schulwechsel - wer hatte recht?

Benutzer7573  (35)

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heute habe ich mich wieder an "früher" erinnert. ich war von anfang an auf einem privaten gymnasium, aber hatte so meine probleme. sowohl mit gewissen lehrern, die offensichtlich was gegen ausländer hatten, als auch mit schülern aus der "oberschicht". insgesamt war ich sehr unzufrieden, was sich auch in meinen noten zeigte.
ich war immer ziemlich gut in englisch, aber plötzlich bekam ich einen lehrer, wo ich nur noch defizite erhielt. er unterrichtete auch noch ein nebenfach, wo es sich ähnlich verhielt. ich verlor die lust und wollte nur noch weg.
also habe ich ein öffentliches gymnasium angerufen und es gab so eine art vorstellungsgespräch. ich bin in diesem jahr damals sitzen geblieben und die noten waren echt mies - deswegen wollte ich einen neuanfang. der schulleiter der öffentlichen schule wollte unbedingt das sitzen-bleiber-zeugnis sehen und ich erklärte ihm die sachlage. er meinte dann, dass er sich im laufe der woche meldet.
er hat sich auch gemeldet und mir verkündet, dass es mit den schulleiter des privaten gymnasiums gesprochen hätte und der ihm abgeraten hätte mich anzunehmen. meine noten würden durch einen schulwechsel nur noch schlechter werden und ich solle doch auf deinem privaten gymnasium wiederholen.

das war echt ein schlag für mich. letztendlich musste ich bis zum abi auf der privaten schule bleiben und mich einiger attacken aussetzen - auch von seiten des schulleiters, der mich auf dem kieker hatte.

meine frage: durfe mein alter schulleiter mir diesen schulwechsel verbocken, indem er dem anderen schulleiter abriet und was weiß ich für sachen erzählte? hätte mich eine öffentliche schule nicht auf jeden fall nehmen müssen?
ich ärgere mich im nachhinein, dass der alte schulleiter mir immer wieder reingepfuscht hat.


p.s.
nein, die ungerechtigkeiten waren nicht eingebildet. ich studiere inzwischen englisch und meine noten haben fast immer eine 1 vor dem komma.
 

Benutzer78036 

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eigentlich darf er das nicht - es steht doch im prinzip jedem frei, welche schule er besucht oder?
und das argument dass ein schulwechsel die noten erstmal verschlechtert stimmt nicht pauschal...komische situation
 

Benutzer72934 

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Die Schulleiter dürfen sich schon aussuchen, wen sie an ihrer Schule aufnehmen wollen, aber soweit ich weiss nur dann, wenn es mehr Schüler gibt als freie Plätze.
Rechtlich habe ich da keine Ahnung, aber so war das in meiner Geburtsstadt. Die guten zentral gelegenen Schulen konnten wählen. Wer dorthin wechseln wollte muss schon Argumente für sich bringen...
 

Benutzer6487 

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Das Argument könnte hier Geld und Ruf der privaten Schule gewesen sein, oder?
 
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