem Ex-Mann selber gespürt.
Da gab es Unmengen an Gerüchten - furchtbar.
Und auch bei anderen Damen - wie da getratscht wird.
Da fühle ich mich immer unwohl.
Meine Eltern selbst kommen auch nicht aus der Gegend, deshalb kannte ich sowas von Zuhause so gar nicht.
Man fragt sich manchmal schon was ist da los. Langeweile, Sensationslust, Andere fallen sehen etc. !?
 
S
Benutzer190912  (50) Verbringt hier viel Zeit
  • #27
Ich fürchte eine einfache Lösung wird es nicht geben....
Ich wundere mich, einerseits leben Deine Geschwister in dem Dorf und andererseits bist Du nicht abkömmlich wegen der Unterstützung der Eltern?
Ich glaube so wie Anna dass Du da einen inneren Konflikt bei Dir lösen musst um hier frei werden zu können.
Die Frage ist halt was mehr überwiegt, der Anteil zu Frauen oder zu Männern? Wenn der Part mit Männern nur ein Teilaspekt ist könntest Du ja überlegen, übers Wochenende Reisen in andere Städte zu unternehmen und Dich dort mit Männern auszuleben
Wenn Du Dich aber vor allem zu Männern hingezogen fühlst solltest Du doch schauen ob Du Deinen Lebensmittelpunkt nicht in eine größere Stadt verlegst. Du kannst die Familie ja trotzdem auch besuchen kommen.
Du brauchst halt nur eine gute Geschichte für den Umzug
 
E
Benutzer119893  Verbringt hier viel Zeit
  • #28
Also zunächst mal solltest du dich nicht in die Rolle des Schuldigen drängen lassen, der seine Familie zerstört. Du kannst nichts dafür, dass deine Familie die Normalität nicht ertragen kann. Sie zerstören sich selbst durch ihre altmodischen Ansichten.
Deine Wünsche und Neigungen hinten anzustellen, um jemanden zu gefallen ist auch der falsche Weg.

Auf der anderen Seite musst du befürchten, dass im Dorf über dich getratscht wird, und dass das vermutlich nicht aufhören wird.
Musst du dich denn unbedingt in deiner Wohnung treffen? Geht es nicht auch in der Wohnung des gewünschten Partners?
Und meiner Meinung nach ist der von meinen Vorschreibern genannte Weg der beste. Wegziehen in eine Stadt, in der du mit Tolleranz rechnen kannst. Es gibt sehr viele Leute, die das aus Jobgründen machen, oder wenn sie als Hetero zu ihren Partnern umziehen. Mein Mann stammt aus Norddeutschland und ist wegen mir nach NRW gezogen, Warum soll das nicht gehen, wenn man Bi ist ???
 
Katzenauge123
Benutzer202690  (41) Verbringt hier viel Zeit
  • #29
Man fragt sich manchmal schon was ist da los. Langeweile, Sensationslust, Andere fallen sehen etc. !?
Wahrscheinlich Langeweile und Verdrängung eigener Themen.
Lieber nach anderen schauen, als sich mit sich selbst zu beschäftigen.
 
JaeJ
Benutzer233011  (42) Ist noch neu hier
  • #30
Wahrscheinlich Langeweile und Verdrängung eigener Themen.
Lieber nach anderen schauen, als sich mit sich selbst zu beschäftigen.
dieses was denken/machen die Anderen ist sehr ausgeprägt im Ländlichen. Es scheint auch bei Vielen die eigenen Handlungen zu beeinflussen/beschränken
 
Zauberschnitte
Benutzer189381  Beiträge füllen Bücher
  • #31
Also das ist halt so die Sache. Aber ich denke mir am ende immer wieder zu mir selbst : wie kannst du so egoistisch sein und deine Familie so einfach zerstören.

Nanana ..... Sein eigenes Leben zu leben zerstört keine Familie.

Du würdest ausgeschlossen werden weil du nicht in Bild passt.

Damit hast du nicht die Familie gesamt zerstört sondern deine Beziehung würde gekappt werden.

Da solltest du mal überlegen ob es den Namen Familie überhaupt verdient wenn du nicht glücklich sein darfst.




. Das ich nicht leben darf. Wie es in unserer kultur anerkannt ist
Auch hier die Frage: ist die Kultur für dich auch wichtiger als dein persönliches Glück?

Du kennst deine Familie und ein Outing wäre sicher erstmal ein Schock.

Du musst für dich selbst entscheiden.... Aber von meiner engsten Familie würde ich erwarten dass sie mich respektieren und akzeptieren wie ich bin. Egal ob ich Männlein/weiblein mag.

Davon darf es einfach nicht abhängen.

Die Lastermäuler im Dorf sollten dir prinzipiell völlig am Arsch vorbei gehen. In 4 Wochen jagen sie die nächste Sau durchs Dorf.
 
SchafForPeace
Benutzer12529  Echt Schaf
  • #32
Gibt's im weiteren Umkreis eine Beratungsstelle, Gruppen für Bi-/Homosexuelle oder so? Wenn ja, melde dich dort mal. Da dürftest du nicht als einziger auftauchen, der aufgrund seines kulturellen und familiären Hintergrunds Probleme hat, seine Sexualität auszuleben. Du könntest dich dort darüber austauschen bzw beraten lassen, wie andere Betroffene damit umgehen :smile:

Sprich meine Eltern Geschwister usw sind immernoch um mich herum
Und die sind wirklich alle so eingestellt, dass Bi- und Homosexualität ein No-Go ist?
Kann es nicht auch sein, dass sie innerlich eine andere Meinung über Homo- und Bisexuelle haben, und sich nicht trauen, diese im Familienkreis nach außen zu tragen, weil sie erwarten/befürchten, dass die Reaktion negativ sein wird :smile:?

Dorfleben jeder kennt jeden. Und was im Umkreis von 20/30/50KM passiert kriegt irgendwie immer wieder jemand mit der irgendwas gesehen hat.
Dann triff dich erst mal mit Männern, die 51+ km entfernt wohnen, und nicht bei dir in der Umgebung :smile:

also euer Sohn hatte Besuch von jemanden mit der bunten Flagge
Als würden alle, die nicht Hetero sind, mit diesbezüglich auffallender Kleidung zu Dates und Co gehen:smile:

Und selbst wenn du ein Date mit jemandem hättest, der seine Sexualität durch Kleidung ausdrückt, kämen Andere die euch sehen und nicht wissen, dass du auch auf Männer stehst, auch nicht automatisch auf den Gedanken, dass das nicht nur ein Treffen zwischen Freunden ist. Einfach weil's mit deren Wissensstand über dich viel plausibler ist, dass das nur irgendein Freund ist.
 
Sleepy Hollow
Benutzer185998  (44) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #33
Die Frage die ich mir persönlich stelle lautet: Möchte ich zukünftig meine wertvolle begrenzte Lebenszeit mit Menschen (egal ob Familie, Freunde, Nachbarn usw.) verbringen, die so eine ablehnende Haltung gegenüber einen Teil meiner Identität haben?
 
A
Benutzer167118  (32) Sehr bekannt hier
  • #34
Wenn ich mir sicher wäre, dass meine Familie mich wegen sexuellen Neigungen, die man nunmal hat und auf die man keinen Einfluss hat, verstoßen würde, würde ich an ihrer wagren Liebe zu mir Zweifel und mich fragen as mir die Familie wirklich wert ist. Ich bin total Familienmensch, aber ich fände es furchtbar, wenn sie mich nicht akzeptieren würden wie ich bin.

Nun weiß ich nicht welcher kulturellen oder religiösen ethnischen Abstammung du bist. Ich weiß, dass es leider leider da noch ziemlich antiquiert Vorstellungen gibt, die irgendwie auch familiär sehr stark verankert sein können.

Du musst dich fragen was dir wichtiger ist. Eine Familie, die dich ggf. nicht nimmt wie du bist oder dich sexuell deinen Neigungen entsprechend auszuleben und es nicht zu verstecken.
Unterdrücken oder abstellen kannst du Vorlieben nicht.
Das ist sicher keine leichte Entscheidung, aber die musst du alleine Treffen.

Alternativ könnte man es ja vielleicht auch geheim halten, aber eigentlich schade wenn man das muss, gerade wenn man in einer liberalen Gesellschaft lebt.
 
Simone-Zitrone
Benutzer229134  (45) Klickt sich gerne rein
  • #35
"Abenteuerlustig" klingt ja jetzt irgendwie eher nach Affäre, Freundschaft+ oder ONS, und nicht unbedingt danach, dass du eine gleichgeschlechtliche Beziehung suchst 😉 Da sollte es doch easy sein, das ganze ein wenig vertraulich anzugehen. Wenn du einen Typen zu dir einladen möchtest, erklär ihm halt rechtzeitig, dass dir Diskretion wichtig ist. Vor allem Bi-Männer sind meist nicht so gestrickt, dass sie ihre Orientierung offen vor sich her tragen, und können so etwas ganz gut verstehen. Was sollen deine Leute schon denken, wenn Samstag Abend ein Kerl bei dir klingelt? Vermutlich, dass du dir einen netten Abend mit einem Kumpel machst 😉
 
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