Schrei-Kinder

Benutzer166575  (32)

Ist noch neu hier
Und Fußballfans-Abteile und Oktoberfestbesucher-Abteile
-
Off-Topic:
Nennt sich DAS dann nicht Sonderzug?:whistle:


Ich möchte auch keine Kinder und mich nervt Dauerlärm genauso wie jeden anderen auch. Aber Kinder sind nun mal keine Roboter, die man mal ebenso abschalten kann. ( Und nein, Schnuller in Bier tunken damit dat Würmchen einschläft ist keine adequate Lösung :zwinker: )
Manchmal hilft einfach nichts. Dann macht man aber auch nichts besser, wenn man die Eltern anraunzt und nieder macht.
Im Zweifel und wenn möglich: aufstehen und gehen.

Und ja ich finde Familienabteile durchaus vernünftig. Macht es für alle leichter. Und wer sich dann beschwert hat es sich ja so ausgesucht.
 

Benutzer140528  (50)

Meistens hier zu finden
Wir hatten das Glück, dass unsere Kids nie Probleme mit dem Schlafen hatten.
Es gab ja auch keine Alternative für sie. :smile:
Extrawürste wie bei Mama und Papa pennen gab es nicht und jeden Tag zur selben Zeit ins Bett.

Ebenso sind wir von den 3Monatskoliken verschont geblieben.
Glück gehabt.

Aber natürlich haben auch unsere mal abgedreht.
Meine Frau hat sich dann immer mit Geduld um sie gekümmert.
Mir wurde das oft zu bunt. Da hab ich es ihnen schlicht verboten.
Hört sich doof an. Hat wunderbar funktioniert.
Ein böser Blick und auch ein strenges Wort und es war Ruhe.
Meine Frau konnte das nicht.
Für mich eher kein Problem. Bin ich halt der doofe Papa und dann muss auch mal der Wille gebrochen werden.
Soweit kommts noch, das ich mir von meinen Kürteln auf dem Kopp rum tanzen lasse.
Das hab ich anders wieder gut gemacht.
Geschadet hat es ihnen nicht.
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Aber natürlich haben auch unsere mal abgedreht.
Meine Frau hat sich dann immer mit Geduld um sie gekümmert.
Mir wurde das oft zu bunt. Da hab ich es ihnen schlicht verboten.
Hört sich doof an. Hat wunderbar funktioniert.
Ein böser Blick und auch ein strenges Wort und es war Ruhe.
Meine Frau konnte das nicht.
Für mich eher kein Problem. Bin ich halt der doofe Papa und dann muss auch mal der Wille gebrochen werden.
Soweit kommts noch, das ich mir von meinen Kürteln auf dem Kopp rum tanzen lasse.
Das hab ich anders wieder gut gemacht.
Geschadet hat es ihnen nicht.

Off-Topic:
War bei mir auch so, bis zu einem gewissen Mauligkeitsgrad wurde noch erklärt oder Verständnis angebracht, aber irgendwann war dann einfach gut, "weil ich es sage und jetzt ist aus." Das ein oder andere Mal zu Anfang mussten drastische Konsequenzen dann halt mal durchgezogen werden, dann hab ich an die Ernsthaftigkeit der Folgen schon geglaubt. Hat mir auch nicht geschadet, im Gegenteil, hat mir beigebracht, dass nicht immer alles fair in meinem Sinne sein muss im Leben und auch nicht immer Erklärungen eingefordert werden können. Manchmal sind Dinge eben wie sind sind und das ist zu akzeptieren. Natürlich bei Minibaby nur begrenzt anwendbar, aber ab so einem, anderthalb Jahren geht das schon. Bei meinem Bockigkeitsgrad war das echt sinnvoll :grin: macht Familie von meinem Patenkind jetzt auch so und find ich super.
 

Benutzer140332  (33)

Planet-Liebe ist Startseite
Wie halten Eltern das überhaupt aus?
Sie klammern sich an die Hoffnung, dass es irgendwann aufhört - besser früher als später.

Ich kenne keinen Menschen, der Geschrei (erst recht stundenlanges) gerne erträgt. Dafür muss man nicht hypersensibel sein, die Gefühle des gefoltert werdens hat da jeder normale Mensch. :zwinker:

Ich war schon nach 30 min an einem Punkt, bei dem ich mir physische Gewalt vorstellen konnte, um dem zu entrinnen. Da half nur 5 min auf dem Klo einschließen, um gerade diese Gedanken loszuwerden.

Ich hab den größten Respekt vor Eltern, die das Geschrei aushalten und nicht ausflippen. Deshalb bin ich zwar nicht weniger genervt, wenn ich dauerhaftes Geschrei höre, aber ich würde mich niemals negativ dazu äußern.

Tatsächlich helfen mir meine Kopfhörer.:smile:
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich gestehe, mir selbst ist das eigentlich ziemlich egal, wenn ich nicht grade telefonieren will oder so. Ich kann das ausblenden. Wie so vieles. Außer es spricht, DAS nervt mich, wenns ne Sprache ist, die ich verstehe.
"Maaamaaa guck doch mal, da guck mal, guck doch mal, jetzt Maaaamaaa, GUCK doch mal!" boooah :argh: da sag ich auch schon mal was, oder gehe.

Weinen hingegen lässt sich super zum Hintergrundgeräusch degradieren. Wie Hundegebell oder Motorenbrummen. Stört mich nicht, stresst mich nicht.
Vor allem, wenn man ausschließen kann, dass man etwas an der Situation ändern könnte, kann ich das ganz entspannt aussitzen, auch wenn ich irgendwie dazu gehöre. Ich wohne mit Hund in der Großstadt. Ich hab gelernt alle Arten "gutgemeinte Ratschläge und Rügen" einfach zu ignorieren - und was Fremde von mir halten ist mir eh egal :grin:

Von daher, unbeteiligt blende ich das Gebrülle aus, beteiligt wäge ich die Möglichkeiten ab. Außerdem lernt man ja schon zu unterscheiden, welche Art weinen oder brüllen es ist, und ob ein Machtwort angebracht ist. Meine Reaktion ist da aber nie von der Meinung umstehender abhängig :zwinker:
 

Benutzer161456 

Meistens hier zu finden
Niemand von aussen kennt die Vorgeschichte einer Kinder-Maulerei. ...manchmal nicht einmal die Beteiligten selber.

Meist ist halt irgend ein Grundbedürfnis nicht im Lot, und im Trotzalter ist das Geschrei halt oft auch einfach entwicklungsbedingt, hier baut sich das Gehirn um,...von Baby auf Kindheit.
Jeder war mal in der Trotzphase, das gehört einfach dazu.
Diese Erkenntnis hilft schon mal viel.

Es gehört aber auch dazu die Zusammenhänge zu durchschauen, Kindergeschrei nicht persönlich zu nehmen und verantwortungsbewusst zu handeln.

Bei uns war es immer besonders schlimm, wenn die Kids übermüdet von der Kita abgeholt wurden.
Da gab es regelmäßig Theater und Machtspielchen der Zwerge.
Hier sollten die Eltern dann schauen, sanft aber bestimmt den ein oder andern Machtkampf zu gewinnen, auch wenns manchmal echt schwer fällt.
Ist aber wichtig für die Autoritätsbildung und das spätere Eltern-Standing.

Die Kids brauchen schon klare Ansagen, auch wenn´s für die Eltern zT. harte Arbeit ist.
Aber auch mal bewusst 5e grade sein lassen, ist hin und wieder ok.
Schlechte Regeln durchsetzen, nur der Regeln willen ist auch oft nicht hilfreich.
Es kommt halt immer drauf an.
Beides kann richtig oder falsch sein.

Das Gespür für die richtige Entscheidung zu haben, das ist gute und empathische Erziehung.
Und das ist wahrlich nicht einfach. Hut ab vor allen Eltern.

Was nie zu entschuldigen ist, ist Gewalt.
Egal ob körperliche Züchtigung, psychisch oder verbal.
Das ist immer falsch und eine wahre Bankrotterklärung.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer99401 

Verbringt hier viel Zeit
Off-Topic:
ich ertrag kinderlärm auch nicht,ihr geschreie ist so mit der schlimmste lärm,den es für mich gibt.als hochsensible,die vor allem geräuschempfindlich ist,bereitet mir dieser lärm schmerzen - und nein,in der situation muss ich mich ganz um mich kümmern und zusehen,was ich dafür tun kann,dass ich nicht zu sehr drunter leide,migräne bekomme davon oder sonstwas.und da hab ich andere sorgen,als einer mutter noch verständnis auszudrücken,lärm ist folter für mich.das ist ua mit ein grund,warum ich keine kinder will.und ich finds scheiße,dass ich als bewusst kinderlose mir den lärm von anderleuts kindern geben muss.
Verstehe ja, wenn jemand keine Kinder möchte. Aber wenn DU Probleme mit Geräuschen hast ist es DEINE Aufgabe dafür zu Sorgen mit Alltagssituationen umzugehen und nicht einen Hass auf andere zu Schieben weil es DICH nervt. Und einfach zu sagen "ich bin hochsensibel" ist da keine Lösung. Ohropax sollten dein beständiger Begleiter sein.

für letzteres hat sie auch kein verständnis und meinte,dass sei ihrer ansicht nach schon meist erziehungsbedingt...denn sie habe uns (mir und meinem bruder) früh beigebracht,dass man auf andere rücksicht nimmt und sie nicht unnötig stört,weil man das ja selbst nicht mag
Dann versetz dich mal in die Lage der Eltern deren Kind nicht aufhören will zu schreien und dann nebendran noch eine Dame sitzt "die hochsensibel ist" und sich durch das Geschrei "gefoltert" fühlt.
(was sicherlich jemand tun wird,der vermutlich nicht weiß,was es heißt,sich gefoltert zu fühlen...)
:rolleyes:
 

Benutzer152150 

Sehr bekannt hier
Für sowas wurden Ohrenstöpsel erfunden.

Und Tiefkühltruhen.
Tiefkühltruhe auf, schreiendes Kind rein, Deckel zu, zwei volle Bierkisten drauf. Schon herrscht göttliche Ruhe.

Der Teil nach den Ohrenstöpseln ist natürlich nur ein schlechter Scherz.
Würde bei mir eh nicht gehen.
Ich müßte erst mal aus der Tiefkühltruhe die ganzen "Eltern" rauslagern, die ihre Kinder so behandeln.
War auch nur ein Scherz. Oder vielleicht nicht?:zwinker::whistle::engel:

Aber der Teil mit den Ohrenstöpseln....der funktioniert. Hab immer welche dabei.
Gibt so gute, die können auch selektiv bestimmte Frequenz- bzw. Lautstärkebereiche filtern. Dann kann man sogar noch die Musik im Mediaplayer hören.
Irgendwann geht selbst dem unpässlichstem Kind die Puste aus.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Du hast ja eigentlich nur diese Fragen gestellt, daraus lese ich jetzt zunächst Deinerseits erstmal keinen Vorwurf. Dennoch möchte ich Dich mal fragen: was hätte die Mutter eigentlich aus Deiner Sicht tun sollen? Also, ich meine jetzt nicht so etwas wie besser erziehen, das ist mir zu allgemein und wir können ja von aussen schlecht beurteilen ob sie es tatsächlich tut oder nicht, sondern ganz konkret in dieser Situation? Du beschreibst ja, dass sie "Hör auf" sagte, hätte sie bestimmter sein sollen, hätte sie sich in einen Gang stellen sollen oder? Sag mal, wie empfindest Du das, was sie hätte tun sollen?
Immer wieder "Hör auf!" zu sagen, ist wohl wirklich das dümmste, was man tun kann, wenn das Kind schreit.
Es muss doch irgendeinen Grund geben, weshalb das Kind schreit. - Und nun gilt es eben für das Elternteil, den Grund für das Schreien herauszufinden und dann entsprechend auf den jeweiligen Grund einzugehen. Aber mit einem "Hör auf!" sagt man dem Kind doch nur "Dein Problem geht mir am Arsch vorbei. Ich will einfach nur meine Ruhe!" - Und das ist einfach nichts, was man sich erlauben kann, wenn man gerade die Verantwortung für (s)ein Kind trägt.

Off-Topic:
Ich musste mal ein paar Tage lang bei einer Familienfreizeit miterleben, wie eine Mutter ihrem Kind immer wieder genau dieses "Ich will meine Ruhe und du bist mir scheißegal!" vermittelt hat. Dass das Kind massiv verhaltensgestört war und ständig Scheiße gebaut hat, bis die Mutter reagieren musste, hat mich da überhaupt nicht gewundert.
Als ich für dieses Kind zeitweise die Verantwortung hatte, war es so schlimm, dass ich teilweise nicht mehr wusste, wie ich meiner Verantwortung für dieses Kind und für die anderen mir anvertrauten Kinder gerecht werden sollte. Wäre es nicht krank geworden, hätte ich es wohl trotz allem Mitleid aus meiner Gruppe werfen und seiner Mutter übergeben müssen.


Bei der Zug-Geschichte ging es ja auch nicht um ein richtiges Schreikind (also ein Säugling, der oft, langanhaltend und ohne erkennbaren Grund schreit), sondern um ein Kleinkind, bei dem das Schreien normalerweise eine Ursache hat, die man entweder direkt erkennen, oder zumindest mit etwas Anstrengung herausfinden kann.
Hätte es sich tatsächlich um ein Schreibaby gehandelt, wären die Möglichkeiten der Eltern natürlich sehr begrenzt gewesen. Aber da würde ich mich jetzt auch nicht großartig über die Lärmbelästigung aufregen, sondern vor allem die Eltern bemitleiden, die das nicht nur für einen begrenzten Zeitraum, sondern dauerhaft ertragen müssen.
 

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
ich will nur kurz mal noch äußern,dass die meisten hier echt nicht raffen,wie schwerwiegend das problem in dem moment ist.und nein,weder musik noch ohrenstöpsel helfen da,die übertönen das nicht.und normale ohropax sindn witz,nicht mal mein gehörschutz hält einen solchen krach ab.
zu allem anderen - zum teil vollkommen unpassenden,dummen bemerkungen - schreib ich jetzt mal nix,denn 1.schrieb ich ja,ich diskutiere da nicht drüber und 2.sollten einige vllt mal meinen ersten kommentar richtig lesen und verstehen,dann hätte sich manch einer bestimmt seine wahnsinnig hilfreichen kommentare dazu im vorfeld gespart.
 

Benutzer136306 

Planet-Liebe Berühmtheit
ich will nur kurz mal noch äußern,dass die meisten hier echt nicht raffen,wie schwerwiegend das problem in dem moment ist.

Das verstehe ich durchaus, aber es bleibt dein Problem. Du kannst nicht erwarten, dass die Welt so eingerichtet wird, dass du durchs Leben gehen kannst, ohne jemals auf schreiende Kinder zu treffen. Es mag im Einzelfall schwierig sein, dem auszuweichen, aber was soll die Alternative sein?
 

Benutzer65313 

Toto-Champ 2008 & 2017
Felicia80 Felicia80 Ich bin laut meiner Ärztin ebenfalls wahrscheinlich hypersensibel im Bereich Gehör. Ich weiß also durchaus gut, was es heißt, Kindergeschrei ausgesetzt zu sein und so ein Problem zu haben.
Ich arbeite dennoch sogar trotzdem mit Kindern. Es ist hart, ich habe Abends oftmals starke Probleme, trotz Gehörschutz. Aber ich mag diese Arbeit und werde sie ausüben, so lange ich eben kann. Ich schätze, durch diese Einstellung fällt es mir leichter als dir, und deine Einstellung werde ich dir nicht vorwerfen, aber du bist wirklich nicht die einzige mit einem solchen Problem.
Es ist okay, Kinder nicht zu mögen. Eine solche Ausdrucksweise ist meiner Meinung aber nicht okay - bzw, wenn es so schlimm ist, dann muss man einen Weg finden, damit klarzukommen. Schuld sind nämlich nicht die Kinder oder ihre Eltern (zumindest nicht in den meisten Fällen).
Keiner wird einem vorwerfen, dann das Abteil zu wechseln oder sich um sich selbst zu kümmern. Es ist nicht due Aufgabe eines Fremden, da einzuschreiten und für Ruhe zu sorgen.
Aber Kindere existieren nun mal auf dieser Welt. Was soll man machen, sie in extra Kinder-Wohnungen sperren bis sie alt genug sind, um nicht mehr zu schreien? :rolleyes:
 

Benutzer114808  (34)

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Off-Topic:
Es mag im Einzelfall schwierig sein, dem auszuweichen, aber was soll die Alternative sein?
Ich würde ja einfach nicht mit dem Zug/Öffis fahren, wenn ich meine so auf meine Mitmenschen reagieren zu müssen. Problem gelöst.
 
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