Schwangerschaftsabbruch

Benutzer143525  (25)

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Hey Leute,

ich schlage mich seit Monaten mit ein und dem selben Thema alleine herum und habe mich eigentlich davor gedrückt damit online zu gehen, aber es ändert sich leider nichts.

Ich fange am besten ganz vorne an:
Letztes Jahr im März wurde ich ungewollt schwanger.
Nicht nur das meine Partnerschaft noch nicht lange ging und auch das Ende vorraussehbar war, zudem habe ich eine chronische Krankheit und hatte gerade erst mit einer neuen Medikamententherapie an gefangen als ich merkte das etwas anders war...
Nachdem ich vom Gynäkologen den eindeutigen beweis hatte ich Schwanger war galt Mein erster Anruf meiner Schwester, die selbst in ihrer Jugend schwanger geworden ist und sich für eine Abtreibung entschieden hat.
Ich habe mir auch Rat bei meiner besten Freundin geholt die schon Jung Mama geworden ist.

Bevor ich mit meiner Mutter sprechen wollte, musste ich wohl oder übel dem Vater des Kindes auch dir mehr oder weniger frohe Nachricht überbringen.
Davor hatte ich am meisten Angst, denn ich wusste das er keine Kinder möchte, niemals.
Er ist vollkommen ausgerastet und hat mich sozusagen dazu gedrängt mich für eine Abtreibung zu entscheiden.

Jetzt ging es darum eine Entscheidung zu treffen.
Ganz ehrlich?! Ich wurde mehr gedrängt von anderen, sodass ich nicht genug Zeit hatte mir wirklich gedanken zu machen.

Die Entscheidung fiel als mein Frauenarzt mir verboten hat meine Medikamente weiterhin zu nehmen, da die Gefahr bestehen könnte das mein Kind einen Herzfehler erleiden könnte. Im nachhinein wurde mich von Spezialisten verischtert das das Medikament nicht schädlich für das Kind gewesen wäre.

Ich Entschied mich für die Abtreibung.. in der Zeit redete ich mir ein das es besser für alle wäre.
Klar, ich bin jung ich kann immer noch zu einem späteren Zeitpunkt schwanger werden. Aber wenn man das Ultraschallbild in die Hand gedrüclt bekommt und genau weiß, dieser kleine Punkt da ist mein Kind, da fällt die Entscheidung verdammt schwer.

Mein "Partner" begleitet mich zur Beratung genauso zum Abtreibungstermin.
An dem Tag ging an mir alles vorbei, wenn jemand etwas zu mir gesagt so bekam ich es nicht mit.
Ich wollte das nicht, fühlte mich aber von Ärzten und von meinem "Partner" dazu gedrängt und hatte Angst.

In den Tagen nach der Abtreibung verdärngte ich meine Gefühle und tat als wäre alles in Ordnung.
Bis festgestellt wurde das ich eine Entzündung in der Gebärmutter habe wegen der Abtreibung.
Da kamen alle Gefühle doppelt und dreifach auf mich zu.
Ich musste sofort wieder zur Untersuchung um eine schwere Entzündung auszuschließen, durch die die Gefahr bestanden hätte das ich keine Kidner mehr bekommen kann.
Gott sei Dank bin ich früh genug zum Arzt gegangen es wurde früh genug behandelt sodass ich 2 Wochen später wieder arbeiten gehen konnte.

Mein Partner hat sich schnell von mir Abgewandt und so ging natürlich alles in die Brüche.
Ich ging mit Depressionen zurück zu meiner Mutter und lebte nur noch in den Tag hinein.
Ich bin weinend eingeschlafen und weinend wieder aufgewacht.
Bei dem versuch meiner Freunde mich anzulenken, bin ich zusammen gebrochen und über Nacht in der Psychatrie gelandet weil ich mir meine Arme mit meinen Fingernägeln aufgekratzt habe, war halt ein richtig hefitger zusammenbruch.

Danach versuchte ich einen Therapieplatz zu finden aber keiner hatte einen Platz für mich frei.
2 meiner Freunde waren in der Zeit immer für mich da und versuchten immer mich aufzubauen. Auch durch meine Arbeitskollegen die mich immer zum Lachen brachten kam ich langsam wieder auf die Füße und zurück ins Leben.

Monate später musste ich auch noch ein chemomedikament einnehmen bei dem auch die gefahr bestand das ich unfruchtbar werden, was mich noch zusätzlich belastete.

Das ist jetzt 8 Monate her, ich bekomme keine Heulkrämpfe mehr wenn ich Schwangere oder Babys sehe, aber immer noch überkommt es mich des öfteren und ich weine mich in den Schlaf.

Am errechneten Geburtstermin war ich ebensfalls nicht ansprechbar. Meine Kollegen haben alles versucht aber wirklich aufgetaut bin ich nicht.

Da der Text jetzt schon viel zu Lang ist komme ich zu der entscheidenden Frage:
Hat jemand erfahrungen und kann mir vielleicht weiterhelfen und berichten wie derjenige damit umgegangen ist?
Oder generell Tipps auch von anderen die keine direkten Erfahrungen haben?
Wäre für alles sehr dankbar.

Liebe Grüße
Kaddi
 

Benutzer99946 

Meistens hier zu finden
Kann dir als man da leider nicht weider helfen, ich möchte dir aber viel Kraft wünschen!!
 

Benutzer4590 

Planet-Liebe ist Startseite
Es tut mir sehr leid für dich, dass du mit der Abtreibung so arg zu kämpfen hast. Das ist an sich ja schon eine schwere Entscheidung, und wenn man sich vom Umfeld auch noch dazu gedrängt fühlt, ist es kein Wunder, wenn man hinterher psychisch schwer angeschlagen ist.

Ich denke, das Beste wäre, wenn du so bald wie möglich eine Therapie beginnen könntest, damit du eine Chance hast, das alles zu verarbeiten. Wie sieht es da denn aus, hast du inzwischen weitere Therapeuten kontaktiert? Stehst du auf Wartelisten? Wäre zur Überbrückung der Wartezeit eine Tagesklinik für dich eine Möglichkeit? Oder du könntest dich auch an eine psychologische Beratungsstelle wenden oder dir eine Selbsthilfegruppe suchen.

Ich habe auf die Schnelle diese Seite gefunden, vielleicht hilft dir das weiter: http://www.rahel-ev.de/index.html

Ich wünsche dir alles Gute!
 

Benutzer148981  (25)

Benutzer gesperrt
Hey, ich bin 18 und sag lieber schonmal vorweg, dass das was ich sage wahrscheinlich unreif und dumm ist, allerdings hat mich deine Geschichte so sehr bewegt, dass ich es nicht unkommentiert lassen kann.

Zuerst einmal möchte ich dir ans Herz legen, dir selber klar zu machen dass du dich, für dich richtig entschieden hast.
Denn so wie ich das verstanden habe, wollte dein damaliger Freund kein Kind, ob aus Angst vor der Verantwortung, oder weil er sich mit dir selber noch nciht sicher war, weiss nur er.
Aber ein Kind sollte mit einem Vater aufwachsen der hundert Prozentig für es sorgt und das wäre nach meinem VErständniss gegeben gewesen und ich glaube auch das du eine sehr gute Mutter wärst und dich diese fehlende Fürsorge von seiner Seite aus nicht glücklich gemacht hätte.
Deshalb würde ich dir raten, die Hilfe deiner Freunde anzunehmen und auf jedenfall einen Therapeuten auszusuchen, das ist keine Schande !!!

Versuch, für dich selber damit abzuschließen, nicht soweit das du es vergisst, aber zumindest in soweit, dass du akzeptierst wie ich ist und deine Vergangenheit nicht deine Zukunft verbaut !
Ich finde nciht das du im Interesse der Ärtzte gehandelt hast, sondern viel mehr in dem des Kindes und auch in deinem, denn das wäre mit 19 einfach zu viel meine ich....klar gibt es welche die das schaffen aber bau dir lieber erstmal ein Leben auf, mach eine Ausbildung, besorg dir eine Wohnung, ein Auto, lern jemand nettes kennen und plane dann wirklich, mit ihm ein Kind zu bekommen, dann ist es für dich viel entspannter und du kanns dich darauf freuen Mutter zu werden.

Ich war sehr lange mit einem Mädchen befreundet, das mit 16 schwanger wurde und das alles auch wirklich nur durchgestanden hat weil ihr Vater steinreich war und ihr auch eine Wohnung und das ganze Arsenal für das Kind bezahlt hat.
Aber jedem normalen Menschen mit 19 würde ich auch so raten zu handeln wie du es getan hast.

Und jetzt komm erstmal wieder mit deinen Freunden in Kontakt und lass dir durch eine Therapie helfen ! :smile:


Alles Gute !!!
 

Benutzer143525  (25)

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In Love And War In Love And War
Ich habe mich monatelang um einen Therapieplatz bemüht aber ich bekam immer die Antwort ich solle mich wieder in 3 Monaten melden.
Auch meine Hausärztin hat es versucht und genau das gleiche Ergebnis erzielt...
Eine Tagesklinik kommt leider nicht in Frage, da ich erst seit 6 Monaten eine neue Stelle habe, zwar befristet aber nach der Frist geht es direkt mit einer neuen Stelle los.

Vielen Dank für den Link!

LG
[DOUBLEPOST=1420467228,1420466825][/DOUBLEPOST] Sherlockfan Sherlockfan
Erstmal vielen Dank für dein Kommentar.
Und das was du sagst ist keineswegs dumm und meines erachtens auch nicht unreif.

Ich habe mir sehr lange von meinen Freunden helfen lassen, und leider auch einige verloren weil sie es nicht verstanden haben wieso ich einem Kind hinterhertrauere das es niemals geben wird, aber langsam habe ich das Gefühl das sie das Thema nicht mehr hören können und möchte ihnen nicht immer wegen dem Thema in den Ohren liegen.

Meine beste freundin seit Kindestagen hat auch mit 16 ihr Kind bekommen, ist alleinerziehend und hat viel Stress wegen dem Geld etc. aber selbst wenn sie könnte würde sie sich immer wieder für ihre Kleine entscheiden.
Ich bin zwar für die kleine wie eine lieblingstante aber manchmal macht es mich traurig sie zu sehen und zu wissen das ich mein eigenes habe weg machen lassen.
 

Benutzer137374  (49)

Benutzer gesperrt
Da der Text jetzt schon viel zu Lang ist komme ich zu der entscheidenden Frage:
Hat jemand erfahrungen und kann mir vielleicht weiterhelfen und berichten wie derjenige damit umgegangen ist?
Oder generell Tipps auch von anderen die keine direkten Erfahrungen haben?
Wäre für alles sehr dankbar.
Liebe Grüße
Kaddi
Welches ist die dominierende Emotion? Trauer oder Schuld? Beide sind unnoetig, aber der Umgang mit Deiner Situation wird davon beeinflusst. Wenn Schuldgefuehle dominieren, mache Dir bewusst, dass es nie ein Kind gab. Es gab einen Foeten, der aus Vernunftgruenden entfernt wurde. Das ist zwar nicht schoen, aber nichts was Dich nachhaltig beschaeftigen muss (16% aller Foeten in Deutschland werden abgetrieben). Wenn Trauer dominiert, ist es komplizierter. Langfristig heilt dann nur die Geburt eines Kindes. Aber die sollte natuerlich gut geplant sein und nicht leichtfertig angestrebt werden. Und zu einer Therapie, die ja auch ambulant erfolgen kann, wurde schon geraten.
 

Benutzer148981  (25)

Benutzer gesperrt
dann kannst du die liebe die du diesem kind nicht geben konntest deinem kind dem du es geben kannst geben :smile:
 

Benutzer143525  (25)

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Sehr komplizierter Satz aber wahr :smile:
Ich denke auch oft das ich noch Möglichkeiten habe ein Kind zu bekommen und das ich erstmal meine Krankheit in den griff bekommen muss, aber ich habe angst das ich die chemomedikamente vielleicht weiter nehmen muss und dann eine erhöhte wahrscheinkeit besteht das ich unfruchtbar werde... Ich denke schon positiv und meine Ärzte sagen oft das ich sehr stark bin und gelassener als manch andere Patienten aber die angst ist trotzdem da kein Kind mehr bekommen zu können
 

Benutzer148981  (25)

Benutzer gesperrt
dann nimm die medikamente damit du gesund bleibst und wenn es zu dem fall kommen sollte das du unfruchtbar wirst, kannst du auch ein kind adoptieren :smile:
 

Benutzer137374  (49)

Benutzer gesperrt
Sehr komplizierter Satz aber wahr :smile:
Ich denke auch oft das ich noch Möglichkeiten habe ein Kind zu bekommen und das ich erstmal meine Krankheit in den griff bekommen muss, aber ich habe angst das ich die chemomedikamente vielleicht weiter nehmen muss und dann eine erhöhte wahrscheinkeit besteht das ich unfruchtbar werde... Ich denke schon positiv und meine Ärzte sagen oft das ich sehr stark bin und gelassener als manch andere Patienten aber die angst ist trotzdem da kein Kind mehr bekommen zu können

Was meinst Du mit "Chemomedikamenten"? Hast Du Krebs und machst eine Chemotherapie? Da waere eine Schwangerschaft ja ohnehin unmoeglich gewesen.
 

Benutzer143525  (25)

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Ich habe eine rheumatische Erkrankung die eher selten ist, und da andere Medikamente nicht mehr geholfen haben würde das versucht, aber erst nach dem Schwangerschaftsabbruch, währenddessen hatte ich andere Medikamente die nicht schädlich gewesen wären laut Spezialisten.

Ich bekomme zwar ein chemomedikament aber keine Bestrahlung.
Also kotzen zwar inklusive aber meine Haare sind noch da :smile:



Ja wegen Adoption... Das haben mir viele schon gesagt, aber das ist bekanntlich in Deutschland sehr schwer und ich würde nun mal mit dem Wissen leben das ich das einzige Kind was ich hätte bekommen können abgetrieben hätte und in dem Fall wüsste ich nicht inwiefern das meiner.Psyche weiter schaden wird.
 

Benutzer4590 

Planet-Liebe ist Startseite
Ich habe mich monatelang um einen Therapieplatz bemüht aber ich bekam immer die Antwort ich solle mich wieder in 3 Monaten melden.
Auch meine Hausärztin hat es versucht und genau das gleiche Ergebnis erzielt...

Wenn es in für dich zumutbarer Entfernung keinen freien Platz bei einem Therapeuten mit Kassenzulassung gibt, kannst du bei deiner Krankenkasse einen Antrag stellen, dass dir ein Therapieplatz in einer Privatpraxis bezahlt wird; dort ist die Therapieplatzvergabe kein Problem, du kämst ganz sicher flott dran. Hat dir deine Hausärztin das nicht gesagt?
Ruf am besten mal bei deiner Krankenkasse an und lass dir erklären, wie das funktioniert.

Außerdem möchte ich dir noch mal ans Herz legen, dir eine Selbsthilfegruppe oder ein Online-Forum zu suchen, wo du dich mit anderen Betroffenen austauschen kannst. Ich denke, das würde dir guttun - Frauen, die Ähnliches erlebt haben, wissen genau, wovon du sprichst, und du brauchst dir keine Gedanken darüber zu machen, dass du ihnen mit deinem Kummer "in den Ohren liegst".
 

Benutzer143525  (25)

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Danke für die Info, ich werde mich mal mit meiner Krankenkasse darüber unterhalten, die freuen sich sicher wahnsinnig noch mehr für mich zahlen zu dürfen :grin:
 

Benutzer4590 

Planet-Liebe ist Startseite
Deren Problem, nicht deins. :zwinker:

Ich weiß, wie schwer es ist, wenn es einem schlecht geht (egal ob nun körperlich oder psychisch) und man sich dann auch noch abstrampeln und drum kämpfen muss, Hilfe zu bekommen, das schlaucht - aber lass dich nicht unterkriegen!
 
J

Benutzer

Gast
Ich bekomme zwar ein chemomedikament aber keine Bestrahlung.
Sicherlich bekommst du MTX, eine Schwangerschaft unter diesem Medikament ist sehr problemvoll und hätte man seitens der Ärzte ganz klar artikulieren müssen.
Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du all deine Probleme in den Griff bekommst, das wird ein langer und steiniger Weg, aber freundliche und helle Tage mögen dir wieder Kraft und Mut geben.
 

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Liebe TS,
deine Geschichte hört sich wirklich fürchterlich an und du hast mein vollstes Mitgefühl.
Wenn du Angst wegen der evtl. Unfruchtbarkeit hast: Rede noch mal mit deinem Frauenarzt! Dafür sind die da! Ggfs suche dir einen neuen, erzähle ihm/ihr deine Geschichte und lasse dich daraufhin untersuchen. Das würde dir sicherlich etwas Ruhe und Gewissheit geben.

Bevor du dich in das Thema weitere Kinder vertiefst, schließe erstmal mit dem ersten ab, sogut es eben geht. Trauere! Selbsthilfegruppen gibt es wie oben schon gesagt online oder auch anonym in jeder größeren Stadt. Suche dir einen Ort, an dem du für das Kind trauern kannst: Ein Friedhof, evtl ist dort sogar ein Stein für Zufrühgeborene? Auch dein Kind ist tot, du darfst dort trauern! Du kannst deinem Kind auch einen Brief schreiben und ihn im Wald vergraben, ihn anzünden oder ihn einfach zuhause in einem verschlossenen Briefumschlag neben eine Kerze stellen. Wenn es ganz schlim wird, kannst du auch ein Sorgentelefon anrufen. Seelsorger der Kirchen (ja die sind heute viel weltlicher als man glauben mag), der AWO, Caritas, Diakonie, etc können sich dir zumindest bei einem ersten Gespräch recht schnell helfen. Danach kommt man auch dort auf eine Warteliste.

Off-Topic:
Zum Thema Adoption, möchte ich nur sagen: Eine Frau die bereits einen Abbruch hinter sich und eine lebenseinschränkende Krankheit hat, die a) chronisch und b)nur mit schweren Medis (Chemo?) behandelt werden kann, wird wahrscheinlich überhaupt nicht zur Adoption zugelassen. Das mag zwar traurig sein, ist aber die Realität. Ich möchte daher keine falschen Hoffnungen machen.
 
J

Benutzer

Gast
Rede noch mal mit deinem Frauenarzt! Dafür sind die da! Ggfs suche dir einen neuen, erzähle ihm/ihr deine Geschichte und lasse dich daraufhin untersuchen. Das würde dir sicherlich etwas Ruhe und Gewissheit geben.
Ganz vorzügliche Idee!!!!!!! Danke dafür.
 

Benutzer143525  (25)

Verbringt hier viel Zeit
@Juventas
MTX hatte ich vor knapp zwei Jahren.
ich habe Azatioprin und jetzt Endoxan.

LULU1234 LULU1234
Vielen Dank für dein Kommentar,
ich werde deinen Rat beherzigen und mit meinem Frauenarzt sprechen.
Auch mit der Selbstghilfe werde ich mal in Angriff nehmen, da auch mein ältere Schwester, mit der ich eben nochmal gesprochen hatte mir das gleiche vorgeschlagen hat.

Und zum Thema trauern:
Ich schreibe sehr oft, aber nie an mein Kind.
Vielleicht hilft es ja.
 

Benutzer149825 

Öfters im Forum
Als ich vor ein paar Jahren einen Therapieplatz brauchte bin ich zu einem Psychater gegangen und habe mir von dem eine Liste mit Psychologen die für mich geeignet wären geben lassen. Als ich dann angerufen habe mit den Worten "dr. ... hat mir Sie empfohlen" hatte ich eine Woche später einen Platz. Es ist zwar keine Garantie aber von einem Psychiater geschickt zu werden zeigt dem Psychologen dass hier ein ernstes Problem vorliegt und erhöht die Chance doch einen Platz zu bekommen :smile:
 

Benutzer109511  (27)

Planet-Liebe Berühmtheit
Oh Mensch...in einer Situation wie deiner bin ich zwar selber noch nie gewesen, aber du hast mein vollstes Mitgefühl! Das muss wirklich furchtbar für dich sein.

Ich weiß,wie schwer das ist, wenn es einem richtig schlecht geht und man dann noch um Hilfe kämpfen muss. Das habe ich in einer akuten depressiven Episode auch schon erleben müssen.
Aber lass dich nicht unterkriegen! Wie schon gesagt wurde, ruf noch mal bei der Krankenkasse an und erkundige dich, was für dich getan werden kann, wenn du in absehbarer Zeit in deiner Nähe keinen Therapieplatz bekommen kannst. Da gibt es noch Mittel und Wege und die Kasse muss für dich zahlen dafür sind die da!

LULU1234 LULU1234 s Ideen für den Umgang mit der Trauer finde ich zudem sehr gut. Dein Kind ist gestorben, es ist nur natürlich, dass du trauerst und auch du darfst dir dafür einen Ort suchen, wenn dir das hilft, besser mit dem Verlust zurecht zu kommen.
Mit kirchlicher Seelsorge kenne ich mich jetzt nicht aus, aber ich kann mir vorstellen, dass auch das eine gute Sache sein kann. Vielleicht findest du dort einen ersten Ansprechpartner, bis das mit der Therapie vorangeht! Probieren kannst du es zumindest mal.

Ich wünsche dir jedenfalls ganz viel Kraft und alles Gute:knuddel:lass dich nicht unterkriegen!
 
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