Schlimme Lüge in Beziehung

Benutzer185399  (28)

Ist noch neu hier
Heyho an Alle :smile:
Anbei meine Geschichte kurz gefasst:

Mein Freund (33) und ich (26) sind seit einem halben Jahr zusammen. Es ist eine wirklich schöne Beziehung in der ich mich sehr wohl fühle. Dachte ich bis heute.

Mein Partner leidet oft unter Selbstzweifeln, fühlt sich minderwertig und nicht gut genug. Sei es beim Sex oder anderen Themen einer Beziehung.

Nun habe ich heute erfahren, über mehrere Ecken, dass er mir seit über 5 Wochen Arbeitslosigkeit verschwiegen hat. Wir wohnen nicht zusammen und wenn er bei mir übernachtet hat, ist er morgens um 7 aus dem Haus gegangen.
Es kamen immer mehr und mehr komische Zufälle, Verstrickungen seinerseits, die einfach nicht mehr stimmen konnten und letztlich hat sich eine Bekannte bei mir verplappert, die in einer Arztpraxis arbeitet.

Geschockt habe ich ihn heute angesprochen. Nachdem ich ihm dann die Pistole auf die Brust gesetzt habe - Beziehung und Ehrlichkeit oder es ist aus - hat er dann ausgepackt. Mir alles gesagt. Begründung: ich komme nicht klar, ich habe mich so sehr geschämt und als versager gefühlt, ich konnte es dir nicht sagen. Ich kriege nix auf die Reihe. Mein Leben ist ein Scherbenhaufen und ich wollte gut genug für dich sein.
Ufff.

Für mich ein doch sehr großer Vertrauensmissbrauch, das wochenlang durchzuziehen mit allem drum und dran. Hätte er ja auch weiterhin gemacht. Andererseits verstehe ich, auch zwecks seiner Familie, dass ihm das so extrem unangenehm ist und er wirklich richtige Versagensängste/-Gefühle hat.

Ich weiß absolut nicht, was ich nun tun soll. Schluss machen? Schauen, ob er kämpft? Ob sowas überhaupt zu reparieren ist??

Bitte seid nicht allzu streng mit euren Antworten. Er war die letzten Monate wirklich mein Anker, vor allem zwecks meiner Angststörung und Depressionen. Ich hab das erste mal seit Monaten wieder etwas gefühlt und nun habe ich das Gefühl es zerplatzt eine große Seifenblase.
 

Benutzer148761  (33)

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Es ist natürlich ein großer Vertraunesverlust, wo du schauen musst, ob du darüber hinweg kommst. Da es dich ja aber nicht direkt betrifft und er dir Gründe dafür genannt hat, die du teilweise nachvollziehen kannst, würde ich schon überlegen ihm eine zweite Chance zu geben. Aber klar zu machen, dass du ihn niemals verlassen würdest, weil etwas schlecht bei ihm läuft, aber das du dich trennen würdest, wenn er nochmal lügt.
 

Benutzer174589 

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Bitte seid nicht allzu streng mit euren Antworten.
Warum nicht?
Er hat nicht nur gelogen, sondern auch ziemlichen Aufwand betrieben, damit du nichts merkst. Es war also nicht nur eine Lüge, sondern sehr viele Lügen und bei jeder einzelnen hätte er die Chance gehabt, genauso ehrlich zu sein.

Praktisch, dass er gleich eine Ausrede hatte.
ich komme nicht klar, ich habe mich so sehr geschämt und als versager gefühlt, ich konnte es dir nicht sagen. Ich kriege nix auf die Reihe. Mein Leben ist ein Scherbenhaufen und ich wollte gut genug für dich sein.
Opferrolle ist bequem. Klar ist es nachvollziehbar, dass man sich so nicht besonders toll fühlt, aber deshalb ein so strukturiertes Lügenkonstrukt aufbauen? Das ist Charaktersache und hier ist er Täter und nicht Opfer.
Warum steht er nicht zu dem Mist, den er gemacht hat?

Ist er in Therapie?

Am Ende des Tages, musst du wissen, ob du damit klar kommst oder nicht.
Für mich persönlich wäre der Drops aber gelutscht. Wer mich wochenlang aus purer Feigheit hintergeht, hat in meinem Leben nichts verloren. Ich wäre aber auch massiv gekränkt, wenn man mich nicht für empathisch und grundentspannt genug hält, auch solche Dinge mit mir zu bereden und mich quasi noch für die Ausrede nutzt.
Das hat nämlich auch was mit seinem Vertrauen dir gegenüber zu tun.
 

Benutzer174969  (29)

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Ich weiß absolut nicht, was ich nun tun soll. Schluss machen?
Ich würde es, weil er dann als potenzielle Partner komplett ungeeignet ist. Stell dir vor ihr habt gemeinsame Finanzien und er verschweigt einfach, dass ein Einkommen fehlt? Und wo lügt er noch überall, weil's bequem ist?
Schauen, ob er kämpft?
Kindergartenkacke.
Ob sowas überhaupt zu reparieren ist??
Yua kannst du versuchen. Dann sollte er zur Therapie gehen. Ich mein, ja arbeitslosigkeit ist scheiße aber sowas passiert und ein vernünftiger Umgang damit ist wichtig. Deswegen ist er nicht direkt ein Versager, nur weil er seinen Job verloren hat.
 

Benutzer185399  (28)

Ist noch neu hier
Danke für eure Antworten.
Er sagte zu mir, dass alles mit einer Notlüge anfing und er dann in einen Strudel von Lügen geraten ist, aus dem er nicht mehr raus kam. Vor seiner Familie und allen Freunden existiert seine Scheinwelt ja immer noch. Er dachte, schneller etwas neues zu haben und so verging Woche um Woche.
Tatsächlich ist es, seit wir zusammen sind, nun die 2. Arbeitslosigkeit, dieses Mal aus gesundheitlichen Gründen, er hat bald eine größere OP und konnte bei der neuen Arbeit aufgrund der Einschränkungen nicht alles machen. Die Erste hatte er mir damals auch sofort erzählt, als sie im Briefkasten war. Hierauf hatte ich auch mit Verständnis reagiert und versucht, ihn aufzubauen. Seine „Freunde“ hingegen nahmen das als Anlass für „hast schon Gehört, der ist mal wieder arbeitslos“, „das wird nie was“, „wer weiß was der immer macht“, gefolgt von Dorfgetratsche. Es gab sogar 2 Experten, die mich daraufhin über Facebook anschrieben.
Bei meinem Job hingegen läuft es sehr gut, ich hatte vor 2 Wochen erst eine Beförderung, wovon ich ihm noch stolz erzählt hatte.

Ich verstehe, dass es ihm peinlich war. Aber wer ein Mal lügt, tut es zwangsläufig doch immer wieder?! :frown:

Im Moment denke ich auch, dass das einfach zu viel war. Mein Partner wäre bei so etwas die erste Anlaufstelle. Mein schlechtes Gewissen würde mich umbringen an seiner Stelle.

In Therapie ist er nicht.
Vermutlich habt ihr Recht, dieses Vertrauen kann man nie wieder aufbauen oder zurückgewinnen.
Als Nächstes ist es dann eine andere Frau oder wer weiß was.
 

Benutzer175862 

Öfter im Forum
Es klingt als habe er weitaus groessere Probleme als du bisher angenommen hattest. Dass man auf einmal arbeitslos dasteht kann jedem passieren, keine Frage. Wenn sowas aber wiederholt passiert und selbst in der Oeffentlichkeit breit getreten wird wuerde ich mal vermuten, dass es da eine deftige Vorgeschichte gibt. Dass man dann aus Scham anfaengt zu luegen kann ich ein wenig nachvollziehen. Allerdings zeigt es dir, dass er nicht in der Lage ist die Situation, geschweigedenn sein Leben, zu managen. Diese Luege waere ja ohnehin irgendwann aufgeflogen (und wird es auch fuer die anderen Leute, denen er noch etwas vorspielt), da Dritte Bescheid wissen und das Luegenkonstrukt bisher fuer ihn aufrecht halten.

Ihm waere zu einer Therapie zu raten. Dir eigentlich nur, dass du dir ganz genau ueberlegen solltest ob du dir einen Berg an Problemen aufhalsen willst, der ohne Einsicht seinerseits nicht kleiner werden wird.
Das Problem "Luegen" kenne ich auch aus meiner Beziehung, und wir haben da ein paar Wege gefunden es etwas einzudaemmen. Allerdings ist das ein anderes Paar Schuhe als eure frische Beziehung. Ich hoffe, dass du mit ihm reden kannst, aber dass du auch an dich denkst und dich nicht einlullen laesst...
 

Benutzer185396  (27)

Klickt sich gerne rein
Für mich klingt das leider so als wäre da eher ein psychischer Hintergrund mit im Spiel.
Von einer Notlüge mal ganz abgesehen finde ich die Tatsache das er sich eine Scheinwelt aufgebaut hat und er darin lebt schon ziemlich schlimm. Ich kann mir Vorstellen dass man da sehr schnell hinein rutscht, aber heraushelfen wirst du ihm da nicht so einfach.
Seine Ehrlichkeit, ich hoffe er hat dir auch wirklich alles gesagt, ist zwar ein Anfang, aber für einen großen Erfolg sollte er das Gespräch mit einem Arzt oder einem Psychologen suchen.
Wenn er es da auch raus schafft aus der Scheinwelt sollte er zumindest auf Dauer auch nicht mehr in sowas hinein geraten. Sinn macht da wohl nur professionelle Hilfe. :smile:

Ich möchte dir nicht dazu Raten die Beziehung zu Beenden. Das musst du im Endeffekt selbst entscheiden. Ich für meinen Teil könnte mit einer Notlüge leben, allerdings nicht mit so einem Riesen Konstrukt aus falschen Tatsachen.
 

Benutzer180126 

Öfter im Forum
Sicher ist eine Lüge etwas, was zu einem Vertrauensverlust führt und was man moralisch unterschiedlich bewerten kann. Wie wir es bewerten wird dir wahrscheinlich nicht viel nützen. Ich sehe keine Anzeichen dafür, dass er jemanden absichtlich schaden, oder sich persönliche Vorteile verschaffen wollte. Eher die Angst sein vertrautes Leben inklusive schöner Beziehung zu verlieren, bzw. für eine Veränderung nicht die benötigte Unterstützung bekommen zu können. Ich kann mir vorstellen, dass er verzweifelt war und dann nicht mehr wusste, wie er da wieder heraus kommt. Der Zweck heiligt nicht die Mittel, kann aber dazu beitragen, einen anderen Menschen zu verstehen, etwas Verständnis hat jeder verdient, auch wenn man seine Handlungen missbilligt. Vielleicht helfen dir meine Überlegungen etwas weiter, die Situation zu bewerten.
 

Benutzer97517 

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Also ich würde da eventuell professionelle Hilfe für deinen Freund vorschlagen.
So nun zum Vertrauen. Ich würde nochmals mit ihm reden und auch klar machen das du solche Dinge nicht akzeptierst. Keine Lügen aber auch nicht den bequemeren Weg gehen mit Halbwahrheiten, usw.

Einige haben ja schon geschrieben was wäre wenn es gemeinsame Finanzen gibt, Haus, Kinder, usw. usw. Ihr seit ja beide in einem Alter da ist das wirklich schlecht.
Ich bin aber auch kein Freund von einem Fehler und alles ist aus. Da habe ich auch Probleme mit, denn wo bleibt das menschlich sein, Mitgefühl, Mitleid, usw.

Ich fände einen Partner der solch einen Fehler begeht enttäuschend. Jedoch finde ich es auch enttäuschend jemanden wegen eines Fehlers in die Wüste zu schicken.

Ich würde verzeihen wenn er nun wirklich alles offen legt. Vor dir, vor seiner Familie, Freunden und so weiter. Da muss er jetzt durch. Sollten Freunde tuscheln, dann sind das eh keine Freunde. Hilf ihm auch nicht zu viel. Einiges muss er selber auf die Reihe kriegen.
 

Benutzer171790 

Öfter im Forum
Wie wollt ihr ehrlich eine langfristige Beziehung planen? Du selbst leidest anDepresionen und Angststörungen, gerade da wäre ein verlässlicher Partner an deiner Seite unumgänglich.
Wenn er dir wirklich so wichtig ist, solltet ihr beide Therapien oder eine Paartherapie in Erwägung ziehen.
Ich lebe selbst in einem Dorf, Dorftratsch entsteht nicht grund- und haltlos, sondern beinhaltet zumeist ein Körnchen Wahrheit was die Kernaussage/den Hauptgrund des Inhaltes betrifft.
 

Benutzer54458 

Verbringt hier viel Zeit
Das ist ja fast schon wie ein Klassiker aus einem Spielfilm, wo der Mann in der früh das Haus verlässt und so tut, als ob...
Nein, das war absolut nicht korrekt. Ja, er hätte den Arsch in der Hose haben müssen, Dir das zu sagen, erst recht, da Du selbst labil bist.
Die Beziehung würde ich deshalb allerdings nicht gleich infrage stellen, auch wenn die nach einem halben Jahr natürlich auch noch nicht ganz gefestigt sein kann. Er hat einen riesen Fehler gemacht, aber nicht in Bezug auf Euch und die Beziehung. Da würde ich nicht gleich unterstellen, dass er nächstes Mal wegen einer Anderen auch lügen würde - aber auch genau hinschauen, wie er das jetzt aufgearbeitet kriegt - und Du selbst auch. Wenn es auf Dauer zwischen Euch stehen bleibt, kann man immer noch neu bewerten.
 
2 Woche(n) später

Benutzer185399  (28)

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Danke für eure Antworten!

Wir haben ganz viel über alles gesprochen die letzte Zeit.

Durch seine Urlaubsreise hatten wir auch eine Woche Abstand.

Dennoch bemerke ich, dass ich einfach keinerlei Vertrauen mehr habe, egal in welchem Bereich. Alles, was er mir erzählt (wo er ist, was er macht,…) zweifle ich an. Ich zerbreche mir den Kopf, ob er mit anderen Frauen schreibt oder sich trifft, was im Urlaub alles war, ob er allgemein ehrlich ist. Und ich bin mir immer mehr unsicher, ob das je wieder anders wird. Letztlich bestätigte sich immer alles als die Wahrheit, was er mir erzählt hat in der letzten Zeit zum Beispiel dass er mit Freunden ins Kino geht und der Film sich spontan verschoben hat - ja das war dann tatsächlich so.
Mit seinen Eltern hat er immer noch nicht gesprochen, zu groß ist der Respekt vor deren Reaktion (?!?). Ich kann das nicht nachvollziehen, da mein Verhältnis zu meinen Eltern sehr gut ist.

Er beteuert zwar immer wieder, dass er ehrlich zu mir ist und sowas nie wieder macht und mir tut es mittlerweile auch Leid, dass ich ihm seine Lüge mit der Arbeitslosigkeit ab und an Vorhalte bzw. das Thema wieder aufrolle - aber ich bin einfach momentan ratlos, wie dieses Vertrauen wieder aufgebaut werden soll.

Ich habe auch im Rahmen meiner Therapie darüber gesprochen. Diese meinte, dass ich mich aktiv entscheiden soll „ich vertraue ihm jetzt, wenn er mich wieder belügt, wird es auch dieses Mal rauskommen und dann gibts kein zurück“ - mich auf mein Bauchgefühl verlassen, was momentan einfach nix gutes sagt - oder „ich kann nicht mehr vertrauen, ich beende es“. Leichter gesagt als getan.
Vielleicht braucht es auch einfach noch mehr Zeit.
 

Benutzer181422 

Sorgt für Gesprächsstoff
Schauen ob er kämpft! In Fett gedruckt und mit Unterstrich.

Ist mir in den letzten Monaten immer wieder untergekommen. Menschen, die irgendwas behaupten aber dann nicht tun.

Wenn er wirklich will und du ihm was bedeutest, würde er Himmel und Hölle in Bewegung setzen.
Er war die letzten Monate wirklich mein Anker, vor allem zwecks meiner Angststörung und Depressionen. Ich hab das erste mal seit Monaten wieder etwas gefühlt

Davor kann dich niemand schützen. Vor schlechter Einschätzung. Du musst jedoch an dich denken. DU bist die wichtigste Person in deinem Leben. Wenn du dich nicht um dich selbst kümmerst, wird es niemand tun. Dafür sind wir Menschen manipulativ und zu Selbstsüchtig.

Zudem vergesse nie: Wir Männers wollen was von euch. Dafür haben wir ordentlich Leistung zu bringen.
 

Benutzer162226 

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Ich habe eine solche Lüge ein Dreiviertel Jahr lang aufgetischt bekommen. Für mich war es danach vorbei. Denn vertrauen konnte ich nicht mehr und wollte ich auch nicht mehr.
 

Benutzer123832  (26)

Beiträge füllen Bücher
Mein Mitbewohner hat sein ganzes Umfeld 3 Jahre lang (erfolgreich) angelogen, dass er studiert. Rausgekommen ist es, weil seine Eltern eine Studienbescheinigung fürs Kindergeld gebraucht haben.

Laut ihm war es auch so, dass er zwangsexmatrikuliert wurde und sich als Versager gefühlt hat, weshalb er es niemandem erzählt hat. Und die Lüge wurde mit jeder weiteren Lüge immer größer, sodass es immer schwerer wurde, reinen Tisch zu machen.

Die Anfänge sind vielleicht nachzuvollziehen und zu verzeihen (was alle getan haben). Das, was danach kam, war es nicht.

Er war "nur" mein Mitbewohner, aber der beste(!) Freund meines Freundes, der auch in unserer 3er-WG gewohnt hat. Meine Erwartung nach der Enthüllung war, dass er sich, wie Horatio Horatio schrieb, extrem um uns bemühen wird, damit seine Freundschaft zu meinem Freund nicht kaputt geht.

War das zu viel verlangt? Finde ich nicht, aber er hat alle Erwartungen aufs Äußerste enttäuscht. Es ging weiter wie zuvor, inklusive Lügen, die er aber nicht mehr zugegeben hat. Rückblickend kann ich mir bei keiner einzigen Sache, die er mir jemals erzählt hat, sicher sein, dass sie wahr ist, auch wenn es traurig ist. Wir hätten ihn gleich nach dem Geständnis rauswerfen sollen, stattdessen haben wir ihn noch eine 2., 3. und 4. Chance gegeben und ihn erst 2,5 Jahre später rausgeworfen. Kontaktabbruch und die Geschichte hat endlich ein Ende.
 

Benutzer185399  (28)

Ist noch neu hier
Im Moment mache ich mich tatsächlich selber verrückt :-(
Sobald mir etwas komisch vorkommt, worauf ich sehr sensibilisiert bin, kommen mir gleich 100 Horrorgeschichten in den Sinn. Jedes kleinste Anzeichen löst eine kleine Katastrophe in meinem Kopf aus.

Was mich zudem sehr stört, ist sein Verhalten auf Social Media. Grade bei Instagram werden da sehr oft irgendwelche Frauen abonniert. Einerseits - es ist nur Instagram. Anderseits - warum macht man das?? Allerdings habe ich mich bisher noch nicht getraut, dies anzusprechen. Ich sehe dann wohl aus wie eine kranke Stalkerin..
Ständig die Angst, dass er heimlich mit anderen schreibt. Er hat mir zwar angeboten, dass ich in seinem Handy schauen darf, wem und wo er was schreibt, aber dieses Angebot habe ich nicht angenommen. Es kam mir falsch vor und ich hätte mich dabei unfassbar schlecht gefühlt! Ich würde es auch etwas befremdlich finden, wenn er mein Telefon (in meinem Beisein) durchstöbert, obwohl ich nichts zu verbergen habe.
 

Benutzer185399  (28)

Ist noch neu hier
Vielleicht liegt es echt an der inneren Einstellung, dass ich nicht Vertrauen will/kann/… ? :-/
Laut meiner Therapeutin kann sich so auch kein Gefühl von Vertrauen einstellen. Leichter gesagt als getan.
 
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