Schlimmstes Gefühl das ihr kennt

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Wenn die Mutter, der Vater, der Ehepartner, die Schwester oder ein sehr geliebter, nachestehender mensch, stirbt, dann wird das NIE mehr besser..
klar kann man mit der zeit (oft) besser damit umgehen.. aber wenn jemand gestorben ist, dann wird derjenige niemals wieder kommen..
Ich weiss nicht, irgendwie sehe ich das damit umgehen aber auch als eine Lösung an. Der Tod ist halt unvermeidlich, wenn man erstmal über die größte Trauer weg ist, ist der Mensch für einen zwar verloren, aber man leidet nicht mehr darunter. Ist doch bei Liebeskummer, wenn auch nicht so extrem, auch nicht viel anders. Die Liebe zu diesem Menschen ist ja ebenso meistens für immer verloren.

Ich glaube das schlimmste Gefühl ist echte Hoffnungslosigkeit, egal in welchem Zusammenhang. Nicht umsonst bringen sich depressive Menschen doch recht oft um. Bin froh dass ich an sowas noch nie gelitten habe.
 
L

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Gast
Saint-Chaumont schrieb:
Na ja, niemals wieder begegnen bei abgeebbter Freundschaft??? Man trifft sich immer zweimal im Leben, im Guten wie im Schlechten! Habe ich schon mehrmals erlebt.

Ich kann nicht in die Zukunft schauen, aber ich hab das durchaus schon erlebt. Im Schlechten will ich übrigens niemandem wieder begegnen. Ich bin nicht nachtragend und wer mir dann wegen irgendwelcher vergangenen Lappalien blöd kommt, tut mir leid.
 

Benutzer114351 

Verbringt hier viel Zeit
- Die Angst, dass Papa stirbt
- Angst etwas nicht zu schaffen
- Angst nicht geliebt zu werden oder durch jemand anderen einfach so ersetzt zu werden, bzw. dass es eh eigentlich nie ernst gemeint war und man im Prinzip nie für jemanden wichtig gewesen ist
- allgemein Angst verlassen zu werden von jemandem, in den man eine Menge Gefühle investiert hat
- nichts zu essen zu haben


zwar nicht das schlimmste Gefühl, aber dieses schreckliche Gefühl im Magen, wenn man im Ungewissen ist, im Streit ist, diese Unruhe... versteht ihr was ich meine? Wenn sich alles auf einen Punkt hinter der Bauchdecke konzentriert und es sich so anfühlt als konzentriere sich alle Energie auf diesen Punkt und gleichsam krümmt sich alles total :cry:
 

Benutzer41942 

Meistens hier zu finden
Ich weiss nicht, irgendwie sehe ich das damit umgehen aber auch als eine Lösung an. Der Tod ist halt unvermeidlich, wenn man erstmal über die größte Trauer weg ist, ist der Mensch für einen zwar verloren, aber man leidet nicht mehr darunter. Ist doch bei Liebeskummer, wenn auch nicht so extrem, auch nicht viel anders. Die Liebe zu diesem Menschen ist ja ebenso meistens für immer verloren.

Ich glaube das schlimmste Gefühl ist echte Hoffnungslosigkeit, egal in welchem Zusammenhang. Nicht umsonst bringen sich depressive Menschen doch recht oft um. Bin froh dass ich an sowas noch nie gelitten habe.


ja, sicherlich ist der Umgang mit dem Tod sehr wichtig und auch eine gewisse art der aufarbeitung.
Aber es ist schon ein unterschied, ob man jemanden (einen partner) aufgrund von streit verliert oder aufgrund von Tod.
Außerdem glaube ich auch nicht, dass ICH jemanden so lieben könnte, wie ich meine Eltern, meine Großeltern und meine schwester liebe.
Die Frage war ja, welches gefühl WIR (also auf eine person bezogen) am schlimmsten finden.
Es ist natürlich schon ein unterschied, ob man 40 Jahre verheiratet war und gewissermaßen eine Familie ist.
Aber mir persönlich geht nichts über meine nächsten Familienangehörigen und ich glaube nicht, dass der Verlust meines Partners (mit dem ich im übrigen zusammen lebe und auch schon lange zusammen bin) soooooo schrecklich zusetzen würde wie der Tod meiner Eltern. Das ist eine ganz andere ebene.

Aber das ist eben meine persönliche Einschätzung und das kann natürlich jeder anders sehen

Im übrigen hoffe ich, dass ich beides nicht so schnell erleben werde (den Tod kann man nun mal nicht verhindern :frown: )
 

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
1) das Gefühl von räumlicher Enge und des Erstickens (na, erkennt man meine Phobie?)
2) Angst vor Schmerzen
3) Trauer und Hoffnungslosigkeit, Ausweglosigkeit, Hilfslosigkeit
 
D

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Gast
Hey welches ist das schlimmste Gefühl das ihr kennt? Gerne auch mit Begründung...

Ich habe Depressionen.

Wer das kennt, der weiss, was es bedeutet gar keine Gefühle mehr zu haben. Keine Farben mehr zu sehen und einfach....sprachlos zu sein. Das Leben ist plötzlich ein SW-Film. Man riecht nichts mehr, es schmeckt nichts, die Vögel hört man nicht mehr - man hat keine Worte mehr.

Das, im Nachhinein, nach schwerer Arbeit um wieder langsam Farbe ins Leben zu bekommen und damit auch ENDLICH WIEDER FÜHLEN zu können und sei es das noch so "schlimmste Gefühl" ist das Schlimmste, was ich nicht nochmal möchte.

Hauptsache wieder etwas fühlen.
Daher gibt es für mich kein schlimmstes Gefühl, sondern nur das "Nichtfühlen"
 

Benutzer100759 

Sehr bekannt hier
1. Schwere körperliche Schmerzen - wer einmal vor Schmerz erbrochen hat, weiß wie da die Post abgeht.
2. Angst vor Verlust, Schmerzen , ...
3. Ent-Täuschung (also "Disengano")
4. Haß



Ich glaube das schlimmste Gefühl ist echte Hoffnungslosigkeit, egal in welchem Zusammenhang. Nicht umsonst bringen sich depressive Menschen doch recht oft um.

Tun sie nur in Phasen in denen sie hoffen können, daß es durch den Suizid besser wird.
In wirklicher Hoffnungslosigkeit werden Menschen apathisch. Auch und gerade Depressive.
 

Benutzer119215  (27)

Sorgt für Gesprächsstoff
Liebeskummer und Unzuverlässigkeit.

Liebeskummer ist mit das Schlimmste was es gibt. Diese unerträglichen Gefühle hält keiner aus - genauso wie ein heiftiger Streit mit dem Partner.

Und ich hasse es wenn man sich nicht auf Leute verlassen kann.
Wääääh
 
S

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Gast
Hmm, wenn ich genau überlege fällt mir eigentlich nichts ein. Gibt nichts was ich jetzt also absolut schlimm ansehe oder das ich Angst vor etwas hätte. Grundsätzlich kann ich die Umstände nicht ändern, wenn es zu einer unbequemen Situation kommt und man muss sie halt nehmen wie sie kommt.

Das einzige was für mich "vorstellbar" grausam wäre ist, wenn ich ins Wachkoma falle und keine Entscheidung darüber mehr habe das die Maschinen abgeschaltet werden können. Ich sozusagen in mir selber gefangen bin, alles mitbekomme nur eben keine Zeichen mehr an meine Umwelt geben kann. Das wäre das denkbar schlimmste.
 

Benutzer116878 

Sehr bekannt hier
Die Angst um einen geliebten Menschen.
Und die damit verbundene Ungewissheit,Verzweiflung und Hilflosigkeit, die einen komplett gefangen hält und unruhig machtund sich durch ein ungutes Gefühl im Magen dauerhaft bemerkbar macht.

Der Verlust eines geliebten Menschen. Den Schmerz, etwas verloren zu haben, dass nichts mehr zurückbringen kann und nichts ersetzen kann. Und dieses plötzliche Gefühl, etwas verpasst zu haben - nicht genug über den Menschen zu wissen, wenn plötzlich Fragen einfallen, die nicht gestellt wurden - und deren Antwort einfach weg ist.
Die 'Gefangenheit' und Verzweiflung, die dadurch entstehen und das Gefühl der Leere, das sich nach einer Zeit irgendwann einstellt. Bis erneut die Erinnerung und Gewissheit hochkommt, dass der Mensch weg ist und nicht wieder kommt, sodass es sich wieder anfühlt, als würde dein Körper innerlich vor Schmerz brennen.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Hilflosigkeit und das Gefühl irgendwelchen schlechten Dingen einfach ausgeliefert zu sein, ist richtig übel.
Ebenso ist das Hoffen und Bangen und nichts tun können (z.B. wenn man selbst oder eine nahestehende Person schwer krank/verletzt ist und mit dem Leben ringt) auf jeden Fall ein ziemlich schlimmes Gefühl... aber das ist ja zu einem großen Teil auch wieder das Gefühl der Hilflosigkeit.
Das finde ich sogar noch deutlich schlimmer als wenn eine mir nahestehende Person stirbt. - Wobei das wiederum auch ganz stark auf die jeweilige Situation ankommt:
Als meine Oma und mein Opa jeweils nach schwerer Krankheit von ihren Qualen erlöst wurden, war das für mich eher eine Erleichterung. (Sie waren auch einfach in einem Alter, in dem klar war, dass sie den allergrößten Teil ihres Lebens hinter sich haben)
Wenn dagegen jemand ganz unerwartet und viel zu früh mitten aus dem Leben gerissen wird, ist das ein viel schlimmeres Gefühl.

Tatenlos zusehen, wie ein Anderer gerade die Traumfrau abschleppt, in die man seit Jahren verliebt ist, ohne sich zu trauen, die Initiative zu ergreifen, macht auch überhaupt keinen Spaß.

Die Ernüchterung, wenn man nach mehreren Vorschlägen für ein nächstes Treffen irgendwann kapiert, dass die Angebetete schon längst das Interesse an einem verloren hat und nur zu feige war, einem einen gescheiten Korb zu geben.

Das Gefühl, den inneren Schweinehund (insbesondere bei der Annäherung an interessante Frauen) nicht überwinden zu können, obwohl man eigentlich nur zu gut weiß, wie bescheuert es ist, Nichts zu tun.
 

Benutzer37179  (36)

Verbringt hier viel Zeit
Nein, viel mehr.
Es ist Angst, Trauer, Einsamkeit, Wut, Hilflosigkeit, Verzweiflung, Resignation, enttäuschte Hoffnung,... ja, auch Verlust. Aber jedes einzelne dieser Gefühle wäre für mich einzeln auftretend weniger schlimm zu ertragen als dieses Rudeltreffen der negativen Gefühle, das dich überwältigt und dir den Boden unter den Füßen wegreißt.

Das übernehme ich mal so. Musste ich schon viel zu oft erleben.
 

Benutzer36171 

Beiträge füllen Bücher
Dieser Moment, wenn man erfährt, dass man einen geliebten Menschen verloren hat; wenn man realisiert, dass man dessen Stimme niemals wieder hören wird. Es zerreißt einen innerlich vor Gram und Schmerz, man kann nicht mehr atmen und es scheint, als würde diese Qual nie enden.
 

Benutzer112405 

Benutzer gesperrt
ungewissheit

denn sie spielt überall mit rein
(liebe/tod/krankheit/...)
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Zu verlieren was man liebt - definitiv

Und knapp dahinter: Angst haben um das, was man liebt
 
S

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Gast
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Heftig wie viele hier den Tod mit einer der schlimmsten Gefühle verbinden, wobei er doch so unausweichlich ist...
 

Benutzer37179  (36)

Verbringt hier viel Zeit
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Off-Topic:
Heftig wie viele hier den Tod mit einer der schlimmsten Gefühle verbinden, wobei er doch so unausweichlich ist...
Schon. Aber einen geliebten Menschen zu verlieren ist immer schlimm. Und erst recht, wenn der Tod weit vor seiner Zeit kam.
 
S

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Gast
Off-Topic:
Off-Topic:

Schon. Aber einen geliebten Menschen zu verlieren ist immer schlimm. Und erst recht, wenn der Tod weit vor seiner Zeit kam.

Es gibt keinen zeitlichen Anspruch auf den Tod. Es mag zwar ein Optimum geben aber das kann man keinesfalls als selbstverständlich ansehen. Wollte damit auch nicht sagen das es nicht schlimm ist, sondern einfach unausweichlich. Vielleicht habe ich dazu auch nur eine schräge Ansicht, soll nicht selten vorkommen :grin:
 
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