schwere geburt?

Benutzer80944  (36)

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mich würde mal interessieren,ob es "kleine" frauen schwerer haben als große frauen bei der geburt.ich kenne 2 kleine frauen,die eine sehr schwere geburt hatten.und 2 freundinnen von mir,die relativ groß sind,bei denen ging es sehr schnell.ist das nur ein zufall oder hat s tatsächlich etwas mit dem körperbau zu tun?
 

Benutzer11686 

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Keine Ahnung... Ich bin zwar eine relativ kleine Frau (1,62m, bei der Geburt meines Sohnes war ich wohl sogar noch ca. 2cm kleiner) UND ich hatte eine sehr schwere Geburt, aber ich glaube nicht, dass das an meiner Größe lag, sondern eher an meinem dickköpfigen Baby, was sich 2 Tage vor der Geburt nochmal gedreht hat... :-p
 

Benutzer75314 

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bezweifle ich
meine schwester zb. ist mit über 1,70cm (weiss nicht genau wie gross sie ist :schuechte ) auch eher "gross" und hatte eine sehr schwere geburt :geknickt:
was ebenfalls daran lag,das mein neffe einen dickschädel hatte
meine maus war fast genauso schwer und gross wie er und ich mit 1,73cm hatte eine realtiv leichte entbindung :smile:

ist von frau zu frau verschieden
 

Benutzer2160 

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ich würde eher sagen, dass es daran liegt, wie breit das becken innerlich is
 

Benutzer48619  (36)

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also meine mutter hatte (hat :zwinker: ) 4 kinder auf die welt gebracht und alle sehr unterschiedlich.

bei meiner schwester (1. kind) hatte sie doch ganze 30 stunden, war eine sehr komplizierte und schmerzhafte geburt.

bei meinem kleinsten bruder (leztes kind) dauerte es ca 30 minuten... der flutschte fast nur so raus meinte sie. :tongue:


dazwischen kam noch ein dickkopf und ich ziehmlich normal...

meine mutter ist 1.62m...

ich glaube nicht das es auf die grösse ankommt.
weiss es aber nicht genau.
wie gesagt, hatte meine mutter alles, von schwer bis super leicht...
denke also es hat keinen zusammenhang zwischen der grösse der frau und den schmerzen, oder anstrengende geburt...
 

Benutzer38203 

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Dazu hab ich jetzt auch noch eine Frage, will aber keinen neuen Thread aufmachen.

Kann es sein dass es Frauen gibt, die abgehärteter sind als andere, was die Schmerzen angeht?
Dass quasi die eine Sorte die Geburtsschmerzen sehr heftig empfindet, weil sie sonst auch sehr wehleidig ist und die andere Sorte sie eher nicht so schlimm empfindet?
Oder ist es für jede Frau der schlimmste Schmerz den es gibt?
 

Benutzer59392  (38)

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Klar empfindet jede Frau den Geburtsschmerz unterschiedlich intensiv. Schlimmere Schmerzen als während der Geburt hatte ich jedoch noch nie und kann mir auch nicht vorstellen, dass es einen schlimmeren Schmerz geben kann. Und das obwohl ich eigentlich keine besonders schwere Geburt hatte, aber die Wehen waren teilweise schon megaheftig schmerzhaft.
Bin auch ziemlich groß, aber mit der Größe der Gebärenden hat es meiner Meinung nach gar nichts zu tun.
 

Benutzer2160 

Beastialische Beiträge
ja ich denke schon, dass die einen den schmerz heftiger als andere wahrnehmen.

is ja bei anderen sachen auch so, zb beim spritzen geben oder so.

ob es der schlimmste schmerz is, den frauen haben können, hängt wohl von dem ab, was sie sonst noch so durchmachen mussten, aber für mich war es der schlimmste (und zugleich schönste) schmerz den ich je hatte
 

Benutzer69081  (35)

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Ich kann es bei mir garnicht einschätzen, deswegen habe ich bisher noch nichts geschrieben.

Ich fand die Geburt an sich nicht schlimm. Ich war nicht, so wie viele andere, erstmal abgeschreckt. Aber die Wehen taten sehr weh (ich habe sie fast nur im Rücken gespürt und da brannten sie als würde jemand ein Messer reinrammen und langsam umdrehen) und die Maus steckte fest sodass ich ca 8-10 Presswehen hatte wo sich garnichts tat (und es immer hieß dass sie bei der nächsten Wehe kommt) und ich irgendwann einfach am Ende meiner Kräfte war. Ich konnte nichtmal mehr den Kopf selbst hoch halten und auch die Beine nicht. Von dem Aspekt fand ich die Geburt schon heftig, trotzdem habe ich mir einfach gedacht, das muss so sein und habe es hingenommen. Und im nachhinein, wo die Details nicht mehr präsent sind, finde ich es garnicht schlimm :grin:
 

Benutzer71335  (53)

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Also ich bin wohl sehr klein und im Idealfall auch zierlich zu nennen:grin: und hatte eine schwere Geburt und eine leichte.
Die schwere war logischerweise die erste und das da Komplikationen auftraten lag weniger an meiner Körpergröße als an sonstigen Faktoren.
Die zweite Geburt war ein für meine Verhältnisse riesiges und schweres Kind, aber sehr viel leichter, einfach auch weil die Ängste und Erwartungen nicht mehr so da waren.

Man macht sich da einfach selber zu sehr verrückt.

Ja, es sind schon unglaubliche Schmerzen, dennoch wollte ich mit einem schwerstverbrannten unter dem Verbandswechsel nicht tauschen, das muss die Hölle sein.

Manche Frauen kultivieren auch einfach den Schmerz und das Selbstmitleid, andere werden einfach nur still und pragmatisch und folgen ihren Instinkten, wie in der Steinzeit.

Wer psyschisch sehr stabil ist, kann nach der Geburt ja sein Geburtsbericht anfordern, aber da kommen schon sehr harte Statements drinn vor z.B. "Mutter jammert in einer Tour, kann und will Geburtsverlauf nicht aktiv mit führen, unentspannt und verkrampft, KS notwendig wegen mangelde Mitarbeit der Mutter usw...... Nett ist das meist nicht.:engel:
Wenn der FA bei der Nachuntersuchung einem gegenübersitzt in den Bericht schaut (man sieht den normal nicht) und die Augenbrauen hochzieht, dann weißt du das du geloost hast.:grin:
 

Benutzer35546 

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Ich bin 1,71m und hatte eine relativ schwere Geburt, was aber wohl am Kind lag (Groß und schwer), man sagte mir, wäre sie leichter gewesen, wäre sie nach 4 Stunden dagewesen, denn mein Muttermund war nach 4 Stunden voll auf, Finja brauchte aber noch weiter 2 1/2 Stunden bis sie "unten" angekommen ist!

Meine Cousine zum Beispiel ist sehr dünn und schlank und hat ihren Sohn in 3 Stunden bekommen... recht easy also!

Ja, ich denke, jede Frau empfindet den Schmerz anders! Eine Arbeitskollegin sagte "Das ist Kinderkriegen? Würd ich gleich nochmal machen" :ratlos:
Naja... ich selber empfand die Schmerzen schon als sehr hart, aber man muss da eben durch und ich wusste ja, was am Ende bei raus kommt! Jetzt kann ich mich nicht mehr daran erinnern, wie doll es wirklich weh tat, aber es tat weh :flennen: Ich weiß auch, dass ich beim nächsten Mal eine PDA bekommen möchte... denn ich hab jetzt mal Geburtsschmerzen gehabt und die brauch ich sooo doll nicht mehr wieder! Aber ein 2. baby möchte ich schon noch... dafür nehm ich auch die Geburt in Kauf :zwinker:

Lillaja
 

Benutzer8865  (34)

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Wer psyschisch sehr stabil ist, kann nach der Geburt ja sein Geburtsbericht anfordern, aber da kommen schon sehr harte Statements drinn vor z.B. "Mutter jammert in einer Tour, kann und will Geburtsverlauf nicht aktiv mit führen, unentspannt und verkrampft, KS notwendig wegen mangelde Mitarbeit der Mutter usw...... Nett ist das meist nicht.:engel:
Wenn der FA bei der Nachuntersuchung einem gegenübersitzt in den Bericht schaut (man sieht den normal nicht) und die Augenbrauen hochzieht, dann weißt du das du geloost hast.:grin:


Wo fordert man den denn an? Im KH wo man entbunden hat.. und schriftlich?
 

Benutzer71335  (53)

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Wo fordert man den denn an? Im KH wo man entbunden hat.. und schriftlich?

Genau, ich glaub das heißt korrekt auch "Geburtsprotokoll" und kann man schriftlich in der Frauenklinik oder im Kreißsaal angefordert werden, wird auch ca. 10 Jahre nach der Geburt noch archiviert und kann nachgefordert werden.

Nicht abweisen lassen, jeder hat ein Anrecht dieses Protokoll zu lesen.:zwinker:

Allerdings, wie gesagt es ist nicht immer nett, was da drinne steht und zeigt den aktuelle Eindruck der Hebammen unter der Geburt.
Man selber sieht das mit sicherheit anders, aber man erhält auch viele Details, Komplikationen, die man so nicht gesagt bekommen hat, weil einem niemand beunruhigen wollte oder die man überhaupt nicht mitbekommen hat.
 

Benutzer75314 

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ich würd mich nicht als sehr "wehleidig" einstufen und kann schmerzen gut ertragen und damit umgehen.bzw. unterdücken..
trotzdem war die entbindung das grösste schmerzerlebnis,das ich bis jetzt hatte
man liegt stundenlang in wehen,krümmt sich vor schmerzen (sobald der bauch es zu lässt :tongue: ).. und weiss da muss ich jetzt durch..aber das endergebnis lindert ungemein :herz:
 

Benutzer8865  (34)

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Genau, ich glaub das heißt korrekt auch "Geburtsprotokoll" und kann man schriftlich in der Frauenklinik oder im Kreißsaal angefordert werden, wird auch ca. 10 Jahre nach der Geburt noch archiviert und kann nachgefordert werden.

Nicht abweisen lassen, jeder hat ein Anrecht dieses Protokoll zu lesen.:zwinker:

Allerdings, wie gesagt es ist nicht immer nett, was da drinne steht und zeigt den aktuelle Eindruck der Hebammen unter der Geburt.
Man selber sieht das mit sicherheit anders, aber man erhält auch viele Details, Komplikationen, die man so nicht gesagt bekommen hat, weil einem niemand beunruhigen wollte oder die man überhaupt nicht mitbekommen hat.

Ich hätte da die Hoffnung,dass drinsteht,was nun genau mit meiner Tochter war,dass der Not KS gemacht werden musste und ich mir dann keine Vorwürfe mehr mache, versagt zu haben .. :ratlos: Aber ich bin mir unsicher, ob das tatsächlich hilft.
 

Benutzer69081  (35)

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Ich hätte da die Hoffnung,dass drinsteht,was nun genau mit meiner Tochter war,dass der Not KS gemacht werden musste und ich mir dann keine Vorwürfe mehr mache, versagt zu haben .. :ratlos: Aber ich bin mir unsicher, ob das tatsächlich hilft.
Not-KS heißt ja schon, dass es ein Notfall war. Und selbst wenn es war, weil deine Kräfte am Ende waren - ist das so schlimm? Irgendwann ist jeder mal am Ende. Das hat es früher auch gegeben. Nur zu Zeiten als es noch keinen KS gab, sind Mutter und Kind dann oft gestorben.
PS.: wie ich im Nachhinein gehört habe, wollten die bei mir beinahe auch nen KS vorschlagen. Der Herzschlag meiner Maus war erst extrem hoch gegangen (über 180) und dann rapide gefallen. Zum Glück hat sie sich wieder berappelt aber sowas erzählen sie einem garnicht erst, damit man sich nicht noch zusätzliche Sorgen machen muss. Mach dir keine Vorwürfe, solange dein Kind gesund und munter ist, ist alles richtig gelaufen :knuddel:
 

Benutzer67627  (51)

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Allerdings, wie gesagt es ist nicht immer nett, was da drinne steht und zeigt den aktuelle Eindruck der Hebammen unter der Geburt.
:grin:

das weiss ich auch so, was die hebamme von mir gedacht hat...

sie sagte nach der geburt zu mir: "es gibt sicherlich dinge, die sie besser können als kinderkriegen" :tongue:
 

Benutzer75314 

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zu mir meinte die hebamme "sie sind zum kinder kriegen geboren" :schuechte
glaub lief auch alles ganz gut
 

Benutzer71335  (53)

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Ich hätte da die Hoffnung,dass drinsteht,was nun genau mit meiner Tochter war,dass der Not KS gemacht werden musste und ich mir dann keine Vorwürfe mehr mache, versagt zu haben .. :ratlos: Aber ich bin mir unsicher, ob das tatsächlich hilft.

In genau solchen Fällen kann das mehr als hilfreich sein, oder das Gespräch mit anderen Kaiserschnittmüttern oder nochmal mit der Hebamme suchen.
Dir geht es jedenfalls nicht allein so.
Auch meine erste Geburt endete "operativ" wenn auch nicht mit einem Kaiserschnitt und ich konnte erst damit abschließen und das "Versagensgefühl" loswerden, als ich die Geburt nochmal mit mehreren Hebammen nachbereitet habe und ich bin mit ganz anderen Gefühlen und einer immensen Stärke in die nächste Geburt gegangen und bei mir lag da nicht viel Zeit dazwischen.:zwinker:
Gerade Mütter mit Notkaiserschnitten tragen daran oft über Jahre daran, unternimm also lieber was, damit Du das Gespenst schnell loswirst.

Das Wissen das man selber nichts hätte ändern können, hilft enorm.:smile: :zwinker:
 
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