Schwere Zeiten überstehen

Benutzer144121 

Sorgt für Gesprächsstoff
Hallo Liebe Freunde

Ich wollte mal fragen ob ihr mal eine schwere Zeit mit eurem Partner überstehen musstet? Meine damit nicht umbedingt Probleme in der Beziehung, sondern Einflüsse von Aussen die evt. auf eure Beziehung Auswirkungen gehabt haben oder gehabt haben könnten. Das kann alles sein - Geldprobleme, Krankheit, Todesfall, Arbeitslosigkeit etc. - Schicksalsschläge, die halt jedem Mensch mal wiederfahren.

Wie seid ihr damit umgegegangen & wie habt ihr eure Beziehung davor geschützt?

Liebe Grüsse xo
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Davon hatte ich mit meinem Ex genug. Arbeitslosigkeit meinerseits, dann die Zeit als er sich selbständig gemacht hat und die damit verbundene Unsicherheit, Stress in seiner Familie gab es die ganzen Jahre unserer Beziehung immer und immer wieder, Todesfälle und Krankheiten in seiner und in meiner Familie, Unfälle von Freunden und Kollegen, Stress mit den Nachbarn usw.
Also da gabs mehr als genug und mehr als und lieb war :frown:

Wie sind wir damit umgegangen?
Ich denke mal wir haben einfach versucht, das beste draus zu machen und uns eben gemeinsam durch zu schlagen. Ich kann nicht behaupten, dass es immer funktioniert hat. Oft hab ich mich auch allein gelassen gefühlt mit Problemen, aber ich denke, das ist auch ein Stück weit normal, dass man in einer Beziehung nicht immer alles auffangen kann.
 

Benutzer66223  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Aktuell sind mein Mann und ich in so einer Situation. Sein Vater ist schwer krank und wird wohl nicht mehr lange leben... Die Situation ist ungemein belastend, weil man einfach nicht richtig abschalten kann. Sobald nur das Telefon klingelt, müssen wir Angst haben dass eine schlechte Nachricht kommt. Wir machen das schon seit Monaten mit, unsere Beziehung wird auf eine extreme Probe gestellt aber ich habe den Mann geheiratet weil ich immer für ihn da sein will, egal was kommt.

Wir probieren halt wenigstens 1 Tag in der Woche nur für uns zu nehmen, wo wir einfach mal schön Essen gehen, er spielt PS4 und ich lese ein Buch oder wir liegen den ganzen Tag zusammen auf der Couch und kuscheln. An diesem Tag wird auch nicht über die Krankheit gesprochen. Diese Tage geben uns dann wieder Kraft weiter zu machen.
 

Benutzer106075 

Meistens hier zu finden
Wir sind seit Beginn der Beziehung in einer solchen Situation - ich zumindest. Ich kann aber soweit gut damit umgehen, musste das ja auch vor ihm schon. Wenn es akut ist, sprechen wir in Ruhe darüber, lassen das Thema irgendwann aber auch wieder ruhen und konzentrieren uns auf etwas anderes, schönes.
 

Benutzer113006 

Planet-Liebe-Team
Moderator
In meiner letzten Beziehung gab keine negativen Erlebnisse von außen, zum Glück. Mein Ex-Freund hat ohnehin viel mit sich selbst ausgemacht und ich hatte immer das Gefühl, dass er mir auch nicht wirklich helfen kann, wenn bei mir etwas war (deshalb mache ich auch viel mit mir selbst aus). :hmm:

In den letzten beiden Jahren als Single habe ich so viel Mist erlebt und weiß auch, dass ich auf mich selbst aufpassen kann. Gleichzeitig bin ich froh, dass ich in keiner Beziehung war, denn ich weiß nicht, ob ich wirklich viel hätte geben können in dieser Zeit.

Schwierig wird es dann, wenn ein Partner an Trennung denkt und im Umfeld des anderen etwas Schreckliches passiert und man in der Zwickmühle steckt, den vom Schicksalsschlag getroffenen Partner nun nicht noch allein zu lassen.
 

Benutzer147572 

Verbringt hier viel Zeit
Wenn einem alles um die Ohren zu fliegen scheint, einfach mal ausbrechen. Konkret bei uns: Saunatasche packen, 50-100km weit weg fahren (ist gefühlt eine kleine Urlaubsreise), ein Wochenende im Sauna-Wellness-Paradies verbringen, das ist wie ein RESET Knopf für uns. Danach hält die Entspannung oft Tage bis Wochen an. Und immer daran denken: es geht immer irgendwie weiter.
 

Benutzer142764  (25)

Benutzer gesperrt
Ich denke sowas kann menschen noch näher zusammen bringen oder sie entzweien.
Ich kenns nur, das ich selber das Problem war. Ich war ziemlich lange krank. Mein damaliger Freund hat mir beigestanden und mich unterstützt, aber dadurch wurde ich für ihn unattraktiv und er blieb nur noch aus Mitleid bei mir.
 

Benutzer125554  (24)

Meistens hier zu finden
bei meinem Exfreund habe ich mich in einen krebskranken Jugendlichen verliebt, was ziemlich belastend war. Es hat sich ziemlich schlecht auf die Beziehung ausgewirkt, da wir auch noch ziemlich jung waren (ich 15-16, er 17-18).

Bei meinem jetzigen Freund habe ich viel mehr Hoffnung, dass wir auch solche Hindernisse gut überstehen. Wir haben uns kennengelernt, als ich mit meinen Gedanken ziemlich nah am Suizid war. Auch jetzt kämpfe ich noch mit Panikattacken und die Depressionen sind ja auch nicht von heute auf morgen weg. Zusätzlich ist meine Mutter ziemlich krank, was mich und somit auch die Beziehung belastet. Auch mein Freund hat Ängste, an denen gearbeitet werden muss.

Ich finde es dabei wichtig, dass darüber geredet wird. Schließlich kann man dem Partner ja vertrauen.
Die Freuden sollten aber auch nicht zu kurz kommen. Wenn mich also Dinge manchmal sehr beschäftigen rede ich zwar mit meinem Freund darüber, um ihn aber nicht zu sehr zu belasten rede ich auch mit guten Freunden über meine Sorgen. Und wenns ganz schlimm ist muss halt meine Therapeutin herhalten.
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
oft genug, mal von der einen seite, mal von der anderen. die beziehung "davor schützen" verstehe ich nicht - aber solche situationen machen mir nur immer wieder klar wie kostbar und wertvoll eine beziehung sein kann, wieviel halt einem der partner gibt und dass letztlich alles nur halb so wild ist weil man mit nichts alleine sitzen gelassen wird - es ist natürlich auch immer eine beziehungsprobe, wenns nur eine schönwetterbeziehung war dann kommt direkt noch das beziehungsende dazu.
 

Benutzer143917  (29)

Verbringt hier viel Zeit
Unsere Beziehung hat mit einem schweren Schicksalsschlag für meinen Freund begonnen, sein bester Freund verstarb 1 Woche bevor wir uns kennengelernt haben. Das klingt in dem Zusammenhang jetzt ziemlich makaber, aber für uns hatte das sogar eine positive Seite. Da ich für ihn da sein konnte und er mir sehr viel anvertraut hat über sich und seine Gefühle bezüglich des Todesfalls und wir generell viel darüber gesprochen haben, haben wir recht schnell ein sehr enges Vertrauensverhältnis aufgebaut aus dem dann schließlich mehr wurde, weil mich seine Offenheit und Vertrauen sehr beeindruckt hat. Normalerweise brauche ich sehr lange um einem Menschen wirklich zu vertrauen und an mich ran zu lassen. Und ihm hat es auch sehr gut getan, darüber reden zu können, auch mit einer "unbeteilligten" Person.
 
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